Acryl- und Alkydharzlacke, Metallschutz-, Türen- und Heizkörperlacke für innen und außen. Glanzgrad, Basis (wasserbasiert oder lösemittelhaltig) und Ergiebigkeit je Artikel laut Merkblatt.
Wasserverdünnbarer Polyurethan-Acryllack für matte Lackierungen im Innenbereich. Capacryl PU-Matt ist ein PU-Acryl-Bautenlack für Zwischen- und Schlussbeschichtungen auf grundierten Holzbauteilen sowie grundiertem Metall und Hart-PVC. Der Lack ist tuchmatt, geruchsarm, blockfest und diffusionsfähig und hält haushaltsüblichen Reinigungsmitteln stand. Weil matte Flächen kratzempfindlicher sind, nennt der Hersteller für stark beanspruchte oder häufig angefasste Bauteile Capacryl PU-Satin oder PU-Gloss.
Untergrund und Grundierung
Der Untergrund muss sauber, tragfähig, trocken und frei von trennenden Substanzen sein. Holz wird in Faserrichtung geschliffen, gründlich gereinigt und bei Bedarf mit einem Absperrgrund vorbereitet. Eisen und Stahl brauchen eine Korrosionsschutzgrundierung, Zink, Aluminium, Kupfer und Hart-PVC nach der jeweiligen Reinigung einen passenden Haftprimer. Altanstriche werden angeschliffen oder angelaugt, nicht tragfähige müssen entfernt werden. Auf Pulver- oder Coil-Coating-Beschichtungen vorab eine Probefläche anlegen und die Haftung prüfen.
Auftrag mit Pinsel, Rolle oder Spritzgerät
Vor Gebrauch gut aufrühren. Für den Pinselauftrag eignen sich langborstige Acryllackpinsel. Auf größeren Flächen wird der Lack mit einer kurzflorigen Polyamidrolle aufgetragen und sofort mit einer feinporigen Schaumstoffrolle oder dem Pinsel nachgearbeitet. Airless-Spritzen mit Düse 0,008–0,012 inch bei 200 bar, Airmix/Aircoat mit 0,011–0,015 inch bei 120 bar und 2,5 bar Luftdruck, jeweils unverdünnt. Die Schlussbeschichtung besteht aus ein bis zwei Aufträgen Capacryl PU-Matt.
Verbrauch und Trocknung
Rund 100 bis 120 ml je Quadratmeter und Auftrag sind ein Anhaltswert, der je nach Untergrund abweicht; der genaue Bedarf lässt sich nur über eine Probebeschichtung ermitteln. Die Trocknungszeiten im Kasten gelten für 20 °C und 65 % relative Luftfeuchte; niedrigere Temperaturen und höhere Luftfeuchtigkeit verlängern sie.
Farbtöne und dunkle Töne
Standardfarbton ist Weiß, weitere Farbtöne werden über ColorExpress angemischt. Bei dunklen und intensiven Farbtönen kann an der Oberfläche vorübergehend Pigmentabrieb auftreten, außerdem können Ansätze durch unterschiedliche Mattierung sichtbar werden; daher möglichst ansatzfrei arbeiten. Für schwach deckende Rot-, Orange- und Gelbtöne empfiehlt die Technische Information einen passenden Grundierfarbton als Vorlage, damit der Endfarbton gleichmäßig deckt.
Kühl und frostfrei lagern. Im original verschlossenen Gebinde 12 Monate lagerstabil. Maßgeblich sind die aktuelle Technische Information und die Hinweise auf dem Gebinde.
Seidenmatter Polyurethan-Acryllack für außen und innen, kratz- und stoßfest. Capacryl PU-Satin ist für hochwertige Zwischen- und Schlusslackierungen auf grundierten, maßhaltigen Holzbauteilen sowie auf grundiertem Metall und Hart-PVC gedacht. Der Lack ist blockfest, diffusionsfähig, beständig gegen haushaltsübliche Reinigungs- und Desinfektionsmittel und für Kinderspielzeug nach DIN EN 71-3 geeignet. Weißtöne nicht auf Heizungsanlagen verwenden, da Vergilbung möglich ist.
Untergrund und Vorbereitung
Der Untergrund muss sauber, tragfähig, trocken und frei von trennenden Substanzen sein. Holz in Faserrichtung schleifen, reinigen, austretende Harze entfernen und scharfe Kanten brechen; die Holzfeuchte darf bei Laubholz im Mittel 12 % und bei Nadelholz 15 % nicht überschreiten. Eisen und Stahl entrosten, Zink, Hart-PVC, Aluminium und Kupfer nach den BFS-Merkblättern reinigen, Altanstriche anschleifen oder anlaugen. Nicht tragfähige Altanstriche entfernen. Grundiert wird je nach Untergrund mit CapaWood Iso ShieldPrimer, Capalac AllGrund oder Capacryl Haftprimer.
Auftrag und Werkzeug
Vor Gebrauch gut aufrühren. Der Lack wird gestrichen, gerollt oder gespritzt; für die Zwischenbeschichtung bei Bedarf mit 5 bis 15 % Wasser verdünnen. Größere Flächen mit kurzfloriger Polyamid-Rolle auftragen und sofort mit feinporiger Schaumstoffrolle oder Orelmix-Pinsel nachbearbeiten. Beim Spritzen gilt für Airless, Airmix und Niederdruck max. 5 % Wasser, bei Hochdruck max. 15 %; Düsen und Drücke stehen in der Technischen Information. Werkzeug nach Gebrauch mit Wasser reinigen.
Verarbeitungsbedingungen und Trocknung
Material-, Umluft- und Untergrundtemperatur mindestens 8 °C, relative Luftfeuchte höchstens 70 %, Taupunkt beachten. Bei +20 °C und 65 % Luftfeuchte ist der Lack nach 1 bis 2 Stunden staubtrocken, nach 10 bis 12 Stunden überstreichbar und nach 48 Stunden durchgetrocknet. Kühle Temperaturen und hohe Luftfeuchte verlängern diese Zeiten.
Farbtöne und Verbrauch
Bei schwach deckenden Rot-, Gelb- und Orangetönen empfiehlt die Technische Information, einen passenden Grundierfarbton vorzulegen (über ColorExpress erhältlich). Bei intensiven Farbtönen kann es zu Pigmentabrieb kommen, dann ist eine transparente Versiegelung erforderlich. Der Verbrauch liegt bei ca. 100 bis 120 ml/m² je Auftrag; das sind Anhaltswerte, die je nach Untergrund abweichen. Exakte Werte nur über eine Probebeschichtung.
Kühl und frostfrei lagern. Im original verschlossenen Gebinde mindestens 12 Monate lagerstabil. Maßgeblich sind die aktuelle Technische Information und die Hinweise auf dem Gebinde.
Seidenglänzender Alkydharz-Bautenlack aus einem Topf – Grund-, Zwischen- und Schlussanstrich mit demselben Material. Capalac BaseTop Venti ist ein ventilierendes Fenster-Anstrichsystem auf Basis silikonmodifizierter Alkydharze mit aromatenfreien Lösemitteln – für maßhaltige und begrenzt maßhaltige Holzbauteile sowie grundiertes Metall außen und innen, nicht für Fachwerk und Fassadenverkleidung. Nicht für Garten- und Sitzmöbel; Weißtöne nicht auf Heizkörpern, weil sie dort vergilben können.
