Der richtige Fassadenputz schützt dein Haus jahrzehntelang vor Wetter, Rissen und Schmutz – und bestimmt die Optik der Fassade. Bei WERKMIT findest du alle gängigen Putzarten in Profi-Qualität: Silikonputz (wasserabweisend und schmutzunempfindlich), Silikatputz (mineralisch und diffusionsoffen), Mosaikputz für Sockel und stark beanspruchte Flächen sowie klassischen Reibputz in allen Körnungen von 1 bis 3 mm. Wir führen Markenware von Baumit, Capatect (Caparol) und unserer Eigenmarke MIXFIX – einzeln je 25-kg-Eimer oder als günstige Mehr-Eimer-Aktion fürs ganze Haus. Farbtöne mischen wir nach Wunsch. Unsicher, welcher Putz zu deinem Untergrund passt? Unser Fachhandels-Team berät dich gern.
Reinacrylat-Buntsteinputz mit eingefärbten Quarzsanden für Sockel- und Spritzwasserbereiche, mechanisch hoch beanspruchbar – in 22 Essential-Line-Farbtönen. Baumit MosaikTop ist ein Buntsteinputz auf Reinacrylatbasis für außen, speziell für den Spritzwasser- und Sockelbereich sowie für Designelemente. Laut Produktdatenblatt ist er wasserabweisend, witterungsbeständig, ausreichend wasserdampfdurchlässig, mechanisch hoch beanspruchbar und leicht zu verarbeiten. Die eingefärbten Quarzsande ergeben eine besonders starke und feste Oberfläche mit einem Größtkorn von ca. 2 mm. Im Shop stehen die 22 Farbtöne der Essential Line von M301 Albaron bis M331 Nemrut im 25-kg-Kübel zur Wahl.
Untergrund und Grundierung
Der Untergrund muss sauber, trocken, frostfrei, staubfrei, saugfähig, frei von Ausblühungen, tragfähig und frei von losen Teilen sein; die Prüfung erfolgt nach den ÖNORMEN B 2230, B 3346 und B 6400-1. Geeignet sind mineralische Untergründe wie Baumit Unterputze und Spachtelmassen, verriebene Kalk/Zement- und Zementputze sowie Beton; Baumit Wärmedämmverbundsysteme sind im Sockelbereich bedingt geeignet (Hellbezugswert und TSR beachten). Nicht geeignet sind Kunststoffe und Harze, Lack- und Ölfilme, Leimfarben, Kalkputze und -anstriche, Wärmedämmputze, Holz und Metalle. Stark oder ungleichmäßig saugende und kreidende Oberflächen werden mit Baumit MultiPrimer egalisiert bzw. verfestigt, stark sandende oder mürbe Putze mit Baumit Sanova Primer; Sinterhaut entfernen, Schalölrückstände beseitigen, veralgte Flächen mit Spezialmittel (z. B. Baumit FungoFluid) behandeln, schadhafte Flächen mit Spachtelmasse überziehen und bei Bedarf mit Baumit TextilglasGitter bewehren. Alle Untergründe werden immer mit Baumit PremiumPrimer bzw. UniPrimer vorgestrichen (Standzeit mindestens 24 Stunden); für höchste Farbbrillanz empfiehlt der Hersteller PremiumPrimer im Farbton 11P für M330 und M331, 14P für M314 und 15P für M317.
Verarbeitung und Verdünnung
Der Beschichtungsaufbau besteht aus einmal Baumit PremiumPrimer und einmal Baumit MosaikTop. Der Putz wird vor dem Aufbringen gründlich mit einem langsam laufenden Rührwerk durchgemischt, mit einer rostfreien Stahltraufel in ca. 1,5-facher Kornstärke aufgezogen und noch im frischen Zustand lückenlos, immer in gleicher Richtung, geglättet; nicht mit anderen Materialien vermischen, gleichmäßig und ohne Unterbrechung arbeiten. Luft-, Material- und Untergrundtemperatur müssen während Verarbeitung und Abbinden mindestens +5 °C betragen. MosaikTop eignet sich nicht zur Gestaltung waagrechter Flächen; wird der Putz unter Terrain geführt (z. B. Traufenpflaster), ist er dort mit einem Feuchteschutz wie Baumit SockelSchutz 2K zu beschichten, Feuchtigkeitsbelastungen aus dem Untergrund (Stützmauern, Einfriedungen, Traufenbereiche) sind zu verhindern. Umgebungsflächen abdecken, Spritzer sofort mit viel Wasser abspülen, Werkzeuge sofort nach Gebrauch mit Wasser reinigen.
Farbtöne und Abtönen
Alle Farbtöne der Essential Line sind laut Hersteller Lagerware. Farbgleichheit wird nur innerhalb einer Produktionscharge gewährleistet, verschiedene Chargen sind vor Beginn zu vermischen. Bei den Farbtönen M306, M313, M314, M315, M316, M317, M318, M328, M330 und M331 ist bei Anwendung auf Baumit WDVS eine Ausführung mit dickschichtigem Unterputz (Mindestdicke 5 mm) und zweilagigem TextilglasGitter erforderlich. Für den Hellbezugswert gelten die Baumit Verarbeitungsrichtlinien WDVS bzw. Außenputze.
Verbrauch und Trocknung
Laut Herstellerseite und Produktdatenblatt liegt der Verbrauch der Essential Line bei ca. 5,5 kg/m², ein 25-kg-Kübel reicht für ca. 4,5 m². Beim Austrocknen vergeht die milchige Farbe des frisch aufgebrachten Putzes; unter Feuchtigkeitseinwirkung kann ein milchiges Erscheinungsbild kurzzeitig auch später auftreten. Hohe Luftfeuchtigkeit und tiefe Temperaturen verlängern die Trocknungszeit deutlich. Vor einer weiteren Beschichtung ist eine Standzeit von mindestens 48 Stunden (bezogen auf 20 °C und 60 % relative Luftfeuchtigkeit) einzuhalten. Für eine dauerhaft brillante Oberfläche empfiehlt der Hersteller eine jährliche Sichtkontrolle; stumpfmatte oder kreidende Flächen können mit Baumit EasyPrimer und Baumit Finish Gloss überarbeitet werden.
Sicherheit und Entsorgung
Die Einstufung gemäß Chemikaliengesetz ist laut Produktdatenblatt dem Sicherheitsdatenblatt zu entnehmen, das über www.baumit.com oder beim Herstellerwerk erhältlich ist. Augen und Hautflächen schützen; Reste nicht in die Kanalisation gelangen lassen und gemäß den örtlichen Vorschriften entsorgen.
Trocken, kühl, frostfrei und verschlossen 12 Monate lagerfähig; vor Temperaturen über 35 °C und unter 5 °C sowie direkter Sonne schützen. Maßgeblich sind das aktuelle Produktdatenblatt, das Sicherheitsdatenblatt und die Hinweise auf dem Gebinde.
Acrylharz-Oberputz mit Cool-Pigment-Technologie: brillante, auch dunkle Farbtöne vollflächig auf Wärmedämmverbundsystemen. Baumit PuraTop ist ein verarbeitungsfertiger, pastöser Oberputz (Dünnschichtdeckputz) in Kratzstruktur für außen auf Basis eines hochentwickelten Acrylharzes, geprüft nach ÖNORM EN 15824 und im System gemäß ETAG 004, und Systembestandteil der Baumit WärmedämmverbundSysteme ECO, open air, XS 022, Mineral und Natur. Laut Produktdatenblatt ist er hochwitterungsbeständig, extrem wasserabweisend, diffusionsoffen, hochweiß und universell einsetzbar, mit brillanter Farbgebung und abtönbar in allen Life-Farbtönen. Durch die spezielle Baumit Cooling Technology mit besser reflektierenden Pigmenten lassen sich dunkle Farbtöne auch vollflächig auf Wärmedämmverbundsystemen realisieren. Einsatz auf Baumit WDVS sowie auf alten und neuen mineralischen Putzen, Spachtelmassen, Beton und zur Überarbeitung organisch gebundener Spachtelmassen und Putze.
