Gebrauchsfertige Mikrobiozid-Lösung zur Vorbehandlung befallener Flächen vor dem Neuanstrich. Capatox ist eine wässrige Lösung zur Desinfektion nach erfolgter Reinigung von Algen-, Moos- und Schimmelpilzbefall an Außen- und Innenflächen. Das Produkt ist als Desinfektionsmittel der Produktart PT 2 gemäß Biozidverordnung 528/2012/EU eingestuft und wird unverdünnt verarbeitet.
Erst reinigen, dann behandeln
Capatox ersetzt die Reinigung nicht, sondern folgt ihr. Schimmelbelag auf Innenflächen wird durch Nassreinigung entfernt; dabei sind die gesetzlichen und behördlichen Vorschriften zu beachten. Außen werden Schimmel-, Algen- und Pilzbelag durch Nassstrahlen beseitigt, Pflanzen- und Saugpollen von Rankgewächsen mechanisch oder durch Abflammen entfernt. Erst die gereinigte, trockene Fläche wird mit Capatox behandelt.
Auftrag mit der Streichbürste
Die Lösung wird unverdünnt mit einer Streichbürste auf den Untergrund aufgetragen und einmassiert, anschließend gut trocknen lassen. Wichtig: Die behandelte Fläche wird nicht abgewaschen. Die Verarbeitungstemperatur für Umluft, Material und Untergrund darf +5 °C nicht unterschreiten. Werkzeuge sofort nach Gebrauch mit Wasser reinigen.
Wie viel Capatox wird benötigt?
Der Richtwert liegt bei ca. 50 bis 150 ml je m² auf glattem Untergrund, auf rauen Flächen entsprechend mehr. Der tatsächliche Bedarf hängt von der Intensität der Verfärbung und der Beschaffenheit des Untergrunds ab; die Angabe ist ein Richtwert ohne Gewähr.
Umgebung und Umwelt
Capatox darf nicht in Oberflächengewässer oder den Regenwasserkanal gelangen; der Wirkstoff ist für Fische unverträglich. Bei Fassadenarbeiten Pflanzen, Sträucher und Erdreich in unmittelbarer Nähe abdecken. Pflanzenschäden treten laut Hersteller nur auf, wenn Pflanzen direkt mit der Lösung besprüht werden. Da behandelte Flächen nicht nachgewaschen werden, entsteht im Regelfall kein Abwasser.
Kühl und frostfrei lagern, vor Sonneneinstrahlung und Temperaturen über 40 °C schützen. Original verschlossen 12 Monate lagerfähig. Maßgeblich sind die aktuelle Technische Information und die Hinweise auf dem Gebinde.
Die Caparol Farbtonkollektion 3D-System PLUS mit über 1.360 Farbtönen für Innenraum und Fassade, geordnet nach LCH. Der Caparol 3D-plus Farbtonblock bildet die Farbtonkollektion 3D-System PLUS ab, die laut Caparol sämtliche Farbtonkollektionen für die Gestaltung von Innenraum und Fassade vereint. Eigens für die Architekturgestaltung entwickelt, enthält die Kollektion über 1.360 Farbtöne, geordnet nach LCH, darunter auch stark verhüllte Töne aller Farbbereiche und viele helle Abstufungen. Die Ordnung sorgt laut Hersteller für eine einfache, schnelle und gezielte Farbtonauswahl: Jede Farbfamilie ist von unten dunkel nach oben hell sowie von vorne unbunt nach hinten bunt sortiert.
Aufbau und Inhalt
Die Kollektion 3D-System PLUS gliedert sich laut Caparol in 1 Indeko-plus Weiß, 18 Weißnuancen, 6 Off Whites mit höchster Helligkeit, 48 Grautöne in 4 Graureihen, 1.218 Farben in 45 Farbfamilien, 66 Lacktöne und 12 Metallocryl-Farbtöne. Die Farbtöne sind nach dem LCH-Farbmodell (Helligkeit, Buntheit, Buntton) geordnet; innerhalb jeder Farbfamilie stehen die dunklen Töne unten und die hellen oben, die unbunten vorne und die bunten hinten.
Einsatz
Die Kollektion ist auf die Architekturgestaltung ausgerichtet und deckt Innenraum und Fassade ab; sie enthält neben kräftigen Farbtönen auch stark verhüllte Töne aller Farbbereiche und viele helle Abstufungen, wie sie für Wand- und Fassadenflächen typisch sind. Die Farbtonnummern des 3D-Systems dienen als Bestellbezeichnung für abgetönte Caparol Produkte; für die Beurteilung eines Farbtons am Objekt sind Musterflächen mit dem Originalprodukt sinnvoll, weil Untergrund, Struktur und Lichtverhältnisse die Farbwirkung beeinflussen.
Pflege
Den Farbtonblock trocken, sauber und vor direkter Sonne geschützt aufbewahren, damit die gedruckten Muster nicht ausbleichen.
Trocken und lichtgeschützt aufbewahren. Maßgeblich sind die Angaben des Herstellers auf caparol.de zur Farbtonkollektion 3D-System PLUS.
Verarbeitungsfertiger Kalkputz für dekorative Innenwände mit 1,5 mm Korn-an-Korn-Struktur. Deko Kalkputz 15 eignet sich für dekorative Beschichtungen von Innenwandflächen auf mineralischen Untergründen wie ungestrichenen, glatt zugestoßenen Zement- und Kalkzementputzen, Beton und mit Silikat- oder Mineralfarben gestrichenen Flächen. Der Putz ist haft- und stoßfest, hoch diffusionsfähig, leicht zu verarbeiten und konservierungsmittelfrei.
Untergrund und Vorbereitung
Untergründe müssen tragfähig, sauber, frei von trennenden Substanzen und trocken sein (ÖNORM B 3430, Teil 1). Neue Kalk-, Kalkzement- und Zementputze ca. eine Woche ungestrichen stehen lassen, mehlende Oberflächen und Sinterhaut entfernen. Sandende Putze abbürsten und mit Security Primer Roll-On oder Primalon Tiefgrund LF grundieren. Leimfarben restlos abwaschen und mit Security Primer Roll-On grundieren. Beton abbürsten, entstauben, Zementschlämme mechanisch entfernen, Schalöle, Fette und Wachse beseitigen. Schimmelstellen gründlich reinigen und mit Capatox unverdünnt satt vorstreichen. Nicht mehr festhaftende Altanstriche abschleifen, abschaben oder abbeizen.
Grundanstrich
Vor dem Putz kommt ein Grundanstrich mit Histolith Innenkalk, mit max. 10 % Wasser verdünnt, oder bei glatten Flächen mit Capatect Putzgrund. Bei Flächen mit verfärbenden Inhaltsstoffen empfiehlt die Technische Information, vor dem Putzgrund Primalon Filtergrund fein einzusetzen. Zwischen Grundierung und Putzbeschichtung sind bei +20 °C und 65 % relativer Luftfeuchte mindestens 12 Stunden Trockenzeit einzuhalten.
Auftrag und Werkzeug
Deko Kalkputz 15 wird mit ca. 3 % Wasser auf glättkellengerechte Konsistenz eingestellt, mit rostfreier Stahlglättkelle aufgezogen und noch im nassen Zustand mit einer Kunststoffkelle strukturiert. Nicht unter +7 °C verarbeiten (Umluft, Material, Untergrund). Um die Eigenschaften zu erhalten, darf der Putz nicht mit anderen Produkten vermischt werden. Werkzeug sofort nach Gebrauch mit Wasser reinigen.
Farbtöne und Verbrauch
Abgetönt wird im Pastellbereich mit Histolith Volltonfarben oder kalkverträglichen Pigmenten. Der Verbrauch liegt bei ca. 2,3 bis 2,5 kg/m², je nach Beschaffenheit und Saugfähigkeit des Untergrunds. Das ist ein Richtwert ohne Gewähr; den genauen Bedarf an einer Probefläche ermitteln. Kleine Ausbruch- und Fehlstellen vorher mit Handspachtel leicht beispachteln, Putzausbesserungen müssen gut abgebunden sein.
Kühl und frostfrei lagern. Im original verschlossenen Gebinde 12 Monate lagerfähig. Maßgeblich sind die aktuelle Technische Information und die Hinweise auf dem Gebinde.
Konservierungsmittelfreier Modellierputz für dekorative Innenwände. Deko-Modellierputz sensitive ist ein organisch gebundener, wasserverdünnbarer Putz mit mineralischem Charakter und hohem Weißgrad. Er ist lösemittelfrei, geruchsarm, diffusionsfähig und robust gegen Stoß und Schlag. Weil er ohne Konservierungsmittel auskommt, nennt ihn die Technische Information auch für Allergiker geeignet.
Untergrund und Vorbereitung
Die Untergründe müssen trocken und frei von Verschmutzungen und trennenden Substanzen sein (ÖNORM B 3430, Teil 1). Feste, normal saugende Kalkzement- und Zementputze werden ohne Vorbehandlung beschichtet, grob poröse oder sandende mit Primalon Tiefgrund LF grundiert. Gipsputze mit Sinterhaut schleifen und entstauben, dann je nach Saugfähigkeit mit Security Primer Roll-On, Primalon Tiefgrund LF oder Primalon Universal Haftgrund grundieren. Bei Gipskarton- und Gipsfaserplatten die Spachtelgrate abschleifen und grundieren; bei Platten mit wasserlöslichen Inhaltsstoffen oder UV-Belastung sowie bei Nikotin-, Wasser-, Ruß-, Öl- oder Fettflecken ist ein isolierender Grundanstrich mit Primalon Filtergrund fein nötig. Glänzende Altbeschichtungen anrauen und mit Primalon Universal Haftgrund vorstreichen, nicht tragfähige Beschichtungen mechanisch entfernen, Leimfarben grundrein abwaschen.