Untergrund und Vorbereitung
Der Untergrund muss sauber, tragfähig, trocken und frei von trennenden Substanzen sein. Die Holzfeuchte darf bei maßhaltigen Bauteilen 13 %, bei begrenzt maßhaltigen 15 % nicht überschreiten. Harze und Harzgallen entfernen, scharfe Kanten brechen. Eisen und Stahl auf SA 2½ oder ST 3 vorbereiten, Zink und Hart-PVC mit ammoniakalischer Netzmittelwäsche reinigen. Nicht thermoplastische Altanstriche anschleifen und/oder anlaugen. Auf Pulver- und Coil-Coating-Beschichtungen vorab Probeflächen anlegen.
Aufbau je nach Untergrund
Holz innen wird angeschliffen und direkt mit Capalac BaseTop grundiert. Holz außen erhält zuerst CapaWood Protect Primer IV als Imprägnierung. Eisen und Stahl werden innen mit Capalac Rostschutzgrund oder Capalac AllGrund, außen zweimal mit Capalac Rostschutzgrund oder zweimal mit Capalac AllGrund grundiert; Zink mit Disbon 2K-Uniprimer 481, zweimal Agropox Phosphat oder zweimal Capalac AllGrund, Aluminium und Kupfer mit Disbon 2K-Uniprimer 481 oder Capalac AllGrund, Hart-PVC und tragfähige Altanstriche mit Capalac AllGrund. Bei intensiven Farbtönen kann es zu Pigmentabtrieb kommen; dann ist eine transparente Versiegelung erforderlich.
Verarbeitung und Trocknung
Vor Gebrauch gut aufrühren. Der Lack lässt sich streichen, rollen oder spritzen; für Aircoat nennt die TI Düse 0,011–0,013 inch, 180–200 bar, unverdünnt bei 35 °C Materialtemperatur. Material-, Umluft- und Untergrundtemperatur mindestens 5 °C, Untergrund mindestens 3 °C über dem Taupunkt. Bei 20 °C und 65 % Luftfeuchte ist der Lack nach 4 Stunden staubtrocken, nach 7–8 Stunden überstreichbar und nach 18 Stunden durchgetrocknet; kühle Temperaturen und hohe Luftfeuchte verlängern die Trocknung deutlich.
Vergilbung und Farbton
Helle Farbtöne und Weiß können durch fehlenden Lichteinfluss, Wärme oder Ammoniakdämpfe vergilben – bei Alkydharzlacken materialtypisch und laut TI kein Produktmangel. Intensive Farbtöne können kreiden. Für großflächige Innenbeschichtungen empfiehlt der Hersteller wegen des Lösemittelgeruchs Capacryl PU-Satin/Gloss.
Kühl und gut verschlossen lagern, von Zündquellen fernhalten. Maßgeblich sind die aktuelle Technische Information und die Hinweise auf dem Gebinde.
Seidenmatter PU-Alkydharz-Buntlack für außen und innen, aromatenfrei. Capalac Seidenmatt-Buntlack ist ein lösemittelhaltiger Bautenlack für farbige Decklackierungen auf maßhaltigen Holzbauteilen, Metall und Hart-PVC. Er hat eine lange Offenzeit, guten Verlauf und hohe Kantenabdeckung und ist beständig gegen haushaltsübliche Reinigungsmittel. Für großflächige Innenarbeiten empfiehlt der Hersteller wegen des alkydtypischen Geruchs Capacryl PU-Satin.
Untergrund und Vorbereitung
Geeignet sind grundiertes und vorlackiertes Holz, Metall und Hart-PVC; der Untergrund muss sauber, tragfähig, trocken und frei von trennenden Substanzen sein. Die Holzfeuchte darf bei Laubholz im Mittel 12 %, bei Nadelholz 15 % nicht überschreiten. Holz in Faserrichtung schleifen, reinigen, Harz entfernen und Kanten brechen; Eisen und Stahl entrosten, Zink, Aluminium, Kupfer und Hart-PVC nach den zugehörigen BFS-Merkblättern reinigen. Altanstriche anschleifen oder anlaugen, nicht tragfähige entfernen. Als Grundierung nennt die Technische Information je nach Untergrund Capalac mix AllGrund, Capalac Rostschutzgrund oder Disbon 2K-Uniprimer 481, außen auf Holz zusätzlich CapaWood Protect Primer IV.
Auftrag und Werkzeug
Der Lack wird gestrichen, gerollt oder gespritzt; vor Gebrauch gut aufrühren und bei Bedarf mit Caparol AF-Verdünner einstellen. Aircoat-Spritzen mit Düse 0,009–0,013 Zoll bei 150 bar. Der Aufbau besteht aus Grundierung, bei Bedarf einer Zwischenbeschichtung und der Schlussbeschichtung mit Capalac Seidenmatt-Buntlack. Bei intensiven Farbtönen kann Pigmentabrieb auftreten; dann ist eine transparente Versiegelung erforderlich. Werkzeuge mit Caparol AF-Verdünner reinigen.
Verbrauch und Trocknung
Die Verbrauchswerte im Kasten sind Anhaltswerte; genaue Werte liefert nur eine Probebeschichtung. Mindesttemperatur 5 °C, günstig sind 10 bis 25 °C; die Untergrundtemperatur soll mindestens 3 °C über dem Taupunkt liegen. Die Trockenzeiten im Kasten gelten für 20 °C und 65 % Luftfeuchte; überspritzbar ist der Lack nach 8 bis 16 Stunden. Kälte, Feuchte und dicke Schichten verzögern die Trocknung, Capalac PU-Härter verkürzt sie.
Vergilbung und Farbtonstabilität
Bei hellen Farbtönen und Weiß kann es bei fehlendem Lichteinfall, Wärme oder Ammoniakdämpfen aus Reinigungsmitteln zu Vergilbung kommen. Das ist bei Alkydharzlacken materialtypisch und kein Produktmangel. Intensive Farbtöne können unter starken Umwelteinflüssen kreiden, ohne dass die Funktion der Beschichtung leidet.
Kühl und gut verschlossen lagern, von Zündquellen fernhalten. Maßgeblich sind die aktuelle Technische Information und die Hinweise auf dem Gebinde.
Deckende, thixotrope Holzfarbe im Eintopfsystem für Renovierungsanstriche an Fassaden, Balkonen, Fenstern und Außentüren – absperrend gegen färbende Holzinhaltsstoffe. CapaWood RenoTech, vormals DANSKE RenoTech, ist eine lösemittelbasierte Holzfarbe im universellen Eintopfsystem für alle Renovieranstriche im Außenbereich, anwendbar auf maßhaltigen, begrenzt maßhaltigen und nicht maßhaltigen Holzbauteilen wie Holzhäusern, Fassadenschalungen, Balkonen, Fenstern und Außentüren. Laut Technischer Information zeichnet sie sich durch hohe Eindringtiefe, einen ventilierenden Beschichtungsfilm, hohe Witterungsbeständigkeit, Thixotropie, Wasserabweisung mit Hydroperl-Effekt und Absperrwirkung gegen färbende Holzinhaltsstoffe aus; die Lösemittel sind aromatenfrei, der Film ist geschützt. Als Renovierungsanstrich erzielt sie ein gleichmäßiges Erscheinungsbild abgewitterter Oberflächen und dient im Maseriersystem als Vorbeschichtung für eine nachfolgende Lasur mit CapaWood Classic, Solid Universal oder ImprägnierGel.
