PINTASOL-Pigmentpasten 200g:
E WL-21 (Ocker)Oxydgelb
®PINTASOL-Pigmentpasten
PINTASOL-Pigmentpasten sind ideal für die Farben- und Lackindustrie. Mit einer fein gemahlenen Pigmentmischung in einer Harz- und Ölbindemittelmatrix, verleihen sie Farben und Lacken eine ausgezeichnete Farbintensität und Deckkraft. Die Pigmentpasten sind einfach zu verarbeiten und können in wässrige oder lösemittelhaltige Systeme eingearbeitet werden. Sie erfüllen hohe Anforderungen an Farbintensität und Deckkraft und ermöglichen hochwertige und langlebige Produkte für moderne Anwendungen.
E-WL-Type = licht- und wetterecht für innen und außen!E-L-Type = nur für Innenanstriche geeignet!
Hinweise und Informationen zur Anwendung, der Lagerung, dem Transport und der Entsorgung unserer Artikel beachte bitte das technische Datenblatt. Verbrauchswerte sind Richtwerte. Mengenrechner dient zur unverbindlichen Orientierung. Alle Empfehlungen dienen zur Unterstützung. Sie entbinden nicht davon, die Produkte grundsätzlich auf Eignung in eigener Verantwortung zu prüfen.
Aktion 10 x 25 kg Caparol Innendispersion extra weiß
Caparol Innendispersion extra ist eine stumpfmatte Dispersionsfarbe für
rationelle Neu- und Renovierungsanstriche auf Wand- und Deckenflächen im
Innenbereich. Sie verbindet Deckvermögen Klasse 1 mit
Nassabriebklasse 3 und eignet sich besonders für Wohnbauten,
Büroflächen und größere Objektbereiche.
Die wasserverdünnbare, lösemittelfreie und geruchsarme Innenfarbe ist
diffusionsfähig, haftfest und kann gestrichen, gerollt, im
Airless-Verfahren oder mit Nespri-TEC verarbeitet werden.
Hinweis zu Gebindegrößen und Farbtönen:
Granitweiß, Perlweiß, RAL 9010 und RAL 9016 sind in unserem
Sortiment ausschließlich im 25-kg-Gebinde erhältlich. Die kleineren
Gebinde sind nur in Weiß verfügbar.
Für wirtschaftliche Innenanstriche
Deckvermögen Klasse 1
Nassabriebklasse 3
Stumpfmatte Oberfläche
Diffusionsfähig
Airless- und Nespri-TEC-geeignet
Geeignet für
Wohn- und Schlafräume
Büros und Objektflächen
Kalk- und Zementputze
Gipsputz und Gipskarton
Beton und Porenbeton
Raufaser und tragfähige Altanstriche
Nicht direkt geeignet für
Holz und Holzwerkstoffe
Feuchte oder nicht tragfähige Flächen
Aktiven Schimmelbefall
Lose Tapeten und Leimfarben
Salzbelastete Flächen ohne Vorbehandlung
Ungeprüfte Acryl- und Dichtmassen
Innendispersion extra oder extra sensitive?
Die reguläre Innendispersion extra ist lösemittelfrei und
emissionsgeprüft, wird vom Hersteller aber nicht als
konservierungsmittelfrei ausgewiesen. Für Allergiker, sensible
Wohnbereiche oder eine ausdrücklich konservierungsmittelfreie
Beschichtung ist Innendispersion extra sensitive die passendere
Variante.
Was macht Innendispersion extra besonders?
Wirtschaftliche Flächenleistung
Die Farbe ist auf rationelle Wand- und Deckenanstriche
ausgerichtet und eignet sich besonders für größere Flächen im
Neubau und bei Renovierungen.
Hohe Deckleistung
Deckvermögen Klasse 1 unterstützt ein gleichmäßiges Ergebnis.
Untergrund, Farbkontrast und tatsächliche Auftragsmenge
entscheiden jedoch darüber, ob ein zusätzlicher Anstrich
erforderlich ist.
Vielseitige Verarbeitung
Innendispersion extra kann gestrichen, mit einer kurzschurigen
Rolle verarbeitet oder rationell im Airless- und
Nespri-TEC-Verfahren aufgetragen werden.
Passt Innendispersion extra zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
größere Wand- oder Deckenflächen gestrichen werden
eine stumpfmatte Innenfarbe gesucht wird
Nassabriebklasse 3 für die Nutzung ausreicht
eine hohe Deckleistung gewünscht ist
gerollt, gestrichen oder gespritzt werden soll
eine gute Preis-Leistung wichtig ist
Besser ein anderes Produkt wählen, wenn …
eine konservierungsmittelfreie Farbe erforderlich ist
Nassabriebklasse 1 oder 2 benötigt wird
höchste Ansprüche an Streiflichtflächen bestehen
punktuelle Ausbesserungen möglichst unsichtbar bleiben sollen
eine reine Silikat- oder Kalkfarbe vorgeschrieben ist
aktiver Schimmelbefall vorhanden ist
Hohe optische Ansprüche richtig einordnen:
Für große zusammenhängende Flächen mit Streiflicht oder besonders
hohen Anforderungen an Ansatzfreiheit und Ausbesserungsfähigkeit
empfiehlt der Hersteller Premium Color. Punktuelle Reparaturen
können sich auch bei Innendispersion extra sichtbar abzeichnen.
Kalk- und Zementputze vorbereiten
Feste, normal saugende Putze
Tragfähige und normal saugende Kalk- und Zementputze der Klassen
CS II bis CS IV können ohne zusätzliche Grundierung beschichtet
werden.
Poröse oder sandende Putze
Grob poröse, sandende oder stark saugende Putze mit Caparol
Security Primer Roll-On oder Primalon Tiefgrund LF grundieren.
Gipsputz und Gipsplatten
Gipsputz
Gipsputze mit Security Primer Roll-On oder Primalon Tiefgrund LF
grundieren. Eine vorhandene Sinterhaut vorher abschleifen und
den Schleifstaub vollständig entfernen.
Gipsbauplatten
Saugende Gipsbauplatten ebenfalls mit Security Primer Roll-On
oder Primalon Tiefgrund LF vorbereiten.
Gipskartonplatten
Spachtelgrate abschleifen und die gesamte Fläche mit Security
Primer Roll-On oder Primalon Tiefgrund LF grundieren.
Vergilbte oder längere Zeit unbelichtete Platten benötigen eine
absperrende Grundierung mit Primalon Filtergrund fein,
Filtergrund grob oder Caparol Aqua-inn No-1.
Tiefengrund verhindert keine Vergilbung:
Security Primer Roll-On und Primalon Tiefgrund LF regulieren
beziehungsweise festigen den Untergrund. Wasserlösliche
Verfärbungen oder vergilbte Gipskartonplatten benötigen dagegen eine
absperrende Grundierung.
Beton, Porenbeton und glatte Untergründe
Beton
Trennmittelrückstände sowie mehlende und sandende Bestandteile
vollständig entfernen. Der Beton muss fest, sauber und trocken
sein.
Porenbeton
Porenbeton mit Primalon PM 200 grundieren, das im Verhältnis
1 : 5 mit sauberem Wasser gemischt wird.
Gering saugende, glatte Flächen
Glatte und nur gering saugende Untergründe mit Primalon
Universal Haftgrund grundieren. Dadurch werden Haftung und
gleichmäßige Farbwirkung verbessert.
Altbeschichtungen und Tapeten
Matte Altbeschichtungen
Fest haftende, matte und schwach saugende Beschichtungen können
nach gründlicher Reinigung direkt überarbeitet werden.
Glänzende Beschichtungen
Glänzende Flächen und Lackanstriche anrauen und anschließend mit
Primalon Universal Haftgrund grundieren.
Papiertapeten
Fest haftende, ungestrichene Raufaser-, Relief- und Prägetapeten
aus Papier können ohne zusätzliche Vorbehandlung beschichtet
werden.
Lose Tapeten sowie Kleister- und Makulaturreste vollständig
entfernen.
Problemflächen richtig behandeln
Schimmelbefall
Schimmel fachgerecht entfernen, die Fläche mit Caparol Capatox
unverdünnt behandeln und vollständig trocknen lassen.
Als nachfolgende Beschichtung ist laut technischem Merkblatt
Caparol Indeko-W vorgesehen – nicht Innendispersion extra.
Nikotin, Ruß und Fett
Verschmutzungen mit Wasser und einem fettlösenden Reiniger
gründlich abwaschen und trocknen lassen. Getrocknete
Wasserflecken abbürsten und mit Primalon Filtergrund fein
absperren.
Stark belastete Flächen mit Primalon IsoDeck oder
Caparol Aqua-inn No-1 fertig beschichten.
Salzausblühungen
Salze trocken abbürsten und die Fläche mit Primalon Tiefgrund TB
grundieren. Eine dauerhafte Unterbindung erneut auftretender
Salzausblühungen kann nicht garantiert werden.
Acryl- und andere Dichtmassen:
Auf Dichtstoffen können Risse, Verfärbungen oder Haftungsprobleme
entstehen. Vor dem Anstrich der gesamten Fläche deshalb immer eine
Probebeschichtung auf dem tatsächlich verwendeten Dichtstoff
durchführen.
Kleine Fehlstellen ausbessern
Kleine Ausbrüche und Fehlstellen mit Caparol Füllspachtel,
Handspachtel leicht oder Caparol SynthoMUR S28 nach der jeweiligen
Verarbeitungsvorschrift ausbessern.
Reparaturstellen vollständig trocknen lassen und abhängig von
Saugfähigkeit und verwendetem Spachtelmaterial nachgrundieren.
Der richtige Beschichtungsaufbau
1. Untergrund vorbereiten
Die Fläche muss fest, trocken, tragfähig und frei von Staub,
Schmutz sowie trennenden Substanzen sein. Notwendige
Grundierungen vollständig trocknen lassen.
2. Zwischenanstrich
Innendispersion extra idealerweise mit etwa 5 %, maximal jedoch
mit 10 % sauberem Wasser verdünnen und gleichmäßig auftragen.
3. Schlussanstrich
Nach ausreichender Trocknung einen zweiten gleichmäßigen
Anstrich ausführen. Zusammenhängende Flächen immer nass in nass
und ohne längere Unterbrechung bearbeiten.
Innendispersion extra nicht mit anderen Farben oder Grundiermitteln
vermischen. Ungeeignete Zusätze können Deckvermögen,
Verarbeitungseigenschaften und Oberflächenwirkung verändern.
Farbton richtig planen
Lagerfarbtöne
Das aktuelle Herstellermerkblatt nennt Weiß mit einem
Hellbezugswert von 92 sowie Granitweiß und Perlweiß als
Lagerfarbtöne.
Intensive Farbtöne
Brillante und intensive Farbtöne können ein geringeres
Deckvermögen besitzen. Ein deckender, auf Weiß basierender
Pastellgrundton und gegebenenfalls ein zusätzlicher Deckanstrich
können erforderlich sein.
Dunkle Farbtöne
Mechanische Beanspruchung kann auf dunklen Flächen helle
Streifen verursachen. Für belastete intensive Farbtöne empfiehlt
der Hersteller eine farbtongleiche Schutzbeschichtung mit
Premium Color Strong.
Getöntes Material vor der Verarbeitung auf Farbtonexaktheit prüfen.
Für zusammenhängende Flächen nur Material derselben Charge verwenden
oder alle Gebinde vor Arbeitsbeginn vollständig miteinander vermischen.
Verbrauch und Reichweite
Richtverbrauch
Ca. 150–200 g/m² je Anstrich.
Saugfähigkeit, Struktur, Werkzeug und Farbton beeinflussen den
tatsächlichen Materialbedarf.
Gebinde mit 7 kg
Rechnerisch ca. 35–46 m² bei einem Anstrich.
Bei zwei Anstrichen ungefähr 17–23 m² fertige Fläche.
Gebinde mit 12,5 kg
Rechnerisch ca. 62–83 m² bei einem Anstrich.
Bei zwei Anstrichen ungefähr 31–41 m² fertige Fläche.
Gebinde mit 25 kg
Rechnerisch ca. 125–166 m² bei einem Anstrich.
Bei zwei Anstrichen ungefähr 62–83 m² fertige Fläche.
Deckvermögen Klasse 1 richtig verstehen:
Deckvermögen Klasse 1 wurde bei einer Ergiebigkeit von 5 m²/L
beziehungsweise 3,2 m²/kg geprüft. Das entspricht einer
Auftragsmenge von rund 312 g/m². Die höhere rechnerische Reichweite
aus dem allgemeinen Verbrauch von 150–200 g/m² garantiert deshalb
nicht auf jedem Untergrund bereits mit einem dünnen Einzelanstrich
Deckklasse 1.
Verarbeitung und Trocknung
Verarbeitung
Vor Gebrauch gründlich aufrühren
Streichen, rollen oder spritzen
Ideal mit 5 %, maximal 10 % Wasser verdünnen
Beim Rollen kurzschurige Rolle verwenden
Nass in nass in einem Zug arbeiten
Bedingungen
Mindesttemperatur: 5 °C
Für Material, Untergrund und Raumluft
Untergrund muss vollständig trocken sein
Während der Verarbeitung gründlich lüften
Trocknung bei 20 °C
Oberflächentrocken nach ca. 4–6 Stunden
Überstreichbar nach ca. 4–6 Stunden
Kälte verlängert die Trocknung
Hohe Luftfeuchtigkeit verzögert die Überarbeitung
Airless- und Nespri-TEC-Verarbeitung
Airless
Spritzwinkel: 50°
Düsengröße: 0,020–0,021 Inch
Spritzdruck: 150–180 bar
Verdünnung: ideal 5 %, maximal 10 %
Nespri-TEC
Spritzwinkel: 20–30°
Düsengröße: 0,015–0,019 Inch
Spritzdruck: 150–180 bar
Material unverdünnt verarbeiten
Reinigung und Ausbesserungen
Vollständig durchgetrocknete Flächen können vorsichtig mit einer weichen
Bürste trocken oder mit einem angefeuchteten weichen Tuch gereinigt
werden. Dabei keine Scheuerspuren erzeugen.
Punktuelle Ausbesserungen können sich durch Unterschiede bei
Saugfähigkeit, Werkzeug, Verdünnung, Charge und Lichtverhältnissen
sichtbar abzeichnen. Das gleichmäßigste Ergebnis entsteht bei einer
flächigen Überarbeitung von Kante zu Kante.
Häufige Fragen
Ist Innendispersion extra konservierungsmittelfrei?
Nein. Die reguläre Ausführung wird vom Hersteller nicht als
konservierungsmittelfrei ausgewiesen. Dafür steht die separate
Variante Innendispersion extra sensitive zur Verfügung.
Kann die Farbe auf Gipskarton?
Ja. Spachtelgrate abschleifen und mit Security Primer Roll-On
oder Primalon Tiefgrund LF grundieren. Vergilbte Platten
benötigen zusätzlich eine absperrende Grundierung.
Reicht ein Anstrich?
Der technische Aufbau sieht einen Zwischen- und einen
Schlussanstrich vor. Deckvermögen Klasse 1 bedeutet nicht, dass
auf jedem Untergrund ein dünner Einzelanstrich ausreicht.
Technische Daten
Produkttyp: Dispersions-Innenfarbe
Bindemittelbasis: Kunstharzdispersion
Farbton Weiß: Hellbezugswert 92
Weitere Farbtöne: Granitweiß und Perlweiß
Glanzgrad: G4 stumpfmatt
Nassabrieb: R-Klasse 3
Deckvermögen: H10-Klasse 1
Deckvermögen geprüft bei 5 m²/L beziehungsweise 3,2 m²/kg
Maximale Korngröße: S1 fein, unter 100 µm
Diffusionsfähigkeit: sd-Wert unter 0,1 m
Dichte: ca. 1,55 g/cm³
Brandverhalten: A2-s1, d0 laut Herstellerstellungnahme
Emissionsgeprüft nach dem AgBB-Schema
Lagerung: kühl und frostfrei
Original verschlossen 12 Monate lagerfähig
Chemikalienrechtlicher Hinweis:
Innendispersion extra wird in mehreren Farbtönen und Ausführungen
angeboten. Die konkrete chemikalienrechtliche Kennzeichnung kann
deshalb je nach Variante abweichen. Die alte pauschale Kennzeichnung
mit dem Signalwort „Gefahr“ darf nicht ungeprüft übernommen werden.
Maßgeblich sind das aktuelle Sicherheitsdatenblatt und das Etikett
des tatsächlich gelieferten Farbtons. Haut- und Augenkontakt
vermeiden, während der Verarbeitung und Trocknung gründlich lüften
und beim Spritzen Aerosol sowie Spritznebel nicht einatmen.
Aktion 10 x 25 kg Caparol Silitol Objekt - Mineralfarbe 25kg
Caparol Silitol Objekt ist eine stumpfmatte Einkomponenten-Silikatfarbe
für rationelle Wand- und Deckenanstriche im Innenbereich. Das
wirtschaftliche 25-kg-Gebinde eignet sich besonders für größere Flächen
in Wohnbauten, Schulen, Kindergärten, öffentlichen Gebäuden und in der
Denkmalpflege.
Die weiße Silikatfarbe ist konservierungsmittelfrei, geruchsarm,
spannungsarm und hoch wasserdampfdurchlässig. Sie besitzt
Deckvermögen Klasse 1 und Nassabriebklasse 3 und kann auf zahlreichen
mineralischen sowie ausgewählten tragfähigen Altbeschichtungen eingesetzt
werden.
Für große Innenflächen
Deckvermögen Klasse 1
Nassabriebklasse 3
Stumpfmatte Oberfläche
Hoch diffusionsfähig
Wirtschaftliches 25-kg-Gebinde
Geeignet für
Kalk- und Zementputze
Beton und Kalksandstein
Gipsputz und Gipskarton
Capaver Glasgewebe
Mineral- und Silikatfarben
Tragfähige matte Dispersionsanstriche
Nicht direkt geeignet für
Lackierte Flächen
Kunststoffoberflächen
Holz und Holzwerkstoffe
Feuchte oder nicht tragfähige Flächen
Salzbelastete Flächen ohne Spezialaufbau
Ungeprüfte glänzende Altbeschichtungen
Silitol Objekt, Bio oder LithoSil?
Silitol Objekt ist die rationelle Wahl für größere Innenflächen und
wird ausschließlich im wirtschaftlichen 25-kg-Gebinde angeboten.
Silitol Bio ist interessant, wenn zusätzliche Produktmerkmale wie
das Österreichische Umweltzeichen oder die Eignung für
Lebensmittelbereiche entscheidend sind. Für stärker beanspruchte und
häufiger zu reinigende Flächen bietet LithoSil mit
Nassabriebklasse 2 die höhere Reinigungsbeständigkeit.
Was macht Silitol Objekt besonders?
Hohe Flächenleistung
Das hohe Deckvermögen und das große Gebinde machen Silitol Objekt
besonders für Wohnanlagen, Neubauten und größere Objektflächen
interessant.
Hoch diffusionsfähig
Mit einem sd-Wert unter 0,03 m bleibt der Feuchtigkeitsaustausch
geeigneter mineralischer Wand- und Deckenaufbauten weitgehend
erhalten.
Natürliche Alkalität
Die natürliche Alkalität des Bindemittels behindert die
Vermehrung beziehungsweise das Wachstum von Bakterien und Pilzen.
Eine bestehende Schimmelursache wird dadurch jedoch nicht behoben.
Passt Silitol Objekt zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
größere Wand- oder Deckenflächen gestrichen werden
eine stumpfmatte Silikat-Innenfarbe gesucht wird
Nassabriebklasse 3 für die Nutzung ausreicht
der Wandaufbau diffusionsoffen bleiben soll
ein 25-kg-Großgebinde sinnvoll verarbeitet werden kann
Besser ein anderes Produkt wählen, wenn …
eine höhere Reinigungsbeständigkeit benötigt wird
regelmäßig stark feucht gereinigt werden muss
nur eine kleine Fläche gestrichen wird
ein kleineres Gebinde benötigt wird
auf Lack, Kunststoff oder Holz gearbeitet wird
Mineralische Untergründe vorbereiten
Sinternde oder mehlende Flächen
Sinterhaut sowie mehlende oder wischende Bestandteile mechanisch
entfernen oder mit Histolith Fluat behandeln und anschließend
gründlich mit Wasser nachwaschen.
Stark saugende Flächen
Stark saugende mineralische Untergründe mit CaPriSil Fassaden
Grund unverdünnt oder mit Histolith Silikat-Fixativ vorbereiten.
Histolith Silikat-Fixativ wird je nach Saugfähigkeit unverdünnt
oder bis 1 : 1 mit Wasser verdünnt eingesetzt.
Neue Kalk- und Zementputze
Neue Putze der Klassen CS II bis CS IV normalerweise zwei bis
vier Wochen ungestrichen stehen und ausreichend abbinden lassen.
Nachputzstellen vollständig austrocknen lassen, mit Histolith
Fluat behandeln und mit Wasser nachwaschen.
Beton, Gipsputz und Gipskarton
Beton
Betonflächen abbürsten und entstauben. Zementschlämme,
Schalöl, Fett und Wachs vollständig entfernen.
Ausbrüche und Fehlstellen vor dem Anstrich mit einer geeigneten
Zementspachtelmasse ausbessern.
Gipsputz und Gipsbauplatten
Gipsputz und saugende Gipsbauplatten mit Security Primer Roll-On
oder Primalon Tiefgrund LF grundieren.
Eine vorhandene Sinterhaut auf Gipsputz vorher abschleifen und
den Schleifstaub vollständig entfernen.
Gipskartonplatten
Spachtelgrate abschleifen und die Fläche mit Security Primer
Roll-On oder Primalon Tiefgrund LF grundieren.
Platten mit wasserlöslichen oder verfärbenden Inhaltsstoffen
benötigen eine absperrende Grundbeschichtung mit Primalon
Filtergrund fein.
Altanstriche und besondere Untergründe
Mineral- und Silikatfarben
Fest haftende mineralische Altanstriche trocken oder nass
reinigen. Nicht tragfähige Schichten vollständig abschleifen
oder abschaben.
Matte Dispersionsanstriche
Tragfähige, matte Dispersionsanstriche und
Kunstharzputz-Beschichtungen sorgfältig reinigen und auf
ausreichende Haftung prüfen.
Glänzende, dichte oder unbekannte Altbeschichtungen zunächst
durch eine Probefläche beurteilen.
Lehmputz
Lehmputz reinigen und mit CaPriSil Fassaden Grund unverdünnt oder
Histolith Silikat-Fixativ grundieren.
Vor der Gesamtbeschichtung eine Probefläche anlegen und auf
mögliche Braunverfärbungen kontrollieren.
Problemstellen richtig behandeln
Leimfarben
Alte Leimfarbenanstriche vollständig abwaschen. Nach
ausreichender Trocknung mit Security Primer Roll-On grundieren.
Schimmelbefall
Schimmelbelag fachgerecht entfernen und die Fläche mit Capatox
unverdünnt behandeln. Vollständig trocknen lassen und die
Feuchteursache dauerhaft beheben.
Salzausblühungen
Salze trocken abbürsten und mit Primalon Tiefgrund TB grundieren.
Eine dauerhaft sichere Haftung oder Unterbindung erneut
auftretender Salze kann nicht garantiert werden.
Acryl- und andere Dichtmassen:
Auf Dichtstoffen können Risse, Verfärbungen oder Haftungsprobleme
entstehen. Vor dem Anstrich der Gesamtfläche deshalb immer eine
Probebeschichtung auf dem tatsächlich verwendeten Dichtstoff
durchführen.
Der richtige Beschichtungsaufbau
1. Untergrund vorbereiten
Die Fläche muss fest, trocken, tragfähig und frei von Staub,
Schmutz sowie trennenden Substanzen sein.
2. Zwischenanstrich
Silitol Objekt idealerweise mit etwa 5 %, maximal jedoch mit
10 % sauberem Wasser verdünnen und gleichmäßig auftragen.
3. Schlussanstrich
Nach mindestens zwölf Stunden einen gleichmäßigen
Schlussanstrich ausführen. Auch dieser darf mit maximal
10 % Wasser verdünnt werden.
Zusammenhängende Flächen immer nass in nass und ohne längere
Unterbrechung bearbeiten. Silitol Objekt nicht mit anderen Farben oder
Grundierungen vermischen, da dadurch die vorgesehenen Eigenschaften
verändert werden können.
Verbrauch und Reichweite
Verbrauch je Anstrich
Ca. 150–200 g/m².
Der tatsächliche Bedarf hängt von Saugfähigkeit, Struktur und
Auftragsverfahren ab.
Ein Anstrich
Ein 25-kg-Gebinde reicht rechnerisch für ungefähr
125–166 m².
Zwei Anstriche
Bei Zwischen- und Schlussanstrich reicht ein 25-kg-Gebinde
rechnerisch für ungefähr 62–83 m² fertige Fläche.
Die Reichweiten sind theoretische Richtwerte ohne Materialverluste.
Saugfähigkeit, Untergrundstruktur, Werkzeug und notwendige Schichtdicke
beeinflussen den tatsächlichen Verbrauch. Den Bedarf durch eine
Probefläche am Objekt ermitteln.
Verarbeitung und Trocknung
Verarbeitung
Vor Gebrauch gründlich aufrühren
Streichen, rollen oder Airless spritzen
Ideal mit 5 %, maximal 10 % Wasser verdünnen
Nass in nass ohne Unterbrechung arbeiten
Werkzeuge sofort mit Wasser reinigen
Bedingungen
Mindesttemperatur: 7 °C
Für Raumluft, Material und Untergrund
Untergrund muss trocken und tragfähig sein
Während der Trocknung gründlich lüften
Trocknung bei 20 °C
Oberflächentrocken nach ca. 4–6 Stunden
Überstreichbar nach ca. 12 Stunden
Kälte verlängert die Trocknung
Hohe Luftfeuchtigkeit verzögert die Überarbeitung
Airless-Verarbeitung
Spritzwinkel
Empfohlener Spritzwinkel: 50°.
Düsengröße
Empfohlene Airless-Düse: 0,026 Inch.
Spritzdruck
Empfohlener Arbeitsdruck: ca. 150 bar.
Reinigung und Ausbesserungen
Vollständig durchgetrocknete Flächen können vorsichtig mit einer weichen
Bürste trocken oder mit einem angefeuchteten weichen Tuch gereinigt
werden. Dabei keine Scheuerspuren erzeugen.
Bei getönter Ware kann abhängig von Farbton und Reinigungsintensität ein
leichter Pigmentabrieb sichtbar werden. Punktuelle Ausbesserungen können
sich abzeichnen; das gleichmäßigste Ergebnis entsteht bei einer
Überarbeitung von Kante zu Kante.
Häufige Fragen
Kann Silitol Objekt auf Gipskarton?
Ja. Spachtelgrate abschleifen und mit Security Primer Roll-On
oder Primalon Tiefgrund LF grundieren. Verfärbende Platten
benötigen Primalon Filtergrund fein.
Reicht ein Anstrich?
Nein. Das aktuelle technische Datenblatt sieht einen Zwischen-
und einen Schlussanstrich vor. Deckvermögen Klasse 1 bedeutet
nicht automatisch, dass auf jedem Untergrund ein Auftrag genügt.
Ist Silitol Objekt gegen Schimmel?
Die natürliche Alkalität behindert das Wachstum von Bakterien und
Pilzen. Vorhandenen Schimmel und seine Ursache beseitigt die Farbe
jedoch nicht.
Technische Daten
Produkttyp: Einkomponenten-Silikatfarbe für innen
Bindemittel: Kaliwasserglas mit organischen Stabilisatoren
Farbton: Weiß, Hellbezugswert 91
Glanzgrad: G4 stumpfmatt
Nassabrieb: R-Klasse 3
Deckvermögen: H10-Klasse 1
Maximale Korngröße: S1 fein, unter 100 µm
Diffusionsfähigkeit: sd-Wert unter 0,03 m
Dichte: ca. 1,60 g/cm³
Gebindegröße: 25 kg
Brandverhalten: A2-s1, d0 laut Herstellerbestätigung
Lagerung: kühl, frostfrei und verschlossen
Lagerfähigkeit: original verschlossen 12 Monate
Sicherheitshinweis:
Silitol Objekt ist eine stark alkalische Silikatfarbe. Haut und Augen
vor Farbspritzern schützen. Glas, Keramik, Lackflächen, Klinker,
Naturstein und Metall sorgfältig abdecken und Spritzer sofort mit
klarem Wasser entfernen.
Beim Spritzen können lungengängige Tröpfchen entstehen. Aerosol und
Spritznebel nicht einatmen und geeigneten Atem-, Augen- und
Hautschutz verwenden. Maßgeblich sind das aktuelle Gebindeetikett und
das Sicherheitsdatenblatt der tatsächlich gelieferten Charge.
Baumit Life Farbsystem - Farbfächer
Du hast mit Baumit die Möglichkeit, deiner Kreativität freien Lauf zu lassen und deinen Gebäuden ein individuelles und unverwechselbares Erscheinungsbild zu verleihen. Mit dem Baumit Life Farbfächer stehen dir über 1000 verschiedene Farbtöne zur Verfügung, sodass deinen Gestaltungsmöglichkeiten keine Grenzen gesetzt sind. Entdecke eine Welt voller Emotionen und Kreativität, die durch jahrelange Trendforschung und Produktentwicklung entstanden ist. Die einzigartige Kollektion Baumit Life® ermöglicht eine ganz neue Dimension im Fassadendesign.
Produktbeschreibung
Hochwertig: Qualitativ hochwertige Farben und Putze von Baumit
Farbgenauigkeit: Präzise Darstellung der Farbtöne auf der Farbkarte
Nutzerfreundlich: Übersichtliche Gliederung der Farbfächer nach Farbfamilien
Langlebig: Farbfächer in stabiler Ausführung für langanhaltende Nutzung
Produktanwendung
Übersichtliche Farbkarte mit über 1000 Farbtönen für schnelle und einfache Auswahl
Auswahl von Innen- und Außenfarben für Fassaden, Wände und Decken
Kreative Farbgestaltung für private und öffentliche Gebäude
Harmonisierung von Farben und Materialien im Bauwesen
Verarbeitung
Nimm den Baumit Life Farbfächer zur Hand
Wähle aus über 1000 Farbtönen deine Wunschfarbe aus der Farbkarte
Vergleiche die Farben am Objekt, um die perfekte Wahl zu treffen
Verwende die Farbnummer, um die gewünschte Farbe direkt bei WERKMIT im Onlineshop zu bestellen
Hinweise und Informationen zur Anwendung, der Lagerung, dem Transport und der Entsorgung unserer Artikel beachte bitte das technische Datenblatt. Verbrauchswerte sind Richtwerte. Mengenrechner dient zur unverbindlichen Orientierung. Alle Empfehlungen dienen zur Unterstützung. Sie entbinden nicht davon, die Produkte grundsätzlich auf Eignung in eigener Verantwortung zu prüfen.
Caparol 3D-plus Farbtonblock
Der Caparol 3D-plus Farbtonblock ist ein nützliches Werkzeug für Maler, Architekten und Hausrenovierer, um das perfekte Farbergebnis zu visualisieren. Der Farbtonblock bietet präzise Farbdarstellungen auf verschiedenen Oberflächen und ist einfach zu handhaben. Mit der benutzerfreundlichen Ordnung des Fächers können Kunden schnell und gezielt den passenden Farbton auswählen.
Produktbeschreibung
Hochwertig: Qualitativ hochwertige Farben und Putze von Baumit
Farbgenauigkeit: Präzise Darstellung der Farbtöne auf der Farbkarte
Nutzerfreundlich: Übersichtliche Gliederung der Farbfächer nach Farbfamilien
Langlebig: Farbfächer in stabiler Ausführung für langanhaltende Nutzung
Produktanwendung
Übersichtliche Farbkarte mit über 1000 Farbtönen für schnelle und einfache Auswahl
Auswahl von Innen- und Außenfarben für Fassaden, Wände und Decken
Kreative Farbgestaltung für private und öffentliche Gebäude
Harmonisierung von Farben und Materialien im Bauwesen
Verarbeitung
Nimm den Baumit Life Farbfächer zur Hand
Wähle aus über 1000 Farbtönen deine Wunschfarbe aus der Farbkarte
Vergleiche die Farben am Objekt, um die perfekte Wahl zu treffen
Verwende die Farbnummer, um die gewünschte Farbe direkt bei WERKMIT im Onlineshop zu bestellen
Hinweise und Informationen zur Anwendung, der Lagerung, dem Transport und der Entsorgung unserer Artikel beachte bitte das technische Datenblatt. Verbrauchswerte sind Richtwerte. Mengenrechner dient zur unverbindlichen Orientierung. Alle Empfehlungen dienen zur Unterstützung. Sie entbinden nicht davon, die Produkte grundsätzlich auf Eignung in eigener Verantwortung zu prüfen.
Caparol Capatox 5 L / 10 L
Caparol Capatox ist eine gebrauchsfertige, wässrige
Mikrobiozid-Lösung zur Vorbehandlung von gereinigten Flächen mit
Algen-, Moos-, Pilz- oder Schimmelpilzbefall. Sie wird innen und außen
vor der nachfolgenden Beschichtung eingesetzt.
Capatox wird unverdünnt mit einer Streichbürste auf die bereits
gereinigte und trockene Fläche aufgetragen. Das Mittel muss gut
trocknen und darf anschließend nicht abgewaschen werden.
Eigenschaften
Gebrauchsfertige Mikrobiozid-Lösung
Desinfektionsmittel der Produktart PT 2
Für Innen- und Außenflächen
Unverdünnt zu verarbeiten
Auftrag mit einer Streichbürste
Vor nachfolgenden Beschichtungen
Geeignet für
Gereinigte algenbefallene Flächen
Gereinigte moosbefallene Flächen
Pilz- und schimmelpilzbelastete Bereiche
Fassaden vor einem Neuanstrich
Innenwände nach fachgerechter Reinigung
Trockene, anschließend beschichtbare Untergründe
Nicht dafür vorgesehen
Ersatz für die vorherige Reinigung
Dauerhafte Verhinderung eines Neubefalls
Beseitigung der Feuchtigkeitsursache
Vorbeugender Auftrag auf unbelastete Flächen
Verdünnung mit Wasser
Einleitung in Oberflächengewässer
Zuerst reinigen, danach Capatox auftragen:
Sichtbare Algen-, Moos-, Pilz- oder Schimmelpilzbeläge müssen vorab
fachgerecht entfernt werden. Capatox erst auf die gereinigte,
trockene Fläche satt auftragen, gut trocknen lassen und anschließend
nicht abwaschen.
Was macht Caparol Capatox besonders?
Direkt gebrauchsfertig
Das Produkt wird nicht mit Wasser verdünnt. Dadurch entfällt das
Dosieren oder Anmischen auf der Baustelle.
Für innen und außen
Capatox kann nach der jeweils erforderlichen Reinigung auf
belasteten Innen- und Außenflächen vor einem neuen
Beschichtungsaufbau eingesetzt werden.
Bleibt auf der Fläche
Nach dem Einmassieren und Trocknen wird Capatox nicht
abgewaschen. Die anschließende Grundierung oder Beschichtung
erfolgt auf der trockenen behandelten Fläche.
Passt Capatox zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
sichtbarer Befall bereits fachgerecht entfernt wurde
die gereinigte Fläche vor dem Neuanstrich behandelt wird
der Untergrund vollständig trocknen kann
das Produkt mit einer Streichbürste aufgetragen wird
eine geeignete Folgebeschichtung vorgesehen ist
Zuerst genauer prüfen, wenn …
Feuchtigkeit dauerhaft aus dem Bauteil nachdringt
der Befall großflächig oder gesundheitlich auffällig ist
Untergrund oder Folgebeschichtung nicht bekannt sind
empfindliche Pflanzen unmittelbar angrenzen
belastetes Reinigungswasser nicht aufgefangen werden kann
Fläche vor der Behandlung reinigen
Schimmelbeläge auf Innenflächen müssen durch geeignete Nassreinigung
entfernt werden. Dabei sind die geltenden gesetzlichen, behördlichen und
arbeitsschutzrechtlichen Vorschriften einzuhalten. Bei größerem oder
wiederkehrendem Befall muss zusätzlich die Ursache der erhöhten
Feuchtigkeit geklärt und beseitigt werden.
Auf Außenflächen werden Schimmel-, Algen-, Moos- und Pilzbeläge mit einer
geeigneten Nassreinigung entfernt. Pflanzen, Sträucher, angrenzendes
Erdreich und nicht zu behandelnde Bauteile vor der Reinigung und
Behandlung sorgfältig schützen.