Untergrund und Grundierung
Der Untergrund muss sauber, trocken, frostfrei, staubfrei, saugfähig, frei von Ausblühungen, tragfähig und frei von losen Teilen sein; die Prüfung erfolgt nach den ÖNORMEN B 2204, B 6400-1, B 3345 und B 3346, die Ebenheit der Wand nach ÖNORM DIN 18202. Geeignet sind mineralische Untergründe wie Baumit Unterputze und Spachtelmassen, Beton oder Altputze sowie Baumit PowerFlex; nicht geeignet sind Kunststoffe und Harze, Lack- und Ölfilme, Leimfarben, Kalkputze und -anstriche, Holz- und Metalluntergründe sowie hochelastische Dispersionsanstriche. Stark oder ungleichmäßig saugende und kreidende Oberflächen werden mit Baumit MultiPrimer egalisiert bzw. verfestigt, stark sandende oder mürbe Putze mit Baumit Sanova Primer; Sinterhaut mechanisch entfernen, Schalölrückstände beseitigen, veralgte Flächen mit Spezialmittel (z. B. Baumit FungoFluid) behandeln, schadhafte Flächen mit Spachtelmasse (z. B. Baumit KlebeSpachtel) überziehen und bei Bedarf mit Baumit TextilglasGitter bewehren. Alle Untergründe sind immer mit Baumit PremiumPrimer oder Baumit UniPrimer vorzustreichen (Standzeit mindestens 24 Stunden); bei Baumit Life Farbtönen mit Endziffer 1 bis 6 empfiehlt der Hersteller für optimale Farbbrillanz die Grundierung mit PremiumPrimer im zugehörigen Farbton.
Verarbeitung und Verdünnung
Nach einer Trockenzeit der Grundierung von mindestens 24 Stunden wird PuraTop einmal aufgebracht. Der Oberputz wird vor dem Aufbringen gründlich mit einem Rührwerk angemischt; die Verarbeitungskonsistenz kann gegebenenfalls mit maximal 1 % sauberem Wasser eingestellt werden. Er wird mit einer rostfreien Stahltraufel vollflächig aufgezogen oder mit einer geeigneten Feinputzmaschine aufgespritzt, auf Kornstärke abgezogen und unmittelbar nach dem Auftrag mit einem Kunststoffreibbrett verrieben; nicht mit anderen Anstrichmitteln vermischen, gleichmäßig und ohne Unterbrechung arbeiten. Luft-, Material- und Untergrundtemperatur müssen während Verarbeitung und Abbinden für mindestens 8 Stunden +5 °C betragen; die Fassade vor direkter Sonne, Regen und starkem Wind schützen (Gerüstschutznetz). Umgebungsflächen abdecken, Spritzer sofort mit viel Wasser abspülen, Werkzeuge sofort nach Gebrauch mit Wasser reinigen.
Farbtöne und Abtönen
PuraTop ist in allen Baumit Life Farbtönen erhältlich. Gemäß ÖNORM B 6400 darf der Hellbezugswert (HBW) auf Wärmedämmverbundsystemen den Wert 25 nicht unterschreiten; aufgrund der Baumit Cooling Technology, die das Sonnenlicht besser reflektiert und die solare Aufheizung der Fassade reduziert, kann dieser Wert unterschritten und PuraTop großflächig auf allen Baumit Wärmedämmverbundsystemen angewendet werden. Da es sich um eine Unterschreitung des in der ÖNORM geforderten Werts handelt, ist dies zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer zu definieren. Die im Produktdatenblatt aufgelisteten Life-Farbnummern mit HBW unter 25 sind auf allen Baumit WDVS nur mit dickschichtigem Unterputz (Nenndicke mindestens 5 mm) bzw. Baumit PowerFlex (mindestens 3 mm) großflächig einsetzbar. Auf herkömmlichen Putzsystemen gelten die ÖNORM B 3346 und die Verarbeitungsrichtlinie für Werkputzmörtel der ÖAP. Farbgleichheit wird nur innerhalb einer Produktionscharge gewährleistet, verschiedene Chargen sind vor Beginn zu vermischen; die verwendeten Sande sind Naturprodukte und können vereinzelt als leicht dunklere Körner erkennbar sein, Kratzer führen zum Füllstoffbruch (optischer Mangel ohne Einfluss auf die Funktion).
Verbrauch und Trocknung
Laut Produktdatenblatt liegt der Verbrauch bei ca. 2,5 kg/m² für K 1,5 (ca. 10 m² je Kübel), ca. 2,9 kg/m² für K 2 (ca. 8,6 m²) und ca. 3,9 kg/m² für K 3 (ca. 6,4 m²); praxisbedingt ist ein Mehrverbrauch von ca. 10 % zu berücksichtigen. Vor einer weiteren Beschichtung ist eine Standzeit von mindestens 48 Stunden (bezogen auf 20 °C und 60 % relative Luftfeuchtigkeit) einzuhalten; hohe Luftfeuchtigkeit und tiefe Temperaturen verlängern die Trocknung deutlich, hohe Sommertemperaturen verkürzen sie (Aufbrennen möglich). Deckputze für Baumit WDV-Systeme verfügen über eine Basisausstattung an Biozid gegen Algen- und Pilzbefall mit verzögernder Wirkung; bei kritischen Umgebungsbedingungen empfiehlt der Hersteller eine verstärkte Ausstattung, ein dauerhaftes Ausbleiben von Befall kann nicht zugesichert werden.
Sicherheit und Entsorgung
Die Einstufung gemäß Chemikaliengesetz ist laut Produktdatenblatt dem Sicherheitsdatenblatt zu entnehmen, das über www.baumit.com oder beim Herstellerwerk erhältlich ist. Abfallschlüssel nach ÖNORM S 2100: 08 01 12 und 15 01 02. Augen und Hautflächen schützen; Reste nicht in die Kanalisation gelangen lassen und gemäß den örtlichen Vorschriften entsorgen.
Kühl, frostfrei und verschlossen 12 Monate lagerfähig, nach dem Öffnen innerhalb von 14 Tagen verbrauchen; vor Temperaturen über 35 °C und unter 5 °C sowie direkter Sonne schützen. Maßgeblich sind das aktuelle Produktdatenblatt (Stand 16.09.2026), das Sicherheitsdatenblatt und die Hinweise auf dem Gebinde.
Mineralischer Silikat-Oberputz in Kratzstruktur für WDVS und mineralische Putze, diffusionsoffen, wasserabweisend und schwer entflammbar. Baumit SilikatTop ist ein verarbeitungsfertiger, pastöser, mineralischer Oberputz (Dünnschichtdeckputz) für außen, geprüft nach ÖNORM EN 15824 und im System gemäß ETAG 004, und Systembestandteil der Baumit WärmedämmverbundSysteme Mineral, ECO, Resolution und Nature. Laut Produktdatenblatt ist er witterungsbeständig, mineralisch, wasserabweisend, diffusionsoffen, schwer entflammbar und händisch wie maschinell leicht zu verarbeiten. Er wird als universell einsetzbarer Oberputz auf Baumit Wärmedämmverbundsystemen sowie auf alten und neuen mineralischen Putzen, Spachtelmassen, Beton, im Denkmalschutz und bei Renovierungen eingesetzt. Im Shop stehen die Kratzstrukturen K 1,5, K 2 und K 3 im 25-kg-Kübel zur Wahl.
Untergrund und Grundierung
Der Untergrund muss sauber, trocken, frostfrei, staubfrei, saugfähig, frei von Ausblühungen, tragfähig und frei von losen Teilen sein; die Prüfung erfolgt nach den ÖNORMEN B 2204, B 6400-1, B 3345 und B 3346, die Ebenheit der Wand nach ÖNORM DIN 18202. Geeignet sind mineralische Untergründe wie Baumit Unterputze und Spachtelmassen, Beton oder Altputze; nicht geeignet sind Kunststoffe und Harze, Lack- und Ölfilme, Leimfarben, Kalkputze und -anstriche, Holz- und Metalluntergründe sowie organisch gebundene Spachtelmassen wie Baumit PowerFlex. Stark oder ungleichmäßig saugende und kreidende Oberflächen werden mit Baumit MultiPrimer egalisiert bzw. verfestigt, stark sandende oder mürbe Putze mit Baumit Sanova Primer; Sinterhaut mechanisch entfernen, Schalölrückstände beseitigen, veralgte Flächen mit Spezialmittel (z. B. Baumit FungoFluid) behandeln, schadhafte Flächen mit Spachtelmasse (z. B. Baumit KlebeSpachtel) überziehen und bei Bedarf mit Baumit TextilglasGitter bewehren. Zusätzlich sind alle Untergründe immer mit Baumit UniPrimer oder Baumit PremiumPrimer vorzustreichen (Standzeit mindestens 24 Stunden).
