Aktion 5 x 5 l Caparol CapaWood® GreyWood (vormals Dankse Greywood)
Caparol CapaWood GreyWood ist eine wasserbasierte Mittelschichtlasur für
Holzfassaden und andere geeignete Holzbauteile im Außenbereich. Spezielle
Pigmente erzeugen eine natürlich wirkende graue Holzoptik, ohne die
Maserung vollständig zu verdecken.
Die seidenmatte Lasur schützt das Holz vor UV-Strahlung und
Witterungseinflüssen, bleibt diffusionsfähig und eignet sich besonders für
moderne Holzhäuser, Fassaden- und Untersichtschalungen sowie Carports.
Natürliche Grauoptik
Holzmaserung bleibt sichtbar
Edler Schimmereffekt
Seidenmatte Oberfläche
Grautöne über ColorExpress
Geeignet für
Holzhäuser und Holzfassaden
Fassadenschalungen
Untersichtschalungen
Carports
Fichte, Tanne und Kiefer
Nicht geeignet für
Terrassen und begehbare Flächen
Fenster und Außentüren
Dauerhaften Erd- oder Wasserkontakt
Lärche und tropische Hölzer
Lose oder nicht tragfähige Altanstriche
Vor der Farbtonwahl beachten:
Holzart, Eigenfarbe, Oberflächenstruktur und Auftragsmenge beeinflussen
den endgültigen Grauton. Den gewünschten Farbton deshalb immer direkt
auf dem tatsächlich verwendeten Holz testen.
Passt GreyWood zu deinem Projekt?
GreyWood passt, wenn …
eine kontrollierte graue Holzoptik gewünscht ist
die natürliche Maserung sichtbar bleiben soll
Fichte, Tanne oder Kiefer beschichtet wird
es sich um ein geeignetes Holzbauteil im Außenbereich handelt
Besser ein anderes Produkt wählen, wenn …
eine vollständig deckende Farbfläche gewünscht ist
eine Terrasse oder andere waagerechte Fläche gestrichen wird
das Holz dauerhaft mit Erde oder Wasser in Kontakt steht
Lärche, Tropenholz oder eine unbekannte Holzart vorliegt
Warum GreyWood statt natürlicher Vergrauung?
Unbehandeltes Holz vergraut durch Sonne, Regen und baulichen Schutz häufig
ungleichmäßig. Stark bewitterte Flächen verändern sich schneller als
geschützte Bereiche unter Dachvorsprüngen oder Untersichten.
CapaWood GreyWood erzeugt bereits beim Anstrich eine gezielte graue Optik
und schützt die Oberfläche gleichzeitig. Die Maserung bleibt sichtbar,
sodass das Holz weiterhin natürlich und nicht deckend lackiert wirkt.
Beschichtungsaufbau auf neuem Holz
1. Holz vorbereiten
Das Holz muss sauber, trocken, tragfähig und frei von Staub,
Schmutz, Fett, Öl, Silikon und Harz sein.
Glatte oder gehobelte Flächen bei Bedarf in Faserrichtung
anschleifen. Die Holzfeuchte darf höchstens 18 % betragen.
2. Neues Holz imprägnieren
Unbehandeltes Holz im Außenbereich zuerst mit Caparol CapaWood
Protect Primer imprägnieren.
Den ersten Lasurauftrag bei neuen Bauteilen möglichst vor der
Montage allseitig ausführen.
3. Zweimal lasieren
GreyWood gründlich aufrühren und mindestens zweimal unverdünnt
in Richtung der Holzmaserung streichen.
Zusammenhängende Flächen ohne längere Unterbrechung und mit
gleichmäßiger Auftragsmenge bearbeiten.
Renovierung vorhandener Beschichtungen
Tragfähige GreyWood-Altbeschichtungen anschleifen, gründlich reinigen und
je nach Zustand mit ein bis zwei unverdünnten Anstrichen überarbeiten.
Lose, stark verwitterte oder unbekannte Altbeschichtungen nicht einfach
überstreichen. Zuerst Haftung und Verträglichkeit auf einer Probefläche
prüfen.
Verbrauch und Reichweite
Glatte Holzflächen
Ca. 50–70 ml/m² je Anstrich.
Bei zwei Anstrichen reicht 1 Liter rechnerisch für ungefähr
7–10 m² fertige Fläche.
Sägeraue Holzflächen
Ca. 95–135 ml/m² je Anstrich.
Bei zwei Anstrichen reicht 1 Liter rechnerisch für ungefähr
4–5 m² fertige Fläche.
Praxisverbrauch
Holzstruktur, Holzfeuchte, Profilierung und Auftragsmenge
beeinflussen Verbrauch und Farbton.
Reichweite und Farbwirkung deshalb gemeinsam auf einer
Probefläche prüfen.
Verarbeitung und Trocknung
Verarbeitung
Unverdünnt verarbeiten
Nicht mit anderen Produkten mischen
Vor Gebrauch gründlich aufrühren
Mit einem Lasurpinsel auftragen
Bedingungen
Mindesttemperatur: 5 °C
Günstiger Bereich: 10–25 °C
Relative Luftfeuchte: höchstens 80 %
Nicht auf feuchtem Holz verarbeiten
Trocknung bei 23 °C
Grifffest nach ca. 30 Minuten
Überstreichbar nach ca. 1 Stunde
Regenfest nach mindestens 12 Stunden
Blockfest nach mindestens 24 Stunden
Häufige Fragen
Ist GreyWood deckend?
Nein. Die pigmentierte Lasur lässt die natürliche Maserung und
Struktur des Holzes sichtbar.
Reicht ein Anstrich?
Nein. Auf neuem Holz sind nach der Imprägnierung mindestens zwei
unverdünnte Anstriche vorgesehen.
Ist GreyWood für Lärche geeignet?
Nein. Für dichte Holzarten wie Lärche und Tropenholz wird diese
wasserbasierte Außenbeschichtung nicht empfohlen.
Technische Daten
Produkttyp: pigmentierte Mittelschichtlasur
Materialbasis: Acrylatdispersion
Anwendungsbereich: außen
Glanzgrad: seidenmatt
Maximale Holzfeuchte: 18 %
Gebindegrößen: 0,7 L, 2,5 L, 5 L und 20 L
Verarbeitung: unverdünnt mit dem Pinsel
Werkzeugreinigung: mit Wasser
Kühl, verschlossen und frostgeschützt lagern
Original verschlossen mindestens 2 Jahre lagerfähig
Wichtiger Hinweis:
CapaWood GreyWood enthält eine Filmkonservierung. Diese schützt die
Beschichtungsoberfläche, ersetzt jedoch weder die notwendige
Imprägnierung noch einen funktionierenden konstruktiven Holzschutz.
Vor der Verarbeitung das aktuelle technische Merkblatt und
Sicherheitsdatenblatt beachten.
Aktion 6 x 5 l CapaWood® Classic Lasur
Caparol CapaWood Classic ist eine seidenmatte, lösemittelbasierte
Mittelschichtlasur für Holzoberflächen im Außenbereich. Sie eignet sich
besonders für die Renovierung und den Schutz von Holzhäusern,
Fassadenschalungen, Dachuntersichten, Balkonen und vergleichbaren
Holzbauteilen.
Die Lasur besitzt einen hohen UV-Schutz, ist wasserabweisend,
feuchtigkeitsregulierend und witterungsbeständig. Durch den
Hydroperl-Effekt perlt Wasser gut von der Oberfläche ab, während die
Holzstruktur sichtbar erhalten bleibt.
Eigenschaften
Lösemittelbasierte Mittelschichtlasur
Hoher UV-Schutz
Wasserabweisend
Feuchtigkeitsregulierend
Hydroperl-Effekt
Witterungsbeständig und filmgeschützt
Geeignet für
Holzhäuser
Fassadenschalungen
Untersichtschalungen
Balkone
Begrenzt maßhaltige Holzbauteile
Nicht maßhaltige Holzbauteile
Nicht dafür vorgesehen
Terrassenböden und andere horizontale Flächen
Holz mit dauerhaftem Erdkontakt
Holz mit dauerhaftem Wasserkontakt
Holz mit Kontakt zu unverpackten Lebensmitteln
Großflächige Anwendung in Wohn- und Aufenthaltsräumen
Holz mit mehr als 18 % Feuchtigkeit
Konstruktiver Holzschutz kommt vor der Lasur:
Eine Beschichtung kann Fehler im konstruktiven Holzschutz nicht
ausgleichen. Wasser muss zuverlässig ablaufen können und dauerhafte
Feuchtebelastung des Holzes ist konstruktiv zu vermeiden.
Was macht CapaWood Classic besonders?
Ideal für Renovierungen
CapaWood Classic ist speziell auf die schnelle Überarbeitung
vorhandener Holzoberflächen im Außenbereich ausgerichtet und
eignet sich sehr gut für Wartungs- und Renovierungsanstriche.
Hydroperl-Effekt
Die wasserabweisende Oberfläche unterstützt das Abperlen von
Niederschlagswasser und reduziert die Feuchtebelastung der
beschichteten Holzoberfläche.
Holzstruktur bleibt sichtbar
Die Lasur gestaltet das Holz farbig, ohne die natürliche
Maserung vollständig zu verdecken. Holzart, Untergrundfarbe und
Auftragsmenge beeinflussen den fertigen Farbton.
Passt CapaWood Classic zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
Holz im Außenbereich geschützt und gestaltet werden soll
eine sichtbare Holzmaserung gewünscht ist
Fassadenholz oder Dachuntersichten renoviert werden
eine wasserabweisende Lasur gesucht wird
ein seidenmattes Oberflächenbild gewünscht ist
Zuerst genauer prüfen, wenn …
Altanstrich oder dessen Tragfähigkeit unbekannt sind
Holz bereits stark vergraut oder verwittert ist
tragende Holzbauteile beschichtet werden
Lärche oder ein dichtes Tropenholz vorliegt
das Holz dauerhaft Feuchtigkeit ausgesetzt ist
Holz richtig vorbereiten
Die Holzoberfläche muss sauber, trocken und frei von Staub, Schmutz,
Harzgallen, Fett, Öl und anderen haftungsmindernden Stoffen sein.
Schleifstaub und lose Altanstrichreste vollständig entfernen.
Neue Holzoberflächen gründlich reinigen und bei Bedarf schleifen.
Harzgallen müssen entfernt werden. Bei begrenzt maßhaltigen und nicht
maßhaltigen Bauteilen darf die Holzfeuchte maximal 18 % betragen.
Nicht tragfähige Altbeschichtungen vollständig entfernen. Festhaftende
Altanstriche anschleifen, gründlich reinigen und anschließend die
Verträglichkeit mit CapaWood Classic prüfen.
Tragende Holzbauteile müssen – wenn nach ÖNORM 3802 erforderlich –
vorab mit Caparol Protect Primer Iv grundiert werden.
So wird Caparol CapaWood Classic verarbeitet
Holzoberfläche vollständig vorbereiten und die Holzfeuchte prüfen.
CapaWood Classic vor der Verarbeitung gründlich aufrühren.
Die Lasur unverdünnt verarbeiten und nicht mit anderen Produkten
vermischen.
Neues Holz mindestens zweimal unverdünnt streichen. Den Erstauftrag
allseitig ausführen.
Bei Wartungs- und Renovierungsanstrichen je nach Zustand ein- bis
zweimal unverdünnt beschichten.
Einen Zwischenschliff nach dem ersten Auftrag nur durchführen, wenn
er wirklich erforderlich ist. Schleifstaub vollständig entfernen.
Gehobeltes oder sägeraues Holz?
Gehobeltes Holz
Richtverbrauch beim Streichen:
ca. 55 bis 75 ml/m² je Auftrag.
Sehr glatte oder dichte Holzoberflächen können die Haftung
erschweren und müssen besonders sorgfältig vorbereitet werden.
Sägeraues Holz
Richtverbrauch beim Streichen:
ca. 110 bis 145 ml/m² je Auftrag.
Bei Fassadenschalungen sind sägerauere Oberflächen hinsichtlich
der Lasurhaftung häufig günstiger als sehr glatt gehobelte
Flächen.
Typische Fehler vermeiden
Konstruktiven Holzschutz ignoriert
Eine Lasur kann dauerhaft stehendes Wasser, fehlende
Hinterlüftung oder andere konstruktive Holzschutzmängel nicht
kompensieren.
Rohes Holz zu lange bewittert
Unbeschichtetes Außenholz sollte möglichst unmittelbar nach der
Bewitterung beziehungsweise Montage geschützt werden.
UV-Belastung kann eine haftungsmindernde Trennschicht erzeugen.
Farbton nur nach Muster gewählt
Holzart, Eigenfarbe und Auftragsmenge verändern den fertigen
Lasurfarbton. Im Zweifel vorab eine Probebeschichtung anlegen.
Verbrauch, Trocknung und technische Daten
Verbrauch und Trocknung
Gehobeltes Holz: ca. 55–75 ml/m²
Sägeraues Holz: ca. 110–145 ml/m²
Grifffest: nach ca. 4–6 Stunden
Zweiter Auftrag: nach ca. 6–8 Stunden
Regenfest: nach ca. 12 Stunden
Produkttyp: Mittelschicht-Holzlasur
Basis: lösemittelbasiert
Glanzgrad: seidenmatt
Max. Holzfeuchte: 18 %
Verarbeitung: unverdünnt streichen
Werkzeugreinigung: Kunstharz- oder Universalverdünnung
Lagerfähigkeit: mindestens 2 Jahre ab Herstellung
Verbrauch und Glanzgrad können abhängig von Holzart, Oberflächenstruktur
und Auftragsmenge variieren. Exakte Werte lassen sich nur über eine
Probebeschichtung am tatsächlichen Holz bestimmen.
Farbtöne und Gebinde
Als Standardfarbtöne nennt der Hersteller Farblos, Kiefer, Eiche,
Walnuss, Nussbaum und Ebenholz. Weitere Farbtöne sind über die
CapaWood Classic sowie Grey & Silver Farbtonfächer und über
ColorExpress möglich.
Standardfarbtöne sind in 2,5 und 5 Litern erhältlich. Die
ColorExpress-Basis Farblos gibt es in 0,7, 2,5, 5 und 20 Litern,
die Basis Grey in 0,7, 2,5 und 5 Litern.
Häufige Fragen
Kann CapaWood Classic auf Terrassenböden verwendet werden?
Nein. Horizontale Holzflächen wie Terrassenböden sind ausdrücklich
ausgeschlossen.
Wie oft muss neues Holz gestrichen werden?
Neues Holz wird mindestens zweimal unverdünnt beschichtet. Der erste
Auftrag soll allseitig erfolgen.
Wie schnell kann die zweite Schicht aufgetragen werden?
Bei etwa 23 °C und 50 % relativer Luftfeuchtigkeit nach ungefähr
sechs bis acht Stunden.
Verarbeitungs- und Sicherheitshinweis:
Holzart, Holzfeuchte, konstruktiver Holzschutz, vorhandene
Altbeschichtung und gewünschter Farbton müssen vor der Verarbeitung
geprüft werden. CapaWood Classic nicht mit anderen Produkten
vermischen. Für Arbeitsschutz, Filmschutz und Kennzeichnung sind das
aktuelle Sicherheitsdatenblatt und das Gebindeetikett der
gelieferten Ausführung maßgeblich.
Avenarius Agro Agrosit SB Schwimmbadfarbe
Mit Agrosit SB Schwimmbadfarbe von Avenarius-Agro erstrahlt dein Schwimmbecken in neuem Glanz. Der einkomponentige Anstrich auf Chlorkautschukbasis ist gut chemikalienbeständig und wasserfest, wodurch er sich perfekt als Unterwasseranstrich eignet. Insbesondere bei ozonhältigem oder gechlortem Wasser ist Agrosit SB die richtige Wahl. Beachte jedoch, dass bei erhöhten Chlorkonzentrationen oder Ozonanteilen die Gefahr des Abkreidens/Verblassens besteht und in diesem Fall ein Auffrischungsanstrich notwendig sein kann. Auch in überdachten Bädern oder Hallenbädern kann es zu Belägen auf der Anstrichoberfläche kommen.
Für Beton empfiehlt sich eine Neubeschichtung mit drei Schichten Agrosit SB und als Renovierungsanstrich 1-2 Schichten. Der Anstrich bietet hohe Wasser- und Witterungsbeständigkeit und verhindert die feste Verbindung von Schimmel, Pilzen und Algen. Dadurch ist er besonders leicht zu reinigen und Ablagerungen wie Kalk können mit speziellen Reinigern entfernt werden. Wähle aus verschiedenen Farbtönen den passenden für dein Schwimmbecken und erfreue dich an einer langanhaltenden Farbbrillanz.
Produktbeschreibung
Farbiger, einkomponentiger Anstrich auf Chlorkautschukbasis
Wasserfester Unterwasseranstrich auf Beton in nichtgewerblichen Schwimmbecken
Hohe Wasser- und Witterungsbeständigkeit
Gut chemikalienbeständig
Merkmale
Für Schimmel- und Pilzansatz bzw. Algenbewuchs keine feste Verbindung
Bedingt beständig gegen übermäßigen oder direkten Kontakt mit Sonnenschutzölen
Beständig gegen schwache chemische Beanspruchung
Wasser- und schwitzwasserbeständige Versiegelungen
Verarbeitung
Dreimal Agrosit SB bei Neubeschichtung
Ein- bis zweimal als Renovierungsanstrich, max 5% Verdünnung 202 als Konsistenzeinstellung
Zwischen den einzelnen Arbeitsgängen muss eine Wartezeit von 24 - 48 Stunden eingehalten werden
Vor Gebrauch sorgfältig aufrühren und nicht in praller Sonne verarbeiten
Hinweise und Informationen zur Anwendung, der Lagerung, dem Transport und der Entsorgung unserer Artikel beachte bitte das technische Datenblatt. Verbrauchswerte sind Richtwerte. Mengenrechner dient zur unverbindlichen Orientierung. Alle Empfehlungen dienen zur Unterstützung. Sie entbinden nicht davon, die Produkte grundsätzlich auf Eignung in eigener Verantwortung zu prüfen.
Gefahr
H226 Flüssigkeit und Dampf entzündbar. 373 Kann die Organe schädigen bei längerer oder wiederholter Exposition. H315 Verursacht Hautreizungen. H319 Verursacht schwere Augenreizung. H412 Schädlich für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung. P101 Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten. P102 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen.
Avenarius Agro Verdünnung 202
Wenn du deine Schwimmbadfarbe von Avenarius Agro auf saugenden Untergründen wie Beton, Putz oder Estrich auftragen möchtest, empfehlen wir dir, die Avenarius-Agro VERDÜNNUNG 202 zu verwenden. Diese Verdünnung ist speziell für die Schwimmbadfarbe von Avenarius Agro entwickelt worden und sorgt dafür, dass dein Anstrich gleichmäßig und professionell aussieht.
Um das beste Ergebnis zu erzielen, solltest du den ersten Anstrich stärker verdünnen als die Folgeanstriche, die nicht oder nur gering verdünnt werden. Die Verdünnung sollte immer in dünnem Strahl beigegeben und gründlich eingerührt werden. Bitte beachte auch, dass die in den Technischen Merkblättern angegebenen Höchstmengen nicht überschritten werden sollten, um ein Absetzen der Farbe zu vermeiden und die notwendigen Schichtdicken zu erreichen.
Wenn du deine Pinsel und Geräte reinigen möchtest, empfehlen wir dir, ebenfalls die entsprechenden Verdünnungen oder das Universalmittel Reinigungsmittel K zu verwenden. Wir hoffen, dass du mit der Avenarius-Agro VERDÜNNUNG 202 und unserer Hilfe einen perfekt gestrichenen Pool genießen wirst!
Hinweise und Informationen zur Anwendung, der Lagerung, dem Transport und der Entsorgung unserer Artikel beachte bitte das technische Datenblatt. Verbrauchswerte sind Richtwerte. Mengenrechner dient zur unverbindlichen Orientierung. Alle Empfehlungen dienen zur Unterstützung. Sie entbinden nicht davon, die Produkte grundsätzlich auf Eignung in eigener Verantwortung zu prüfen.
Gefahr
H226 Flüssigkeit und Dampf entzündbar. H304 Kann bei Verschlucken und Eindringen in die Atemwege tödlich sein. H315 Verursacht Hautreizungen. H319 Verursacht schwere Augenreizung. H332 Gesundheitsschädlich bei Einatmen. H335 Kann die Atemwege reizen. H336 Kann Schläfrigkeit und Benommenheit verursachen. H373 Kann die Organe schädigen bei längerer oder wiederholter Exposition. H411 Giftig für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung. P101 Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten. P102 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen.