Grundanstrich und Auftrag
Vor dem Putz wird Capatect Putzgrund (max. 5 % mit Wasser verdünnt) aufgetragen, abgetönt im Farbton der Deckbeschichtung. Der Modellierputz wird mit einer rostfreien Glättkelle in der Stärke der gewünschten Struktur aufgezogen und sofort mit Glättkelle, Bürste, Spachtel, Schwamm oder Rolle strukturiert. Nicht mit nassen Werkzeugen arbeiten; je nach Struktur das Werkzeug nur anfeuchten. Bei Bedarf können 2 bis 3 % Wasser zugesetzt werden. Der Putz darf nicht mit anderen Produkten vermischt werden. Werkzeuge sofort nach Gebrauch mit Wasser reinigen.
Verbrauch
Die Technische Information nennt für Deko-Modellierputz sensitive fein ca. 1,8–2,2 kg/m². Der Verbrauch hängt vom Untergrund und von der gewünschten Struktur ab; der Wert ist ein Richtwert ohne Gewähr, der exakte Verbrauch wird an einer Probefläche ermittelt.
Trocknung
Nicht unter +5 °C verarbeiten; das gilt für Umluft, Material und Untergrund. Bei +20 °C und 65 % relativer Luftfeuchte ist der Putz nach ca. 24 Stunden trocken. Niedrigere Temperaturen und höhere Luftfeuchte verzögern die Trocknung.
Kühl und frostfrei lagern. Original verschlossen 12 Monate lagerfähig. Maßgeblich sind die aktuelle Technische Information und die Hinweise auf dem Gebinde.
Konservierungsmittelfreier Reibeputz für Innenwände mit Korn-an-Korn-Struktur in 1,5 mm Körnung. Deko-Putz 15 sensitive ist organisch gebunden, wasserverdünnbar, diffusionsfähig und laut Technischer Information robust gegen Stoß und Schlag. Er hat einen hohen Weißgrad mit mineralischem Charakter und eignet sich für dekorative Beschichtungen auf tragfähigen Innenwandflächen wie ungestrichenen Zement- und Kalkzementputzen, Beton, Gipsuntergründen und tragfähigen, verträglichen Altanstrichen.
Untergrund und Grundierung
Die Untergründe müssen trocken und frei von Verschmutzungen und trennenden Substanzen sein (ÖNORM B 3430, Teil 1). Feste, normal saugende Kalkzement- und Zementputze brauchen keine Vorbehandlung; sandende Putze werden mit Primalon Tiefgrund LF grundiert. Gipsputze mit Sinterhaut schleifen, dann je nach Saugfähigkeit mit Security Primer Roll-On, Primalon Tiefgrund LF oder Primalon Universal Haftgrund grundieren. Bei Gipskarton Spachtelgrate abschleifen; Platten mit wasserlöslichen Inhaltsstoffen erhalten Primalon Filtergrund fein. Nicht tragfähige Beschichtungen mechanisch entfernen. Grundanstrich laut Technischer Information: Capatect Putzgrund (max. 5 % Wasser), abgetönt im Farbton der Deckbeschichtung.
Auftrag und Struktur
Der Putz wird mit einer rostfreien Glättkelle in der Stärke der gewünschten Struktur aufgezogen und sofort mit Glättkelle, Bürste, Spachtel, Schwamm oder Rolle strukturiert. Nicht mit nassen Werkzeugen arbeiten – je nach Struktur nur anfeuchten. Bei Bedarf 2–3 % Wasser zusetzen (höchstens 3 %). Nicht unter +5 °C verarbeiten; Werkzeug sofort mit Wasser reinigen.
Verbrauch
Der Richtwert liegt bei ca. 2,2–2,5 kg/m². Der Verbrauch hängt von der Untergrundbeschaffenheit und der gewünschten Struktur ab und wird an einer Probefläche ermittelt.
Trocknung
Bei 20 °C und 65 % relativer Luftfeuchte ist der Putz nach ca. 24 Stunden trocken. Niedrige Temperaturen und hohe Luftfeuchte verzögern die Trocknung.
Farbton und Chargen
Durch die verwendeten Natursande sind geringe Farbtonschwankungen möglich. Auf durchgehenden Flächen deshalb nur Material gleicher Produktionsnummer verarbeiten oder verschiedene Chargen vorab untereinander mischen. Damit keine Ansätze entstehen, wird nass-in-nass in einem Zug beschichtet. Abgetönt wird mit höchstens 3 % AmphiColor Voll- und Abtönfarben.
Kühl und frostfrei lagern. Original verschlossen 12 Monate lagerfähig. Maßgeblich sind die aktuelle Technische Information und die Hinweise auf dem Gebinde.
Kalkfarbe für innen auf Basis Kalkhydrat mit Zusatz von Leinöl. Histolith Innenkalk ist für authentische Kalkanstriche in der Baudenkmalpflege und im gesamten Wohnbereich gedacht. Die Farbe eignet sich besonders für kalkreiche Putze und für die Renovierung saugfähiger, mineralischer Altanstriche. Die Farbe ist hoch wasserdampfdurchlässig (sd-Wert 0,01 m), sorptionsfähig, spannungsarm und mehrmals überstreichbar.
Untergrund und Vorbereitung
Untergründe müssen frei von Verschmutzungen und trennenden Substanzen sowie trocken sein (ÖNORM B 3430, Teil 1). Neue Putze der Klassen CS I bis CS IV 2 bis 4 Wochen stehen lassen und die Sinterhaut mit Histolith Fluat entfernen. Alte Putze und mineralische Altanstriche gut reinigen, minderfeste Schichten entfernen. Lehmputze und absandende Natursteine mit Histolith Silikat-Fixativ grundieren, schimmelbefallene Flächen nass reinigen und mit Capatox einlassen.
Aufbau und Verdünnung
Nach der Vorbehandlung folgen eine Grund- und eine Schlussbeschichtung, je nach Saugfähigkeit bis max. 10 % mit Wasser verdünnt. Stark oder unterschiedlich saugende Untergründe vorher mit Histolith Silikat-Fixativ grundieren, 2:1 bis 1:1 mit Wasser verdünnt. Auf großen zusammenhängenden Flächen empfiehlt die Technische Information, die Grundbeschichtung unmittelbar vor dem Schlussanstrich mit sauberem Wasser zu befeuchten und in den matt feuchten Untergrund zu arbeiten.
Auftrag und Werkzeug
Bei denkmalgeschützten Objekten bevorzugt mit Bürstenwerkzeugen verarbeiten. Nicht unter +8 °C (Umluft, Material, Untergrund), Vorsicht bei Nachtfrost. Nass-in-nass in einem Zug arbeiten, um Ansätze zu vermeiden. Werkzeug sofort mit Wasser reinigen.
Farbtöne
Weiß ist Lagerware, Werksabtönung in vielen Tönen auf Anfrage. Selbstabtönung ist mit Histolith Volltonfarbe Kalk und Trockenpigmenten möglich. Auf zusammenhängenden Flächen nur Material gleicher Produktionsnummer verwenden oder verschiedene Chargen miteinander vermischen. Je nach Untergrund können Farbtonabweichungen und Flecken auftreten, deshalb vorab eine Probefläche anlegen.
Verbrauch und Trocknung
Richtwert ca. 150 bis 200 g/m² je Arbeitsgang auf glattem Untergrund, ohne Gewähr; den genauen Verbrauch an einer Probefläche am Objekt ermitteln. Bei +20 °C und 65 % relativer Luftfeuchte nach 4 bis 6 Stunden oberflächentrocken, nach 24 Stunden überstreichbar. Niedrige Temperaturen und hohe Luftfeuchte verzögern die Trocknung.
Kühl, aber frostfrei lagern. Maßgeblich sind die aktuelle Technische Information und die Hinweise auf dem Gebinde.
Reversible Leimfarbe für Innenräume in denkmalgeschützten Gebäuden. Histolith Leimfarbe wurde laut TI speziell für Anstriche und Malereien im denkmalgeschützten Bereich entwickelt. Bindemittel sind Zelluloseleim, mineralische Pigmente und Füllstoffe sowie Acrylharz. Die Farbe ist wasserverdünnbar, geruchsarm, frei von Titandioxid und diffusionsfähig (sd-Wert unter 0,1 m).
Untergrund und Vorbereitung
Der Untergrund muss fest, tragfähig, trocken und frei von Verschmutzungen und trennenden Substanzen sein (ÖNORM B 3430, Teil 1). Feste, normal saugende Kalk- und Zementputze werden ohne Vorbehandlung gestrichen. Grob poröse, sandende oder stark saugende Putze bekommen vorher einen Grundanstrich mit Histolith Silikat Fixativ oder Primalon PM 200, Gipsputze und Gipskartonplatten einen mit Primalon Tiefgrund LF bzw. Primalon PM 200. Alte Leimfarbenanstriche idealerweise grundrein abwaschen und mit Primalon Tiefgrund LF grundieren.
Verarbeitung und Verdünnung
Für Zwischen- und Schlussbeschichtung wird die Farbe mit maximal 10 % Wasser verdünnt. Sie darf nicht mit anderen Produkten gemischt werden; nass-in-nass in einem Zug arbeiten, damit keine Ansätze entstehen. Nicht unter +5 °C verarbeiten (Umluft, Material, Untergrund).