Untergrund und Grundierung
Die Holzfeuchte darf bei begrenzt maßhaltigen und nicht maßhaltigen Bauteilen maximal 18 % betragen (Ö-Norm 3430, BFS-Merkblatt 18). Die Holzoberflächen müssen vor dem Beschichten von Staub, Schmutz, Harzgallen, Fetten und Ölen gereinigt werden; Schleifstaub und lose Reste alter Anstriche gründlich abbürsten, Silikonreste führen zu Verlaufstörungen. Tragende Holzbauteile werden, wenn laut ÖNORM 3802 erforderlich, mit Protect Primer Iv grundiert; neue Holzoberflächen gründlich reinigen, bei Bedarf schleifen und Harzgallen entfernen. Für Wartungs- und Renovieranstriche nicht tragfähige Altbeschichtungen vollständig entfernen, festhaftende Altanstriche schleifen, gründlich reinigen und die Verträglichkeit mit RenoTech prüfen; im Maseriersystem wird je nach Schadensbild ein- bis zweimal mit RenoTech vorbeschichtet.
Verarbeitung und Verdünnung
RenoTech ist verarbeitungsfertig eingestellt; der thixotrope Effekt baut durch mechanische Belastung beim Aufrühren ab und stellt sich nach einigen Stunden Ruhe wieder ein. Unverdünnt anwenden und nicht mit anderen Produkten mischen. Neues Holz mindestens zweimal beschichten, den Erstauftrag allseitig ausführen; bei Wartungsanstrichen ein- bis zweimal, ein Zwischenschliff nach dem ersten Auftrag ist nur bei Bedarf nötig, Schleifstaub nicht einatmen. Geeignet für Streich- oder Spritzapplikation, Airless mit Düse 0,010 inch, Spritzwinkel 30 bis 60° und ab 145 bar unverdünnt; beim Spritzen die zusätzlichen Vorgaben zur Schutzausrüstung im Sicherheitsdatenblatt beachten. Für den Pinselauftrag eignen sich vollsynthetische Borstenmischungen oder Chinaborste mit rostfreiem Stahl (z. B. Storch ClassicTOP oder ClassicSTAR); Werkzeuge mit Kunstharz- oder Universalverdünnung (z. B. Caparol AFVerdünner) reinigen und gemäß Sicherheitsdatenblatt entsorgen.
Farbtöne und Abtönen
Der Standardfarbton Weiß entspricht nach der Trocknung etwa RAL 9010; daneben gibt es Sondertöne und einen Maserierfarbton (entspricht Palazzo 205). Alle deckenden Farbtöne gemäß CapaWood Classic und Grey&Silver Farbtonfächer sowie Sonderfarbtöne sind über ColorExpress tönbar; bei schwach deckenden Tönen wie Rot, Orange oder Gelb empfiehlt der Hersteller eine Grundbeschichtung im passenden Grundiersystemfarbton. Die Farbtonbeständigkeit nach BFS-Merkblatt Nr. 26 entspricht Bindemittel Klasse B und Pigmentierung Gruppe 1 bis 3; Musterflächen stets mit dem Originalprodukt auf der originalen Holzoberfläche anlegen. Der Glanzgrad ist seidenmatt und kann je nach Holz und Verbrauch variieren.
Verbrauch und Trocknung
Der Streichauftrag der Basis Weiß benötigt auf gehobelten Holzoberflächen ca. 90 bis 120 g/m² bzw. 70 bis 95 ml/m², auf sägerauen ca. 160 bis 200 g/m² bzw. 125 bis 160 ml/m²; für die Basen Transparent und Grey gelten ca. 90 bis 120 g/m² bzw. 95 bis 125 ml/m² gehobelt und ca. 160 bis 200 g/m² bzw. 165 bis 210 ml/m² sägerau. Die Werte sind Anhaltswerte, exakte Verbrauchswerte werden durch Probebeschichtung ermittelt. Die Farbe ist nach ca. 4 bis 6 Stunden grifffest, der zweite Auftrag folgt nach ca. 10 bis 12 Stunden Zwischentrockenzeit, regenfest ist sie nach ca. 12 Stunden; niedrigere Temperaturen, höhere Luftfeuchte oder geringer Luftwechsel verzögern die Trocknung. Rohes Holz außen unmittelbar nach der Bewitterung beschichten; sägeraue Oberflächen, senkrechte Schalungen und Rift- oder Halbriftbretter verlängern die Haltbarkeit, die Prüf- und Warnpflicht nach ÖNORM B 2230-1 ist zu beachten.
Sicherheit und Entsorgung
Das Sicherheitsdatenblatt zu diesem Artikel war auf der Herstellerseite zum Zeitpunkt der Bearbeitung nicht abrufbar; als lösemittelhaltiges, filmgeschütztes Produkt sind die Kennzeichnung auf dem Gebindeetikett und das aktuelle Sicherheitsdatenblatt maßgeblich. Beim Spritzen Atemschutz und Schutzausrüstung gemäß Sicherheitsdatenblatt tragen, für gute Belüftung sorgen, Reste nicht in die Kanalisation gelangen lassen und gemäß den örtlichen Vorschriften entsorgen.
Kühl und verschlossen lagern, vor Frost und hohen Temperaturen schützen; ab Herstelldatum mindestens 3 Jahre haltbar. Maßgeblich sind die aktuelle Technische Information Nr. 2102 (Stand 08/2026), das Sicherheitsdatenblatt und die Hinweise auf dem Gebinde.
Wasserverdünnbarer, PU-verstärkter Seidenglanzlack für Holz, Metall und Hartkunststoff innen und außen. Acryl Seidencolor ist ein Buntlack auf Acrylatbasis für Holz wie Dachuntersichten, Verkleidungen, Klappläden, Tore, Zäune, Fenster und Fachwerk, für rostgeschützte Eisenteile und Heizkörper bis 80 °C, Zinkblech, Aluminium sowie Hartkunststoffe wie Hart-PVC und ABS. Laut Technischem Merkblatt ist er geruchsarm, blockfest, glanzbeständig und nicht vergilbend, hat ein hohes Deckvermögen, einwandfreien Verlauf und sehr gute Kantenabdeckung und entspricht der EN 71 Teil 3. Er ist auch für Bienenbeuten und Holzbauteile in der Imkerei geeignet, ausgenommen Bio-Imkereien.
Untergrund und Grundierung
Der Untergrund muss tragfähig, trocken, sauber und frei von Öl, Fett und Wachs sein. Rohes Holz innen mit Jansen Aqua Ultra-Primer vorstreichen und Unebenheiten mit Ahrweilit Spachtel ausgleichen; rohes Holz außen gegebenenfalls mit Holzschutzgrund/Woodprimer grundieren, der Zwischenanstrich erfolgt mit Aqua Ultra-Primer unverdünnt. Eisen sorgfältig entrosten, reinigen und ein- bis zweimal mit Jansen Rost-Stopp streichen. Hartkunststoffe wie Resopal, Bakelit oder Hart-PVC mit Körnung 220 bis 280 anschleifen, mit Wasser reinigen (keine Staubbindetücher) und mit ein bis zwei Anstrichen Aqua Ultra-Primer vorstreichen, Haftung durch Vorversuche prüfen. Aluminium anschleifen, reinigen und sofort mit Aqua Ultra-Primer grundieren; Zink mit ammoniakalischer Netzmittelwäsche entfetten, weiße Korrosionsprodukte entfernen und ein- bis zweimal mit Aqua Ultra-Primer vorstreichen. Altanstriche per Gitter- und Spanprobe prüfen, intakte anschleifen und reinigen, schadhafte restlos entfernen.