Caparol Capacryl Haftprimer Weiß
Caparol Capacryl Haftprimer Weiß ist eine wasserverdünnbare
Haftgrundierung für Holz, Holzwerkstoffe, Zink, Aluminium, Kupfer,
Hart-PVC und tragfähige Altbeschichtungen. Sie verbessert die Haftung
nachfolgender Lackierungen auf glatten oder kritisch zu beschichtenden
Untergründen im Innen- und Außenbereich.
Der matte Haftprimer trocknet schnell, lässt sich gut schleifen und kann
gestrichen, gerollt oder gespritzt werden. Er bildet die verbindende
Grundschicht zwischen dem fachgerecht vorbereiteten Untergrund und dem
anschließend verwendeten Acryl- oder Alkydharzlack.
Sichere Haftvermittlung
Hervorragendes Haftvermögen
Schnell trocknend
Gut schleifbar
Wasserverdünnbar
Diffusionsfähig
Geeignet für
Holz und Holzwerkstoffe
Zink und verzinkte Oberflächen
Aluminium und Kupfer
Hart-PVC
Tragfähige Altbeschichtungen
Innen- und Außenbereich
Nicht direkt geeignet für
Eisen und Stahl ohne Korrosionsschutz
Eloxiertes Aluminium
Lose oder nicht tragfähige Altanstriche
Feuchte oder verunreinigte Untergründe
Ungeprüfte Pulverbeschichtungen
Ungeprüfte Coil-Coating-Oberflächen
Wichtig vor der Bestellung:
Capacryl Haftprimer ist eine Haftgrundierung und kein fertiger
Decklack. Nach dem Grundieren folgt eine zum Untergrund und zur
Belastung passende Zwischen- beziehungsweise Schlussbeschichtung.
Auf Zink dürfen anschließend keine Alkydharzlacke verwendet werden.
Was macht Capacryl Haftprimer besonders?
Für kritische Untergründe
Glatte Metalle, Hart-PVC und alte Lackflächen bieten einem neuen
Lack nicht automatisch ausreichenden Halt. Der Haftprimer schafft
nach richtiger Vorbereitung eine belastbare Verbindung zum
nachfolgenden Beschichtungsaufbau.
Wasserbasierte Verarbeitung
Die Grundierung ist wasserverdünnbar und geruchsarm. Werkzeuge
werden unmittelbar nach der Verarbeitung mit Wasser und einem
geeigneten Reinigungsmittel gesäubert.
Flexibler Systemaufbau
Capacryl Haftprimer kann mit geeigneten Acryllacken und – außer
auf Zink – auch mit geeigneten Alkydharzlacken überarbeitet
werden. Die notwendige Trockenzeit unterscheidet sich dabei.
Passt der Haftprimer zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
glatte oder kritische Flächen lackiert werden sollen
Zink, Aluminium, Kupfer oder Hart-PVC vorliegt
ein tragfähiger Altanstrich überarbeitet wird
Holz für ein wasserbasiertes Lacksystem grundiert wird
gestrichen, gerollt oder gespritzt werden soll
Zuerst genauer prüfen, wenn …
die vorhandene Metallart nicht bekannt ist
Rostschutz auf Eisen oder Stahl benötigt wird
eine Pulverbeschichtung vorhanden ist
es sich um eine Coil-Coating-Fläche handelt
Melaminharzplatten grundiert werden sollen
Holz richtig vorbereiten
1. Schleifen und reinigen
Holzoberflächen in Richtung der Fasern schleifen und gründlich
reinigen. Harze, Harzgallen, Schmutz und andere
haftungsmindernde Stoffe vollständig entfernen.
Scharfe Kanten leicht brechen, damit die nachfolgenden
Beschichtungen auch an den Kanten eine ausreichende Schichtdicke
aufbauen können.
2. Holzfeuchte prüfen
Maßhaltige Holzbauteile: höchstens 13 %
Begrenzt maßhaltiges Holz: höchstens 15 %
Nicht maßhaltiges Holz: höchstens 15 %
Zu feuchtes Holz darf nicht einfach grundiert werden, da
Trocknung, Haftung und Haltbarkeit beeinträchtigt werden können.
3. Holzart beachten
Bei Hölzern mit wasserlöslichen und verfärbenden Inhaltsstoffen
statt des normalen Haftprimers Capacryl Holz-IsoGrund einsetzen.
Aststellen müssen mit Capacryl Holz-IsoGrund zweimal behandelt
werden.
Beschichtungsaufbau auf Holz
Holz im Innenbereich
Vorbereitetes Holz mit Capacryl Haftprimer grundieren. Danach
folgen je nach gewünschter Oberfläche Capacryl PU-Vorlack,
Capacryl PU-Satin, PU-Gloss oder ein geeigneter CapaFlow-Lack.
Maßhaltiges Holz außen
Außenholz zuerst mit Capacryl Holzschutz-Grund imprägnieren und
anschließend mit Capacryl Haftprimer oder bei verfärbenden
Inhaltsstoffen mit Holz-IsoGrund grundieren.
Danach sind zwei Zwischen- beziehungsweise Lackbeschichtungen mit
einem geeigneten Capacryl-System vorgesehen.
Begrenzt und nicht maßhaltiges Holz
Nach Capacryl Holzschutz-Grund folgt Capacryl Haftprimer oder
Capacryl Holz-IsoGrund.
Als Zwischen- und Schlussbeschichtung ist im aktuellen System
Capadur Wetterschutzfarbe NQG vorgesehen.
Metall und Hart-PVC vorbereiten
Zink und Hart-PVC
Zink und Hart-PVC mit einer geeigneten Netzmittelwäsche und
Kunststoffschleifvlies gründlich reinigen und mattieren.
Auf Zink nach dem Haftprimer ausschließlich ein geeignetes
wasserbasiertes Acryl-Lacksystem verwenden.
Aluminium und Kupfer
Die Flächen mit einem für die jeweilige Metallart vorgesehenen
Reinigungsmittel und Kunststoffschleifvlies vorbereiten.
Auf eloxiertem Aluminium darf Capacryl Haftprimer nicht
eingesetzt werden.
Pulverbeschichtung und Coil-Coating
Bei Pulverbeschichtungen, Coil-Coating und anderen unbekannten
Industrieoberflächen immer zuerst eine Probefläche anlegen.
Die Haftung erst nach ausreichender Trocknung prüfen, bevor die
gesamte Fläche grundiert wird.
Tragfähige Altanstriche überarbeiten
Fest haftende Altanstriche anschleifen oder fachgerecht anlaugen und
anschließend gründlich reinigen. Nicht tragfähige Beschichtungen müssen
vollständig entfernt werden.
Schadstellen im Altanstrich dürfen nicht nur mit Haftprimer überdeckt
werden. Sie müssen passend zum darunterliegenden Holz-, Metall- oder
Kunststoffuntergrund vorbereitet und grundiert werden.
Melaminharzplatten richtig prüfen
Melaminharzplatten unterscheiden sich je nach Hersteller,
Oberflächenstruktur und Trennmittelrückständen. Deshalb muss zunächst
eine Testbeschichtung angelegt und anschließend ein Haftungstest nach
DIN EN ISO 2409 durchgeführt werden. Erst nach erfolgreicher Prüfung
sollte die gesamte Fläche bearbeitet werden.
Verbrauch und Reichweite
Verbrauch je Auftrag
Ca. 100–130 ml/m².
Ein Liter reicht rechnerisch für ungefähr 7,5–10 m² bei einer
Grundbeschichtung.
Was beeinflusst die Reichweite?
Saugfähigkeit, Profilierung, Schleifbild, Kanten und
Auftragsverfahren verändern den tatsächlichen Verbrauch.
Praxisempfehlung
Die Grundierung ausreichend und gleichmäßig auftragen. Eine zu
dünne Haftschicht kann die Sicherheit des gesamten
Lackaufbaus beeinträchtigen.
Verarbeitung und Trocknung
Verarbeitung
Vor Gebrauch gründlich aufrühren
Streichen, rollen oder spritzen
Verarbeitungsfertig eingestellt
Bei Bedarf mit maximal 5 % Wasser verdünnen
Werkzeuge unmittelbar mit Wasser reinigen
Bedingungen
Mindesttemperatur: 8 °C
Günstiger Bereich: 10–25 °C
Relative Luftfeuchtigkeit: höchstens 70 %
Untergrund muss sauber und trocken sein
Trocknung bei 20 °C
Staubtrocken nach ca. 1–2 Stunden
Grifffest nach ca. 10–12 Stunden
Mit Acryllack überstreichbar nach ca. 12–16 Stunden
Mit Alkydharzlack überstreichbar nach ca. 48 Stunden
Niedrigere Temperaturen, höhere Luftfeuchtigkeit und große
Schichtdicken verlängern die Trocknungszeiten. Die nachfolgende
Lackierung darf deshalb nicht allein nach der vergangenen Uhrzeit,
sondern erst auf ausreichend trockener Grundierung ausgeführt werden.
Häufige Fragen
Ist Haftprimer auch ein Decklack?
Nein. Capacryl Haftprimer verbessert die Haftung der folgenden
Beschichtung. Sicht- und Schutzfunktion übernimmt anschließend
der passende Zwischen- oder Schlusslack.
Ist Haftprimer Rostschutz?
Nein. Für Eisen und Stahl wird eine geeignete
Korrosionsschutzgrundierung benötigt. Capacryl Haftprimer ist
dafür nicht als Ersatz vorgesehen.
Ist das Produkt für Kinderspielzeug geeignet?
Ja. Der Haftprimer ist laut Hersteller dafür geeignet. Der
vollständige Beschichtungsaufbau einschließlich Schlusslack muss
ebenfalls passend gewählt und vor der Nutzung vollständig
durchgetrocknet sein.
Technische Daten
Produkttyp: pigmentierte Haftgrundierung
Materialbasis: Acryldispersion
Wasserverdünnbar und geruchsarm
Anwendungsbereich: innen und außen
Glanzgrad: matt
Dichte: ca. 1,5 g/cm³
Farbton: Weiß
Weitere Farbtöne über ColorExpress
Gebinde Weiß: 375 ml, 750 ml, 2,5 L und 10 L
Verarbeitung: streichen, rollen oder spritzen
Werkzeugreinigung: Wasser und Reinigungsmittel
Kühl, frostgeschützt und dicht verschlossen lagern
Sicherheitshinweis:
Capacryl Haftprimer Weiß benötigt nach dem aktuellen
Sicherheitsdatenblatt kein Gefahrenpiktogramm und kein Signalwort.
Das Produkt enthält jedoch Konservierungsmittel, die allergische
Reaktionen hervorrufen können. Während der Verarbeitung und Trocknung
ausreichend lüften. Beim Spritzen Aerosole und Spritznebel nicht
einatmen und das aktuelle Sicherheitsdatenblatt beachten.
Caparol Capacryl PU-Matt Innenlack
Caparol Capacryl PU-Matt ist ein wasserverdünnbarer, tuchmatter
PU-Acryllack für hochwertige Zwischen- und Schlussbeschichtungen im
Innenbereich. Er eignet sich für grundierte Holzbauteile sowie für
fachgerecht grundiertes Metall und Hart-PVC.
Der geruchsarme Lack lässt sich geschmeidig verarbeiten und erzeugt eine
besonders ruhige, matte Oberfläche. Er ist blockfest, diffusionsfähig,
außergewöhnlich vergilbungsbeständig und gegen haushaltsübliche
Reinigungsmittel beständig.
Edles Matt für innen
Tuchmatte Oberfläche
Extrem vergilbungsbeständig
Geruchsarm und wasserverdünnbar
Blockfest
Für Kinderspielzeug geeignet
Geeignet für
Grundierte Holzbauteile
Möbel, Regale und Verkleidungen
Türblätter und Türzargen
Grundiertes Eisen und Stahl
Zink, Aluminium und Kupfer
Hart-PVC und tragfähige Altanstriche
Nicht geeignet für
Außenflächen – auch nicht geschützt
Rohes Holz ohne Systemgrundierung
Ungeschütztes Metall
Eloxiertes Aluminium
Lose oder nicht tragfähige Altanstriche
Stark beanspruchte Handkontaktflächen
Wichtig bei matten Lackoberflächen:
Capacryl PU-Matt bietet ein besonders edles, tuchmattes Finish.
Matte Oberflächen reagieren jedoch empfindlicher auf Kratzer,
Scheuern, Hautfett und häufiges Anfassen. Für Handläufe, stark
beanspruchte Türen oder Bauteile in öffentlichen Gebäuden empfiehlt
Caparol bevorzugt Capacryl CapaFlow Matt.
Was macht Capacryl PU-Matt besonders?
Ruhige, matte Optik
Das tuchmatte Finish reflektiert nur wenig Licht. Dadurch wirken
Möbel, Türen und Verkleidungen zurückhaltend, hochwertig und
besonders gleichmäßig.
Vergilbungsbeständig
Der wasserbasierte PU-Acryllack ist außergewöhnlich
vergilbungsbeständig. Das ist besonders bei weißen und hellen
Lackierungen in Innenräumen ein wichtiger Vorteil.
Angenehm zu verarbeiten
Der Lack ist geruchsarm und lässt sich streichen, rollen oder
spritzen. Werkzeuge werden unmittelbar nach der Verarbeitung
mit Wasser und geeignetem Reinigungsmittel gesäubert.
Passt Capacryl PU-Matt zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
ein besonders mattes Lackfinish gewünscht ist
ausschließlich im Innenbereich gearbeitet wird
der Untergrund fachgerecht grundiert werden kann
eine geruchsarme Wasserlacklösung gesucht wird
die Fläche keiner starken Scheuerbelastung ausgesetzt ist
Besser ein anderes Produkt wählen, wenn …
außen lackiert werden soll
die Fläche häufig mit Händen berührt wird
eine besonders scheuerfeste Oberfläche benötigt wird
eine Grundierung und Decklackierung aus einem Topf gesucht wird
der vorhandene Untergrund nicht sicher bestimmt werden kann
Beschichtungsaufbau auf Holz
1. Holz vorbereiten
Holz in Faserrichtung schleifen und gründlich reinigen. Staub,
Fett, Harz und andere haftungsmindernde Stoffe vollständig
entfernen.
2. Bei Bedarf isolieren
Hölzer mit wasserlöslichen, verfärbenden Inhaltsstoffen ein- bis
zweimal mit Capacryl Holz-IsoGrund behandeln. Aststellen immer
zweimal isolieren.
3. Lackaufbau ausführen
Für eine gut gefüllte und gleichmäßige Oberfläche Capacryl
PU-Vorlack als Zwischenbeschichtung verwenden. Anschließend ein-
bis zweimal mit Capacryl PU-Matt lackieren.
Grundierung auf Metall und Hart-PVC
Eisen und Stahl
Rost vollständig entfernen und die Fläche reinigen. Anschließend
mit Capalac Aqua Multiprimer oder Capalac AllGrund grundieren.
Zink, Aluminium und Kupfer
Die Oberfläche entsprechend der Metallart reinigen und
anschleifen. Danach mit Capacryl Haftprimer grundieren.
Eloxiertes Aluminium ist nicht geeignet.
Hart-PVC und Altanstriche
Hart-PVC und tragfähige Altbeschichtungen anschleifen, gründlich
reinigen und mit Capacryl Haftprimer grundieren.
Pulverbeschichtungen, Coil-Coating und andere kritische
Untergründe immer durch eine Probebeschichtung prüfen.
Farbtonwahl richtig planen
Rot, Orange und Gelb
Schwach deckende Farbtöne benötigen einen passenden
Grundiersystemfarbton. Abhängig vom Farbton kann außerdem ein
zusätzlicher Lackauftrag erforderlich sein.
Dunkle und intensive Farbtöne
Bei dunklen oder intensiven Farbtönen kann an der matten
Oberfläche vorübergehend Pigmentabrieb auftreten. Solche Farbtöne
sind für stark berührte Flächen nur eingeschränkt geeignet.
Verbrauch und Reichweite
Verbrauch je Auftrag
Ca. 100–120 ml/m².
Ein Liter reicht rechnerisch für ungefähr 8–10 m² bei einem
Lackauftrag.
Zwei Lackaufträge
Bei zwei Aufträgen Capacryl PU-Matt reicht 1 Liter rechnerisch
für ungefähr 4–5 m² fertige Fläche.
Praxisverbrauch
Profilierung, Untergrund, Kanten, Werkzeug und Auftragsstärke
beeinflussen den tatsächlichen Materialbedarf.
Den genauen Verbrauch durch eine Probebeschichtung ermitteln.
Verarbeitung und Trocknung
Streichen und Rollen
Vor Gebrauch gründlich aufrühren
Geeignete Wasserlackpinsel verwenden
Größere Flächen zügig bearbeiten
Mit einer feinporigen Rolle oder einem Pinsel nacharbeiten
Bedingungen
Mindesttemperatur: 8 °C
Günstiger Bereich: 10–25 °C
Relative Luftfeuchtigkeit: höchstens 70 %
Untergrund muss sauber und trocken sein
Trocknung bei 20 °C
Staubtrocken nach ca. 1–2 Stunden
Überstreichbar nach ca. 10–12 Stunden
Durchgetrocknet nach ca. 48 Stunden
Kälte und Feuchtigkeit verlängern die Trocknung
Häufige Fragen
Ist PU-Matt besonders kratzfest?
Nein. Das Produkt bietet ein hochwertiges Mattfinish, matte
Oberflächen sind aber grundsätzlich empfindlicher gegen Kratzen,
Scheuern und häufiges Anfassen.
Kann PU-Matt außen verwendet werden?
Nein. Capacryl PU-Matt ist ausschließlich für Innenbereiche
vorgesehen – auch geschützte Außenflächen gehören nicht zum
freigegebenen Einsatzbereich.
Ist der Lack für Kinderspielzeug geeignet?
Ja. Laut Hersteller ist Capacryl PU-Matt für Kinderspielzeug
geeignet. Die Beschichtung muss vor der Nutzung vollständig
durchgetrocknet sein.
Technische Daten
Produkttyp: Zwischen- und Schlusslack
Materialbasis: Polyurethan-Acryldispersion
Anwendungsbereich: ausschließlich innen
Glanzgrad: matt beziehungsweise tuchmatt
Dichte: ca. 1,3 g/cm³
Standardware: 750 ml und 2,5 L
ColorExpress: 700 ml und 2,4 L
Farbton: Weiß und ColorExpress-Farbtöne
Werkzeugreinigung: mit Wasser und Netzmittel
Kühl und dicht verschlossen lagern
Sicherheitshinweis:
Capacryl PU-Matt Weiß benötigt nach dem aktuellen
Sicherheitsdatenblatt kein Gefahrenpiktogramm und kein Signalwort.
Das Produkt enthält jedoch Konservierungsmittel, die allergische
Reaktionen hervorrufen können. Beim Spritzen Aerosole und Spritznebel
nicht einatmen. Für getönte Varianten das Sicherheitsdatenblatt des
tatsächlich gewählten Farbtons beachten.
Caparol Capacryl PU-Satin Buntlack
Caparol Capacryl PU-Satin ist ein wasserverdünnbarer, seidenmatter
PU-Acryllack für hochwertige Zwischen- und Schlussbeschichtungen im
Innen- und Außenbereich. Er eignet sich für grundierte, maßhaltige
Holzbauteile sowie für fachgerecht grundiertes Metall und Hart-PVC.
Die geruchsarme Lackierung lässt sich geschmeidig verarbeiten und ergibt
eine strapazierfähige Oberfläche mit hoher Kratz- und Stoßfestigkeit.
Capacryl PU-Satin ist blockfest, reinigungsfähig und gemäß DIN EN 71-3
für die Beschichtung von Kinderspielzeug geeignet.
Belastbares Lackfinish
Seidenmatte Oberfläche
Hohe Kratz- und Stoßfestigkeit
Blockfest
Diffusionsfähig
Nassabriebklasse 1
Geeignet für
Holzfenster und Außentüren
Andere maßhaltige Holzbauteile
Eisen und Stahl
Zink, Aluminium und Kupfer
Hart-PVC
Tragfähige Altbeschichtungen
Nicht direkt geeignet für
Rohes Holz ohne Grundierung
Ungeschütztes Metall
Nicht maßhaltige Holzbauteile
Lose oder nicht tragfähige Altanstriche
Eloxiertes Aluminium
Weiße Lackierungen auf Heizungsanlagen
Wichtig vor der Bestellung:
Capacryl PU-Satin ist der Zwischen- und Schlusslack des Systems.
Welche Grundierung darunter benötigt wird, hängt vom vorhandenen
Untergrund ab. Holz, Stahl, Zink, Aluminium und Hart-PVC werden
unterschiedlich vorbereitet und grundiert.
Was macht Capacryl PU-Satin besonders?
Wasserverdünnbar
Der PU-Acryllack ist geruchsarm und wird mit wassergeeigneten
Lackierwerkzeugen verarbeitet. Die Werkzeuge lassen sich direkt
nach Gebrauch mit Wasser und Reinigungsmittel säubern.