So wird Caparol Capatox verarbeitet
Den vorhandenen Algen-, Moos-, Pilz- oder Schimmelpilzbelag
fachgerecht von der Fläche entfernen.
Reinigungsrückstände beseitigen und den Untergrund vollständig
trocknen lassen.
Capatox unverdünnt mit einer Streichbürste satt auftragen und in den
Untergrund einmassieren.
Fehlstellen vermeiden und die gesamte zuvor befallene Fläche
gleichmäßig behandeln.
Die behandelte Fläche gut trocknen lassen. Capatox nach dem Auftrag
nicht abwaschen.
Erst anschließend den zum Untergrund passenden Grundier- und
Beschichtungsaufbau ausführen.
Umwelt und angrenzende Flächen schützen
Capatox darf nicht in Oberflächengewässer oder Regenwasserkanäle
gelangen. Pflanzen und Sträucher in unmittelbarer Fassadennähe sowie das
angrenzende Erdreich während der Verarbeitung abdecken. Direkter Kontakt
mit der Gebrauchslösung kann Pflanzen schädigen.
Anfallendes Reinigungswasser auffangen und entsprechend den örtlichen
Vorgaben entsorgen. Glas, Metall, lackierte Flächen und andere nicht zu
behandelnde Bauteile vor Spritzern schützen.
Typische Fehler vermeiden
Befall nicht entfernt
Capatox wird nach der Reinigung eingesetzt. Sichtbare Beläge
dürfen nicht lediglich mit der Lösung überstrichen werden.
Nach Behandlung abgewaschen
Die aufgetragene Mikrobiozid-Lösung muss auf der Fläche
verbleiben und vollständig trocknen. Nachwaschen ist nicht
vorgesehen.
Feuchtigkeitsursache ignoriert
Undichte Bauteile, Kondensat oder aufsteigende Feuchtigkeit
werden durch Capatox nicht behoben und können einen erneuten
Befall begünstigen.
Gebinde, Verbrauch und Reichweite
1 Liter
Rechnerische Reichweite auf glatten Flächen:
ca. 6,7 bis 20 m².
5 Liter
Rechnerische Reichweite auf glatten Flächen:
ca. 33 bis 100 m².
10 Liter
Rechnerische Reichweite auf glatten Flächen:
ca. 67 bis 200 m².
Grundlage ist ein Richtverbrauch von etwa 50 bis 150 ml/m² auf glatten
Untergründen. Raue Flächen, starke Verfärbungen und die Beschaffenheit
des Untergrunds können den tatsächlichen Bedarf deutlich erhöhen.
Technische Daten
Produkttyp: wässrige Mikrobiozid-Lösung
Produktart: Desinfektionsmittel PT 2
Gebindegrößen: 1, 5 und 10 Liter
Dichte: ca. 1,02 g/cm³
Verdünnung: unverdünnt
Auftrag: Streichen
Verbrauch: ca. 50 bis 150 ml/m²
Mindesttemperatur: +5 °C
Werkzeugreinigung: sofort mit Wasser
Lagerung: kühl und frostfrei
Vor Sonne und Temperaturen über 40 °C schützen
Lagerfähigkeit: ca. 12 Monate
Häufige Fragen
Muss sichtbarer Befall vor dem Auftrag entfernt werden?
Ja. Capatox wird erst nach der fachgerechten Reinigung auf die trockene
Fläche aufgetragen.
Wird Capatox nach der Behandlung abgewaschen?
Nein. Die Lösung wird in den Untergrund einmassiert, muss dort gut
trocknen und darf nicht nachgewaschen werden.
Verhindert Capatox dauerhaft einen erneuten Befall?
Nein. Das Produkt dient der Vorbehandlung vor einer neuen Beschichtung.
Dauerhafte Feuchte, ungünstige Gebäudelage und andere Ursachen können
zu einem erneuten Befall führen.
Biozid- und Verarbeitungshinweis:
Biozide sicher verwenden. Vor Gebrauch stets Kennzeichnung und
Produktinformation lesen. Capatox nur bestimmungsgemäß und
unverdünnt anwenden. Nicht in Oberflächengewässer oder
Regenwasserkanäle gelangen lassen.
Für Gefahrenkennzeichnung, persönliche Schutzausrüstung, Entsorgung
und Erste-Hilfe-Maßnahmen sind das aktuelle Sicherheitsdatenblatt
und das Gebindeetikett der tatsächlich gelieferten Ausführung
maßgeblich.
Caparol Deko-Kalkputz 15 Weiß 25 kg
Caparol Deko-Kalkputz 15 ist ein verarbeitungsfertiger Kalkputz für
dekorative Innenwandflächen in Neu- und Altbauten. Die 1,5-mm-Körnung
bildet eine gleichmäßige Korn-an-Korn-Struktur mit hohem Weißgrad und
ausgeprägt mineralischem Erscheinungsbild.
Der konservierungsmittelfreie Kalkputz ist hoch diffusionsfähig,
haft- und stoßfest und eignet sich besonders für tragfähige mineralische
Untergründe wie Zement- und Kalkzementputze, Beton sowie fest haftende
Silikat- und Mineralfarbenanstriche.
Echter Kalkputz
Bindemittel auf Kalkhydratbasis
Korngröße 1,5 mm
Korn-an-Korn-Struktur
Hoher Weißgrad
Hoch diffusionsfähig
Konservierungsmittelfrei
Geeignet für
Kalkputze
Kalkzementputze
Zementputze
Betonflächen im Innenbereich
Tragfähige mineralische Altanstriche
Tragfähige saugfähige Dispersionsanstriche
Nicht ohne Prüfung verwenden
Gipsputz und Gipsbauplatten
Gipskarton- und Gipsfaserplatten
Dichte oder glänzende Altbeschichtungen
Lackierte Flächen
Holz und Kunststoff
Feuchte oder nicht tragfähige Untergründe
Nicht mit Deko-Putz 15 sensitive verwechseln:
Deko-Kalkputz 15 basiert auf Kalkhydrat und ist speziell für
geeignete mineralische Untergründe vorgesehen. Deko-Putz 15
sensitive ist dagegen organisch gebunden und besitzt ein deutlich
breiteres Untergrundspektrum, unter anderem für fachgerecht
vorbereitete Gipsuntergründe.
Was macht Deko-Kalkputz 15 besonders?
Mineralisches Erscheinungsbild
Die Kalkhydratbasis und das 1,5-mm-Korn erzeugen eine
authentische mineralische Putzoberfläche, die sich deutlich von
einem organisch gebundenen Kunstharzputz unterscheidet.
Hohe Diffusionsfähigkeit
Der Kalkputz unterstützt einen wasserdampfdurchlässigen
Wandaufbau und eignet sich dadurch besonders für mineralische
Innenwände in Neu- und Altbauten.
Fertig eingestellt
Das Material ist verarbeitungsfertig und muss nicht aus einem
Trockenmörtel angerührt werden. Für die richtige Konsistenz sind
lediglich etwa 3 % Wasser vorgesehen.
Passt Deko-Kalkputz 15 zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
eine echte kalkgebundene Putzoberfläche gewünscht ist
ein tragfähiger mineralischer Untergrund vorliegt
eine 1,5-mm-Kornstruktur passend ist
der Wandaufbau hoch diffusionsoffen bleiben soll
ein konservierungsmittelfreier Innenputz gesucht wird
Besser ein anderes Produkt wählen, wenn …
Gipskarton oder Gipsputz beschichtet werden soll
eine frei modellierbare Struktur gewünscht ist
eine vollkommen glatte Wand entstehen soll
eine Außenfläche verputzt werden soll
der Untergrund nicht eindeutig bestimmt werden kann
Neue mineralische Putze vorbereiten
1. Neuputz abbinden lassen
Neue Kalk-, Kalkzement- und Zementputze vor der Beschichtung
ungefähr eine Woche ungestrichen stehen und ausreichend abbinden
lassen.
2. Sinterhaut entfernen
Wischende, mehlende Oberflächen und eventuell vorhandene
Sinterhaut müssen vollständig entfernt werden.
3. Untergrund kontrollieren
Der Untergrund muss trocken, tragfähig und frei von Staub,
Verschmutzungen sowie trennenden Substanzen sein.
Alte Putze und mineralische Anstriche
Alte feste Putze
Tragfähige Kalk-, Kalkzement- und Zementputze gründlich reinigen.
Stark verschmutzte Bereiche müssen vor dem weiteren Aufbau
vollständig sauber und trocken sein.
Sandende Putze
Sandende Oberflächen trocken abbürsten und die gesamte Fläche mit
Caparol Security Primer Roll-On oder Primalon Tiefgrund LF
grundieren.
Mineralische Altanstriche
Fest haftende Silikat- und Mineralfarbenanstriche trocken
reinigen. Nicht mehr tragfähige Schichten durch Abschleifen oder
Abschaben vollständig entfernen.
Dispersions- und Leimfarbenanstriche
Saugfähige Dispersionsanstriche
Fest haftende und saugfähige Dispersionsfarbenanstriche trocken
reinigen. Nicht tragfähige Beschichtungen beispielsweise durch
Abbeizen gründlich entfernen.
Dichte oder glänzende Dispersionsflächen sind im aktuellen
Merkblatt nicht als reguläre Untergründe freigegeben.
Leimfarbenanstriche
Alte Leimfarben restlos abwaschen und die Fläche vollständig
trocknen lassen.
Anschließend mit Caparol Security Primer Roll-On grundieren.
Beton richtig vorbereiten
Betonflächen im Innenbereich gründlich abbürsten und entstauben.
Vorhandene Zementschlämme muss mechanisch entfernt werden.
Schalöl, Fett, Wachs und andere trennende Rückstände müssen vollständig
beseitigt werden. Eine scheinbar saubere Betonfläche bietet keine sichere
Haftung, wenn noch unsichtbare Trennmittel vorhanden sind.
Gipsuntergründe sind nicht im aktuellen Merkblatt aufgeführt:
Anders als Deko-Putz 15 sensitive wird Deko-Kalkputz 15 im
technischen Merkblatt nicht für Gipsputz, Gipsbauplatten,
Gipskarton oder Gipsfaserplatten genannt. Auf solchen Untergründen
daher nicht ohne ausdrückliche objektbezogene Freigabe des
Herstellers arbeiten.
Risse und Putzausbesserungen
Geeigneten Mörtel verwenden
Der Ausbesserungsmörtel muss in seiner Festigkeit zum vorhandenen
Altputz passen. Ein zu harter Reparaturmörtel kann in einem
weicheren Altputz Spannungen verursachen.
Ausbesserungen abbinden lassen
Reparierte Stellen müssen vor der Beschichtung vollständig
abgebunden und trocken sein. Kleine Fehlstellen können mit
Caparol Handspachtel leicht beigespachtelt werden.
Schimmelbefallene Flächen
Sichtbaren Schimmelbelag nicht einfach mit Kalkputz überdecken.
Befallene Bereiche müssen gründlich gereinigt und anschließend mit
Caparol Capatox unverdünnt satt behandelt werden.
Die Fläche vor dem weiteren Aufbau vollständig trocknen lassen.
Zusätzlich muss die Ursache des Feuchteeintrags beziehungsweise des
Schimmelbefalls geklärt und dauerhaft behoben werden.
Der richtige Beschichtungsaufbau
1. Mineralischer Grundanstrich
Als Grundanstrich Caparol Histolith Innenkalk verwenden und mit
maximal 10 % sauberem Wasser verdünnen.
2. Alternative auf glatten Flächen
Auf glatten geeigneten Flächen kann alternativ Caparol Putzgrund
als systemgerechter Grundanstrich eingesetzt werden.
3. Kalkputz auftragen
Den Grundanstrich mindestens zwölf Stunden trocknen lassen.
Anschließend Deko-Kalkputz 15 gleichmäßig auftragen und noch im
nassen Zustand strukturieren.
Verfärbende Inhaltsstoffe vorher absperren:
Bei Untergründen mit wasserlöslichen oder verfärbenden Inhaltsstoffen
vor dem Caparol Putzgrund eine isolierende Grundbeschichtung mit
Primalon Filtergrund fein ausführen. Der normale Putzgrund verhindert
das Durchschlagen solcher Verfärbungen nicht zuverlässig.
So wird Deko-Kalkputz 15 verarbeitet
1. Konsistenz einstellen
Den Kalkputz gründlich aufrühren und mit ungefähr 3 % sauberem
Wasser auf eine glättkellengerechte Verarbeitungskonsistenz
einstellen.
2. Auf Kornstärke aufziehen
Das Material mit einer rostfreien Stahlglättkelle gleichmäßig
aufziehen. Die Auftragsstärke orientiert sich an der
1,5-mm-Körnung.
3. Sofort strukturieren
Den noch nassen Putz unmittelbar mit einer Kunststoffkelle
gleichmäßig strukturieren. Zusammenhängende Flächen ohne längere
Unterbrechung bearbeiten.
Abtönung und Materialmischung
Pastellfarbtöne
Eine Abtönung im Pastellbereich ist mit Caparol Histolith
Volltonfarben oder geeigneten kalkverträglichen Pigmenten
möglich.
Nicht beliebig mischen
Um die besonderen Eigenschaften des Kalkputzes zu erhalten, darf
das Produkt nicht mit beliebigen Farben, Putzen oder anderen
Zusätzen vermischt werden.
Verbrauch und Reichweite
Richtverbrauch
Ca. 2,3–2,5 kg/m².
Der Wert gilt für eine fachgerecht ausgeführte
1,5-mm-Kornstruktur.
Reichweite pro Gebinde
Ein 25-kg-Gebinde reicht rechnerisch für ungefähr
10–11 m² fertige Fläche.
Praxisverbrauch
Unebenheiten, Untergrundstruktur, Saugfähigkeit und
Materialverluste erhöhen den tatsächlichen Bedarf.
Den Verbrauch deshalb auf einer Probefläche ermitteln.
Verarbeitung und Wartezeit
Verarbeitung
Vor Gebrauch gründlich aufrühren
Mit rostfreier Stahlglättkelle aufziehen
Mit Kunststoffkelle strukturieren
Mit maximal 3 % Wasser verdünnen
Werkzeuge sofort mit Wasser reinigen
Bedingungen
Mindesttemperatur: 7 °C
Für Raumluft, Material und Untergrund
Untergrund muss vollständig trocken sein
Während der Verarbeitung ausreichend lüften
Wartezeit
Mindestens 12 Stunden zwischen Grundierung und Kalkputz
Angabe bei 20 °C und 65 % Luftfeuchtigkeit
Das Merkblatt nennt keine pauschale Endtrocknungszeit
Folgearbeiten objektbezogen erst nach ausreichender Trocknung
Häufige Fragen
Ist das ein echter Kalkputz?
Ja. Die Bindemittelbasis besteht aus Kalkhydrat mit geringen
Zusätzen organischer Stabilisatoren. Es handelt sich nicht um
einen organisch gebundenen Kunstharzputz.
Kann Deko-Kalkputz auf Gipskarton?
Gipskarton wird im aktuellen technischen Merkblatt nicht als
geeigneter Untergrund aufgeführt. Daher nur nach ausdrücklicher
technischer Freigabe des Herstellers einsetzen.
Muss vorher grundiert werden?
Ja. Vorgesehen ist ein Grundanstrich mit Histolith Innenkalk oder
auf glatten Flächen mit Caparol Putzgrund. Bei verfärbenden
Inhaltsstoffen zusätzlich Primalon Filtergrund fein verwenden.
Technische Daten
Produkttyp: verarbeitungsfertiger Kalkputz für innen
Bindemittelbasis: Kalkhydrat
Organische Zusätze: geringe Menge an Stabilisatoren
Korngröße: 1,5 mm
Struktur: Korn an Korn
Farbton: Weiß
Dichte: ca. 1,64 g/cm³
Gebindegröße: 25 kg
Verbrauch: ca. 2,3–2,5 kg/m²
Verdünnung: maximal 3 % Wasser
Mindesttemperatur: 7 °C
Lagerung: kühl und frostfrei
Original verschlossen 12 Monate lagerfähig
Chemikalienrechtlicher Hinweis:
Die aktuelle Technische Information enthält keine konkrete
Gefahreneinstufung für das Produkt. Eine alte pauschale Kennzeichnung
mit Gefahrenpiktogramm oder H317 sollte deshalb nicht ungeprüft in den
Artikel übernommen werden.
Maßgeblich sind ausschließlich das aktuelle Sicherheitsdatenblatt
und das Etikett des tatsächlich gelieferten Gebindes. Haut- und
Augenkontakt vermeiden, geeignete Schutzausrüstung verwenden und
während der Verarbeitung ausreichend lüften.
Caparol Deko-Modellierputz sensitive fein 25 kg Weiß
Caparol Deko-Modellierputz sensitive fein ist ein
konservierungsmittelfreier Strukturputz für die kreative Gestaltung von
Wandflächen im Innenbereich. Die verarbeitungsfertige, organisch
gebundene Beschichtung besitzt einen mineralischen Charakter und lässt
sich je nach Werkzeug glatt, lebhaft, gerichtet oder frei modellieren.
Der weiße Modellierputz ist diffusionsfähig, geruchsarm,
wasserverdünnbar und robust gegen Stoß und Schlag. Er eignet sich für
tragfähige Putze, Beton, Gipsuntergründe sowie entsprechend vorbereitete
Altbeschichtungen.
Kreativ strukturierbar
Feine Modellierstruktur
Hoher Weißgrad
Streich-, Wisch- und Spachteloptiken
Mit unterschiedlichen Werkzeugen gestaltbar
Für individuelle Innenwandflächen
Geeignet für
Kalkzement- und Zementputze
Gips- und Fertigputze
Gipskarton- und Gipsfaserplatten
Beton und Porenbeton
Tragfähige matte Altbeschichtungen
Dekorative Wohn- und Objektflächen
Nicht ohne Vorbereitung
Glänzende Lack- und Dispersionsflächen
Lose oder nicht tragfähige Altbeschichtungen
Stark saugende oder sandende Putze
Vergilbte oder fleckige Untergründe
Schimmelbefallene Flächen
Feuchte Untergründe und Außenflächen
Der richtige Systemaufbau:
Vor dem Modellierputz ist ein gleichmäßiger Grundanstrich mit
Caparol Putzgrund vorgesehen. Der Putzgrund darf mit maximal
5 % Wasser verdünnt und sollte ungefähr im Farbton der späteren
Deckbeschichtung eingestellt werden.
Was macht den Modellierputz besonders?
Konservierungsmittelfrei
Die weiße Lagerware ist konservierungsmittelfrei und laut
Hersteller dadurch besonders für Allergiker geeignet.
Mineralischer Charakter
Der Putz ist organisch gebunden, wirkt durch seine Füllstoffe und
Oberflächenstruktur jedoch mineralisch und deutlich lebendiger
als eine glatte Wandfarbe.
Robust im Alltag
Die fertige Beschichtung ist haftfest und widerstandsfähig gegen
übliche Stoß- und Schlagbeanspruchungen dekorativer Innenflächen.
Passt der Modellierputz zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
eine individuelle Struktur statt einer glatten Wand gewünscht ist
Innenflächen kreativ gestaltet werden sollen
ein weißer, feiner Modellierputz benötigt wird
mit Kelle, Bürste, Schwamm oder Rolle gearbeitet wird
eine konservierungsmittelfreie weiße Ausführung gesucht wird
Besser ein anderes Produkt wählen, wenn …
eine vollkommen glatte Q4-Oberfläche entstehen soll
eine exakt gleichmäßige Kornstruktur gewünscht ist
eine Außenfläche beschichtet werden soll
der Untergrund dauerhaft feucht ist
eine besonders dünne Farbbeschichtung ausreicht
Kalkzement- und Zementputze vorbereiten
Feste, normal saugende Putze
Tragfähige und normal saugende Kalkzement- und Zementputze
benötigen keine zusätzliche Tiefengrundierung.
Der systemgerechte Grundanstrich mit Caparol Putzgrund bleibt
dennoch Bestandteil des Beschichtungsaufbaus.
Sandende und stark saugende Putze
Grob poröse, sandende oder stark saugende Putze zuerst mit
Primalon Tiefgrund LF festigen und die Saugfähigkeit
vereinheitlichen.
Gipsputz und Gipskarton vorbereiten
Gips- und Fertigputze
Eine vorhandene Sinterhaut abschleifen und die Fläche sorgfältig
entstauben.
Abhängig von der Saugfähigkeit mit Security Primer Roll-On,
Primalon Tiefgrund LF oder Primalon Universal Haftgrund
grundieren.
Gipskarton und Gipsfaser
Spachtelgrate abschleifen und die Platten mit Security Primer
Roll-On oder Primalon Tiefgrund LF grundieren.
Vergilbte oder UV-belastete Platten
Gipskartonplatten mit wasserlöslichen Inhaltsstoffen oder
UV-bedingten Verfärbungen benötigen eine absperrende Grundierung
mit Primalon Filtergrund fein.
Beton, Porenbeton und Altbeschichtungen
Beton
Trennmittelrückstände sowie mehlende und sandende Bestandteile
vollständig entfernen. Die Fläche muss sauber, fest und trocken
sein.
Porenbeton
Porenbeton mit Primalon PM 200 grundieren, das im Verhältnis
1 : 5 mit Wasser gemischt wird.
Erforderliche Glättungen zuvor mit Handspachtel leicht
ausführen.
Tragfähige Altbeschichtungen
Matte, schwach saugende Beschichtungen können direkt
überarbeitet werden.
Glänzende Oberflächen und Lacke anrauen und mit Primalon
Universal Haftgrund grundieren.
Nicht tragfähige und belastete Untergründe
Lose Altbeschichtungen
Nicht tragfähige Lack-, Dispersions-, Kunstharzputz- und
Mineralfarbenbeschichtungen vollständig mechanisch entfernen.
Leimfarbenanstriche
Alte Leimfarbe vollständig abwaschen und die getrocknete Fläche
mit Security Primer Roll-On oder Primalon Tiefgrund LF
grundieren.
Nikotin, Wasser und Fettflecken
Nikotin-, Wasser-, Ruß-, Öl- und Fettflecken vor der
Beschichtung mit Primalon Filtergrund fein absperren.
Schimmel nicht einfach überputzen:
Schimmelbelag fachgerecht entfernen, die Ursache des Befalls
dauerhaft beheben und die Fläche mit Capatox unverdünnt behandeln.
Erst nach vollständiger Trocknung darf der weitere Aufbau erfolgen.
Kleine Fehlstellen ausbessern
Kleine Ausbrüche und Fehlstellen mit Primalon Füllspachtel oder
Handspachtel leicht ausbessern. Nach vollständiger Trocknung bei Bedarf
mit Primalon Tiefgrund LF nachgrundieren.
Der Modellierputz dient der dekorativen Strukturierung und sollte nicht
dazu verwendet werden, tiefe Ausbrüche oder größere Unebenheiten
unsystematisch aufzufüllen.
Der richtige Beschichtungsaufbau
1. Untergrund vorbereiten
Die Fläche muss trocken, sauber, tragfähig und frei von
trennenden Substanzen sein. Notwendige Tiefen-, Haft- oder
Isoliergrundierungen vollständig trocknen lassen.
2. Putzgrund auftragen
Caparol Putzgrund gleichmäßig auftragen. Bei Bedarf mit maximal
5 % Wasser verdünnen und ungefähr im späteren Farbton des
Modellierputzes einstellen.
3. Modellierputz strukturieren
Den Modellierputz mit einer rostfreien Glättkelle in der für die
gewünschte Struktur notwendigen Stärke auftragen und sofort
modellieren.
Welche Strukturen sind möglich?
Glättkelle und Spachtel
Für gerichtete, gespachtelte, wolkige oder bewusst unregelmäßige
Kellenstrukturen.
Bürste und Schwamm
Für weichere, bewegte Strukturen, Wischbilder und organisch
wirkende Oberflächen.
Strukturrolle
Für wiederkehrende, rollentypische Oberflächenstrukturen.
Werkzeug und Arbeitsweise bestimmen das endgültige Ergebnis.
Werkzeug nicht nass verwenden:
Die Modellierwerkzeuge dürfen nicht vollständig nass sein.
Abhängig von der gewünschten Struktur können sie bei Bedarf leicht
angefeuchtet werden. Zu viel Wasser verändert Konsistenz, Struktur
und Farbwirkung.
Farbton und Abtönung
Weiß als Lagerware
Der Modellierputz wird in Weiß mit hohem Weißgrad angeboten und
kann direkt als dekorative weiße Oberfläche eingesetzt werden.
Pastellfarbig abtönen
Eine Abtönung mit maximal 3 % AmphiColor Voll- und Abtönfarbe ist
möglich. Die benötigte Gesamtmenge für eine zusammenhängende
Fläche vollständig miteinander vermischen.
Werden Abtönfarben zugesetzt, sind zusätzlich deren technische und
chemikalienrechtliche Angaben zu beachten. Die Eigenschaften der
ursprünglichen weißen sensitive-Ausführung dürfen nicht ungeprüft auf
die fertige Mischung übertragen werden.
Verbrauch und Reichweite
Verbrauch fein
Ca. 1,8–2,2 kg/m².
Der Wert hängt von Untergrund und gewünschter Modellierstruktur
ab.
Reichweite pro Gebinde
Ein 25-kg-Gebinde reicht rechnerisch für ungefähr
11–14 m² fertige Fläche.
Praxisverbrauch
Tiefe Strukturen, unebene Flächen und Werkzeugverluste erhöhen
den tatsächlichen Materialbedarf.
Struktur und Verbrauch deshalb vorab auf einer Musterfläche
bestimmen.
Verarbeitung und Trocknung
Verarbeitung
Vor Gebrauch gründlich aufrühren
Mit rostfreier Glättkelle auftragen
Sofort nach dem Auftrag strukturieren
Bei Bedarf 2–3 % Wasser zugeben
Maximale Verdünnung: 3 % Wasser
Bedingungen
Mindesttemperatur: 5 °C
Für Material, Untergrund und Raumluft
Untergrund muss vollständig trocken sein
Während der Trocknung ausreichend lüften
Trocknung
Trockenzeit ca. 24 Stunden
Angabe bei 20 °C und 65 % Luftfeuchtigkeit
Kälte verzögert die Trocknung
Hohe Luftfeuchtigkeit verlängert die Wartezeit
Häufige Fragen
Muss immer Putzgrund verwendet werden?
Ja. Der aktuelle Beschichtungsaufbau sieht vor dem Modellierputz
einen Grundanstrich mit Caparol Putzgrund vor. Eine zusätzliche
Tiefengrundierung hängt vom Untergrund ab.
Kann der Putz auf Gipskarton?
Ja. Spachtelgrate abschleifen und mit Security Primer Roll-On
oder Primalon Tiefgrund LF grundieren. Verfärbende Platten
benötigen Primalon Filtergrund fein.
Ist die Struktur später exakt vorhersehbar?
Nur bedingt. Werkzeug, Materialmenge und persönliche Handschrift
bestimmen das Ergebnis. Vor der Gesamtfläche deshalb immer eine
Musterfläche anlegen.
Technische Daten
Produkttyp: dekorativer Modellierputz für innen
Bindemittelbasis: organisch gebunden
Ausführung: sensitive fein
Farbton: Weiß
Dichte: ca. 1,80 g/cm³
Gebindegröße: 25 kg
Verbrauch: ca. 1,8–2,2 kg/m²
Verdünnung: maximal 3 % Wasser
Mindesttemperatur: 5 °C
Trockenzeit: ca. 24 Stunden
Lagerung: kühl und frostfrei
Original verschlossen 12 Monate lagerfähig
Sicherheitshinweis:
Deko-Modellierputz sensitive Weiß ist nach dem aktuellen
Sicherheitsdatenblatt nicht als gefährliches Gemisch eingestuft.
Es sind kein Gefahrenpiktogramm, kein Signalwort und keine
Gefahrenhinweise erforderlich.
Haut- und Augenkontakt dennoch vermeiden und während Verarbeitung
sowie Trocknung ausreichend lüften. Materialreste und Waschwasser
nicht in Kanalisation, Gewässer oder Erdreich gelangen lassen.
Maßgeblich bleiben das aktuelle Gebindeetikett und das
Sicherheitsdatenblatt der gelieferten Ausführung.
Caparol Deko-Putz 15 sensitive Weiß 25 kg
Caparol Deko-Putz 15 sensitive ist ein verarbeitungsfertiger Reibeputz
für dekorative Wandflächen im Innenbereich. Das 1,5-mm-Korn bildet eine
gleichmäßige Korn-an-Korn-Struktur mit mineralischem Charakter und eignet
sich für Wohnräume, Flure, Treppenhäuser und geeignete Objektflächen.
Die weiße sensitive-Ausführung ist konservierungs- und lösemittelfrei,
geruchsarm, diffusionsfähig und robust gegen Stoß und Schlag. Sie wird
auf tragfähigen Putzen, Beton, Gipsuntergründen sowie entsprechend
vorbereiteten Altbeschichtungen verarbeitet.
Korn-an-Korn-Struktur
Korngröße 1,5 mm
Dekorative Reibeputzstruktur
Hoher Weißgrad
Mineralischer Charakter
Diffusionsfähig
Geeignet für
Kalkzement- und Zementputze
Gips- und Fertigputze
Gipskarton- und Gipsfaserplatten
Beton und Porenbeton
Tragfähige matte Altbeschichtungen
Dekorative Innenwandflächen
Nicht ohne Vorbereitung
Glänzende Lack- und Dispersionsflächen
Lose oder nicht tragfähige Altanstriche
Sandende oder stark saugende Putze
Vergilbte oder fleckige Untergründe
Schimmelbelastete Flächen
Feuchte Untergründe und Außenflächen
Nicht mit Deko-Kalkputz 15 verwechseln:
Deko-Putz 15 sensitive ist ein organisch gebundener Reibeputz.
Deko-Kalkputz 15 ist dagegen ein separates Produkt auf Kalkbasis.
Die beiden Putze besitzen unterschiedliche Bindemittel und
Beschichtungsaufbauten.
Was macht Deko-Putz 15 sensitive besonders?
Konservierungsmittelfrei
Die weiße sensitive-Ausführung wird ohne Konservierungsmittel
hergestellt und ist zugleich lösemittelfrei und geruchsarm.
Belastbare Oberfläche
Die fertige Putzoberfläche ist robust gegen übliche Stoß- und
Schlagbeanspruchungen und eignet sich dadurch auch für
stärker frequentierte Innenbereiche.
Gleichmäßige Körnung
Das 1,5-mm-Korn ermöglicht eine deutlich sichtbare, aber noch
relativ feine Reibeputzstruktur. Werkzeug und Arbeitsweise
bestimmen das endgültige Strukturbild.
Passt der Reibeputz zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
eine dekorative Korn-an-Korn-Struktur gewünscht ist
eine Korngröße von 1,5 mm passend ist
Innenwände robust gestaltet werden sollen
ein verarbeitungsfertiger Reibeputz gesucht wird
eine konservierungsmittelfreie weiße Ausführung wichtig ist
Besser ein anderes Produkt wählen, wenn …
eine vollkommen glatte Wandoberfläche gewünscht ist
eine frei modellierte Struktur entstehen soll
eine feinere oder gröbere Körnung benötigt wird
eine echte Kalkputzoberfläche verlangt wird
eine Außenfläche beschichtet werden soll
Kalkzement- und Zementputze vorbereiten
Feste, normal saugende Putze
Tragfähige und normal saugende Kalkzement- und Zementputze
benötigen keine zusätzliche Tiefengrundierung.
Der systemgerechte Grundanstrich mit Caparol Putzgrund bleibt
dennoch Bestandteil des Beschichtungsaufbaus.
Sandende und stark saugende Putze
Grob poröse, sandende oder stark saugende Putze zuerst mit
Primalon Tiefgrund LF festigen und die Saugfähigkeit
vereinheitlichen.
Gipsputz und Gipsplatten vorbereiten
Gips- und Fertigputze
Eine vorhandene Sinterhaut abschleifen und den Schleifstaub
vollständig entfernen.
Abhängig von der Saugfähigkeit mit Security Primer Roll-On,
Primalon Tiefgrund LF oder Primalon Universal Haftgrund
grundieren.
Gipsbauplatten
Saugende Gipsbauplatten mit Security Primer Roll-On oder
Primalon Tiefgrund LF grundieren.
Gipskarton und Gipsfaser
Spachtelgrate abschleifen und die Fläche mit Security Primer
Roll-On oder Primalon Tiefgrund LF grundieren.
Platten mit wasserlöslichen Inhaltsstoffen oder UV-bedingten
Verfärbungen benötigen Primalon Filtergrund fein.
Beton, Porenbeton und Altbeschichtungen
Beton
Trennmittelrückstände sowie mehlende und sandende Bestandteile
vollständig entfernen. Der Beton muss sauber, trocken und
tragfähig sein.
Porenbeton
Porenbeton mit Primalon PM 200 grundieren, das im Verhältnis
1 : 5 mit Wasser gemischt wird.
Erforderliche Glättungen vorher mit Handspachtel leicht
ausführen.
Tragfähige Altbeschichtungen
Matte und schwach saugende Altbeschichtungen können nach
gründlicher Reinigung direkt überarbeitet werden.
Glänzende Oberflächen und Lacke anrauen und anschließend mit
Primalon Universal Haftgrund grundieren.
Nicht tragfähige und belastete Flächen
Lose Altbeschichtungen
Nicht tragfähige Lack-, Dispersions-, Kunstharzputz- und
Mineralfarbenbeschichtungen vollständig mechanisch entfernen.
Leimfarbenanstriche
Alte Leimfarbe vollständig abwaschen. Nach ausreichender
Trocknung mit Security Primer Roll-On oder Primalon Tiefgrund LF
grundieren.
Nikotin, Wasser und Fettflecken
Nikotin-, Wasser-, Ruß-, Öl- und Fettflecken vor dem Putzauftrag
mit Primalon Filtergrund fein absperren.
Schimmel nicht einfach überputzen:
Schimmelbelag fachgerecht entfernen, die Ursache des Befalls
dauerhaft beheben und die Fläche mit Capatox unverdünnt behandeln.
Erst nach vollständiger Trocknung darf der weitere Aufbau erfolgen.
Kleine Fehlstellen ausbessern
Kleine Ausbrüche und Fehlstellen mit Primalon Füllspachtel oder
Handspachtel leicht ausbessern. Nach vollständiger Trocknung bei Bedarf
mit Primalon Tiefgrund LF nachgrundieren.
Deko-Putz 15 sensitive dient der dekorativen Oberflächenstruktur und
sollte nicht zum unsystematischen Auffüllen tiefer Ausbrüche oder großer
Unebenheiten verwendet werden.
Der richtige Beschichtungsaufbau
1. Untergrund vorbereiten
Die Fläche muss trocken, sauber, tragfähig und frei von
trennenden Substanzen sein. Notwendige Tiefen-, Haft- oder
Isoliergrundierungen vollständig trocknen lassen.
2. Putzgrund auftragen
Caparol Putzgrund gleichmäßig auftragen und bei Bedarf mit
maximal 5 % Wasser verdünnen.
Den Putzgrund möglichst ungefähr im Farbton der späteren
Deckbeschichtung einstellen.
3. Reibeputz strukturieren
Deko-Putz 15 sensitive mit einer rostfreien Glättkelle in der
erforderlichen Schichtstärke auftragen und sofort im nassen
Zustand strukturieren.
Struktur richtig ausführen
Zügig arbeiten
Den Putz unmittelbar nach dem Aufziehen strukturieren.
Zusammenhängende Flächen ohne längere Unterbrechung bearbeiten.
Werkzeug bestimmt die Optik
Je nach gewünschtem Erscheinungsbild können Glättkelle, Bürste,
Spachtel, Schwamm oder Rolle verwendet werden.
Werkzeug nur leicht anfeuchten
Nicht mit vollständig nassem Werkzeug arbeiten. Abhängig von
der gewünschten Struktur darf das Werkzeug leicht angefeuchtet
werden.
Ansätze und Farbunterschiede vermeiden:
Zusammenhängende Flächen immer nass in nass in einem Arbeitsgang
beschichten. Durch die verwendeten Natursande können geringe
Farbtonabweichungen entstehen. Deshalb nur Material derselben
Produktionsnummer verwenden oder verschiedene Chargen vor
Arbeitsbeginn vollständig miteinander vermischen.