Auftrag und Werkzeug
Die Farbe lässt sich streichen, rollen oder spritzen; bei denkmalgeschützten Objekten empfiehlt die TI Bürstenwerkzeuge. Für Airless nennt sie Spritzwinkel 50°, Düse 0,021" und 150 bar. Angrenzende Flächen wie Glas, Keramik, Lackierungen und Metalle abdecken, Spritzer sofort mit Wasser abwaschen, Werkzeuge sofort nach Gebrauch mit Wasser reinigen.
Abtönen und Farbtonunterschiede
Abgetönt wird mit CaparolColor oder AmphiColor Vollton- und Abtönfarben im Pastellbereich. Beim Selbstabtönen die gesamte Menge untereinander mischen und auf zusammenhängenden Flächen nur eine Charge verwenden. Unterschiedliche Alkalität oder ungleiches Saugverhalten des Untergrundes können zu Flecken oder Farbtonunterschieden führen; Ausbesserungen zeichnen sich laut TI auch mit der Originalfarbe ab.
Trocknung und Pflege
Bei +20 °C und 65 % relativer Luftfeuchte ist die Farbe nach 4–6 Stunden oberflächentrocken und überstreichbar; Kälte und hohe Luftfeuchte verzögern das. Die Fläche ist wischbeständig; gereinigt wird laut TI trocken mit einer weichen Bürste, ohne Scheuerspuren zu erzeugen.
Kühl und frostfrei lagern. Im original verschlossenen Gebinde 12 Monate lagerfähig. Maßgeblich sind die aktuelle Technische Information und die Hinweise auf dem Gebinde.
Konservierungsmittelfreie Innenfarbe mit doppeltem Deckvermögen, so dass laut Hersteller meist ein Anstrich genügt. Indeko-plus ist eine Dispersionsfarbe (Kunststoffdispersion nach DIN 55945) für Wand- und Deckenanstriche auf allen Innenflächen. Sie trocknet schnell und geruchlos auf und ist laut TI für Objekte gedacht, die rasch wieder genutzt werden, etwa Krankenhäuser, Schulen oder Büros. Sie ist frei von foggingaktiven Substanzen, gut ausbesserungsfähig, nicht gilbend und diffusionsfähig.
Untergrund und Vorbereitung
Der Untergrund muss fest, tragfähig, trocken und frei von Verschmutzungen und trennenden Substanzen sein. Feste, normal saugende Putze werden direkt gestrichen; sandende oder saugende Putze, Gipsputze und Gipskartonplatten erhalten einen Grundanstrich mit Security Primer Roll-On oder Primalon Tiefgrund LF. Matte, tragfähige Altbeschichtungen werden direkt überarbeitet, glänzende Lacke angeschliffen und mit Primalon Universal Haftgrund grundiert. Leimfarben abwaschen, nicht tragfähige Beschichtungen entfernen, Nikotin- oder Fettflecken reinigen und mit Primalon Filtergrund fein absperren.
Verarbeitung und Verdünnung
Ein satter, gleichmäßiger Anstrich, unverdünnt oder mit maximal 5 % Wasser verdünnt; auf kontrastreichen Flächen vorher ein ebenso verdünnter Grundanstrich. Nicht unter +5 °C verarbeiten. Indeko-plus nicht mit anderen Produkten mischen und nass-in-nass in einem Zug arbeiten, damit keine Ansätze entstehen.
Auftrag und Werkzeug
Streichen, rollen oder mit Airlessgeräten spritzen (Spritzwinkel 50°, Düse 0,018–0,021", 150–180 bar). Glas, Keramik, Lackierungen und Metalle abdecken, Farbspritzer sofort mit Wasser abwaschen, Werkzeuge sofort nach Gebrauch mit Wasser reinigen.
Abtönen
Abgetönt wird werkseitig oder mit CaparolColor bzw. AmphiColor Abtönfarben; dabei können Konservierungsmittel in die Farbe gelangen, mit Histolith Volltonfarben (max. 20 %) bleibt sie konservierungsmittelfrei. Intensive Farbtöne decken unter Umständen weniger; die TI empfiehlt dann einen pastelligen Vorstrich.
Trocknung und Pflege
Bei +20 °C und 65 % relativer Luftfeuchte nach 4–6 Stunden überstreichbar, durchgetrocknet nach ca. 3 Tagen; Kälte und hohe Luftfeuchte verzögern das. Laut Prüfbericht ist die Fläche desinfektionsmittelbeständig. Gereinigt wird trocken mit weicher Bürste oder nass mit weichem Tuch, ohne Scheuerspuren zu erzeugen.
Kühl und frostfrei lagern. Im original verschlossenen Gebinde 12 Monate lagerfähig. Maßgeblich sind die aktuelle Technische Information und die Hinweise auf dem Gebinde.
Matte Innenfarbe mit Langzeit-Filmschutz gegen Schimmelbefall. Caparol Indeko-W ist eine Dispersionsinnenwandfarbe für schimmelgefährdete Innenflächen und für Flächen in gewerblichen Feuchträumen wie Brauereien, Molkereien, Schlachthäusern oder Konservenfabriken, ebenso zur Unterstützung der Raumhygiene im privaten Wohnbereich. Die Farbe ist wasserverdünnbar, geruchsarm, diffusionsfähig und nach dem AgBB-Schema geprüft.
Untergrund und Vorbereitung
Untergründe müssen fest, tragfähig, sauber und trocken sein (ÖNORM B 3430, Teil 1). Vorhandener Schimmelbelag wird durch Nassreinigung entfernt, danach die Fläche mit Capatox unverdünnt vorstreichen und gut durchtrocknen lassen. Die Ursache des Befalls ist zu ergründen und abzustellen. Stark saugende Putze, Gipsputze und Gipskartonplatten erhalten einen Grundanstrich mit Security Primer Roll-On oder Primalon Tiefgrund LF. In Räumen, in denen Lebensmittel gelagert oder hergestellt werden, dürfen keine lösemittelhaltigen Grundiermittel eingesetzt werden.
Aufbau, Verdünnung und Auftrag
Grund- und Zwischenanstrich mit max. 10 % Wasser verdünnt, Schlussanstrich mit max. 5 % Wasser. Gestrichen oder gerollt wird nicht unter +5 °C, nass-in-nass in einem Zug, um Ansätze zu vermeiden. Indeko-W darf nicht mit anderen Produkten gemischt werden. Werkzeug sofort nach Gebrauch mit Wasser reinigen.
Verbrauch nicht unterschreiten
Mindestens 150 ml/m² je Anstrich, abhängig von der Saugfähigkeit des Untergrunds. Die Schichtdicke bestimmt maßgeblich die Langzeitwirkung, deshalb immer satt und gleichmäßig auftragen. Die Verbrauchsmengen dürfen laut Technischer Information nicht unterschritten werden; den genauen Bedarf an einer Probefläche ermitteln.
Abtönen und Überstreichen
Abtönbar mit CaparolColor oder AmphiColor Vollton- und Abtönfarben, höchstens 5 %. Nur helle Töne ausmischen, weil ein zu hoher Zusatz die schimmelwidrige Wirkung verringert. Indeko-W-Anstriche lassen sich später mit Dispersions- und Polymerisatharzfarben oder Putzen überarbeiten. Öl- und Ölalkydharzfarben sind ungeeignet, weil der enthaltene Wirkstoff deren Trocknung verhindert.
Was der Filmschutz leistet
Das Wirkstoffdepot schützt die Beschichtung langanhaltend, aber zeitlich begrenzt. Die Dauer hängt von Feuchtebelastung und Infektionsdruck am Objekt ab. Ein dauerhaftes Verhindern von Schimmel allein durch den Anstrich kann laut Technischer Information nicht immer gewährleistet werden.
Kühl und frostfrei lagern. Im original verschlossenen Gebinde 12 Monate lagerfähig. Maßgeblich sind die aktuelle Technische Information und die Hinweise auf dem Gebinde.
SYNTHESA Innendispersion extra Gebindegrößen:
7kg ~ 28m²
Lösemittelfreie Innendispersionsfarbe für Wand- und Deckenflächen im Neubau und in der Renovierung. Innendispersion extra ist eine Kunstharzdispersionsfarbe mit Deckvermögen Klasse 1 und Nassabrieb Klasse 3 nach ÖNORM EN 13300, die stumpfmatt auftrocknet. Sie ist wasserverdünnbar, geruchsarm, diffusionsfähig (sd-Wert unter 0,1 m) und nach dem AgBB-Schema emissionsgeprüft.
Untergrund und Vorbereitung
Untergründe müssen fest, tragfähig, sauber, trocken und frei von trennenden Substanzen sein (ÖNORM B 3430, Teil 1). Feste, normal saugende Kalk- und Zementputze werden ohne Vorbehandlung beschichtet. Stark oder unterschiedlich saugende Flächen erhalten Security Primer Roll-On oder Primalon Tiefgrund LF, gering saugende glatte Flächen Primalon Universal Haftgrund. Gipsputze mit Sinterhaut vorher schleifen, bei Gipskarton Spachtelgrate abschleifen, vergilbte Platten mit Primalon Filtergrund oder Aqua-inn No-1 absperren. Nicht tragfähige Altbeschichtungen entfernen, Leimfarben abwaschen.