Für belastete Flächen
Die Lackoberfläche ist kratz- und stoßfest, blockfest und gegen
haushaltsübliche Reinigungsmittel beständig. Dadurch eignet sie
sich auch für häufig berührte Bauteile.
Für Kinderspielzeug geeignet
Capacryl PU-Satin erfüllt die Anforderungen der DIN EN 71-3.
Entscheidend bleibt ein vollständig ausgehärteter und fachgerecht
ausgeführter Beschichtungsaufbau.
Passt Capacryl PU-Satin zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
ein seidenmattes Lackfinish gewünscht ist
innen möglichst geruchsarm lackiert werden soll
eine robuste und reinigungsfähige Oberfläche benötigt wird
der Untergrund fachgerecht grundiert werden kann
gestrichen, gerollt oder gespritzt werden soll
Besser ein anderes Produkt wählen, wenn …
eine Grundierung und Decklackierung aus einem Topf gesucht wird
eine Holzfassade oder ein Zaun lasiert werden soll
nicht maßhaltige Außenbauteile beschichtet werden
ein weißer Heizkörperlack benötigt wird
der vorhandene Untergrund nicht sicher bestimmt werden kann
Beschichtungsaufbau auf Holz
1. Holz vorbereiten
Holz in Faserrichtung schleifen und sorgfältig reinigen.
Verschmutzungen, Harz und andere haftungsmindernde Stoffe
vollständig entfernen.
Die Holzfeuchte darf bei maßhaltigen Holzbauteilen höchstens
13 % betragen.
2. Grundieren
Holz und Holzwerkstoffe werden mit Capacryl Holz-IsoGrund
grundiert. Bei Hölzern mit verfärbenden Inhaltsstoffen ist diese
Isolierung besonders wichtig; Aststellen zweimal behandeln.
Maßhaltige Außenbauteile zuvor zusätzlich mit Capacryl
Holzschutz-Grund imprägnieren.
3. Lackaufbau ausführen
Nach der Grundierung folgt Capacryl PU-Vorlack als
Zwischenbeschichtung und anschließend Capacryl PU-Satin als
Schlussbeschichtung.
Auf maßhaltigen Holzbauteilen im Außenbereich sind zwei
Zwischenbeschichtungen erforderlich.
Grundierung auf Metall und Hart-PVC
Eisen und Stahl
Eisen und Stahl vollständig entrosten, entfetten und reinigen.
Im Innenbereich einmal, im Außenbereich zweimal mit Capalac
AllGrund grundieren.
Zink, Aluminium und Kupfer
Die Oberfläche entsprechend der Metallart reinigen und
anschleifen. Anschließend mit Capacryl Haftprimer grundieren.
Hart-PVC und Altanstriche
Hart-PVC und tragfähige Altanstriche anschleifen und gründlich
reinigen. Danach mit Capacryl Haftprimer grundieren.
Pulverbeschichtungen und Coil-Coating-Flächen immer durch eine
Probebeschichtung auf Haftung prüfen.
Farbtonwahl richtig planen
Rot, Orange und Gelb
Schwach deckende Farbtöne benötigen einen passend getönten
Grundiersystemfarbton. Je nach Farbton kann ein zusätzlicher
Lackauftrag erforderlich sein.
Dunkle und intensive Farbtöne
Bei dunklen oder intensiven Farbtönen kann vorübergehend
Pigmentabrieb auftreten. Stark beanspruchte Innenflächen können
bei Bedarf transparent versiegelt werden.
Hinweis zu Heizungsanlagen:
Weiße Capacryl PU-Satin-Farbtöne nicht auf Heizkörpern oder anderen
Heizungsanlagen verwenden, da eine Vergilbung möglich ist. Dafür ist
ein dafür vorgesehener Capacryl Heizkörperlack zu verwenden.
Verbrauch und Reichweite
Verbrauch je Auftrag
Ca. 100–120 ml/m².
Ein Liter reicht rechnerisch für ungefähr 8–10 m² bei einem
Lackauftrag.
Zwei Lackaufträge
Bei zwei Aufträgen Capacryl PU-Satin reicht 1 Liter rechnerisch
für ungefähr 4–5 m² fertige Fläche.
Praxisverbrauch
Profilierung, Untergrund, Kanten, Werkzeug und Auftragsstärke
beeinflussen den tatsächlichen Materialbedarf.
Den genauen Verbrauch durch eine Probebeschichtung ermitteln.
Verarbeitung und Trocknung
Verarbeitung
Vor Gebrauch gründlich aufrühren
Streichen, rollen oder spritzen
Schlussbeschichtung möglichst unverdünnt ausführen
Zwischenbeschichtung bei Bedarf mit Wasser verdünnen
Bedingungen
Mindesttemperatur: 8 °C
Günstiger Bereich: 10–25 °C
Relative Luftfeuchtigkeit: höchstens 70 %
Untergrund muss sauber und trocken sein
Trocknung bei 20 °C
Staubtrocken nach ca. 1–2 Stunden
Überstreichbar nach ca. 10–12 Stunden
Durchgetrocknet nach ca. 48 Stunden
Kälte und Feuchtigkeit verlängern die Trocknung
Häufige Fragen
Muss vorher grundiert werden?
Ja. Capacryl PU-Satin ist ein Zwischen- und Schlusslack. Die
passende Grundierung richtet sich nach Holz, Metall, Hart-PVC
oder vorhandenem Altanstrich.
Ist der Lack für Kinderspielzeug geeignet?
Ja. Der Lack ist gemäß DIN EN 71-3 geeignet. Vor der Nutzung muss
die Beschichtung vollständig durchgetrocknet sein.
Kann der Lack auf Heizkörper?
Weiße Farbtöne sind wegen möglicher Vergilbung nicht für
Heizungsanlagen vorgesehen. Dafür einen geeigneten
Heizkörperlack verwenden.
Technische Daten
Produkttyp: Zwischen- und Schlusslack
Materialbasis: Polyurethan-Acryldispersion
Wasserverdünnbar und geruchsarm
Anwendungsbereich: innen und außen
Glanzgrad: seidenmatt
Dichte: ca. 1,3 g/cm³
Standardgebinde: 375 ml, 750 ml, 2,5 L und 10 L
ColorExpress: 350 ml, 700 ml, 2,4 L und 9,6 L
Farbton: Weiß und ColorExpress-Farbtöne
Werkzeugreinigung: mit Wasser und Reinigungsmittel
Kühl und dicht verschlossen lagern
Sicherheitshinweis:
Die aktuelle Variante Capacryl PU-Satin Weiß benötigt kein
Gefahrenpiktogramm und kein Signalwort. Sie enthält jedoch
Konservierungsmittel, die allergische Reaktionen hervorrufen können.
Beim Spritzen können lungengängige Tröpfchen entstehen; Aerosol und
Spritznebel nicht einatmen. Für getönte Varianten immer das
Sicherheitsdatenblatt des tatsächlich gewählten Farbtons beachten.
Caparol Capalac AllGrund Weiß
Caparol Capalac AllGrund Weiß ist eine schnell trocknende
Korrosionsschutz- und Haftgrundierung für zahlreiche Untergründe im Innen-
und Außenbereich. Sie haftet auf fachgerecht vorbereitetem Eisen, Stahl,
Zink, Aluminium, Kupfer, Hart-PVC, Holz, Holzwerkstoffen und tragfähigen
Altbeschichtungen.
Auf Eisen und Stahl bietet Capalac AllGrund einen vollwertigen
Korrosionsschutz gemäß DIN 18363. Auf anderen geeigneten Untergründen
schafft die Grundierung eine sichere Haftbrücke für nachfolgende
Capalac Weiß- und Buntlacke.
Korrosionsschutz
Für Eisen und Stahl
Aktive Korrosionsschutzpigmente
Gute Wetterbeständigkeit
Für innen und außen
Schnell trocknend
Geeignet für
Eisen und Stahl
Zink und verzinkten Stahl
Aluminium und Kupfer
Hart-PVC
Holz und Holzwerkstoffe
Tragfähige Altanstriche
Nicht direkt geeignet für
Eloxiertes Aluminium
Rostige Flächen ohne Entrostung
Lose oder nicht tragfähige Altanstriche
Ungeprüfte Pulverbeschichtungen
Ungeprüfte Coil-Coating-Oberflächen
Feuchte oder verunreinigte Untergründe
Wichtig vor der Bestellung:
Capalac AllGrund ist eine Grundierung und kein fertiger Decklack.
Nach der Grundierung folgt normalerweise eine Zwischen- oder
Schlussbeschichtung mit einem geeigneten Capalac Weiß- oder Buntlack.
Der genaue Aufbau richtet sich nach Untergrund, Einsatzbereich und
gewünschter Belastbarkeit.
Was macht Capalac AllGrund besonders?
Eine Grundierung für viele Untergründe
AllGrund kann als Korrosionsschutz auf Eisen und Stahl sowie als
Haftgrundierung auf zahlreichen weiteren geeigneten Untergründen
eingesetzt werden.
Kurze Wartezeit
Weiß und helle Farbtöne können bei geeigneten Bedingungen bereits
nach etwa drei Stunden mit Alkydharzlacken überarbeitet werden.
Das beschleunigt mehrschichtige Lackierarbeiten.
Flexibel zu verarbeiten
Die Grundierung kann gestrichen, gerollt oder mit einem geeigneten
Spritzverfahren aufgetragen werden. Vor Gebrauch muss sie
gründlich aufgerührt werden.
Passt AllGrund zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
Eisen oder Stahl vor Korrosion geschützt werden soll
Zink, Aluminium, Kupfer oder Hart-PVC grundiert wird
eine schnell trocknende Haftgrundierung benötigt wird
anschließend mit einem geeigneten Lack beschichtet wird
mit Pinsel, Rolle oder Spritzgerät gearbeitet werden soll
Zuerst genauer prüfen, wenn …
die Metallart nicht sicher bekannt ist
eine Pulverbeschichtung vorhanden ist
es sich um Coil-Coating handelt
der vorhandene Altanstrich unbekannt ist
ein dauerhaft belastbares Duplexsystem benötigt wird
Untergrund richtig vorbereiten
Eisen und Stahl
Rost, Walzhaut, Schmutz und Fett vollständig entfernen. Eisen und
Stahl müssen bis zum erforderlichen Normreinheitsgrad fachgerecht
gestrahlt oder maschinell entrostet werden.
Verbleibender Rost unter der Grundierung kann die Haltbarkeit des
gesamten Beschichtungsaufbaus beeinträchtigen.
Zink und Hart-PVC
Die Oberfläche mit einer geeigneten ammoniakalischen
Netzmittelwäsche und Kunststoffschleifvlies sorgfältig
vorbereiten.
Glatte, verschmutzte oder nicht ausreichend vorbereitete
Oberflächen können trotz Grundierung zu Haftungsproblemen führen.
Aluminium und Kupfer
Aluminium und Kupfer mit einem dafür vorgesehenen Reinigungsmittel
und Kunststoffschleifvlies reinigen und anschleifen.
Auf eloxiertem Aluminium darf Capalac AllGrund nicht verwendet
werden.
Holz und Altanstriche vorbereiten
Holz und Holzwerkstoffe
Holz in Faserrichtung schleifen und gründlich reinigen. Harze,
Harzgallen und andere haftungsmindernde Holzinhaltstoffe entfernen.
Scharfe Kanten leicht brechen.
Maßhaltiges Holz: höchstens 13 % Holzfeuchte
Begrenzt und nicht maßhaltiges Holz: höchstens 15 %
Tragfähige Altanstriche
Fest haftende Altanstriche anschleifen und sorgfältig reinigen.
Lose oder nicht tragfähige Beschichtungen müssen vollständig
entfernt werden.
Schadstellen passend zum darunterliegenden Holz-, Metall- oder
Kunststoffuntergrund vorbereiten und grundieren.
Beschichtungsaufbau nach Untergrund
Holz innen und außen
Holz im Innenbereich einmal mit Capalac AllGrund grundieren.
Holz im Außenbereich zuerst mit Capalac Holz-Imprägniergrund
behandeln und anschließend mit Capalac AllGrund grundieren.
Danach folgt der geeignete Decklack.
Eisen und Stahl
Im Innenbereich ist normalerweise eine Grundbeschichtung mit
Capalac AllGrund vorgesehen.
Im Außenbereich werden für den Korrosionsschutz zwei
Grundbeschichtungen mit Capalac AllGrund ausgeführt.
Aluminium, Kupfer und Hart-PVC
Nach der vorgeschriebenen Untergrundvorbereitung einmal mit
Capalac AllGrund grundieren.
Anschließend je nach System eine Zwischen- und Schlussbeschichtung
mit einem geeigneten Capalac Lack ausführen.
Sonderfall Zink und verzinkter Stahl:
Vor nachfolgenden Alkydharzdecklacken müssen Zinkblech und verzinkter
Stahl besonders sorgfältig vorbereitet werden. Caparol schreibt hier
mindestens zwei Beschichtungen mit Capalac AllGrund vor, damit
entstehendes Zinkoxid die Haftung des Decklacks nicht beeinträchtigt.
Alternativ kommen Capalac 2K-EP-Haftgrund oder Disbon 481
EP-Uniprimer infrage.
Verbrauch und Reichweite
Streichen
Auf senkrechten Flächen ca. 90–100 ml/m² je Auftrag.
Ein Liter reicht rechnerisch für ungefähr 10–11 m² bei einer
Beschichtung.
Rollen
Auf senkrechten Flächen ca. 80–90 ml/m² je Auftrag.
Ein Liter reicht rechnerisch für ungefähr 11–12,5 m² bei einer
Beschichtung.
Waagerechte Flächen
Beim Streichen oder Rollen ca. 110 ml/m² je Auftrag.
Ein Liter reicht rechnerisch für ungefähr 9 m² bei einer
Beschichtung.
Beim Spritzen liegt der Richtverbrauch je nach Verfahren und Bauteillage
bei etwa 120–170 ml/m². Untergrund, Form, Kanten, Werkzeug und
Auftragsstärke beeinflussen den tatsächlichen Materialbedarf. Exakte Werte
lassen sich nur durch eine Probebeschichtung ermitteln.
Verarbeitung und Trocknung
Verarbeitung
Vor Gebrauch gründlich aufrühren
Streichen, rollen oder spritzen
Bei Bedarf mit Caparol AF-Verdünner verdünnen
Zwischen den Beschichtungen anschleifen
Schleifstaub vollständig entfernen
Bedingungen
Mindesttemperatur: 5 °C
Günstiger Bereich: 10–25 °C
Relative Luftfeuchtigkeit: höchstens 80 %
Untergrund muss trocken und sauber sein
Trocknung bei 20 °C
Staubtrocken nach ca. 1 Stunde
Grifffest nach ca. 3–6 Stunden
Weiß mit Alkydharzlack überstreichbar nach ca. 3 Stunden
Mit Wasserlacken überstreichbar nach mindestens 12 Stunden
Niedrigere Temperaturen, eine höhere Luftfeuchtigkeit und größere
Schichtdicken verlängern die Trocknung. Intensiv getönte Varianten
benötigen vor dem Überlackieren mit Alkydharzlacken etwa sechs Stunden.
Häufige Fragen
Ist AllGrund auch der Decklack?
Nein. Capalac AllGrund schafft Haftung und Korrosionsschutz.
Anschließend wird normalerweise ein geeigneter Weiß- oder
Buntlack als Schlussbeschichtung aufgetragen.
Muss Rost vorher entfernt werden?
Ja. Die Grundierung ist kein Rostumwandler. Eisen und Stahl müssen
vor dem Auftrag bis zum erforderlichen Reinheitsgrad entrostet und
entfettet werden.
Reicht auf Zink ein Anstrich?
Vor nachfolgenden Alkydharzdecklacken sind auf Zinkblech oder
verzinktem Stahl mindestens zwei Beschichtungen mit Capalac
AllGrund vorgesehen.
Technische Daten
Produkttyp: Korrosionsschutz- und Haftgrundierung
Materialbasis: Spezial-Kunstharzkombination
Aktive Korrosionsschutzpigmente
Lösemittel: aromatenfrei
Anwendungsbereich: innen und außen
Farbton: Weiß
Glanzgrad: seidenmatt
Dichte: ca. 1,3 g/cm³
Gebindegrößen: 375 ml, 750 ml und 2,5 L
Werkzeugreinigung: Kunstharz- oder Universalverdünnung
Achtung – Sicherheitshinweis:
Flüssigkeit und Dampf sind entzündbar. Dämpfe können Schläfrigkeit und
Benommenheit verursachen. Das Produkt ist schädlich für
Wasserorganismen mit langfristiger Wirkung. Von Hitze, Funken und
offenen Flammen fernhalten, für ausreichende Lüftung sorgen und
Dämpfe sowie Spritznebel nicht einatmen. Das aktuelle
Sicherheitsdatenblatt beachten.
Caparol Capalac BaseTop Venti Fensterlack
Caparol Capalac BaseTop Venti ist ein seidenglänzender Ein-Topf-Lack für
maßhaltige und begrenzt maßhaltige Holzbauteile sowie für fachgerecht
grundierte Metallflächen. Er eignet sich besonders für Holzfenster,
Außentüren und die Renovierung tragfähiger Altanstriche im Außen- und
Innenbereich.
Derselbe Lack kann als Grund-, Zwischen- und Schlussbeschichtung verwendet
werden. Das vereinfacht den Beschichtungsaufbau, ersetzt jedoch nicht jede
notwendige Imprägnierung oder Metallgrundierung.
Ein-Topf-System
Grund-, Zwischen- und Schlusslack
Hohe Füll- und Deckkraft
Strapazierfähige Oberfläche
Seidenglänzendes Ergebnis
Schnell überarbeitbar
Geeignet für
Holzfenster und Außentüren
Maßhaltige Holzbauteile
Begrenzt maßhaltige Holzbauteile
Tragfähige Altanstriche
Fachgerecht grundiertes Metall
Außen- und Innenbereich
Nicht geeignet für
Holzfassaden und Fachwerk
Garten- und Sitzmöbel
Eloxiertes Aluminium
Ungeschütztes oder nicht grundiertes Metall
Lose oder thermoplastische Altanstriche
Weiße Anstriche auf Heizungsanlagen
Wichtig für Innenräume:
Capalac BaseTop Venti ist ein lösemittelhaltiger Alkydharzlack mit
produkttypischem Geruch. Für größere Innenflächen oder besonders
geruchssensible Bereiche empfiehlt Caparol wasserverdünnbare
Capacryl-Lacke als Alternative.
Was macht Capalac BaseTop Venti besonders?
Ventilierender Lack
Der diffusionsfähige Lack unterstützt den Feuchteaustausch des
beschichteten Holzbauteils. Er ersetzt jedoch weder einen
konstruktiven Holzschutz noch intakte Fugen und Anschlüsse.
Hohe Lackiersicherheit
Die hohe Füllkraft und das gute Deckvermögen erleichtern eine
gleichmäßige Beschichtung von Flächen, Profilen und Bauteilkanten.
Für Renovierungen
Tragfähige, nicht thermoplastische Altanstriche können nach
sorgfältigem Anschleifen und Reinigen direkt mit BaseTop Venti
überarbeitet werden.
Passt BaseTop Venti zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
Holzfenster oder Außentüren renoviert werden
ein seidenglänzender Alkydharzlack gewünscht ist
Grund- und Decklack aus einem Produkt kommen sollen
ein tragfähiger Altanstrich vorhanden ist
eine wetterbeständige Oberfläche benötigt wird
Besser ein anderes Produkt wählen, wenn …
eine Holzfassade oder Fachwerk gestrichen wird
eine wasserverdünnbare, geruchsarme Innenlösung gesucht wird
Gartenmöbel oder Sitzflächen lackiert werden
ein Heizkörper weiß beschichtet werden soll
der vorhandene Altanstrich weich oder thermoplastisch ist
Beschichtungsaufbau auf Holz
1. Holz vorbereiten
Holz in Faserrichtung schleifen und gründlich reinigen. Harze,
Harzgallen und andere haftungsmindernde Holzinhaltstoffe
vollständig entfernen.
Scharfe Kanten leicht brechen. Die Holzfeuchte darf bei
maßhaltigen Bauteilen höchstens 13 % und bei begrenzt maßhaltigen
Bauteilen höchstens 15 % betragen.
2. Außenholz imprägnieren
Unbehandeltes Holz im Außenbereich entsprechend dem vorgesehenen
Systemaufbau zunächst mit Capalac Holz-Imprägniergrund behandeln.
Die Imprägnierung dient dem Holzschutz und ist nicht durch die
spätere Lackbeschichtung zu ersetzen.
3. Zweimal lackieren
Anschließend eine Grundbeschichtung und eine Schlussbeschichtung
mit Capalac BaseTop Venti ausführen.