Verarbeitung und Verdünnung
Der Lack ist streichfertig eingestellt; eine eventuelle Wasserzugabe wird am Objekt festgelegt. Je nach Untergrund wird ein- bis zweimal unverdünnt lackiert: mit Kunststoffborstenpinsel gestrichen, mit kurzfloriger Mohairrolle gerollt oder mit max. 10 % Wasser verdünnt gespritzt. Objekt- und Umlufttemperatur über +5 °C; bei tieferen Temperaturen oder über 80 % Luftfeuchte kann die Filmbildung gestört werden. Alte Türdichtungen sind meist nicht mit Acryllacken verträglich, Weichmacher können den Anstrich klebrig machen, deshalb prüfen und gegebenenfalls austauschen. Vor der Verarbeitung Probeanstrich anlegen, bei mehreren Gebinden auf Chargengleichheit achten.
Farbtöne und Abtönen
Acryl Seidencolor gibt es laut Merkblatt in Weiß und in RAL-Tönen nach Farbtonkarte sowie als Basislacke für das Jansen MIX-System; die Farbtöne sind untereinander mischbar und mit max. 5 % Abtönkonzentrat abtönbar. Der Farbton des angebotenen Artikels steht auf dem Etikett.
Verbrauch und Trocknung
Das Technische Merkblatt nennt ca. 10 bis 12 m²/l pro Anstrich, je nach Untergrund; der genaue Verbrauch wird an einer Probefläche ermittelt. Bei 23 °C und 60 % relativer Luftfeuchte ist der Lack nach ca. 2 bis 4 Stunden staubtrocken, nach 6 bis 8 Stunden überlackierbar und nach etwa 3 Tagen vollbelastbar. Dichte ca. 1,000 bis 1,250 g/cm³ je nach Farbton, GISCODE BSW30, VOC-Gehalt max. 100 g/l (EU-Grenzwert Kat. A/d: 130 g/l).
Sicherheit und Entsorgung
Laut Sicherheitsdatenblatt (Stand 21.10.2025) ist der Lack nicht als gefährlich eingestuft. Kennzeichnung: EUH208 Enthält Reaktionsmasse aus 5-Chlor-2-methyl-4-isothiazolin-3-on und 2-Methyl-4-isothiazolin-3-on, kann allergische Reaktionen hervorrufen; EUH210 Sicherheitsdatenblatt auf Anfrage erhältlich. Reste nicht in die Kanalisation gelangen lassen und gemäß den örtlichen Vorschriften entsorgen.
Kühl, trocken und frostfrei lagern; Anbruchgebinde gut verschließen und kurz stülpen. Maßgeblich sind das aktuelle Technische Merkblatt (Stand 06/2026), das Sicherheitsdatenblatt und die Hinweise auf dem Gebinde.
Wasserbasierter Eintopf-Metallschutz, der Grund-, Zwischen- und Endbeschichtung auf Eisen, Zink, Aluminium, Edelstahl und Pulverbeschichtungen übernimmt. Aqua Metallschutz 3 in 1 ist eine dickschichtige Spezialbeschichtung auf Acrylat-Polymerdispersion mit und ohne Eisenglimmer. Laut Technischem Merkblatt sorgen Haftadditive und korrosionsschützende Aktivpigmente für einen zweifach wirkenden Rostschutz, sodass keine separate Rostschutzgrundierung nötig ist. Der Lack haftet extrem gut, ist nach 30 Minuten staubtrocken, geruchsarm, vergilbungsfrei, blockfest, witterungsbeständig und handschweißfest und damit auch für oft berührte Bauteile wie Stahlzargen, FH-Türen, Geländer, Fallrohre, Trapezbleche und Blechdächer mit mindestens 5 % Gefälle geeignet.
Untergrund und Vorbereitung
Alle Untergründe müssen sauber, trocken, rost-, fett- und staubfrei sein; die Flächen werden mit Jansen Metall-Reiniger und Schleifvlies abgewaschen bzw. geschliffen und mit Wasser gut nachgespült. Bei Eisen und Stahl müssen Rost, Blattzunder und Walzhaut mechanisch entfernt werden (Oberflächenvorbereitungsgrad Sa2 bzw. St2). Edelstahl gründlich reinigen und anschleifen, polierten Edelstahl matt schleifen. Zink und Aluminium erhalten die vorgeschriebene Netzmittelwäsche mit Metall-Reiniger, weiße Korrosionsprodukte sind restlos zu entfernen; eloxiertes Aluminium kann nicht beschichtet werden. Bei Coil-Coating und Pulverbeschichtungen ist wegen der Vielzahl der Systeme eine Untergrundprüfung zwingend, Stahlzargen und FH-Türen werden mit Metall-Reiniger 5 bis 15 Minuten eingeweicht, gereinigt und nachgewaschen. Blechdächer brauchen mindestens 5 % Ablaufneigung und dürfen nur roh oder werkseitig beschichtet sein; hier ist ein Probeanstrich mit 150 bis 225 ml/m² und eine Haftungsprüfung nach 4 bis 5 Tagen vorgesehen. Altbeschichtungen auf Acrylat- oder Alkydharzbasis per Gitter- und Spanprobe prüfen, intakte anschleifen, schadhafte restlos entfernen.
Verarbeitung und Additive
Der Lack wird streichfertig geliefert und darf nicht mit Wasser verdünnt werden. Gestrichen wird mit Wasserlackpinsel, gerollt mit kurzfloriger Mikrofaser-Mix-Walze (ca. 5 mm); für längere Offenzeit bei höheren Temperaturen und großen Flächen empfiehlt Jansen bis max. 2 % Additiv SRS. Zum Spritzen im HVLP- oder XVLP-Verfahren wird bis max. 4 % Additiv SRS zugegeben, im Airless-Verfahren bei Farbtönen ohne Eisenglimmer Additiv A; Graco EasyMax ist für Farbtöne mit Eisenglimmer nicht geeignet. Aufbau: Eisen und Stahl je nach Beanspruchung zwei bis drei unverdünnte Anstriche (an senkrechten Flächen sind 80 bis 150 µ Nassfilm läuferfrei möglich), Zink und Aluminium ein bis zwei, Coil-Coating und Pulverbeschichtung zwei Anstriche. Optimale Verarbeitungstemperatur 15 bis 25 °C, mindestens +7 °C am Objekt, nicht über 80 % Luftfeuchte. Die Thixotropie kann auf großen Flächen eine leichte Struktur ergeben, die Additiv SRS minimiert. Für eine glattere, kratzfestere Oberfläche kann nach 24 Stunden mit Aqua PUR Parkett- und Holzsiegel überzogen werden. Probeanstrich anlegen, auf Chargengleichheit achten; Werkzeuge sofort mit Wasser reinigen.