Farbton und Abtönung
Weiß als Lagerware
Deko-Putz 15 sensitive wird in Weiß mit hohem Weißgrad angeboten
und kann direkt als fertige weiße Putzoberfläche eingesetzt
werden.
Pastellfarbig abtönen
Eine Abtönung mit maximal 3 % AmphiColor Voll- und Abtönfarbe
ist möglich. Die gesamte benötigte Menge für eine Fläche vor
Arbeitsbeginn einheitlich mischen.
Nach Zugabe einer Abtönfarbe sind auch deren technische und
chemikalienrechtliche Angaben zu berücksichtigen. Die Eigenschaften der
ungetönten weißen sensitive-Ausführung dürfen nicht ungeprüft auf die
fertige Mischung übertragen werden.
Verbrauch und Reichweite
Richtverbrauch
Ca. 2,2–2,5 kg/m².
Grundlage ist eine fachgerecht ausgeführte 1,5-mm-Struktur.
Reichweite pro Gebinde
Ein 25-kg-Gebinde reicht rechnerisch für ungefähr
10–11 m² fertige Fläche.
Praxisverbrauch
Unebenheiten, Untergrundstruktur, Werkzeug und Materialverluste
erhöhen den tatsächlichen Bedarf.
Verbrauch und Struktur deshalb auf einer Musterfläche prüfen.
Verarbeitung und Trocknung
Verarbeitung
Vor Gebrauch gründlich aufrühren
Mit rostfreier Glättkelle auftragen
Unmittelbar nach dem Auftrag strukturieren
Bei Bedarf 2–3 % Wasser zugeben
Maximale Verdünnung: 3 % Wasser
Bedingungen
Mindesttemperatur: 5 °C
Für Material, Untergrund und Raumluft
Untergrund muss vollständig trocken sein
Während der Trocknung ausreichend lüften
Trocknung
Trockenzeit ca. 24 Stunden
Angabe bei 20 °C und 65 % Luftfeuchtigkeit
Kälte verzögert die Trocknung
Hohe Luftfeuchtigkeit verlängert die Wartezeit
Häufige Fragen
Muss immer Putzgrund verwendet werden?
Ja. Der aktuelle Beschichtungsaufbau sieht vor dem Deko-Putz
einen Grundanstrich mit Caparol Putzgrund vor. Eine zusätzliche
Tiefengrundierung hängt vom jeweiligen Untergrund ab.
Kann der Putz auf Gipskarton?
Ja. Spachtelgrate abschleifen und mit Security Primer Roll-On
oder Primalon Tiefgrund LF grundieren. Verfärbende Platten
benötigen Primalon Filtergrund fein.
Ist das ein Kalkputz?
Nein. Deko-Putz 15 sensitive ist organisch gebunden und besitzt
einen mineralischen Oberflächencharakter. Der separate
Deko-Kalkputz 15 ist ein anderes Produkt.
Technische Daten
Produkttyp: dekorativer Reibeputz für innen
Ausführung: Deko-Putz 15 sensitive
Bindemittelbasis: organisch gebunden
Korngröße: 1,5 mm
Struktur: Korn an Korn
Farbton: Weiß
Dichte: ca. 1,80 g/cm³
Gebindegröße: 25 kg
Verbrauch: ca. 2,2–2,5 kg/m²
Verdünnung: maximal 3 % Wasser
Mindesttemperatur: 5 °C
Trockenzeit: ca. 24 Stunden
Lagerung: kühl und frostfrei
Original verschlossen 12 Monate lagerfähig
Sicherheitshinweis:
Caparol Deko-Putz 15 sensitive Weiß ist nach dem aktuellen
Sicherheitsdatenblatt nicht als gefährliches Gemisch eingestuft.
Es sind kein Gefahrenpiktogramm, kein Signalwort und keine
Gefahrenhinweise erforderlich.
Haut- und Augenkontakt dennoch vermeiden und geeignete
Schutzhandschuhe sowie eine Schutzbrille tragen. Materialreste und
Waschwasser nicht in Kanalisation, Gewässer oder Erdreich gelangen
lassen. Maßgeblich bleiben das aktuelle Gebindeetikett und das
Sicherheitsdatenblatt der gelieferten Ausführung.
Caparol Histolith Innenkalk Weiß 18 kg
Caparol Histolith Innenkalk ist eine stumpfmatte Kalkfarbe für
authentische mineralische Anstriche im Innenbereich. Sie eignet sich
besonders für kalkreiche Putze, saugfähige mineralische Altanstriche und
die fachgerechte Gestaltung historischer Gebäude.
Die hoch diffusionsfähige Beschichtung bleibt saug- und sorptionsfähig
und unterstützt damit einen mineralischen, feuchtigkeitsausgleichenden
Wandaufbau. Neben der Baudenkmalpflege kann Histolith Innenkalk auch in
Wohnräumen eingesetzt werden, wenn eine natürliche Kalkoptik und keine
robuste Standard-Dispersionsoberfläche gewünscht sind.
Echte Kalkoptik
Stumpfmatte mineralische Oberfläche
Kalktypisch lebendige Farbwirkung
Hoch wasserdampfdurchlässig
Saug- und sorptionsfähig
Spannungsarm
Geeignet für
Kalkreiche Innenputze
Neue mineralische Putze
Alte ungestrichene Putze
Saugfähige mineralische Altanstriche
Geeignete Lehmputze
Saugfähige Natursteine
Nicht einfach einsetzen für
Dichte Dispersions- und Lackanstriche
Gipskarton ohne geprüften Systemaufbau
Nicht saugende Untergründe
Feuchte oder nicht tragfähige Flächen
Regelmäßig nass gereinigte Wände
Außenflächen
Wichtig für die Erwartung an die Oberfläche:
Eine Kalkfarbe wirkt nicht wie eine vollkommen gleichmäßige
Dispersionsfarbe. Untergrund, Saugfähigkeit, Werkzeug und
Trocknungsbedingungen können zu einer lebendigen, leicht wolkigen
Farbwirkung führen. Genau dieses kalktypische Erscheinungsbild ist
bei historischen und natürlich gestalteten Innenräumen häufig
ausdrücklich erwünscht.
Was macht Histolith Innenkalk besonders?
Sehr diffusionsoffen
Mit einem sd-Wert von nur 0,01 m behindert die Beschichtung den
Wasserdampfaustausch des mineralischen Wandaufbaus nur sehr
gering.
Feuchtigkeitsausgleichend
Die saug- und sorptionsfähige Oberfläche kann zeitweise
Luftfeuchtigkeit aufnehmen und wieder abgeben. Besonders sinnvoll
ist dies in Verbindung mit geeigneten mineralischen Putzen.
Für historische Substanz
Die spannungsarme Kalkbeschichtung eignet sich besonders für
mineralische Altbauten und denkmalgeschützte Innenräume, in denen
moderne, dichte Beschichtungen nicht erwünscht sind.
Passt Histolith Innenkalk zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
ein kalkreicher oder mineralischer Untergrund vorliegt
eine authentische Kalkoptik gewünscht ist
der Wandaufbau hoch diffusionsoffen bleiben soll
historische oder denkmalgeschützte Räume renoviert werden
eine lebendige statt vollkommen gleichmäßige Fläche gefällt
Besser eine andere Innenfarbe wählen, wenn …
eine robuste, scheuerbeständige Oberfläche benötigt wird
die Wand regelmäßig feucht gereinigt werden muss
eine absolut gleichmäßige Farbfläche erwartet wird
ein dichter oder nicht saugender Altanstrich vorhanden ist
der Untergrund nicht eindeutig bestimmt werden kann
Neue mineralische Putze vorbereiten
Regulär austrocknen lassen
Neue mineralische Putze der Klassen CS I bis CS IV normalerweise
zwei bis vier Wochen stehen und ausreichend abbinden lassen.
Sinterhaut entfernen
Vorhandene Sinterhaut mit Histolith Fluat behandeln. Die
technischen Vorgaben zur Anwendung und zum anschließenden
Nachwaschen beachten.
Freskale Verarbeitung
Alternativ kann Histolith Innenkalk ungefähr 24 Stunden nach dem
Putzauftrag freskal verarbeitet werden.
Bei getönten Beschichtungen können dabei deutliche
Farbtonabweichungen und Flecken entstehen.
Alte Putze und mineralische Anstriche
Untergrund reinigen
Alte ungestrichene Putze und saugfähige mineralische Altanstriche
sorgfältig reinigen. Minderfeste, sandende und lose Schichten
vollständig entfernen.
Putzausbesserungen angleichen
Ausbesserungsmörtel müssen in Art und Struktur zum vorhandenen
Altputz passen und vor dem Anstrich vollständig abgebunden sein.
Reparaturstellen mit Histolith Fluat behandeln und anschließend
fachgerecht nachwaschen.
Lehmputz und Naturstein richtig prüfen
Lehmputz
Die Oberfläche reinigen und mit Histolith Silikat-Fixativ
grundieren. Vor der Gesamtbeschichtung unbedingt eine
Probefläche anlegen und auf Braunverfärbungen prüfen.
Naturstein
Nur saugfähige Natursteine sind geeignet. Absandende Flächen mit
Histolith Silikat-Fixativ festigen und die Verträglichkeit zuvor
auf einer Probefläche prüfen.
Wasserlösliche Inhaltsstoffe können später ausblühen oder
Flecken in der Beschichtung verursachen.
Schimmel nicht einfach überstreichen:
Sichtbarer Schimmelbefall muss zunächst fachgerecht nass gereinigt
und die Ursache der Feuchtigkeit geklärt werden. Nach dem Trocknen ist
die vorgesehene Untergrundbehandlung auszuführen. Eine Kalkfarbe
ersetzt keine Sanierung von Feuchte-, Lüftungs- oder Bauschäden.
Beschichtungsaufbau
1. Saugfähigkeit prüfen
Der Untergrund muss trocken, sauber, saugfähig und frei von
trennenden Substanzen sein. Stark oder unterschiedlich saugende
Flächen vorab vereinheitlichen.
2. Bei Bedarf fixieren
Stark und unterschiedlich saugende Untergründe mit Histolith
Silikat-Fixativ grundieren.
Je nach Saugfähigkeit wird das Fixativ im Verhältnis 2 : 1 bis
1 : 1 mit Wasser verdünnt.
3. Zweimal beschichten
Eine Grund- und eine Schlussbeschichtung mit Histolith Innenkalk
ausführen. Je nach Saugfähigkeit darf das Material mit maximal
10 % sauberem Wasser verdünnt werden.
Große Flächen gleichmäßig bearbeiten
Für große zusammenhängende Flächen empfiehlt der Hersteller, die bereits
getrocknete Grundbeschichtung unmittelbar vor dem Schlussanstrich
gleichmäßig mit sauberem Wasser zu befeuchten.
Die Schlussbeschichtung wird anschließend in den mattfeuchten Untergrund
eingearbeitet. Zusammenhängende Flächen immer nass in nass und ohne
längere Unterbrechung beschichten, um sichtbare Ansätze möglichst zu
vermeiden.
Werkzeug und Farbton
Bürstenauftrag
Bei denkmalgeschützten Objekten wird die Verarbeitung mit
geeigneten Bürstenwerkzeugen bevorzugt. Dadurch entsteht die
typische handwerkliche Kalkoberfläche.
Farbtonwahl
Neben Weiß sind Werksabtönungen in vielen Farbtönen auf Anfrage
möglich. Selbstabtönungen können mit Histolith Volltonfarbe Kalk
oder geeigneten Trockenpigmenten erfolgen.
Chargen beachten
Auf zusammenhängenden Flächen nur Material derselben
Produktionsnummer verwenden oder unterschiedliche Chargen vor
Arbeitsbeginn vollständig miteinander vermischen.
Angrenzende Flächen sorgfältig schützen:
Kalkfarbe ist stark alkalisch. Glas, Keramik, Lackflächen, Klinker,
Naturstein, Metall und Holz vor Arbeitsbeginn vollständig abdecken.
Spritzer sofort mit reichlich sauberem Wasser entfernen.
Verbrauch und Reichweite
Verbrauch je Anstrich
Ca. 150–200 g/m² auf glattem Untergrund.
Ein Anstrich
Ein 18-kg-Gebinde reicht rechnerisch für ungefähr
90–120 m².
Zwei Anstriche
Bei Grund- und Schlussbeschichtung reicht ein 18-kg-Gebinde
rechnerisch für ungefähr 45–60 m² fertige Fläche.
Die Reichweiten sind theoretische Richtwerte für glatte Flächen.
Saugfähigkeit, Struktur, Bürstenauftrag und objektbedingte
Materialverluste beeinflussen den tatsächlichen Bedarf. Den Verbrauch
deshalb auf einer Probefläche ermitteln.
Verarbeitung und Trocknung
Verarbeitung
Vor Gebrauch gründlich aufrühren
Bevorzugt mit Bürstenwerkzeugen auftragen
Je Anstrich maximal 10 % Wasser zugeben
Nass in nass ohne Unterbrechung arbeiten
Werkzeuge sofort mit Wasser reinigen
Bedingungen
Mindesttemperatur: 8 °C
Für Raumluft, Material und Untergrund
Untergrund muss trocken sein
Vorsicht bei Gefahr von Nachtfrost
Trocknung bei 20 °C
Oberflächentrocken nach ca. 4–6 Stunden
Überstreichbar nach ca. 24 Stunden
Kälte verzögert die Trocknung
Hohe Luftfeuchtigkeit verlängert die Wartezeit
Häufige Fragen
Ist Histolith Innenkalk eine reine Kalkfarbe?
Die Rezeptur basiert überwiegend auf Weißkalk, mineralischen
Pigmenten und Füllstoffen. Weniger als 5 % organische Zusätze,
darunter Leinöl, verbessern Verarbeitung und Pigmentbindung.
Kann Kalkfarbe auf Dispersionsfarbe?
Nicht pauschal. Histolith Innenkalk ist für saugfähige
mineralische Untergründe vorgesehen. Dichte oder unbekannte
Altanstriche müssen zuerst fachlich geprüft werden.
Wird die Oberfläche vollkommen gleichmäßig?
Nicht zwingend. Kalkfarben können abhängig vom Untergrund und
Auftrag leicht wolkig oder changierend wirken. Eine Probefläche
zeigt die spätere Wirkung am zuverlässigsten.
Technische Daten
Produkttyp: Kalkfarbe für innen
Basis: Weißkalk beziehungsweise Kalkhydrat
Organische Zusätze: unter 5 %, unter anderem Leinöl
Farbton: Weiß
Glanzgrad: G4 stumpfmatt
Dichte: ca. 1,44 g/cm³
Gebindegröße: 18 kg
Wasserdampfdurchlässigkeit: sd-Wert 0,01 m
Verbrauch: ca. 150–200 g/m² je Arbeitsgang
Verdünnung: maximal 10 % Wasser
Lagerung: kühl und frostfrei
Werkzeugreinigung: sofort mit Wasser
Gefahr – stark alkalische Kalkfarbe:
Haut, Augen und Atemwege vor Material und Spritznebel schützen.
Geeignete Schutzhandschuhe, Schutzkleidung sowie Augen- und
Gesichtsschutz tragen. Bei Kontakt mit den Augen sofort mehrere
Minuten mit Wasser spülen und unverzüglich medizinische Hilfe
beziehungsweise die Vergiftungsinformationszentrale kontaktieren.
Für die genaue chemikalienrechtliche Kennzeichnung sind immer das
aktuelle Sicherheitsdatenblatt und das Etikett des tatsächlich
gelieferten Gebindes maßgeblich. Österreichische
Vergiftungsinformationszentrale: +43 1 406 43 43.
Caparol Histolith Leimfarbe Weiß 20 kg
Caparol Histolith Leimfarbe ist eine reversible, wasserverdünnbare
Innenfarbe für hochwertige Anstriche und dekorative Malereien in
denkmalgeschützten Gebäuden. Sie erzeugt eine feine, stumpfmatte
Oberfläche und eignet sich besonders für historische Innenräume, bei
denen das Erscheinungsbild und die bauphysikalischen Eigenschaften des
Untergrundes erhalten bleiben sollen.
Die Leimfarbe ist diffusionsfähig, geruchsarm und frei von Titandioxid.
Als Bindemittel werden Zelluloseleim und Acrylharz eingesetzt. Sie ist
daher keine reine Kalk- oder Silikatfarbe, sondern eine speziell für die
Baudenkmalpflege entwickelte Innenbeschichtung.
Für historische Innenräume
Reversible Innenbeschichtung
Speziell für die Baudenkmalpflege
Stumpfmatte, feine Oberfläche
Frei von Titandioxid
Diffusionsfähig
Geeignet für
Kalk- und Zementputze
Gipsputze
Gipsbau- und Gipskartonplatten
Beton und Porenbeton
Tragfähige Leimfarbenanstriche
Ungestrichene Papiertapeten
Nicht geeignet für
Außenflächen
Feuchte oder nicht tragfähige Untergründe
Lose Tapeten und abblätternde Altanstriche
Regelmäßig nass zu reinigende Flächen
Stark mechanisch beanspruchte Bereiche
Ungeprüfte glänzende oder dichte Beschichtungen
Nicht mit einer scheuerbeständigen Innenfarbe verwechseln:
Histolith Leimfarbe besitzt Nassabriebklasse 5. Sie ist
wischbeständig, aber nicht für häufiges feuchtes Reinigen oder starke
Scheuerbeanspruchung vorgesehen. Zur Pflege empfiehlt der Hersteller
ein vorsichtiges trockenes Abbürsten mit einer weichen Bürste.
Was macht Histolith Leimfarbe besonders?
Authentisches Erscheinungsbild
Der stumpfmatte Glanzgrad und die feine Oberflächenstruktur passen
besonders gut zu historischen Innenräumen, in denen ein moderner
Kunststoffglanz unerwünscht ist.
Hohe Diffusionsfähigkeit
Mit einem sd-Wert unter 0,1 m bleibt die Beschichtung
wasserdampfdurchlässig. Das ist besonders bei historischen
Putz- und Wandaufbauten von Bedeutung.
Ohne Titandioxid
Die Rezeptur kommt ohne Titandioxid aus und erreicht dennoch
Deckvermögen Klasse 1. Die endgültige Wirkung bleibt vom
Untergrund und von der vorgesehenen Auftragsmenge abhängig.
Passt die Leimfarbe zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
ein historischer Innenraum beschichtet wird
eine reversible Beschichtung gefordert ist
eine besonders stumpfmatte Optik gewünscht wird
der Untergrund diffusionsoffen bleiben soll
die Fläche nur gering mechanisch belastet wird
Besser eine andere Innenfarbe wählen, wenn …
eine scheuerbeständige Oberfläche benötigt wird
die Wand regelmäßig feucht gereinigt werden muss
Flure oder stark beanspruchte Nutzräume gestrichen werden
eine robuste Dispersions- oder Silikatfarbe gesucht wird
im Außenbereich gearbeitet werden soll
Mineralische Putze vorbereiten
Kalk- und Zementputze
Feste und normal saugende Kalk- oder Zementputze können ohne
zusätzliche Grundierung beschichtet werden.
Grob poröse, sandende oder stark saugende Putze zuvor mit
Histolith Silikat Fixativ oder Primalon PM 200 grundieren.
Gipsputze und Gipsbauplatten
Gipsputze und saugende Gipsbauplatten mit Primalon Tiefgrund LF
oder Primalon PM 200 grundieren.
Eine vorhandene Sinterhaut auf Gipsputz vorher abschleifen und
den Schleifstaub vollständig entfernen.
Beton und Porenbeton
Trennmittel, mehlende und sandende Bestandteile vollständig
entfernen. Anschließend mit Primalon PM 200 grundieren, das im
Verhältnis 1 : 5 mit Wasser gemischt wird.
Gipskarton, Tapeten und Altanstriche
Gipskartonplatten
Spachtelgrate abschleifen und die Fläche mit Primalon PM 200
grundieren.
Bei länger unbelichteten beziehungsweise vergilbungsgefährdeten
Platten einen absperrenden Anstrich mit Primalon Filtergrund fein
ausführen.
Vorhandene Leimfarbe
Alte Leimfarbenanstriche möglichst gründlich mit Wasser abwaschen.
Nach vollständiger Trocknung mit Primalon Tiefgrund LF
grundieren.
Papiertapeten
Fest haftende, ungestrichene Raufaser-, Relief- und Prägetapeten
aus Papier können ohne zusätzliche Vorbehandlung beschichtet
werden.
Lose Tapeten vollständig entfernen und Kleister- sowie
Makulaturreste sorgfältig abwaschen.
Vergilbungen und Flecken vorher absperren:
Leimfarbe besitzt keine isolierende Wirkung. Nikotin, Wasserflecken,
verfärbende Inhaltsstoffe oder vergilbte Gipskartonoberflächen können
durch den Anstrich schlagen. Solche Untergründe benötigen vorab eine
geeignete absperrende Grundierung.
So wird Histolith Leimfarbe verarbeitet
1. Untergrund prüfen
Die Fläche muss fest, trocken, tragfähig und frei von Staub,
Schmutz sowie trennenden Substanzen sein. Unterschiedlich
saugende Bereiche vor dem Anstrich vereinheitlichen.
2. Gleichmäßig beschichten
Zwischen- und Schlussbeschichtung mit Histolith Leimfarbe
ausführen. Das Material kann je nach Untergrund mit maximal
10 % sauberem Wasser verdünnt werden.
Zusammenhängende Flächen nass in nass und ohne längere
Unterbrechung bearbeiten.
3. Passendes Werkzeug wählen
Die Farbe kann gestrichen, gerollt oder gespritzt werden. Bei
denkmalgeschützten Objekten empfiehlt der Hersteller bevorzugt
die Verarbeitung mit geeigneten Bürstenwerkzeugen.
Airless-Verarbeitung
Spritzwinkel
Empfohlener Spritzwinkel: 50°.
Düsengröße
Empfohlene Airless-Düse: 0,021 Inch.
Spritzdruck
Empfohlener Arbeitsdruck: ca. 150 bar.
Verbrauch und Reichweite
Verbrauch je Anstrich
Ca. 150–200 g/m².
Der tatsächliche Verbrauch hängt besonders von Saugfähigkeit und
Struktur des Untergrundes ab.
Reichweite bei einem Anstrich
Ein 20-kg-Gebinde reicht rechnerisch für ungefähr
100–133 m².
Reichweite bei zwei Anstrichen
Bei zwei gleichmäßigen Anstrichen reicht ein 20-kg-Gebinde
rechnerisch für ungefähr 50–67 m² fertige Fläche.
Die Reichweiten sind theoretische Richtwerte ohne Materialverluste.
Saugfähigkeit, Werkzeug, Untergrundstruktur und notwendige
Auftragsmenge beeinflussen den tatsächlichen Bedarf. Den exakten
Verbrauch durch eine Probefläche ermitteln.
Verarbeitung und Trocknung
Verarbeitung
Vor Gebrauch gründlich aufrühren
Streichen, rollen oder spritzen
Mit maximal 10 % Wasser verdünnen
Nass in nass in einem Zug arbeiten
Nicht mit anderen Produkten mischen
Bedingungen
Mindesttemperatur: 5 °C
Für Material, Untergrund und Raumluft
Untergrund muss vollständig trocken sein
Hohe Luftfeuchtigkeit vermeiden
Trocknung bei 20 °C
Oberflächentrocken nach ca. 4–6 Stunden
Überstreichbar nach ca. 4–6 Stunden
Kälte verzögert die Trocknung
Hohe Luftfeuchtigkeit verlängert die Wartezeit
Farbton und Ausbesserungen
Histolith Leimfarbe kann im Pastellbereich mit CaparolColor oder
AmphiColor Vollton- und Abtönfarben abgetönt werden. Die für eine
zusammenhängende Fläche benötigte Gesamtmenge vollständig miteinander
vermischen und möglichst nur Material derselben Charge verwenden.
Unterschiedliche Saugfähigkeit, Alkalität oder Beschaffenheit des
Untergrundes kann zu Flecken und Farbtonunterschieden führen.
Nachträgliche Ausbesserungen können sich auch bei Verwendung derselben
Farbe sichtbar abzeichnen.
Häufige Fragen
Ist Histolith Leimfarbe abwaschbar?
Nein, nicht wie eine scheuerbeständige Dispersionsfarbe. Die
Oberfläche ist wischbeständig, besitzt jedoch Nassabriebklasse 5.
Zur Pflege nur vorsichtig trocken mit einer weichen Bürste
reinigen.
Kann die Farbe auf Gipskarton?
Ja. Spachtelgrate müssen abgeschliffen und die Platten mit
Primalon PM 200 grundiert werden. Vergilbungsgefährdete Platten
benötigen zusätzlich eine absperrende Grundierung.
Ist die Farbe rein mineralisch?
Nein. Die Rezeptur enthält Zelluloseleim, mineralische Pigmente
und Füllstoffe sowie Acrylharz. Sie ist daher nicht mit einer
reinen Kalk- oder Silikatfarbe gleichzusetzen.
Technische Daten
Produkttyp: reversible Leimfarbe für innen
Bindemittel: Zelluloseleim und Acrylharz
Pigmente und Füllstoffe: mineralisch
Farbton: Weiß
Glanzgrad: G4 stumpfmatt
Dichte: ca. 1,56 g/cm³
Gebindegröße: 20 kg
Nassabriebklasse: R-Klasse 5
Deckvermögen: H10-Klasse 1
Maximale Korngröße: S1 fein, unter 100 µm
Diffusionsfähigkeit: sd-Wert unter 0,1 m
Lagerung: kühl, frostfrei und verschlossen
Achtung
H317 Kann allergische Hautreaktionen verursachen. Nebel und Dampf
nicht einatmen. Geeignete Schutzhandschuhe tragen. Bei Hautreizung
oder Hautausschlag ärztlichen Rat einholen und kontaminierte Kleidung
vor erneutem Tragen waschen.
Beim Spritzen Spritznebel nicht einatmen und einen geeigneten
Kombinationsfilter verwenden. Das aktuelle Sicherheitsdatenblatt und
das Etikett des gelieferten Gebindes beachten. Österreichische
Vergiftungsinformationszentrale: +43 1 406 43 43.
Caparol Indeko-plus
Caparol Indeko-plus ist eine hochwertige, stumpfmatte Innenfarbe für
Wand- und Deckenflächen. Sie verbindet eine sehr hohe Deckkraft mit
Nassabriebklasse 1 und eignet sich damit für anspruchsvolle Anstriche im
privaten, gewerblichen und öffentlichen Bereich.
Die konservierungsmittelfreie Standardausführung trocknet schnell und
geruchlos auf. Abhängig von Untergrund, Farbton und Kontrast genügt häufig
bereits ein gleichmäßiger Anstrich.
Eigenschaften
Deckkraftklasse 1
Nassabriebklasse 1
Stumpfmatte Oberfläche
Sehr hoher Weißgrad
Konservierungsmittelfrei
Diffusionsfähig
Geeignet für
Wohn- und Schlafräume
Büros und Kundenbereiche
Schulen und Kindergärten
Hotels und Gastronomie
Arztpraxen und Krankenhäuser
Wand- und Deckenflächen im Innenbereich
Zuerst genauer prüfen
Nicht tragfähige oder kreidende Altanstriche
Feuchte oder schimmelbelastete Untergründe
Nikotin-, Ruß-, Öl- oder Wasserflecken
Vergilbte Gipskartonplatten
Holz- und Holzwerkstoffe
Stark beanspruchte Flächen in intensiven Farbtönen
Konservierungsmittelfreiheit bei der Abtönung beachten:
Die weiße Standardware ist konservierungsmittelfrei. Durch klassische
Abtönfarben können jedoch Konservierungsmittel in das Produkt
eingebracht werden. Ist diese Eigenschaft entscheidend, muss die
gewählte Farbtonausführung vor der Bestellung geprüft werden.
Was macht Caparol Indeko-plus besonders?
Sehr hohe Deckkraft
Indeko-plus erreicht Deckkraftklasse 1 bei einer Ergiebigkeit von
8 m² je Liter. Auf gleichmäßigen Untergründen genügt dadurch
häufig bereits ein satter Anstrich.
Reinigungsfähig
Nassabriebklasse 1 ermöglicht eine vorsichtige Reinigung mit
einem weichen, angefeuchteten Tuch oder Schwamm. Die Beschichtung
ist laut Prüfbericht auch gegenüber geeigneten
Desinfektionsmitteln beständig.
Schnell wieder nutzbare Räume
Die Farbe trocknet schnell und geruchlos auf. Dadurch eignet sie
sich besonders für Räume, die nach einer Renovierung rasch wieder
genutzt werden sollen.
Passt Indeko-plus zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
eine hochwertige stumpfmatte Innenfarbe gesucht wird
hohe Deckkraft und gute Reinigungsfähigkeit wichtig sind
Wände oder Decken schnell wieder nutzbar sein sollen
eine weiße konservierungsmittelfreie Farbe benötigt wird
gestrichen, gerollt oder Airless gespritzt werden soll
Zuerst genauer prüfen, wenn …
starke Flecken oder durchschlagende Verfärbungen bestehen
Schimmel oder dauerhaft erhöhte Feuchtigkeit vorliegt
ein besonders intensiver oder dunkler Farbton geplant ist
der Untergrund stark saugt oder sandet
Holz, Lack oder eine glänzende Oberfläche beschichtet wird
Gebinde, Farbtöne und Reichweite
Standardware Weiß
Weiß ist im 12,5-Liter-Gebinde erhältlich und besitzt einen
Hellbezugswert von 93.
Bei ca. 120 ml/m² reicht ein Eimer rechnerisch für ungefähr
104 m² je Anstrich.
ColorExpress-Farbtöne
1,25 Liter: rechnerisch ca. 10 m²
7,5 Liter: rechnerisch ca. 62 m²
12,5 Liter: rechnerisch ca. 104 m²
Intensive Farbtöne können einen zusätzlichen Vor- oder
Deckanstrich benötigen.
Die Reichweiten sind Richtwerte für glatte Flächen. Saugfähigkeit,
Rauigkeit, Farbton und Auftragstechnik können den tatsächlichen Verbrauch
verändern.
Untergrund vorbereiten
Der Untergrund muss fest, trocken, tragfähig und frei von Staub,
Verschmutzungen und trennenden Stoffen sein. Lose Altanstriche,
Leimfarben und nicht festhaftende Tapeten vollständig entfernen.
Normal saugende, tragfähige mineralische Putze können häufig direkt
beschichtet werden. Stark saugende, sandende oder poröse Flächen benötigen
eine geeignete Caparol Grundierung. Gipsputze und Gipskartonplatten sind
abhängig von Zustand und Saugfähigkeit ebenfalls vorzugrundieren.
Nikotin-, Ruß-, Fett- und Wasserflecken müssen gereinigt und bei Bedarf
mit einer geeigneten Absperrgrundierung isoliert werden. Bei Schimmel ist
zuerst die Ursache zu beseitigen und ein dafür geeigneter
Beschichtungsaufbau festzulegen.
So wird Caparol Indeko-plus verarbeitet
Den Untergrund prüfen, reinigen und erforderliche Grundierungen
vollständig trocknen lassen.
Die Farbe vor der Verarbeitung gründlich und gleichmäßig aufrühren.
Einen satten und gleichmäßigen Anstrich unverdünnt oder mit höchstens
5 % sauberem Wasser auftragen.
Kontrastreiche Flächen zunächst mit einem entsprechend verdünnten
Grundanstrich beschichten.
Zusammenhängende Flächen zügig nass in nass und ohne längere
Unterbrechung fertigstellen.
Typische Fehler vermeiden
Untergrund nicht grundiert
Stark oder ungleichmäßig saugende Untergründe können Flecken,
Ansätze und Unterschiede im Glanz- oder Farbton verursachen.
Fläche unterbrochen
Längere Pausen innerhalb einer Wand- oder Deckenfläche können
sichtbare Ansätze erzeugen. Immer nass in nass arbeiten.
Intensive Farbtöne unterschätzt
Gelb, Orange, Rot und andere intensive Farbtöne besitzen häufig
ein geringeres Deckvermögen und können einen zusätzlichen
Voranstrich erfordern.
Verbrauch, Trocknung und technische Daten
Verbrauch und Trocknung
Richtverbrauch: ca. 120 ml/m² je Anstrich.
Bei +20 °C und 65 % relativer Luftfeuchtigkeit nach ungefähr
4 bis 6 Stunden überstreichbar.
Durchgetrocknet und belastbar nach ungefähr
3 Tagen.
Produkttyp: Innen-Dispersionsfarbe
Glanzgrad: G4 stumpfmatt
Nassabrieb: R-Klasse 1
Deckvermögen: H10-Klasse 1
Maximale Korngröße: S1 fein
Diffusionswert: sd unter 0,1 m
Dichte: ca. 1,4 g/cm³
Mindesttemperatur: +5 °C
Auftrag: Streichen, Rollen oder Airless
Für den Airlessauftrag nennt der Hersteller einen Spritzwinkel von 50°,
eine Düse von 0,018 bis 0,021 Zoll und einen Druck von ungefähr
150 bis 180 bar.
Indeko-plus kühl und frostfrei lagern. Originalverschlossen ist das
Produkt ungefähr zwölf Monate lagerfähig. Werkzeuge unmittelbar nach
Gebrauch mit Wasser reinigen.
Häufige Fragen
Genügt mit Indeko-plus immer ein Anstrich?
Nein. Auf gleichmäßigen Flächen reicht häufig ein satter Anstrich.
Kontrastreiche, stark saugende oder intensive farbige Flächen können
einen Grund- oder zweiten Deckanstrich benötigen.
Ist jede abgetönte Ausführung konservierungsmittelfrei?
Nicht automatisch. Herkömmliche Abtönfarben können Konservierungsmittel
eintragen. Die tatsächlich gelieferte Farbtonausführung muss deshalb
gesondert geprüft werden.
Kann die gestrichene Fläche gereinigt werden?
Ja. Nach vollständiger Durchtrocknung vorsichtig mit einem weichen,
angefeuchteten Tuch oder Schwamm reinigen. Scheuernde Schwämme und
aggressive Reiniger vermeiden.
Verarbeitungs- und Systemhinweis:
Untergrund, Grundierung, Farbton und Beschichtungsaufbau müssen
aufeinander abgestimmt sein. Bei intensiven Farbtönen, Flecken,
Schimmel oder unbekannten Altbeschichtungen zunächst eine Probefläche
anlegen. Für Arbeitsschutz und Kennzeichnung sind das aktuelle
Sicherheitsdatenblatt und das Gebindeetikett der gelieferten
Ausführung maßgeblich.
Caparol Indeko-W Schimmelschutzfarbe Weiß
Caparol Indeko-W ist eine stumpfmatte Dispersions-Innenfarbe mit
Langzeit-Filmschutz gegen Schimmel- und Bakterienbefall der
Beschichtungsoberfläche. Sie eignet sich für schimmelgefährdete
Innenräume sowie für gewerblich genutzte Feuchtraumbetriebe wie
Brauereien, Molkereien, Lebensmittelbetriebe und vergleichbare Bereiche.
Die wasserverdünnbare und geruchsarme Innenfarbe besitzt
Nassabriebklasse 2, ist diffusionsfähig und nach dem AgBB-Schema auf
Emissionen aus Bauprodukten für Innenräume geprüft. Der Filmschutz wirkt
langanhaltend, ist aber zeitlich begrenzt und ersetzt weder die
Beseitigung vorhandenen Schimmels noch die Behebung seiner Ursache.
Langzeit-Filmschutz
Gegen Schimmelbefall der Beschichtung
Filmkonserviert
Nassabriebklasse 2
Stumpfmatte Oberfläche
Wasserverdünnbar und geruchsarm
Geeignet für
Schimmelgefährdete Innenflächen
Keller und vergleichbare Innenräume
Brauereien und Molkereien
Lebensmittelbetriebe
Private Wohnbereiche bei erhöhtem Risiko
Tragfähige Tapeten und Altanstriche
Nicht einfach überstreichen
Aktiven Schimmelbefall
Feuchte oder nicht tragfähige Flächen
Ungeklärte Feuchteursachen
Starke Nikotin- oder Rußablagerungen
Salzausblühungen ohne Vorbehandlung
Holz und Holzwerkstoffe
Indeko-W verhindert Schimmel nicht dauerhaft:
Der enthaltene Wirkstoff schützt den getrockneten Farbfilm über einen
längeren, aber begrenzten Zeitraum. Feuchtigkeit, Temperatur,
Lüftungsverhalten und vorhandener Infektionsdruck beeinflussen die
Schutzdauer. Bauliche Feuchteschäden, Wärmebrücken oder falsches
Lüften müssen unabhängig vom Anstrich behoben werden.