Bei Bedarf kann eine zusätzliche Zwischenbeschichtung notwendig
sein. Zwischen den Lackaufträgen jeweils anschleifen und reinigen.
Tragfähige Altanstriche renovieren
Fest haftende, nicht thermoplastische Altanstriche anschleifen oder
fachgerecht anlaugen und anschließend gründlich reinigen. Schadstellen
müssen passend zum jeweiligen Untergrund vorbereitet und grundiert werden.
Danach eine Grund- und Schlussbeschichtung mit Capalac BaseTop Venti
ausführen. Bei starkem Farbtonwechsel, ungleichmäßigem Untergrund oder
hohem Füllbedarf kann ein zusätzlicher Zwischenanstrich erforderlich sein.
Beschichtungsaufbau auf Metall
Eisen und Stahl
Eisen und Stahl vollständig entrosten und entfetten. Im Innenbereich
mit Capalac AllGrund grundieren, im Außenbereich sind zwei
Grundbeschichtungen mit Capalac AllGrund vorgesehen.
Anschließend mit Capalac BaseTop Venti lackieren.
Aluminium
Aluminium fachgerecht reinigen und mit Kunststoffschleifvlies
vorbereiten. Danach mit Capalac AllGrund grundieren und mit
BaseTop Venti beschichten.
Eloxiertes Aluminium ist für diesen Beschichtungsaufbau nicht
geeignet.
Verbrauch und Reichweite
Streichen
Ca. 90–130 ml/m² je Anstrich.
Bei zwei Anstrichen reicht 1 Liter rechnerisch für ungefähr
4–5,5 m² fertige Fläche.
Rollen
Ca. 70–90 ml/m² je Anstrich.
Bei zwei Anstrichen reicht 1 Liter rechnerisch für ungefähr
5,5–7 m² fertige Fläche.
Airless-Spritzen
Ca. 100–120 ml/m² je Anstrich.
Bei zwei Anstrichen reicht 1 Liter rechnerisch für ungefähr
4–5 m² fertige Fläche.
Die Reichweiten sind theoretische Richtwerte. Profilierung, Untergrund,
Kanten, Werkzeug und tatsächliche Schichtdicke beeinflussen den
Materialbedarf. Den genauen Verbrauch durch eine Probebeschichtung
ermitteln.
Verarbeitung und Trocknung
Verarbeitung
Vor Gebrauch gründlich aufrühren
Streichen, rollen oder spritzen
Zwischen den Anstrichen schleifen
Schleifstaub sorgfältig entfernen
Bedingungen
Mindesttemperatur: 5 °C
Für Material, Luft und Untergrund
Relative Luftfeuchte: höchstens 80 %
Nicht auf feuchten Untergründen verarbeiten
Trocknung bei 20 °C
Staubtrocken nach ca. 4 Stunden
Grifffest nach ca. 6–7 Stunden
Überstreichbar nach ca. 7–8 Stunden
Kälte und Feuchtigkeit verlängern die Trocknung
Farbtonwahl richtig planen
Weiß und helle Farbtöne
Alkydharzlacke können bei geringer UV-Belastung, Wärme oder
chemischen Einflüssen vergilben. Das kann besonders bei weißen
und hellen Farbtönen im Innenbereich sichtbar werden.
Rot, Orange und Gelb
Farbtöne mit geringerem Deckvermögen benötigen gegebenenfalls
eine passend getönte Grundbeschichtung, damit das Endergebnis
gleichmäßig deckt.
Häufige Fragen
Was bedeutet Ein-Topf-Lack?
Derselbe Lack wird für Grund-, Zwischen- und Schlussbeschichtung
verwendet. Notwendige Holzschutz- oder Metallgrundierungen bleiben
trotzdem Bestandteil des Systems.
Reichen zwei Anstriche?
Auf entsprechend vorbereitetem Holz sind eine Grund- und eine
Schlussbeschichtung vorgesehen. Bei Farbtonwechsel oder hohem
Füllbedarf kann ein Zwischenanstrich notwendig sein.
Kann alter Fensterlack überstrichen werden?
Ja, wenn der vorhandene Lack fest haftet und nicht thermoplastisch
ist. Er muss angeschliffen, gereinigt und an Schadstellen passend
zum Untergrund ausgebessert werden.
Technische Daten
Produkttyp: diffusionsfähiger Ein-Topf-Lack
Materialbasis: Silikon-Alkydharzlack
Lösemittel: aromatenfrei
Anwendungsbereich: innen und außen
Glanzgrad: seidenglänzend
Dichte: ca. 1,3 g/cm³
Farbtöne: Weiß und ColorExpress
Gebinde: 375 ml, 750 ml, 2,5 L und 10 L
Werkzeugreinigung: Kunstharz- oder Universalverdünnung
Kühl und dicht verschlossen lagern
Sicherheitshinweis:
Capalac BaseTop Venti ist ein lösemittelhaltiger Lack. Flüssigkeit und
Dampf sind entzündbar. Von Hitze, Funken, offenen Flammen und anderen
Zündquellen fernhalten. Beim Spritzen Aerosole und Spritznebel nicht
einatmen. Das aktuelle Sicherheitsdatenblatt der gewählten
Produktvariante beachten.
Caparol Capalac Seidenmatt-Buntlack
Caparol Capalac Seidenmatt-Buntlack ist ein lösemittelhaltiger
PU-Alkydharzlack für hochwertige seidenmatte Lackierungen im Innen- und
Außenbereich. Er eignet sich für maßhaltige Holzbauteile, Metall,
Hart-PVC und fachgerecht vorbereitete Altbeschichtungen.
Der Lack überzeugt durch sein hohes Deckvermögen, eine gute
Kantenabdeckung und einen gleichmäßigen Verlauf. Die fertige Oberfläche
ist schlag- und stoßfest und beständig gegen haushaltsübliche
Reinigungsmittel.
Hochwertiges Lackfinish
Seidenmatte Oberfläche
Hervorragendes Deckvermögen
Hohe Kantenabdeckung
Sehr guter Verlauf
Hohe Schlag- und Stoßfestigkeit
Geeignet für
Maßhaltige Holzbauteile
Eisen und Stahl
Zink und verzinkte Bauteile
Aluminium und Hart-PVC
Tragfähige Altanstriche
Farbige Warmwasserheizkörper
Nicht direkt geeignet für
Unbehandeltes Holz ohne Systemgrundierung
Ungeschütztes Eisen oder Stahl
Eloxiertes Aluminium
Lose oder nicht tragfähige Altanstriche
Weiße Heizkörperbeschichtungen
Große Innenflächen mit geringer Geruchstoleranz
Wichtig vor der Bestellung:
Capalac Seidenmatt-Buntlack ist ein Zwischen- und Schlusslack.
Abhängig vom Untergrund werden zusätzlich eine Imprägnierung, eine
Korrosionsschutzgrundierung oder Capalac Vorlack benötigt. Der Lack
darf nicht pauschal direkt auf rohes Holz, Metall oder Hart-PVC
aufgetragen werden.
Was macht Capalac Seidenmatt-Buntlack besonders?
Ruhiger Verlauf
Die lange Offenzeit unterstützt das gleichmäßige Verteilen des
Lackes. Pinsel- und Rollspuren können dadurch besser verlaufen,
sofern Werkzeug, Auftragsmenge und Bedingungen stimmen.
Belastbare Oberfläche
Die fertige Lackierung ist schlag- und stoßfest, gut
reinigungsfähig und kurzfristig gegen schwache Säuren und Laugen
beständig.
Große Farbtonauswahl
Neben ausgewählten Standardfarbtönen stehen über ColorExpress
zahlreiche weitere Farbtöne zur Verfügung. Der notwendige
Grundierfarbton muss dabei berücksichtigt werden.
Passt der Lack zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
ein hochwertiges seidenmattes Lackfinish gewünscht ist
der Untergrund fachgerecht grundiert werden kann
Holz, Metall oder Hart-PVC beschichtet wird
eine robuste und reinigungsfähige Oberfläche benötigt wird
mit Pinsel, Rolle oder Spritzgerät gearbeitet werden soll
Besser ein anderes Produkt wählen, wenn …
ein Ein-Topf-Fensterlack gesucht wird
eine geruchsarme, wasserverdünnbare Innenlösung benötigt wird
nicht maßhaltige Holzbauteile beschichtet werden
ein weißer Heizkörperlack benötigt wird
der vorhandene Altanstrich nicht sicher tragfähig ist
Beschichtungsaufbau auf Holz
1. Holz vorbereiten
Das Holz in Faserrichtung schleifen und gründlich reinigen.
Harze, Schmutz und andere haftungsmindernde Bestandteile müssen
vollständig entfernt werden.
Die Holzfeuchte darf bei maßhaltigen Holzbauteilen höchstens
13 % betragen.
2. Passend grundieren
Holz im Innenbereich mit Capalac Vorlack grundieren.
Maßhaltige Holzbauteile im Außenbereich zunächst mit Capalac
Holz-Imprägnier-Grund behandeln und anschließend mit Capalac
Vorlack grundieren.
3. Seidenmatt lackieren
Je nach Untergrund und Farbton eine Zwischenbeschichtung und
anschließend die Schlussbeschichtung mit Capalac
Seidenmatt-Buntlack ausführen.
Zwischen den Beschichtungsgängen jeweils anschleifen und den
Schleifstaub sorgfältig entfernen.
Grundierung auf Metall und Hart-PVC
Eisen und Stahl
Eisen und Stahl vollständig entrosten und reinigen. Im
Innenbereich mit Capalac AllGrund grundieren, im Außenbereich sind
zwei Grundbeschichtungen mit Capalac AllGrund vorgesehen.
Zink und Aluminium
Zink fachgerecht vorbereiten und mit Disbon 481 EP-Uniprimer oder
Capalac AllGrund grundieren. Aluminium wird mit Capalac AllGrund
grundiert.
Eloxiertes Aluminium ist nicht geeignet.
Hart-PVC und Altanstriche
Hart-PVC reinigen, anschleifen und mit Capalac AllGrund
grundieren. Tragfähige Altanstriche anschleifen oder anlaugen und
Schadstellen passend zum ursprünglichen Untergrund vorbehandeln.
Farbtonwahl richtig planen
Rot, Orange und Gelb
Farbtöne mit geringerem Deckvermögen benötigen eine passend
getönte Grundierung. Dadurch wird ein gleichmäßigeres Farbergebnis
mit weniger sichtbaren Untergrundunterschieden erreicht.
Intensive und dunkle Farbtöne
Bei intensiven und dunklen Farbtönen kann vorübergehend
Pigmentabrieb auftreten. Abhängig von Nutzung und Farbton kann
eine transparente Versiegelung mit Capalac Kunstharz-Klarlack
erforderlich sein.
Weiß und helle Farbtöne
Alkydharzlacke können bei geringer UV-Belastung, Wärme oder
chemischen Einflüssen vergilben. Das ist besonders bei weißen und
hellen Farbtönen im Innenbereich sichtbar.
Sonderfall RAL 9006 Weißaluminium:
Für ein möglichst gleichmäßiges Ergebnis ist die Verarbeitung im
Hochdruckspritzverfahren vorgesehen. Dem Lack müssen 10 % Capalac
PU-Härter zugesetzt werden. Rollen, Streichen und unterschiedliche
Auftragsverfahren können sichtbare Farbton- und Effektunterschiede
verursachen.
Verbrauch und Reichweite
Streichen
Ca. 70–100 ml/m² je Auftrag.
Bei zwei Lackaufträgen reicht 1 Liter rechnerisch für ungefähr
5–7 m² fertige Fläche.
Rollen
Ca. 80–110 ml/m² je Auftrag.
Bei zwei Lackaufträgen reicht 1 Liter rechnerisch für ungefähr
4,5–6 m² fertige Fläche.
Aircoat-Spritzen
Ca. 120 ml/m² je Auftrag.
Bei zwei Lackaufträgen reicht 1 Liter rechnerisch für ungefähr
4 m² fertige Fläche.
Die Reichweiten sind theoretische Richtwerte. Untergrund, Profilierung,
Kanten, Werkzeug und tatsächliche Schichtdicke beeinflussen den
Materialbedarf. Den genauen Verbrauch durch eine Probebeschichtung
ermitteln.
Verarbeitung und Trocknung
Verarbeitung
Vor Gebrauch gründlich aufrühren
Streichen, rollen oder spritzen
Grundierte Flächen anschleifen und reinigen
Zwischen den Lackschichten zwischenschleifen
Bedingungen
Mindesttemperatur: 5 °C
Für Material, Untergrund und Umgebungsluft
Relative Luftfeuchtigkeit: höchstens 80 %
Untergrund muss sauber und trocken sein
Trocknung bei 20 °C
Staubtrocken nach ca. 4 Stunden
Grifffest nach ca. 8–10 Stunden
Überspritzbar nach ca. 8–16 Stunden
Überstreichbar nach ca. 24 Stunden
Häufige Fragen
Muss vorher grundiert werden?
Ja. Die passende Grundierung richtet sich nach Holz, Eisen,
Stahl, Zink, Aluminium oder Hart-PVC. Capalac Seidenmatt-Buntlack
ersetzt diese Untergrundgrundierung nicht.
Was ist der Unterschied zu BaseTop Venti?
BaseTop Venti ist ein diffusionsfähiger Ein-Topf-Lack für Grund-,
Zwischen- und Schlussbeschichtungen. Capalac Seidenmatt-Buntlack
ist ein universeller Zwischen- und Decklack auf separat
grundierten Untergründen.
Ist der Lack für Heizkörper geeignet?
Ja, für Warmwasserheizkörper in geeigneten Farbtönen. Weiße
Farbtöne sind wegen der möglichen Vergilbung auf Heizkörpern
nicht vorgesehen.
Technische Daten
Produkttyp: Zwischen- und Schlusslack
Materialbasis: PU-Alkydharz
Lösemittel: aromatenfrei
Anwendungsbereich: innen und außen
Glanzgrad: seidenmatt
Dichte: ca. 1,0 g/cm³
Gebinde: 375 ml, 750 ml, 2,5 L und 10 L
Farbtöne: Standardfarben und ColorExpress
Werkzeugreinigung: Kunstharz- oder Universalverdünnung
Kühl und dicht verschlossen lagern
Sicherheitshinweis:
Capalac Seidenmatt-Buntlack ist ein lösemittelhaltiger Lack mit
produkttypischem Geruch. Innenräume während und nach der Verarbeitung
ausreichend lüften. Beim Spritzen Aerosole und Spritznebel nicht
einatmen. Das aktuelle Sicherheitsdatenblatt der gewählten
Produktvariante beachten.
Caparol CapaWood GreyWood Holzlasur
Caparol CapaWood GreyWood ist eine wasserbasierte Mittelschichtlasur für
Holzfassaden und andere geeignete Holzbauteile im Außenbereich. Spezielle
Pigmente erzeugen eine natürlich wirkende graue Holzoptik, ohne die
Maserung vollständig zu verdecken.
Die seidenmatte Lasur schützt das Holz vor UV-Strahlung und
Witterungseinflüssen, bleibt diffusionsfähig und eignet sich besonders für
moderne Holzhäuser, Fassaden- und Untersichtschalungen sowie Carports.
Natürliche Grauoptik
Holzmaserung bleibt sichtbar
Edler Schimmereffekt
Seidenmatte Oberfläche
Grautöne über ColorExpress
Geeignet für
Holzhäuser und Holzfassaden
Fassadenschalungen
Untersichtschalungen
Carports
Fichte, Tanne und Kiefer
Nicht geeignet für
Terrassen und begehbare Flächen
Fenster und Außentüren
Dauerhaften Erd- oder Wasserkontakt
Lärche und tropische Hölzer
Lose oder nicht tragfähige Altanstriche
Vor der Farbtonwahl beachten:
Holzart, Eigenfarbe, Oberflächenstruktur und Auftragsmenge beeinflussen
den endgültigen Grauton. Den gewünschten Farbton deshalb immer direkt
auf dem tatsächlich verwendeten Holz testen.
Passt GreyWood zu deinem Projekt?
GreyWood passt, wenn …
eine kontrollierte graue Holzoptik gewünscht ist
die natürliche Maserung sichtbar bleiben soll
Fichte, Tanne oder Kiefer beschichtet wird
es sich um ein geeignetes Holzbauteil im Außenbereich handelt
Besser ein anderes Produkt wählen, wenn …
eine vollständig deckende Farbfläche gewünscht ist
eine Terrasse oder andere waagerechte Fläche gestrichen wird
das Holz dauerhaft mit Erde oder Wasser in Kontakt steht
Lärche, Tropenholz oder eine unbekannte Holzart vorliegt
Warum GreyWood statt natürlicher Vergrauung?
Unbehandeltes Holz vergraut durch Sonne, Regen und baulichen Schutz häufig
ungleichmäßig. Stark bewitterte Flächen verändern sich schneller als
geschützte Bereiche unter Dachvorsprüngen oder Untersichten.
CapaWood GreyWood erzeugt bereits beim Anstrich eine gezielte graue Optik
und schützt die Oberfläche gleichzeitig. Die Maserung bleibt sichtbar,
sodass das Holz weiterhin natürlich und nicht deckend lackiert wirkt.
Beschichtungsaufbau auf neuem Holz
1. Holz vorbereiten
Das Holz muss sauber, trocken, tragfähig und frei von Staub,
Schmutz, Fett, Öl, Silikon und Harz sein.
Glatte oder gehobelte Flächen bei Bedarf in Faserrichtung
anschleifen. Die Holzfeuchte darf höchstens 18 % betragen.
2. Neues Holz imprägnieren
Unbehandeltes Holz im Außenbereich zuerst mit Caparol CapaWood
Protect Primer imprägnieren.
Den ersten Lasurauftrag bei neuen Bauteilen möglichst vor der
Montage allseitig ausführen.
3. Zweimal lasieren
GreyWood gründlich aufrühren und mindestens zweimal unverdünnt
in Richtung der Holzmaserung streichen.
Zusammenhängende Flächen ohne längere Unterbrechung und mit
gleichmäßiger Auftragsmenge bearbeiten.
Renovierung vorhandener Beschichtungen
Tragfähige GreyWood-Altbeschichtungen anschleifen, gründlich reinigen und
je nach Zustand mit ein bis zwei unverdünnten Anstrichen überarbeiten.
Lose, stark verwitterte oder unbekannte Altbeschichtungen nicht einfach
überstreichen. Zuerst Haftung und Verträglichkeit auf einer Probefläche
prüfen.
Verbrauch und Reichweite
Glatte Holzflächen
Ca. 50–70 ml/m² je Anstrich.
Bei zwei Anstrichen reicht 1 Liter rechnerisch für ungefähr
7–10 m² fertige Fläche.
Sägeraue Holzflächen
Ca. 95–135 ml/m² je Anstrich.
Bei zwei Anstrichen reicht 1 Liter rechnerisch für ungefähr
4–5 m² fertige Fläche.
Praxisverbrauch
Holzstruktur, Holzfeuchte, Profilierung und Auftragsmenge
beeinflussen Verbrauch und Farbton.
Reichweite und Farbwirkung deshalb gemeinsam auf einer
Probefläche prüfen.
Verarbeitung und Trocknung
Verarbeitung
Unverdünnt verarbeiten
Nicht mit anderen Produkten mischen
Vor Gebrauch gründlich aufrühren
Mit einem Lasurpinsel auftragen
Bedingungen
Mindesttemperatur: 5 °C
Günstiger Bereich: 10–25 °C
Relative Luftfeuchte: höchstens 80 %
Nicht auf feuchtem Holz verarbeiten
Trocknung bei 23 °C
Grifffest nach ca. 30 Minuten
Überstreichbar nach ca. 1 Stunde
Regenfest nach mindestens 12 Stunden
Blockfest nach mindestens 24 Stunden
Häufige Fragen
Ist GreyWood deckend?
Nein. Die pigmentierte Lasur lässt die natürliche Maserung und
Struktur des Holzes sichtbar.
Reicht ein Anstrich?
Nein. Auf neuem Holz sind nach der Imprägnierung mindestens zwei
unverdünnte Anstriche vorgesehen.
Ist GreyWood für Lärche geeignet?
Nein. Für dichte Holzarten wie Lärche und Tropenholz wird diese
wasserbasierte Außenbeschichtung nicht empfohlen.
Technische Daten
Produkttyp: pigmentierte Mittelschichtlasur
Materialbasis: Acrylatdispersion
Anwendungsbereich: außen
Glanzgrad: seidenmatt
Maximale Holzfeuchte: 18 %
Gebindegrößen: 0,7 L, 2,5 L, 5 L und 20 L
Verarbeitung: unverdünnt mit dem Pinsel
Werkzeugreinigung: mit Wasser
Kühl, verschlossen und frostgeschützt lagern
Original verschlossen mindestens 2 Jahre lagerfähig
Wichtiger Hinweis:
CapaWood GreyWood enthält eine Filmkonservierung. Diese schützt die
Beschichtungsoberfläche, ersetzt jedoch weder die notwendige
Imprägnierung noch einen funktionierenden konstruktiven Holzschutz.