Verbrauch und Trocknung
Das Technische Merkblatt nennt 6 bis 8 m²/l je Anstrich, abhängig von der Verarbeitungsart; der genaue Verbrauch wird an einer Probefläche ermittelt. Bei 23 °C und 60 % relativer Luftfeuchte ist der Lack nach 30 Minuten staubtrocken, nach ca. 2 bis 3 Stunden grifffest, nach 5 bis 6 Stunden überstreichbar und erreicht seine Endhärte nach etwa 7 bis 10 Tagen; Temperatur, Schichtstärke und Witterung können die Zeiten stark verändern. Dichte 1,10 bis 1,34 g/cm³ je nach Farbton, VOC-Gehalt max. 140 g/l (EU-Grenzwert Kat. A/i: 140 g/l).
Sicherheit und Entsorgung
Laut Sicherheitsdatenblatt (Stand 28.08.2025): Achtung; H317 Kann allergische Hautreaktionen verursachen; H411 Giftig für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung. Schutzhandschuhe tragen, Freisetzung in die Umwelt vermeiden. Reste und Behälter gemäß den örtlichen Vorschriften entsorgen, nicht in Gewässer oder die Kanalisation gelangen lassen.
Kühl, trocken und frostfrei lagern; Anbruchgebinde gut verschließen und kurz stülpen. Maßgeblich sind das aktuelle Technische Merkblatt (Stand 02/2026), das Sicherheitsdatenblatt und die Hinweise auf dem Gebinde.
Wasserbasierte Holzdeckenfarbe mit Isolier- und Haftwirkung – Grund- und Deckanstrich in einem Produkt. ISO-HDF Holzdeckenfarbe PRO ist ein deckendes Eintopf-System auf Basis einer kationischen Acrylatdispersion für den Neu- und Renovierungsanstrich von Holzdecken im Innenbereich – aus Nadel-, Laub- oder Tropenholz ebenso wie aus Span-, OSB- und MDF-Platten, folierten und furnierten Dekorplatten sowie Wandvertäfelungen. Die Farbe isoliert wasserlösliche Holzinhaltsstoffe, haftet laut Merkblatt sehr gut, ist spannungsarm, geruchsarm und vergilbungsfrei und eignet sich auch für Feuchträume wie Küche, Bad und WC. Geprüft nach DIN EN 71-3:2021-06 (Sicherheit von Kinderspielzeug) und DIN 53160 Teil 1 und 2 (Schweiß- und Speichelbeständigkeit).
Untergrund und Grundierung
Der Untergrund muss tragfähig, trocken, sauber und frei von Öl, Fett und Wachs sein. Wichtig: nicht mit alkalischen Reinigern vorreinigen, denn die Isolierwirkung beruht auf einem niedrigen pH-Wert. Rohes Holz wird leicht geschliffen (Körnung 180–220), die Holzfeuchte darf höchstens 12 % betragen; Span- und OSB-Platten werden wie rohes Holz vorbehandelt. Folierte und furnierte Dekorplatten mit warmem Wasser und wenig Spülmittel (keine Laugen) abwaschen und nach dem Trocknen mit Schleifvlies matt schleifen, ohne den vorhandenen Anstrich durchzuschleifen. Altanstriche per Gitterschnitt und Spanprobe prüfen, intakte reinigen und matt schleifen, schadhafte restlos entfernen. Nägel und Schrauben werden mit Jansen Sprint 5 rostschützend grundiert; Schadstellen unter 1 mm mit Feinspachtel Rapid, darüber mit 2K-PE-Feinspachtel SR gefüllt. Farbstoffe aus Wasserbeizen und Furnierleimen lassen sich mit einem wasserverdünnbaren System nicht isolieren.
Verarbeitung und Verdünnung
Die Farbe wird streichfertig geliefert und kann je nach Anwendung mit höchstens 10 % Wasser verdünnt werden. Auf rohem Holz reichen in der Regel zwei satte Anstriche mit je 120 ml/m²; bei dünnerem Auftrag oder kurzflorigen Rollern kann ein dritter nötig sein. Folierte Dekorplatten erhalten zwei, furnierte zwei bis drei, Altanstriche ein bis zwei Anstriche unverdünnt. Gestrichen wird mit Kunststoffborstenpinsel, gerollt mit kurzflorigem Aqua-Felt-Roller, gespritzt mit höchstens 10 % Wasser (Airless 140 bar, Düse 412, unverdünnt); Spritzgeräte anschließend gründlich spülen, weil kationische Bindemittel mit anderen Bindemitteln klumpen. Untergrund- und Umgebungstemperatur zwischen +7 °C und 30 °C. Ein weiterer Lack ist nicht nötig; für einen anderen Glanzgrad kann mit Jansen Acryllacken überarbeitet werden. Probeanstrich anlegen, bei mehreren Gebinden auf Chargengleichheit achten. Werkzeuge sofort mit Wasser reinigen.
Verbrauch und Trocknung
Das Merkblatt nennt ca. 8–12 m²/l pro Anstrich, abhängig vom Untergrund; der genaue Bedarf wird an einer Probefläche ermittelt. Bei 23 °C und 60 % relativer Luftfeuchte ist die Farbe nach 30 Minuten staubtrocken, nach etwa 90 Minuten grifffest, der zweite Anstrich folgt nach 5–6 Stunden. Luftfeuchte über 80 % verlängert die Trockenzeiten erheblich; das ausdunstende Wasser sollte den Raum rasch verlassen, da zu lange nass stehende Anstriche noch Stoffe aus dem Untergrund ziehen können. Dichte Weiß ca. 1,265 g/cm³, GISCODE BSW20.
Sicherheit und Entsorgung
Laut Sicherheitsdatenblatt (Stand 02/2026) ist die Farbe nicht als gefährlich eingestuft; Kennzeichnung EUH208: Enthält 1,2-Benzisothiazol-3(2H)-on, kann allergische Reaktionen hervorrufen; EUH210: Sicherheitsdatenblatt auf Anfrage erhältlich. Inhalt und Behälter gemäß den örtlichen Vorschriften entsorgen. VOC: EU-Grenzwert Kat. A/d 130 g/l, das Produkt enthält max. 30 g/l VOC.
Kühl, trocken und frostfrei lagern; Anbruchgebinde gut verschließen und kurz stülpen. Maßgeblich sind die aktuelle Technische Information (Technisches Merkblatt, Stand 02/2025), das Sicherheitsdatenblatt und die Hinweise auf dem Gebinde.
Wasserbasierter Isolier-Weißlack für Türen und Holz innen, der ohne separaten Primer auf Zinkblech, Hart-PVC und Resopal haftet. ISO-TLR Türenlack Rapid ist ein schnelltrocknender Eintopf-Lack auf Spezial-Acrylatbasis für neue Untergründe und Altbeschichtungen im Innenbereich. Er isoliert wasserlösliche Holzinhaltsstoffe, ist laut Technischem Merkblatt blockfest, vergilbungsfrei und geruchsarm, hat eine lange Offenzeit und eine hohe Strapazierfähigkeit. Der Lack ist nach DIN EN 71-3 (2019) sowie auf Speichel- und Schweißechtheit nach DIN 53160 geprüft und beständig gegen viele handelsübliche Haushaltsreiniger. Farbton Weiß ca. RAL 9016, tönbar über das Jansen MIX-System.