Was macht Caparol Indeko-W besonders?
Filmschutz mit Wirkstoffdepot
Spezielle Wirkstoffe erschweren den erneuten Schimmel- und
Bakterienbefall direkt auf der Beschichtungsoberfläche. Indeko-W
ist eine behandelte Ware und keine Sanierung für die Ursache des
Befalls.
Scheuerbeständige Oberfläche
Nassabriebklasse 2 ermöglicht nach vollständiger Durchtrocknung
eine vorsichtige feuchte Reinigung mit einem weichen Tuch oder
Schwamm.
Für Innenräume geprüft
Die Beschichtung wurde nach den Kriterien des Ausschusses zur
gesundheitlichen Bewertung von Bauprodukten auf Emissionen aus
beschichteten Innenflächen geprüft.
Passt Indeko-W zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
ein erhöhtes Schimmelrisiko im Innenraum besteht
der vorhandene Befall bereits fachgerecht entfernt wurde
eine scheuerbeständige stumpfmatte Farbe benötigt wird
der Untergrund fest, sauber und trocken ist
mit Pinsel oder Rolle gearbeitet wird
Besser ein anderes Produkt wählen, wenn …
kein erhöhtes Schimmelrisiko vorhanden ist
eine konservierungsmittelfreie Innenfarbe gewünscht wird
eine Außenfläche beschichtet werden soll
eine stark beanspruchte Nasszelle vorliegt
die Wand dauerhaft feucht bleibt
Schimmelbefall fachgerecht vorbereiten
1. Ursache feststellen
Vor dem Anstrich muss geklärt werden, warum Schimmel entstanden
ist. Typische Ursachen sind erhöhte Feuchtigkeit, Wärmebrücken,
Kondenswasser, Wasserschäden oder unzureichende Lüftung.
2. Befall nass entfernen
Vorhandenen Schimmelbelag fachgerecht durch Nassreinigung
entfernen. Dabei die gesetzlichen und behördlichen Vorgaben zum
Umgang mit biologischen Arbeitsstoffen beachten.
3. Mit Capatox behandeln
Die gereinigte Fläche anschließend mit Caparol Capatox
unverdünnt behandeln und vollständig trocknen lassen. Erst danach
darf der weitere Anstrichaufbau ausgeführt werden.
Kalk-, Zement- und Gipsputze
Kalk- und Zementputze
Feste, normal saugende Putze der Klassen CS II bis CS IV können
ohne zusätzliche Grundierung beschichtet werden.
Grob poröse, sandende oder saugende Putze mit Security Primer
Roll-On oder Primalon Tiefgrund LF grundieren.
Gipsputze
Gipsputze mit Security Primer Roll-On oder Primalon Tiefgrund LF
grundieren.
Eine vorhandene Sinterhaut zuvor abschleifen und den Schleifstaub
vollständig entfernen.
Akustikflächen
Die Sanierung von Akustikputzen oder Akustikelementdecken
erfordert einen besonderen Aufbau. Vor der Beschichtung eine
objektbezogene technische Beratung einholen.
Gipskarton, Gipsbauplatten und Beton
Gipskartonplatten
Spachtelgrate abschleifen und die gesamte Fläche mit Security
Primer Roll-On oder Primalon Tiefgrund LF grundieren.
Gipsbauplatten
Saugende Gipsbauplatten ebenfalls mit Security Primer Roll-On
oder Primalon Tiefgrund LF vorbereiten.
Beton und Porenbeton
Auf Beton Trennmittel sowie mehlende und sandende Bestandteile
vollständig entfernen.
Porenbeton mit Primalon PM 200 grundieren, das im Verhältnis
1 : 5 mit Wasser gemischt wird.
Tapeten und vorhandene Beschichtungen
Matte Altbeschichtungen
Fest haftende, matte und schwach saugende Altbeschichtungen
können nach gründlicher Reinigung direkt überarbeitet werden.
Glänzende Beschichtungen
Glänzende Oberflächen und Lackanstriche anrauen und mit Primalon
Universal Haftgrund grundieren.
Raufaser und Papiertapeten
Fest haftende, ungestrichene Raufaser-, Relief- und Prägetapeten
aus Papier können ohne zusätzliche Vorbehandlung beschichtet
werden.
Lose Tapeten und Kleisterreste vollständig entfernen.
Leimfarben, Flecken und Salzausblühungen
Leimfarben
Alte Leimfarben restlos abwaschen. Nach vollständiger Trocknung
mit Security Primer Roll-On oder Primalon Tiefgrund LF
grundieren.
Nikotin, Ruß und Fett
Verunreinigungen mit Wasser und einem fettlösenden Reiniger
gründlich abwaschen und trocknen lassen. Vor der gesamten Fläche
eine aussagekräftige Probebeschichtung anlegen.
Bei starken Ablagerungen kann die Isolierwirkung von Indeko-W
nicht ausreichen.
Salzausblühungen
Salze trocken abbürsten und mit Primalon Tiefgrund TB
grundieren. Eine dauerhafte Haftung oder Unterbindung erneut
auftretender Salze kann nicht garantiert werden.
Acryl- und andere Dichtmassen:
Auf Dichtstoffen können Risse, Verfärbungen oder Haftungsprobleme
entstehen. Vor der Beschichtung der gesamten Fläche deshalb immer
einen Probeanstrich auf dem tatsächlich verwendeten Dichtstoff
ausführen.
Der richtige Beschichtungsaufbau
1. Untergrund vorbereiten
Die Fläche muss fest, tragfähig, trocken und frei von
Verschmutzungen sowie trennenden Substanzen sein. Vorhandenen
Schimmel fachgerecht entfernen und mit Capatox behandeln.
2. Grund- oder Zwischenanstrich
Caparol Indeko-W mit maximal 10 % sauberem Wasser verdünnen und
satt sowie gleichmäßig auftragen.
3. Schlussanstrich
Nach ausreichender Trocknung den Schlussanstrich mit maximal
5 % Wasser verdünnt ausführen. Die Farbe nass in nass und ohne
längere Unterbrechung verarbeiten.
Die Mindestauftragsmenge darf nicht unterschritten werden:
Die Schichtdicke beeinflusst die Wirkung des Langzeit-Filmschutzes
maßgeblich. Indeko-W deshalb nicht besonders dünn ausrollen, sondern
je Arbeitsgang mindestens 150 ml/m² satt und gleichmäßig auftragen.
Verbrauch und Reichweite
Mindestverbrauch
Mindestens 150 ml/m² je Anstrich auf glattem Untergrund.
Raue und stark saugende Flächen benötigen entsprechend mehr
Material.
Gebinde mit 2,5 Litern
Rechnerisch ca. 16 m² bei einem Anstrich.
Bei zwei Anstrichen ungefähr 8 m² fertige Fläche.
Gebinde mit 12,5 Litern
Rechnerisch ca. 83 m² bei einem Anstrich.
Bei zwei Anstrichen ungefähr 41 m² fertige Fläche.
Die Reichweiten sind theoretische Richtwerte ohne Materialverluste.
Untergrundstruktur, Saugfähigkeit, Werkzeug und die für den Filmschutz
notwendige Schichtdicke beeinflussen den tatsächlichen Verbrauch.
Verarbeitung und Trocknung
Verarbeitung
Vor Gebrauch gründlich aufrühren
Streichen oder rollen
Nicht mit anderen Produkten vermischen
Satt und gleichmäßig auftragen
Werkzeuge sofort mit Wasser reinigen
Bedingungen
Mindesttemperatur: 5 °C
Für Material, Untergrund und Raumluft
Untergrund muss vollständig trocken sein
Während der Trocknung ausreichend lüften
Trocknung bei 20 °C
Oberflächentrocken nach ca. 4–6 Stunden
Überstreichbar nach ca. 4–6 Stunden
Durchgetrocknet und belastbar nach ca. 3 Tagen
Kälte und Feuchtigkeit verlängern die Trocknung
Lebensmittelbereiche
Nur wasserbasierte Grundierungen
In Räumen, in denen Lebensmittel hergestellt oder gelagert
werden, keine lösemittelhaltigen Grundiermittel einsetzen.
Vorgesehen sind Security Primer Roll-On oder Primalon
Tiefgrund LF.
Vor Nutzung gründlich lüften
Lebensmittelbereiche nach dem vollständigen Indeko-W-Anstrich
mindestens drei Tage lüften, bevor sie wieder genutzt werden.
Farbton und spätere Überarbeitung
Nur helle Farbtöne
Indeko-W darf mit maximal 5 % CaparolColor oder AmphiColor
abgetönt werden. Nur helle Farbtöne verwenden, da ein zu hoher
Zusatz die schimmelwidrige Wirkung reduzieren kann.
Geeignete Folgeanstriche
Indeko-W kann später mit Dispersionsfarben,
Polymerisatharzfarben oder geeigneten Putzen überarbeitet werden.
Keine Öl- oder Alkydharzfarben
Öl- und Ölalkydharzfarben sind als Folgeanstrich ungeeignet.
Die in Indeko-W enthaltenen Wirkstoffe können deren Trocknung
beeinträchtigen.
Reinigung und Ausbesserungen
Vollständig durchgetrocknete Flächen können vorsichtig mit einer weichen
Bürste trocken oder mit einem angefeuchteten weichen Tuch beziehungsweise
Schwamm gereinigt werden. Keine harten oder scheuernden Schwämme
verwenden.
Punktuelle Ausbesserungen können sich aufgrund unterschiedlicher
Saugfähigkeit, Alkalität oder Oberflächenstruktur sichtbar abzeichnen.
Das gleichmäßigste Ergebnis entsteht bei einer Überarbeitung von Kante
zu Kante.
Häufige Fragen
Kann Indeko-W vorhandenen Schimmel beseitigen?
Nein. Der Befall muss zuerst nass entfernt und die Fläche mit
Capatox behandelt werden. Zusätzlich muss die Feuchteursache
dauerhaft behoben werden.
Schützt die Farbe dauerhaft vor neuem Schimmel?
Nein. Der Filmschutz wirkt langanhaltend, aber zeitlich begrenzt.
Feuchtebelastung, Raumklima und Infektionsdruck bestimmen die
tatsächliche Wirksamkeitsdauer.
Kann Indeko-W auf Gipskarton?
Ja. Spachtelgrate abschleifen und anschließend mit Security
Primer Roll-On oder Primalon Tiefgrund LF grundieren.
Technische Daten
Produkttyp: filmkonservierte Dispersions-Innenfarbe
Bindemittelbasis: Kunststoffdispersion
Farbton: Weiß
Glanzgrad: G4 stumpfmatt
Nassabrieb: R-Klasse 2
Deckvermögen: H10-Klasse 2 bei 6 m²/L
Maximale Korngröße: S1 fein, unter 100 µm
Diffusionsfähigkeit: sd-Wert ca. 0,1 m
Dichte: ca. 1,4–1,5 g/cm³
Gebindegrößen: 2,5 L und 12,5 L
Mindestverbrauch: 150 ml/m² je Anstrich
Lagerung: kühl und frostfrei
Original verschlossen 12 Monate lagerfähig
Achtung
H317 Kann allergische Hautreaktionen verursachen. H412 Schädlich für
Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung. Einatmen von Nebel oder
Dampf vermeiden, Freisetzung in die Umwelt verhindern und geeignete
Schutzhandschuhe tragen.
Bei Hautreizung oder Hautausschlag ärztlichen Rat einholen.
Kontaminierte Kleidung ausziehen und vor erneutem Tragen waschen.
Beim Spritzen können gefährliche lungengängige Tröpfchen entstehen;
das reguläre österreichische Auftragsverfahren ist Streichen oder
Rollen. Maßgeblich bleiben das aktuelle Sicherheitsdatenblatt und
das Etikett des gelieferten Gebindes.
SYNTHESA Innendispersion extra Gebindegrößen:
7kg ~ 28m²
Caparol Innendispersion extra Innenfarbe
Caparol Innendispersion extra ist eine stumpfmatte Dispersionsfarbe für
rationelle Neu- und Renovierungsanstriche auf Wand- und Deckenflächen im
Innenbereich. Sie verbindet Deckvermögen Klasse 1 mit
Nassabriebklasse 3 und eignet sich besonders für Wohnbauten,
Büroflächen und größere Objektbereiche.
Die wasserverdünnbare, lösemittelfreie und geruchsarme Innenfarbe ist
diffusionsfähig, haftfest und kann gestrichen, gerollt, im
Airless-Verfahren oder mit Nespri-TEC verarbeitet werden.
Hinweis zu Gebindegrößen und Farbtönen:
Granitweiß, Perlweiß, RAL 9010 und RAL 9016 sind in unserem
Sortiment ausschließlich im 25-kg-Gebinde erhältlich. Die kleineren
Gebinde sind nur in Weiß verfügbar.
Für wirtschaftliche Innenanstriche
Deckvermögen Klasse 1
Nassabriebklasse 3
Stumpfmatte Oberfläche
Diffusionsfähig
Airless- und Nespri-TEC-geeignet
Geeignet für
Wohn- und Schlafräume
Büros und Objektflächen
Kalk- und Zementputze
Gipsputz und Gipskarton
Beton und Porenbeton
Raufaser und tragfähige Altanstriche
Nicht direkt geeignet für
Holz und Holzwerkstoffe
Feuchte oder nicht tragfähige Flächen
Aktiven Schimmelbefall
Lose Tapeten und Leimfarben
Salzbelastete Flächen ohne Vorbehandlung
Ungeprüfte Acryl- und Dichtmassen
Innendispersion extra oder extra sensitive?
Die reguläre Innendispersion extra ist lösemittelfrei und
emissionsgeprüft, wird vom Hersteller aber nicht als
konservierungsmittelfrei ausgewiesen. Für Allergiker, sensible
Wohnbereiche oder eine ausdrücklich konservierungsmittelfreie
Beschichtung ist Innendispersion extra sensitive die passendere
Variante.
Was macht Innendispersion extra besonders?
Wirtschaftliche Flächenleistung
Die Farbe ist auf rationelle Wand- und Deckenanstriche
ausgerichtet und eignet sich besonders für größere Flächen im
Neubau und bei Renovierungen.
Hohe Deckleistung
Deckvermögen Klasse 1 unterstützt ein gleichmäßiges Ergebnis.
Untergrund, Farbkontrast und tatsächliche Auftragsmenge
entscheiden jedoch darüber, ob ein zusätzlicher Anstrich
erforderlich ist.
Vielseitige Verarbeitung
Innendispersion extra kann gestrichen, mit einer kurzschurigen
Rolle verarbeitet oder rationell im Airless- und
Nespri-TEC-Verfahren aufgetragen werden.
Passt Innendispersion extra zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
größere Wand- oder Deckenflächen gestrichen werden
eine stumpfmatte Innenfarbe gesucht wird
Nassabriebklasse 3 für die Nutzung ausreicht
eine hohe Deckleistung gewünscht ist
gerollt, gestrichen oder gespritzt werden soll
eine gute Preis-Leistung wichtig ist
Besser ein anderes Produkt wählen, wenn …
eine konservierungsmittelfreie Farbe erforderlich ist
Nassabriebklasse 1 oder 2 benötigt wird
höchste Ansprüche an Streiflichtflächen bestehen
punktuelle Ausbesserungen möglichst unsichtbar bleiben sollen
eine reine Silikat- oder Kalkfarbe vorgeschrieben ist
aktiver Schimmelbefall vorhanden ist
Hohe optische Ansprüche richtig einordnen:
Für große zusammenhängende Flächen mit Streiflicht oder besonders
hohen Anforderungen an Ansatzfreiheit und Ausbesserungsfähigkeit
empfiehlt der Hersteller Premium Color. Punktuelle Reparaturen
können sich auch bei Innendispersion extra sichtbar abzeichnen.
Kalk- und Zementputze vorbereiten
Feste, normal saugende Putze
Tragfähige und normal saugende Kalk- und Zementputze der Klassen
CS II bis CS IV können ohne zusätzliche Grundierung beschichtet
werden.
Poröse oder sandende Putze
Grob poröse, sandende oder stark saugende Putze mit Caparol
Security Primer Roll-On oder Primalon Tiefgrund LF grundieren.
Gipsputz und Gipsplatten
Gipsputz
Gipsputze mit Security Primer Roll-On oder Primalon Tiefgrund LF
grundieren. Eine vorhandene Sinterhaut vorher abschleifen und
den Schleifstaub vollständig entfernen.
Gipsbauplatten
Saugende Gipsbauplatten ebenfalls mit Security Primer Roll-On
oder Primalon Tiefgrund LF vorbereiten.
Gipskartonplatten
Spachtelgrate abschleifen und die gesamte Fläche mit Security
Primer Roll-On oder Primalon Tiefgrund LF grundieren.
Vergilbte oder längere Zeit unbelichtete Platten benötigen eine
absperrende Grundierung mit Primalon Filtergrund fein,
Filtergrund grob oder Caparol Aqua-inn No-1.
Tiefengrund verhindert keine Vergilbung:
Security Primer Roll-On und Primalon Tiefgrund LF regulieren
beziehungsweise festigen den Untergrund. Wasserlösliche
Verfärbungen oder vergilbte Gipskartonplatten benötigen dagegen eine
absperrende Grundierung.
Beton, Porenbeton und glatte Untergründe
Beton
Trennmittelrückstände sowie mehlende und sandende Bestandteile
vollständig entfernen. Der Beton muss fest, sauber und trocken
sein.
Porenbeton
Porenbeton mit Primalon PM 200 grundieren, das im Verhältnis
1 : 5 mit sauberem Wasser gemischt wird.
Gering saugende, glatte Flächen
Glatte und nur gering saugende Untergründe mit Primalon
Universal Haftgrund grundieren. Dadurch werden Haftung und
gleichmäßige Farbwirkung verbessert.
Altbeschichtungen und Tapeten
Matte Altbeschichtungen
Fest haftende, matte und schwach saugende Beschichtungen können
nach gründlicher Reinigung direkt überarbeitet werden.
Glänzende Beschichtungen
Glänzende Flächen und Lackanstriche anrauen und anschließend mit
Primalon Universal Haftgrund grundieren.
Papiertapeten
Fest haftende, ungestrichene Raufaser-, Relief- und Prägetapeten
aus Papier können ohne zusätzliche Vorbehandlung beschichtet
werden.
Lose Tapeten sowie Kleister- und Makulaturreste vollständig
entfernen.
Problemflächen richtig behandeln
Schimmelbefall
Schimmel fachgerecht entfernen, die Fläche mit Caparol Capatox
unverdünnt behandeln und vollständig trocknen lassen.
Als nachfolgende Beschichtung ist laut technischem Merkblatt
Caparol Indeko-W vorgesehen – nicht Innendispersion extra.
Nikotin, Ruß und Fett
Verschmutzungen mit Wasser und einem fettlösenden Reiniger
gründlich abwaschen und trocknen lassen. Getrocknete
Wasserflecken abbürsten und mit Primalon Filtergrund fein
absperren.
Stark belastete Flächen mit Primalon IsoDeck oder
Caparol Aqua-inn No-1 fertig beschichten.
Salzausblühungen
Salze trocken abbürsten und die Fläche mit Primalon Tiefgrund TB
grundieren. Eine dauerhafte Unterbindung erneut auftretender
Salzausblühungen kann nicht garantiert werden.
Acryl- und andere Dichtmassen:
Auf Dichtstoffen können Risse, Verfärbungen oder Haftungsprobleme
entstehen. Vor dem Anstrich der gesamten Fläche deshalb immer eine
Probebeschichtung auf dem tatsächlich verwendeten Dichtstoff
durchführen.
Kleine Fehlstellen ausbessern
Kleine Ausbrüche und Fehlstellen mit Caparol Füllspachtel,
Handspachtel leicht oder Caparol SynthoMUR S28 nach der jeweiligen
Verarbeitungsvorschrift ausbessern.
Reparaturstellen vollständig trocknen lassen und abhängig von
Saugfähigkeit und verwendetem Spachtelmaterial nachgrundieren.
Der richtige Beschichtungsaufbau
1. Untergrund vorbereiten
Die Fläche muss fest, trocken, tragfähig und frei von Staub,
Schmutz sowie trennenden Substanzen sein. Notwendige
Grundierungen vollständig trocknen lassen.
2. Zwischenanstrich
Innendispersion extra idealerweise mit etwa 5 %, maximal jedoch
mit 10 % sauberem Wasser verdünnen und gleichmäßig auftragen.
3. Schlussanstrich
Nach ausreichender Trocknung einen zweiten gleichmäßigen
Anstrich ausführen. Zusammenhängende Flächen immer nass in nass
und ohne längere Unterbrechung bearbeiten.
Innendispersion extra nicht mit anderen Farben oder Grundiermitteln
vermischen. Ungeeignete Zusätze können Deckvermögen,
Verarbeitungseigenschaften und Oberflächenwirkung verändern.
Farbton richtig planen
Lagerfarbtöne
Das aktuelle Herstellermerkblatt nennt Weiß mit einem
Hellbezugswert von 92 sowie Granitweiß und Perlweiß als
Lagerfarbtöne.
Intensive Farbtöne
Brillante und intensive Farbtöne können ein geringeres
Deckvermögen besitzen. Ein deckender, auf Weiß basierender
Pastellgrundton und gegebenenfalls ein zusätzlicher Deckanstrich
können erforderlich sein.
Dunkle Farbtöne
Mechanische Beanspruchung kann auf dunklen Flächen helle
Streifen verursachen. Für belastete intensive Farbtöne empfiehlt
der Hersteller eine farbtongleiche Schutzbeschichtung mit
Premium Color Strong.
Getöntes Material vor der Verarbeitung auf Farbtonexaktheit prüfen.
Für zusammenhängende Flächen nur Material derselben Charge verwenden
oder alle Gebinde vor Arbeitsbeginn vollständig miteinander vermischen.
Verbrauch und Reichweite
Richtverbrauch
Ca. 150–200 g/m² je Anstrich.
Saugfähigkeit, Struktur, Werkzeug und Farbton beeinflussen den
tatsächlichen Materialbedarf.
Gebinde mit 7 kg
Rechnerisch ca. 35–46 m² bei einem Anstrich.
Bei zwei Anstrichen ungefähr 17–23 m² fertige Fläche.
Gebinde mit 12,5 kg
Rechnerisch ca. 62–83 m² bei einem Anstrich.
Bei zwei Anstrichen ungefähr 31–41 m² fertige Fläche.
Gebinde mit 25 kg
Rechnerisch ca. 125–166 m² bei einem Anstrich.
Bei zwei Anstrichen ungefähr 62–83 m² fertige Fläche.
Deckvermögen Klasse 1 richtig verstehen:
Deckvermögen Klasse 1 wurde bei einer Ergiebigkeit von 5 m²/L
beziehungsweise 3,2 m²/kg geprüft. Das entspricht einer
Auftragsmenge von rund 312 g/m². Die höhere rechnerische Reichweite
aus dem allgemeinen Verbrauch von 150–200 g/m² garantiert deshalb
nicht auf jedem Untergrund bereits mit einem dünnen Einzelanstrich
Deckklasse 1.
Verarbeitung und Trocknung
Verarbeitung
Vor Gebrauch gründlich aufrühren
Streichen, rollen oder spritzen
Ideal mit 5 %, maximal 10 % Wasser verdünnen
Beim Rollen kurzschurige Rolle verwenden
Nass in nass in einem Zug arbeiten
Bedingungen
Mindesttemperatur: 5 °C
Für Material, Untergrund und Raumluft
Untergrund muss vollständig trocken sein
Während der Verarbeitung gründlich lüften
Trocknung bei 20 °C
Oberflächentrocken nach ca. 4–6 Stunden
Überstreichbar nach ca. 4–6 Stunden
Kälte verlängert die Trocknung
Hohe Luftfeuchtigkeit verzögert die Überarbeitung
Airless- und Nespri-TEC-Verarbeitung
Airless
Spritzwinkel: 50°
Düsengröße: 0,020–0,021 Inch
Spritzdruck: 150–180 bar
Verdünnung: ideal 5 %, maximal 10 %
Nespri-TEC
Spritzwinkel: 20–30°
Düsengröße: 0,015–0,019 Inch
Spritzdruck: 150–180 bar
Material unverdünnt verarbeiten
Reinigung und Ausbesserungen
Vollständig durchgetrocknete Flächen können vorsichtig mit einer weichen
Bürste trocken oder mit einem angefeuchteten weichen Tuch gereinigt
werden. Dabei keine Scheuerspuren erzeugen.
Punktuelle Ausbesserungen können sich durch Unterschiede bei
Saugfähigkeit, Werkzeug, Verdünnung, Charge und Lichtverhältnissen
sichtbar abzeichnen. Das gleichmäßigste Ergebnis entsteht bei einer
flächigen Überarbeitung von Kante zu Kante.
Häufige Fragen
Ist Innendispersion extra konservierungsmittelfrei?
Nein. Die reguläre Ausführung wird vom Hersteller nicht als
konservierungsmittelfrei ausgewiesen. Dafür steht die separate
Variante Innendispersion extra sensitive zur Verfügung.
Kann die Farbe auf Gipskarton?
Ja. Spachtelgrate abschleifen und mit Security Primer Roll-On
oder Primalon Tiefgrund LF grundieren. Vergilbte Platten
benötigen zusätzlich eine absperrende Grundierung.
Reicht ein Anstrich?
Der technische Aufbau sieht einen Zwischen- und einen
Schlussanstrich vor. Deckvermögen Klasse 1 bedeutet nicht, dass
auf jedem Untergrund ein dünner Einzelanstrich ausreicht.
Technische Daten
Produkttyp: Dispersions-Innenfarbe
Bindemittelbasis: Kunstharzdispersion
Farbton Weiß: Hellbezugswert 92
Weitere Farbtöne: Granitweiß und Perlweiß
Glanzgrad: G4 stumpfmatt
Nassabrieb: R-Klasse 3
Deckvermögen: H10-Klasse 1
Deckvermögen geprüft bei 5 m²/L beziehungsweise 3,2 m²/kg
Maximale Korngröße: S1 fein, unter 100 µm
Diffusionsfähigkeit: sd-Wert unter 0,1 m
Dichte: ca. 1,55 g/cm³
Brandverhalten: A2-s1, d0 laut Herstellerstellungnahme
Emissionsgeprüft nach dem AgBB-Schema
Lagerung: kühl und frostfrei
Original verschlossen 12 Monate lagerfähig
Chemikalienrechtlicher Hinweis:
Innendispersion extra wird in mehreren Farbtönen und Ausführungen
angeboten. Die konkrete chemikalienrechtliche Kennzeichnung kann
deshalb je nach Variante abweichen. Die alte pauschale Kennzeichnung
mit dem Signalwort „Gefahr“ darf nicht ungeprüft übernommen werden.
Maßgeblich sind das aktuelle Sicherheitsdatenblatt und das Etikett
des tatsächlich gelieferten Farbtons. Haut- und Augenkontakt
vermeiden, während der Verarbeitung und Trocknung gründlich lüften
und beim Spritzen Aerosol sowie Spritznebel nicht einatmen.
Caparol Silitol LithoSil Silikat-Innenfarbe
Caparol Silitol LithoSil ist eine hochwertige, stumpfmatte
Einkomponenten-Silikatfarbe für Wand- und Deckenflächen im Innenbereich.
Sie verbindet Nassabriebklasse 2 mit sehr gutem Deckvermögen und einer
hohen Wasserdampfdurchlässigkeit.
Die konservierungsmittelfreie weiße Innenfarbe eignet sich besonders für
mineralische Untergründe, kann nach entsprechender Vorbereitung aber auch
auf Gipsputz, Gipskartonplatten, Gipsbauplatten und tragfähigen matten
Dispersionsbeschichtungen eingesetzt werden.
Leistungsstarke Innenfarbe
Nassabriebklasse 2
Deckvermögen Klasse 1
Stumpfmatte Oberfläche
Sehr leichte Verarbeitung
Hoch diffusionsfähig
Geeignet für
Wohn- und Schlafräume
Schulen und Kindergärten
Krankenhäuser
Öffentliche Gebäude
Mineralische Wand- und Deckenflächen
Nicht geeignet für
Lackierte Flächen
Kunststoffoberflächen
Holz und Holzwerkstoffe
Untergründe mit Salzausblühungen
Feuchte oder nicht tragfähige Flächen
Die richtige Grundierung hängt vom Untergrund ab:
CaPriSil Fassaden Grund wird laut aktuellem Datenblatt auf stark
saugenden mineralischen Flächen sowie auf geeigneten Lehmputzen
eingesetzt. Für Gipskartonplatten sind Security Primer Roll-On oder
Primalon Tiefgrund LF vorgesehen. Platten mit wasserlöslichen,
verfärbenden Inhaltsstoffen benötigen Primalon Filtergrund fein.
Was macht Silitol LithoSil besonders?
Reinigungsfähige Oberfläche
Nassabriebklasse 2 ermöglicht nach vollständiger Durchtrocknung
eine vorsichtige feuchte Reinigung mit einem weichen Tuch oder
Schwamm.
Sehr gutes Deckvermögen
Deckvermögen Klasse 1 sorgt auf gleichmäßig vorbereiteten
Untergründen für eine hohe Deckleistung. Bei starken
Farbkontrasten ist ein zusätzlicher Grundanstrich notwendig.
Hoher Feuchtigkeitsaustausch
Mit einem sd-Wert unter 0,03 m bleibt die Beschichtung hoch
wasserdampfdurchlässig und erhält den Feuchtigkeitsaustausch
geeigneter Untergründe.
Wirkung der natürlichen Alkalität
Die natürliche Alkalität des Bindemittels behindert die Vermehrung
beziehungsweise das Wachstum von Bakterien und Pilzen. Das ist eine
materialbedingte Eigenschaft der Silikatbeschichtung.
LithoSil ist jedoch keine Sanierungslösung für vorhandenen Schimmel.
Sichtbarer Befall muss entfernt, die betroffene Fläche behandelt und
vor allem die Feuchteursache dauerhaft behoben werden.
Passt LithoSil zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
eine hochwertige stumpfmatte Innenfarbe gesucht wird
Nassabriebklasse 2 benötigt wird
der Wandaufbau diffusionsoffen bleiben soll
ein mineralischer Untergrund vorhanden ist
eine konservierungsmittelfreie weiße Farbe gewünscht ist
Zuerst genauer prüfen, wenn …
Gipskarton oder Gipsputz beschichtet wird
der Untergrund stark oder unterschiedlich saugt
eine glänzende Altbeschichtung vorhanden ist
Flecken oder verfärbende Inhaltsstoffe sichtbar sind
ein intensiver oder dunkler Farbton gewünscht wird
Mineralische Untergründe vorbereiten
Sinternde oder mehlende Flächen
Mineralische Untergründe mit Sinterhaut oder mehlender,
wischender Oberfläche mechanisch reinigen oder mit Histolith
Fluat behandeln und anschließend mit Wasser nachwaschen.
Stark saugende Flächen
Stark saugende mineralische Untergründe mit CaPriSil Fassaden
Grund unverdünnt oder mit Histolith Silikat-Fixativ vorbereiten.
Histolith Silikat-Fixativ kann je nach Saugfähigkeit unverdünnt
bis 1 : 1 mit Wasser verdünnt eingesetzt werden.
Neue Kalk- und Zementputze
Neue Putze der Klassen CS II bis CS IV normalerweise zwei bis
vier Wochen ungestrichen stehen lassen.
Ausgebesserte Putzstellen nach dem Austrocknen mit Histolith
Fluat behandeln und sorgfältig mit Wasser nachwaschen.
Gipsputz und Gipskarton richtig grundieren
Gipsputz
Weiche Gipsputze mit Security Primer Roll-On oder Primalon
Tiefgrund LF festigen.
Gipsputze mit Sinterhaut zuerst schleifen, gründlich entstauben
und danach mit einem dieser beiden Produkte grundieren.
Gipskartonplatten
Spachtelgrate abschleifen und die Fläche mit Security Primer
Roll-On oder Primalon Tiefgrund LF grundieren.
Gipsspachtelstellen und Schleifstaub müssen vollständig
stabilisiert beziehungsweise gebunden sein.
Verfärbende Gipskartonplatten
Platten mit wasserlöslichen oder verfärbenden Inhaltsstoffen
benötigen eine absperrende Grundbeschichtung mit Primalon
Filtergrund fein.
Ein normaler Tiefengrund verhindert solche Verfärbungen nicht.
Beton, Mauerwerk und Lehmputz
Beton
Trennmittelrückstände sowie mehlende oder sandende Bestandteile
vollständig entfernen. Anschließend mit Primalon Universal
Haftgrund grundieren.
Ziegel und Kalksandstein
Salzausblühungen auf Kalksandsteinsichtmauerwerk trocken
abbürsten. Ziegelsichtmauerwerk mit Security Primer Roll-On oder
Primalon Tiefgrund LF grundieren.
Bei dauerhaft wiederkehrenden Salzausblühungen darf die Ursache
nicht einfach überstrichen werden.
Lehmputz
Lehmputz reinigen und mit CaPriSil Fassaden Grund unverdünnt oder
Histolith Silikat-Fixativ grundieren.
Vor der Gesamtbeschichtung eine Probefläche anlegen und auf
mögliche Braunverfärbungen kontrollieren.
Altanstriche richtig beurteilen
Mineralische Altanstriche
Tragfähige Kalk-, Zement- und Silikatbeschichtungen reinigen.
Stark saugende Flächen mit Histolith Silikat-Fixativ
vereinheitlichen.
Matte Dispersionsanstriche
Fest haftende, matte und gleichmäßig saugende
Dispersionsbeschichtungen können nach gründlicher Reinigung ohne
zusätzliche Grundierung überarbeitet werden.
Glänzende oder unbekannte Altbeschichtungen müssen zuerst auf
Haftung und Verträglichkeit geprüft werden.
Leimfarben
Leimfarben vollständig abwaschen. Nach ausreichender Trocknung
eine Grundbeschichtung mit Security Primer Roll-On ausführen.
Flecken müssen vorher abgesperrt werden:
Wasserflecken, Nikotin und wasserlösliche Inhaltsstoffe können durch
den Anstrich schlagen. Solche Flächen benötigen eine geeignete
absperrende Grundierung. Bei Gipskartonplatten ist dafür Primalon
Filtergrund fein vorgesehen.
Der richtige Beschichtungsaufbau
Gleichmäßiger Untergrund
Einen satten, gleichmäßigen Anstrich mit Silitol LithoSil
unverdünnt oder mit maximal 5 % sauberem Wasser verdünnt
ausführen.
Starke Farbkontraste
Bei stark kontrastierenden Flächen zunächst eine
Grundbeschichtung mit LithoSil auftragen. Auch diese darf mit
maximal 5 % Wasser verdünnt werden.
Unterschiedlich saugende Flächen
Stark oder unterschiedlich saugende Untergründe abhängig von der
Untergrundart mit dem dafür vorgesehenen Grundiermittel
vereinheitlichen.
Intensive und dunkle Farbtöne:
Brillante Farbtöne besitzen teilweise ein geringeres Deckvermögen.
Ein vergleichbarer pastellfarbener Grundanstrich und gegebenenfalls
ein zweiter Deckanstrich können erforderlich sein. Bei mechanischer
Belastung können auf dunklen Flächen helle Streifen entstehen.
Verbrauch und Reichweite
Verbrauch je Anstrich
Ca. 150–200 g/m².
Der tatsächliche Bedarf hängt von Saugfähigkeit, Struktur und
Auftragsverfahren ab.
Gebinde mit 7 kg
Rechnerisch ca. 35–46 m² bei einem Anstrich.
Bei zwei Anstrichen ungefähr 17–23 m² fertige Fläche.
Gebinde mit 22 kg
Rechnerisch ca. 110–146 m² bei einem Anstrich.
Bei zwei Anstrichen ungefähr 55–73 m² fertige Fläche.
Die Reichweiten sind theoretische Richtwerte ohne Materialverluste.
Untergrundstruktur, Saugfähigkeit, Werkzeug und notwendige Schichtdicke
beeinflussen den tatsächlichen Verbrauch. Den Bedarf durch eine
Probefläche am Objekt ermitteln.