Verarbeitung und Verdünnung
Nach einer Trockenzeit der Grundierung von mindestens 24 Stunden wird SilikatTop einmal aufgebracht. Der Oberputz wird vor dem Aufbringen gründlich mit einem Rührwerk angemischt; die Verarbeitungskonsistenz kann gegebenenfalls mit maximal 1 % sauberem Wasser eingestellt werden. Er wird mit einer rostfreien Stahltraufel vollflächig aufgezogen oder mit einer geeigneten Feinputzmaschine aufgespritzt, auf Kornstärke abgezogen und unmittelbar nach dem Auftrag mit einem Kunststoffreibbrett verrieben; nicht mit anderen Anstrichmitteln vermischen, gleichmäßig und ohne Unterbrechung arbeiten. Luft-, Material- und Untergrundtemperatur müssen während Verarbeitung und Abbinden für mindestens 8 Stunden +8 °C betragen; die Fassade vor direkter Sonne, Regen und starkem Wind schützen (Gerüstschutznetz). Umgebungsflächen wie Glas, Keramik, Klinker, Naturstein, Lack und Metall abdecken, Spritzer sofort mit viel Wasser abspülen, Werkzeuge sofort nach Gebrauch mit Wasser reinigen.
Farbtöne und Abtönen
Erhältlich in den Baumit Life Farbtönen gemäß Preisliste bzw. Farbfächer. Untergrund, Temperatur und Luftfeuchtigkeit beeinflussen die Farbtonentwicklung; Gerüstschatten, ungleichmäßiges Saugverhalten und wechselnde Witterung können Farbunterschiede ergeben, Farbgleichheit wird nur innerhalb einer Produktionscharge gewährleistet. Die verwendeten Sande sind Naturprodukte und können vereinzelt als leicht dunklere Körner erkennbar sein; Kratzer in der Putzoberfläche führen zur Farbtonveränderung (Füllstoffbruch), was ein optischer Mangel ohne Einfluss auf die Funktion ist. Für den Hellbezugswert auf Wärmedämmverbundsystemen gilt die Baumit Verarbeitungsrichtlinie WDVS, auf Putzsystemen die Verarbeitungsrichtlinie Außenputze.
Verbrauch und Trocknung
Laut Produktdatenblatt liegt der Verbrauch bei ca. 2,5 kg/m² für K 1,5 (ca. 10 m² je Kübel), ca. 2,9 kg/m² für K 2 (ca. 8,6 m²) und ca. 3,9 kg/m² für K 3 (ca. 6,4 m²); die Rillenstrukturen R 2 und R 3 des Herstellers liegen bei ca. 2,6 bzw. 3,6 kg/m². Die Angaben dienen zur Orientierung, praxisbedingt ist ein Mehrverbrauch von ca. 10 % zu berücksichtigen, abhängig von Rauheit und Saugfähigkeit des Untergrunds und der Verarbeitungstechnik. Vor einer weiteren Beschichtung ist eine Standzeit von mindestens 48 Stunden (bezogen auf 20 °C und 60 % relative Luftfeuchtigkeit) einzuhalten; hohe Luftfeuchtigkeit und tiefe Temperaturen verlängern die Trocknung deutlich, hohe Sommertemperaturen verkürzen sie (Aufbrennen möglich). Deckputze für Baumit WDV-Systeme verfügen über eine Basisausstattung an Biozid gegen Algen- und Pilzbefall mit verzögernder Wirkung; bei kritischen Umgebungsbedingungen empfiehlt der Hersteller eine verstärkte Ausstattung, ein dauerhaftes Ausbleiben von Befall kann nicht zugesichert werden.
Sicherheit und Entsorgung
Die Einstufung gemäß Chemikaliengesetz ist laut Produktdatenblatt dem Sicherheitsdatenblatt zu entnehmen, das über www.baumit.com oder beim Herstellerwerk erhältlich ist. Augen und Hautflächen schützen; Reste nicht in die Kanalisation gelangen lassen und gemäß den örtlichen Vorschriften entsorgen.
Kühl, frostfrei und verschlossen 12 Monate lagerfähig, nach dem Öffnen innerhalb von 14 Tagen verbrauchen; vor Temperaturen über 35 °C und unter 5 °C sowie direkter Sonne schützen. Maßgeblich sind das aktuelle Produktdatenblatt (Stand 19.12.2025), das Sicherheitsdatenblatt und die Hinweise auf dem Gebinde.
Silikonharz-Oberputz in Kratzstruktur, extrem wasserabweisend, hoch diffusionsoffen und verschmutzungsarm – für WDVS, mineralische Putze, Beton und Sanierputze. Baumit SilikonTop ist ein verarbeitungsfertiger, pastöser Oberputz (Dünnschichtdeckputz) für außen, geprüft nach ÖNORM EN 15824 und im System gemäß ETAG 004, und Systembestandteil der Baumit WärmedämmverbundSysteme open Mineral, ECO, open air, Resolution, open Nature, Mineral und Nature. Laut Produktdatenblatt ist er witterungsbeständig, extrem wasserabweisend, hoch diffusionsoffen, verschmutzungsarm, universell einsetzbar und händisch wie maschinell leicht zu verarbeiten. Er wird als Oberputz auf Baumit Wärmedämmverbundsystemen sowie auf alten und neuen mineralischen Putzen, Spachtelmassen, Beton und Sanierputzen eingesetzt. Im Shop stehen die Kratzstrukturen K 1,5, K 2 und K 3 im 25-kg-Kübel zur Wahl.
Untergrund und Grundierung
Der Untergrund muss sauber, trocken, frostfrei, staubfrei, saugfähig, frei von Ausblühungen, tragfähig und frei von losen Teilen sein; die Prüfung erfolgt nach den ÖNORMEN B 2204, B 6400-1, B 3345 und B 3346, die Ebenheit der Wand nach ÖNORM DIN 18202. Geeignet sind mineralische Untergründe wie Baumit Unterputze und Spachtelmassen, Beton oder Altputze sowie Baumit PowerFlex; nicht geeignet sind Kunststoffe und Harze, Lack- und Ölfilme, Leimfarben, Kalkputze und -anstriche sowie Holz- und Metalluntergründe. Stark oder ungleichmäßig saugende und kreidende Oberflächen werden mit Baumit MultiPrimer egalisiert bzw. verfestigt, stark sandende oder mürbe Putze mit Baumit Sanova Primer; Sinterhaut mechanisch entfernen, Schalölrückstände beseitigen, veralgte Flächen mit Spezialmittel (z. B. Baumit FungoFluid) behandeln, schadhafte Flächen mit Spachtelmasse (z. B. Baumit KlebeSpachtel) überziehen und bei Bedarf mit Baumit TextilglasGitter bewehren. Zusätzlich sind alle Untergründe immer mit Baumit UniPrimer oder Baumit PremiumPrimer vorzustreichen (Standzeit mindestens 24 Stunden); bei Verwendung von Baumit PowerFlex kann die Grundierung entfallen.
Verarbeitung und Verdünnung
Nach einer Trockenzeit der Grundierung von mindestens 24 Stunden wird SilikonTop einmal aufgebracht. Der Oberputz wird vor dem Aufbringen gründlich mit einem Rührwerk angemischt; die Verarbeitungskonsistenz kann gegebenenfalls mit maximal 1 % sauberem Wasser eingestellt werden. Er wird mit einer rostfreien Stahltraufel vollflächig aufgezogen oder mit einer geeigneten Feinputzmaschine aufgespritzt, auf Kornstärke abgezogen und unmittelbar nach dem Auftrag mit einem Kunststoffreibbrett verrieben; nicht mit anderen Anstrichmitteln vermischen, gleichmäßig und ohne Unterbrechung arbeiten. Luft-, Material- und Untergrundtemperatur müssen während Verarbeitung und Abbinden für 8 Stunden mindestens +5 °C betragen; die Fassade vor direkter Sonne, Regen und starkem Wind schützen (Gerüstschutznetz). Umgebungsflächen wie Glas, Keramik, Klinker, Naturstein, Lack und Metall abdecken, Spritzer sofort mit viel Wasser abspülen, Werkzeuge sofort nach Gebrauch mit Wasser reinigen.