Untergrund und Grundierung
Der Untergrund muss tragfähig, trocken, sauber und frei von Öl, Fett und Wachs sein. Rohes Holz innen einmal mit Jansen ISO-Malervorlack unverdünnt vorstreichen, Unebenheiten mit Jansen Feinspachtel Rapid ausgleichen und nochmals mit ISO-Malervorlack überstreichen. Eisen sorgfältig entrosten, reinigen und zweimal mit Jansen Rost-Stopp grundieren; Zink mit ammoniakalischer Netzmittelwäsche reinigen und einmal mit ISO-TLR unverdünnt vorstreichen. Hartkunststoffe wie Resopal, Bakelit oder Hart-PVC reinigen (Anlöseverhalten an einer Probefläche prüfen), abwaschen und mit Schleifpapier Körnung 280 bis 320 schleifen. Kunststofffolierte Holzoptik lässt sich nur mit der 2K-Epoxid-Grundierung Jansen 2K-Multiprimer GH20 haftvermittelnd vorbereiten. Altanstriche per Gitter- und Spanprobe prüfen, intakte Altanstriche nur anschleifen, schadhafte restlos entfernen; alte Furnierleime mit wasserlöslichen Farbstoffen mit ein bis zwei Grundanstrichen ISO-Malervorlack isolieren.
Verarbeitung und Verdünnung
ISO-TLR ist streichfertig eingestellt und wird zum Streichen (Pinsel mit Kunststoffborsten) und Rollen (Mikroporwalzen) unverdünnt eingesetzt; zum Spritzen mit max. 10 % Wasser verdünnen, maximale Nassfilmdicke 200 µ. Je nach Anwendung zwei- bis dreimal lackieren, auf vorgrundierten Flächen reichen ein bis zwei Anstriche. Objekt- und Umlufttemperatur über +5 °C; hohe Luftfeuchte vermeiden, weil darunter die Isolierwirkung leidet, und für gute Belüftung sorgen. Alte Türdichtungen sind meist nicht mit Acryllacken verträglich, Weichmacher können den Anstrich klebrig machen. Vor der Verarbeitung Probeanstrich anlegen, bei mehreren Gebinden auf Chargengleichheit achten; Werkzeuge sofort mit Wasser reinigen.
Verbrauch und Trocknung
Das Technische Merkblatt nennt ca. 10 bis 12 m²/l pro Anstrich, je nach Untergrund; der genaue Verbrauch wird an einer Probefläche ermittelt. Bei 23 °C und maximal 60 % relativer Luftfeuchte ist der Lack nach 1 Stunde staubtrocken, nach ca. 4 bis 6 Stunden überlackierbar und nach ca. 2 bis 3 Tagen vollbelastbar; je nach Temperatur und Luftfeuchte können die Werte stark abweichen. Dichte ca. 1,27 g/cm³, GISCODE BSW30, VOC-Gehalt max. 75 g/l (EU-Grenzwert Kat. A/d: 130 g/l).
Sicherheit und Entsorgung
Laut Sicherheitsdatenblatt (Stand 09.01.2026) ist der Lack nicht als gefährlich eingestuft. Kennzeichnung: EUH208 Enthält 1,2-Benzisothiazol-3(2H)-on, kann allergische Reaktionen hervorrufen; EUH210 Sicherheitsdatenblatt auf Anfrage erhältlich. Reste nicht in die Kanalisation gelangen lassen und gemäß den örtlichen Vorschriften entsorgen.
Kühl, trocken und frostfrei lagern; Anbruchgebinde gut verschließen und stülpen. Maßgeblich sind das aktuelle Technische Merkblatt (Stand 02/2025), das Sicherheitsdatenblatt und die Hinweise auf dem Gebinde.
Wasserverdünnbare Wetterschutzfarbe als Grund- und Deckanstrich in einem – isoliert Holzinhaltsstoffe und wirkt rostinhibierend. ISO-WSF ist eine seidenmatte Speziallackfarbe auf Acrylatbasis für deckende Holzanstriche im Außenbereich. Das Eintopf-System ist für Holz und wetterfeste Holzwerkstoffe mit hoher Beanspruchung wie Holzfassaden, Zäune, Palisaden und Brüstungen vorgesehen, außerdem für Hart-PVC und verzinktes Blech, etwa Regenrinnen und Fallrohre. Die Farbe ist hochelastisch, geruchsarm und vergilbungsfrei, nimmt wenig Wasser auf, isoliert wasserlösliche Holzinhaltsstoffe und wirkt rostinhibierend auf Schrauben- und Nagelköpfe. Für Bauteile, die Blockfestigkeit erfordern (Fenster, Türen), sieht Jansen ISO-Venti Xtrem vor.
Untergrund und Grundierung
Der Untergrund muss tragfähig, trocken, sauber und frei von Öl, Fett und Wachs sein. Rohes Holz außen wird bei Bedarf mit Jansen Holzschutzgrund / Woodprimer vorbehandelt (Technisches Merkblatt und BFS-Merkblatt Nr. 18 beachten); altes, abgewittertes Holz bis zum gesunden, hellen Holz abschleifen und entsprechend der Holzart vorbehandeln. Tragfähige Altanstriche oberflächlich reinigen und anschleifen. Zinkuntergründe mit ammoniakalischer Netzmittelwäsche (BFS-Merkblatt Nr. 5) oder mit Jansen Metall-Reiniger entfetten, weißliche Korrosionsprodukte restlos entfernen. Hart-PVC mit Körnung 240–280 anschleifen und reinigen. Vor der Verarbeitung Probeanstrich anlegen.
Verarbeitung und Verdünnung
Die Farbe wird streichfertig geliefert und kann je nach Anwendung mit höchstens 10 % Wasser verdünnt werden. Auf rohem Holz wird der erste Anstrich mit 5–10 % Wasser verdünnt, danach folgen zwei Deckanstriche unverdünnt; tragfähige Altanstriche, Zink und Hart-PVC erhalten zwei unverdünnte Deckanstriche. Zum Isolieren von Holzinhaltsstoffen und blankem Eisen darf das Material nicht verdünnt werden; nötig ist eine Mindesttrockenschichtdicke von 50 µm, die sich mit ca. 200 ml/m² bei zweimaligem unverdünntem Auftrag ergibt. Zeigen sich im ersten Anstrich Verfärbungen, ist eine Isolierzeit von 24 Stunden einzuhalten. Gestrichen wird mit Kunststoffborstenpinsel, gerollt mit kurzfloriger Rolle; die Spritzeinstellungen (XVLP, Airless, Hochdruck) stehen im Merkblatt. Objekt- und Umlufttemperatur über +4 °C, im Grenzbereich Luftfeuchte nicht über 60 %. Bei mehreren Gebinden auf Chargengleichheit achten; Werkzeuge sofort mit Wasser reinigen.
Farbtöne und Abtönen
Lieferbar sind laut Merkblatt Weiß, Schwedenrot, Lichtgrau RAL 7035, Anthrazitgrau RAL 7016, Schokoladenbraun RAL 8017 und Schwarz RAL 9005; weitere Farbtöne werden über das Jansen MIX System gemischt. Ein Abtönen mit Abtönkonzentraten ist bis höchstens 1 % möglich.
Verbrauch und Trocknung
Das Merkblatt nennt ca. 8 m²/l pro Anstrich; der genaue Bedarf ist durch einen Probeanstrich zu ermitteln. Bei 23 °C und 60 % relativer Luftfeuchte ist die Farbe nach 1 Stunde staubtrocken, nach 6–8 Stunden überstreichbar und nach 1–2 Tagen durchgetrocknet und belastbar; die Werte können je nach Temperatur und Luftfeuchte stark abweichen. Dichte ca. 1,220–1,350 g/cm³, GISCODE BSW50. VOC: EU-Grenzwert Kat. A/d 130 g/l, das Produkt enthält max. 30 g/l VOC.