Verarbeitung und Trocknung
Verarbeitung
Vor Gebrauch gründlich aufrühren
Streichen, rollen oder Airless spritzen
Mit maximal 5 % Wasser verdünnen
Nass in nass ohne Unterbrechung arbeiten
Nicht mit anderen Produkten mischen
Bedingungen
Mindesttemperatur: 7 °C
Für Material, Untergrund und Raumluft
Untergrund muss trocken und tragfähig sein
Während der Trocknung gründlich lüften
Trocknung bei 20 °C
Oberflächentrocken nach ca. 4–6 Stunden
Überstreichbar nach ca. 4–6 Stunden
Durchgetrocknet nach ca. 3 Tagen
Kälte und Feuchtigkeit verlängern die Trocknung
Airless-Verarbeitung
Spritzwinkel
Empfohlener Spritzwinkel: 50°.
Düsengröße
Empfohlene Airless-Düse: 0,026 Inch.
Spritzdruck
Empfohlener Arbeitsdruck: 150–180 bar.
Reinigung und Ausbesserungen
Vollständig durchgetrocknete Flächen können vorsichtig trocken mit einer
weichen Bürste oder feucht mit einem weichen Tuch beziehungsweise Schwamm
gereinigt werden. Harte und scheuernde Schwämme vermeiden.
Bei getönten Flächen kann abhängig von Farbton und Reinigungsintensität
leichter Pigmentabrieb sichtbar werden. Punktuelle Ausbesserungen können
sich abzeichnen; das gleichmäßigste Ergebnis entsteht bei einer
Überarbeitung von Kante zu Kante.
Häufige Fragen
Kann LithoSil auf Gipskarton?
Ja. Spachtelgrate abschleifen und mit Security Primer Roll-On
oder Primalon Tiefgrund LF grundieren. Bei verfärbenden
Inhaltsstoffen ist Primalon Filtergrund fein notwendig.
Wann wird CaPriSil Fassaden Grund verwendet?
CaPriSil Fassaden Grund ist laut aktuellem Datenblatt für stark
saugende mineralische Untergründe und geeignete Lehmputze
vorgesehen, nicht als reguläre Gipskartongrundierung.
Reicht ein Anstrich?
Auf gleichmäßig vorbereiteten Flächen kann ein satter Anstrich
ausreichen. Bei starken Farbkontrasten oder ungleichmäßiger
Saugfähigkeit sind Vorbehandlung und ein zusätzlicher Anstrich
notwendig.
Technische Daten
Produkttyp: Einkomponenten-Silikatfarbe für innen
Bindemittel: Kaliwasserglaskombination
Farbton: Weiß, Hellbezugswert 92
Glanzgrad: G4 stumpfmatt
Nassabrieb: R-Klasse 2
Deckvermögen: H10-Klasse 1
Maximale Korngröße: S1 fein, unter 100 µm
Diffusionsfähigkeit: sd-Wert unter 0,03 m
Dichte: ca. 1,57 g/cm³
Gebindegrößen: 7 kg und 22 kg
Brandverhalten: A2-s1, d0
Lagerung: kühl, frostfrei und im Kunststoffgebinde
Sicherheitshinweis:
Die alkalische Silikatfarbe kann empfindliche Oberflächen angreifen.
Glas, Keramik, Lackierungen, Klinker, Naturstein, Metall sowie
naturbelassenes oder lasiertes Holz sorgfältig abdecken. Spritzer
sofort mit klarem Wasser entfernen.
Beim Spritzen Aerosol und Spritznebel nicht einatmen. Geeigneten
Augen-, Haut- und Atemschutz verwenden und während der Verarbeitung
sowie Trocknung gründlich lüften. Maßgeblich sind das aktuelle
Sicherheitsdatenblatt und das Etikett des gelieferten Gebindes.
Caparol Normweiß Innenfarbe Weiß 25 kg
Caparol Normweiß ist eine stumpfmatte Dispersions-Innenfarbe für
wirtschaftliche Wand- und Deckenanstriche im Neubau und bei
Renovierungen. Sie eignet sich für Wohnräume, Werkstätten,
Industriehallen und andere Innenbereiche mit normaler bis geringer
Beanspruchung.
Die wasserverdünnbare und lösemittelfreie Farbe besitzt
Deckvermögen Klasse 1, ist diffusionsfähig und lässt sich streichen,
rollen oder im Airless-Verfahren spritzen. Mit Nassabriebklasse 4 ist
Normweiß jedoch nicht für Flächen vorgesehen, die regelmäßig feucht
gereinigt oder stärker mechanisch belastet werden.
Wirtschaftliche Innenfarbe
Deckvermögen Klasse 1
Nassabriebklasse 4
Stumpfmatte Oberfläche
Lösemittelfrei und geruchsarm
Airless spritzbar
Geeignet für
Wohn- und Schlafräume
Werkstätten und Industriehallen
Kalk- und Zementputze
Gipsputz und Gipsbauplatten
Gipskarton- und Gipsfaserplatten
Beton und tragfähige Altanstriche
Nicht direkt geeignet für
Häufig feucht gereinigte Wandflächen
Stark beanspruchte Flure und Nutzräume
Holz und Holzwerkstoffe
Feuchte oder nicht tragfähige Untergründe
Aktiven Schimmelbefall
Lose Tapeten und Leimfarben
Nassabriebklasse 4 richtig einordnen:
Normweiß ist für Wand- und Deckenflächen mit geringer
Reinigungsbelastung vorgesehen. Für Küchen, stark beanspruchte
Flure, öffentliche Bereiche oder regelmäßig feucht zu reinigende
Wände ist eine Innenfarbe mit Nassabriebklasse 1 oder 2 die
geeignetere Wahl.
Was macht Caparol Normweiß besonders?
Hohe Deckleistung
Normweiß erreicht Deckvermögen Klasse 1 bei der vom Hersteller
definierten Auftragsmenge. Auf gleichmäßig vorbereiteten
Untergründen entsteht dadurch eine gut deckende weiße
Oberfläche.
Diffusionsfähig
Mit einem sd-Wert unter 0,1 m bleibt die Beschichtung
wasserdampfdurchlässig. Sie ist dennoch eine kunstharzgebundene
Dispersionsfarbe und keine Silikat- oder Kalkfarbe.
Rationell zu verarbeiten
Die Farbe kann gestrichen, gerollt oder mit einem geeigneten
Airless-Gerät aufgetragen werden und eignet sich dadurch auch
für größere Innenflächen.
Passt Normweiß zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
größere Innenflächen wirtschaftlich gestrichen werden
eine stumpfmatte weiße Oberfläche gewünscht ist
Deckvermögen Klasse 1 benötigt wird
die Flächen nur gering beansprucht werden
gerollt, gestrichen oder gespritzt werden soll
ein 25-kg-Großgebinde sinnvoll verarbeitet werden kann
Besser eine andere Innenfarbe wählen, wenn …
die Wand regelmäßig feucht gereinigt werden muss
eine besonders scheuerbeständige Oberfläche benötigt wird
hohe Anforderungen an Streiflichtflächen bestehen
punktuelle Ausbesserungen kaum sichtbar bleiben sollen
eine konservierungsmittelfreie Farbe erforderlich ist
eine mineralische Silikat- oder Kalkfarbe gesucht wird
Kalk- und Zementputze vorbereiten
Feste, normal saugende Putze
Tragfähige und normal saugende Kalk- und Zementputze der
Klassen CS II bis CS IV können ohne zusätzliche Grundierung
beschichtet werden.
Poröse oder sandende Putze
Grob poröse, sandende oder stark saugende Putze mit Caparol
Security Primer Roll-On oder Primalon Tiefgrund LF grundieren.
Gipsputz und Gipsplatten
Gipsputz
Gipsputz mit Security Primer Roll-On oder Primalon Tiefgrund LF
grundieren. Eine vorhandene Sinterhaut vorher abschleifen und
den Schleifstaub vollständig entfernen.
Gipsbauplatten
Saugende Gipsbauplatten ebenfalls mit Security Primer Roll-On
oder Primalon Tiefgrund LF vorbereiten.
Gipskartonplatten
Spachtelgrate abschleifen und die Fläche mit Security Primer
Roll-On oder Primalon Tiefgrund LF grundieren.
Vergilbte oder länger unbelichtete Platten benötigen Primalon
Filtergrund fein oder Caparol Aqua-inn No-1.
Tiefengrund sperrt keine Verfärbungen ab:
Security Primer Roll-On und Primalon Tiefgrund LF regulieren
beziehungsweise festigen den Untergrund. Gegen wasserlösliche
Verfärbungen und vergilbte Gipskartonplatten ist eine absperrende
Grundierung erforderlich.
Beton, Porenbeton und glatte Untergründe
Beton
Trennmittelrückstände sowie mehlende und sandende Bestandteile
vollständig entfernen. Der Beton muss fest, sauber und trocken
sein.
Porenbeton
Porenbeton mit Primalon PM 200 grundieren, das im Verhältnis
1 : 5 mit sauberem Wasser gemischt wird.
Glänzende Beschichtungen
Glänzende Oberflächen und Lackanstriche anrauen und anschließend
mit Primalon Universal Haftgrund grundieren.
Altbeschichtungen und Tapeten
Matte Altbeschichtungen
Fest haftende, matte und schwach saugende Beschichtungen können
nach gründlicher Reinigung direkt überarbeitet werden.
Leimfarben
Alte Leimfarben restlos abwaschen und die vollständig getrocknete
Fläche mit Security Primer Roll-On grundieren.
Papiertapeten
Fest haftende, ungestrichene Raufaser-, Relief- und Prägetapeten
aus Papier können ohne zusätzliche Vorbehandlung beschichtet
werden.
Lose Tapeten sowie Kleister- und Makulaturreste vollständig
entfernen.
Problemflächen richtig behandeln
Schimmelbefall
Schimmel fachgerecht entfernen, die Fläche mit Caparol Capatox
unverdünnt behandeln und vollständig trocknen lassen.
Als nachfolgende Beschichtung sieht das technische Merkblatt
Caparol Indeko-W vor – nicht Normweiß.
Nikotin, Ruß und Fett
Verschmutzungen mit Wasser und einem fettlösenden Reiniger
gründlich abwaschen und trocknen lassen. Getrocknete
Wasserflecken trocken abbürsten und mit Primalon Filtergrund
fein absperren.
Stark belastete Flächen mit Primalon IsoDeck oder
Caparol Aqua-inn No-1 fertig beschichten.
Salzausblühungen
Salze trocken abbürsten und mit Primalon Tiefgrund TB
grundieren. Eine dauerhafte Unterbindung erneut auftretender
Salze kann nicht garantiert werden.
Acryl- und andere Dichtmassen:
Auf Dichtstoffen können Risse, Verfärbungen oder Haftungsprobleme
entstehen. Vor dem Anstrich der gesamten Fläche deshalb immer eine
Probebeschichtung durchführen.
Der richtige Beschichtungsaufbau
1. Untergrund vorbereiten
Die Fläche muss fest, trocken, tragfähig und frei von Staub,
Schmutz sowie trennenden Substanzen sein. Notwendige
Grundierungen vollständig trocknen lassen.
2. Zwischenanstrich
Normweiß idealerweise mit etwa 5 %, maximal jedoch mit
10 % sauberem Wasser verdünnen und gleichmäßig auftragen.
3. Deckanstrich
Nach ausreichender Trocknung einen zweiten gleichmäßigen
Anstrich ausführen. Auch der Deckanstrich darf mit maximal
10 % Wasser verdünnt werden.
Zusammenhängende Flächen immer nass in nass und ohne längere
Unterbrechung bearbeiten. Normweiß nicht mit anderen Farben oder
Grundiermitteln vermischen.
Verbrauch und Reichweite
Richtverbrauch
Ca. 150–200 g/m² je Anstrich.
Untergrund, Struktur, Werkzeug und Auftragsmenge beeinflussen
den tatsächlichen Materialbedarf.
Ein Anstrich
Ein 25-kg-Gebinde reicht rechnerisch für ungefähr
125–166 m².
Zwei Anstriche
Bei Zwischen- und Deckanstrich reicht ein 25-kg-Gebinde
rechnerisch für ungefähr 62–83 m² fertige Fläche.
Deckvermögen Klasse 1 richtig verstehen:
Deckvermögen Klasse 1 wurde bei einer Ergiebigkeit von
4,5 m²/L beziehungsweise 2,8 m²/kg geprüft. Ein 25-kg-Gebinde
entspricht bei dieser definierten Auftragsmenge ungefähr 70 m².
Die höhere theoretische Reichweite aus dem allgemeinen
Verbrauchswert garantiert daher nicht auf jedem Untergrund bereits
mit einem dünnen Einzelanstrich Deckklasse 1.
Verarbeitung und Trocknung
Verarbeitung
Vor Gebrauch gründlich aufrühren
Streichen, rollen oder Airless spritzen
Ideal mit 5 %, maximal 10 % Wasser verdünnen
Nass in nass in einem Zug arbeiten
Werkzeuge sofort mit Wasser reinigen
Bedingungen
Mindesttemperatur: 5 °C
Für Material, Untergrund und Raumluft
Untergrund muss vollständig trocken sein
Während Verarbeitung und Trocknung gründlich lüften
Trocknung bei 20 °C
Oberflächentrocken nach ca. 4–6 Stunden
Überstreichbar nach ca. 4–6 Stunden
Kälte verlängert die Trocknung
Hohe Luftfeuchtigkeit verzögert die Überarbeitung
Airless-Verarbeitung
Spritzwinkel
Empfohlener Spritzwinkel: 50°.
Düsengröße
Empfohlene Airless-Düse: 0,021 Inch.
Spritzdruck
Empfohlener Arbeitsdruck: ca. 150 bar.
Reinigung und Ausbesserungen
Vollständig durchgetrocknete Flächen vorsichtig mit einer weichen Bürste
trocken reinigen. Durch zu kräftiges Bürsten können sichtbare
Abzeichnungen entstehen.
Punktuelle Ausbesserungen können sich durch Unterschiede bei
Saugfähigkeit, Untergrund, Werkzeug, Verdünnung und Lichtverhältnissen
sichtbar abzeichnen. Das gleichmäßigste Ergebnis entsteht bei einer
flächigen Überarbeitung von Kante zu Kante.
Häufige Fragen
Ist Normweiß gut abwaschbar?
Nur eingeschränkt. Die Farbe besitzt Nassabriebklasse 4 und ist
nicht für häufiges feuchtes Reinigen oder starke
Scheuerbeanspruchung vorgesehen.
Kann Normweiß auf Gipskarton?
Ja. Spachtelgrate abschleifen und mit Security Primer Roll-On
oder Primalon Tiefgrund LF grundieren. Vergilbte Platten
benötigen eine absperrende Grundierung.
Reicht ein Anstrich?
Das aktuelle technische Merkblatt sieht einen Zwischen- und
einen Deckanstrich vor. Deckvermögen Klasse 1 bedeutet nicht,
dass auf jedem Untergrund ein dünner Einzelanstrich ausreicht.
Technische Daten
Produkttyp: Dispersions-Innenfarbe
Bindemittelbasis: Kunstharzdispersion
Farbton: Weiß
Hellbezugswert: 91
Glanzgrad: G4 stumpfmatt
Nassabrieb: R-Klasse 4
Deckvermögen: H10-Klasse 1
Deckvermögen geprüft bei 4,5 m²/L beziehungsweise 2,8 m²/kg
Maximale Korngröße: S1 fein, unter 100 µm
Diffusionsfähigkeit: sd-Wert unter 0,1 m
Dichte: ca. 1,59 g/cm³
Gebindegröße: 25 kg
Brandverhalten: A2-s1, d0 laut Herstellerstellungnahme
Emissionsgeprüft nach dem AgBB-Schema
Lagerung: kühl und frostfrei
Original verschlossen 12 Monate lagerfähig
Chemikalienrechtlicher Hinweis:
Die frühere pauschale Kennzeichnung mit dem Signalwort „Gefahr“ und
H317 wird nicht übernommen. Auf der aktuellen offiziellen
Produktseite ist derzeit kein konkretes Sicherheitsdatenblatt für
Normweiß verlinkt.
Für die tatsächliche Kennzeichnung sind ausschließlich das aktuelle
Etikett und das Sicherheitsdatenblatt der gelieferten Charge
maßgeblich. Haut- und Augenkontakt vermeiden, während Verarbeitung
und Trocknung gründlich lüften und beim Spritzen Aerosol sowie
Spritznebel nicht einatmen.
Caparol Premium Color Innenfarbe
Caparol Premium Color ist eine hochwertige Dispersions-Innenfarbe für
intensive, kräftige und pastellige Wand- und Deckenanstriche. Speziell
ausgewählte Pigmente und Bindemittel erzeugen eine edelmatte Oberfläche
mit hoher Farbbrillanz und besonderer Farbtiefe.
Die lange Offenzeit erleichtert das gleichmäßige Beschichten großer
Flächen und hilft dabei, sichtbare Ansätze zu vermeiden. Premium Color
besitzt Nassabriebklasse 2, Deckvermögen Klasse 1 und eignet sich für
Wohnräume ebenso wie für hochwertige Objektflächen.
Für intensive Farbtöne
Hohe Farbbrillanz und Farbtiefe
Edelmatte Farbwirkung
Nassabriebklasse 2
Deckvermögen Klasse 1
Lange Offenzeit
Geeignet für
Wohn- und Schlafräume
Büros und hochwertige Objektflächen
Kalk- und Zementputze
Gipsputz und Gipskarton
Beton und Porenbeton
Raufaser und tragfähige Altanstriche
Nicht direkt geeignet für
Holz und Holzwerkstoffe
Feuchte oder nicht tragfähige Flächen
Aktiven Schimmelbefall
Lose Tapeten und Leimfarben
Salzbelastete Flächen ohne Vorbehandlung
Ungeprüfte Acryl- und Dichtmassen
Wichtig bei kräftigen Farbtönen:
Intensive Gelb-, Orange- und Rottöne besitzen häufig ein geringeres
Deckvermögen. Vor dem gewünschten Farbton ist deshalb eine deckende,
auf Weiß basierende pastellige Grundbeschichtung notwendig.
Abhängig vom Farbton kann zusätzlich ein zweiter Deckanstrich
erforderlich sein.
Was macht Premium Color besonders?
Lange Offenzeit
Die Farbe bleibt während der Verarbeitung vergleichsweise lange
offen. Dadurch lassen sich größere Flächen leichter nass in nass
bearbeiten und sichtbare Übergänge besser vermeiden.
True-Color-Farbwirkung
Die spezielle Rezeptur unterstützt eine besonders intensive,
tiefe und klare Farbwirkung. Das macht Premium Color vor allem
für bewusst gestaltete farbige Wandflächen interessant.
Reinigungsfähige Oberfläche
Nassabriebklasse 2 ermöglicht nach vollständiger Durchtrocknung
eine vorsichtige feuchte Reinigung. Die Beschichtung ist laut
Prüfbericht auch gegen geeignete Desinfektionsmittel beständig.
Passt Premium Color zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
intensive oder pastellige Farbtöne gewünscht sind
eine edelmatte Oberfläche entstehen soll
große zusammenhängende Flächen gestrichen werden
Nassabriebklasse 2 benötigt wird
eine hohe Farbbrillanz wichtig ist
gestrichen, gerollt oder gespritzt werden soll
Besser ein anderes Produkt wählen, wenn …
eine konservierungsmittelfreie Farbe benötigt wird
eine reine Silikat- oder Kalkfarbe vorgeschrieben ist
eine sehr stark mechanisch belastete Fläche vorliegt
Holz oder Holzwerkstoffe gestrichen werden sollen
aktiver Schimmelbefall vorhanden ist
die Wand dauerhaft feucht bleibt
Kalk- und Zementputze vorbereiten
Feste, normal saugende Putze
Tragfähige und normal saugende Kalk- und Zementputze der Klassen
CS II bis CS IV können ohne zusätzliche Grundierung beschichtet
werden.
Poröse oder sandende Putze
Grob poröse, sandende oder stark saugende Putze mit Caparol
Security Primer Roll-On oder Primalon Tiefgrund LF grundieren.
Gipsputz und Gipsplatten
Gipsputz
Gipsputz mit Security Primer Roll-On oder Primalon Tiefgrund LF
grundieren. Eine vorhandene Sinterhaut vorher abschleifen und den
Schleifstaub vollständig entfernen.
Gipsbauplatten
Saugende Gipsbauplatten ebenfalls mit Security Primer Roll-On
oder Primalon Tiefgrund LF vorbereiten.
Gipskartonplatten
Spachtelgrate abschleifen und mit Security Primer Roll-On oder
Primalon Tiefgrund LF grundieren.
Vergilbte oder längere Zeit unbelichtete Platten benötigen
Primalon Filtergrund fein oder Caparol Aqua-inn No-1.
Tiefengrund verhindert keine Verfärbungen:
Security Primer Roll-On und Primalon Tiefgrund LF regulieren
beziehungsweise festigen den Untergrund. Gegen wasserlösliche
Verfärbungen oder vergilbte Gipskartonplatten ist dagegen eine
absperrende Grundierung notwendig.
Beton, Porenbeton und glatte Untergründe
Beton
Trennmittelrückstände sowie mehlende und sandende Bestandteile
vollständig entfernen. Der Beton muss fest, sauber und trocken
sein.
Porenbeton
Porenbeton mit Primalon PM 200 grundieren, das im Verhältnis
1 : 5 mit sauberem Wasser gemischt wird.
Glatte, gering saugende Flächen
Gering saugende, glatte Untergründe mit Primalon Universal
Haftgrund grundieren. Dadurch werden Haftung und gleichmäßige
Farbwirkung verbessert.
Altbeschichtungen und Tapeten
Matte Altbeschichtungen
Fest haftende, matte und schwach saugende Beschichtungen können
nach gründlicher Reinigung direkt überarbeitet werden.
Glänzende Beschichtungen
Glänzende Oberflächen und Lackanstriche anrauen und anschließend
mit Primalon Universal Haftgrund grundieren.
Papiertapeten
Fest haftende, ungestrichene Raufaser-, Relief- und Prägetapeten
aus Papier können ohne zusätzliche Vorbehandlung beschichtet
werden.
Lose Tapeten sowie Kleister- und Makulaturreste vollständig
entfernen.
Nicht tragfähige und belastete Flächen
Lose Altbeschichtungen
Nicht tragfähige Lack-, Dispersions-, Kunstharzputz- und
Mineralfarbenbeschichtungen vollständig entfernen.
Leimfarben
Alte Leimfarben restlos abwaschen. Nach vollständiger Trocknung
mit Security Primer Roll-On grundieren.
Nikotin, Ruß und Fett
Verschmutzungen mit Wasser und einem fettlösenden Reiniger
gründlich abwaschen und trocknen lassen. Wasserflecken mit
Primalon Filtergrund fein absperren.
Stark belastete Flächen mit Primalon IsoDeck oder Aqua-inn No-1
fertig beschichten.
Schimmel und Salzausblühungen
Schimmelbefall
Schimmel fachgerecht entfernen, die Fläche mit Capatox
unverdünnt behandeln und vollständig trocknen lassen.
Als nachfolgende Beschichtung sieht das technische Merkblatt
Caparol Indeko-W vor – nicht Premium Color.
Salzausblühungen
Salze trocken abbürsten und mit Primalon Tiefgrund TB
grundieren. Eine dauerhafte Haftung oder Unterbindung erneut
auftretender Salze kann nicht garantiert werden.
Acryl- und andere Dichtmassen:
Auf Dichtstoffen können Risse, Verfärbungen oder Haftungsprobleme
entstehen. Vor dem Anstrich der gesamten Fläche deshalb immer eine
Probebeschichtung auf dem tatsächlich verwendeten Dichtstoff
durchführen.
Der richtige Beschichtungsaufbau
1. Untergrund vorbereiten
Die Fläche muss fest, trocken, tragfähig und frei von Staub,
Schmutz sowie trennenden Substanzen sein. Notwendige
Grundierungen vollständig trocknen lassen.
2. Zwischenanstrich
Premium Color mit maximal 5 % sauberem Wasser verdünnen und
gleichmäßig auftragen.
3. Schlussanstrich
Nach ausreichender Trocknung einen gleichmäßigen Schlussanstrich
ausführen. Für optimale Ausbesserungsfähigkeit Premium Color
möglichst unverdünnt verwenden.
Premium Color nicht mit anderen Produkten vermischen. Zusammenhängende
Flächen immer nass in nass und ohne längere Unterbrechung bearbeiten.
Farbton richtig planen
Farbton vorab kontrollieren
Getöntes Material vor der Verarbeitung auf Farbtonexaktheit
prüfen. Für zusammenhängende Flächen nur Material derselben
Charge verwenden oder alle Gebinde vollständig miteinander
vermischen.
Gelb, Orange und Rot
Intensive Farbtöne in diesen Bereichen benötigen eine deckende,
weiß basierte Pastellgrundierung. Ein zusätzlicher Deckanstrich
kann erforderlich sein.
Dunkle Farbtöne
Mechanische Belastung kann auf dunklen Flächen helle Streifen
verursachen. Für stark beanspruchte Flächen wird eine
farbtongleiche Schutzbeschichtung mit Premium Color Strong
empfohlen.
Premium Color Strong richtig einordnen:
Premium Color Strong ersetzt nicht die deckende farbige
Grundbeschichtung. Es wird als farbtongleiches Schutz-Finish auf
bereits deckend mit Premium Color beschichteten, intensiv farbigen
Flächen eingesetzt und reduziert den Schreibeffekt.
Abkleben und Wandtattoos
Universal-Abdeckband verwenden
Besonders glatte Klebebänder können aufgrund des
True-Color-Effekts auf der fertigen Oberfläche vermindert haften.
Für Abklebungen innerhalb der Fläche empfiehlt der Hersteller
ein geeignetes Universal-Abdeckband.
Wandtattoos vorher einplanen
Vor dem Aufkleben von Wandtattoos empfiehlt der Hersteller eine
zusätzliche Beschichtung mit DecoLasur Matt oder alternativ
einen Beschichtungsaufbau mit Indeko-plus.
Verbrauch und Reichweite
Richtverbrauch
Ca. 150 g/m² je Anstrich.
Saugfähigkeit, Struktur, Farbton und Werkzeug beeinflussen den
tatsächlichen Materialbedarf.
Gebinde mit 7 kg
Rechnerisch ca. 46 m² bei einem Anstrich.
Bei zwei Anstrichen ungefähr 23 m² fertige Fläche.
Gebinde mit 25 kg
Rechnerisch ca. 166 m² bei einem Anstrich.
Bei zwei Anstrichen ungefähr 83 m² fertige Fläche.
Deckvermögen Klasse 1 richtig verstehen:
Die Einstufung wurde bei einer Ergiebigkeit von 5,2 m²/L
beziehungsweise 3,3 m²/kg geprüft. Das entspricht einer deutlich
höheren Auftragsmenge als der allgemeine Richtverbrauch von
150 g/m². Deckkraftklasse 1 ist daher keine Garantie dafür, dass ein
dünner Einzelanstrich auf jedem Untergrund vollständig deckt.
Verarbeitung und Trocknung
Verarbeitung
Vor Gebrauch gründlich aufrühren
Streichen, rollen oder spritzen
Mit maximal 5 % Wasser verdünnen
Nass in nass ohne Unterbrechung arbeiten
Werkzeuge sofort mit Wasser reinigen
Bedingungen
Mindesttemperatur: 5 °C
Für Material, Untergrund und Raumluft
Untergrund muss trocken und tragfähig sein
Während der Trocknung ausreichend lüften
Trocknung bei 20 °C
Oberflächentrocken nach ca. 4–6 Stunden
Überstreichbar nach ca. 4–6 Stunden
Kälte verlängert die Trocknung
Hohe Luftfeuchtigkeit verzögert die Überarbeitung
Airless- und Nespri-TEC-Verarbeitung
Airless
Spritzwinkel: 50°
Düsengröße: 0,020–0,021 Inch
Spritzdruck: 150–180 bar
Verdünnung: maximal 5 % Wasser
Nespri-TEC
Für Nespri-TEC geeignet
Material unverdünnt verarbeiten
Gerätevorgaben des Systems beachten
Spritznebel nicht einatmen
Reinigung und Desinfektion
Vollständig durchgetrocknete Flächen zunächst vorsichtig mit einer
weichen Bürste trocken reinigen. Eine feuchte Reinigung ist mit einem
weichen Tuch oder Schwamm möglich. Keine harten oder scheuernden
Schwämme verwenden.
Neutrale Reinigungs- und Desinfektionsmittel zuerst an einer wenig
sichtbaren Stelle auf Verträglichkeit prüfen. Bei getönten Flächen kann
abhängig von Farbton und Reinigungsintensität leichter Pigmentabrieb am
Reinigungstuch sichtbar werden.
Ausbesserungen richtig ausführen
Premium Color ist unverdünnt besonders gut ausbesserungsfähig.
Punktuelle Reparaturen können sich dennoch durch unterschiedliche
Saugfähigkeit, Werkzeug, Verdünnung, Charge und Lichtverhältnisse
sichtbar abzeichnen.
Das gleichmäßigste Ergebnis entsteht bei einer flächigen Überarbeitung
von Kante zu Kante. Für Reparaturen möglichst unverdünntes Material
derselben Charge und dasselbe Werkzeug wie beim ursprünglichen Anstrich
verwenden.
Häufige Fragen
Reicht bei Premium Color ein Anstrich?
Nicht grundsätzlich. Untergrund, Farbkontrast, Farbton und
Auftragsmenge entscheiden über den notwendigen Aufbau.
Intensive Farbtöne benötigen häufig eine passende
Grundbeschichtung und gegebenenfalls zwei Deckanstriche.
Kann Premium Color auf Gipskarton?
Ja. Spachtelgrate abschleifen und mit Security Primer Roll-On
oder Primalon Tiefgrund LF grundieren. Vergilbte Platten
benötigen eine absperrende Grundierung.
Was hilft gegen helle Streifen auf dunklen Farben?
Solche Streifen entstehen durch mechanische Beanspruchung der
matten Oberfläche. Für belastete intensive Farbtöne empfiehlt
Caparol eine farbtongleiche Schutzbeschichtung mit Premium Color
Strong.
Technische Daten
Produkttyp: hochwertige Dispersions-Innenfarbe
Bindemittelbasis: spezielle Kunststoffdispersionen
Glanzgrad: G4 stumpfmatt
Nassabrieb: R-Klasse 2
Deckvermögen: H10-Klasse 1
Deckvermögen geprüft bei 5,2 m²/L beziehungsweise 3,3 m²/kg
Maximale Korngröße: S1 fein, unter 100 µm
Diffusionsfähigkeit: sd-Wert unter 0,1 m
Dichte: ca. 1,56 g/cm³
Gebindegrößen: 7 kg und 25 kg
Verbrauch: ca. 150 g/m² je Anstrich
Lagerung: kühl und frostfrei
Original verschlossen 12 Monate lagerfähig
Chemikalienrechtlicher Hinweis:
Premium Color ist in zahlreichen Farbtönen und Ausführungen
erhältlich. Die konkrete chemikalienrechtliche Kennzeichnung kann
deshalb je nach Farbton und Variante abweichen. Eine alte pauschale
Kennzeichnung mit „Gefahr“ oder H317 darf nicht ungeprüft auf alle
Ausführungen übertragen werden.
Maßgeblich sind ausschließlich das aktuelle Sicherheitsdatenblatt
und das Etikett des tatsächlich gelieferten Farbtons. Während der
Verarbeitung und Trocknung ausreichend lüften. Beim Spritzen
Aerosol und Spritznebel nicht einatmen und geeignete persönliche
Schutzausrüstung verwenden.
Caparol Primador Mattlatex 7 kg / 22 kg
Caparol Primador ist eine hochwertige Mattlatex-Innenfarbe für
anspruchsvolle Wand- und Deckenanstriche. Die lange Offenzeit und die
tiefmatte Oberfläche unterstützen ein gleichmäßiges Ergebnis auf großen
sowie streiflichtbelasteten Flächen.
Primador erreicht Deckkraftklasse 1 und Nassabriebklasse 1. Die Farbe
lässt sich gut ausbessern, ist emissionsgeprüft und kann gestrichen,
gerollt, mit Airlessgeräten oder unverdünnt im Nespri-Tec-Verfahren
verarbeitet werden.
Eigenschaften
Tiefmatte Mattlatex-Innenfarbe
Deckkraftklasse 1
Nassabriebklasse 1
Lange Offenzeit
Sehr gut ausbesserungsfähig
Diffusionsfähig
Geeignet für
Streiflichtbelastete Wand- und Deckenflächen
Wohnräume und Büros
Schulen und Kindergärten
Öffentliche und gewerbliche Räume
Lebensmittelbereiche
Flächen mit Desinfektionsmittelbeanspruchung
Zuerst genauer prüfen
Feuchte oder schimmelbelastete Flächen
Nikotin-, Ruß-, Fett- oder Wasserflecken
Nicht tragfähige Altbeschichtungen
Vergilbte Gipskartonplatten
Holz- und Holzwerkstoffe
Flächen mit hoher Fleck- und Reinigungsbelastung
Nassabriebklasse 1 richtig einordnen:
Primador ist widerstandsfähig und vorsichtig reinigungsfähig.
Die tiefmatte Oberfläche ist aber nicht automatisch fleckbeständiger
als andere hochwertige matte Innenfarben. Für häufig nass zu
reinigende Flächen kann eine seidenmatte oder glänzende Latexfarbe
die passendere Wahl sein.
Was macht Caparol Primador besonders?
Für Streiflicht optimiert
Die lange Offenzeit gibt mehr Zeit für einen gleichmäßigen
Materialverlauf. Dadurch lassen sich große und seitlich
beleuchtete Flächen ruhiger beschichten.
Sehr hohe Deckkraft
Primador erreicht Deckkraftklasse 1 bei einer Ergiebigkeit von
7 m² je Liter beziehungsweise 4,8 m² je Kilogramm. Bei
Renovierungsanstrichen genügt deshalb häufig ein Anstrich.
Gut ausbesserungsfähig
Die tiefmatte Oberfläche erleichtert spätere Ausbesserungen.
Abzeichnungen können abhängig von Untergrund, Werkzeug,
Verdünnung, Farbton und Lichteinfall dennoch sichtbar bleiben.
Passt Primador zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
eine besonders ruhige, tiefmatte Oberfläche gewünscht ist
Fenster oder Leuchten starkes Streiflicht erzeugen
hohe Deckkraft und Nassabriebklasse 1 wichtig sind
spätere Ausbesserungen möglichst unauffällig bleiben sollen
gestrichen, gerollt, Airless oder Nespri verarbeitet wird
Zuerst genauer prüfen, wenn …
regelmäßig Flecken nass entfernt werden müssen
eine seidenmatte oder glänzende Oberfläche gewünscht ist
starke Verfärbungen durchschlagen können
ein sehr dunkler oder intensiver Farbton geplant ist
der Untergrund stark oder ungleichmäßig saugt
Untergrund vorbereiten
Der Untergrund muss fest, trocken, tragfähig und frei von Staub,
Verschmutzungen und trennenden Stoffen sein. Nicht tragfähige Lack-,
Dispersions- oder mineralische Beschichtungen vollständig entfernen.
Feste, normal saugende Kalk- und Zementputze können häufig direkt
beschichtet werden. Stark saugende, poröse oder sandende Flächen
benötigen eine Tiefengrundierung mit Caparol Security Primer Roll-On
oder Caparol Primalon Tiefgrund LF.
Auf glatten, gering saugenden Flächen empfiehlt sich Caparol Primalon
Universal Haftgrund. Gipsputze, Gipsbauplatten und Gipskarton sind
abhängig von Saugfähigkeit und Zustand ebenfalls passend zu grundieren.
Nikotin-, Ruß-, Fett- und Wasserflecken müssen gereinigt und bei Bedarf
mit einem geeigneten Absperrgrund isoliert werden. Bei Schimmelbefall
zuerst Ursache und Befall fachgerecht behandeln und einen dafür
vorgesehenen Beschichtungsaufbau wählen.
So wird Caparol Primador verarbeitet
Den Untergrund prüfen, reinigen und erforderliche Grundierungen
vollständig trocknen lassen.
Die Innenfarbe vor der Verarbeitung gründlich und gleichmäßig
aufrühren.
Primador für den Zwischen- und Schlussanstrich mit ungefähr
5 bis maximal 7 % sauberem Wasser einstellen.
Mit einer geeigneten Großflächenwalze satt und gleichmäßig
auftragen. Zu geringer Materialauftrag verkürzt die Offenzeit und
kann Rollansätze begünstigen.
Zusammenhängende Wand- und Deckenflächen zügig, nass in nass und
ohne längere Arbeitsunterbrechung fertigstellen.