Verarbeitung und Verdünnung
Zwischen- und Schlussbeschichtung mit idealerweise 5 %, höchstens 10 % Wasser verdünnt streichen, rollen oder spritzen; kurzschurige Rollen empfohlen. Airless: 50°, Düse 0,021–0,020", 150–180 bar. Nespri-TEC: unverdünnt, 20–30°, Düse 0,015–0,019", 150–180 bar. Zusammenhängende Flächen nass-in-nass in einem Zug beschichten, nicht mit anderen Produkten mischen, nicht unter +5 °C verarbeiten und gut lüften. Werkzeug sofort mit Wasser reinigen.
Verbrauch und Trocknung
Der Richtwert liegt bei ca. 150–200 g/m² pro Anstrich, je nach Saugfähigkeit; der genaue Bedarf wird an einer Probefläche ermittelt. Bei 20 °C und 65 % Luftfeuchte ist die Farbe nach 4–6 Stunden oberflächentrocken und überstreichbar; niedrige Temperaturen und hohe Luftfeuchte verzögern die Trocknung.
Abtönen und Farbtöne
Abtönen mit CaparolColor oder AmphiColor Vollton- und Abtönfarben; bei Selbstabtönung die gesamte Menge mischen, den Farbton vorab prüfen und je Fläche nur eine Charge verwenden. Brillante, intensive Farbtöne decken unter Umständen schlechter – die Technische Information empfiehlt einen deckenden, pastelligen Vorstrich. Durch Abtönung können die Kenndaten abweichen. Bei dunklen Farbtönen kann mechanische Beanspruchung helle Streifen (Schreibeffekt) hinterlassen; für beanspruchte Flächen wird Premium Color Strong als Schutzbeschichtung empfohlen.
Kühl und frostfrei lagern. Original verschlossen 12 Monate lagerfähig. Maßgeblich sind die aktuelle Technische Information und die Hinweise auf dem Gebinde.
Konservierungsmittelfreie Innenfarbe für empfindliche Menschen und sensible Bereiche. Innendispersion extra sensitiv ist eine emissionsminimierte, lösemittelfreie Innenfarbe auf Kunstharzdispersionsbasis für alle üblichen Wand- und Deckenflächen innen, im Neubau wie bei der Renovierung. Die Farbe ist konservierungsmittelfrei und laut TI dadurch für Allergiker geeignet, geruchsarm, diffusionsfähig (sd unter 0,1 m), AgBB-emissionsgeprüft und im Lebensmittelbereich einsetzbar.
Untergrund und Vorbereitung
Untergründe müssen fest, tragfähig, sauber und trocken sein (ÖNORM B 3430-1). Feste, normal saugende Kalk- und Zementputze werden ohne Vorbehandlung gestrichen. Sandende Putze, Gipsputze, Gipsbauplatten und Gipskarton erhalten einen Grundanstrich mit Security Primer Roll-On oder Primalon Tiefgrund LF; Sinterhaut und Spachtelgrate vorher schleifen. Tragfähige matte Altanstriche direkt überarbeiten, glänzende anrauen und mit Primalon Universal Haftgrund grundieren; nicht tragfähige Beschichtungen und Leimfarben entfernen. Schimmel entfernen und mit Capatox unverdünnt vorstreichen.
Verarbeitung und Verdünnung
Zwischen- und Schlussbeschichtung mit idealerweise 5 %, maximal 10 % Wasser verdünnt streichen, rollen oder spritzen (Airless: 50°, Düse 0,021", 150 bar). Nicht unter +5 °C verarbeiten. Nass-in-nass in einem Zug arbeiten, um Ansätze zu vermeiden; nicht mit anderen Produkten mischen. Umgebung abdecken, Spritzer und Werkzeug sofort mit Wasser reinigen.
Abtönen
Werkseitig wird konservierungsmittelarm nach dem Umweltzeichen UZ 17 abgetönt. Abtönfarben wie CaparolColor oder AmphiColor können Konservierungsmittel eintragen; mit Histolith Volltonfarben (max. 20 %) bleibt die Farbe konservierungsmittelfrei. Beim Selbstabtönen die gesamte Menge mischen, den Farbton vorher prüfen und je Fläche nur eine Charge verwenden.
Verbrauch und Trocknung
Ca. 150–200 g/m² je Anstrich, je nach Saugfähigkeit – Richtwerte ohne Gewähr, der genaue Verbrauch wird über eine Probefläche ermittelt. Bei 20 °C und 65 % Luftfeuchte nach 4–6 Stunden oberflächentrocken und überstreichbar; Kälte und hohe Luftfeuchte verzögern die Trocknung.
Reinigung und Ausbesserungen
Durchgetrocknete Flächen trocken mit einer weichen Bürste abbürsten oder mit einem feuchten, weichen Tuch ohne Scheuern reinigen; bei getönter Ware ist leichter Pigmentabrieb möglich. Ausbesserungen können sich auch mit dem Originalprodukt abzeichnen.
Kühl und frostfrei lagern; original verschlossen 12 Monate lagerfähig, Wasserzugabe kann die Lagerstabilität herabsetzen. Maßgeblich sind die aktuelle Technische Information und die Hinweise auf dem Gebinde.
Matte Innendispersionsfarbe mit hoher Deckkraft für Wand und Decke. Normweiß ist eine wasserverdünnbare, lösemittelfreie und geruchsarme Innenfarbe auf Kunstharzdispersionsbasis. Die Farbe ist diffusionsfähig, haftfest und nach dem AgBB-Schema emissionsgeprüft. Der Einsatzbereich reicht von Wohnräumen über Werkstätten bis zu Industriehallen, im Neubau wie in der Renovierung.
Untergrund und Vorbereitung
Untergründe müssen fest, tragfähig, trocken und frei von trennenden Substanzen sein (ÖNORM B 3430, Teil 1). Feste, normal saugende Kalk- und Zementputze werden ohne Vorbehandlung gestrichen; grob poröse, sandende Putze, Gipsputze, Gipskarton- und Gipsbauplatten erhalten einen Grundanstrich mit Security Primer Roll-On oder Primalon Tiefgrund LF, bei Gipskarton nach dem Abschleifen der Spachtelgrate. Auf Beton Trennmittelrückstände entfernen, Porenbeton mit Primalon PM 200 (1:5 mit Wasser) grundieren. Matte, schwach saugende Altbeschichtungen werden direkt überarbeitet, glänzende angeraut und mit Primalon Universal Haftgrund grundiert. Leimfarben abwaschen, nicht tragfähige Beschichtungen und Tapeten entfernen. Wasserflecken und Salzausblühungen brauchen einen absperrenden Grundanstrich mit Primalon Filtergrund fein bzw. Primalon Tiefgrund TB.
Verarbeitung und Verdünnung
Normweiß wird gestrichen, gerollt oder mit Airless gespritzt (Spritzwinkel 50°, Düse 0,021", 150 bar), idealerweise mit 5 % und höchstens 10 % Wasser verdünnt; das gilt auch für Zwischen- und Deckanstrich. Nass-in-nass in einem Zug arbeiten, um Ansätze zu vermeiden, und während Verarbeitung und Trocknung gut lüften. Die Farbe darf nicht mit anderen Produkten gemischt werden. Werkzeuge sofort nach Gebrauch mit Wasser reinigen.
Verbrauch
Die Technische Information nennt ca. 150–200 g/m² pro Anstrich, je nach Saugfähigkeit des Untergrunds. Das sind Richtwerte ohne Gewähr; der exakte Verbrauch wird an einer Probefläche ermittelt.
Trocknung und Abtönen
Nicht unter +5 °C verarbeiten (Umluft, Material, Untergrund). Bei +20 °C und 65 % relativer Luftfeuchte ist der Anstrich nach 4 bis 6 Stunden oberflächentrocken und überstreichbar; Kälte und hohe Luftfeuchte verzögern das. Abgetönt wird mit CaparolColor oder AmphiColor Vollton- und Abtönfarben; die gesamte benötigte Menge untereinander mischen und auf zusammenhängenden Flächen nur eine Charge verwenden. Durch Abtönung können die Kenndaten abweichen.
Kühl und frostfrei lagern. Original verschlossen 12 Monate lagerfähig. Maßgeblich sind die aktuelle Technische Information und die Hinweise auf dem Gebinde.
Hochwertige Innenfarbe für intensive bis pastellige Farbtöne mit stumpfmatter Oberfläche. Premium Color ist eine wasserverdünnbare Innenfarbe, die durch ausgewählte Pigmente und moderne Bindemittel edelmatte Oberflächen mit besonderer Farbtiefe ergibt. Die Farbe ist diffusionsfähig, lässt sich dank langer Offenzeit auch auf großen Flächen ansatzfrei verarbeiten und ist laut Prüfbericht desinfektionsmittelbeständig. Unverdünnt ist sie gut ausbesserungsfähig.
Untergrund und Grundierung
Untergründe müssen fest, tragfähig, sauber und trocken sein (ÖNORM B 3430, Teil 1). Feste, normal saugende Putze werden ohne Vorbehandlung gestrichen. Stark saugende Untergründe brauchen eine Tiefengrundierung mit Security Primer Roll-On oder Primalon Tiefgrund LF, gering saugende glatte Flächen einen Grundanstrich mit Primalon Universal Haftgrund. Gipsputze mit Sinterhaut vorher schleifen und entstauben, nicht tragfähige Altanstriche entfernen.