Sicherheit und Entsorgung
Laut Sicherheitsdatenblatt (Stand 01/2026) ist ISO-WSF nicht als gefährlich eingestuft; Kennzeichnung EUH208: Enthält Reaktionsmasse aus 5-Chlor-2-methyl-4-isothiazolin-3-on und 2-Methyl-4-isothiazolin-3-on (3:1), kann allergische Reaktionen hervorrufen; EUH210: Sicherheitsdatenblatt auf Anfrage erhältlich. Inhalt und Behälter gemäß den örtlichen Vorschriften entsorgen.
Kühl, trocken und frostfrei lagern; Anbruchgebinde gut verschließen und kurz stülpen. Maßgeblich sind die aktuelle Technische Information (Technisches Merkblatt, Stand 02/2025), das Sicherheitsdatenblatt und die Hinweise auf dem Gebinde.
Seidenglänzender Metallschutzlack auf Alkydharzbasis – Grund-, Zwischen- und Deckanstrich aus einer Dose. Metallprotect 3 in 1 ist eine Metallbeschichtung für Rostschutzanstriche auf Basis eines modifizierten Alkydharzes. Das Ein-Topf-System dient zum Lackieren von Metallkonstruktionen wie Geländern, Blechdächern, Dachrinnen, Containern und Gartenzäunen aus Eisen und Stahl, außen und innen; Zink und Aluminium benötigen in bestimmten Fällen einen Haftprimer. Der Lack ist laut Merkblatt leicht zu verarbeiten, haftet sehr gut auf Eisen und Metall und enthält aktiven Korrosionsschutz.
Untergrund und Grundierung
Alle Untergründe müssen sauber, trocken sowie rost-, fett- und staubfrei sein. Bei Eisen und Stahl werden Rost, Blattzunder und Walzhaut mechanisch entfernt; Blechdächer brauchen mindestens 4 % Ablaufneigung. Zink wird mit ammoniakalischer Netzmittelwäsche oder Jansen Metall-Reiniger entfettet (BFS-Merkblatt Nr. 5), weißliche Korrosionsprodukte werden restlos entfernt; Aluminium wird entfettet und mit Schleifvlies von Korrosion befreit (BFS-Merkblatt Nr. 6), eloxiertes Aluminium ist nicht beschichtbar. Hart-Kunststoffe wie Resopal, Bakelit oder Hart-PVC anschleifen (Körnung 220–280) und mit Wasser reinigen, keine Staubbindetücher verwenden. Altbeschichtungen auf Alkydharzbasis per Gitter- und Spanprobe prüfen, intakte anschleifen und reinigen, schadhafte restlos entfernen; Altbeschichtungen auf Acrylatbasis sind grundsätzlich zu entfernen.
Verarbeitung und Aufbau
Der Lack wird streichfertig geliefert und gestrichen, gerollt oder gespritzt. Auf Eisen und Stahl empfiehlt das Merkblatt für einen guten Rostschutz 2–3 Anstriche; Edelstahl, Zink und Aluminium erhalten zuerst 2 Anstriche Ultra-Primer, danach 1–2 Anstriche Metallprotect; auf Altbeschichtungen aus Alkydharz genügen je nach Untergrund 1–2 Anstriche. Vor der Verarbeitung ist ein Probeanstrich anzulegen, bei mehreren Gebinden auf Chargengleichheit zu achten. Werkzeuge werden mit Kunstharz-Verdünnung gereinigt.
Farbtöne und Abtönen
Metallprotect 3 in 1 ist ausschließlich über die Jansen Mischanlage tönbar; die Basislacke werden laut Merkblatt als Base A (705 ml, 2,35 l) und Base C (675 ml, 2,25 l) geliefert und auf den gewünschten Farbton eingestellt. Bei mehreren Gebinden für eine Fläche ist auf Chargengleichheit zu achten.
Verbrauch und Trocknung
Laut Merkblatt ca. 10–12 m²/l bzw. ca. 100–130 g/m² pro Anstrich; der Bedarf wird am Objekt ermittelt. Bei 23 °C und 60 % Luftfeuchte nach ca. 2 Stunden staubtrocken, nach Trocknung über Nacht überlackierbar, je nach Schichtdicke nach etwa 36 Stunden und mehr durchgetrocknet und nach ca. 3 Tagen belastbar; niedrige Temperaturen, hohe Luftfeuchte und große Schichtdicken verzögern die Trocknung. Dichte ca. 1,290–1,330 g/cm³ je nach Farbton.
Sicherheit und Entsorgung
Kennzeichnung laut Sicherheitsdatenblatt (Stand 08/2025): Achtung; H226 Flüssigkeit und Dampf entzündbar; H315 Verursacht Hautreizungen; H319 Verursacht schwere Augenreizung; H336 Kann Schläfrigkeit und Benommenheit verursachen; H373 Kann die Organe schädigen bei längerer oder wiederholter Exposition; H411 Giftig für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung; EUH208 Enthält Fettsäuren, Tallöl, Ester mit Polyethylenglykolmono(wasserstoffmaleat), Verbindungen mit Amiden aus Diethylentriamin und Tallölfettsäuren, kann allergische Reaktionen hervorrufen. Von Zündquellen fernhalten, nur im Freien oder in gut belüfteten Räumen verwenden, Aerosol nicht einatmen, Schutzhandschuhe und Augenschutz tragen, Behälter dicht verschlossen halten; Inhalt und Behälter gemäß den örtlichen Vorschriften entsorgen. VOC Kat. A/i: Grenzwert 500 g/l, Produkt max. 500 g/l.
Kühl, trocken und frostfrei lagern; Anbruchgebinde gut verschließen und stülpen. Maßgeblich sind die aktuelle Technische Information (Technisches Merkblatt, Stand 06/2024), das Sicherheitsdatenblatt und die Hinweise auf dem Gebinde.
Seidenglänzender Alkydharz-Buntlack mit Polyurethananteil für hochwertige Lackierungen innen und außen. Seidencolor ist ein Kunstharzlack auf Alkydharzbasis für Holz, grundiertes Metall und Hart-Kunststoff sowie für farbige Lackierungen von Warmwasserheizungen bis 80 °C. Der Polyurethananteil sorgt laut Merkblatt für hohe Filmhärte sowie Abrieb- und Scheuerbeständigkeit; der Seidenglanz bleibt auch unter haushaltsüblichen Reinigern und bei starker Bewitterung stabil. Der Lack ist elastisch, leicht zu verarbeiten und verläuft einwandfrei mit guter Füllkraft. Für große Innenflächen empfiehlt Jansen die geruchsarmen Produkte Acryl Seidencolor oder ISO-TLR Türenlack Rapid.