Rolle, Airless oder Nespri-Tec
Rollen
Eine hochwertige Großflächenwalze mit ausreichend dichtem Flor
nimmt genügend Material auf und unterstützt die lange Offenzeit
sowie eine gleichmäßig feine Oberfläche.
Airless und Nespri-Tec
Airless: 50° Spritzwinkel, 0,021-Zoll-Düse und 150 bis 180 bar.
Nespri-Tec: unverdünnt, 20° bis 30°, 0,013 bis 0,017 Zoll und
150 bis 180 bar.
Typische Fehler vermeiden
Zu wenig Material
Ein zu dünner Auftrag verkürzt die Offenzeit und kann ein
unruhiges Rollenbild oder sichtbare Ansätze verursachen.
Reinigungsfähigkeit überschätzt
Die matte Oberfläche vorsichtig mit weichem Tuch oder Schwamm
reinigen. Harte Schwämme und scheuernde Reinigungsmittel können
sichtbare Spuren hinterlassen.
Intensive Farbtöne unterschätzt
Intensive Farbtöne können ein geringeres Deckvermögen und bei
mechanischer Belastung helle Schreibspuren zeigen. Ein passender
Voranstrich oder zusätzlicher Deckanstrich kann erforderlich sein.
Verbrauch, Reichweite und technische Daten
Verbrauch und Reichweite
Richtverbrauch: ca. 150 bis 200 g/m² je Anstrich.
Bei der angegebenen Ergiebigkeit von 4,8 m²/kg reicht ein
7-kg-Gebinde rechnerisch für ungefähr
34 m² je Anstrich.
Ein 22-kg-Gebinde reicht rechnerisch für ungefähr
106 m² je Anstrich.
Produkttyp: Mattlatex-Innenfarbe
Bindemittelbasis: Hybrid
Gebindegrößen: 7 kg und 22 kg
Farbton: Weiß, im Pastellbereich abtönbar
Glanzgrad: G4 stumpfmatt
Nassabrieb: R-Klasse 1
Deckvermögen: H10-Klasse 1
Diffusionswert: sd unter 0,1 m
Dichte: ca. 1,45 g/cm³
Die Reichweiten gelten als rechnerische Richtwerte. Rauigkeit,
Saugfähigkeit, Farbton und Verarbeitung können den tatsächlichen
Materialbedarf verändern.
Bei +20 °C und 65 % relativer Luftfeuchtigkeit ist Primador nach
ungefähr fünf bis sechs Stunden oberflächentrocken und überstreichbar.
Die Verarbeitungstemperatur darf +5 °C nicht unterschreiten.
Primador kühl und frostfrei lagern. Originalverschlossen ist das Produkt
ungefähr zwölf Monate lagerfähig. Werkzeuge unmittelbar nach Gebrauch
mit Wasser reinigen.
Häufige Fragen
Ist Primador besonders für Streiflicht geeignet?
Ja. Die lange Offenzeit und tiefmatte Oberfläche erleichtern einen
gleichmäßigen Auftrag auf seitlich beleuchteten Wand- und Deckenflächen.
Ist Primador stärker reinigungsfähig als eine normale matte Innenfarbe?
Nicht grundsätzlich. Trotz Nassabriebklasse 1 besteht laut Hersteller
bei einer Mattlatex kein wesentlicher Reinigungsvorteil gegenüber einer
hochwertigen matten Dispersionsfarbe.
Reicht bei einer Renovierung ein Anstrich?
Häufig ja. Kontrastreiche, stark saugende oder intensiv farbige Flächen
können jedoch eine Grundierung, einen Voranstrich oder einen zweiten
Deckanstrich benötigen.
Verarbeitungs- und Systemhinweis:
Untergrund, Grundierung, Farbton, Werkzeug und Verdünnung müssen
aufeinander abgestimmt sein. Während der Verarbeitung und Trocknung
gründlich lüften. Für Arbeitsschutz und Gefahrenkennzeichnung sind
das aktuelle Sicherheitsdatenblatt und das Gebindeetikett der
gelieferten Ausführung maßgeblich.
SYNTHESA PrimaFiXX 25kg
Synthesa PrimaFixx ist eine preisgünstige Innendispersionsfarbe ohne Lösungsmittel, perfekt für Neubauten und Renovierungen von Wand- und Deckenflächen im Innenbereich. Sie eignet sich für eine Vielzahl von Untergründen wie Putz, Beton, Gipskarton- und Gipsbauplatten. Diese umweltfreundliche Farbe ist wasserverdünnbar, geruchsarm und hat eine hervorragende Diffusionsfähigkeit. Synthesa Primalon Top In ist eine ausgezeichnete Wahl für jeden, der eine kosteneffektive und qualitativ hochwertige Farboption für den Innenbereich sucht - ideal für den Genossenschaftsbau, Hotelanlagen und Objektbau.
Produktbeschreibung
Lösemittelfrei und geruchsarm
Nassabriebbeständigkeit Klasse 3
Deckkraft Klasse 1
Streichen, rollen, spritzen
Merkmale
Wasserverdünnbar, umweltschonend
Diffusionsfähig
Gute Deckkraft
Haftfest
Verarbeitung
Stelle sicher, dass der Untergrund tragfähig, sauber, trocken ist
Rühre die Farbe gründlich auf, bevor du sie verwendest
Trage die Farbe gleichmäßig mit einer Rolle oder Spritzgerät auf den Untergrund auf. Arbeite dabei zügig und in Bahnen, um Ansätze zu vermeiden
Lasse die Farbe vollständig trocknen, bevor du weitere Schichten aufträgst
Hinweise und Informationen zur Anwendung, der Lagerung, dem Transport und der Entsorgung unserer Artikel beachte bitte das technische Datenblatt. Verbrauchswerte sind Richtwerte. Mengenrechner dient zur unverbindlichen Orientierung. Alle Empfehlungen dienen zur Unterstützung. Sie entbinden nicht davon, die Produkte grundsätzlich auf Eignung in eigener Verantwortung zu prüfen.
Gefahr
H317 Kann allergische Hautreaktionen verursachen. P101 Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten. P102 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen.
Caparol Primalon Seiden-Latex
Caparol Primalon Seiden-Latex ist eine strapazierfähige, seidenmatte
Innenfarbe für Wandflächen mit erhöhter Beanspruchung. Die glattere
Oberfläche lässt sich besser reinigen als eine tiefmatte Innenfarbe und
eignet sich besonders für Flure, Treppenhäuser, Schulen, Büros,
Kindergärten, Hotels und andere regelmäßig genutzte Räume.
Die lösemittelfreie Kunstharz-Latexfarbe erreicht Deckkraftklasse 1 und
Nassabriebklasse 2. Sie ist desinfektionsmittelbeständig, diffusionsfähig
und kann auch auf Raufaser-, Relief- und Prägetapeten sowie Caparol
Glasgewebe verarbeitet werden.
Eigenschaften
Seidenmatte Innen-Latexfarbe
Deckkraftklasse 1
Nassabriebklasse 2
Hoch reinigungsfähig
Desinfektionsmittelbeständig
Lösemittelfrei und geruchsarm
Geeignet für
Flure und Treppenhäuser
Schulen und Kindergärten
Krankenhäuser und öffentliche Gebäude
Büros, Hotels und Gastronomie
Raufaser- und Prägetapeten
Caparol Glasgewebe
Zuerst genauer prüfen
Feuchte oder schimmelbelastete Flächen
Nikotin-, Ruß-, Fett- oder Wasserflecken
Nicht tragfähige Altbeschichtungen
Vergilbte Gipskartonplatten
Holz- und Holzwerkstoffe
Flächen mit direktem Lebensmittelkontakt
Seidenmatt bedeutet bessere Reinigung, aber sichtbarere Unebenheiten:
Die geschlossenere Oberfläche erleichtert die Entfernung von
Verschmutzungen. Gleichzeitig werden Spachtelstellen, Untergrundfehler
und Streiflicht bei seidenmatten Beschichtungen deutlicher sichtbar
als bei tiefmatten Innenfarben. Der Untergrund muss daher besonders
gleichmäßig vorbereitet werden.
Was macht Primalon Seiden-Latex besonders?
Gut reinigungsfähig
Die seidenmatte Oberfläche kann nach vollständiger Durchtrocknung
vorsichtig mit einem weichen, angefeuchteten Tuch oder Schwamm
gereinigt werden.
Betont Strukturen
Der seidenmatte Glanz hebt die Struktur von Raufaser,
Prägetapeten und Glasgewebe stärker hervor als eine stumpfmatte
Beschichtung.
Für hygienisch beanspruchte Räume
Die Beschichtung ist laut Prüfbericht gegenüber geeigneten
Desinfektionsmitteln beständig und kann auch in
Lebensmittelbereichen eingesetzt werden.
Passt Primalon Seiden-Latex zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
Wandflächen regelmäßig gereinigt werden
eine seidenmatte Oberfläche gewünscht ist
Raufaser oder Glasgewebe beschichtet wird
Desinfektionsmittelbeständigkeit wichtig ist
gestrichen, gerollt oder Airless gespritzt wird
Zuerst genauer prüfen, wenn …
eine vollständig matte Oberfläche gewünscht ist
starkes Streiflicht auf glatte Flächen trifft
der Untergrund uneben oder fleckig ist
ein sehr dunkler oder intensiver Farbton geplant ist
starke Verschmutzungen abgesperrt werden müssen
Untergrund vorbereiten
Der Untergrund muss fest, trocken, tragfähig sowie frei von Staub,
Verschmutzungen und trennenden Stoffen sein. Lose oder nicht tragfähige
Lack-, Dispersions- und Mineralbeschichtungen vollständig entfernen.
Feste, normal saugende Kalk- und Zementputze können häufig direkt
beschichtet werden. Stark saugende, poröse oder sandende Untergründe
benötigen Caparol Security Primer Roll-On oder Caparol Primalon
Tiefgrund LF.
Gipsputze, Gipsbauplatten und Gipskarton abhängig von Zustand und
Saugfähigkeit grundieren. Glänzende Altbeschichtungen und Lackflächen
anrauen und mit Caparol Primalon Universal Haftgrund vorbereiten.
Nikotin-, Ruß-, Fett- und Wasserflecken reinigen und mit einem
geeigneten Absperrgrund isolieren. Bei Schimmelbefall zuerst die Ursache
beseitigen und einen dafür vorgesehenen Sanierungsaufbau wählen.
So wird Caparol Primalon Seiden-Latex verarbeitet
Untergrund prüfen, reinigen und notwendige Grundierungen vollständig
trocknen lassen.
Die Farbe vor der Verarbeitung gründlich und gleichmäßig aufrühren.
Zwischen- und Schlussanstrich unverdünnt oder mit höchstens 5 %
sauberem Wasser einstellen.
Satt und gleichmäßig mit Rolle, Bürste oder geeignetem Spritzgerät
auftragen.
Zusammenhängende Flächen zügig nass in nass und ohne längere
Arbeitsunterbrechung fertigstellen.
Raufaser, Prägetapeten und Glasgewebe
Festhaftende, ungestrichene Raufaser-, Relief- und Prägetapeten aus
Papier sowie Glasgewebetapeten können ohne zusätzliche Grundierung
beschichtet werden. Nicht festhaftende Tapeten und vorhandene
Kleisterreste müssen vollständig entfernt werden.
Feine Glasgewebestruktur
Richtverbrauch: ca. 110 bis 130 g/m²
je Arbeitsgang.
Mittlere Glasgewebestruktur
Richtverbrauch: ca. 130 bis 150 g/m²
je Arbeitsgang.
Grobe Glasgewebestruktur
Richtverbrauch: ca. 150 bis 160 g/m²
je Arbeitsgang.
Reinigung richtig durchführen
Die Beschichtung vor der ersten Reinigung vollständig durchtrocknen
lassen. Leichte Verschmutzungen mit einer weichen Bürste trocken oder mit
einem angefeuchteten weichen Tuch beziehungsweise Schwamm entfernen.
Keine harten Schwämme oder scheuernden Reinigungsmittel verwenden.
Neutrale Reinigungs- und Desinfektionsmittel vor der großflächigen
Anwendung an einer unauffälligen Stelle auf Verträglichkeit prüfen.
Bei getönten Beschichtungen kann abhängig von Farbton und
Reinigungsintensität leichter Pigmentabrieb sichtbar werden.
Typische Fehler vermeiden
Untergrund zu uneben
Seidenmatte Oberflächen betonen Unebenheiten stärker. Spachtel-
und Schleifarbeiten müssen deshalb besonders gleichmäßig
ausgeführt werden.
Zu früh gereinigt
Eine nicht vollständig durchgetrocknete Beschichtung kann durch
Reinigung aufglänzen, abreiben oder sichtbare Spuren erhalten.
Intensive Farbtöne unterschätzt
Kräftige Farbtöne können ein geringeres Deckvermögen und bei
mechanischer Beanspruchung helle Schreibspuren zeigen.
Verbrauch, Reichweite und technische Daten
Verbrauch und Reichweite
Richtverbrauch: ca. 150 bis 200 g/m² je Anstrich.
Ein 20-kg-Gebinde reicht rechnerisch für ungefähr
100 bis 133 m² je Anstrich.
Rauigkeit, Saugfähigkeit, Struktur und Farbton können den
tatsächlichen Materialbedarf verändern.
Produkttyp: Dispersions-Latexfarbe
Bindemittelbasis: Kunstharz-Latex
Gebindegröße: 5kg, 20 kg
Farbton: Weiß, im Pastellbereich abtönbar
Glanzgrad: G2 seidenmatt
Nassabrieb: R-Klasse 2
Deckvermögen: H10-Klasse 1
Maximale Korngröße: S1 fein
Dichte: ca. 1,37 g/cm³
Bei +20 °C und 65 % relativer Luftfeuchtigkeit ist die Beschichtung nach
ungefähr vier bis sechs Stunden oberflächentrocken und überstreichbar.
Niedrige Temperaturen und hohe Luftfeuchtigkeit verlängern die
Trocknungszeit.
Für den Airlessauftrag nennt der Hersteller einen Spritzwinkel von 50°,
eine Düse von 0,021 Zoll und ungefähr 150 bar Spritzdruck. Die
Verarbeitungstemperatur darf +5 °C nicht unterschreiten.
Caparol Primalon Seiden-Latex kühl und frostfrei lagern.
Originalverschlossen ist das Produkt ungefähr zwölf Monate lagerfähig.
Werkzeuge unmittelbar nach Gebrauch mit Wasser reinigen.
Häufige Fragen
Ist Primalon Seiden-Latex gut abwaschbar?
Ja. Die seidenmatte Oberfläche ist gut reinigungsfähig. Nach vollständiger
Trocknung vorsichtig mit einem weichen Tuch oder Schwamm reinigen.
Ist die Farbe für den Lebensmittelbereich geeignet?
Ja, laut Technischer Information. Daraus ergibt sich jedoch keine
pauschale Freigabe für Flächen mit direktem Lebensmittelkontakt.
Kann damit Glasgewebe gestrichen werden?
Ja. Die seidenmatte Oberfläche hebt die Struktur von Caparol Glasgewebe
sowie Relief- und Prägetapeten besonders hervor.
Verarbeitungs- und Systemhinweis:
Untergrund, Grundierung, Farbton und Beschichtungsaufbau müssen
aufeinander abgestimmt sein. Während der Verarbeitung und Trocknung
gründlich lüften. Reinigungs- und Desinfektionsmittel zunächst an
einer unauffälligen Stelle prüfen. Für Arbeitsschutz und
Gefahrenkennzeichnung sind das aktuelle Sicherheitsdatenblatt und
das Gebindeetikett der gelieferten Ausführung maßgeblich.
Caparol Primalon Tiefgrund LF 12 kg
Caparol Primalon Tiefgrund LF ist ein lösemittelfreies, geruchsarmes
Grundiermittel für stark oder unterschiedlich saugende Flächen im Innen-
und Außenbereich. Es egalisiert die Saugfähigkeit und unterstützt einen
gleichmäßigeren Auftrag der nachfolgenden Beschichtung.
Das Acryl-Hydrosol-Konzentrat kann abhängig von der Saugfähigkeit des
Untergrunds mit Wasser verdünnt werden. Auf leicht sandenden Innenputzen
wirkt es zusätzlich oberflächenfestigend, ersetzt jedoch keine Sanierung
loser oder nicht tragfähiger Untergründe.
Eigenschaften
Lösemittelfreies Grundiermittel
Geruchsarm
Für innen und außen
Egalisiert die Saugfähigkeit
Festigt leicht sandende Innenputze
Gelblich transparent
Geeignet für
Stark saugende mineralische Flächen
Unterschiedlich saugende Untergründe
Leicht sandende Innenputze
Vorbereitete Putz- und Spachtelflächen
Grundierungen vor Dispersionsbeschichtungen
Innen- und Außenflächen
Nicht dafür vorgesehen
Feuchte oder nicht tragfähige Untergründe
Lose oder abblätternde Beschichtungen
Geschlossene, nicht saugende Flächen
Ersatz für eine Haftbrücke
Ersatz für eine Absperrgrundierung
Mischung mit anderen Produkten
Die Grundierung darf keinen glänzenden Film bilden:
Primalon Tiefgrund LF muss in den saugenden Untergrund eindringen.
Bleibt nach dem Trocknen eine geschlossene, glänzende Oberfläche
zurück, wurde zu viel Material oder eine zu geringe Verdünnung
verwendet. Dadurch kann die Haftung der Folgebeschichtung
beeinträchtigt werden.
Was macht Primalon Tiefgrund LF besonders?
Regulierbare Verdünnung
Die Verdünnung wird an die Saugfähigkeit angepasst. Je stärker
der Untergrund saugt, desto konzentrierter kann die Grundierung
verarbeitet werden.
Gleichmäßiger Folgeanstrich
Unterschiedlich saugende Bereiche werden egalisiert. Dadurch
kann die nachfolgende Beschichtung gleichmäßiger auftrocknen und
lässt sich kontrollierter verarbeiten.
Für sensible Innenbereiche
Durch die lösemittelfreie und geruchsarme Rezeptur kann die
Grundierung auch in Innenräumen eingesetzt werden, in denen
besondere Anforderungen an Lüftung und Nutzung bestehen.
Passt der Tiefgrund zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
der Untergrund stark oder ungleichmäßig saugt
ein leicht sandender Innenputz gefestigt werden soll
eine farblose Grundierung benötigt wird
eine nachfolgende Dispersionsbeschichtung geplant ist
gestrichen oder gespritzt werden soll
Zuerst genauer prüfen, wenn …
der Untergrund kaum oder gar nicht saugt
lose, mürbe oder hohl liegende Bereiche vorhanden sind
Flecken oder Verfärbungen abgesperrt werden müssen
eine griffige Haftbrücke benötigt wird
Art und Tragfähigkeit des Altanstrichs unbekannt sind
Verdünnung richtig einstellen
Primalon Tiefgrund LF kann abhängig von der Saugfähigkeit unverdünnt
oder mit Wasser gemischt verarbeitet werden. Zulässig ist eine
Verdünnung bis maximal 1 : 3 nach Volumen.
Stärker saugender Untergrund
Mit geringer Wasserzugabe beziehungsweise konzentrierter
verarbeiten. Das Material muss ausreichend in die Fläche
eindringen, ohne an der Oberfläche stehen zu bleiben.
Gleichmäßig saugender Untergrund
Eine stärkere Verdünnung bis maximal 1 Teil Tiefgrund zu
3 Teilen Wasser ist möglich. Die richtige Einstellung sollte
über eine Probefläche geprüft werden.
So wird Caparol Primalon Tiefgrund LF verarbeitet
Der Untergrund muss fest, trocken, tragfähig sowie frei von Staub,
Verschmutzungen und trennenden Stoffen sein.
Lose, mürbe oder nicht tragfähige Bereiche vor dem Grundieren
vollständig entfernen und fachgerecht ausbessern.
Die Grundierung entsprechend der Saugfähigkeit mit sauberem Wasser
einstellen und gründlich mischen.
Mit einer geeigneten Bürste gleichmäßig satt auftragen oder mit
einem passenden Spritzgerät applizieren.
Die Fläche vollständig trocknen lassen und frühestens nach ungefähr
sechs bis acht Stunden überarbeiten.
Typische Fehler vermeiden
Glänzende Oberfläche erzeugt
Die Grundierung darf keinen geschlossenen Film bilden. Glänzende
Stellen weisen auf zu viel Material oder eine ungeeignete
Verdünnung hin.
Mürben Untergrund nur grundiert
Tiefgrund kann leicht sandende Innenputze festigen, aber keine
stark mürben, losen oder hohl liegenden Putzbereiche dauerhaft
stabilisieren.
Zu früh überarbeitet
Eine noch feuchte Grundierung kann das Trocknen, die Haftung und
das Oberflächenbild der nachfolgenden Beschichtung
beeinträchtigen.
Verbrauch, Trocknung und technische Daten
Verbrauch richtig verstehen
Richtverbrauch: ca. 100 g/m² gemischtes Material.
Da die Verdünnung untergrundabhängig zwischen unverdünnt und
maximal 1 : 3 liegt, lässt sich aus dem 12-kg-Gebinde keine
allgemeingültige Reichweite ableiten.
Den tatsächlichen Verbrauch und die geeignete Verdünnung über
eine Probefläche bestimmen.
Produkttyp: wasserverdünnbarer Tiefgrund
Bindemittelbasis: Acryl-Hydrosol
Gebindegröße: 12 kg
Farbton: gelblich transparent
Dichte: ca. 1,02 g/cm³
Verdünnung: maximal 1 : 3 mit Wasser
Auftrag: Streichen oder Spritzen
Mindesttemperatur: +5 °C
Überarbeitbar: nach ca. 6 bis 8 Stunden
Nicht bei direkter Sonneneinstrahlung, Regen, starkem Wind oder
drohendem Nachtfrost verarbeiten. Werkzeuge unmittelbar nach Gebrauch
mit Wasser reinigen.
Das Gebinde kühl und frostfrei lagern. Originalverschlossen ist
Primalon Tiefgrund LF ungefähr zwölf Monate lagerfähig.
Häufige Fragen
Muss Primalon Tiefgrund LF immer 1 : 1 verdünnt werden?
Nein. Die Verdünnung richtet sich nach der Saugfähigkeit und kann bis
maximal 1 : 3 betragen. Eine pauschale Mischung ist nicht für jeden
Untergrund richtig.
Kann der Tiefgrund einen losen Putz retten?
Nein. Er kann leicht sandende Innenputze oberflächlich festigen. Lose,
stark mürbe oder hohl liegende Bereiche müssen entfernt und ausgebessert
werden.
Wann kann die Fläche überstrichen werden?
Bei +20 °C und 65 % relativer Luftfeuchtigkeit nach ungefähr sechs bis
acht Stunden. Kühle oder feuchte Bedingungen verlängern die Wartezeit.
Verarbeitungs- und Systemhinweis:
Verdünnung, Auftragsmenge und nachfolgende Beschichtung müssen zum
Untergrund passen. Primalon Tiefgrund LF nicht mit anderen Produkten
vermischen. In Kühl- und Gefrierräumen ausreichend lange trocknen und
lüften, bevor Lebensmittel wieder eingelagert werden. Für
Arbeitsschutz und Kennzeichnung sind das aktuelle
Sicherheitsdatenblatt und das Gebindeetikett maßgeblich.
Caparol Primaweiß Innenfarbe Weiß 25 kg
Caparol Primaweiß ist eine stumpfmatte Dispersions-Innenfarbe für den
rationellen Anstrich großer Wand- und Deckenflächen. Sie eignet sich
besonders für Neubauten, Renovierungen, Wohnanlagen, Objektbauten und
andere Innenbereiche mit geringer Reinigungsbeanspruchung.
Die lösemittelfreie und geruchsarme Farbe besitzt Deckvermögen Klasse 1,
ist diffusionsfähig und kann gestrichen, gerollt oder im
Airless-Verfahren verarbeitet werden. Mit Nassabriebklasse 4 ist
Primaweiß für nass-wischfeste, aber nicht für regelmäßig feucht
gereinigte oder stark beanspruchte Wandflächen vorgesehen.
Für rationelle Großflächen
Deckvermögen Klasse 1
Nassabriebklasse 4
Stumpfmatte Oberfläche
Lösemittelfrei und geruchsarm
Streichen, rollen oder Airless spritzen
Geeignet für
Wohn- und Schlafräume
Wohnanlagen und Objektbauten
Kalk- und Zementputze
Gipsputz und Gipsbauplatten
Gipskartonplatten
Beton, Porenbeton und Raufaser
Nicht direkt geeignet für
Häufig feucht gereinigte Wände
Stark beanspruchte Flure und Nutzräume
Holz und Holzwerkstoffe
Feuchte oder nicht tragfähige Flächen
Aktiven Schimmelbefall
Lose Tapeten und nicht entfernte Leimfarben
Nassabriebklasse 4 richtig einordnen:
Primaweiß ist nass-wischfest, aber nicht scheuerbeständig. Für
Flächen, die regelmäßig feucht gereinigt oder stärker mechanisch
beansprucht werden, ist eine Innenfarbe mit Nassabriebklasse 1 oder 2
die geeignetere Wahl.
Was macht Caparol Primaweiß besonders?
Für große Flächen entwickelt
Das gute Deckvermögen und die einfache Verarbeitung machen
Primaweiß besonders für rationelle Wand- und Deckenanstriche in
Neubauten, Wohnanlagen und größeren Objektbereichen interessant.
Diffusionsfähig
Der sd-Wert von 0,1 m ermöglicht eine gute
Wasserdampfdurchlässigkeit. Primaweiß ist dennoch eine
acrylatgebundene Dispersionsfarbe und keine Silikat- oder
Kalkfarbe.
Übertapezierbar
Fachgerecht ausgeführte und vollständig getrocknete
Primaweiß-Flächen können später übertapeziert werden. Vorher
müssen Tragfähigkeit, Saugfähigkeit und Eignung des vorhandenen
Anstrichs geprüft werden.
Primaweiß oder Normweiß?
Primaweiß
Wirtschaftliche Großflächenfarbe mit Nassabriebklasse 4,
Deckvermögen Klasse 1 und einem Richtverbrauch von
200–250 g/m² je Anstrich.
Besonders sinnvoll, wenn große Innenflächen rationell beschichtet
werden und nur eine geringe Reinigungsbeanspruchung besteht.
Normweiß
Ebenfalls Nassabriebklasse 4 und Deckvermögen Klasse 1, jedoch
mit einem niedrigeren Richtverbrauch von 150–200 g/m² je
Anstrich und einer etwas anderen Rezeptur.
Die endgültige Auswahl sollte nach Untergrund, Objektgröße,
gewünschter Oberfläche und kalkuliertem Beschichtungsaufbau
erfolgen.
Passt Primaweiß zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
große Innenflächen wirtschaftlich gestrichen werden
eine stumpfmatte weiße Oberfläche gewünscht ist
Deckvermögen Klasse 1 benötigt wird
die Flächen nur gering beansprucht werden
gestrichen, gerollt oder gespritzt werden soll
ein 25-kg-Gebinde sinnvoll verarbeitet werden kann
Besser eine andere Innenfarbe wählen, wenn …
die Wand regelmäßig feucht gereinigt werden muss
eine besonders scheuerbeständige Oberfläche benötigt wird
starkes Streiflicht oder höchste optische Ansprüche bestehen
Ausbesserungen möglichst unsichtbar bleiben sollen
eine konservierungsmittelfreie Farbe verlangt wird
eine Silikat- oder Kalkfarbe vorgeschrieben ist
Kalk- und Zementputze vorbereiten
Feste, normal saugende Putze
Tragfähige und normal saugende Kalk- und Zementputze der Klassen
CS II bis CS IV können ohne zusätzliche Grundierung beschichtet
werden.
Poröse oder sandende Putze
Grob poröse, sandende oder stark saugende Putze mit Caparol
Security Primer Roll-On oder Primalon Tiefgrund LF grundieren.
Gipsputz und Gipsplatten
Gipsputz
Gipsputz mit Security Primer Roll-On oder Primalon Tiefgrund LF
grundieren. Eine vorhandene Sinterhaut vorher abschleifen und
den Schleifstaub vollständig entfernen.
Gipsbauplatten
Saugende Gipsbauplatten ebenfalls mit Security Primer Roll-On
oder Primalon Tiefgrund LF vorbereiten.
Gipskartonplatten
Spachtelgrate abschleifen und die Fläche mit Security Primer
Roll-On oder Primalon Tiefgrund LF grundieren.
Vergilbte oder längere Zeit unbeschichtete Platten benötigen
Primalon Filtergrund fein, Filtergrund grob oder Caparol
Aqua-inn No-1.
Tiefengrund verhindert keine Vergilbung:
Security Primer Roll-On und Primalon Tiefgrund LF regulieren oder
festigen den Untergrund. Gegen wasserlösliche Verfärbungen und
vergilbte Gipskartonplatten ist dagegen eine absperrende Grundierung
erforderlich.
Beton, Porenbeton und glatte Untergründe
Beton
Trennmittelrückstände sowie mehlende und sandende Bestandteile
vollständig entfernen. Die Betonfläche muss fest, sauber,
tragfähig und trocken sein.
Porenbeton
Porenbeton mit Primalon PM 200 grundieren, das im Verhältnis
1 : 5 mit sauberem Wasser gemischt wird.
Glänzende Altbeschichtungen
Glänzende Oberflächen und Lackanstriche anschleifen und
anschließend mit Primalon Universal Haftgrund grundieren.
Altbeschichtungen und Tapeten
Matte Altbeschichtungen
Fest haftende, matte und schwach saugende Beschichtungen können
nach gründlicher Reinigung direkt überarbeitet werden.
Leimfarben
Alte Leimfarben restlos abwaschen. Nach vollständiger Trocknung
mit Security Primer Roll-On grundieren.
Papiertapeten
Fest haftende, ungestrichene Raufaser-, Relief- und Prägetapeten
aus Papier können ohne zusätzliche Grundierung beschichtet
werden.
Lose Tapeten sowie Kleister- und Makulaturreste vollständig
entfernen.
Problemflächen richtig behandeln
Schimmelbefall
Schimmel fachgerecht entfernen, die Fläche mit Caparol Capatox
unverdünnt behandeln und vollständig trocknen lassen.
Als nachfolgende Beschichtung sieht das technische Merkblatt
Caparol Indeko-W vor – nicht Primaweiß.
Nikotin, Ruß und Fett
Verschmutzungen mit Wasser und einem fettlösenden Reiniger
gründlich abwaschen und trocknen lassen. Getrocknete Wasserflecken
trocken abbürsten und mit Primalon Filtergrund fein absperren.
Stark belastete Flächen mit Primalon IsoDeck oder Caparol
Aqua-inn No-1 fertig beschichten.
Salzausblühungen
Salze trocken abbürsten und mit Primalon Tiefgrund TB
grundieren. Eine dauerhafte Unterbindung erneut auftretender
Salzausblühungen kann nicht garantiert werden.
Acryl- und andere Dichtmassen:
Auf Dichtstoffen können Risse, Verfärbungen oder Haftungsprobleme
entstehen. Vor dem Anstrich der gesamten Fläche deshalb immer eine
Probebeschichtung durchführen.
Kleine Fehlstellen ausbessern
Kleine Ausbrüche und Fehlstellen nach entsprechender Vorbereitung mit
Caparol Füllspachtel, SynthoMUR S28 oder Handspachtel leicht
ausbessern.
Reparaturstellen vollständig trocknen lassen und abhängig von
Saugfähigkeit und verwendetem Spachtelmaterial nachgrundieren.
Der richtige Beschichtungsaufbau
1. Untergrund vorbereiten
Die Fläche muss fest, trocken, tragfähig und frei von Staub,
Schmutz sowie trennenden Substanzen sein. Notwendige
Grundierungen vollständig trocknen lassen.
2. Zwischenanstrich
Primaweiß idealerweise mit etwa 5 %, maximal jedoch mit
10 % sauberem Wasser verdünnen und gleichmäßig auftragen.
3. Schlussanstrich
Nach ausreichender Trocknung einen zweiten gleichmäßigen
Anstrich ausführen. Auch der Schlussanstrich darf mit maximal
10 % Wasser verdünnt werden.
Zusammenhängende Flächen immer nass in nass und ohne längere
Unterbrechung bearbeiten. Primaweiß nicht mit anderen Farben oder
Grundierungen vermischen.
Farbton und Ausbesserungen
Pastellfarbtöne
Primaweiß kann im Pastellbereich mit CaparolColor oder
AmphiColor Vollton- und Abtönfarben abgetönt werden.
Durch die Abtönung können sich die technischen Kennwerte der
weißen Lagerware verändern.
Chargen vollständig mischen
Für zusammenhängende Flächen nur Material derselben Charge
verwenden oder alle benötigten Gebinde vor Arbeitsbeginn
vollständig miteinander vermischen.
Punktuelle Ausbesserungen können sich trotz Verwendung der Originalfarbe
sichtbar abzeichnen. Untergrund, Werkzeug, Verdünnung, Charge und
Lichtverhältnisse beeinflussen das Ergebnis. Am gleichmäßigsten ist eine
Überarbeitung von Kante zu Kante.
Verbrauch und Reichweite
Richtverbrauch
Ca. 200–250 g/m² je Anstrich.
Saugfähigkeit, Struktur, Werkzeug und Auftragsmenge beeinflussen
den tatsächlichen Materialbedarf.
Ein Anstrich
Ein 25-kg-Gebinde reicht rechnerisch für ungefähr
100–125 m².
Zwei Anstriche
Bei Zwischen- und Schlussanstrich reicht ein 25-kg-Gebinde
rechnerisch für ungefähr 50–62 m² fertige Fläche.
Deckvermögen Klasse 1 richtig verstehen:
Deckvermögen Klasse 1 wurde bei einer Ergiebigkeit von 4,5 m²/L
geprüft. Untergrundfarbe, Saugfähigkeit und Auftragsmenge entscheiden
trotzdem darüber, ob ein zusätzlicher Anstrich notwendig ist. Die
reine Reichweitenberechnung ersetzt keine Probefläche.
Verarbeitung und Trocknung
Verarbeitung
Vor Gebrauch gründlich aufrühren
Streichen, rollen oder Airless spritzen
Ideal mit 5 %, maximal 10 % Wasser verdünnen
Nass in nass in einem Zug arbeiten
Werkzeuge sofort mit Wasser reinigen
Bedingungen
Mindesttemperatur: 5 °C
Für Material, Untergrund und Raumluft
Untergrund muss vollständig trocken sein
Während Verarbeitung und Trocknung ausreichend lüften
Trocknung bei 20 °C
Oberflächentrocken nach ca. 4–6 Stunden
Überstreichbar nach ca. 4–6 Stunden
Kälte verlängert die Trocknung
Hohe Luftfeuchtigkeit verzögert die Überarbeitung
Airless-Verarbeitung
Spritzwinkel
Empfohlener Spritzwinkel: 50°.
Düsengröße
Empfohlene Airless-Düse: 0,021 Inch.
Spritzdruck
Empfohlener Arbeitsdruck: ca. 150 bar.
Reinigung und Pflege
Vollständig durchgetrocknete Primaweiß-Flächen möglichst vorsichtig mit
einer weichen Bürste trocken reinigen. Durch zu kräftiges Bürsten können
auf der stumpfmatten Oberfläche sichtbare Abzeichnungen entstehen.
Bei getönter Ware kann abhängig von Farbton und Reinigungsintensität ein
leichter Pigmentabrieb sichtbar werden. Für Flächen mit regelmäßiger
Feuchtreinigung eine robustere Innenfarbe wählen.
Häufige Fragen
Ist Primaweiß gut abwaschbar?
Nur eingeschränkt. Primaweiß besitzt Nassabriebklasse 4 und ist
daher nicht für häufiges feuchtes Reinigen oder starke
Scheuerbeanspruchung vorgesehen.
Kann Primaweiß auf Gipskarton?
Ja. Spachtelgrate abschleifen und mit Security Primer Roll-On
oder Primalon Tiefgrund LF grundieren. Vergilbte Platten
benötigen eine absperrende Grundierung.
Reicht ein Anstrich?
Nicht pauschal. Das technische Merkblatt sieht einen Zwischen-
und einen Schlussanstrich vor. Untergrund und Farbkontrast
entscheiden über den tatsächlichen Aufbau.
