Caparol CapaWood Protect Primer Iv Holzschutzgrund farblos
Lösemittelhaltige Holzschutz-Grundierung für außen: beugt Bläue, Fäulnis und Insektenbefall vor; Deckanstrich mit Lasur, Holzfarbe oder Lack nötig.
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Holzschutz-Grundierung auf Lösemittelbasis für Profis: beugt Bläue, Fäulnis und Insekten vor – farblos, immer mit Lasur oder Lack darüber.
- Für gewerbliche und industrielle Anwender · Holzhaus, Fassade, Tor, Pergola, Fenster, Außentür · Bekämpfung von holzzerstörenden Insekten · Gebrauchsklassen 1 bis 3
- Nicht für Privatanwender – nur gewerblich zugelassen · ohne Deckanstrich im Freien · wasserbasierte Lasur direkt darauf (erst nach 5 Tagen)
- Du bist Privatanwender oder willst wasserbasiert arbeiten nimm CapaWood Aqua Protect Primer
Dazu brauchst du3
Dazu brauchst du · 3
- Lasur darüber CapaWood Solid Universal nach ca. 12 Stunden, seidenglänzend Ausführung wählen
- Dünnschichtlasur darüber CapaWood ImprägnierGel für Zaun und Schalung Ausführung wählen
- Holzlasur darüber CapaWood Classic Holzlasur für Fassade und Balkon (Lösemittelbasis) Ausführung wählen
- Fachhändler aus Österreich
- Beratung aus der Praxis
- Original vom Hersteller
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Beschreibung
Beschreibung
Lösemittelhaltige Holzschutz-Grundierung für außen: beugt Bläue, Fäulnis und Insektenbefall vor; Deckanstrich mit Lasur, Holzfarbe oder Lack nötig. CapaWood Protect Primer Iv ist ein lösemittelhaltiges, nicht schichtbildendes Holzschutzmittel auf Alkydharzbasis mit sehr gutem Eindringverhalten. Es schützt Holz vorbeugend vor holzverfärbenden und holzzerstörenden Pilzen sowie vor holzzerstörenden Insekten (einschließlich Termiten) und bekämpft holzzerstörende Insekten. Geeignet sind maßhaltige, begrenzt maßhaltige und nicht maßhaltige Holzbauteile im Außenbereich, zum Beispiel Holzhäuser, Fassaden, Tore, Pergolen, Fenster und Außentüren, in den Gebrauchsklassen 1 bis 3. Die Grundierung wirkt feuchtigkeitsregulierend und verbessert Haftung und Haltbarkeit der nachfolgenden Anstriche. Sie muss auf allen bewitterten Bauteilen mit einer Lasur, einer deckenden Holzbeschichtung oder einem Lack überbeschichtet werden. Zugelassenes Biozidprodukt gemäß Verordnung (EU) 528/2012, Produkttyp Holzschutzmittel (PT8), Reg. Nr. AT-0025780-0000, Wirkstoffe 9,5 g/kg IPBC und 2,0 g/kg Permethrin. Das Produkt ist nur für gewerbliche und industrielle Anwender zugelassen.
Untergrund und Vorbereitung
Die Holzfeuchte darf bei maßhaltigen Bauteilen höchstens 15 %, bei begrenzt und nicht maßhaltigen Bauteilen höchstens 18 % betragen (ÖNORM B 3430). Die Holzoberflächen werden vor dem Beschichten von Staub, Schmutz, Harzgallen, Fetten und Ölen gereinigt; Schleifstaub und lose Reste alter Anstriche gründlich abbürsten. Silikonreste führen zu Verlaufsstörungen. Neue Holzbauteile: glatte und gehobelte Flächen in Faserrichtung anschleifen und gründlich reinigen, austretende Holzinhaltsstoffe wie Harz und Harzgallen entfernen. Grundierung bei Renovieranstrichen: mit Bläuepilz befallene Bereiche bis auf das Rohholz abschleifen, nicht tragfähige Altbeschichtungen vollständig bis auf das Holz entfernen, festhaftende Altbeschichtungen anschleifen, reinigen und auf Verträglichkeit mit Protect Primer Iv prüfen. Bekämpfende Maßnahmen: zerstörtes Holz beseitigen, Fraßgänge im verbleibenden Holz mit einer Drahtbürste freilegen und das Bohrmehl entfernen, statisch geschwächte Hölzer durch vorher imprägnierte Hölzer verstärken oder ersetzen. Bohrlochbehandlungen nur an frei zugänglichen Holzbauteilen; abgedeckte Bauteile wie Dielen nicht durchbohren, damit das Mittel nicht unkontrolliert in Schüttungen läuft.
Verarbeitung und Verdünnung
Vor Gebrauch gut aufrühren, nicht mit anderen Produkten mischen und unverdünnt anwenden; eine Probebeschichtung wird grundsätzlich empfohlen. Aufgetragen wird durch Streichen oder Rollen, am besten mit Pinseln aus vollsynthetischer Borstenmischung oder Chinaborste mit rostfreier Zwinge. Sprühen ist nur in geschlossenen Anlagen (Sprühtunnel), Tauchen nur in vollautomatisierten Anlagen ohne manuelle Handhabung zulässig. Der zweite Anstrich folgt frühestens nach 2 Stunden bei Normklima. Während der Verarbeitung für gute Belüftung sorgen, Fenster und Türen offen halten. Ein Zwischenschliff entfernt sich aufstellende Holzfasern; bei Schleifarbeiten Staubfilter P2 verwenden. Der Deckanstrich darf keine biozide Funktion haben und sollte regelmäßig gewartet werden. Optimale Verarbeitungseigenschaften zwischen 5 °C und 25 °C. Rohes Holz im Außenbereich unmittelbar vor der Bewitterung beschichten, sonst kann eine Trennschicht die Haftung mindern. Werkzeug mit Pinselreiniger, Testbenzin oder Kunstharzverdünnung reinigen; Flüssigkeitsreste der Reinigung als gefährlichen Abfall entsorgen.
Verbrauch und Trocknung
Vorbeugend beim Streichen, Rollen, Sprühen oder Fluten 135–140 ml/m², aufzubringen in 1–2 Arbeitsgängen (Mindestaufbringmenge 135–145 ml/m²); mit Termitenschutz 250 ml/m². Untergrund und Holzart beeinflussen den Bedarf, deshalb an einer Probefläche ermitteln. Bei Normklima (23 °C, 50 % relative Luftfeuchte) ist die Fläche auf üblichen Holzarten wie Kiefer und Fichte nach ca. 5 Stunden oberflächentrocken und nach ca. 12 Stunden mit lösemittelhaltigen Lasuren, Farben oder Lacken überstreichbar. Vor einem Anstrich mit wässrigen Systemen ca. 5 Tage Trocknung einplanen. Hohe Luftfeuchte, niedrige Temperaturen, geringer Luftwechsel und manche Holzarten verzögern die Trocknung deutlich.
Farbtöne
Farblos, matt. Die Grundierung wird nicht getönt; den sichtbaren Farbton bestimmt die Lasur oder Holzfarbe, die darüber gestrichen wird.
Kühl und verschlossen lagern, vor Frost und hohen Temperaturen schützen; original verschlossene Gebinde sind mindestens 3 Jahre lagerstabil. Biozidprodukte vorsichtig verwenden. Vor Gebrauch stets Etikett und Produktinformationen lesen. Nur für gewerbliche und industrielle Anwender zugelassen. Maßgeblich sind die aktuelle Technische Information, das Sicherheitsdatenblatt und die Hinweise auf dem Gebinde.