Farbtöne und Abtönen
Erhältlich in den Baumit Life Farbtönen gemäß Preisliste bzw. Farbfächer. Untergrund, Temperatur und Luftfeuchtigkeit beeinflussen die Farbtonentwicklung; Gerüstschatten, ungleichmäßiges Saugverhalten und wechselnde Witterung können Farbunterschiede ergeben, Farbgleichheit wird nur innerhalb einer Produktionscharge gewährleistet. Die verwendeten Sande sind Naturprodukte und können vereinzelt als leicht dunklere Körner erkennbar sein; Kratzer in der Putzoberfläche führen zur Farbtonveränderung (Füllstoffbruch), was ein optischer Mangel ohne Einfluss auf die Funktion ist. Für den Hellbezugswert auf Wärmedämmverbundsystemen gilt die Baumit Verarbeitungsrichtlinie WDVS, auf Putzsystemen die Verarbeitungsrichtlinie Außenputze.
Verbrauch und Trocknung
Laut Produktdatenblatt liegt der Verbrauch bei ca. 2,5 kg/m² für K 1,5 (ca. 10 m² je Kübel), ca. 2,9 kg/m² für K 2 (ca. 8,6 m²) und ca. 3,9 kg/m² für K 3 (ca. 6,4 m²); die Rillenstrukturen R 2 und R 3 des Herstellers liegen bei ca. 2,6 bzw. 3,6 kg/m². Die Angaben dienen zur Orientierung, praxisbedingt ist ein Mehrverbrauch von ca. 10 % zu berücksichtigen, abhängig von Rauheit und Saugfähigkeit des Untergrunds und der Verarbeitungstechnik. Vor einer weiteren Beschichtung ist eine Standzeit von mindestens 48 Stunden (bezogen auf 20 °C und 60 % relative Luftfeuchtigkeit) einzuhalten; hohe Luftfeuchtigkeit und tiefe Temperaturen verlängern die Trocknung deutlich, hohe Sommertemperaturen verkürzen sie (Aufbrennen möglich). Deckputze für Baumit WDV-Systeme verfügen über eine Basisausstattung an Biozid gegen Algen- und Pilzbefall mit verzögernder Wirkung; bei kritischen Umgebungsbedingungen empfiehlt der Hersteller eine verstärkte Ausstattung, ein dauerhaftes Ausbleiben von Befall kann nicht zugesichert werden.
Sicherheit und Entsorgung
Die Einstufung gemäß Chemikaliengesetz ist laut Produktdatenblatt dem Sicherheitsdatenblatt zu entnehmen, das über www.baumit.com oder beim Herstellerwerk erhältlich ist. Augen und Hautflächen schützen; Reste nicht in die Kanalisation gelangen lassen und gemäß den örtlichen Vorschriften entsorgen.
Kühl, frostfrei und verschlossen 12 Monate lagerfähig, nach dem Öffnen innerhalb von 14 Tagen verbrauchen; vor Temperaturen über 35 °C und unter 5 °C sowie direkter Sonne schützen. Maßgeblich sind das aktuelle Produktdatenblatt (Stand 19.12.2025), das Sicherheitsdatenblatt und die Hinweise auf dem Gebinde.
Dekorativer Buntsteinputz mit farbigem, gecoatetem Korn für Sockel und beanspruchte Flächen. Capatect Buntsteinputz ist ein kunstharzgebundener Putz auf Reinacrylat-Basis für Fassadensockel, Säulen, Fenster- und Türrahmen, Foyers und Innenflächen. Die Beschichtung ist kratz- und stoßfest, lichtecht, witterungsbeständig, schlagregendicht und wasserdampfdurchlässig.
Untergrund und Grundierung
Der Untergrund muss eben, sauber, tragfähig, trocken und frei von trennenden Substanzen sein. Neue Unterputze mindestens 3–4 Wochen durchhärten lassen; in Capatect Dämmsystemen muss die Armierungsschicht abgebunden und trocken sein. Im Sockelbereich darf Buntsteinputz nur auf Zementputze oder auf Armierungsschichten von Capatect Dämmsystemen aufgebracht werden. Grundiert wird immer mit Capatect Putzgrund im annähernden Farbton, am besten mit der Rolle; nach ca. 12 Stunden Trockenzeit kann der Buntsteinputz aufgebracht werden.
Auftrag und Werkzeug
Das Material vor der Verarbeitung gut aufrühren. Der Putz wird mit einer Edelstahlkelle vollflächig aufgetragen, auf Kornstärke abgezogen und gleich danach mit einer Edelstahlglättkelle gleichmäßig geglättet. Damit keine Ansätze entstehen, nass-in-nass zügig durcharbeiten, immer ganze Flächen oder Fassadenteile ohne Unterbrechung. Auf zusammenhängenden Flächen nur Material gleicher Charge verwenden oder Chargen vorab mischen. Bei warmer Witterung ist eine Konsistenzregulierung durch wenig Wasser möglich. Werkzeuge sofort mit Wasser reinigen.
Verbrauch
Die TI nennt ca. 5,5 kg/m². Der tatsächliche Verbrauch hängt von Untergrund und Verarbeitung ab; es sind Richtwerte ohne Gewähr, die an Probeflächen zu prüfen sind.
Trocknung und Witterung
Bauwerk, Material und Luft dürfen während Verarbeitung und Trocknung nicht unter +5 °C und nicht über +30 °C liegen, mindestens 2 Tage nach dem Auftrag; Vorsicht bei Nachtfrost. Bei +20 °C und 65 % Luftfeuchte ist der Putz nach 24 Stunden oberflächentrocken, nach 2–3 Tagen durchgetrocknet und belastbar; in der kühlen Jahreszeit und bei hoher Luftfeuchte dauert es länger. Gegen Regen, Wind und Sonne die Fassade gegebenenfalls mit Planen abhängen. Für waagrechte Flächen und Flächen mit Wasserbelastung ist Buntsteinputz nicht geeignet. Durch Untergrund, Licht, Rohstoffschwankungen und Chargen sind laut TI leichte Farbtonabweichungen sowie feine Haarrisse oder Nadelstiche möglich.
Kühl und frostfrei lagern. Originalverschlossen ca. 12 Monate lagerfähig. Maßgeblich sind die aktuelle Technische Information und die Hinweise auf dem Gebinde.
Carbonfaserverstärkter Fassadenputz mit Korn-an-Korn-Struktur. Capatect CarboPor K ist ein dekorativer Strukturputz mit gleichkörniger, kratzputzähnlicher Oberfläche für Fassaden und als Deckbeschichtung auf Capatect Wärmedämm-Verbundsystemen und Sanierputzsystemen. Die hochhydrophobe Silacryl-Bindemittelkombination sorgt für einen ausgeprägten Hydroperleffekt; der Putz ist hoch diffusionsoffen, spannungsarm, witterungsbeständig und mechanisch hoch belastbar.
Untergrund und Vorbereitung
Der Untergrund muss fest, trocken, sauber, tragfähig und frei von Sinterschichten, Ausblühungen und Trennmitteln sein. Neue Kalk-, Kalkzement- und Zementputze bleiben 2 bis 4 Wochen ungestrichen; mehlende Oberflächen und Sinterhaut werden entfernt. Alte, feste Putze werden abgebürstet oder hochdruckgereinigt, Moos und Algen mechanisch entfernt und mit Capatox eingestrichen; sandende Putze erhalten CarboSol Grund. Als Grundanstrich wird Capatect Putzgrund im etwa gleichen Farbton aufgetragen; nach ca. 12 Stunden kann CarboPor K folgen.
Auftrag und Werkzeug
Das Material gut aufrühren. Der Putz wird mit einer rostfreien Stahlglättkelle aufgezogen, auf Kornstärke abgezogen und noch nass mit einer Kunststoffglättkelle strukturiert. Um Ansätze zu vermeiden, auf jeder Gerüstlage genügend Leute einsetzen und nass-in-nass zügig durcharbeiten, immer ganze Flächen ohne Unterbrechung. Ein Gerüstschutznetz ist nach ÖNORM B 6400-1 erforderlich. Falls nötig, mit höchstens 2 % Wasser einstellen; abgetönte Ware braucht meist weniger. Werkzeuge sofort mit Wasser reinigen.