Verarbeitung und Verdünnung
Premium Color wird gestrichen, gerollt oder gespritzt und ist für Nespri-TEC geeignet. Verdünnt wird mit reinem Wasser, höchstens 5 %. Beim Airless-Auftrag gilt ebenfalls max. 5 % Wasser (Spritzwinkel 50°, Düse 0,020 bis 0,021 Zoll, 150 bis 180 bar), im Nespri-TEC-Verfahren wird unverdünnt gearbeitet. Nicht unter +5 °C verarbeiten. Um Ansätze zu vermeiden, nass-in-nass in einem Zug arbeiten. Premium Color darf nicht mit anderen Produkten vermischt werden. Werkzeug sofort nach Gebrauch mit Wasser reinigen.
Farbtöne und Abtönen
Abgetönt wird werkseitig oder mit CaparolColor bzw. AmphiColor Vollton- und Abtönfarben im hellen Farbtonbereich. Bei Selbstabtönung die benötigte Gesamtmenge untereinander mischen und vorab die Farbtonexaktheit prüfen. Brillante, intensive Töne im Gelb-, Orange- und Rotbereich decken unter Umständen weniger; hier ist eine deckende, auf Weiß basierende pastellige Grundbeschichtung auszuführen, ein zweiter Deckanstrich kann nötig sein. Auf zusammenhängenden Flächen nur eine Charge verwenden.
Verbrauch und Trocknung
Die Technische Information nennt ca. 150 g/m² je Anstrich, abhängig von der Saugfähigkeit des Untergrunds. Das ist ein Richtwert ohne Gewähr; der genaue Verbrauch wird an einer Probefläche ermittelt. Bei +20 °C und 65 % relativer Luftfeuchte ist die Farbe nach 4 bis 6 Stunden oberflächentrocken und überstreichbar. Niedrige Temperaturen und hohe Luftfeuchte verzögern die Trocknung.
Kühl und frostfrei lagern. Im original verschlossenen Gebinde 12 Monate lagerfähig. Maßgeblich sind die aktuelle Technische Information und die Hinweise auf dem Gebinde.
Tiefmatte Latexfarbe für Flächen im Streiflicht. Primador ist eine wasserverdünnbare Mattlatex-Innenfarbe auf Hybrid-Bindemittelbasis mit langer Offenzeit und hoher Deckkraft. Nach ÖNORM EN 13300 erreicht sie Nassabrieb-Klasse 1 und Deckkraft-Klasse 1; laut Technischer Information passt sie so für streiflichtbelastete Wände und Decken. Die Farbe ist nach dem AgBB-Schema emissionsgeprüft, laut Prüfbericht desinfektionsmittelbeständig und im Lebensmittelbereich einsetzbar.
Untergrund und Grundierung
Der Untergrund muss fest, tragfähig, trocken und frei von trennenden Substanzen sein (ÖNORM B 3430, Teil 1). Feste, normal saugende Kalk- und Zementputze werden direkt gestrichen. Sandende Putze, Gipsputze, Gipsbauplatten und Gipskarton bekommen zuerst Security Primer Roll-On oder Primalon Tiefgrund LF, gering saugende glatte Flächen Primalon Universal Haftgrund. Matte Altanstriche lassen sich direkt überarbeiten, glänzende werden angeraut und grundiert, Leimfarbe wird abgewaschen, nicht Tragfähiges entfernt; Nikotin-, Ruß- oder Wasserflecken werden mit Primalon Filtergrund fein abgesperrt.
Verarbeitung, Verdünnung und Werkzeug
Primador wird gestrichen, gerollt oder gespritzt, Zwischen- und Schlussanstrich mit höchstens 5 bis 7 % Wasser verdünnt; bei Renovierungen reicht laut TI meist ein Anstrich. Airless: 50° Spritzwinkel, Düse 0,021 Zoll, 150 bis 180 bar; Nespri-Tec unverdünnt. Als Werkzeug nennt die TI die Großflächenwalze Storch DuraSTAR, die anders als kurzflorige Roller genug Material für Deckkraft und Offenzeit aufbringt. Nicht unter +5 °C verarbeiten, nass-in-nass in einem Zug streichen, gut lüften und Werkzeug sofort mit Wasser reinigen.
Verbrauch und Trocknung
Der Richtwert liegt bei 150 bis 200 g/m² je Anstrich, je nach Saugfähigkeit; der genaue Bedarf wird auf einer Probefläche ermittelt. Bei +20 °C und 65 % relativer Luftfeuchte ist die Fläche nach 5 bis 6 Stunden oberflächentrocken und überstreichbar. Kälte und hohe Luftfeuchte verlängern die Trocknung.
Farbtöne und Abtönen
Weiß ist Lagerware; abgetönt wird werkseitig oder mit CaparolColor- bzw. AmphiColor-Abtönfarben im Pastellbereich. Bei dunklen Farbtönen kann mechanische Beanspruchung helle Streifen hinterlassen (Schreibeffekt); für beanspruchte Flächen mit intensiven Tönen verweist die TI auf eine Schutzbeschichtung mit Premium Color Strong. Durch Abtönung können die Kennwerte abweichen; nicht mit anderen Produkten mischen.
Kühl und frostfrei lagern. Im original verschlossenen Gebinde 12 Monate lagerfähig. Maßgeblich sind die aktuelle Technische Information und die Hinweise auf dem Gebinde.
Lösemittelfreie, matte Innendispersionsfarbe für Wand- und Deckenflächen in Neubau und Renovierung – Nassabriebklasse 3, Deckvermögen Klasse 1. Caparol PrimaFiXX ist laut Technischer Information der SynthesaGruppe eine wasserverdünnbare, geruchsarme und lösemittelfreie Innendispersionsfarbe für Neubauten und Renovierungen auf allen üblichen Wand- und Deckenflächen im Innenbereich. Sie ist umweltschonend, diffusionsfähig und haftfest und erreicht nach ÖNORM EN 13300 die Nassabriebklasse 3 sowie das Deckvermögen Klasse 1 bei einer Ergiebigkeit von 4 m²/l bzw. 2,5 m²/kg; der Glanzgrad ist matt, die maximale Korngröße fein (unter 100 µm).
Untergrund und Grundierung
Die Untergründe müssen frei von Verschmutzungen und trennenden Substanzen sowie trocken sein (ÖNORM B 3430, Teil 1). Feste, normal saugende Kalkzement- und Zementputze der Mörtelgruppen P II und P III werden ohne Vorbehandlung beschichtet, grob poröse, sandende oder saugende Putze mit Primalon Tiefgrund LF grundiert. Gips- und Fertigputze der Gruppen P IV und P V (Sinterhaut vorher schleifen), saugende Gipsbauplatten und Gipskartonplatten (Spachtelgrate abschleifen) erhalten einen Grundanstrich mit Security Primer oder Primalon Tiefgrund LF; bei vergilbten Gipskartonplatten wird mit Primalon Filtergrund fein/grob oder Caparol Aqua-inn No-1 abgesperrt. Auf Beton werden Trennmittelrückstände und sandende Substanzen entfernt, Porenbeton wird mit Primalon PM 200 (1:5 mit Wasser) grundiert. Matte, schwach saugende tragfähige Altbeschichtungen werden direkt überarbeitet, glänzende Flächen angeraut und mit Primalon Universal Haftgrund grundiert; nicht tragfähige Beschichtungen sind zu entfernen, Leimfarben abzuwaschen und mit Security Primer zu grundieren. Raufaser-, Relief- und Prägetapeten aus Papier werden ohne Vorbehandlung beschichtet; schimmelbefallene Flächen werden gereinigt und mit Capatox vorgestrichen, Nikotin-, Ruß- und Fettflecken abgewaschen und mit Primalon Filtergrund fein abgesperrt, Salzausblühungen abgebürstet und mit Primalon Tiefgrund TB grundiert.
Verarbeitung und Verdünnung
Die Grundbeschichtung wird mit höchstens 20 % Wasser, die Schlussbeschichtung mit höchstens 10 % Wasser verdünnt und gestrichen, gerollt oder mit Airless-Gerät gespritzt (Spritzwinkel 50°, Düse 0,021 Zoll, Druck 150 bar). Verarbeitungs- und Trocknungstemperatur für Umluft, Material und Untergrund nicht unter +5 °C. PrimaFiXX darf nicht mit anderen Produkten vermischt werden; zur Vermeidung von Ansätzen nass in nass in einem Zug arbeiten. Glas, Keramik, Lackierungen, Klinker, Naturstein und Metall abdecken, Farbspritzer sofort mit klarem Wasser abwaschen, Werkzeuge sofort nach Gebrauch mit Wasser reinigen.
Farbtöne und Abtönen
Der Farbton ist Weiß. Abgetönt wird mit CaparolColor oder AmphiColor Vollton- und Abtönfarben; bei Selbstabtönung die benötigte Gesamtmenge untereinander vermischen, um Farbunterschiede zu vermeiden. Stark unterschiedliche Alkalität, ungleiches Saugverhalten oder verschiedenartige Untergründe können Fleckenbildung und Farbtonunterschiede verursachen; Ausbesserungen in der Fläche können sich auch mit dem Originalprodukt abzeichnen.
Verbrauch und Trocknung
Laut Technischer Information beträgt der Verbrauch ca. 150 bis 200 g/m² pro Anstrich je nach Saugfähigkeit des Untergrunds; die Werte sind Richtwerte ohne Gewähr, der exakte Verbrauch wird an einer Probefläche ermittelt. Bei +20 °C und 65 % relativer Luftfeuchtigkeit ist die Farbe nach 4 bis 6 Stunden oberflächentrocken und überstreichbar; niedrige Temperaturen und hohe Luftfeuchtigkeit verzögern die Trocknung.