Vor der Verarbeitung das aktuelle technische Merkblatt und
Sicherheitsdatenblatt beachten.
Caparol CapaWood SilverStyle Holz-Effektlasur
Caparol CapaWood SilverStyle ist eine seidenmatte Dünnschichtlasur für
Holzfassaden und andere geeignete Holzbauteile im Außenbereich. Spezielle
Effektpigmente erzeugen einen modernen Metallic-Schimmer, ohne die
natürliche Holzstruktur vollständig zu verdecken.
Die wasserbasierte Lasur schützt das Holz vor UV-Strahlung und
Witterungseinflüssen, bleibt diffusionsfähig und eignet sich besonders
für moderne Fassaden, Holzhäuser, Untersichtschalungen und Zäune.
Geeignet für
```
Holzhäuser und Holzfassaden
Fassaden- und Untersichtschalungen
Zäune und vergleichbare Holzbauteile
Begrenzt maßhaltige Holzbauteile
Nicht maßhaltige Holzbauteile
Fichte, Tanne und Kiefer
Nicht geeignet für
Terrassen und begehbare Holzflächen
Fenster und Außentüren
Holz mit dauerhaftem Erd- oder Wasserkontakt
Innenräume
Lärche und tropische Hölzer
Nicht tragfähige Altbeschichtungen
Wichtig vor dem Kauf
Holzart, Eigenfarbe, Oberflächenstruktur und Auftragsmenge
beeinflussen den endgültigen Farbton und den Metallic-Effekt.
Deshalb sollte der gewünschte Farbton immer auf dem tatsächlich
verwendeten Holz getestet werden.
```
Welche Optik entsteht?
CapaWood SilverStyle ist keine deckende Holzfarbe. Die Maserung und
Struktur des Holzes bleiben sichtbar und werden mit einem metallisch
schimmernden Effekt kombiniert. Je nach Lichteinfall wirkt die Oberfläche
heller, dunkler oder stärker metallisch.
Auf sägerauem Holz fällt der Effekt lebhafter und strukturierter aus.
Glatte oder gehobelte Flächen wirken meist ruhiger, können aber weniger
Material aufnehmen. Zusammengehörende Flächen sollten deshalb mit derselben
Werkzeugart und möglichst gleichmäßiger Auftragsmenge bearbeitet werden.
Was macht CapaWood SilverStyle besonders?
Optik
```
Moderner Metallic-Effekt
Holzstruktur bleibt sichtbar
Seidenmatte Oberfläche
Große Farbtonauswahl
Schutz
Hoher UV-Schutz
Witterungsbeständig
Diffusionsfähig
Filmgeschützte Beschichtung
Verarbeitung
Tropfgehemmte Konsistenz
Unverdünnt verarbeiten
Auftrag mit dem Lasurpinsel
Mit Wasser zu reinigende Werkzeuge
```
Passt die Lasur zu deinem Projekt?
CapaWood SilverStyle ist die richtige Wahl, wenn du die natürliche
Holzstruktur erhalten und gleichzeitig eine moderne, metallisch
schimmernde Oberfläche gestalten möchtest.
Für eine möglichst gleichmäßige, vollständig deckende Farbfläche ist
dagegen eine deckende Holzfarbe besser geeignet. Auch auf Terrassen,
Fenstern, Außentüren oder sehr dichten Holzarten sollte ein anderes,
dafür vorgesehenes Beschichtungssystem verwendet werden.
Untergrund richtig vorbereiten
Das Holz muss sauber, trocken, tragfähig und frei von Staub, Fett, Öl,
Schmutz, Harz und haftungsmindernden Rückständen sein. Lose oder nicht
tragfähige Altbeschichtungen müssen entfernt werden.
Glatte und gehobelte Holzoberflächen bei Bedarf in Richtung der Maserung
anschleifen. Anschließend den Schleifstaub vollständig beseitigen.
Die maximale Holzfeuchte beträgt 18 %.
Konstruktive Mängel können durch eine Lasur nicht ausgeglichen werden.
Wasser muss von der Oberfläche ablaufen können. Ungeschützte
Hirnholzflächen, fehlende Abtropfkanten oder dauerhaft stehendes Wasser
verkürzen die Haltbarkeit jeder Holzbeschichtung.
Beschichtungsaufbau auf neuem Holz
Rohes Holz im Außenbereich zunächst mit Caparol CapaWood Protect
Primer imprägnieren.
Nach ausreichender Trocknung den ersten Auftrag CapaWood SilverStyle
unverdünnt in Richtung der Holzmaserung ausführen.
Neue Bauteile beim ersten Auftrag möglichst vor der Montage allseitig
beschichten.
Nach der vorgesehenen Trockenzeit einen zweiten unverdünnten Auftrag
ausführen.
Auf neuem Holz reicht ein einzelner Anstrich nicht aus. Vorgesehen sind
nach der Imprägnierung mindestens zwei Aufträge mit CapaWood SilverStyle.
Renovierung vorhandener Beschichtungen
Tragfähige Altbeschichtungen mit CapaWood SilverStyle anschleifen,
gründlich reinigen und je nach Zustand mit ein bis zwei unverdünnten
Anstrichen überarbeiten.
Bei unbekannten Altbeschichtungen oder stark verwittertem Holz muss zuerst
geprüft werden, ob der vorhandene Aufbau tragfähig und mit der Lasur
verträglich ist.
So wird die Lasur verarbeitet
Material vor Gebrauch sorgfältig aufrühren
Unverdünnt verarbeiten
Nicht mit anderen Produkten mischen
Geeigneten Lasurpinsel mit Kunststoffborsten verwenden
Gleichmäßig in Richtung der Holzmaserung streichen
Zusammenhängende Flächen ohne längere Unterbrechung bearbeiten
Unterschiedliche Auftragsmengen können bei einer Effektlasur deutlich
sichtbar bleiben. Zu dünne Stellen verändern nicht nur den Farbton,
sondern können auch die Gleichmäßigkeit des Schutzes beeinträchtigen.
Verbrauch und Reichweite
Glatte Oberflächen
```
Ca. 45–65 ml/m² je Anstrich
Bei zwei Anstrichen reicht 1 Liter rechnerisch für ungefähr
8–11 m² fertige Fläche.
Sägeraue Oberflächen
Ca. 80–100 ml/m² je Anstrich
Bei zwei Anstrichen reicht 1 Liter rechnerisch für ungefähr
5–6 m² fertige Fläche.
Praxisverbrauch
Holzstruktur, Profilierung, Saugfähigkeit und Werkzeug beeinflussen
den tatsächlichen Materialbedarf.
Verbrauch und Farbwirkung deshalb auf einer Probefläche prüfen.
```
Verarbeitung und Trocknung
Mindesttemperatur: 5 °C
Idealer Temperaturbereich: 10–25 °C
Relative Luftfeuchtigkeit: höchstens 80 %
Grifffest nach ca. 45 Minuten
Überstreichbar nach ca. 2 Stunden
Regenfest nach mindestens 12 Stunden
Die Angaben gelten bei 23 °C und 50 % relativer Luftfeuchtigkeit.
Niedrige Temperaturen, hohe Luftfeuchtigkeit, eine hohe Auftragsmenge
oder geringer Luftaustausch verlängern die Trocknung.
Häufige Fragen zu CapaWood SilverStyle
Ist CapaWood SilverStyle eine deckende Holzfarbe?
Nein. Die Holzstruktur bleibt sichtbar und beeinflusst gemeinsam mit
dem gewählten Farbton den Metallic-Effekt.
Reicht auf neuem Holz ein Anstrich?
Nein. Nach der Imprägnierung mit CapaWood Protect Primer sind mindestens
zwei unverdünnte Anstriche mit CapaWood SilverStyle erforderlich.
Kann die Lasur auf Lärchenholz verwendet werden?
Für dichte Holzarten wie Lärche und tropische Hölzer wird diese
wasserbasierte Außenbeschichtung nicht empfohlen. Besonders geeignet sind
Fichte, Tanne und Kiefer.
Kann ich damit eine Holzterrasse streichen?
Nein. Das Produkt ist nicht für waagerechte, begehbare Flächen wie
Terrassenböden vorgesehen.
Warum muss ich eine Probefläche anlegen?
Holzart, Eigenfarbe, Oberflächenstruktur und Auftragsmenge verändern den
endgültigen Farbton. Eine Beschichtung auf dem Originalholz zeigt das
Ergebnis zuverlässiger als eine Farbkarte.
Technische Daten
Produkttyp: wasserbasierte Dünnschichtlasur
Materialbasis: Acrylatdispersion
Anwendungsbereich: außen
Glanzgrad: seidenmatt
Maximale Holzfeuchte: 18 %
Verarbeitung: unverdünnt mit dem Pinsel
Werkzeugreinigung: unmittelbar nach Gebrauch mit Wasser
Lagerung: kühl, verschlossen und frostgeschützt
Lagerfähigkeit: original verschlossen mindestens zwei Jahre
```
CapaWood SilverStyle enthält eine Filmkonservierung. Diese schützt
den Beschichtungsfilm, ersetzt jedoch weder die notwendige
Imprägnierung noch einen funktionierenden konstruktiven Holzschutz.
Vor der Verarbeitung das aktuelle technische Merkblatt und
Sicherheitsdatenblatt beachten.
Verbrauchs-, Reichweiten- und Trocknungsangaben sind Richtwerte.
Die Eignung des Untergrundes und die gewünschte Farbwirkung müssen
unter den Bedingungen des jeweiligen Objekts geprüft werden.
```
Gebindegrößen L :
15l
|
SYNTHESA Disboroof Farbton:
Schiefer
Caparol DisboROOF 412 1K-Acryl-Dachbeschichtung 15 L
Caparol DisboROOF 412 ist eine matte, elastische Dachbeschichtung für
geneigte Dächer aus geeigneten Faserzementplatten sowie für mindestens
ein Jahr bewitterte Bitumen-Dachdichtungs- und Bitumen-Schweißbahnen.
Faserzementschindeln können ausschließlich an senkrechten Flächen
beschichtet werden.
Die Acryl-Dispersionsbeschichtung schützt die Oberfläche vor Witterungs-
und Umwelteinflüssen. Sie ist wasserdicht, bleibt dabei
wasserdampfdiffusionsoffen und besitzt auch bei niedrigen Temperaturen
eine hohe Elastizität. Ihre standfeste Konsistenz ermöglicht einen
vergleichsweise hohen Materialauftrag, ohne dass die Beschichtung sofort
von geneigten oder senkrechten Flächen abläuft.
Das Wichtigste vor der Bestellung
DisboROOF 412 ist für klar definierte Dachuntergründe vorgesehen. Vor der
Bestellung muss deshalb feststehen, ob es sich um Faserzementplatten,
Faserzementschindeln oder Bitumenbahnen handelt. Der Beschichtungsaufbau
und der Materialverbrauch unterscheiden sich je nach Untergrund erheblich.
Faserzementplatten auf geneigten Dächern:
Geeignet, sofern die Platten asbestfrei, tragfähig und fachgerecht
vorbereitet sind.
Faserzementschindeln:
Nur an senkrechten Flächen geeignet, beispielsweise an Giebeln,
Kaminen, Ortgang- oder Traufbereichen.
Dachdeckungen aus Faserzementschindeln:
Dafür ist DisboROOF 412 nicht vorgesehen.
Bitumen-Dachdichtungs- und Schweißbahnen:
Geeignet, wenn die Bahnen mindestens ein Jahr bewittert, vollständig
trocken und tragfähig sind.
Beschädigte Bedachungen:
Defekte Platten, Bahnen, Anschlüsse und Abschlüsse müssen vor der
Beschichtung fachgerecht instand gesetzt werden.
Achtung bei älteren Faserzementplatten
Vor dem Reinigen oder Beschichten älterer Faserzementflächen muss
zweifelsfrei geklärt werden, ob die Platten Asbest enthalten. Das Alter
oder das Aussehen der Platten reicht für eine sichere Beurteilung nicht
aus.
Die nachfolgend beschriebene Reinigung mit Druckwasser gilt ausschließlich
für geeignete, asbestfreie Faserzementprodukte. Asbesthaltige
Faserzementplatten dürfen nicht mit einem Hochdruckreiniger bearbeitet
werden. Bei unbekannten oder möglicherweise asbesthaltigen Platten muss
vor Arbeitsbeginn eine fachkundige Beurteilung erfolgen.
Wann ist DisboROOF 412 die richtige Wahl?
Das Produkt ist eine passende Lösung, wenn eine intakte Dacheindeckung aus
geeigneten Faserzementplatten oder Bitumenbahnen erhalten und mit einer
matten, elastischen Schutzbeschichtung überarbeitet werden soll.
Besonders geeignet ist DisboROOF 412 für Untergründe, bei denen eine
starre Beschichtung aufgrund von Bewegungen oder Temperaturschwankungen
nicht ausreichen würde. Die hohe Reißdehnung unterstützt die Beschichtung
dabei, materialbedingte Bewegungen aufzunehmen.
Wann passt das Produkt nicht?
Für Dachdeckungen aus Faserzementschindeln
Für ungeprüfte oder möglicherweise asbesthaltige Faserzementplatten
Für feuchte Bitumenbahnen oder eine feuchte Unterkonstruktion
Für lose, beschädigte oder nicht tragfähige Bedachungsmaterialien
Als Ersatz für notwendige Reparaturen an Dach, Anschlüssen oder Fugen
Für Flachdächer oder dauerhaft wasserbelastete Bereiche ohne zusätzlichen Systemaufbau
Für die Verarbeitung mit Rolle oder Pinsel, wenn kein geeigneter objektbezogener Aufbau freigegeben wurde
Produkteigenschaften
Elastische 1K-Acryl-Dispersionsbeschichtung
Für geneigte Dächer aus geeigneten Faserzementplatten
Für bewitterte Bitumen-Dachdichtungs- und Schweißbahnen
Für Faserzementschindeln ausschließlich an senkrechten Flächen
Hohe Widerstandsfähigkeit gegen Witterungs- und Umwelteinflüsse
Hohe Elastizität auch bei niedrigen Temperaturen
Wasserdicht und wasserdampfdiffusionsoffen
Standfeste, thixotrope Konsistenz für hohe Schichtdicken
Matte Oberfläche
Beschichtung mit Schutz vor Pilz- und Algenbewuchs
Wie viel DisboROOF 412 wird für Faserzement benötigt?
Auf Faserzementplatten besteht der vorgesehene Aufbau aus einer
Grundbeschichtung und einer unverdünnten Schlussbeschichtung. Der
Richtverbrauch beträgt je Arbeitsgang etwa 200 bis 300 ml/m².
Für den vollständigen Aufbau müssen daher insgesamt etwa 400 bis
600 ml/m² eingeplant werden. Ein Gebinde mit 15 Litern reicht rechnerisch
für ungefähr 25 bis 37 m² fertig beschichtete Fläche.
Die tatsächliche Reichweite hängt von der Saugfähigkeit, Struktur und
Ausführung der vorhandenen Platten sowie von den Spritzverlusten ab.
Verbindliche Verbrauchswerte können nur durch eine Probefläche am
jeweiligen Objekt ermittelt werden.
Wie viel Material wird auf Bitumenbahnen benötigt?
Der Aufbau auf Bitumenbahnen ist wesentlich materialintensiver als eine
Beschichtung von Faserzementplatten. Vorgesehen sind:
Grundbeschichtung: ca. 600 ml/m²
Zwischenbeschichtung: ca. 900 ml/m²
Schlussbeschichtung: ca. 600 ml/m²
Daraus ergibt sich ein theoretischer Gesamtverbrauch von etwa
2,1 Litern pro Quadratmeter. Ein 15-Liter-Gebinde reicht rechnerisch für
rund 7 m² fertig aufgebauter Bitumenfläche.
Zusätzlich wird ein geeignetes Armierungsvlies benötigt. Überlappungen,
Anschlüsse, Risse und örtlich höhere Schichtdicken können den
Materialbedarf weiter erhöhen.
Untergrund allgemein prüfen
Die Dachdeckung muss ausreichend hinterlüftet sein. Beschädigte
Bedachungsmaterialien sowie mangelhafte An- und Abschlüsse müssen vor
Beginn der Beschichtung durch eine Fachfirma ausgetauscht oder
instand gesetzt werden.
Eine Beschichtung kann eine intakte Oberfläche schützen, behebt jedoch
keine konstruktiven Mängel und ersetzt keine fachgerechte Dachreparatur.
Asbestfreie Faserzementplatten vorbereiten
Moose, Algen und Schmutz werden bei nachweislich asbestfreien
Faserzementplatten mit Druckwasser entfernt. Dabei immer in
Ablaufrichtung des Daches arbeiten, damit möglichst wenig Wasser unter
die Dachdeckung gelangt.
Anschließend werden die Flächen mit Caparol Capatox behandelt und müssen
danach vollständig trocknen. Lose Bestandteile und haftungsmindernde
Rückstände dürfen nicht auf der Oberfläche verbleiben.
Bitumenbahnen richtig vorbereiten
Moose, Algen, Schmutz und lose Bestandteile müssen vollständig entfernt
werden. Vorhandene Blasen werden kreuzweise geöffnet, getrocknet und mit
DisboROOF 412 vollflächig wieder verklebt.
Vor der weiteren Beschichtung muss sichergestellt sein, dass weder in der
Dachbahn noch in der darunterliegenden Konstruktion Feuchtigkeit
eingeschlossen ist. Wird eine feuchte Konstruktion einfach überarbeitet,
kann die neue Beschichtung die Ursache des Schadens nicht beheben.
Beschichtungsaufbau auf Faserzementplatten
Der gereinigte, asbestfreie Faserzementuntergrund wird mit Wasser
vorgenässt. Auf die anschließend mattfeuchte Oberfläche wird die
Grundbeschichtung aufgetragen.
Je nach Saugfähigkeit darf DisboROOF 412 für diese Grundbeschichtung mit
maximal 15 % Wasser verdünnt werden. Nach einer Wartezeit von mindestens
24 Stunden wird eine unverdünnte Schlussbeschichtung aufgebracht.
Beschichtungsaufbau auf Bitumenbahnen
DisboROOF 412 wird zunächst in Bahnenbreite satt aufgetragen. In die noch
frische Beschichtung wird ein geeignetes Armierungsvlies faltenfrei
eingebettet. Die einzelnen Vliesbahnen müssen sich um etwa 10 cm
überlappen.
Nach ausreichender Trocknung folgen eine Zwischenbeschichtung und eine
Schlussbeschichtung mit DisboROOF 412.
Flächen, auf denen vorübergehend stehendes oder ablaufendes Wasser
auftreten kann, benötigen zusätzlich eine dafür geeignete
PU-Deckversiegelung. Im Caparol-System ist dafür DisboFLOOR 449
vorgesehen.
Risse, Anschlüsse und Fugen
Risse und Fugen an Kopfstößen, Dachrändern, Lichtkuppeln oder aufgehenden
Bauteilen dürfen nicht lediglich mit einer dickeren Farbschicht überdeckt
werden. In diesen Bereichen wird ein geeignetes Fugengewebe mittig über
dem vorbereiteten Riss oder der Fuge eingebettet.
Das Gewebe wird seitlich leicht zusammengeschoben, damit eine kleine
Bewegungsschlaufe entsteht. Bewegungs- und Dehnfugen müssen entsprechend
ihrer Funktion konstruktiv berücksichtigt werden.
Wie wird DisboROOF 412 aufgetragen?
Das Material vor der Verarbeitung gründlich aufrühren. Die reguläre
Verarbeitung erfolgt mit einer Spritzlanze im Airless-Verfahren.
Spritzdruck: ca. 160 bar
Düsengröße für Faserzement: 0,015 bis 0,021 Inch
Düsengröße für Bitumen: 0,025 bis 0,027 Inch
Verdünnung bei der Spritzverarbeitung: maximal 2 % Wasser
Die Verdünnung mit bis zu 15 % Wasser gilt ausschließlich für die
Grundbeschichtung unbeschichteter Faserzementplatten. Sie darf nicht
pauschal auf alle weiteren Beschichtungen übertragen werden.
Verarbeitungsbedingungen
Material-, Luft- und Untergrundtemperatur: mindestens 8 °C
Maximale Verarbeitungstemperatur: 35 °C
Relative Luftfeuchtigkeit: höchstens 80 %
Nicht bei Regengefahr verarbeiten
Nicht bei Frostgefahr verarbeiten
Nicht auf stark aufgeheizten Dachflächen verarbeiten
Neben den Bedingungen während des Auftrags muss auch die anschließende
Wetterentwicklung berücksichtigt werden. Die frische Beschichtung darf
nicht durch Regen, Frost oder starke Aufheizung beeinträchtigt werden.