Verbrauch
Je nach Körnung rechnet die TI mit ca. 1,8 kg/m² (K10), 2,2 kg/m² (K15), 2,5 kg/m² (K20) und 3,0 kg/m² (K30). Untergrund, Konsistenz und Abtönung beeinflussen den Verbrauch, dunkle Farbtöne können mehr brauchen. Richtwerte ohne Gewähr, der exakte Verbrauch wird an einer Probefläche ermittelt.
Trocknung und Witterung
Während Verarbeitung und Trocknung dürfen Bauwerk, Material und Luft nicht unter +5 °C oder über +30 °C liegen, und zwar mindestens 2 Tage nach dem Auftrag; Vorsicht bei Nachtfrost. Bei 20 °C und 65 % Luftfeuchte ist der Putz nach ca. 24 Stunden trocken und nach 2 bis 3 Tagen belastbar. Waagrechte, bewitterte Flächen dürfen nicht beschichtet werden. Ein dauerhaftes Unterbinden von Algen- und Pilzbewuchs ist laut TI nicht möglich.
Kühl, trocken und frostfrei lagern, vor direkter Sonneneinstrahlung schützen (Gefahr von Krustenbildung). Original verschlossen 12 Monate lagerfähig. Maßgeblich sind die aktuelle Technische Information und die Hinweise auf dem Gebinde.
Hydrophober 1-mm-Strukturputz mit mineralischem Charakter für Faschen und Gesimse. Capatect Faschenputz ist ein Putz auf Basis einer Silikonharz- und Kunstharz-Kombination für gut haftende, nicht kreidende Mineral- und Dispersionsuntergründe. Er ist hoch diffusionsoffen, wasserabweisend, witterungsbeständig und neigt wenig zur Verschmutzung. Wichtig: Vollflächige Beschichtungen auf Wärmedämm-Verbundsystemen sind mit diesem Putz nicht zulässig.
Untergrund und Grundanstrich
Untergründe müssen sauber, trocken und frei von trennenden Substanzen sein. Neue Kalk-, Kalkzement- und Zementputze je nach Witterung 2 bis 4 Wochen ungestrichen stehen lassen, mehlende Oberflächen und Sinterhaut entfernen. Alte, feste Putze und Altanstriche reinigen, nicht mehr festhaftende Anstriche entfernen. Moos und Algen mechanisch entfernen und mit Capatox unverdünnt satt tränken. Sandende oder stark saugende Untergründe mit Primasil Grundkonzentrat grundieren. Als Grundanstrich wird Capatect Putzgrund im etwa gleichen Farbton wie der Putz aufgetragen; nach ca. 12 Stunden Trockenzeit kann der Faschenputz aufgebracht werden.
Auftrag und Werkzeug
Material vor der Verarbeitung gut aufrühren. Mit rostfreier Stahlglättkelle auftragen, auf Kornstärke abziehen und noch im nassen Zustand mit Kunststoff- oder Edelstahlglättkelle zureiben. Um Ansätze zu vermeiden, ganze Flächen oder Fassadenteile ohne Unterbrechung nass-in-nass durcharbeiten. Werkzeug sofort nach Gebrauch mit Wasser reinigen.
Farbtöne und Abtönen
Abtönbar mit max. 3 % Primasil Voll- und Abtönfarben oder im Werk. Für Putzbeschichtungen auf WDVS ist ein Hellbezugswert von mindestens 25 einzuhalten. Vor dem Auftrag prüfen, ob die Ausmischung mit dem Originalfarbmuster übereinstimmt. Dunkle Töne können zu Mehrverbrauch führen. Untergrund, Licht und Rohstoffschwankungen können leicht abweichende Farbwirkungen ergeben; ein Egalisierungsanstrich mit CarboSol oder Primasil Fassadenfarbe kann nötig sein.
Verbrauch, Temperatur und Witterung
Richtwert ca. 1,8 kg/m², abhängig von Untergrund und Verarbeitungsmethode; den genauen Verbrauch an einer Probefläche ermitteln. Bauwerks-, Material- und Lufttemperatur dürfen während Verarbeitung und Trocknung nicht unter +5 °C sinken oder über +30 °C steigen, und zwar mindestens 2 Tage nach dem Auftrag; Vorsicht bei Nachtfrost. Bei Regen, starkem Wind oder Sonne die Fassade mit Planen schützen. Nicht auf waagrechten Flächen mit Wasserbelastung einsetzen.
Kühl und frostfrei lagern. Im original verschlossenen Gebinde 12 Monate lagerfähig. Maßgeblich sind die aktuelle Technische Information und die Hinweise auf dem Gebinde.
Glitzereffekt aus feinem Spiegelglasbruch zum Einblasen in frischen Strukturputz. Capatect Kreativeffekt Mirror ist eine Glimmereffektmischung aus feinteiligem Spiegelglasbruch mit gebrochenen Kanten für Fassadenflächen mit frischer Strukturputz- oder Farbbeschichtung. Die Mischung ist speziell für den Spritzauftrag mit der Trichterpistole vorgesehen. Das Material ist nicht brennbar, die Dichte liegt bei 1,2 g/cm³, das Größtkorn bei 0,6–1,25 mm.
Untergrund: nur in frischen Putz
Damit die Glaspartikel haften, wird Kreativeffekt Mirror in den frisch aufgetragenen, noch feuchten Capatect Strukturputz eingespritzt. Eine eigene Mindestverarbeitungstemperatur nennt die Technische Information nicht – maßgeblich sind die Vorgaben in der TI des jeweiligen Strukturputzes.
Auftrag mit der Trichterpistole
Die Effektmischung wird mit der Trichterpistole aus 40–50 cm Entfernung in kreisförmiger Bewegung in die noch nasse Schlussbeschichtung eingeblasen – immer in einem Zug und gleichmäßig verteilt, sonst bilden sich Wolken. Die Öffnungsweite der Düse wird durch die Düsennadel begrenzt, andernfalls blockiert die Nadel im Lauf der Zeit. Die TI nennt eine Düse von ca. 4,5 mm, einen Kompressor ab 250 l/min und ca. 0,8 bar Luftdruck. Die Fassadenfläche sollte vor Wind geschützt werden, um den Materialverlust gering zu halten.
Verbrauch
Je nach gewünschtem Effekt rechnet die Technische Information mit ca. 0,1–0,3 kg/m². Die Spanne ergibt sich aus der gewünschten Dichte des Glitzereffekts: Je mehr Material eingeblasen wird, desto stärker tritt der Effekt hervor.
Schutz und Sicherheit
Im gesamten Arbeitsbereich Schutzbrille und Partikelfilter P2 tragen. Die an den Druckluftkompressor angeschlossene Pistole nie auf Personen oder Tiere richten. Glas ist scharfkantig und kann bei falscher Anwendung verletzen; das Granulat sollte deshalb nur dort eingesetzt werden, wo kein direkter Kontakt mit Personen oder Tieren zu erwarten ist.
Trocken lagern, Behälter geschlossen halten. Maßgeblich sind die aktuelle Technische Information und die Hinweise auf dem Gebinde.
Silikatischer Strukturputz mit Korn-an-Korn-Struktur für Außenwandflächen. Capatect LithoPor K ist ein dekorativer Deckputz mit gleichkörniger, kratzputzähnlicher Oberfläche auf Basis Kaliwasserglas mit organischen Stabilisatoren. Er ist als Deckbeschichtung für Capatect Wärmedämm-Verbundsysteme und Sanierputzsysteme vorgesehen; die TI empfiehlt ihn besonders für historische Bauten. Der Putz ist hoch diffusionsoffen, spannungsarm und witterungsbeständig.
Untergrund und Vorbereitung
Der Untergrund muss eben, sauber, tragfähig, durchgetrocknet und frei von trennenden Substanzen sein. Neue Unterputze mindestens 3 bis 4 Wochen durchtrocknen lassen; stark saugende oder sandende Untergründe vorher mit Silitol Konzentrat 1:1 mit Wasser grundieren. Alte Dispersionsfarbenanstriche müssen restlos entfernt werden, weil Silikatputze darauf nicht verkieseln. Als Grundanstrich wird Capatect Putzgrund im etwa gleichen Farbton aufgebracht, nach ca. 12 Stunden kann der Deckputz folgen.