Technische Daten
Produkttyp: Dispersions-Innenfarbe
Bindemittelbasis: Acrylatdispersion
Farbton: Weiß
Hellbezugswert: 88
Glanzgrad: G4 stumpfmatt
Nassabrieb: R-Klasse 4
Deckvermögen: H10-Klasse 1
Deckvermögen geprüft bei 4,5 m²/L
Maximale Korngröße: S1 fein, unter 100 µm
Diffusionsfähigkeit: sd-Wert 0,1 m
Dichte: ca. 1,60 g/cm³
Gebindegröße: 25 kg
Brandverhalten: A2-s1, d0 laut Herstellerstellungnahme
Lagerung: kühl und frostfrei
Original verschlossen 12 Monate lagerfähig
Chemikalienrechtlicher Hinweis:
Die frühere pauschale Kennzeichnung mit dem Signalwort „Gefahr“ und
H317 wird nicht ungeprüft übernommen. Die aktuelle technische
Information enthält keine konkrete Gefahreneinstufung und verweist
bei kennzeichnungspflichtigen Ausführungen auf Sicherheitsdatenblatt
und Gebindeetikett.
Maßgeblich sind ausschließlich das aktuelle Sicherheitsdatenblatt
und das Etikett der tatsächlich gelieferten Charge. Haut- und
Augenkontakt vermeiden, während Verarbeitung und Trocknung
ausreichend lüften und beim Spritzen Aerosol sowie Spritznebel nicht
einatmen.
Caparol Security Primer Roll-On 8 kg
Caparol Security Primer Roll-On ist ein speziell für die
Rollverarbeitung entwickelter Tiefengrund für stark oder ungleichmäßig
saugende mineralische Untergründe. Er dringt tief ein, egalisiert das
Saugverhalten und bildet keinen geschlossenen Film.
Der orange Farbmarker erleichtert die Kontrolle des gleichmäßigen
Auftrags. Auch nach der Trocknung und nachfolgenden Beschichtung kann die
Grundierung unter geeignetem UV-Licht nachgewiesen werden.
Eigenschaften
Spezial-Tiefengrund mit hoher Eindringtiefe
Orangefarbener Auftragsmarker
Geringe Tropf- und Spritzneigung
Nicht filmbildend
Unverdünnt zu verarbeiten
Unter UV-Licht nachweisbar
Geeignet für
Mineralische Putze
Gipsputze
Gipsfaserplatten
Gipskartonplatten
Beton
Flächen nach Entfernung von Leimfarbe
Nicht dafür vorgesehen
Feuchte oder nicht tragfähige Untergründe
Nicht abgebundene Spachtelmassen
Verdünnung mit Wasser
Mischung mit Wandfarben oder anderen Produkten
Ersatz für einen vollwertigen Isolieranstrich
Auftrag ohne anschließendes Verschlichten beim Spritzen
Nicht mit Farbe oder anderen Grundierungen vermischen:
Das kationische Bindemittel kann beim Vermischen mit Wandfarben zum
Eindicken führen. Gleichzeitig geht die spätere Nachweisbarkeit unter
UV-Licht verloren.
Was macht Security Primer Roll-On besonders?
Sichtbare Auftragskontrolle
Der orange Farbmarker zeigt während der Verarbeitung, welche
Bereiche bereits grundiert wurden. Das erleichtert einen
gleichmäßigen und lückenlosen Auftrag.
Nachweisbar unter UV-Licht
Auch nach dem Trocknen und nachfolgender Deckbeschichtung kann
die Grundierung mit geeignetem UV-Licht auf der Fläche
nachgewiesen werden.
Für die Rolle optimiert
Die geringe Tropf- und Spritzneigung ermöglicht eine rationelle
Verarbeitung mit der Rolle, besonders auf Wand- und
Deckenflächen.
Passt die Grundierung zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
ein mineralischer Untergrund stark saugt
unterschiedlich saugende Bereiche egalisiert werden müssen
eine rollfähige Tiefgrundierung gesucht wird
der Auftrag später kontrollierbar bleiben soll
eine Caparol Dispersionsfarbe folgen soll
Zuerst genauer prüfen, wenn …
Spachtelmasse noch nicht vollständig abgebunden ist
der Untergrund kreidet oder nicht sicher haftet
starke Nikotin- oder Wasserflecken vorhanden sind
eine vollständig absperrende Grundierung benötigt wird
eine andere Schlussbeschichtung vorgesehen ist
Einmal oder zweimal grundieren?
Normal saugende Flächen
Einmal satt und gleichmäßig mit unverdünntem Security Primer
Roll-On grundieren.
Stark saugende oder poröse Flächen
Zweimal unverdünnt nass in nass auftragen. Der zweite Auftrag
erfolgt, bevor die erste Lage vollständig getrocknet ist.
So wird Caparol Security Primer Roll-On verarbeitet
Der Untergrund muss fest, trocken, tragfähig und frei von Staub,
Verschmutzungen und trennenden Stoffen sein.
Die Grundierung vor der Verarbeitung gründlich und gleichmäßig
aufrühren.
Security Primer Roll-On unverdünnt mit einer geeigneten Rolle
gleichmäßig und satt auftragen.
Alternativ ist der Auftrag mit Pinsel oder Bürste möglich.
Die Fläche vollständig trocknen lassen und frühestens nach etwa
sechs bis acht Stunden überarbeiten.
Spritzauftrag
Ein Airlessauftrag ist möglich. Die gespritzte Grundierung muss
anschließend zwingend mit einer Rolle gleichmäßig verschlichtet werden.
Spritzwinkel: 50°
Düse: 0,015 Zoll
Spritzdruck: ca. 50 bar
Typische Fehler vermeiden
Grundierung verdünnt
Security Primer Roll-On wird unverdünnt verarbeitet. Eine
Wasserzugabe kann Eindringvermögen, Wirkung und Auftragskontrolle
verändern.
Nicht abgebundene Spachtelmasse
Eine noch nicht ordnungsgemäß abgebundene Spachtelmasse lässt
sich durch eine Grundierung nicht nachträglich fest mit dem
Untergrund verbinden.
Spritzauftrag nicht verschlichtet
Nach dem Airlessauftrag muss die Fläche mit einer Rolle
nachgearbeitet werden. Andernfalls kann die Grundierung
ungleichmäßig verteilt bleiben.
Verbrauch, Reichweite und technische Daten
Verbrauch und Reichweite
Richtverbrauch: ca. 55 bis 100 g/m² je Auftrag.
Ein 8-kg-Gebinde reicht rechnerisch für ungefähr
80 bis 145 m² je Auftrag.
Bei zweimaligem Nass-in-nass-Auftrag reduziert sich die
Reichweite entsprechend.
Produkttyp: rollfähiger Spezial-Tiefengrund
Gebindegröße: 8 kg
Farbmarker: Orange
Dichte: ca. 1,02 g/cm³
Verdünnung: unverdünnt
Mindesttemperatur: +5 °C
Überarbeitbar: nach ca. 6 bis 8 Stunden
Auftrag: Rollen, Streichen oder Airless
Der tatsächliche Verbrauch hängt von Saugfähigkeit und Struktur des
Untergrunds ab. Den exakten Bedarf über eine Probefläche ermitteln.
Werkzeuge unmittelbar nach Gebrauch mit Wasser reinigen.
Häufige Fragen
Warum ist die Grundierung orange?
Der Farbmarker erleichtert die Kontrolle des gleichmäßigen Auftrags.
Nach der Trocknung bleibt die Grundierung unter geeignetem UV-Licht
nachweisbar.
Kann Security Primer Roll-On verdünnt werden?
Nein. Das Produkt ist gebrauchsfertig und muss unverdünnt verarbeitet
werden.
Isoliert die Grundierung Flecken?
Nur eingeschränkt. Das kationische Bindemittel kann bei gering
UV-belasteten Gipskartonplatten eine bedingte isolierende Wirkung
erzielen. Für starke Nikotin-, Ruß- oder Wasserflecken ist ein dafür
vorgesehenes Absperrprodukt erforderlich.
Verarbeitungs- und Sicherheitshinweis:
Security Primer Roll-On nicht mit Wandfarben oder anderen Produkten
vermischen. Untergrund und Grundierung müssen vollständig trocknen,
bevor die Schlussbeschichtung aufgetragen wird.
Das Produkt kann allergische Hautreaktionen verursachen.
Schutzhandschuhe und Augenschutz tragen. Für die vollständige
Gefahrenkennzeichnung sind das aktuelle Sicherheitsdatenblatt und
das Gebindeetikett maßgeblich.
Caparol Silitol Bio Silikat-Innenfarbe
Caparol Silitol Bio ist eine stumpfmatte Einkomponenten-Silikatfarbe für
hochwertige Wand- und Deckenanstriche im Innenbereich. Sie eignet sich
besonders für mineralische Untergründe in Wohnräumen, Schulen,
Kindergärten, öffentlichen Gebäuden und Bereichen, in denen eine
emissionsarme und geruchsarme Beschichtung gefragt ist.
Die konservierungsmittelfreie weiße Silikatfarbe ist hoch
wasserdampfdurchlässig, spannungsarm und besitzt Deckvermögen Klasse 1.
Mit Nassabriebklasse 3 ist sie für normal beanspruchte Innenflächen
vorgesehen und kann nach vollständiger Durchtrocknung vorsichtig
gereinigt werden.
Mineralische Innenfarbe
Stumpfmatte Oberfläche
Hoch diffusionsfähig
sd-Wert unter 0,03 m
Spannungsarm
Geruchsarm und wasserverdünnbar
Geeignet für
Kalk- und Zementputze
Beton und Kalksandstein
Capaver Glasgewebe
Tragfähige Mineralanstriche
Tragfähige Silikatfarbenanstriche
Lebensmittelbereiche
Nicht direkt geeignet für
Lackierte Flächen
Kunststoffoberflächen
Holz und Holzwerkstoffe
Feuchte oder nicht tragfähige Flächen
Salzbelastete Flächen ohne Vorbehandlung
Ungeprüfte Dichtmassen
Silitol Bio oder LithoSil?
Silitol Bio besitzt Nassabriebklasse 3 und ist für normal
beanspruchte Wohn- und Objektflächen geeignet. Für stärker
beanspruchte oder häufiger zu reinigende Flächen ist Silitol LithoSil
mit Nassabriebklasse 2 die robustere Wahl.
Was macht Silitol Bio besonders?
Konservierungsmittelfrei
Die weiße Lagerware ist konservierungsmittelfrei und
emissionsgeprüft nach dem AgBB-Schema. Nach einer Tönung über
ColorExpress kann diese Eigenschaft nicht mehr garantiert werden.
Sehr gutes Deckvermögen
Deckvermögen Klasse 1 sorgt bei der vorgesehenen Auftragsmenge
für eine hohe Deckleistung. Der technische Beschichtungsaufbau
besteht dennoch aus Zwischen- und Schlussanstrich.
Für sensible Nutzungsbereiche
Silitol Bio ist geruchsarm, für Lebensmittelbereiche einsetzbar
und wird auf der österreichischen Produktseite mit dem
Österreichischen Umweltzeichen ausgewiesen.
Wirkung der natürlichen Alkalität
Die natürliche Alkalität des Bindemittels behindert die Vermehrung
beziehungsweise das Wachstum von Bakterien und Pilzen. Diese
materialbedingte Eigenschaft ersetzt jedoch keine Schimmelsanierung.
Vorhandener Schimmelbefall muss fachgerecht entfernt und die Ursache der
Feuchtigkeit dauerhaft behoben werden. Laut technischem Datenblatt werden
betroffene Flächen anschließend mit Capatox unverdünnt behandelt und
vollständig getrocknet.
Passt Silitol Bio zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
eine mineralische Innenfarbe gesucht wird
der Wandaufbau diffusionsoffen bleiben soll
Nassabriebklasse 3 für die Nutzung ausreicht
eine konservierungsmittelfreie weiße Farbe gewünscht ist
Wohn-, Schul- oder Objektflächen gestrichen werden
Besser ein anderes Produkt wählen, wenn …
eine höhere Reinigungsbeständigkeit benötigt wird
eine robuste Wandfarbe für stark beanspruchte Flächen gesucht wird
auf Lack, Kunststoff oder Holz gearbeitet wird
der Untergrund dauerhaft feucht oder nicht tragfähig ist
nur ein einziger Anstrich eingeplant werden soll
Mineralische Untergründe vorbereiten
Sinternde und mehlende Flächen
Sinterhaut sowie mehlende oder wischende Schichten mechanisch
entfernen oder mit Histolith Fluat behandeln und anschließend
gründlich mit Wasser nachwaschen.
Stark saugende Flächen
Stark saugende mineralische Untergründe mit CaPriSil Fassaden
Grund unverdünnt oder mit Histolith Silikat-Fixativ vorbereiten.
Histolith Silikat-Fixativ wird abhängig von der Saugfähigkeit
unverdünnt oder bis 1 : 1 mit Wasser verdünnt eingesetzt.
Neue Kalk- und Zementputze
Neue Putze der Klassen CS II bis CS IV normalerweise zwei bis
vier Wochen ungestrichen stehen lassen.
Nachputzstellen vollständig trocknen lassen, mit Histolith Fluat
behandeln und anschließend mit Wasser nachwaschen.
Beton, Gipsputz und Gipskarton
Beton
Betonflächen abbürsten und entstauben. Zementschlämme,
Schalöl, Fett und Wachs vollständig entfernen. Ausbrüche und
Fehlstellen mit einer geeigneten Zementspachtelmasse ausbessern.
Gipsputz
Gipsputze mit Security Primer Roll-On oder Primalon Tiefgrund LF
grundieren. Eine vorhandene Sinterhaut vorher abschleifen und den
Schleifstaub vollständig entfernen.
Gipskarton- und Gipsbauplatten
Spachtelgrate abschleifen und mit Security Primer Roll-On oder
Primalon Tiefgrund LF grundieren.
Platten mit wasserlöslichen oder verfärbenden Inhaltsstoffen
benötigen Primalon Filtergrund fein.
Lehmputz und Altanstriche
Lehmputz
Lehmputz reinigen und mit CaPriSil Fassaden Grund unverdünnt oder
mit Histolith Silikat-Fixativ grundieren.
Vor der Gesamtbeschichtung eine Probefläche anlegen und auf
mögliche Braunverfärbungen prüfen.
Mineralische Altanstriche
Fest haftende Mineral- und Silikatfarbenanstriche trocken oder
nass reinigen. Nicht tragfähige Schichten vollständig
abschleifen oder abschaben.
Leimfarbenanstriche
Alte Leimfarbe vollständig abwaschen. Nach ausreichender
Trocknung eine Grundbeschichtung mit Security Primer Roll-On
ausführen.
Besondere Problemstellen
Salzausblühungen
Salze trocken abbürsten und mit Primalon Tiefgrund TB
grundieren. Eine dauerhafte Unterbindung erneut auftretender
Salzausblühungen kann nicht garantiert werden.
Acryl- und Dichtmassen
Auf Acryl- und anderen Dichtstoffen können Risse,
Verfärbungen oder Haftungsprobleme entstehen. Vor dem
Flächenanstrich immer einen Probeanstrich ausführen.
Kleine Fehlstellen
Kleine Fehlstellen mit Handspachtel leicht ausbessern und mit
Primalon Universal Haftgrund vorstreichen. Gipsspachtelstellen
mit Primalon Tiefgrund LF grundieren.
Untergrund entscheidet über das Ergebnis:
Unterschiedliche Alkalität, Saugfähigkeit und Materialarten können
Flecken oder Farbtonunterschiede verursachen. Kritische Flächen und
Übergänge deshalb vorab prüfen und bei Bedarf durch eine geeignete
Grundierung vereinheitlichen.
Der richtige Beschichtungsaufbau
1. Fläche vorbereiten
Der Untergrund muss fest, trocken, tragfähig und frei von
Schmutz, Staub sowie trennenden Substanzen sein.
2. Zwischenanstrich
Silitol Bio idealerweise mit etwa 5 %, maximal jedoch mit
10 % sauberem Wasser verdünnen und gleichmäßig auftragen.
3. Schlussanstrich
Nach mindestens zwölf Stunden einen gleichmäßigen Schlussanstrich
ausführen. Auch dieser darf mit maximal 10 % Wasser verdünnt
werden.
Verbrauch und Reichweite
Gebinde mit 7 kg
Bei einem Anstrich rechnerisch ca. 35–46 m².
Bei zwei Anstrichen ungefähr 17–23 m² fertige Fläche.
Gebinde mit 12,5 kg
Bei einem Anstrich rechnerisch ca. 62–83 m².
Bei zwei Anstrichen ungefähr 31–41 m² fertige Fläche.
Gebinde mit 25 kg
Bei einem Anstrich rechnerisch ca. 125–166 m².
Bei zwei Anstrichen ungefähr 62–83 m² fertige Fläche.
Grundlage ist ein Richtverbrauch von etwa 150–200 g/m² je Anstrich.
Untergrundstruktur, Saugfähigkeit, Werkzeug und objektbedingte
Materialverluste beeinflussen den tatsächlichen Bedarf. Den exakten
Verbrauch durch eine Probefläche ermitteln.
Verarbeitung und Trocknung
Verarbeitung
Vor Gebrauch gründlich aufrühren
Streichen oder rollen
Ideal mit 5 %, maximal 10 % Wasser verdünnen
Nass in nass ohne Unterbrechung arbeiten
Nicht mit anderen Produkten mischen
Bedingungen
Mindesttemperatur: 7 °C
Für Material, Untergrund und Raumluft
Untergrund muss vollständig trocken sein
Während der Trocknung gründlich lüften
Trocknung bei 20 °C
Oberflächentrocken nach ca. 4–6 Stunden
Überstreichbar nach ca. 12 Stunden
Kälte verlängert die Trocknung
Hohe Luftfeuchtigkeit verzögert die Überarbeitung
Reinigung und Ausbesserungen
Vollständig durchgetrocknete Flächen können mit einer weichen Bürste
vorsichtig trocken oder mit einem angefeuchteten weichen Tuch gereinigt
werden. Scheuernde Werkzeuge und starke mechanische Belastung vermeiden.
Punktuelle Ausbesserungen können sich sichtbar abzeichnen. Das
gleichmäßigste Ergebnis entsteht, wenn eine zusammenhängende Fläche von
Kante zu Kante überarbeitet wird.
Häufige Fragen
Kann Silitol Bio auf Gipskarton?
Ja. Spachtelgrate abschleifen und mit Security Primer Roll-On
oder Primalon Tiefgrund LF grundieren. Bei verfärbenden
Inhaltsstoffen Primalon Filtergrund fein verwenden.
Reicht ein Anstrich?
Der technische Aufbau sieht einen Zwischen- und einen
Schlussanstrich vor. Deckvermögen Klasse 1 bedeutet nicht
automatisch, dass auf jedem Untergrund ein Auftrag genügt.
Ist Silitol Bio gegen Schimmel?
Die natürliche Alkalität behindert das Wachstum von Bakterien und
Pilzen. Vorhandenen Schimmel und seine Ursache beseitigt die Farbe
jedoch nicht.
Technische Daten
Produkttyp: Einkomponenten-Silikatfarbe für innen
Bindemittel: Kaliwasserglas mit organischen Stabilisatoren
Farbton: Weiß, Hellbezugswert 91
Glanzgrad: G4 stumpfmatt
Nassabrieb: R-Klasse 3
Deckvermögen: H10-Klasse 1
Maximale Korngröße: S1 fein, unter 100 µm
Diffusionsfähigkeit: sd-Wert unter 0,03 m
Dichte: ca. 1,60 g/cm³
Gebindegrößen: 7 kg, 12,5 kg und 25 kg
Brandverhalten: A2-s1, d0
Lagerung: kühl, frostfrei und verschlossen
Sicherheitshinweis:
Silitol Bio ist nach dem aktuellen Sicherheitsdatenblatt nicht als
gefährliches Gemisch eingestuft. Es sind kein Gefahrenpiktogramm und
kein Signalwort erforderlich. Die Farbe ist jedoch stark alkalisch;
Haut und Augen vor Spritzern schützen.
Beim Spritzen können gefährliche lungengängige Tröpfchen entstehen.
Aerosol und Spritznebel nicht einatmen. Glas, Keramik, Lackflächen,
Klinker, Naturstein und Metall sorgfältig abdecken und Farbspritzer
sofort mit klarem Wasser entfernen.
SYNTHESA Silitol Objekt Gebindegrößen:
25kg ~ 100m²
Caparol Silitol Objekt Silikat-Innenfarbe 25 kg
Caparol Silitol Objekt ist eine stumpfmatte Einkomponenten-Silikatfarbe
für rationelle Wand- und Deckenanstriche im Innenbereich. Das
wirtschaftliche 25-kg-Gebinde eignet sich besonders für größere Flächen
in Wohnbauten, Schulen, Kindergärten, öffentlichen Gebäuden und in der
Denkmalpflege.
Die weiße Silikatfarbe ist konservierungsmittelfrei, geruchsarm,
spannungsarm und hoch wasserdampfdurchlässig. Sie besitzt
Deckvermögen Klasse 1 und Nassabriebklasse 3 und kann auf zahlreichen
mineralischen sowie ausgewählten tragfähigen Altbeschichtungen eingesetzt
werden.
Für große Innenflächen
Deckvermögen Klasse 1
Nassabriebklasse 3
Stumpfmatte Oberfläche
Hoch diffusionsfähig
Wirtschaftliches 25-kg-Gebinde
Geeignet für
Kalk- und Zementputze
Beton und Kalksandstein
Gipsputz und Gipskarton
Capaver Glasgewebe
Mineral- und Silikatfarben
Tragfähige matte Dispersionsanstriche
Nicht direkt geeignet für
Lackierte Flächen
Kunststoffoberflächen
Holz und Holzwerkstoffe
Feuchte oder nicht tragfähige Flächen
Salzbelastete Flächen ohne Spezialaufbau
Ungeprüfte glänzende Altbeschichtungen
Silitol Objekt, Bio oder LithoSil?
Silitol Objekt ist die rationelle Wahl für größere Innenflächen und
wird ausschließlich im wirtschaftlichen 25-kg-Gebinde angeboten.
Silitol Bio ist interessant, wenn zusätzliche Produktmerkmale wie
das Österreichische Umweltzeichen oder die Eignung für
Lebensmittelbereiche entscheidend sind. Für stärker beanspruchte und
häufiger zu reinigende Flächen bietet LithoSil mit
Nassabriebklasse 2 die höhere Reinigungsbeständigkeit.
Was macht Silitol Objekt besonders?
Hohe Flächenleistung
Das hohe Deckvermögen und das große Gebinde machen Silitol Objekt
besonders für Wohnanlagen, Neubauten und größere Objektflächen
interessant.
Hoch diffusionsfähig
Mit einem sd-Wert unter 0,03 m bleibt der Feuchtigkeitsaustausch
geeigneter mineralischer Wand- und Deckenaufbauten weitgehend
erhalten.
Natürliche Alkalität
Die natürliche Alkalität des Bindemittels behindert die
Vermehrung beziehungsweise das Wachstum von Bakterien und Pilzen.
Eine bestehende Schimmelursache wird dadurch jedoch nicht behoben.
Passt Silitol Objekt zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
größere Wand- oder Deckenflächen gestrichen werden
eine stumpfmatte Silikat-Innenfarbe gesucht wird
Nassabriebklasse 3 für die Nutzung ausreicht
der Wandaufbau diffusionsoffen bleiben soll
ein 25-kg-Großgebinde sinnvoll verarbeitet werden kann
Besser ein anderes Produkt wählen, wenn …
eine höhere Reinigungsbeständigkeit benötigt wird
regelmäßig stark feucht gereinigt werden muss
nur eine kleine Fläche gestrichen wird
ein kleineres Gebinde benötigt wird
auf Lack, Kunststoff oder Holz gearbeitet wird
Mineralische Untergründe vorbereiten
Sinternde oder mehlende Flächen
Sinterhaut sowie mehlende oder wischende Bestandteile mechanisch
entfernen oder mit Histolith Fluat behandeln und anschließend
gründlich mit Wasser nachwaschen.
Stark saugende Flächen
Stark saugende mineralische Untergründe mit CaPriSil Fassaden
Grund unverdünnt oder mit Histolith Silikat-Fixativ vorbereiten.
Histolith Silikat-Fixativ wird je nach Saugfähigkeit unverdünnt
oder bis 1 : 1 mit Wasser verdünnt eingesetzt.
Neue Kalk- und Zementputze
Neue Putze der Klassen CS II bis CS IV normalerweise zwei bis
vier Wochen ungestrichen stehen und ausreichend abbinden lassen.
Nachputzstellen vollständig austrocknen lassen, mit Histolith
Fluat behandeln und mit Wasser nachwaschen.
Beton, Gipsputz und Gipskarton
Beton
Betonflächen abbürsten und entstauben. Zementschlämme,
Schalöl, Fett und Wachs vollständig entfernen.
Ausbrüche und Fehlstellen vor dem Anstrich mit einer geeigneten
Zementspachtelmasse ausbessern.
Gipsputz und Gipsbauplatten
Gipsputz und saugende Gipsbauplatten mit Security Primer Roll-On
oder Primalon Tiefgrund LF grundieren.
Eine vorhandene Sinterhaut auf Gipsputz vorher abschleifen und
den Schleifstaub vollständig entfernen.
Gipskartonplatten
Spachtelgrate abschleifen und die Fläche mit Security Primer
Roll-On oder Primalon Tiefgrund LF grundieren.
Platten mit wasserlöslichen oder verfärbenden Inhaltsstoffen
benötigen eine absperrende Grundbeschichtung mit Primalon
Filtergrund fein.
Altanstriche und besondere Untergründe
Mineral- und Silikatfarben
Fest haftende mineralische Altanstriche trocken oder nass
reinigen. Nicht tragfähige Schichten vollständig abschleifen
oder abschaben.
Matte Dispersionsanstriche
Tragfähige, matte Dispersionsanstriche und
Kunstharzputz-Beschichtungen sorgfältig reinigen und auf
ausreichende Haftung prüfen.
Glänzende, dichte oder unbekannte Altbeschichtungen zunächst
durch eine Probefläche beurteilen.
Lehmputz
Lehmputz reinigen und mit CaPriSil Fassaden Grund unverdünnt oder
Histolith Silikat-Fixativ grundieren.
Vor der Gesamtbeschichtung eine Probefläche anlegen und auf
mögliche Braunverfärbungen kontrollieren.
Problemstellen richtig behandeln
Leimfarben
Alte Leimfarbenanstriche vollständig abwaschen. Nach
ausreichender Trocknung mit Security Primer Roll-On grundieren.
Schimmelbefall
Schimmelbelag fachgerecht entfernen und die Fläche mit Capatox
unverdünnt behandeln. Vollständig trocknen lassen und die
Feuchteursache dauerhaft beheben.
Salzausblühungen
Salze trocken abbürsten und mit Primalon Tiefgrund TB grundieren.
Eine dauerhaft sichere Haftung oder Unterbindung erneut
auftretender Salze kann nicht garantiert werden.
Acryl- und andere Dichtmassen:
Auf Dichtstoffen können Risse, Verfärbungen oder Haftungsprobleme
entstehen. Vor dem Anstrich der Gesamtfläche deshalb immer eine
Probebeschichtung auf dem tatsächlich verwendeten Dichtstoff
durchführen.
Der richtige Beschichtungsaufbau
1. Untergrund vorbereiten
Die Fläche muss fest, trocken, tragfähig und frei von Staub,
Schmutz sowie trennenden Substanzen sein.
2. Zwischenanstrich
Silitol Objekt idealerweise mit etwa 5 %, maximal jedoch mit
10 % sauberem Wasser verdünnen und gleichmäßig auftragen.
3. Schlussanstrich
Nach mindestens zwölf Stunden einen gleichmäßigen
Schlussanstrich ausführen. Auch dieser darf mit maximal
10 % Wasser verdünnt werden.
Zusammenhängende Flächen immer nass in nass und ohne längere
Unterbrechung bearbeiten. Silitol Objekt nicht mit anderen Farben oder
Grundierungen vermischen, da dadurch die vorgesehenen Eigenschaften
verändert werden können.
Verbrauch und Reichweite
Verbrauch je Anstrich
Ca. 150–200 g/m².
Der tatsächliche Bedarf hängt von Saugfähigkeit, Struktur und
Auftragsverfahren ab.
Ein Anstrich
Ein 25-kg-Gebinde reicht rechnerisch für ungefähr
125–166 m².
Zwei Anstriche
Bei Zwischen- und Schlussanstrich reicht ein 25-kg-Gebinde
rechnerisch für ungefähr 62–83 m² fertige Fläche.
Die Reichweiten sind theoretische Richtwerte ohne Materialverluste.
Saugfähigkeit, Untergrundstruktur, Werkzeug und notwendige Schichtdicke
beeinflussen den tatsächlichen Verbrauch. Den Bedarf durch eine
Probefläche am Objekt ermitteln.
Verarbeitung und Trocknung
Verarbeitung
Vor Gebrauch gründlich aufrühren
Streichen, rollen oder Airless spritzen
Ideal mit 5 %, maximal 10 % Wasser verdünnen
Nass in nass ohne Unterbrechung arbeiten
Werkzeuge sofort mit Wasser reinigen
Bedingungen
Mindesttemperatur: 7 °C
Für Raumluft, Material und Untergrund
Untergrund muss trocken und tragfähig sein
Während der Trocknung gründlich lüften
Trocknung bei 20 °C
Oberflächentrocken nach ca. 4–6 Stunden
Überstreichbar nach ca. 12 Stunden
Kälte verlängert die Trocknung
Hohe Luftfeuchtigkeit verzögert die Überarbeitung
Airless-Verarbeitung
Spritzwinkel
Empfohlener Spritzwinkel: 50°.
Düsengröße
Empfohlene Airless-Düse: 0,026 Inch.
Spritzdruck
Empfohlener Arbeitsdruck: ca. 150 bar.
Reinigung und Ausbesserungen
Vollständig durchgetrocknete Flächen können vorsichtig mit einer weichen
Bürste trocken oder mit einem angefeuchteten weichen Tuch gereinigt
werden. Dabei keine Scheuerspuren erzeugen.
Bei getönter Ware kann abhängig von Farbton und Reinigungsintensität ein
leichter Pigmentabrieb sichtbar werden. Punktuelle Ausbesserungen können
sich abzeichnen; das gleichmäßigste Ergebnis entsteht bei einer
Überarbeitung von Kante zu Kante.
Häufige Fragen
Kann Silitol Objekt auf Gipskarton?
Ja. Spachtelgrate abschleifen und mit Security Primer Roll-On
oder Primalon Tiefgrund LF grundieren. Verfärbende Platten
benötigen Primalon Filtergrund fein.
Reicht ein Anstrich?
Nein. Das aktuelle technische Datenblatt sieht einen Zwischen-
und einen Schlussanstrich vor. Deckvermögen Klasse 1 bedeutet
nicht automatisch, dass auf jedem Untergrund ein Auftrag genügt.
Ist Silitol Objekt gegen Schimmel?
Die natürliche Alkalität behindert das Wachstum von Bakterien und
Pilzen. Vorhandenen Schimmel und seine Ursache beseitigt die Farbe
jedoch nicht.
Technische Daten
Produkttyp: Einkomponenten-Silikatfarbe für innen
Bindemittel: Kaliwasserglas mit organischen Stabilisatoren
Farbton: Weiß, Hellbezugswert 91
Glanzgrad: G4 stumpfmatt
Nassabrieb: R-Klasse 3
Deckvermögen: H10-Klasse 1
Maximale Korngröße: S1 fein, unter 100 µm
Diffusionsfähigkeit: sd-Wert unter 0,03 m
Dichte: ca. 1,60 g/cm³
Gebindegröße: 25 kg
Brandverhalten: A2-s1, d0 laut Herstellerbestätigung
Lagerung: kühl, frostfrei und verschlossen
Lagerfähigkeit: original verschlossen 12 Monate
Sicherheitshinweis:
Silitol Objekt ist eine stark alkalische Silikatfarbe. Haut und Augen
vor Farbspritzern schützen. Glas, Keramik, Lackflächen, Klinker,
Naturstein und Metall sorgfältig abdecken und Spritzer sofort mit
klarem Wasser entfernen.
Beim Spritzen können lungengängige Tröpfchen entstehen. Aerosol und
Spritznebel nicht einatmen und geeigneten Atem-, Augen- und
Hautschutz verwenden. Maßgeblich sind das aktuelle Gebindeetikett und
das Sicherheitsdatenblatt der tatsächlich gelieferten Charge.
Caparol Spritzspachtel FS 25 kg – bis 2 mm
Caparol Spritzspachtel FS ist eine verarbeitungsfertige,
maschinengängige Dispersionsspachtel für den dünnschichtigen Auftrag auf
großen Wand- und Deckenflächen im Innenbereich. Sie eignet sich besonders
für ebene mineralische Untergründe wie glattgeschalten Beton,
Betonfertigteile sowie großformatige Kalksandstein- und
Porenbetonelemente.
Auf fachgerecht vorbereiteten Gipskarton- und Gipsfaserplatten kann
Spritzspachtel FS zur Herstellung glatter Oberflächen der Qualitätsstufen
Q3 und Q4 eingesetzt werden. Die lange Offenzeit erleichtert das
gleichmäßige Abglätten großer Flächen.
Dünnschichtig bis 2 mm
Maximal 2 mm Nassschichtdicke
Sehr hohe Füllkraft
Lange Offenzeit
Hohes Deckvermögen
Diffusionsoffen
Geeignet für
Glattgeschalte Betonflächen
Beton und Betonfertigteile
Kalksandsteinelemente
Porenbetonelemente
Gipskartonplatten
Gipsfaserplatten
Nicht geeignet für
Außenflächen
Schichtdicken über 2 mm
Feuchte oder nicht tragfähige Untergründe
Aktive Risse und bewegliche Fugen
Große Fehlstellen ohne Vorspachtelung
Ungeschützte korrosionsgefährdete Metallteile
FS oder FX – welche Variante passt?
Spritzspachtel FS ist für ebene Untergründe und einen dünnschichtigen
Auftrag bis maximal 2 mm vorgesehen. Müssen größere Unebenheiten oder
örtlich höhere Schichtdicken ausgeglichen werden, ist Caparol
Spritzspachtel FX bis partiell 4 mm die passendere Variante.
Was macht Spritzspachtel FS besonders?
Rationell auf großen Flächen
Der maschinelle Auftrag ermöglicht eine schnelle und gleichmäßige
Materialverteilung auf großen Wand- und Deckenflächen. Die lange
Offenzeit erleichtert das ansatzarme Abglätten.
Für Q3 und Q4
Auf fachgerecht vorbereiteten Gipskarton- und Gipsfaserplatten
lassen sich Oberflächen der Qualitätsstufen Q3 und Q4 herstellen.
Für besonders glatte Flächen wird mindestens zweilagig gearbeitet.
Glatt oder strukturiert
Neben glatten Spachtelflächen ist auch ein dekorativer
Sprenkelauftrag möglich. Das Strukturbild wird über die Material-
und Luftmenge der Spritzausrüstung eingestellt.
Passt Spritzspachtel FS zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
große Innenflächen maschinell gespachtelt werden
der Untergrund bereits weitgehend eben ist
maximal 2 mm Nassschichtdicke ausreichen
eine Q3- oder Q4-Oberfläche hergestellt werden soll
eine verarbeitungsfertige Spachtelmasse gewünscht ist
Besser ein anderes Produkt wählen, wenn …
größere Unebenheiten ausgeglichen werden müssen
mehr als 2 mm Schichtdicke erforderlich sind
nur kleine Reparaturstellen von Hand gefüllt werden
bewegliche Risse überbrückt werden sollen
im Außenbereich gearbeitet wird
Untergrund richtig vorbereiten
1. Tragfähigkeit prüfen
Der Untergrund muss fest, trocken, tragfähig und frei von Staub,
Schmutz, Schalöl, Sinterschichten und anderen trennenden
Substanzen sein.
Sinterschichten abschleifen oder fachgerecht entfernen.
Untergründe mit stark unterschiedlicher Alkalität müssen vor der
Spachtelung neutralisiert werden.
2. Fehlstellen vorfüllen
Fugen, Ausbrüche und größere Niveauunterschiede dürfen nicht
einfach mit einer zu dicken Schicht Spritzspachtel FS ausgefüllt
werden.
Solche Bereiche zuerst mit SynthoFüll DFS oder einem anderen
dafür geeigneten Füll- und Ausgleichsmaterial vorspachteln und
ausreichend trocknen lassen.