Trocknung und Wartezeiten
Bei 20 °C und 60 % relativer Luftfeuchtigkeit ist DisboROOF 412 nach etwa
zwei Stunden regenbelastbar. Eine weitere Beschichtung ist normalerweise
nach etwa 24 Stunden möglich.
Bei einem hohen Materialauftrag mit eingebettetem Armierungsvlies darf
frühestens nach etwa 36 Stunden weitergearbeitet werden. Niedrigere
Temperaturen und eine höhere Luftfeuchtigkeit verlängern diese Zeiten.
Häufige Fragen zu Caparol DisboROOF 412
Ist DisboROOF 412 für Eternitdächer geeignet?
Der Begriff Eternit wird häufig allgemein für Faserzement verwendet.
Entscheidend ist jedoch, ob die vorhandenen Platten asbestfrei, tragfähig
und für eine Beschichtung geeignet sind. Bei älteren oder unbekannten
Platten muss vor der Reinigung eine fachkundige Prüfung erfolgen.
Kann ich Faserzementschindeln auf einem Dach beschichten?
Nein. Faserzementschindeln dürfen mit DisboROOF 412 nur an senkrechten
Flächen beschichtet werden, nicht als geneigte Dacheindeckung.
Reicht auf Faserzement ein einziger Auftrag?
Nein. Vorgesehen sind eine Grundbeschichtung und nach mindestens
24 Stunden eine unverdünnte Schlussbeschichtung.
Wird auf Bitumen ein Armierungsvlies benötigt?
Ja. Das Vlies wird faltenfrei in die frische Grundbeschichtung eingebettet
und an den Stößen etwa 10 cm überlappt.
Ist das Produkt für dauerhaft stehendes Wasser geeignet?
DisboROOF 412 allein ist nicht als abschließende Lösung für dauerhaft oder
wiederholt wasserbelastete Bereiche vorgesehen. Solche Flächen benötigen
einen zusätzlichen, objektbezogen geeigneten Systemaufbau.
Kann das Produkt gerollt werden?
Das regulär vorgesehene Auftragsverfahren ist die Verarbeitung mit einer
Airless-Spritzlanze. Eine abweichende Verarbeitung sollte nicht ohne
technische Freigabe für das konkrete Objekt erfolgen.
Wann darf aufgefangenes Regenwasser zum Gießen verwendet werden?
Von beschichteten Dachflächen aufgefangenes Regenwasser sollte erst nach
einer Wartezeit von zwölf Monaten als Gießwasser verwendet werden.
Technische Daten im Überblick
Materialbasis: Acryl-Dispersion
Gebindegröße: 15 Liter
Glanzgrad: matt
Dichte: ca. 1,5 g/cm³
Festkörpergehalt: ca. 73 Gew.-%
Reißdehnung: ca. 250 %
Diffusionswiderstandszahl µ: ca. 560
Trockenschichtdicke: ca. 60 µm je 100 ml/m²
Farbtöne: Dunkelbraun, Schiefer, Betongrau und Ziegelrot
Lagerung: kühl, trocken und frostfrei
Lagerfähigkeit: im ungeöffneten Originalgebinde ca. 24 Monate
Werkzeugreinigung: unmittelbar nach Gebrauch mit Wasser
Sicherheit und wichtige Hinweise
Caparol DisboROOF 412 ist ausschließlich für gewerbliche Anwender
vorgesehen. Bei der Spritzverarbeitung dürfen Nebel und Aerosole nicht
eingeatmet werden. Geeignete persönliche Schutzausrüstung sowie die
Angaben des aktuellen Sicherheitsdatenblatts sind zu beachten.
Verbrauchs- und Reichweitenwerte sind unverbindliche Richtwerte. Der
tatsächliche Materialbedarf, die Untergrundeignung und der notwendige
Systemaufbau müssen am jeweiligen Objekt geprüft werden.
Gebindegrößen L :
15l
|
SYNTHESA Disboroof Farbton:
Anthrazit
Caparol DisboROOF 408 1K-Acryl-Dachfarbe 15 L
Caparol DisboROOF 408 ist eine elastische Reinacrylat-Dachfarbe zum
Oberflächenschutz geeigneter Betondachsteine sowie engobierter und
glasierter Tonziegel. Die glänzende Beschichtung ist wasserdicht,
witterungsbeständig und lässt gleichzeitig Wasserdampf aus dem
Untergrund entweichen.
Dank ihrer hohen Elastizität bleibt die Beschichtung auch bei niedrigeren
Temperaturen belastbar. Entscheidend für eine dauerhafte Haftung sind
jedoch Material, Alter, Oberflächenbeschaffenheit und fachgerechte
Vorbereitung der vorhandenen Dacheindeckung.
Eigenschaften
Elastische 1K-Reinacrylatbeschichtung
Wasserdicht und diffusionsfähig
Hohe Witterungsbeständigkeit
Elastisch auch bei niedrigeren Temperaturen
Hohe Glanzerhaltung
Glänzende Oberfläche
Geeignet für
Saugfähige Betondachsteine
Mindestens 10 Jahre bewitterte Betondachsteine
Engobierte Tonziegel
Glasierte Tonziegel
Tragfähige und ausreichend hinterlüftete Dächer
Fachgerecht gereinigte Dachflächen
Nicht ungeprüft verwenden
Neue oder weniger als 10 Jahre alte Dachsteine
Schmutzabweisend veredelte Oberflächen
Beschädigte oder undichte Dacheindeckungen
Flächen mit Algen, Moos oder losen Bestandteilen
Nicht ausreichend hinterlüftete Dächer
Verwendung durch nicht gewerbliche Anwender
Bei neueren oder veredelten Dachsteinen immer zuerst eine Probefläche anlegen:
Moderne Dacheindeckungen können schmutzabweisende, selbstreinigende
oder anderweitig veredelte Oberflächen besitzen. Darauf ist die
Haftung nicht automatisch gewährleistet. Die Probefläche erst nach
vollständiger Trocknung beurteilen.
Was macht Caparol DisboROOF 408 besonders?
Elastische Reinacrylatbasis
Die Beschichtung besitzt eine Reißdehnung von über 100 % und
bleibt auch bei niedrigeren Temperaturen elastisch.
Regenschutz und Diffusion
Die Beschichtung erreicht die niedrige Wasseraufnahmeklasse W3
und gleichzeitig die mittlere Wasserdampfdurchlässigkeitsklasse
V2.
Glänzende Renovierungsoberfläche
DisboROOF 408 frischt geeignete Dacheindeckungen farblich auf
und erzeugt eine gleichmäßige, glänzende Oberfläche mit hoher
Glanzerhaltung.
Passt die Dachfarbe zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
geeignete Betondachsteine oder Tonziegel vorliegen
die Dachdeckung tragfähig und ausreichend hinterlüftet ist
defekte Dachsteine und Anschlüsse repariert werden
zwei vollständige Beschichtungen ausgeführt werden
eine professionelle Airless-Verarbeitung möglich ist
Zuerst genauer prüfen, wenn …
Material oder Alter der Dacheindeckung unbekannt sind
eine Oberflächenveredelung vorhanden sein könnte
die Dachsteine kaum Wasser aufnehmen
Haarrisse, Brüche oder schadhafte Anschlüsse bestehen
keine ausreichend große Probefläche möglich ist
Beschichtungsaufbau nach Dachmaterial
Bewitterte Betondachsteine
Geeignet sind saugfähige Betondachsteine, die mindestens zehn
Jahre bewittert wurden. Die Steine werden angefeuchtet oder
unmittelbar nach der Reinigung zweimal mit DisboROOF 408
beschichtet.
Engobierte und glasierte Tonziegel
Den trockenen und vorbereiteten Untergrund zuerst mit Caparol
Disbon 481 2K-EP-Universalprimer grundieren. Anschließend folgen
zwei Beschichtungen mit DisboROOF 408.
Nach der Grundierung von Tonziegeln beträgt die Wartezeit bei +20 °C
mindestens drei Stunden und höchstens drei Tage. Zwischen dem ersten und
zweiten Auftrag der Dachfarbe sind mindestens zwei Stunden einzuhalten.
Untergrund vorbereiten
Defekte Dachsteine, schadhafte Anschlüsse und konstruktive Mängel müssen
vor Beginn der Beschichtung durch eine Fachfirma instand gesetzt werden.
Die Dachbeschichtung ersetzt keine Reparatur und keine Abdichtung eines
undichten Daches.
Algen, Moose, Schmutz und lose Bestandteile mit Druckwasser entfernen.
Dabei immer in Ablaufrichtung des Daches arbeiten, damit möglichst wenig
Wasser unter die Dacheindeckung gelangt.
Nach der Reinigung muss der Untergrund fest, sauber, tragfähig und frei
von trennenden Stoffen sein. Engobierte und glasierte Tonziegel vor der
Grundierung vollständig trocknen lassen.
So wird Caparol DisboROOF 408 verarbeitet
Dachfläche, Anschlüsse und Hinterlüftung prüfen und vorhandene
Schäden fachgerecht beheben lassen.
Algen, Moose, Schmutz und lose Bestandteile vollständig entfernen.
Abhängig vom Dachmaterial den vorgeschriebenen Beschichtungsaufbau
beziehungsweise die erforderliche Grundierung ausführen.
DisboROOF 408 vor der Verarbeitung gründlich aufrühren. Die erste
Beschichtung darf bei Bedarf mit höchstens 5 % Wasser verdünnt
werden.
Das Material mit einer Spritzlanze im Airless-Verfahren gleichmäßig
auftragen. Vorgesehen sind maximal 150 bar und eine Düse von
0,021 bis 0,025 Zoll.
Nach der erforderlichen Wartezeit eine zweite vollständige
Beschichtung auftragen.
Verarbeitungsbedingungen
Material-, Luft- und Untergrundtemperatur: +8 °C bis +35 °C
Relative Luftfeuchtigkeit: höchstens 80 %
Nicht bei Regen- oder Frostgefahr verarbeiten
Nicht verarbeiten, wenn kurz danach Regen oder Frost erwartet wird
Nicht auf stark aufgeheizten Dachflächen beschichten
Typische Fehler vermeiden
Probefläche ausgelassen
Neuere oder veredelte Dachsteine können Beschichtungen besitzen,
auf denen die Dachfarbe nicht ausreichend haftet.
Falscher Aufbau auf Tonziegeln
Engobierte und glasierte Tonziegel benötigen vor der Dachfarbe
eine Grundierung mit Disbon 481 2K-EP-Universalprimer.
Beschädigtes Dach überstrichen
Gebrochene Dachsteine, undichte Anschlüsse und konstruktive
Schäden werden durch eine Oberflächenbeschichtung nicht
instand gesetzt.
Verbrauch, Reichweite und Trocknung
Verbrauch und Reichweite
Richtverbrauch: ca. 330 bis 380 ml/m² je Beschichtung.
Da zwei Beschichtungen erforderlich sind, liegt der
Gesamtverbrauch bei ungefähr
660 bis 760 ml/m².
Ein 15-Liter-Gebinde reicht rechnerisch für ungefähr
20 bis 23 m² fertige Dachfläche.
Trocknung
Bei +20 °C und 60 % relativer Luftfeuchtigkeit nach ungefähr
4 Stunden staubtrocken.
Nach ungefähr 24 Stunden durchgetrocknet.
Kühle oder feuchte Bedingungen verlängern die Trocknungszeit.
Oberflächenstruktur, Saugfähigkeit, Form der Dachsteine,
Spritzverluste und Verarbeitungstechnik können den tatsächlichen
Materialbedarf erhöhen. Den genauen Verbrauch über eine Probefläche
am Objekt ermitteln.
Technische Daten
Produkttyp: 1K-Acryl-Dachfarbe
Bindemittelbasis: Reinacrylat
Gebindegröße: 15 Liter
Farbtöne: Anthrazit und Ziegelrot
Sonderfarbtöne: auf Anfrage
Glanzgrad: glänzend
Dichte: ca. 1,1 g/cm³
Reißdehnung: über 100 %
Wasserdurchlässigkeit: W3 – niedrig
Wasserdampfdurchlässigkeit: V2 – mittel
Auftrag: Airless mit Spritzlanze
Düse: 0,021 bis 0,025 Zoll
Spritzdruck: maximal 150 bar
Lagerfähigkeit: ca. 12 Monate
Häufige Fragen
Benötigen Betondachsteine eine Grundierung?
Bei mindestens zehn Jahre alten, bewitterten und saugfähigen
Betondachsteinen sieht der Hersteller zwei Aufträge mit DisboROOF 408
vor. Neuere oder veredelte Oberflächen müssen über eine Probefläche
geprüft werden.
Benötigen glasierte oder engobierte Tonziegel eine Grundierung?
Ja. Diese Flächen werden vor der Dachfarbe mit Caparol Disbon 481
2K-EP-Universalprimer grundiert.
Kann die Dachfarbe gerollt werden?
Der reguläre Herstelleraufbau sieht die Verarbeitung mit einer
Spritzlanze im Airless-Verfahren vor. Rollen wird nicht als
vorgesehenes Auftragsverfahren beschrieben.
Kann aufgefangenes Regenwasser sofort zum Gießen verwendet werden?
Nein. Regenwasser von einer frisch beschichteten Dachfläche sollte erst
nach einer Wartezeit von zwölf Monaten als Gießwasser verwendet werden.
Verarbeitungs- und Sicherheitshinweis:
Caparol DisboROOF 408 ist ausschließlich für gewerbliche Anwender
vorgesehen. Dachmaterial, Oberfläche, Haftung und Verbrauch müssen
vor der Flächenausführung objektbezogen geprüft werden.
Spritznebel und Aerosole nicht einatmen und geeignete persönliche
Schutzausrüstung verwenden. Für Gefahrenkennzeichnung, Arbeitsschutz
und Entsorgung sind das aktuelle Sicherheitsdatenblatt und das
Gebindeetikett der gelieferten Ausführung maßgeblich.
Caparol Primalon Tiefgrund LF (Synthesa)
Caparol Primalon Tiefgrund LF ist ein lösemittelfreies, geruchsarmes
Grundiermittel für stark oder unterschiedlich saugende Flächen im Innen-
und Außenbereich. Es egalisiert die Saugfähigkeit und unterstützt einen
gleichmäßigeren Auftrag der nachfolgenden Beschichtung.
Das Acryl-Hydrosol-Konzentrat kann abhängig von der Saugfähigkeit des
Untergrunds mit Wasser verdünnt werden. Auf leicht sandenden Innenputzen
wirkt es zusätzlich oberflächenfestigend, ersetzt jedoch keine Sanierung
loser oder nicht tragfähiger Untergründe.
Eigenschaften
Lösemittelfreies Grundiermittel
Geruchsarm
Für innen und außen
Egalisiert die Saugfähigkeit
Festigt leicht sandende Innenputze
Gelblich transparent
Geeignet für
Stark saugende mineralische Flächen
Unterschiedlich saugende Untergründe
Leicht sandende Innenputze
Vorbereitete Putz- und Spachtelflächen
Grundierungen vor Dispersionsbeschichtungen
Innen- und Außenflächen
Nicht dafür vorgesehen
Feuchte oder nicht tragfähige Untergründe
Lose oder abblätternde Beschichtungen
Geschlossene, nicht saugende Flächen
Ersatz für eine Haftbrücke
Ersatz für eine Absperrgrundierung
Mischung mit anderen Produkten
Die Grundierung darf keinen glänzenden Film bilden:
Primalon Tiefgrund LF muss in den saugenden Untergrund eindringen.
Bleibt nach dem Trocknen eine geschlossene, glänzende Oberfläche
zurück, wurde zu viel Material oder eine zu geringe Verdünnung
verwendet. Dadurch kann die Haftung der Folgebeschichtung
beeinträchtigt werden.
Was macht Primalon Tiefgrund LF besonders?
Regulierbare Verdünnung
Die Verdünnung wird an die Saugfähigkeit angepasst. Je stärker
der Untergrund saugt, desto konzentrierter kann die Grundierung
verarbeitet werden.
Gleichmäßiger Folgeanstrich
Unterschiedlich saugende Bereiche werden egalisiert. Dadurch
kann die nachfolgende Beschichtung gleichmäßiger auftrocknen und
lässt sich kontrollierter verarbeiten.
Für sensible Innenbereiche
Durch die lösemittelfreie und geruchsarme Rezeptur kann die
Grundierung auch in Innenräumen eingesetzt werden, in denen
besondere Anforderungen an Lüftung und Nutzung bestehen.
Passt der Tiefgrund zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
der Untergrund stark oder ungleichmäßig saugt
ein leicht sandender Innenputz gefestigt werden soll
eine farblose Grundierung benötigt wird
eine nachfolgende Dispersionsbeschichtung geplant ist
gestrichen oder gespritzt werden soll
Zuerst genauer prüfen, wenn …
der Untergrund kaum oder gar nicht saugt
lose, mürbe oder hohl liegende Bereiche vorhanden sind
Flecken oder Verfärbungen abgesperrt werden müssen
eine griffige Haftbrücke benötigt wird
Art und Tragfähigkeit des Altanstrichs unbekannt sind
Verdünnung richtig einstellen
Primalon Tiefgrund LF kann abhängig von der Saugfähigkeit unverdünnt
oder mit Wasser gemischt verarbeitet werden. Zulässig ist eine
Verdünnung bis maximal 1 : 3 nach Volumen.
Stärker saugender Untergrund
Mit geringer Wasserzugabe beziehungsweise konzentrierter
verarbeiten. Das Material muss ausreichend in die Fläche
eindringen, ohne an der Oberfläche stehen zu bleiben.
Gleichmäßig saugender Untergrund
Eine stärkere Verdünnung bis maximal 1 Teil Tiefgrund zu
3 Teilen Wasser ist möglich. Die richtige Einstellung sollte
über eine Probefläche geprüft werden.
So wird Caparol Primalon Tiefgrund LF verarbeitet
Der Untergrund muss fest, trocken, tragfähig sowie frei von Staub,
Verschmutzungen und trennenden Stoffen sein.
Lose, mürbe oder nicht tragfähige Bereiche vor dem Grundieren
vollständig entfernen und fachgerecht ausbessern.
Die Grundierung entsprechend der Saugfähigkeit mit sauberem Wasser
einstellen und gründlich mischen.
Mit einer geeigneten Bürste gleichmäßig satt auftragen oder mit
einem passenden Spritzgerät applizieren.
Die Fläche vollständig trocknen lassen und frühestens nach ungefähr
sechs bis acht Stunden überarbeiten.
Typische Fehler vermeiden
Glänzende Oberfläche erzeugt
Die Grundierung darf keinen geschlossenen Film bilden. Glänzende
Stellen weisen auf zu viel Material oder eine ungeeignete
Verdünnung hin.
Mürben Untergrund nur grundiert
Tiefgrund kann leicht sandende Innenputze festigen, aber keine
stark mürben, losen oder hohl liegenden Putzbereiche dauerhaft
stabilisieren.
Zu früh überarbeitet
Eine noch feuchte Grundierung kann das Trocknen, die Haftung und
das Oberflächenbild der nachfolgenden Beschichtung
beeinträchtigen.
Verbrauch, Trocknung und technische Daten
Verbrauch richtig verstehen
Richtverbrauch: ca. 100 g/m² gemischtes Material.
Da die Verdünnung untergrundabhängig zwischen unverdünnt und
maximal 1 : 3 liegt, lässt sich aus dem 12-kg-Gebinde keine
allgemeingültige Reichweite ableiten.
Den tatsächlichen Verbrauch und die geeignete Verdünnung über
eine Probefläche bestimmen.
Produkttyp: wasserverdünnbarer Tiefgrund
Bindemittelbasis: Acryl-Hydrosol
Gebindegröße: 12 kg
Farbton: gelblich transparent
Dichte: ca. 1,02 g/cm³
Verdünnung: maximal 1 : 3 mit Wasser
Auftrag: Streichen oder Spritzen
Mindesttemperatur: +5 °C
Überarbeitbar: nach ca. 6 bis 8 Stunden
Nicht bei direkter Sonneneinstrahlung, Regen, starkem Wind oder
drohendem Nachtfrost verarbeiten. Werkzeuge unmittelbar nach Gebrauch
mit Wasser reinigen.
Das Gebinde kühl und frostfrei lagern. Originalverschlossen ist
Primalon Tiefgrund LF ungefähr zwölf Monate lagerfähig.
Häufige Fragen
Muss Primalon Tiefgrund LF immer 1 : 1 verdünnt werden?
Nein. Die Verdünnung richtet sich nach der Saugfähigkeit und kann bis
maximal 1 : 3 betragen. Eine pauschale Mischung ist nicht für jeden
Untergrund richtig.
Kann der Tiefgrund einen losen Putz retten?