Auftrag und Werkzeug
Das Material gut aufrühren. Der Putz wird mit einer rostfreien Stahlglättkelle aufgezogen, auf Kornstärke abgezogen und noch nass mit einer Kunststoff- oder Edelstahlglättkelle verrieben. Damit keine Ansätze entstehen, genügend Leute je Gerüstlage einsetzen und ganze Fassadenteile nass-in-nass ohne Unterbrechung verputzen. Auf zusammenhängenden Flächen nur Material gleicher Produktionsnummer verwenden oder Chargen untereinander mischen. Werkzeuge sofort mit Wasser reinigen.
Verbrauch und Farbton
Je nach Körnung nennt die TI ca. 2,4 kg/m² (K15), 2,9 kg/m² (K20) und 3,9 kg/m² (K30); der genaue Verbrauch wird an einer Probefläche ermittelt. Der Farbton wird im Werk abgetönt, dunkle Farbtöne können Mehrverbrauch bedeuten. Geringe Farbtonschwankungen durch natürliche Zuschlagstoffe sind möglich.
Trocknung und Witterung
Bauwerk, Material und Luft müssen bei Verarbeitung und Trocknung zwischen +5 °C und +30 °C liegen, Vorsicht bei Nachtfrost. Bei +20 °C und 65 % relativer Luftfeuchte ist der Putz nach ca. 24 Stunden trocken und nach 2–3 Tagen belastbar. Regen in der Trocknungsphase kann Wasserglas ausschwemmen, deshalb bei Bedarf mit Planen abhängen und die Fassade bei Wind oder Sonne schützen; nach ÖNORM B 6400-1 ist ein Gerüstschutznetz erforderlich. Auf waagrechten, der Witterung zugewandten Flächen ist der Putz nicht zulässig.
Kühl, trocken und frostfrei lagern, vor direkter Sonneneinstrahlung schützen. Original verschlossen ca. 1 Jahr lagerstabil. Maßgeblich sind die aktuelle Technische Information und die Hinweise auf dem Gebinde.
Silikonharz-Strukturputz für die Fassade mit kratzputzähnlicher Korn-an-Korn-Struktur. Capatect PrimaPor K ist ein dekorativer Außenputz nach EN 15824 mit gleichkörniger Oberfläche, als Deckbeschichtung auf Capatect Wärmedämm-Verbundsystemen und Sanierputzsystemen. Er ist hoch diffusionsoffen, nach der Durchtrocknung hydrophob und dadurch wenig verschmutzungsanfällig; Bindemittel ist eine Silikonharz-Emulsion. Der Putz kommt in den Körnungen K15, K20, K30 und K40 im 25-kg-Eimer.
Untergrund und Vorbereitung
Der Untergrund muss eben, sauber, tragfähig, trocken und frei von trennenden Substanzen sein. Neue Unterputze mindestens 3 bis 4 Wochen durchhärten lassen; neue Kalk-, Kalkzement- und Zementputze bleiben je nach Witterung 2–4 Wochen ungestrichen. Stark saugende oder abgewitterte Flächen vorher mit Primasil Grundkonzentrat 1:1 in Wasser grundieren; Leichtgrund- und Wärmedämmputze nur nach Spachtelung. Als Grundanstrich wird Capatect Putzgrund im etwa gleichen Farbton wie der Putz aufgetragen, nach ca. 12 Stunden kann der Deckputz folgen.
Auftrag und Werkzeug
Vor der Verarbeitung gut aufrühren. Der Putz wird mit einer rostfreien Stahlglättkelle aufgezogen, auf Kornstärke abgezogen und noch nass mit einer Kunststoff- oder Edelstahlglättkelle zugerieben. Um Ansätze zu vermeiden, nass-in-nass zügig durcharbeiten, immer ganze Flächen ohne Unterbrechung. Auf zusammenhängenden Flächen nur Material gleicher Produktionsnummer verwenden oder Chargen untereinander mischen. Werkzeug sofort mit Wasser reinigen.
Verbrauch
Die Richtwerte je Körnung stehen oben im Kasten. Der tatsächliche Verbrauch hängt vom Untergrund und der Verarbeitung ab und wird an einer Probefläche ermittelt; dunkle Farbtöne können durch die Pigmentierung mehr Material brauchen.
Trocknung und Witterung
Bauwerks-, Material- und Lufttemperatur dürfen während Verarbeitung und Trocknung nicht unter +5 °C sinken und nicht über +30 °C steigen, und zwar mindestens 2 Tage nach dem Auftrag; Vorsicht bei Nachtfrost. Bei +20 °C und 65 % Luftfeuchte ist der Putz nach ca. 24 Stunden trocken und nach 2–3 Tagen belastbar. Gegen Regen mit Planen abhängen, bei starkem Wind oder Sonne die Fassade verhängen. Waagrechte, der Witterung zugewandte Flächen dürfen nicht beschichtet werden.
Kühl, trocken und frostfrei lagern, vor direkter Sonneneinstrahlung schützen (Gefahr von Krustenbildung). Originalverschlossene Gebinde ca. 1 Jahr lagerstabil. Maßgeblich sind die aktuelle Technische Information und die Hinweise auf dem Gebinde.
Biozidfreier Silikat-Kratzputz für die Fassade. Capatect NaturePor K ist ein verarbeitungsfertiger, pastöser Oberputz auf Silikatbasis (Kaliwasserglas mit organischen Stabilisatoren) für Fassadenflächen und als Deckbeschichtung auf Capatect Wärmedämm-Verbundsystemen. Er kommt ohne biozide Wirkstoffe aus, weder als Filmschutz noch als Topfkonservierung, ist hoch diffusionsoffen und entspricht als Außenputz der EN 15824.
Untergrund und Grundanstrich
Der Untergrund muss eben, sauber, tragfähig, durchgetrocknet und frei von trennenden Substanzen sein; neue Unterputze mindestens 3 bis 4 Wochen durchhärten lassen. Alte Dispersionsfarbenanstriche müssen entfernt werden, weil Silikatputze darauf nicht verkieseln. Als Grundanstrich dient Capatect Putzgrund im etwa gleichen Farbton wie der Putz; er muss vor dem Verputzen mindestens 12 Stunden trocknen.
Auftrag und Struktur
Das Material vor der Verarbeitung gut aufrühren, ohne Aluminiumwerkzeuge, weil sonst Verfärbungen drohen. Der Putz wird mit einer rostfreien Stahlglättkelle aufgezogen, auf Kornstärke abgezogen und noch nass mit einer Kunststoff- oder Edelstahlglättkelle strukturiert. Damit keine Ansätze entstehen, wird nass-in-nass und zügig gearbeitet, mit genügend Leuten auf jeder Gerüstlage und immer über ganze Flächen ohne Unterbrechung. Auf zusammenhängenden Flächen nur Material gleicher Produktionsnummer verwenden oder Chargen vorher mischen.
Temperatur, Witterung und Schutz
Während Verarbeitung und Trocknung dürfen Bauwerks-, Material- und Lufttemperatur nicht unter +7 °C fallen und nicht über +30 °C liegen, und zwar mindestens 2 Tage nach dem Auftrag; Vorsicht bei Nachtfrost. Gegen Regen während der Trocknung mit Planen abhängen, sonst kann Wasserglas ausgewaschen werden und sich als Läufer abzeichnen. Waagrechte, der Witterung zugewandte Flächen dürfen nicht beschichtet werden.
Farbton und natürlicher Grundschutz
Durch natürliche Zuschlagstoffe sind geringe Farbtonschwankungen möglich; vor dem Auftrag prüfen, ob die Ausmischung dem Farbmuster entspricht. Der hohe pH-Wert (über 11) und die rasche Abtrocknung bieten bei normaler Belastung einen natürlichen Grundschutz gegen Algen- und Pilzbefall; der Hersteller verweist auf eine jährliche Sichtkontrolle nach ÖN B 1300.
Kühl, trocken und frostfrei lagern, vor direkter Sonneneinstrahlung schützen (Gefahr von Krustenbildung). Originalverschlossen ca. 1 Jahr lagerstabil. Maßgeblich sind die aktuelle Technische Information (Stand 05/2024) und die Hinweise auf dem Gebinde.
Dekorativer Strukturputz mit gleichkörniger, kratzputzähnlicher Oberfläche für Fassaden, 25 kg je Eimer. Capatect VivaPor K ist ein Außenputz gemäß EN 15824 auf Kunstharzdispersionsbasis und als Deckbeschichtung für Capatect Wärmedämm-Verbundsysteme geeignet. Er ist alkaliresistent, stoßfest, hoch diffusionsoffen und witterungsbeständig. Erhältlich in den Körnungen K15, K20 und K30.