3. Grundierung beurteilen
Stark saugende, sandende oder mit Schleifstaub belastete
Untergründe benötigen zur Haftverbesserung eine geeignete
Tiefengrundierung.
Geeignet sind beispielsweise Caparol Security Primer Roll-On oder
Primalon Tiefgrund LF. Gleichmäßig tragfähige und normal saugende
Flächen werden nicht automatisch grundiert.
Metallteile vor Korrosion schützen:
Freiliegende Befestigungen und korrosionsgefährdete Metallteile müssen
vor der Spachtelung mit einer geeigneten Korrosionsschutzgrundierung
behandelt werden. Spachtelmasse allein verhindert keinen
Rostdurchschlag.
So wird Spritzspachtel FS verarbeitet
1. Vollflächig aufspritzen
Die verarbeitungsfertige Spachtelmasse mit einer geeigneten
Förder- und Spritzausrüstung gleichmäßig auf die Fläche
aufspritzen.
Erforderlich ist eine Förderleistung ab etwa 4,3 Litern pro
Minute. Ideal sind Geräte mit ungefähr 5 bis 10 Litern pro Minute.
2. Planeben abglätten
Das aufgespritzte Material mit einer Stiel- oder Handspachtel
gleichmäßig abziehen. Ausschließlich rostfreie Spachteln oder
Stahlglättkellen verwenden.
Bei vorhandenen Fugen immer in Richtung der Fugen glätten.
Innenecken bei Bedarf mit einem Heizkörperpinsel nacharbeiten.
3. Oberfläche fertigstellen
Für besonders glatte Flächen mindestens zweilagig arbeiten.
Raue oder strukturierte Untergründe benötigen in der Regel einen
zusätzlichen Spachtelgang.
Schleifen und weitere Beschichtungen erst nach vollständiger
Trocknung ausführen.
Luftblasen auf dichtem Beton
Auf dichten und wenig saugenden Betonflächen können nach dem Auftrag
feine Luftblasen sichtbar werden. Diese sind nicht automatisch ein
Materialfehler. Nach einer kurzen Ablüftzeit wird die Oberfläche nochmals
geglättet.
Entstehen erneut Blasen, wurde wahrscheinlich zu früh nachgeglättet.
In diesem Fall etwas länger warten und den Glättvorgang wiederholen.
Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Saugfähigkeit bestimmen den richtigen
Zeitpunkt.
Verbrauch und Reichweite
Bei 1 mm Schichtdicke
Verbrauch ca. 1,65 kg/m².
Ein 25-kg-Gebinde reicht rechnerisch für etwa 15 m².
Bei 2 mm Schichtdicke
Verbrauch ca. 3,3 kg/m².
Ein 25-kg-Gebinde reicht rechnerisch für etwa 7,5 m².
Strukturauftrag
Richtverbrauch ca. 0,6 kg/m²/mm.
Struktur, Geräteeinstellung und gewünschtes Sprenkelbild
beeinflussen den tatsächlichen Materialbedarf deutlich.
Untergrundstruktur, Unebenheiten, Materialverluste und tatsächliche
Schichtdicke verändern die Reichweite. Die Verbrauchswerte müssen deshalb
durch eine Probefläche am jeweiligen Objekt überprüft werden.
Verarbeitung und Trocknung
Verarbeitung
Verarbeitungsfertig eingestellt
Maschinell vollflächig aufspritzen
Mit rostfreiem Werkzeug glätten
Für sehr glatte Flächen zweilagig arbeiten
Werkzeuge sofort mit Wasser reinigen
Bedingungen
Mindesttemperatur: 5 °C
Maximale Temperatur: 30 °C
Für Material, Untergrund und Raumluft
Vorsicht bei Gefahr von Nachtfrost
Untergrund muss trocken sein
Trocknung bei 20 °C
Oberflächentrocken nach ca. 12–48 Stunden
Danach grundsätzlich überstreichbar
Dicke Schichten trocknen langsamer
Kälte und hohe Luftfeuchtigkeit verlängern die Trocknung
Folgeanstrich richtig vorbereiten
Die Spachtelfläche muss vollständig trocken, fest und frei von
Schleifstaub sein. Nach notwendigen Schleifarbeiten ist vor dem
Folgeanstrich eine geeignete Tiefengrundierung empfehlenswert, um
Reststaub zu binden und die Saugfähigkeit zu vereinheitlichen.
Die nachfolgende Grundierung und Beschichtung müssen zum vorgesehenen
Wandaufbau passen. Bei intensiven Farbtönen, Streiflicht oder besonders
glatten Q4-Flächen sollte vorab eine Musterfläche angelegt werden.
Spritzspachtel FS ist nicht rissüberbrückend:
Bewegungs-, Setz- und Schwundrisse können durch die Spachtelmasse
nicht dauerhaft überbrückt werden. Besonders an Stoßfugen von
Filigrandecken können bei kurzen Bauzeiten oder unzureichender
Austrocknung erneut Risse entstehen. Die Ursache muss konstruktiv
beziehungsweise systemgerecht beurteilt werden.
Häufige Fragen
Kann dicker als 2 mm gespachtelt werden?
Nein. Spritzspachtel FS ist für maximal 2 mm Nassschichtdicke
vorgesehen. Für höhere Schichtdicken und größere Unebenheiten
sollte Spritzspachtel FX verwendet werden.
Muss immer grundiert werden?
Nein. Eine Tiefengrundierung ist insbesondere auf stark
saugenden, sandenden oder mit Schleifstaub belasteten Flächen
notwendig. Der Untergrund muss zuvor geprüft werden.
Kann damit Q4 hergestellt werden?
Ja. Auf fachgerecht vorbereiteten Gipskarton- und
Gipsfaserplatten können Q3- und Q4-Oberflächen hergestellt werden.
Für besonders glatte Flächen wird mindestens zweilagig gearbeitet.
Technische Daten
Produkttyp: maschinengängige Fertigspachtelmasse
Bindemittelbasis: dispersionsgebunden
Anwendungsbereich: innen
Farbton: Naturweiß
Dichte: ca. 1,65 g/cm³
Gebindegröße: 25 kg Eimer oder Sack
Richtverbrauch: ca. 1,65 kg/m²/mm
Maximale Nassschichtdicke: 2 mm
Qualitätsstufen auf Gipsplatten: Q3 und Q4
Geräteleistung: mindestens ca. 4,3 L/min
Lagerung: kühl, frostfrei und vor Sonne geschützt
Original verschlossen mindestens 12 Monate lagerfähig
Sicherheitshinweis:
Beim maschinellen Auftrag Spritznebel nicht einatmen und geeigneten
Atem-, Augen- und Hautschutz verwenden. Während der Verarbeitung und
Trocknung für ausreichende Lüftung sorgen. Waschwasser und
Materialreste nicht in Kanalisation, Gewässer oder Erdreich gelangen
lassen. Für die chemikalienrechtliche Kennzeichnung sind das aktuelle
Gebindeetikett und das Sicherheitsdatenblatt der gelieferten Charge
maßgeblich.
Caparol Spritzspachtel FX 25 kg – bis 4 mm
Caparol Spritzspachtel FX ist eine verarbeitungsfertige,
maschinengängige Dispersionsspachtel für das rationelle Ausgleichen und
Glätten größerer Wand- und Deckenflächen im Innenbereich. Die hohe
Füllkraft eignet sich besonders für Beton, großformatige
Kalksandsteinelemente, Porenbeton sowie Gipskarton- und Gipsfaserplatten.
Die pastöse Fertigspachtelmasse wird maschinell aufgespritzt und
anschließend mit Stiel- oder Handspachtel geglättet. Auf geeigneten
Gipsplatten können damit Oberflächen der Qualitätsstufen Q3 und Q4
hergestellt werden.
Hohe Füllkraft
Für größere Unebenheiten
Geringer Schwund
Partiell bis 4 mm Nassschichtdicke
Durchschnittlich etwa 2 mm Schichtdicke
Sehr gutes Deckvermögen
Geeignet für
Glattgeschalte Betonflächen
Kalksandsteinelemente
Porenbetonelemente
Gipskartonplatten
Gipsfaserplatten
Große Innenflächen
Nicht geeignet für
Außenflächen
Feuchte oder nicht tragfähige Untergründe
Flächen mit trennenden Rückständen
Aktive Risse oder bewegliche Fugen
Metallteile ohne Korrosionsschutz
Dauerhaft feuchte Bereiche ohne Systemfreigabe
Wichtig zur Angabe „bis 4 mm“:
Die maximale Nassschichtdicke von 4 mm ist für örtlich begrenzte
Unebenheiten vorgesehen und hängt von Untergrund, Temperatur und
Trocknungsbedingungen ab. Auf der Gesamtfläche liegt die
durchschnittliche Nassschichtdicke erfahrungsgemäß bei etwa 2 mm.
Die Spachtelmasse darf daher nicht pauschal vollflächig mit 4 mm
kalkuliert werden.
Was macht Spritzspachtel FX besonders?
Für große Flächen
Der maschinelle Auftrag ermöglicht eine zügige und weitgehend
ansatzfreie Materialverteilung auf großen Wand- und
Deckenflächen.
Für Q3 und Q4
Auf fachgerecht vorbereiteten Gipskarton- und Gipsfaserplatten
eignet sich die Spachtelmasse zur Herstellung hochwertiger
Oberflächen der Qualitätsstufen Q3 und Q4.
Glätten oder strukturieren
Neben glatten Flächen ist auch ein dekorativer Sprenkelauftrag
möglich. Das Strukturbild wird über Material- und Luftmenge der
Spritzausrüstung gesteuert.
Passt Spritzspachtel FX zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
große Innenflächen maschinell gespachtelt werden
Beton oder großformatige Planelemente vorliegen
größere Unebenheiten ausgeglichen werden müssen
eine Q3- oder Q4-Oberfläche hergestellt werden soll
eine verarbeitungsfertige Spachtelmasse gewünscht ist
Besser ein anderes Produkt wählen, wenn …
nur kleine Reparaturstellen von Hand gefüllt werden
bewegliche Risse überbrückt werden sollen
im Außenbereich gearbeitet wird
eine zementäre oder feuchtebeständigere Spachtel nötig ist
keine geeignete Förder- oder Spritztechnik verfügbar ist
Untergrund richtig vorbereiten
1. Tragfähigkeit prüfen
Der Untergrund muss fest, trocken, tragfähig und frei von Staub,
Schmutz, Schalöl, Sinterschichten und anderen trennenden
Substanzen sein.
Sinterschichten müssen abgeschliffen oder fachgerecht entfernt
werden. Untergründe mit stark unterschiedlicher Alkalität sind
vorab zu neutralisieren.
2. Fehlstellen vorfüllen
Tiefe Fugen, Fehlstellen und größere Niveauunterschiede dürfen
nicht einfach mit einer übermäßig dicken Spachtelschicht
ausgeglichen werden.
Solche Stellen zuerst mit einem dafür geeigneten Füll- oder
Ausgleichsmaterial vorspachteln und ausreichend trocknen lassen.
3. Grundierung beurteilen
Stark saugende Untergründe oder Flächen mit feinen
Schleifstaubresten benötigen zur besseren Haftung eine geeignete
Tiefengrundierung.
Gleichmäßig tragfähige und normal saugende Untergründe werden
dagegen nicht automatisch grundiert. Die Entscheidung erfolgt
nach der Untergrundprüfung.
Metallteile vor Rost schützen:
Freiliegende Metallteile, Befestigungen und korrosionsgefährdete
Bauteile müssen vor dem Spachteln mit einer geeigneten
Korrosionsschutzgrundierung behandelt werden. Spachtelmasse allein
verhindert keinen Rostdurchschlag.
So wird Spritzspachtel FX verarbeitet
1. Vollflächig aufspritzen
Die verarbeitungsfertige Spachtelmasse gleichmäßig und
vollflächig mit einer geeigneten Förder- und Spritzausrüstung
auftragen.
Besonders geeignet sind Geräte mit einer Förderleistung von
etwa 10 bis 15 Litern pro Minute.
2. Planeben abglätten
Das aufgespritzte Material mit einer Stiel- oder Handspachtel
gleichmäßig abziehen. Nur rostfreie Spachteln oder
Stahlglättkellen verwenden.
Bei vorhandenen Fugen immer in Richtung der Fugen glätten.
3. Oberfläche fertigstellen
Für besonders glatte Flächen mindestens zweilagig arbeiten.
Raue oder stark strukturierte Untergründe benötigen in der Regel
einen zusätzlichen Spachtelgang.
Weitere Beschichtungen erst nach vollständiger Trocknung
auftragen.
Luftblasen auf dichten Untergründen
Auf dichtem oder wenig saugendem Beton können nach dem Auftrag kleine
Luftblasen entstehen. Diese sind nicht automatisch ein Materialfehler.
Nach einer kurzen Ablüftzeit wird die Fläche nochmals geglättet.
Entstehen danach erneut Blasen, wurde wahrscheinlich zu früh
nachgeglättet. In diesem Fall etwas länger warten und den Glättvorgang
wiederholen. Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Saugfähigkeit bestimmen
den richtigen Zeitpunkt.
Verbrauch und Reichweite
Bei 1 mm Schichtdicke
Verbrauch ca. 1,65 kg/m².
Ein 25-kg-Gebinde reicht rechnerisch für etwa 15 m².
Bei 2 mm Schichtdicke
Verbrauch ca. 3,3 kg/m².
Ein 25-kg-Gebinde reicht rechnerisch für etwa 7,5 m².
Bei partiell 4 mm
Verbrauch ca. 6,6 kg/m².
Rechnerisch wären etwa 3,8 m² möglich. Diese Dicke ist jedoch
nur für örtlich begrenzte Bereiche vorgesehen.
Die Berechnung basiert auf einem Richtverbrauch von ca.
1,65 kg/m² je Millimeter Nassschichtdicke. Untergrundstruktur,
Materialverluste, Unebenheiten und tatsächliche Schichtdicke verändern
die Reichweite. Den Objektverbrauch immer über eine Probefläche
ermitteln.
Verarbeitung und Trocknung
Verarbeitung
Verarbeitungsfertig eingestellt
Maschinell vollflächig aufspritzen
Mit rostfreiem Werkzeug glätten
Für sehr glatte Flächen zweilagig arbeiten
Werkzeuge sofort mit Wasser reinigen
Bedingungen
Mindesttemperatur: 5 °C
Maximale Temperatur: 30 °C
Für Material, Untergrund und Raumluft
Vorsicht bei drohendem Nachtfrost
Untergrund muss trocken sein
Trocknung bei 20 °C
Oberflächentrocken nach ca. 12–48 Stunden
Danach grundsätzlich überarbeitbar
Dicke Schichten trocknen langsamer
Kälte und hohe Luftfeuchtigkeit verlängern die Trocknung
Was ist vor dem Folgeanstrich zu beachten?
Die Spachtelfläche muss vollständig trocken, fest und frei von
Schleifstaub sein. Nach notwendigen Schleifarbeiten kann vor dem
Folgeanstrich eine geeignete Tiefengrundierung sinnvoll sein, damit
Saugfähigkeit und Haftung vereinheitlicht werden.
Grundierung und Schlussbeschichtung müssen zum nachfolgenden
Wandaufbau passen. Besonders bei intensiven Farbtönen, kritischem
Streiflicht oder sehr glatten Q4-Flächen ist eine Probefläche
empfehlenswert.
Spritzspachtel ist nicht rissüberbrückend:
Bewegungs-, Setz- oder Schwundrisse können durch die Spachtelmasse
nicht dauerhaft überbrückt werden. Besonders an Stoßfugen von
Filigrandecken können bei kurzen Bauzeiten und unzureichender
Austrocknung des Betons erneut Risse entstehen. Die Ursache muss
konstruktiv beziehungsweise systemgerecht beurteilt werden.
Häufige Fragen
Kann vollflächig 4 mm gespachtelt werden?
Die 4 mm sind als maximale partielle Nassschichtdicke für
örtliche Unebenheiten zu verstehen. Die durchschnittliche
Schichtdicke liegt erfahrungsgemäß bei etwa 2 mm.
Muss immer grundiert werden?
Nein. Eine Tiefengrundierung wird insbesondere bei stark
saugenden, sandenden oder mit Schleifstaub belasteten
Untergründen benötigt. Der Untergrund muss zuvor geprüft werden.
Kann damit Q4 hergestellt werden?
Ja. Auf fachgerecht vorbereiteten Gipskarton- und
Gipsfaserplatten ist die Herstellung von Q3- und Q4-Oberflächen
möglich. Für besonders glatte Flächen wird mindestens zweilagig
gearbeitet.
Technische Daten
Produkttyp: maschinengängige Fertigspachtelmasse
Bindemittelbasis: dispersionsgebunden
Anwendungsbereich: innen
Farbton: Naturweiß
Dichte: ca. 1,65 g/cm³
Gebindegröße: 25 kg Eimer oder Sack
Richtverbrauch: ca. 1,65 kg/m²/mm
Partielle Nassschichtdicke: maximal 4 mm
Durchschnittliche Nassschichtdicke: ca. 2 mm
Qualitätsstufen auf Gipsplatten: Q3 und Q4
Lagerung: kühl und frostfrei
Original verschlossen mindestens 12 Monate lagerfähig
Sicherheitshinweis:
Caparol Spritzspachtel FX benötigt nach dem aktuellen
Sicherheitsdatenblatt kein Gefahrenpiktogramm und kein Signalwort.
Das Produkt enthält jedoch Konservierungsmittel, die allergische
Reaktionen hervorrufen können. Während des Spritzauftrags geeigneten
Atem-, Augen- und Hautschutz verwenden, Spritznebel nicht einatmen
und für ausreichende Lüftung sorgen. Waschwasser nicht in die
Kanalisation oder Umwelt gelangen lassen.
Caparol SuperMaXX sensitive Innenfarbe Weiß
Caparol SuperMaXX sensitive ist eine konservierungsmittelfreie,
mineralisierte Innenfarbe für stumpfmatte Wand- und Deckenanstriche.
Ihre lange Offenzeit erleichtert ein gleichmäßiges Arbeiten auf großen
Flächen und bei ungünstigen Lichtverhältnissen, bei denen Ansätze und
Rollspuren besonders schnell sichtbar werden.
Die geruchsarme Farbe besitzt Deckvermögen Klasse 1,
Nassabriebklasse 2 und ist nach dem AgBB-Schema emissionsgeprüft.
Sie eignet sich für Neu- und Renovierungsanstriche in Wohnräumen,
Büros und sensiblen Innenbereichen.
Für gleichmäßige Flächen
Lange Offenzeit
Deckvermögen Klasse 1
Nassabriebklasse 2
Stumpfmatte Oberfläche
Gut ausbesserungsfähig
Geeignet für
Wohn- und Schlafräume
Büros und Arbeitsbereiche
Kalk- und Zementputze
Gipsputz und Gipskarton
Beton und Porenbeton
Raufaser und tragfähige Altanstriche
Nicht direkt geeignet für
Holz und Holzwerkstoffe
Feuchte oder nicht tragfähige Flächen
Aktiven Schimmelbefall
Lose Tapeten und Leimfarben
Salzbelastete Flächen ohne Vorbehandlung
Ungeprüfte Acryl- und Dichtmassen
Mineralisiert bedeutet nicht Silikatfarbe:
SuperMaXX sensitive besitzt einen mineralischen Rezepturanteil,
das Bindemittel ist jedoch eine Kunststoffdispersion. Die Farbe ist
daher nicht mit Silitol Bio, Silitol LithoSil oder einer reinen
mineralischen Silikatfarbe gleichzusetzen.
Was macht SuperMaXX sensitive besonders?
Lange Offenzeit
Die Farbe bleibt während der Verarbeitung vergleichsweise lange
offen. Dadurch lassen sich größere Flächen leichter nass in nass
bearbeiten und sichtbare Ansätze besser vermeiden.
Für sensible Innenbereiche
Die weiße Lagerware ist konservierungsmittelfrei,
lösemittel- und weichmacherfrei sowie nach dem AgBB-Schema
emissionsgeprüft. Der Hersteller weist sie dadurch als besonders
für Allergiker geeignet aus.
Reinigungsfähige Oberfläche
Nassabriebklasse 2 ermöglicht nach vollständiger Durchtrocknung
eine vorsichtige feuchte Reinigung mit einem weichen Tuch oder
Schwamm.
Passt SuperMaXX sensitive zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
große Wand- oder Deckenflächen gestrichen werden
Streiflicht oder ungünstige Lichtverhältnisse vorliegen
eine stumpfmatte und hochdeckende Innenfarbe gesucht wird
Nassabriebklasse 2 benötigt wird
eine konservierungsmittelfreie weiße Farbe wichtig ist
gerollt, gestrichen oder gespritzt werden soll
Besser ein anderes Produkt wählen, wenn …
ausdrücklich eine Silikat- oder Kalkfarbe benötigt wird
eine besonders robuste Spezialbeschichtung verlangt wird
Holz oder Holzwerkstoffe gestrichen werden sollen
aktiver Schimmelbefall vorhanden ist
der Untergrund dauerhaft feucht bleibt
eine glänzende Oberfläche gewünscht ist
Kalk- und Zementputze vorbereiten
Feste, normal saugende Putze
Tragfähige und normal saugende Kalk- und Zementputze der Klassen
CS II bis CS IV können ohne zusätzliche Grundierung beschichtet
werden.
Poröse oder sandende Putze
Grob poröse, sandende oder stark saugende Putze mit Caparol
Security Primer Roll-On oder Primalon Tiefgrund LF grundieren.
Gipsputz und Gipsplatten
Gipsputz
Gipsputze mit Security Primer Roll-On oder Primalon Tiefgrund LF
grundieren. Eine vorhandene Sinterhaut vorher abschleifen und
den Schleifstaub vollständig entfernen.
Gipsbauplatten
Saugende Gipsbauplatten ebenfalls mit Security Primer Roll-On
oder Primalon Tiefgrund LF vorbereiten.
Gipskartonplatten
Spachtelgrate abschleifen und die gesamte Fläche mit Security
Primer Roll-On oder Primalon Tiefgrund LF grundieren.
Vergilbte oder längere Zeit unbelichtete Platten benötigen
Primalon Filtergrund fein oder Caparol Aqua-inn No-1.
Tiefengrund verhindert keine Verfärbungen:
Security Primer Roll-On und Primalon Tiefgrund LF regulieren
beziehungsweise festigen den Untergrund. Gegen wasserlösliche
Verfärbungen und vergilbte Gipskartonplatten ist dagegen eine
absperrende Grundierung erforderlich.
Beton, Porenbeton und Holz
Beton
Trennmittelrückstände sowie mehlende und sandende Bestandteile
vollständig entfernen. Der Beton muss fest, sauber und trocken
sein.
Porenbeton
Porenbeton mit Primalon PM 200 grundieren, das im Verhältnis
1 : 5 mit Wasser gemischt wird.
Holz und Holzwerkstoffe
SuperMaXX sensitive ist dafür nicht vorgesehen. Holzbauteile mit
einem geeigneten Capacryl-Lacksystem oder einer passenden
Caparol-Holzbeschichtung behandeln.
Altbeschichtungen und Tapeten
Matte Altbeschichtungen
Fest haftende, matte und schwach saugende Beschichtungen können
nach gründlicher Reinigung direkt überarbeitet werden.
Glänzende Beschichtungen
Glänzende Oberflächen und Lackanstriche anrauen und anschließend
mit Primalon Universal Haftgrund grundieren.
Papiertapeten
Fest haftende, ungestrichene Raufaser-, Relief- und Prägetapeten
aus Papier können ohne zusätzliche Vorbehandlung beschichtet
werden.
Lose Tapeten sowie Kleister- und Makulaturreste vollständig
entfernen.
Problemflächen richtig behandeln
Schimmelbefall
Schimmel fachgerecht entfernen, die Fläche mit Capatox
unverdünnt behandeln und vollständig trocknen lassen.
Als nachfolgende Beschichtung sieht das technische Merkblatt
Caparol Indeko-W vor – nicht SuperMaXX sensitive.
Nikotin, Ruß und Fett
Verschmutzungen mit einem fettlösenden Reiniger abwaschen und
trocknen lassen. Wasserflecken trocken abbürsten und mit
Primalon Filtergrund fein absperren.
Stark belastete Flächen mit Primalon IsoDeck oder Aqua-inn No-1
fertig beschichten.
Salzausblühungen
Salze trocken abbürsten und mit Primalon Tiefgrund TB
grundieren. Eine dauerhafte Haftung oder Unterbindung erneut
auftretender Salze kann nicht garantiert werden.
Acryl- und andere Dichtmassen:
Auf Dichtstoffen können Risse, Verfärbungen oder Haftungsprobleme
entstehen. Vor dem Anstrich der Gesamtfläche deshalb immer eine
Probebeschichtung auf dem tatsächlich verwendeten Dichtstoff
durchführen.
Der richtige Beschichtungsaufbau
1. Untergrund vorbereiten
Die Fläche muss fest, trocken, tragfähig und frei von Staub,
Schmutz sowie trennenden Substanzen sein. Notwendige Grundierungen
vollständig trocknen lassen.
2. Zwischenanstrich
SuperMaXX sensitive mit maximal 5 % sauberem Wasser verdünnen
und gleichmäßig auftragen.
3. Schlussanstrich
Nach ausreichender Trocknung einen zweiten gleichmäßigen
Anstrich ausführen. Zusammenhängende Flächen immer nass in nass
und ohne längere Unterbrechung bearbeiten.
SuperMaXX sensitive nicht mit anderen Farben oder Grundierungen
vermischen. Durch ungeeignete Zusätze können die konservierungsmittelfreie
Eigenschaft und die vorgesehenen Verarbeitungseigenschaften verloren
gehen.
Farbton und Konservierungsmittelfreiheit
Weiße Lagerware
SuperMaXX sensitive wird in Weiß mit einem Hellbezugswert von 91
angeboten. Die weiße Lagerware ist konservierungsmittelfrei.
Werkseitige Tönung
Werkseitig getönte Ware ist konservierungsmittelarm nach den
Anforderungen des Österreichischen Umweltzeichens UZ 17.
Selbstabtönung
CaparolColor und AmphiColor können Konservierungsmittel in die
Farbe eintragen. Mit Histolith Volltonfarben bis maximal 20 %
bleibt die konservierungsmittelfreie Eigenschaft erhalten.
Die für eine zusammenhängende Fläche benötigte Gesamtmenge vor
Arbeitsbeginn vollständig miteinander vermischen. Nur Material derselben
Charge verwenden oder unterschiedliche Chargen untereinander mischen.
Verbrauch und Reichweite
Richtverbrauch
Ca. 150–200 g/m² je Anstrich.
Saugfähigkeit, Untergrundstruktur und Werkzeug beeinflussen den
tatsächlichen Materialbedarf.
Gebinde mit 7 kg
Rechnerisch ca. 35–46 m² bei einem Anstrich.
Bei zwei Anstrichen ungefähr 17–23 m² fertige Fläche.
Gebinde mit 22 kg
Rechnerisch ca. 110–146 m² bei einem Anstrich.
Bei zwei Anstrichen ungefähr 55–73 m² fertige Fläche.
Deckkraftklasse und Reichweite richtig verstehen:
Deckvermögen Klasse 1 wurde bei einer Ergiebigkeit von 4,2 m²/kg
geprüft. Das entspricht ungefähr 29 m² mit 7 kg beziehungsweise
92 m² mit 22 kg bei der für die Klassifizierung definierten
Auftragsmenge. Die höhere rechnerische Reichweite aus dem allgemeinen
Verbrauchswert ist daher nicht automatisch eine Garantie für
Deckklasse 1 auf jedem Untergrund.
Verarbeitung und Trocknung
Verarbeitung
Vor Gebrauch gründlich aufrühren
Streichen, rollen oder spritzen
Mit maximal 5 % Wasser verdünnen
Nass in nass in einem Zug arbeiten
Werkzeuge sofort mit Wasser reinigen
Bedingungen
Mindesttemperatur: 5 °C
Für Material, Untergrund und Raumluft
Untergrund muss vollständig trocken sein
Während der Trocknung gründlich lüften
Trocknung bei 20 °C
Oberflächentrocken nach ca. 4–6 Stunden
Überstreichbar nach ca. 4–6 Stunden
Kälte verlängert die Trocknung
Hohe Luftfeuchtigkeit verzögert die Überarbeitung
Airless- und Nespri-TEC-Verarbeitung
Airless
Spritzwinkel: 40–60°
Düse: 0,016–0,021 Inch
Druck: 150–180 bar
Verdünnung: maximal 5 % Wasser
Nespri-TEC
Spritzwinkel: 20–30°
Düse: 0,013–0,017 Inch
Druck: 150–180 bar
Material unverdünnt verarbeiten
Reinigung und Ausbesserungen
Vollständig durchgetrocknete Flächen können vorsichtig mit einer weichen
Bürste trocken oder mit einem angefeuchteten weichen Tuch beziehungsweise
Schwamm gereinigt werden. Harte und scheuernde Schwämme vermeiden.
Punktuelle Ausbesserungen können sich abhängig von Untergrund,
Verdünnung, Werkzeug, Charge und Lichtverhältnissen abzeichnen. Das
gleichmäßigste Ergebnis entsteht bei einer flächigen Überarbeitung von
Kante zu Kante.
Häufige Fragen
Ist SuperMaXX sensitive eine Silikatfarbe?
Nein. Es handelt sich um eine mineralisierte Dispersionsfarbe
mit Kunststoffdispersion als Bindemittel.
Kann die Farbe auf Gipskarton?
Ja. Spachtelgrate abschleifen und mit Security Primer Roll-On
oder Primalon Tiefgrund LF grundieren. Vergilbte Platten
benötigen zusätzlich einen absperrenden Grundanstrich.
Reicht ein Anstrich?
Der technische Beschichtungsaufbau sieht einen Zwischen- und
einen Schlussanstrich vor. Deckvermögen Klasse 1 bedeutet nicht,
dass auf jedem Untergrund ein einziger Auftrag genügt.
Technische Daten
Produkttyp: mineralisierte Dispersions-Innenfarbe
Bindemittelbasis: Kunststoffdispersion
Farbton: Weiß, Hellbezugswert 91
Glanzgrad: G4 stumpfmatt
Nassabrieb: R-Klasse 2
Deckvermögen: H10-Klasse 1
Deckvermögen geprüft bei 4,2 m²/kg beziehungsweise 6 m²/L
Maximale Korngröße: S1 fein, unter 100 µm
Diffusionsfähigkeit: sd-Wert unter 0,1 m
Dichte: ca. 1,42 g/cm³
Gebindegrößen: 7 kg und 22 kg
Lagerung: kühl und frostfrei
Original verschlossen 12 Monate lagerfähig
Sicherheitshinweis:
Auch bei einer konservierungsmittelfreien und emissionsarmen
Innenfarbe sind Haut- und Augenkontakt zu vermeiden. Während der
Verarbeitung und Trocknung für gründliche Lüftung sorgen.
Beim Spritzen Aerosol und Spritznebel nicht einatmen und geeignete
persönliche Schutzausrüstung verwenden. Für die konkrete
chemikalienrechtliche Kennzeichnung sind das aktuelle
Sicherheitsdatenblatt und das Etikett der tatsächlich gelieferten
weißen oder getönten Variante maßgeblich.
Dinova SOL-Rapid weiß
Dinova SOL-Rapid ist eine innovative Innenfarbe, die sich aus einer Kombination aus einem leistungsstarken Bindemittel und bewährten mineralischen Bestandteilen zusammensetzt. Dank ihrer hohen Pigmentierung und speziellen Additivkombinationen bietet sie Verarbeitungsvorteile wie klassische Rapid-Innenfarben und gleichzeitig die physikalischen Vorteile von Mineralfarben. Durch den hohen mineralischen Anteil bleibt die Oberfläche höchst diffusionsoffen und schafft so die Voraussetzung für ein gesundes Raumklima. SOL-Rapid ist frei von Konservierungsmitteln und bietet eine natürliche Bakterien- und Schimmelhemmung. Mit der höchsten Wasserdampfdurchlässigkeitsklasse V1 ist SOL-Rapid eine der diffusionsfähigsten Rapid-Innenfarben und ermöglicht den Feuchteaustausch an Decken und Wänden. Dank ihres basischen pH-Werts von 11 schützt SOL-Rapid alle Wände in Wohn- und Arbeitsräumen natürlich gegen Bakterien und Schimmelpilze.
Bakterien und Mikroorganismen leben im neutralen pHBereich (pH 6,6 – 7,5). Nur wenige Arten sind im Bereich über pH 9 noch überlebensfähig. SOL-Rapid ist mit einem pH-Wert 11 basisch (alkalisch). Durch die mineralischen Anteile bleibt die natürliche Alkalität des Anstrichs dauerhaft erhalten. SOL-Rapid schützt somit alle Wände in Wohnund Arbeitsräumen natürlich gegen den Befall von Bakterien und Schimmelpilzen.
Produktbeschreibung
Lässt sich gut reinigen (Nassabriebbeständigkeit: Klasse 2)
Hoch diffusionsfähig für gesundes Raumklima
Ohne Zusatz von Konservierungsmittel
Hervorragende Deckkraft (Klasse 1)
Merkmale
Frei von foggingaktiven Substanzen
Emissionsarm und weichmacherfrei
Geprüft Allergiker geeignet
Gute Reinigungsfähigkeit
Verarbeitung
Stelle sicher, dass der Untergrund tragfähig, sauber, trocken ist. Als Grundierung kannst du den SEFRA Hydrosol Grund verwenden.
Rühre die Farbe gründlich auf, bevor du sie verwendest
Trage die Farbe gleichmäßig mit einer Rolle oder Spritzgerät auf den Untergrund auf. Arbeite dabei zügig und in Bahnen, um Ansätze zu vermeiden
Lasse die Farbe vollständig trocknen, bevor du weitere Schichten aufträgst
Hinweise und Informationen zur Anwendung, der Lagerung, dem Transport und der Entsorgung unserer Artikel beachte bitte das technische Datenblatt. Verbrauchswerte sind Richtwerte. Mengenrechner dient zur unverbindlichen Orientierung. Alle Empfehlungen dienen zur Unterstützung. Sie entbinden nicht davon, die Produkte grundsätzlich auf Eignung in eigener Verantwortung zu prüfen.
JANSEN Sperr- und Isoliergrund HS
JANSEN Sperr- und Isoliergrund mit einer ausgezeichneten Isolierwirkung und perfekten Haftung. Sperrt ab und legt den Grundstein bei verschmutzen Oberflächen, so sorgt der Sperr- und Isoliergrund HS dafür, dass keine Flecken und Verunreinigungen durch den Endanstrich durchschlagen und sichtbar werden. Gleichzeitig erhalten saugende Untergründe wie Gips und Beton eine solide Basis für nachfolgende Anstriche. Dank spezieller Griffigkeitsmittel lässt sich die Grundierung leichter überrollen und ist damit sehr gut als Grundierung für nachfolgende Dispersionsanstriche geeignet. Grund- und Isolieranstrich bei Wachs-, Teer-, Wasser-, Rauch-, Ruß-, Fett und Nikotinflecken. Styropor wird nicht angelöst. Zum Grundieren von saugenden Untergründen aus Gips, Beton und Faserzement. Schnelltrocknend mit guter Isolier-und Absperrwirkung. Enthält Griffigkeitsmittel für bessere Überrollbarkeit. Glanzgrad: matt, Auftragsart: Streichen oder Rollen mit kurzfroligem Roller
Verarbeitung: Jansen Sperr- und Isoliergrund HS ist streichfertig eingestellt. In vollen Kreuzgängen auftragen. Je nach Untergrund sind 1 - 2 Anstriche notwendig. Zum Isolieren 2 satte Anstriche auftragen.
Ausgezeichnete Isolierwirkung und perfekte Haftung
Sehr gute Isolier- und Verarbeitungseigenschaften
Matt und reinweiß
*** Die Verbrauchswerte sind Richtwerte. Mengenrechner bezieht sich auf die zu verarbeitende Fläche und dient zur unverbindlichen Orientierung und Unterstützung. Praxisbedingt ist der tatsächliche Verbrauchswert abhängig vom Untergrund und Verarbeitungstechnik. Praxiswerte sollten durch Probeflächen ermittelt werden.
Unsere anwendungstechnischen Empfehlungen dienen der Unterstützung des Käufers bzw. Verarbeiters.Sie entbinden nicht davon, unsere Produkte grundsätzlich auf ihre Eignung für den vorgesehenen Anwendungszweck in eigener Verantwortung zu prüfen.