Nein. Er kann leicht sandende Innenputze oberflächlich festigen. Lose,
stark mürbe oder hohl liegende Bereiche müssen entfernt und ausgebessert
werden.
Wann kann die Fläche überstrichen werden?
Bei +20 °C und 65 % relativer Luftfeuchtigkeit nach ungefähr sechs bis
acht Stunden. Kühle oder feuchte Bedingungen verlängern die Wartezeit.
Verarbeitungs- und Systemhinweis:
Verdünnung, Auftragsmenge und nachfolgende Beschichtung müssen zum
Untergrund passen. Primalon Tiefgrund LF nicht mit anderen Produkten
vermischen. In Kühl- und Gefrierräumen ausreichend lange trocknen und
lüften, bevor Lebensmittel wieder eingelagert werden. Für
Arbeitsschutz und Kennzeichnung sind das aktuelle
Sicherheitsdatenblatt und das Gebindeetikett maßgeblich.
CapaWood® Aqua TopOil
Möchtest du dein Holz im Außenbereich schützen und ihm einen natürlichen Look verleihen? Dann könnte CapaWood® Aqua TopOil die richtige Wahl für dich sein. Das transparent pigmentierte, wässrige Holzöl basiert auf modifizierten Naturölen und bietet durch den UV-Schutz und die Filmkonservierung einen zuverlässigen Schutz gegen Witterungseinflüsse. Durch seine gute Penetration ins Holz ist es ideal für nicht maßhaltige und nicht statisch beanspruchte Holzbauteile wie Holzhäuser, Fassadenschalungen oder Gartenzäune geeignet. Auch für Terrassenböden und sandgestrahlte Altholzoberflächen ist es eine gute Wahl.
Das Besondere an CapaWood® Aqua TopOil ist, dass es auch in der Sondertönung Greywood als Vorvergrauer für Lärche verwendet werden kann. Dabei überlässt man die Holzoberfläche der natürlichen Vergrauung, ohne Wartungs- oder Renovierungsanstriche. So kannst du die Schönheit deines Holzes noch länger erhalten und pflegen. Bitte beachte jedoch, dass es sich um ein Biozid-Holzschutzmittel handelt, das sicher verwendet werden muss. Vor Gebrauch solltest du daher stets die Kennzeichnung und Produktinformationen lesen.
Produktbeschreibung
Modifizierte Naturöle mit UV-Schutz und Filmkonservierun
Schützt die Oberfläche vor Witterungseinflüssen
Nicht schichtbildend
Seidenmatt
Produktanwendung
Für Holzfassaden, Gartenhäuser, Holzhäuser, Carports, Zäune, Dachuntersichten im Aussenbereich
Pigmentiert (in Farbe) auch für Terrassenböden und horizontale Flächen geeignet
Streichen, rollen
Für außen auf Lärchen-, Fichten- und Tannenholz
Verarbeitung
Neues bzw. rohes Holz mindestens zweimal unverdünnt streichen
Renovierungsanstriche unverdünnt einmal bis zweimal auftragen
Zweiter Auftrag nach mind. 2 Stunden Zwischentrockenzeit
Vor Gebrauch sorgfältig aufrühren
Hinweise und Informationen zur Anwendung, der Lagerung, dem Transport und der Entsorgung unserer Artikel beachte bitte das technische Datenblatt. Verbrauchswerte sind Richtwerte. Mengenrechner dient zur unverbindlichen Orientierung. Alle Empfehlungen dienen zur Unterstützung. Sie entbinden nicht davon, die Produkte grundsätzlich auf Eignung in eigener Verantwortung zu prüfen.
Caparol CapaWood Classic Holzlasur
Caparol CapaWood Classic ist eine seidenmatte, lösemittelbasierte
Mittelschichtlasur für Holzoberflächen im Außenbereich. Sie eignet sich
besonders für die Renovierung und den Schutz von Holzhäusern,
Fassadenschalungen, Dachuntersichten, Balkonen und vergleichbaren
Holzbauteilen.
Die Lasur besitzt einen hohen UV-Schutz, ist wasserabweisend,
feuchtigkeitsregulierend und witterungsbeständig. Durch den
Hydroperl-Effekt perlt Wasser gut von der Oberfläche ab, während die
Holzstruktur sichtbar erhalten bleibt.
Eigenschaften
Lösemittelbasierte Mittelschichtlasur
Hoher UV-Schutz
Wasserabweisend
Feuchtigkeitsregulierend
Hydroperl-Effekt
Witterungsbeständig und filmgeschützt
Geeignet für
Holzhäuser
Fassadenschalungen
Untersichtschalungen
Balkone
Begrenzt maßhaltige Holzbauteile
Nicht maßhaltige Holzbauteile
Nicht dafür vorgesehen
Terrassenböden und andere horizontale Flächen
Holz mit dauerhaftem Erdkontakt
Holz mit dauerhaftem Wasserkontakt
Holz mit Kontakt zu unverpackten Lebensmitteln
Großflächige Anwendung in Wohn- und Aufenthaltsräumen
Holz mit mehr als 18 % Feuchtigkeit
Konstruktiver Holzschutz kommt vor der Lasur:
Eine Beschichtung kann Fehler im konstruktiven Holzschutz nicht
ausgleichen. Wasser muss zuverlässig ablaufen können und dauerhafte
Feuchtebelastung des Holzes ist konstruktiv zu vermeiden.
Was macht CapaWood Classic besonders?
Ideal für Renovierungen
CapaWood Classic ist speziell auf die schnelle Überarbeitung
vorhandener Holzoberflächen im Außenbereich ausgerichtet und
eignet sich sehr gut für Wartungs- und Renovierungsanstriche.
Hydroperl-Effekt
Die wasserabweisende Oberfläche unterstützt das Abperlen von
Niederschlagswasser und reduziert die Feuchtebelastung der
beschichteten Holzoberfläche.
Holzstruktur bleibt sichtbar
Die Lasur gestaltet das Holz farbig, ohne die natürliche
Maserung vollständig zu verdecken. Holzart, Untergrundfarbe und
Auftragsmenge beeinflussen den fertigen Farbton.
Passt CapaWood Classic zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
Holz im Außenbereich geschützt und gestaltet werden soll
eine sichtbare Holzmaserung gewünscht ist
Fassadenholz oder Dachuntersichten renoviert werden
eine wasserabweisende Lasur gesucht wird
ein seidenmattes Oberflächenbild gewünscht ist
Zuerst genauer prüfen, wenn …
Altanstrich oder dessen Tragfähigkeit unbekannt sind
Holz bereits stark vergraut oder verwittert ist
tragende Holzbauteile beschichtet werden
Lärche oder ein dichtes Tropenholz vorliegt
das Holz dauerhaft Feuchtigkeit ausgesetzt ist
Holz richtig vorbereiten
Die Holzoberfläche muss sauber, trocken und frei von Staub, Schmutz,
Harzgallen, Fett, Öl und anderen haftungsmindernden Stoffen sein.
Schleifstaub und lose Altanstrichreste vollständig entfernen.
Neue Holzoberflächen gründlich reinigen und bei Bedarf schleifen.
Harzgallen müssen entfernt werden. Bei begrenzt maßhaltigen und nicht
maßhaltigen Bauteilen darf die Holzfeuchte maximal 18 % betragen.
Nicht tragfähige Altbeschichtungen vollständig entfernen. Festhaftende
Altanstriche anschleifen, gründlich reinigen und anschließend die
Verträglichkeit mit CapaWood Classic prüfen.
Tragende Holzbauteile müssen – wenn nach ÖNORM 3802 erforderlich –
vorab mit Caparol Protect Primer Iv grundiert werden.
So wird Caparol CapaWood Classic verarbeitet
Holzoberfläche vollständig vorbereiten und die Holzfeuchte prüfen.
CapaWood Classic vor der Verarbeitung gründlich aufrühren.
Die Lasur unverdünnt verarbeiten und nicht mit anderen Produkten
vermischen.
Neues Holz mindestens zweimal unverdünnt streichen. Den Erstauftrag
allseitig ausführen.
Bei Wartungs- und Renovierungsanstrichen je nach Zustand ein- bis
zweimal unverdünnt beschichten.
Einen Zwischenschliff nach dem ersten Auftrag nur durchführen, wenn
er wirklich erforderlich ist. Schleifstaub vollständig entfernen.
Gehobeltes oder sägeraues Holz?
Gehobeltes Holz
Richtverbrauch beim Streichen:
ca. 55 bis 75 ml/m² je Auftrag.
Sehr glatte oder dichte Holzoberflächen können die Haftung
erschweren und müssen besonders sorgfältig vorbereitet werden.
Sägeraues Holz
Richtverbrauch beim Streichen:
ca. 110 bis 145 ml/m² je Auftrag.
Bei Fassadenschalungen sind sägerauere Oberflächen hinsichtlich
der Lasurhaftung häufig günstiger als sehr glatt gehobelte
Flächen.
Typische Fehler vermeiden
Konstruktiven Holzschutz ignoriert
Eine Lasur kann dauerhaft stehendes Wasser, fehlende
Hinterlüftung oder andere konstruktive Holzschutzmängel nicht
kompensieren.
Rohes Holz zu lange bewittert
Unbeschichtetes Außenholz sollte möglichst unmittelbar nach der
Bewitterung beziehungsweise Montage geschützt werden.
UV-Belastung kann eine haftungsmindernde Trennschicht erzeugen.
Farbton nur nach Muster gewählt
Holzart, Eigenfarbe und Auftragsmenge verändern den fertigen
Lasurfarbton. Im Zweifel vorab eine Probebeschichtung anlegen.
Verbrauch, Trocknung und technische Daten
Verbrauch und Trocknung
Gehobeltes Holz: ca. 55–75 ml/m²
Sägeraues Holz: ca. 110–145 ml/m²
Grifffest: nach ca. 4–6 Stunden
Zweiter Auftrag: nach ca. 6–8 Stunden
Regenfest: nach ca. 12 Stunden
Produkttyp: Mittelschicht-Holzlasur
Basis: lösemittelbasiert
Glanzgrad: seidenmatt
Max. Holzfeuchte: 18 %
Verarbeitung: unverdünnt streichen
Werkzeugreinigung: Kunstharz- oder Universalverdünnung
Lagerfähigkeit: mindestens 2 Jahre ab Herstellung
Verbrauch und Glanzgrad können abhängig von Holzart, Oberflächenstruktur
und Auftragsmenge variieren. Exakte Werte lassen sich nur über eine
Probebeschichtung am tatsächlichen Holz bestimmen.
Farbtöne und Gebinde
Als Standardfarbtöne nennt der Hersteller Farblos, Kiefer, Eiche,
Walnuss, Nussbaum und Ebenholz. Weitere Farbtöne sind über die
CapaWood Classic sowie Grey & Silver Farbtonfächer und über
ColorExpress möglich.
Standardfarbtöne sind in 2,5 und 5 Litern erhältlich. Die
ColorExpress-Basis Farblos gibt es in 0,7, 2,5, 5 und 20 Litern,
die Basis Grey in 0,7, 2,5 und 5 Litern.
Häufige Fragen
Kann CapaWood Classic auf Terrassenböden verwendet werden?
Nein. Horizontale Holzflächen wie Terrassenböden sind ausdrücklich
ausgeschlossen.
Wie oft muss neues Holz gestrichen werden?
Neues Holz wird mindestens zweimal unverdünnt beschichtet. Der erste
Auftrag soll allseitig erfolgen.
Wie schnell kann die zweite Schicht aufgetragen werden?
Bei etwa 23 °C und 50 % relativer Luftfeuchtigkeit nach ungefähr
sechs bis acht Stunden.
Verarbeitungs- und Sicherheitshinweis:
Holzart, Holzfeuchte, konstruktiver Holzschutz, vorhandene
Altbeschichtung und gewünschter Farbton müssen vor der Verarbeitung
geprüft werden. CapaWood Classic nicht mit anderen Produkten
vermischen. Für Arbeitsschutz, Filmschutz und Kennzeichnung sind das
aktuelle Sicherheitsdatenblatt und das Gebindeetikett der
gelieferten Ausführung maßgeblich.
CapaWood® Exterior Oil
Du suchst nach einem hochwertigen Holzöl, um deine Terrassen- oder Balkonböden sowie andere Holzbauteile vor Witterungseinflüssen zu schützen? CapaWood® Exterior Oil ist eine transparent pigmentierte, lösemittelhaltige und aromatenfreie Beschichtung mit geringem Festkörpergehalt. Durch hydrophobe Zusätze ist das Öl besonders wasserabweisend und dringt sehr gut ins Holz ein. Die modifizierten Naturöle sorgen dafür, dass die Holzoberfläche auch dekorativ gestaltet wird.
Mit CapaWood® Exterior Oil sind deine Holzbauteile nicht nur wasser- und schmutzabweisend, sondern auch diffusionsoffen und dank Filmkonservierung bestens geschützt. Beachte jedoch, dass das farblose Öl allein nicht als Beschichtung geeignet ist, sondern lediglich in Kombination mit farbgebenden Beschichtungen verwendet werden sollte. Auch zum Auffrischen von WPC Oberflächen eignet sich das Holzöl hervorragend. Probiere es jetzt aus und schütze deine Holzbauteile langfristig vor Witterungseinflüssen!
Vor Gebrauch solltest du stets die Kennzeichnung und Produktinformationen lesen und Biozide sicher verwenden.
Produktbeschreibung
Sehr gute Penetration ins Holz
Wasser- und schmutzabweisend
Auf Basis modifizierter Naturöle
Mit Filmkonservierung
Produktanwendung
Terrassenböden, Balkonböden, auch zum Auffrischen von WPC Oberflächen
Zur dekorativen Gestaltung von Holzoberflächen
Zum Schutz gegen Witterungseinflüsse
Streichen
Verarbeitung
Neues Holz mindestens zweimal unverdünnt streichen
Bei Wartungsanstrichen 1 - 2 x unverdünnt streichen
Überschüssiges Material mit einem fusselfreien Tuch entfernen
Vor Gebrauch sorgfältig aufrühren
Hinweise und Informationen zur Anwendung, der Lagerung, dem Transport und der Entsorgung unserer Artikel beachte bitte das technische Datenblatt. Verbrauchswerte sind Richtwerte. Mengenrechner dient zur unverbindlichen Orientierung. Alle Empfehlungen dienen zur Unterstützung. Sie entbinden nicht davon, die Produkte grundsätzlich auf Eignung in eigener Verantwortung zu prüfen.
CapaWood RenoTech
Wenn du Holzbauteile vor Witterungseinflüssen schützen und ihnen gleichzeitig ein ansprechendes Erscheinungsbild verleihen möchtest, könnte das CapaWood® RenoTech-Produkt die richtige Wahl sein. Die deckende, hydrophobe Holzbeschichtung auf Alkydharzbasis ist besonders geeignet für Renovierungen und verfügt über thixotrope Komponenten sowie Filmkonservierung. Mit diesem Produkt kannst du aufwändige Abschleifarbeiten vermeiden und ein natürliches Lasurbild auf stark verwitterten oder dunklen Holzoberflächen erzielen.
Das CapaWood Maseriersystem ermöglicht dir, ohne vollflächige Abschleifarbeiten Schritt für Schritt ein ansprechendes Erscheinungsbild zu erzielen. Durch die Verwendung von aufeinander abgestimmten Produkten und Farbtönen kannst du die ursprüngliche Lasuroptik über Jahrzehnte annähernd erhalten. Dieses Produkt eignet sich besonders für Holzhäuser, Fassadenschalungen, Balkone, Fenster und Außentüren und ist auch als Renovierungsanstrich geeignet, um ein gleichmäßiges Erscheinungsbild abgewitteter Holzoberflächen zu erzielen.
Um einen Maserungseffekt zu erzielen, kannst du das CapaWood Maseriersystem in Kombination mit CapaWood Classic, CapaWood Solid Universal oder
CapaWood
Imprägniergel verwenden. Der Einsatz dieses Produkts kann dir also dabei helfen, den Schutz und das Aussehen deiner Holzbauteile zu verbessern, während du gleichzeitig Zeit und Arbeit sparst.
Vor Gebrauch solltest du stets die Kennzeichnung und Produktinformationen lesen und Biozide sicher verwenden.
Produktbeschreibung
Deckende, schichtbildende, aromatenfreie und hydrophobe, hoch wasserabweisende Holzbeschichtung
Zur Farbgebung und zum Schutz gegen Witterungseinflüsse
Für Renovierungen besonders geeignet
Mit Filmkonservierung
Produktanwendung
Ideal um stark verwitterte oder dunkle Holzoberflächen ohne allzu aufwändige Abschleifarbeiten wieder in einen ansehnlichen Zustand zu versetzen
Erzielung eines gleichmäßigen Erscheinungsbildes abgewitteter Holzoberflächen
Für Außenbereiche
Streichen
Verarbeitung
Schlecht haftende Anstrich- und Holzteile müssen entfernt werden
Die restlichen Flächen können überschliffen werden
Grundierung mit DANSKE RenoTech im Maserierton hell oder dunkel 1 – 2 Mal streichen
Je nach gewünschtem Lasurbild wird nun 1 – 2 Mal DANSKE Classic aufgetragen
Hinweise und Informationen zur Anwendung, der Lagerung, dem Transport und der Entsorgung unserer Artikel beachte bitte das technische Datenblatt. Verbrauchswerte sind Richtwerte. Mengenrechner dient zur unverbindlichen Orientierung. Alle Empfehlungen dienen zur Unterstützung. Sie entbinden nicht davon, die Produkte grundsätzlich auf Eignung in eigener Verantwortung zu prüfen.
Gefahr
H226 Flüssigkeit und Dampf entzündbar. H412 Giftig für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung. EUH066 Wiederholter Kontakt kann zu spröder oder rissiger Haut führen. P101 Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten. P102 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen.
CapaWood® TwinPrimer
Mit CapaWood® TwinPrimer bist du auf der sicheren Seite, wenn es um den Schutz deines Holzes vor UV-Strahlung geht. Die wässrige Grundierung auf Basis eines wasserverdünnbaren Alkydharzes enthält einen UV-Licht-Blocker und eignet sich besonders für den Einsatz im Außenbereich in Kombination mit
CapaWood®
Twinproof Clear.
Das einmalige Auftragen von
CapaWood® TwinPrimer
sorgt für eine Verbesserung des UV-Schutzes, verzögert das Nachdunkeln des Holzes und gleicht die Saugfähigkeit der Oberfläche aus. Die Grundierung ist zwar farblos und nicht als Alleinbeschichtung geeignet, aber sie ist ideal, um ein ausgeprägtes UV-Schutzniveau mit langer Haltbarkeit zu erreichen. Verwende
CapaWood® TwinPrimer, um dein Holz vor UV-Strahlung zu schützen und es in seinem ursprünglichen Zustand zu erhalten.
Produktbeschreibung
Farblose wässrige Grundierung
UV-Licht-Blocker
Nicht schichtbildend
Naturmatt
Produktanwendung
Für Holzfassaden, Gartenhäuser, Holzhäuser, Carports, Zäune, Dachuntersichten im Aussenbereich
Für den zusätzlichen UV-Lichtschutz unter DANSKE Twinproof Clear im Außenbereich
Streichen
Für außen und innen
Verarbeitung
Anwendung des Produktes nur mit geeignetem Deckanstrich
Das Material unverdünnt in Maserrichtung auftragen
Die Holzfeuchte darf nicht über 18 % liegen
Vor Gebrauch sorgfältig aufrühren
Hinweise und Informationen zur Anwendung, der Lagerung, dem Transport und der Entsorgung unserer Artikel beachte bitte das technische Datenblatt. Verbrauchswerte sind Richtwerte. Mengenrechner dient zur unverbindlichen Orientierung. Alle Empfehlungen dienen zur Unterstützung. Sie entbinden nicht davon, die Produkte grundsätzlich auf Eignung in eigener Verantwortung zu prüfen.
CapaWood® TwinProof Clear
Mit CapaWood® TwinProof Clear erhältst du eine farblose und diffusionsoffene Mittelschichtlasur, die speziell für den Einsatz im Außenbereich entwickelt wurde. Diese wasserverdünnbare Acrylatharz-Lasur schützt dein Holz vor Witterungseinflüssen und UV-Licht, während es gleichzeitig die natürliche Eigenfärbung deines Holzes bewahrt. Ob für sandgestrahlte Altholzoberflächen, Fassadenschalungen, Untersichtschalungen oder Balkone, DANSKE Twinproof Clear ist ideal für alle Holzbauteile der Gebrauchsklassen GK 2, GK 3.1 und 3.2 gemäß ÖNORM B 3802-1.