Sicherheit und Entsorgung
Laut Technischer Information sind, sofern es sich um ein kennzeichnungspflichtiges Produkt handelt, das Sicherheitsdatenblatt und die Hinweise auf dem Gebindeetikett zu beachten. Augen und Haut vor Farbspritzern schützen, für gute Belüftung sorgen; Reste nicht in die Kanalisation gelangen lassen und gemäß den örtlichen Vorschriften entsorgen.
Kühl und frostfrei lagern, original verschlossen 12 Monate lagerfähig. Maßgeblich sind die Technische Information Nr. 1339 (Stand 09/2016), das Sicherheitsdatenblatt und die Hinweise auf dem Gebinde.
Seidenmatte, lösemittelfreie Latexfarbe für stark beanspruchte Innenwände. Primalon Seiden-Latex ist eine Dispersions-Latex auf Kunstharzbasis für strapazierfähige, strukturerhaltende Innenanstriche. Die Farbe ist für Wände gedacht, die viel aushalten müssen, etwa in Schulen, Kindergärten, Büros oder Treppenhäusern, und lässt sich gut reinigen. Auf Strukturtapeten und Capaver Glasgewebe betont die seidenmatte Oberfläche die Struktur. Der Anstrich ist desinfektionsmittelbeständig laut Prüfbericht und im Lebensmittelbereich einsetzbar.
Untergrund und Grundierung
Untergründe müssen fest, tragfähig, trocken und frei von trennenden Substanzen sein (ÖNORM B 3430, Teil 1). Feste, normal saugende Kalk- und Zementputze werden ohne Vorbehandlung gestrichen; sandende Putze, Gipsputze, Gipsbauplatten und Gipskarton erhalten einen Grundanstrich mit Security Primer Roll-On oder Primalon Tiefgrund LF. Matte, schwach saugende Altbeschichtungen direkt überarbeiten, glänzende anrauen und mit Primalon Universal Haftgrund grundieren; Leimfarbe abwaschen, nicht tragfähige Beschichtungen entfernen. Ungestrichene Raufaser-, Prägetapeten und Glasgewebetapeten werden direkt gestrichen.
Verarbeitung und Verdünnung
Streichen, rollen oder Airless spritzen (Spritzwinkel 50°, Düse 0,021 Zoll, 150 bar). Zwischen- und Schlussanstrich mit höchstens 5 % reinem Wasser verdünnen. Nicht unter +5 °C verarbeiten. Werkzeuge sofort nach Gebrauch mit Wasser reinigen.
Verbrauch und Trocknung
Der Richtwert liegt bei ca. 150 bis 200 g/m² je Anstrich, je nach Saugfähigkeit des Untergrunds; auf Glasgewebe je nach Struktur bei ca. 110–130 g/m² (fein), ca. 130–150 g/m² (mittel) oder ca. 150–160 g/m² (grob). Das sind Richtwerte ohne Gewähr; der Verbrauch wird an einer Probefläche ermittelt. Die Trocknungsangabe im Kasten gilt für 20 °C und 65 % Luftfeuchte; Kälte und hohe Luftfeuchte verzögern die Trocknung.
Abtönen und Reinigen
Im Pastellbereich mit CaparolColor oder AmphiColor abtönbar; Gesamtmenge vorher mischen und je Fläche nur eine Charge verwenden. Dunkle Töne im Werk ausmischen lassen. Bei dunklen Tönen kann mechanische Beanspruchung helle Streifen verursachen; für solche Flächen empfiehlt die Technische Information eine zusätzliche Schutzbeschichtung mit Premium Color Strong. Gereinigt wird trocken mit weicher Bürste oder feucht mit weichem Tuch oder Schwamm, ohne Scheuerspuren; Reinigungs- und Desinfektionsmittel vorher an unauffälliger Stelle testen.
Kühl und frostfrei lagern. Original verschlossen 12 Monate lagerfähig. Maßgeblich sind die aktuelle Technische Information und die Hinweise auf dem Gebinde.
Lösemittelfreie, stumpfmatte Innendispersionsfarbe mit Deckvermögen Klasse 1 und Nassabrieb-Klasse 3 für Wand- und Deckenanstriche im Neubau und bei Renovierungen. Caparol Primalon Top-In ist laut Technischer Information der SynthesaGruppe eine wasserverdünnbare, geruchsarme und lösemittelfreie Innendispersionsfarbe für Neubau und Renovierung. Sie eignet sich für vielseitige Wand- und Deckenanstriche im Innenbereich auf allen üblichen Untergründen wie Putz, Beton, Gipskarton- und Gipsbauplatten, ist umweltschonend, diffusionsfähig und haftfest und erreicht nach ÖNORM EN 13300 das Deckvermögen Klasse 1 bei einer Ergiebigkeit von 4 m²/l bzw. 2,5 m²/kg sowie die Nassabrieb-Klasse 3. Das Brandverhalten nach EN 13501-1 ist mit A2-s1, d0 eingestuft (Stellungnahme IBS Linz).
Untergrund und Grundierung
Die Untergründe müssen frei von Verschmutzungen und trennenden Substanzen sowie trocken sein (ÖNORM B 3430, Teil 1). Feste, normal saugende Kalk- und Zementputze der Klassen CS II bis CS IV (Druckfestigkeit mindestens 2 N/mm²) werden ohne Vorbehandlung beschichtet, grob poröse, sandende oder saugende Putze erhalten einen Grundanstrich mit Security Primer Roll-On oder Primalon Tiefgrund LF; dasselbe gilt für Gips- und Fertigputze (Sinterhaut vorher schleifen), saugende Gipsbauplatten und Gipskartonplatten (Spachtelgrate abschleifen). Bei vergilbten Gipskartonplatten wird mit Primalon Filtergrund fein oder Caparol Aqua-inn No-1 abgesperrt, Porenbeton mit Primalon PM 200 (1:5 mit Wasser) grundiert, auf Beton werden Trennmittel und mehlende Substanzen entfernt. Matte, schwach saugende tragfähige Altbeschichtungen werden direkt überarbeitet, glänzende Flächen angeraut und mit Primalon Universal Haftgrund grundiert; nicht tragfähige Lack-, Dispersions-, Kunstharzputz- und mineralische Beschichtungen sind zu entfernen, Leimfarben grundrein abzuwaschen. Raufaser-, Relief- und Prägetapeten aus Papier werden ohne Vorbehandlung beschichtet; schimmelbefallene Flächen werden gereinigt und mit Capatox vorgestrichen, Nikotin-, Ruß- und Fettflecken abgewaschen und mit Primalon Filtergrund fein abgesperrt, Salzausblühungen trocken abgebürstet und mit Primalon Tiefgrund TB grundiert. Kleine Fehlstellen werden mit Füllspachtel oder SynthoMUR S28 ausgebessert.
Verarbeitung und Verdünnung
Die Farbe wird mit reinem Wasser verdünnt, idealerweise 5 %, höchstens 10 %, und gestrichen, gerollt oder mit Airless-Gerät gespritzt (Spritzwinkel 50°, Düse 0,021 Zoll, Druck 150 bar); Zwischen- und Schlussanstrich mit maximal 10 % Wasser. Verarbeitungs- und Trocknungstemperatur für Umluft, Material und Untergrund nicht unter +5 °C. Um die Eigenschaften zu erhalten, darf Primalon Top-In nicht mit anderen Produkten vermischt werden; zur Vermeidung von Ansätzen nass in nass in einem Zug arbeiten und während Verarbeitung und Trocknung gründlich lüften. Glas, Keramik, Lackierungen, Klinker, Naturstein und Metall abdecken, Farbspritzer sofort mit klarem Wasser abwaschen, Werkzeuge sofort nach Gebrauch mit Wasser reinigen.
Farbtöne und Abtönen
Der Standardfarbton ist Weiß mit einem Hellbezugswert von 91. Abgetönt wird mit CaparolColor oder AmphiColor Vollton- und Abtönfarben; bei Selbstabtönung die benötigte Gesamtmenge untereinander vermischen, um Farbunterschiede zu vermeiden. Durch Abtönung können die technischen Kenndaten abweichen. Stark unterschiedliche Alkalität, ungleiches Saugverhalten oder verschiedenartige Untergründe können Fleckenbildung und Farbtonunterschiede verursachen; Ausbesserungen in der Fläche zeichnen sich nach BFS-Merkblatt 25 auch mit dem Originalprodukt ab, das beste Ergebnis bringt eine flächige Ausbesserung von Kante zu Kante.
Verbrauch und Trocknung
Laut Technischer Information beträgt der Verbrauch ca. 150 bis 200 g/m² pro Anstrich je nach Saugfähigkeit des Untergrunds; die Werte sind Richtwerte ohne Gewähr, der exakte Verbrauch wird an einer Probefläche ermittelt. Bei +20 °C und 65 % relativer Luftfeuchtigkeit ist die Farbe nach 4 bis 6 Stunden oberflächentrocken und überstreichbar; niedrige Temperaturen und hohe Luftfeuchtigkeit verzögern die Trocknung. Zur Reinigung durchgetrockneter Flächen empfiehlt der Hersteller trockenes Abbürsten mit weicher Bürste oder eine Nassreinigung mit angefeuchtetem weichem Tuch ohne Scheuerspuren; bei getönter Ware kann ein leichter Pigmentabrieb sichtbar werden.