Untergrund und Vorbereitung
Untergründe müssen trocken, sauber und frei von trennenden Substanzen sein. Geeignet sind mineralische Untergründe sowie Kalkzement- und Zementputze der Mörtelgruppen P II und P III. Neue Putze 2 bis 4 Wochen ungestrichen stehen lassen, sandende Putze mit Primalon Tiefgrund TB grundieren. Als Grundanstrich wird Capatect Putzgrund im etwa gleichen Farbton wie der Putz aufgebracht; nach rund 12 Stunden Trockenzeit kann VivaPor folgen.
Auftrag und Werkzeug
Das Material vor der Verarbeitung gut aufrühren. VivaPor wird mit einer rostfreien Stahlglättkelle aufgetragen, auf Kornstärke abgezogen und noch nass mit einer Kunststoff- oder Edelstahlglättkelle zugerieben. Um Ansätze zu vermeiden, genügend Leute auf jeder Gerüstlage einsetzen und nass-in-nass zügig durcharbeiten; immer ganze Flächen oder Fassadenteile ohne Unterbrechung verputzen. Wegen natürlicher Zuschlagstoffe sind leichte Farbtonschwankungen möglich; auf zusammenhängenden Flächen daher nur eine Produktionsnummer verarbeiten oder die Chargen mischen.
Wie viel Putz wird benötigt?
Die Richtwerte liegen bei ca. 2,4 kg/m² für K15, ca. 3,0 kg/m² für K20 und ca. 4,0 kg/m² für K30. Der tatsächliche Verbrauch hängt von Untergrund und Verarbeitungsmethode ab und wird an einer Probefläche ermittelt. Abtönung kann die Werte verändern, dunkle Farbtöne können zu Mehrverbrauch führen.
Trocknung und Witterung
Während der Verarbeitung und Trocknung dürfen Bauwerks-, Material- und Lufttemperatur nicht unter +5 °C sinken und +30 °C nicht überschreiten; und zwar bis mindestens 2 Tage nach dem Auftrag; Vorsicht bei Nachtfrost. Nach ÖNORM B 6400-1 ist ein Gerüstschutznetz erforderlich; bei Regen, starkem Wind oder Sonne die Fassade abhängen. Auf waagrechten, der Witterung zugewandten Flächen ist eine Beschichtung nicht zulässig. Angrenzende Glas-, Keramik-, Klinker-, Naturstein- und Metallflächen abdecken, Spritzer sofort mit Wasser abwaschen.
Kühl, trocken und frostfrei lagern, vor direkter Sonneneinstrahlung schützen (Gefahr von Krustenbildung). Original verschlossene Gebinde ca. 1 Jahr lagerstabil. Maßgeblich sind die aktuelle Technische Information und die Hinweise auf dem Gebinde.
Verarbeitungsfertiger Silikonharz-Deckputz mit Kratzputzstruktur, dessen Oberfläche laut Technischer Information schneller abtrocknet und dadurch weniger verschmutzt. MIXFIX Coralputz ist ein pastöser Dünnschichtdeckputz auf Silikonharzbasis mit organischen Bindemitteln, mineralischen Füllstoffen und Fasern, geprüft nach ETAG 004. Er ist witterungsbeständig, wasserabweisend und hoch durchlässig für Wasserdampf und CO2. Durch die überarbeitete Rezeptur ergibt sich mikroskopisch betrachtet eine größere Oberfläche; die dadurch schnellere Auftrocknung reduziert die Verschmutzungsneigung. Der Putz ist Endbeschichtung im MIXFIX Wärmedämmverbundsystem EPS und Mineral sowie auf mineralischen Putzen, Spachtelmassen und Beton; MIXFIX Uni-Grund ist immer erforderlich.
Untergrund und Grundierung
Der Untergrund (Prüfung nach ÖNORM B 3346) muss trocken, frostfrei, staubfrei, nicht wasserabweisend, gleichmäßig saugend, tragfähig und frei von losen Teilen sein. Geeignet sind Armierungsschichten im WDVS EPS und Mineral, verriebene Kalk-, Kalkzement- und Zementputze, Beton, Spachtelmassen sowie gut haftende alte Mineral-, Silikat- und Dispersionsputze und -farben. Nicht geeignet sind frische Kalkputze, Kunststoffe, Harze, Lack- und Ölfilme und Leimfarben. Kreidende Oberflächen und Sinterhaut werden entfernt oder mit MIXFIX Uni-Festiger verfestigt, schadhafte Flächen mit mineralischer Spachtelmasse überzogen und bei Bedarf mit MIXFIX Glasfasergewebe armiert. Alle Untergründe erhalten MIXFIX Uni-Grund, Standzeit mindestens 24 Stunden.
Verarbeitung und Verdünnung
Den Putz mit langsam laufendem Rührwerk aufrühren und nicht mit anderen Produkten mischen; je 25 kg maximal 0,25 l Wasser zugeben. Mit rostfreier Stahltraufel aufziehen oder mit der Feinputzmaschine aufspritzen, auf Korn abziehen und sofort mit dem Kunststoffreibbrett rund verreiben. Gleichmäßig und ohne Unterbrechung arbeiten. Nicht unter +5 °C, bei direkter Sonne, Regen oder Wind verarbeiten; die Fassade auch während der Trocknung schützen. Auf WDVS und wärmedämmenden Putzen ist ein Hellbezugswert von nicht unter 30 einzuhalten. Auf Wunsch wird der Putz werkseitig algenhemmend ausgestattet (ANTIPILZ, Aufpreis); ein dauerhaftes Ausbleiben von Algenbefall wird nicht zugesagt.
Verbrauch und Trocknung
Die Technische Information nennt für die Kratzputzstruktur bei Korn 1,5 mm etwa 2,5 kg/m² und bei Korn 2,0 mm etwa 2,9 kg/m²; ein Kübel reicht damit rechnerisch für etwa 10 m² beziehungsweise 8,6 m². Die Herstellerseite gibt für K 2,0 mm etwa 3,2 kg/m² an. Hohe Luftfeuchtigkeit und tiefe Temperaturen verlängern die Trocknung deutlich und können den Farbton verändern; eine Trocknungszeit in Stunden nennt die Technische Information nicht.
Sicherheit und Entsorgung
Laut Sicherheitsdatenblatt (GHS 3.0, 31.03.2026) ist kein Signalwort erforderlich. H412: Schädlich für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung. EUH208: Enthält 1,2-Benzisothiazol-3(2H)-on und 2-Octyl-2H-isothiazol-3-on, kann allergische Reaktionen hervorrufen; EUH210. Freisetzung in die Umwelt vermeiden, Reste nach den örtlichen Vorschriften entsorgen; Spritzer sofort mit Wasser abspülen, Werkzeuge mit Wasser reinigen.
Kühl und frostfrei lagern, mindestens 12 Monate lagerfähig; angebrochene Gebinde gut verschließen. Maßgeblich sind die aktuelle Technische Information (Stand 03/2021) und die Hinweise auf dem Gebinde.
Mineralischer Silikat-Kratzputz auf Kaliwasserglasbasis, der mit dem Untergrund verkieselt und hoch diffusionsoffen bleibt. MIXFIX Silikatputz ist ein verarbeitungsfertiger, pastöser Dünnschichtdeckputz auf Wasserglasbasis mit einheitlicher Kratzputzstruktur (Korn an Korn), weiß oder eingefärbt nach MIXFIX Farbtonkarte. Laut Produktdatenblatt verkieselt er mit dem Untergrund, trocknet spannungsarm auf, ist nicht filmbildend, witterungsbeständig, wasserabweisend, hoch durchlässig für Wasserdampf und CO2, nicht brennbar und wenig verschmutzungsanfällig. Er dient als Endbeschichtung auf mineralischen Untergründen und in den MIXFIX Wärmedämmverbundsystemen EPS und Mineral (geprüft nach ETAG 004), außen und innen, händisch oder maschinell verarbeitet.