Untergrund und Grundierung
Der Untergrund muss tragfähig, trocken, sauber und frei von Öl, Fett und Wachs sein. Rohes Holz innen mit Vorlack Rapid vorstreichen, Unebenheiten mit Ahrweilit Spachtel oder Ahrweissal KH-Spachtel ausgleichen, Zwischenanstrich mit Seidencolor; rohes Holz außen bei Bedarf mit Holzschutzgrund / Woodprimer WV grundieren, die Zwischenanstriche mit Seidencolor Weiß ausführen. Eisen entrosten, reinigen und mit Rost-Stopp oder Ultra-Primer grundieren; NE-Metalle und Haftkunststoffe einmal satt mit Ultra-Primer grundieren. Hart-Kunststoffe wie Resopal, Bakelit oder Hart-PVC vorab auf Verträglichkeit prüfen: Löst Kunstharz- oder Nitroverdünnung den Untergrund an, unterbleibt der Anstrich; sonst mit Verdünnung reinigen und mit Glaspapier schleifen. Altanstriche per Gitter- und Spanprobe prüfen, intakte anschleifen, schadhafte restlos entfernen.
Verarbeitung und Verdünnung
Seidencolor ist streichfertig und wird je nach Untergrund ein- bis zweimal unverdünnt lackiert; jeder Anstrich soll gut durchtrocknen. Gestrichen wird mit Naturborstenpinsel, gerollt mit kurzflorigem Roller, bei Objekt- und Umlufttemperatur über +5 °C – darunter oder bei Luftfeuchte über 80 % kann die Filmbildung gestört werden. Vorher Probeanstrich anlegen; Werkzeuge mit Terpentinersatz reinigen.
Farbtöne und Abtönen
Das Merkblatt nennt Weiß und Bunttöne in RAL-Farbtönen nach Farbtonkarte sowie Basislacke für Jansen MIX; die Herstellerseite führt unter anderem Weiß, Altweiß, Rapsgelb RAL 1021, Feuerrot RAL 3000, Enzianblau RAL 5010, Moosgrün RAL 6005, Nussbraun RAL 8011, Schokoladenbraun RAL 8017, Lichtgrau RAL 7035, Anthrazitgrau RAL 7016, Silbergrau RAL 7001 und Schwarz. Abgetönt wird mit Jansen Mix Abtönkonzentrat bis 5 % oder über den Basislack; bei mehreren Gebinden auf Chargengleichheit achten.
Verbrauch und Trocknung
Der Verbrauch liegt laut Merkblatt bei ca. 12–14 m²/l pro Anstrich; der genaue Bedarf wird am Objekt ermittelt. Bei 23 °C und 60 % Luftfeuchte ist der Lack nach 6–8 Stunden staubtrocken, über Nacht grifffest und überstreichbar und nach etwa 2 Tagen durchgetrocknet. Dichte ca. 1,100–1,400 g/cm³ je nach Farbton, thixotrop eingestellt; VOC Kat. A/d: Grenzwert 300 g/l, Produkt max. 300 g/l; GISCODE BSL10. Laut Sicherheitsdatenblatt (Stand 02/2026) ist Seidencolor nicht als gefährlich eingestuft; das Sicherheitsdatenblatt ist auf Anfrage erhältlich (EUH210).
Kühl, trocken und frostfrei lagern; Anbruchgebinde gut verschließen und kurz stülpen. Maßgeblich sind die aktuelle Technische Information (Technisches Merkblatt, Stand 06/2026), das Sicherheitsdatenblatt und die Hinweise auf dem Gebinde.
Farbloser PU-Klarlack mit hoher Filmhärte und Abriebfestigkeit für Holztreppen, Möbel und Kork. Uni Siegel ist eine lösemittelhaltige Einkomponenten-PU-Alkydharz-Kombination, die laut Technischem Merkblatt durch hohe Filmhärte, Füllkraft und außergewöhnliche Abriebfestigkeit gekennzeichnet ist. Der Lack versiegelt Kork, Holztreppen und Holzmöbel und wird hochglänzend, seidenglänzend oder tuffmatt geliefert. Für großflächige Arbeiten im Innenbereich empfiehlt Jansen den geruchsarmen ISO-TPL Treppen- und Parkettlack.
Untergrund und Grundierung
Der Untergrund muss tragfähig, trocken, sauber und frei von Öl, Fett und Wachs sein. Alte, abgetretene Böden gründlich mit Seifenlauge abwaschen, Wachs und Fett restlos entfernen und mit klarem Wasser nachspülen, weil Rückstände die Trocknung stark verzögern; im Zweifel die Durchtrocknung an einem Probefeld testen. Gerissene und abblätternde Altlackierungen mit Abbeizer entfernen, abschleifen und wie rohes Holz behandeln. Rohes Holz innen ein- bis zweimal mit 5 % Terpentinersatz verdünntem Uni Siegel grundieren; rohes Holz außen gegebenenfalls mit Jansen Holzschutzgrund/Woodprimer grundieren und UV-schützend lasieren. Alte DD- oder Polyesterlacke restlos entfernen, hier ist keine Anbindung möglich.
Verarbeitung und Verdünnung
Uni Siegel wird streichfertig geliefert und gestrichen, gerollt oder gespritzt; vor Gebrauch sorgfältig aufrühren und einen Probeanstrich anlegen. Als Grundierung wird der Lack 5 % verdünnt, danach je nach Saugfähigkeit und späterer Belastung ein- bis zweimal unverdünnt lackiert, hohe Schichtstärken sind zu vermeiden. Die Objekt- und Umlufttemperatur muss über +5 °C liegen; bei niedrigeren Temperaturen oder über 80 % Luftfeuchte kann die Filmbildung gestört werden. Bei farblosen Anstrichen im Außenbereich kann es durch UV-Strahlung zu Abplatzungen und Vergrauungen kommen, daher außen nur zusammen mit einer farbigen Imprägnierlasur einsetzen. Werkzeuge mit den genannten Verdünnungen reinigen; bei mehreren Gebinden auf Chargengleichheit achten.
Verbrauch und Trocknung
Das Technische Merkblatt nennt ca. 15 m²/l pro Anstrich; der tatsächliche Verbrauch hängt vom Untergrund ab und wird an einer Probefläche ermittelt. Bei 23 °C und 60 % relativer Luftfeuchte ist der Lack nach etwa 3 Stunden staubtrocken, nach 8 bis 10 Stunden überstreichbar, nach Trocknung über Nacht begehbar und nach 3 Tagen voll belastbar. Dichte ca. 0,910 g/cm³, GISCODE BSL40, VOC-Gehalt max. 500 g/l (EU-Grenzwert Kat. A/i: 500 g/l).
Sicherheit und Entsorgung
Laut Sicherheitsdatenblatt (Stand 28.08.2025): Achtung; H226 Flüssigkeit und Dampf entzündbar; H336 Kann Schläfrigkeit und Benommenheit verursachen; EUH066 Wiederholter Kontakt kann zu spröder oder rissiger Haut führen; EUH208 Enthält u. a. Phthalsäureanhydrid, kann allergische Reaktionen hervorrufen. Von Hitze und Zündquellen fernhalten, nur in gut belüfteten Bereichen verarbeiten, Dämpfe nicht einatmen. Produkt nicht in die Kanalisation, Umwelt oder Gewässer gelangen lassen; Reste und Behälter gemäß den örtlichen Vorschriften entsorgen.
Kühl, trocken und frostfrei lagern; Anbruchgebinde gut verschließen und kurz stülpen. Maßgeblich sind das aktuelle Technische Merkblatt (Stand 02/2026), das Sicherheitsdatenblatt und die Hinweise auf dem Gebinde.
Acryl- und Alkydharzlacke, Metallschutz-, Türen- und Heizkörperlacke für innen und außen. Glanzgrad, Basis (wasserbasiert oder lösemittelhaltig) und Ergiebigkeit je Artikel laut Merkblatt.