Sicherheit und Entsorgung
Laut Technischer Information sind, sofern es sich um ein kennzeichnungspflichtiges Produkt handelt, das Sicherheitsdatenblatt und die Hinweise auf dem Gebindeetikett zu beachten. Augen und Haut vor Farbspritzern schützen, für gute Belüftung sorgen; Reste nicht in die Kanalisation gelangen lassen und gemäß den örtlichen Vorschriften entsorgen.
Kühl und frostfrei lagern, original verschlossen 12 Monate lagerfähig. Maßgeblich sind die Technische Information Nr. 1152 (Stand 01/2025), das Sicherheitsdatenblatt und die Hinweise auf dem Gebinde.
Lösemittelfreie, matte Innendispersion für übliche Wand- und Deckenflächen. Primaweiß ist eine nass-wischfeste Dispersionsfarbe auf Acrylatbasis, die gut deckt und sich leicht verarbeiten lässt; deshalb eignet sie sich besonders für den rationellen Anstrich großer Flächen. Der Anstrich ist diffusionsfähig, geruchsarm, überstreichbar und übertapezierbar und erreicht Nassabriebklasse 4 nach ÖNORM EN 13300.
Untergrund und Grundierung
Untergründe müssen fest, tragfähig, trocken und frei von trennenden Substanzen sein (ÖNORM B 3430, Teil 1). Feste, normal saugende Kalk- und Zementputze können ohne Vorbehandlung gestrichen werden. Grob poröse, sandende Putze, Gipsputze, Gipsbauplatten und Gipskarton erhalten einen Grundanstrich mit Security Primer Roll-On oder Primalon Tiefgrund LF, Spachtelgrate vorher abschleifen. Gipskartonplatten, die lange dem Licht ausgesetzt waren, werden mit Primalon Filtergrund oder Aqua-inn No-1 abgesperrt, damit nichts durchschlägt. Matte, schwach saugende Altbeschichtungen lassen sich direkt überarbeiten, glänzende Flächen anrauen und mit Primalon Universal Haftgrund grundieren. Leimfarbe abwaschen, nicht tragfähige Beschichtungen und lose Tapeten entfernen. Ungestrichene Raufaser- und Prägetapeten aus Papier werden direkt gestrichen. Nikotin-, Ruß- oder Wasserflecken brauchen einen absperrenden Grundanstrich mit Primalon Filtergrund fein.
Verarbeitung und Verdünnung
Primaweiß wird gestrichen, gerollt oder Airless gespritzt (Spritzwinkel 50°, Düse 0,021 Zoll, 150 bar). Für Zwischen- und Schlussanstrich mit idealerweise 5 %, höchstens 10 % reinem Wasser verdünnen. Um Ansätze zu vermeiden, nass-in-nass in einem Zug arbeiten. Nicht unter +5 °C verarbeiten. Werkzeuge sofort nach Gebrauch mit Wasser reinigen.
Verbrauch und Trocknung
Der Richtwert liegt bei ca. 200 bis 250 g/m² je Anstrich, abhängig von der Saugfähigkeit des Untergrunds; der genaue Bedarf wird an einer Probefläche ermittelt. Bei 20 °C und 65 % relativer Luftfeuchte ist die Farbe nach 4 bis 6 Stunden oberflächentrocken und überstreichbar, bei niedrigeren Temperaturen und hoher Luftfeuchte dauert es länger.
Abtönen
Im Pastellbereich lässt sich Primaweiß mit CaparolColor oder AmphiColor Vollton- und Abtönfarben abtönen. Die benötigte Gesamtmenge vorher untereinander mischen, den Farbton vor der Verarbeitung prüfen und auf zusammenhängenden Flächen nur Material einer Charge verwenden. Durch Abtönung können die Kennwerte abweichen.
Kühl und frostfrei lagern. Original verschlossen 12 Monate lagerfähig. Maßgeblich sind die aktuelle Technische Information und die Hinweise auf dem Gebinde.
Mineralische Silikat-Innenfarbe ohne Konservierungsmittel, stumpfmatt, Nassabriebklasse 3. Silitol Bio ist eine wasserverdünnbare Einkomponenten-Silikatfarbe auf Basis Kaliwasserglas für Wand- und Deckenanstriche im Wohnbereich, in Schulen, Kindergärten und öffentlichen Gebäuden. Die Farbe ist hochdiffusionsfähig (sd-Wert unter 0,03 m), spannungsarm, geruchsarm und nach dem AgBB-Schema emissionsgeprüft.
Untergrund und Vorbereitung
Die Untergründe müssen fest, tragfähig, trocken und frei von Verschmutzungen und trennenden Substanzen sein (ÖNORM B 3430, Teil 1). Neue Kalk- und Zementputze 2 bis 4 Wochen ungestrichen stehen lassen. Mineralische Flächen mit Sinterhaut oder mehlender Oberfläche reinigen oder mit Histolith Fluat fluatieren und nachwaschen; stark saugende Flächen mit CaPriSil Fassaden Grund oder Histolith Silikat-Fixativ grundieren. Gipsputze und Gipsplatten erhalten einen Grundanstrich mit Security Primer Roll-On oder Primalon Tiefgrund LF. Leimfarben grundrein abwaschen, Schimmelbefall entfernen und mit Capatox unverdünnt vorstreichen. Nicht geeignet sind Lacke, Kunststoffe, Holz und Untergründe mit Salzausblühungen.
Verarbeitung und Verdünnung
Silitol Bio wird mit reinem Wasser verdünnt, idealerweise 5 %, höchstens 10 %, und gestrichen oder gerollt; das gilt auch für Zwischen- und Schlussanstrich. Um Ansätze zu vermeiden, nass-in-nass in einem Zug arbeiten und gut lüften. Die Farbe darf nicht mit anderen Produkten vermischt werden. Nicht unter +7 °C verarbeiten; das gilt für Umluft, Material und Untergrund. Werkzeuge sofort nach Gebrauch mit Wasser reinigen.
Wie viel Farbe wird benötigt?
Die Technische Information nennt als Richtwert ca. 150 bis 200 g/m² pro Anstrich, je nach Saugfähigkeit des Untergrunds. Der genaue Bedarf wird an einer Probefläche ermittelt; die Angabe ist ohne Gewähr.
Farbtöne und Abtönen
Silitol Bio gibt es als Lagerware in Weiß; abgetönt wird werkseitig oder mit Histolith Volltonfarben SI im Pastellbereich. Bei eigener Abtönung die gesamte Menge untereinander mischen. Nach einer Abtönung über ColorExpress ist die Konservierungsmittelfreiheit laut Hersteller nicht mehr gewährleistet. Unterschiedliche Alkalität oder Saugfähigkeit des Untergrunds kann zu Flecken oder Farbtonunterschieden führen; Ausbesserungen gelingen am besten flächig von Kante zu Kante.
Kühl und frostfrei lagern. Original verschlossen 12 Monate lagerfähig. Maßgeblich sind die aktuelle Technische Information und die Hinweise auf dem Gebinde.
Einkomponenten-Silikatfarbe für matte Wände und Decken im Innenbereich. Silitol LithoSil ist eine mineralische, hoch wasserdampfdurchlässige Innenfarbe auf Basis einer Kaliwasserglaskombination mit organischen Zusätzen, konservierungsmittelfrei, wasserverdünnbar und geruchsarm. Durch die natürliche Alkalität des Bindemittels behindert sie das Wachstum von Bakterien und Pilzen.
Untergrund und Vorbereitung
Die Untergründe müssen fest, tragfähig, trocken und frei von trennenden Substanzen sein (ÖNORM B 3430, Teil 1). Neue Kalk- und Zementputze bleiben 2 bis 4 Wochen ungestrichen; Sinterhaut und mehlende Stellen werden mechanisch entfernt oder mit Histolith Fluat fluatiert und nachgewaschen. Stark saugende mineralische Flächen erhalten CaPriSil Fassaden Grund oder Histolith Silikat-Fixativ als Grundbeschichtung. Gipsputze, Gipskarton- und Gipsbauplatten werden mit Security Primer Roll-On oder Primalon Tiefgrund LF grundiert, Beton mit Primalon Universal Haftgrund. Matte, gleichmäßig saugende Dispersionsfarben lassen sich ohne Grundierung überarbeiten. Nicht geeignet ist die Farbe auf Lacken, Kunststoffen, Holz und Untergründen mit Salzausblühungen.
Verarbeitung, Verdünnung und Verbrauch
Silitol LithoSil wird gestrichen, gerollt oder mit dem Airless-Gerät gespritzt. Ein satter, gleichmäßiger Anstrich wird unverdünnt oder mit höchstens 5 % Wasser aufgebracht; auf kontrastreichen Flächen geht eine Grundbeschichtung mit LithoSil, max. 5 % verdünnt, voraus. Nass-in-nass in einem Zug arbeiten, damit keine Ansätze entstehen, und die Farbe nicht mit anderen Produkten mischen. Der Verbrauch von ca. 150–200 g/m² je Anstrich ist ein Richtwert ohne Gewähr; genau zeigt es eine Probefläche. Werkzeuge sofort nach Gebrauch mit Wasser reinigen.
Trocknung
Nicht unter +7 °C verarbeiten; das gilt für Umluft, Material und Untergrund. Bei +20 °C und 65 % relativer Luftfeuchte ist der Anstrich nach 4 bis 6 Stunden oberflächentrocken und überstreichbar, durchgetrocknet und belastbar nach etwa 3 Tagen.