Untergrund und Grundierung
Die Prüfung erfolgt nach ÖNORM B 3346; der Untergrund muss trocken, frostfrei, staubfrei, nicht wasserabweisend, gleichmäßig saugend, tragfähig und frei von Ausblühungen und losen Teilen sein. Geeignet sind Armierungsschichten der WDVS EPS und Mineral, verriebene Kalk-, Kalkzement- und Zementputze, Beton und andere mineralische Untergründe sowie alte, gut haftende Mineral- und Silikatputze und -farben; nicht geeignet sind frische Kalkputze, Kunststoffe und Harze, Lack- und Ölfilme, Leimfarben und dispersionsgebundene Untergründe. Kreidende oder sandende Flächen und Sinterhaut werden mechanisch entfernt oder mit MIXFIX Uni-Festiger verfestigt, Schalölreste mit Heißdampf oder Schalölentferner beseitigt, veralgte Flächen mechanisch oder mit Algenentferner behandelt, schadhafte Flächen mit mineralischer Spachtelmasse und gegebenenfalls MIXFIX Glasfasergewebe überzogen. Alle Untergründe werden mit MIXFIX UNI-Grund vorbehandelt, Standzeit mindestens 24 Stunden.
Verarbeitung und Verdünnung
Der Putz wird mit langsam laufendem Rührwerk gründlich aufgerührt und nicht mit anderen Produkten gemischt; zur Einstellung der Konsistenz dürfen je 25 kg höchstens 0,25 l Wasser zugegeben werden. Er wird mit rostfreier Stahltraufel aufgezogen oder mit einer geeigneten Feinputzmaschine aufgespritzt, auf Kornstärke abgezogen und bei Kratzstruktur sofort nach dem Aufziehen mit dem Kunststoffreibbrett rund verrieben; gleichmäßig und ohne Unterbrechung arbeiten. Nicht bei Temperaturen von Luft, Untergrund oder Material unter +8 °C, bei direkter Sonne, Regen oder Wind verarbeiten, die Fassade auch während der Trocknung schützen (Gerüstnetz). Die Umgebung der Flächen, besonders Glas, Keramik, Klinker, Naturstein, Lack und Metall, schützen; Spritzer sofort mit viel Wasser abspülen, Werkzeuge sofort mit Wasser reinigen.
Farbtöne und Verbrauch
Der Putz ist in den Farbtönen der MIXFIX Farbtonkarte erhältlich; bei Anwendung auf Wärmedämmverbundsystemen oder wärmedämmenden Putzen darf der Hellbezugswert nicht unter 30 liegen. Hohe Luftfeuchte und tiefe Temperaturen können den Farbton ungleichmäßig verändern. Auf Bestellung wird der Putz schimmel- und algenhemmend eingestellt (ANTIPILZ, Aufpreis), was eine vorbeugende und verzögernde Wirkung erreicht, ein dauerhaftes Ausbleiben von Algenbefall aber nicht gewährleistet. Der Verbrauch liegt laut Produktdatenblatt bei ca. 2,5 kg/m² (K 1,5) bzw. ca. 2,9 kg/m² (K 2,0) und wird an einer Probefläche ermittelt.
Sicherheit und Entsorgung
Laut Sicherheitsdatenblatt sind kein Signalwort und keine Piktogramme erforderlich; als Gefahrenhinweis gilt H412 Schädlich für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung, ergänzt um EUH208 Enthält 2-Octyl-2H-isothiazol-3-on und Isothiazolinon-Reaktionsmasse, kann allergische Reaktionen hervorrufen, sowie EUH210 Sicherheitsdatenblatt auf Anfrage erhältlich. Augen und Haut schützen, nicht in die Kanalisation gelangen lassen; Reste gemäß den örtlichen Vorschriften entsorgen.
Kühl und frostfrei lagern, mindestens 12 Monate lagerfähig; angebrochene Gebinde gut verschlossen halten. Maßgeblich sind das aktuelle Produktdatenblatt (Stand 04/2020), das Sicherheitsdatenblatt und die Hinweise auf dem Gebinde.
Verarbeitungsfertiger Dünnschichtdeckputz auf Silikonharzbasis mit Kratzputzstruktur für Fassaden und Innenwände. MIXFIX Silikonputz ist ein pastöser, mineralisch gefüllter Deckputz auf Basis einer Silikonharzemulsion mit organischen Bindemitteln, geprüft nach ETAG 004. Laut Technischer Information ist er witterungsbeständig, wasserabweisend, hoch durchlässig für Wasserdampf und CO2 und hat eine geringe Verschmutzungsneigung. Er wird als Endbeschichtung im MIXFIX Wärmedämmverbundsystem EPS und Mineral sowie auf mineralischen Putzen, Spachtelmassen und Beton eingesetzt; MIXFIX Uni-Grund ist immer erforderlich.
Untergrund und Grundierung
Der Untergrund (Prüfung nach ÖNORM B 3346) muss trocken, frostfrei, staubfrei, nicht wasserabweisend, gleichmäßig saugend, tragfähig und frei von losen Teilen sein. Geeignet sind Armierungsschichten im WDVS EPS und Mineral, verriebene Kalk-, Kalkzement- und Zementputze, Beton, Spachtelmassen sowie gut haftende alte Mineral-, Silikat- und Dispersionsputze und -farben. Nicht geeignet sind frische Kalkputze, Kunststoffe, Harze, Lack- und Ölfilme und Leimfarben. Schadhafte Flächen werden mit mineralischer Spachtelmasse überzogen und bei Bedarf mit MIXFIX Glasfasergewebe armiert. Alle Untergründe erhalten MIXFIX Uni-Grund, Standzeit mindestens 24 Stunden.
Verarbeitung und Verdünnung
Den Putz mit langsam laufendem Rührwerk aufrühren und nicht mit anderen Produkten mischen; je 25 kg maximal 0,25 l Wasser zugeben. Mit rostfreier Stahltraufel aufziehen oder mit der Feinputzmaschine aufspritzen, auf Korn abziehen und die Kratzstruktur sofort mit dem Kunststoffreibbrett rund verreiben. Nicht unter +5 °C, bei direkter Sonne, Regen oder Wind verarbeiten; die Fassade auch während der Trocknung schützen. Auf WDVS und wärmedämmenden Putzen ist laut Technischer Information ein Hellbezugswert von nicht unter 30 einzuhalten. Auf Wunsch wird der Putz werkseitig algenhemmend ausgestattet (ANTIPILZ, Aufpreis); ein dauerhaftes Ausbleiben von Algenbefall wird nicht zugesagt.
Verbrauch und Trocknung
Die Technische Information nennt für die Kratzputzstruktur bei Korn 1,5 mm etwa 2,5 kg/m² und bei Korn 2,0 mm etwa 2,9 kg/m²; ein Kübel reicht damit rechnerisch für etwa 10 m² beziehungsweise 8,6 m². Die Herstellerseite gibt für K 2,0 mm etwa 3,2 kg/m² an. Hohe Luftfeuchtigkeit und tiefe Temperaturen verlängern die Trocknung deutlich und können den Farbton verändern; eine Trocknungszeit in Stunden nennt die Technische Information nicht.
Sicherheit und Entsorgung
Laut Sicherheitsdatenblatt (GHS 4.0, 17.03.2026) ist kein Signalwort erforderlich. H412: Schädlich für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung. EUH208: Enthält Isothiazolinone, kann allergische Reaktionen hervorrufen; EUH210. Freisetzung in die Umwelt vermeiden, Reste nach den örtlichen Vorschriften entsorgen; Spritzer sofort mit Wasser abspülen, Werkzeuge mit Wasser reinigen.
Kühl und frostfrei lagern, mindestens 12 Monate lagerfähig; angebrochene Gebinde gut verschließen. Maßgeblich sind die aktuelle Technische Information (Stand 04/2020) und die Hinweise auf dem Gebinde.
Der richtige Fassadenputz schützt dein Haus jahrzehntelang vor Wetter, Rissen und Schmutz – und bestimmt die Optik der Fassade. Bei WERKMIT findest du alle gängigen Putzarten in Profi-Qualität: Silikonputz (wasserabweisend und schmutzunempfindlich), Silikatputz (mineralisch und diffusionsoffen), Mosaikputz für Sockel und stark beanspruchte Flächen sowie klassischen Reibputz in allen Körnungen von 1 bis 3 mm. Wir führen Markenware von Baumit, Capatect (Caparol) und unserer Eigenmarke MIXFIX – einzeln je 25-kg-Eimer oder als günstige Mehr-Eimer-Aktion fürs ganze Haus. Farbtöne mischen wir nach Wunsch. Unsicher, welcher Putz zu deinem Untergrund passt? Unser Fachhandels-Team berät dich gern.