Diese Mittelschichtlasur eignet sich perfekt für alle, die ihr Holz schützen und gleichzeitig seinen natürlichen Charme erhalten möchten. Sie ist voll transparent und feuert das Holz nicht an. Wenn du zusätzlichen UV-Lichtschutz für neues Holz benötigst, empfehlen wir dir die Verwendung von DANSKE
TwinPrimer, einer farblosen, nicht schichtbildenden, wässrigen Grundierung auf Basis eines wasserverdünnbaren Alkydharzes mit UV-Licht-Blocker. Mit CapaWood® TwinProof Clear und
CapaWood®
TwinPrimer
erhältst du einen umfassenden Schutz für dein Holz im Außenbereich. Bitte denke jedoch daran, dass Biozide sicher verwendet werden sollten und dass du vor der Anwendung die Kennzeichnung und Produktinformationen lesen solltest.
Produktbeschreibung
Farblose diffusionsoffene Mittelschichtlasur
UV-Licht absorbierender Komponenten
Mit Filmkonservierung
Naturmatt
Produktanwendung
Für Fassadenschalungen, Untersichtschalungen und Balkone im Aussenbereich
Erhält weitgehend die natürliche Eigenfärbung des Holzes und schützt das Holz gegen UV-Licht
Streichen
Für außen
Verarbeitung
Grundieranstrich mit DANSKE Twingrund und zwei Folgebeschichtungen mit DANSKE Twinproof Clear
Das Material unverdünnt in Maserrichtung auftragen
Die Holzfeuchte darf nicht über 18 % liegen
Vor Gebrauch sorgfältig aufrühren
Hinweise und Informationen zur Anwendung, der Lagerung, dem Transport und der Entsorgung unserer Artikel beachte bitte das technische Datenblatt. Verbrauchswerte sind Richtwerte. Mengenrechner dient zur unverbindlichen Orientierung. Alle Empfehlungen dienen zur Unterstützung. Sie entbinden nicht davon, die Produkte grundsätzlich auf Eignung in eigener Verantwortung zu prüfen.
Bodenbeschichtung Farbton:
RAL7032 Kieselgrau
|
Gebindegrößen L :
5l
DISBON 400 1K-Acryl-Bodenfarbe
Möchtest du deinen Boden mit einer hochwertigen, abriebfesten Farbe versehen? Dann ist DISBON 400 1K-Acryl-Bodenfarbe genau das Richtige für dich! Diese einkomponentige Dispersionsbeschichtung eignet sich perfekt für den Einsatz auf mineralischen Bodenflächen, sowohl im Innen- als auch im Außenbereich, die einer normalen Gehbelastung ausgesetzt sind. Beachte jedoch, dass diese Bodenfarbe nicht für befahrene Flächen oder solche mit stehendem Wasser oder Dauernassbelastung geeignet ist.
Ein besonderer Pluspunkt von DISBON 400 1K-Acryl-Bodenfarbe ist seine Amtliche Zulassung für Auffangwannen und -räume zur Lagerung von Heizöl EL sowie ungebrauchtem Motoren- und Getriebeöl. Diese Bodenbeschichtung ist ölbeständig und abriebfest und aufgrund ihrer Materialbasis aus Dispersion sehr geruchsarm und wasserverdünnbar. Überzeuge dich selbst von der hervorragenden Qualität von DISBON 400 1K-Acryl-Bodenfarbe und verleihe deinen Böden ein neues, langlebiges Aussehen!
Produktbeschreibung
Einkomponentige, abriebfeste Dispersionsbeschichtung für Bodenflächen
Amtlich zugelassene Beschichtung für Auffangwannen und -räume zur Lagerung von Heizöl
Für normale Gehbelastung
Seitenmatt, für innen und außen
Merkmale
Wasserverdünnbar
Geruchsarm
Ölbeständig
Abriebfest
Verarbeitung
Mineralische Untergründe wie Beton, Estrich, Putz, Mauerwerk, Hartasphaltestriche im Innenbereich und Bodenflächen mit festhaftenden Altanstrichen
Die Untergründe müssen ihre Ausgleichsfeuchte erreicht haben
Das Material ist gebrauchsfertig. Vor der Verarbeitung gründlich aufrühren, das Material kann gestrichen, gerollt oder gespritzt werden
Grundanstrich mit 30 % Wasser verdünnt, danach zweimal unverdünnt beschichten.
Hinweise und Informationen zur Anwendung, der Lagerung, dem Transport und der Entsorgung unserer Artikel beachte bitte das technische Datenblatt. Verbrauchswerte sind Richtwerte. Mengenrechner dient zur unverbindlichen Orientierung. Alle Empfehlungen dienen zur Unterstützung. Sie entbinden nicht davon, die Produkte grundsätzlich auf Eignung in eigener Verantwortung zu prüfen.
Gefahr
H317 Kann allergische Hautreaktionen verursachen. P101 Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten. P102 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen.
Bodenbeschichtung Farbton:
RAL7032 Kieselgrau
|
Gebindegrößen L :
5l
DISBON 404 1K-Acryl-Bodensiegel
Das DISBON 404 ELF 1K-Acryl-Bodensiegel eignet sich perfekt als Schutzbeschichtung für mineralische Bodenflächen im Innen- und Außenbereich sowie für Hartasphaltestriche im Innenbereich mit normaler Gehbelastung. Es kann auch für Betonfassaden, Balkoneinfassungen und vorgehängte Fassadenelemente verwendet werden. Das pigmentierte, elastifizierte AC-Bindemittel ermöglicht rissüberbrückende Versiegelungen auf Beton und Zementestrichen.
Die Emissionsminimierung, Lösungsmittelfreiheit und Weichmacherfreiheit machen dieses Bodensiegel ELF- und AgBB-konform, was für ein gesundes Wohnklima sorgt. Es ist besonders geeignet für Räume mit geringer mechanischer Belastung wie Keller- und Hobbyräume, Flure und Treppen. Darüber hinaus ist das Bodensiegel UV- und witterungsbeständig und kann im geschützten Außenbereich eingesetzt werden. Die sehr gute Reinigungsfähigkeit, der geringe Verschleiß und die schadgansbremsende Wirkung gegenüber CO2 und SO2 sind weitere Vorteile.
Du wirst das DISBON 404 ELF 1K-Acryl-Bodensiegel lieben, da es ein hochwertiges Produkt ist, das leicht zu verarbeiten ist. Es ist einkomponentig, was bedeutet, dass kein Anmischen erforderlich ist, und Anbruchgebinde können weiterverwendet werden. Mit einer Rutschhemmung von R10 und Lackverträglichkeit ist es die perfekte Wahl für einen sicheren und langlebigen Boden. Vertraue auf die geprüfte Qualität nach den AgBB-Prüfkriterien für VOC-Emissionen aus innenraumrelevanten Bauprodukten und schaffe ein gesundes und sicheres Zuhause für dich und deine Familie.
Produktbeschreibung
Ideal für Böden mit geringer mechanischer Belastung wie Keller- und Hobbyräume, Flure und Treppen
ELF und AgBB-konform für ein gesundes Wohnklima
Kein Anmischen erforderlich, Anbruchgebinde können weiterverwendet werden
UV- und witterungsbeständig auch im geschützten Außenbereich einsetzbar
Merkmale
Emissionsverhalten zur Verwendung in Aufenthaltsräumen (AgBB)
Rutschhemmung R10
Sehr gute Reinigungsfähigkeit
Geringer Verschleiß
Verarbeitung
Mineralische Untergründe wie Beton, Estrich, Putz, Mauerwerk, Hartasphaltestriche im Innenbereich und Bodenflächen mit festhaftenden Altanstrichen
Die Untergründe müssen ihre Ausgleichsfeuchte erreicht haben
Das Material ist gebrauchsfertig. Vor der Verarbeitung gründlich aufrühren, das Material kann gestrichen, gerollt oder gespritzt werden
Grundanstrich mit 30 % Wasser verdünnt, danach zweimal unverdünnt beschichten.
Hinweise und Informationen zur Anwendung, der Lagerung, dem Transport und der Entsorgung unserer Artikel beachte bitte das technische Datenblatt. Verbrauchswerte sind Richtwerte. Mengenrechner dient zur unverbindlichen Orientierung. Alle Empfehlungen dienen zur Unterstützung. Sie entbinden nicht davon, die Produkte grundsätzlich auf Eignung in eigener Verantwortung zu prüfen.
DISBON DisboADD 8255 Farbchips 1 - 2 mm 1kg
Du möchtest deinen Boden individuell gestalten und gleichzeitig seine Rutschhemmung erhöhen? Dann sind die DisboADD 8255 Farbchips die perfekte Lösung für dich! Diese Kunststoffchips werden einfach auf die noch feuchte, frisch aufgetragene Bodenbeschichtung gestreut und verleihen deinem Boden so eine ganz individuelle Optik.
Die durchgefärbten, witterungsbeständigen Farbflocken eignen sich für alle Disbon-Bodenbeschichtungen auf Basis von Epoxidharz, Polyurethanharz oder Polymethylmetacrylat (PMMA). Das Mischungsverhältnis ist beliebig und für ein offenes Dekorbild solltest du ca. 20 g/m2 verwenden.
Hinweise und Informationen zur Anwendung, der Lagerung, dem Transport und der Entsorgung unserer Artikel beachte bitte das technische Datenblatt. Verbrauchswerte sind Richtwerte. Mengenrechner dient zur unverbindlichen Orientierung. Alle Empfehlungen dienen zur Unterstützung. Sie entbinden nicht davon, die Produkte grundsätzlich auf Eignung in eigener Verantwortung zu prüfen.
DISBON DisboADD 903 0,5l
Mit dem DISBON DisboADD 903 Beschleuniger kannst du die Aushärtungszeit von ausgewählten Epoxidharzgrundierungen und -beschichtungen verkürzen und somit die Arbeitsprozesse beschleunigen. Durch die Zugabe des Beschleunigers wird die mechanische Belastbarkeit der Flächen früher erreicht, was zu kürzeren Wartezeiten zwischen den Arbeitsgängen führt.
Bitte beachte, dass die Zugabe von DisboADD 903 Beschleuniger zu einer erhöhten Vergilbungsneigung führen kann. Jedoch hat dies keinen Einfluss auf die Funktionsfähigkeit der beschichteten Flächen. Nutze den DISBON DisboADD 903 Beschleuniger, um die Effizienz deiner Arbeit zu steigern und schnellere Ergebnisse zu erzielen.
Hinweise und Informationen zur Anwendung, der Lagerung, dem Transport und der Entsorgung unserer Artikel beachte bitte das technische Datenblatt. Verbrauchswerte sind Richtwerte. Mengenrechner dient zur unverbindlichen Orientierung. Alle Empfehlungen dienen zur Unterstützung. Sie entbinden nicht davon, die Produkte grundsätzlich auf Eignung in eigener Verantwortung zu prüfen. Nur für gewerbliche Anwender.
Gefahr
H314 Verursacht schwere Verätzungen der Haut und schwere Augenschäden. H317 Kann allergische Hautreaktionen verursachen. P262 Nicht in die Augen, auf die Haut oder auf die Kleidung gelangen lassen. P264 Nach Gebrauch Haut gründlich waschen. P280 Schutzhandschuhe/ Augenschutz tragen. P301 + P330 + P331 BEI VERSCHLUCKEN: Mund ausspülen. KEIN Erbrechen herbeiführen. P303 + P361 + P353 BEI BERÜHRUNG MIT DER HAUT (oder dem Haar): Alle kontaminierten Kleidungsstücke sofort ausziehen. Haut mit Wasser abwaschen. P305 + P351 + P338 + P310 BEI KONTAKT MIT DEN AUGEN: Einige Minuten lang behutsam mit Wasser spülen. Eventuell vorhandene Kontaktlinsen nach Möglichkeit entfernen. Weiter spülen. Sofort GIFTINFORMATIONSZENTRUM/Arzt anrufen. P102 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen.
DISBON DisboADD 942 Quarzsandmischung 0,1 - 0,4mm 25kg
Diese spezielle Mischung besteht aus feuergetrocknetem Kristallquarzsand mit einer Korngröße von 0,1-0,4 mm.
Die DisboADD 942 Quarzsandmischung eignet sich hervorragend zum Absanden frischer Grundierungen und Beschichtungen, um eine höhere Griffigkeit zu erzielen. Zusätzlich kann die Mischung zur Herstellung von Antirutsch-Beschichtungen und Verlaufmörteln verwendet werden.
Mit dieser hochwertigen Quarzsandmischung von DISBON erzielst du nicht nur eine erhöhte Rutschfestigkeit, sondern auch eine ansprechende Optik.
Hinweise und Informationen zur Anwendung, der Lagerung, dem Transport und der Entsorgung unserer Artikel beachte bitte das technische Datenblatt. Verbrauchswerte sind Richtwerte. Mengenrechner dient zur unverbindlichen Orientierung. Alle Empfehlungen dienen zur Unterstützung. Sie entbinden nicht davon, die Produkte grundsätzlich auf Eignung in eigener Verantwortung zu prüfen.
DISBON DisboADD 946 Quarzsandmischung 0,25 - 2 mm 25kg
Wenn du auf der Suche nach einer hochwertigen Quarzsandmischung bist, die speziell für die Herstellung von Epoxidharz-Mörtelbelägen geeignet ist, dann ist die DISBON DisboADD 946 Quarzsandmischung eine ausgezeichnete Wahl für dich. Diese Mischung besteht aus feuergetrocknetem Kristallquarzsand, der in einer speziell abgestuften Sieblinie von 0,25-2 mm erhältlich ist. Dadurch erhältst du eine gleichmäßige und zuverlässige Mischung, die ideal für die Herstellung von Epoxidharz-Mörtelbelägen geeignet ist.
Dank seiner hervorragenden Qualität und feinen Körnung sorgt die DISBON DisboADD 946 Quarzsandmischung für eine glatte und gleichmäßige Oberfläche, die sowohl funktional als auch ästhetisch ansprechend ist. Mit dieser Mischung kannst du deinen Bodenbelag robust und widerstandsfähig gestalten, ohne dabei auf eine ansprechende Optik zu verzichten. Diese Quarzsandmischung ist einfach zu verarbeiten und sorgt für ein optimales Ergebnis.
Hinweise und Informationen zur Anwendung, der Lagerung, dem Transport und der Entsorgung unserer Artikel beachte bitte das technische Datenblatt. Verbrauchswerte sind Richtwerte. Mengenrechner dient zur unverbindlichen Orientierung. Alle Empfehlungen dienen zur Unterstützung. Sie entbinden nicht davon, die Produkte grundsätzlich auf Eignung in eigener Verantwortung zu prüfen.
DISBON DisboADD 947 Glasperlen medium 3kg
Mit der DisboADD 947 Glasperlen medium kannst du jetzt deinen Bodenbelag nach deinen individuellen Wünschen gestalten. Mit diesem Additiv kannst du die Rauheit deines Bodens variieren und somit eine raue und rutschhemmende Oberfläche erzielen. Die Glasperlen werden einfach vor der letzten Beschichtung in das Material eingerührt und danach mit aufgerollt. Da die Glasperlen transparent sind, fügen sie sich harmonisch in das Oberflächenbild ein. Mit nur einer Zusatzmenge von 3-4% erhöhst du die Rutschhemmung deines Bodenbelags und sorgst somit für mehr Sicherheit in deinem Zuhause oder Geschäft.
Hinweise und Informationen zur Anwendung, der Lagerung, dem Transport und der Entsorgung unserer Artikel beachte bitte das technische Datenblatt. Verbrauchswerte sind Richtwerte. Mengenrechner dient zur unverbindlichen Orientierung. Alle Empfehlungen dienen zur Unterstützung. Sie entbinden nicht davon, die Produkte grundsätzlich auf Eignung in eigener Verantwortung zu prüfen.
DISBON DisboADD 948 Farbchips 2 - 4 mm 1kg
Möchtest du deinem Boden einen individuellen Touch verleihen? Dann ist DISBON DisboADD 948 Farbchips 2 - 4 mm 1kg genau das Richtige für dich! Diese kunststoffbasierten Farbflocken sind ideal zum Einstreuen in Bodenbeschichtungen und sorgen für ein ansprechendes und rutschhemmendes Finish.
Mit einem Verbrauch von ca. 20 - 40 g/m2 kannst du ein offenes Dekorbild erzeugen und deine Bodenbeschichtung auf Basis Epoxidharz oder Polyurethanharz perfekt gestalten. Vor dem Einstreuen der Farbchips ist eine Entlüftung mit einer Stachelwalze erforderlich und die Hautbildung auf der Beschichtung darf noch nicht eingesetzt haben, um eine ausreichende Einbindung zu gewährleisten. Beachte, dass die Farbchips nicht bei ESD-, Antistatik- oder WHG-Systemen verwendet werden dürfen.
Gib deinem Boden einen einzigartigen Look und sorge gleichzeitig für eine rutschhemmende Oberfläche mit DISBON DisboADD 948 Farbchips 2 - 4 mm 1kg – die ideale Wahl für deine Bodenbeschichtung!
Hinweise und Informationen zur Anwendung, der Lagerung, dem Transport und der Entsorgung unserer Artikel beachte bitte das technische Datenblatt. Verbrauchswerte sind Richtwerte. Mengenrechner dient zur unverbindlichen Orientierung. Alle Empfehlungen dienen zur Unterstützung. Sie entbinden nicht davon, die Produkte grundsätzlich auf Eignung in eigener Verantwortung zu prüfen.
DISBON DisboPOX W 442 2K-EP-Garagensiegel
Möchtest du deine Garagen- oder Fahrradkellerböden schützen und eine umweltschonende Beschichtung auftragen? Dann ist das DISBON DisboPOX W 442 2K-EP-Garagensiegel die perfekte Lösung für dich! Dieses Produkt ist speziell für mineralische Bodenflächen und Hartasphaltestriche im Innenbereich mit geringen bis mittleren Beanspruchungen im Privat-, Industrie- und Gewerbebereich konzipiert. Es bietet eine hohe Schlagfestigkeit, sehr gute Reinigungsfähigkeit und Abriebfestigkeit sowie geringen Verschleiß.
Was macht das DISBON DisboPOX W 442 2K-EP-Garagensiegel noch besser? Es ist emissionsminimiert und TÜV schadstoffgeprüft und -überwacht. Dadurch ist es besonders für "sensible" Bereiche wie Aufenthaltsräume, Krankenhäuser, Kindergärten, Tagesstätten, Schulen und andere öffentliche Einrichtungen geeignet. Es ist zudem weichmacherbeständig, chemikalienbeständig und reifenfest, was bedeutet, dass es auch gegen Weichmacherwanderung beständig ist. Es ist wasserverdünnbar und bietet eine gute Wasserdampfdiffusionsfähigkeit.
Wenn du nach einer Beschichtung für deine befahrbaren Böden mit mittlerer mechanischer Belastung suchst, die auch schlag- und abriebfest ist und auch in feuchter Umgebung wie Waschräumen oder Weinkellern eingesetzt werden kann, dann solltest du das DISBON DisboPOX W 442 2K-EP-Garagensiegel in Betracht ziehen. Es hat auch eine BfI– s1 Klassifizierung des Brandverhaltens und ein gutes Emissionsverhalten zur Verwendung in Aufenthaltsräumen (AgBB).
Produktbeschreibung
Wässrige, glänzende 2K-Epoxidharzversiegelung für Bodenflächen mit mittlerer mechanischer Belastung
Weichmacherbeständig ideal für befahrbare Böden mit mittlerer mechanischer Belastung wie Garagen und Fahrradkeller
Auch in feuchter Umgebung einsetzbar z. B. in Waschräumen oder Weinkellern
Schlag- und abriebfest
Merkmale
Reifenfest - Beständig gegen Weichmacherwanderung
Wasserdampfdiffusionsfähig
Sehr gute Reinigungsfähigkeit
Sehr gute Abriebfestigkeit
Verarbeitung
Untergrund durch geeignete Maßnahmen, wie z.B. Kugelstrahlen, Fräsen oder Diamantschleiftechnik, so vorbereiten, dass er die aufgeführten Anforderungen erfüllt
1K-Altanstriche und lose 2K-Beschichtungen prinzipiell entfernen
Mineralische Untergründe mit DisboPOX W 443 2K-EP-Grundierung grundieren
Zwischen- und Schlussbeschichtung unverdünnt auftragen mit DisboPOX W 442
Hinweise und Informationen zur Anwendung, der Lagerung, dem Transport und der Entsorgung unserer Artikel beachte bitte das technische Datenblatt. Verbrauchswerte sind Richtwerte. Mengenrechner dient zur unverbindlichen Orientierung. Alle Empfehlungen dienen zur Unterstützung. Sie entbinden nicht davon, die Produkte grundsätzlich auf Eignung in eigener Verantwortung zu prüfen.
Gefahr
H315 Verursacht Hautreizungen. H317 Kann allergische Hautreaktionen verursachen. H318 Verursacht schwere Augenschäden. H319 Verursacht schwere Augenreizung. H411 Giftig für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung. P101 Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten. P102 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen.