JANSEN ISO-TLR Türenlack Rapid
Wasserbasierter Isolier-Weißlack für Türen und Holz innen, der ohne separaten Primer auf Zinkblech, Hart-PVC und Resopal haftet.
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Beschreibung
Wasserbasierter Isolier-Weißlack für Türen und Holz innen, der ohne separaten Primer auf Zinkblech, Hart-PVC und Resopal haftet. ISO-TLR Türenlack Rapid ist ein schnelltrocknender Eintopf-Lack auf Spezial-Acrylatbasis für neue Untergründe und Altbeschichtungen im Innenbereich. Er isoliert wasserlösliche Holzinhaltsstoffe, ist laut Technischem Merkblatt blockfest, vergilbungsfrei und geruchsarm, hat eine lange Offenzeit und eine hohe Strapazierfähigkeit. Der Lack ist nach DIN EN 71-3 (2019) sowie auf Speichel- und Schweißechtheit nach DIN 53160 geprüft und beständig gegen viele handelsübliche Haushaltsreiniger. Farbton Weiß ca. RAL 9016, tönbar über das Jansen MIX-System.
Untergrund und Grundierung
Der Untergrund muss tragfähig, trocken, sauber und frei von Öl, Fett und Wachs sein. Rohes Holz innen einmal mit Jansen ISO-Malervorlack unverdünnt vorstreichen, Unebenheiten mit Jansen Feinspachtel Rapid ausgleichen und nochmals mit ISO-Malervorlack überstreichen. Eisen sorgfältig entrosten, reinigen und zweimal mit Jansen Rost-Stopp grundieren; Zink mit ammoniakalischer Netzmittelwäsche reinigen und einmal mit ISO-TLR unverdünnt vorstreichen. Hartkunststoffe wie Resopal, Bakelit oder Hart-PVC reinigen (Anlöseverhalten an einer Probefläche prüfen), abwaschen und mit Schleifpapier Körnung 280 bis 320 schleifen. Kunststofffolierte Holzoptik lässt sich nur mit der 2K-Epoxid-Grundierung Jansen 2K-Multiprimer GH20 haftvermittelnd vorbereiten. Altanstriche per Gitter- und Spanprobe prüfen, intakte Altanstriche nur anschleifen, schadhafte restlos entfernen; alte Furnierleime mit wasserlöslichen Farbstoffen mit ein bis zwei Grundanstrichen ISO-Malervorlack isolieren.
Verarbeitung und Verdünnung
ISO-TLR ist streichfertig eingestellt und wird zum Streichen (Pinsel mit Kunststoffborsten) und Rollen (Mikroporwalzen) unverdünnt eingesetzt; zum Spritzen mit max. 10 % Wasser verdünnen, maximale Nassfilmdicke 200 µ. Je nach Anwendung zwei- bis dreimal lackieren, auf vorgrundierten Flächen reichen ein bis zwei Anstriche. Objekt- und Umlufttemperatur über +5 °C; hohe Luftfeuchte vermeiden, weil darunter die Isolierwirkung leidet, und für gute Belüftung sorgen. Alte Türdichtungen sind meist nicht mit Acryllacken verträglich, Weichmacher können den Anstrich klebrig machen. Vor der Verarbeitung Probeanstrich anlegen, bei mehreren Gebinden auf Chargengleichheit achten; Werkzeuge sofort mit Wasser reinigen.
Verbrauch und Trocknung
Das Technische Merkblatt nennt ca. 10 bis 12 m²/l pro Anstrich, je nach Untergrund; der genaue Verbrauch wird an einer Probefläche ermittelt. Bei 23 °C und maximal 60 % relativer Luftfeuchte ist der Lack nach 1 Stunde staubtrocken, nach ca. 4 bis 6 Stunden überlackierbar und nach ca. 2 bis 3 Tagen vollbelastbar; je nach Temperatur und Luftfeuchte können die Werte stark abweichen. Dichte ca. 1,27 g/cm³, GISCODE BSW30, VOC-Gehalt max. 75 g/l (EU-Grenzwert Kat. A/d: 130 g/l).
Sicherheit und Entsorgung
Laut Sicherheitsdatenblatt (Stand 09.01.2026) ist der Lack nicht als gefährlich eingestuft. Kennzeichnung: EUH208 Enthält 1,2-Benzisothiazol-3(2H)-on, kann allergische Reaktionen hervorrufen; EUH210 Sicherheitsdatenblatt auf Anfrage erhältlich. Reste nicht in die Kanalisation gelangen lassen und gemäß den örtlichen Vorschriften entsorgen.
Kühl, trocken und frostfrei lagern; Anbruchgebinde gut verschließen und stülpen. Maßgeblich sind das aktuelle Technische Merkblatt (Stand 02/2025), das Sicherheitsdatenblatt und die Hinweise auf dem Gebinde.