Abtönen und Abdecken
Abgetönt wird werkseitig oder mit Histolith Volltonfarben SI; bei Selbstabtönung die gesamte Menge untereinander mischen und auf zusammenhängenden Flächen nur eine Charge verwenden. Nach einer Abtönung über ColorExpress ist die Konservierungsmittelfreiheit nicht mehr gewährleistet. Angrenzende Flächen abdecken, Spritzer sofort mit Wasser abwaschen.
Kühl und frostfrei lagern, nur in Kunststoffgebinden. Original verschlossen 12 Monate lagerfähig. Maßgeblich sind die aktuelle Technische Information und die Hinweise auf dem Gebinde.
Einkomponenten-Silikatfarbe für innen, mineralisch und hoch wasserdampfdurchlässig. Silitol Objekt bindet mit Kaliwasserglas und organischen Stabilisatoren, ist konservierungsmittelfrei und hat einen organischen Anteil unter 5 %. Die Farbe ist für Wand- und Deckenanstriche im Wohnbereich, in Schulen, Kindergärten, öffentlichen Gebäuden und in der Denkmalpflege gedacht – auf Putz, Beton, Kalksandstein und Capaver Glasgewebe sowie zur Renovierung tragfähiger matter Altanstriche.
Untergrund und Vorbereitung
Untergründe müssen fest, tragfähig, sauber und trocken sein (ÖNORM B 3430, Teil 1). Mineralische Flächen mit Sinterhaut oder mehlender Oberfläche mechanisch reinigen oder mit Histolith Fluat fluatieren und nachwaschen; stark saugende Flächen mit CaPriSil Fassaden Grund oder Histolith Silikat-Fixativ grundieren. Neue Kalk- und Zementputze 2–4 Wochen ungestrichen stehen lassen. Beton abbürsten, Zementschlämme und Schalölreste entfernen. Gipsputze, Gipsbauplatten und Gipskarton mit Security Primer Roll-On oder Primalon Tiefgrund LF grundieren. Nicht geeignet auf Lacken, Kunststoffen, Holz und Untergründen mit Salzausblühungen.
Verarbeitung und Verdünnung
Mit idealerweise 5 %, höchstens 10 % Wasser verdünnt streichen, rollen oder spritzen (Airless: 50°, Düse 0,026", 150 bar). Zusammenhängende Flächen nass-in-nass in einem Zug beschichten, nicht mit anderen Produkten mischen, nicht unter +7 °C verarbeiten und gut lüften. Wichtig bei Silikatfarbe: Glas, Keramik, Lack, Klinker, Naturstein und Metall abdecken, Spritzer sofort abwaschen. Werkzeug sofort mit Wasser reinigen.
Verbrauch und Trocknung
Der Richtwert liegt bei ca. 150–200 g/m² pro Anstrich, je nach Saugfähigkeit; der genaue Bedarf wird an einer Probefläche ermittelt. Bei 20 °C und 65 % Luftfeuchte ist die Fläche nach 4–6 Stunden oberflächentrocken und nach 12 Stunden überstreichbar; niedrige Temperaturen und hohe Luftfeuchte verzögern die Trocknung.
Abtönen und Pflege
Abgetönt wird werkseitig oder im Pastellbereich mit Histolith Volltonfarben SI; nach Abtönung über ColorExpress ist die konservierungsmittelfreie Eigenschaft nicht mehr gewährleistet. Bei Selbstabtönung die Gesamtmenge mischen, den Farbton prüfen und je Fläche nur eine Charge verwenden. Zur Reinigung empfiehlt die Technische Information trockenes Abbürsten mit weicher Bürste oder ein feuchtes weiches Tuch ohne Scheuern.
Kühl und frostfrei lagern. Original verschlossen 12 Monate lagerfähig. Maßgeblich sind die aktuelle Technische Information und die Hinweise auf dem Gebinde.
Maschinenverarbeitbare Fertigspachtelmasse für die dünnschichtige Flächenspachtelung innen. Synthesa Spritzspachtel FS ist eine verarbeitungsfertige Kunstharzdispersionsspachtel für ebene mineralische Untergründe, vor allem glattgeschalten Beton, Betonfertigteile und großformatige Kalksandstein- und Porenbetonelemente. Auf Gipskarton- und Gipsfaserplatten dient sie für die Qualitätsstufen Q3 und Q4. Je nach Trocknungsbedingungen trocknet sie bis 2 mm Nassschichtdicke rissfrei auf.
Untergrund und Vorbereitung
Untergründe müssen fest, tragfähig, trocken und frei von Verschmutzungen und trennenden Schichten sein; Sinterschichten werden abgeschliffen oder fluatiert (ÖNORM B 3430-1). Flächen mit stark unterschiedlicher Alkalität werden neutralisiert, Metallteile vor Korrosion geschützt. Stark saugende oder staubige Flächen erhalten vorab eine Tiefengrundierung mit Security Primer Roll-On oder Primalon Tiefgrund LF. Fugen, Fehlstellen und Niveauunterschiede werden mit SynthoFüll DFS vorgespachtelt, als Niveauausgleich ist auch Renovo Ultimo möglich.
Auftrag und Werkzeug
Die Spachtelmasse wird vollflächig aufgespritzt und mit Stiel- oder Handspachtel planeben abgeglättet, bei vorhandenen Fugen immer in Fugenrichtung. Zum Abglätten nur rostfreie Spachteln oder Stahlglättkellen verwenden. Für besonders glatte Flächen wird mindestens zweilagig gespachtelt, Innenecken werden mit dem Heizkörperpinsel nachgestrichen. Geeignet sind übliche Spritzgeräte ab 4,3 l/min, etwa Wagner ProSpray 3.39 oder Graco Mark Max V.
Verbrauch
Die TI nennt 1,65 kg/m² je Millimeter Schichtdicke, im Strukturauftrag 0,6 kg/m² je Millimeter. Das sind Richtwerte ohne Gewähr; der exakte Verbrauch wird über eine Probefläche am Objekt ermittelt.
Trocknung und Nacharbeit
Verarbeitungstemperatur zwischen +5 °C und +30 °C, Vorsicht bei Nachtfrost. Bei +20 °C und 65 % relativer Luftfeuchte ist die Fläche nach 12–48 Stunden oberflächentrocken und überstreichbar. Auf dichten, wenig saugenden Untergründen können feine Luftblasen entstehen, die nach kurzer Ablüftzeit durch nochmaliges Glätten entfernt werden. Nach Schleifarbeiten empfiehlt die TI vor Folgebeschichtungen eine Tiefengrundierung; Rostdurchschläge werden mit einer Korrosionsschutzgrundierung wie Capalac AllGrund abgesperrt. Rissüberbrückend ist die Spachtel nicht. Werkzeuge sofort mit Wasser reinigen.
Kühl und frostfrei lagern, nicht direkter Sonneneinstrahlung aussetzen. Im original verschlossenen Gebinde mindestens 12 Monate lagerfähig. Maßgeblich sind die aktuelle Technische Information und die Hinweise auf dem Gebinde.
Maschinengängige Dispersionsspachtel für dickschichtiges Ausgleichen im Innenbereich. Spritzspachtel FX ist eine verarbeitungsfertige, dispersionsgebundene Fertigspachtelmasse zum Ausgleichen und Glätten größerer Unebenheiten – vor allem auf Beton sowie großformatigen Kalksandstein- und Porenbetonelementen. Je nach Trocknungsbedingungen trocknet das Material bis max. 4 mm Nassschichtdicke rissfrei auf; im Durchschnitt liegt die Schichtdicke laut Technischer Information bei ca. 2 mm. Auf Gipskarton- und Gipsfaserplatten eignet sich die Masse für die Qualitätsstufen Q3 und Q4.
Untergrund und Vorbereitung
Untergründe müssen fest, tragfähig, trocken und frei von Verschmutzungen und trennenden Substanzen sein; Sinterschichten abschleifen oder fluatieren. Unterschiedliche Alkalität neutralisieren, Metallteile vor Korrosion schützen. Auf stark saugenden oder staubigen Flächen empfiehlt der Hersteller vorab Security Primer Roll-On oder Primalon Tiefgrund LF. Fugen, Fehlstellen und Niveauunterschiede vorher mit SynthoFüll DFS vorspachteln, als Niveauausgleich geht auch Renovo Ultimo. ÖNORM B 3430-1 beachten.
Auftrag und Werkzeug
Spritzspachtel FX wird vollflächig aufgespritzt – etwa mit Elmyggan, Hemo 10 oder Wagner PlastCoat – und mit Stiel- oder Handspachtel planeben abgezogen. Zum Abglätten nur rostfreie Spachteln oder Stahlglättkellen verwenden, bei Fugen immer in Fugenrichtung glätten. Für glatte Flächen ist eine mindestens zweilagige Spachtelung nötig; Innenecken mit dem Heizkörperpinsel nachwaschen. Beim Sprenkelauftrag lässt sich das Strukturbild über Material- und Luftmenge verändern. Werkzeug sofort mit Wasser reinigen.
Blasen und Nachglätten
Auf dichten, wenig saugenden Untergründen können feine Luftblasen entstehen. Die Blasen lassen sich nach kurzer Ablüftzeit durch nochmaliges Glätten entfernen; kommen erneut Blasen, wurde zu früh geglättet. Raue Untergründe brauchen für eine ebene Fläche eine Nachspachtelung. Nach Schleifarbeiten ist vor Folgebeschichtungen eine Tiefengrundierung empfehlenswert; Rostdurchschläge nach Durchtrocknung mit Capalac AllGrund oder Isolierspray absperren.
Temperatur und Trocknung
Nicht unter +5 °C und nicht über +30 °C verarbeiten, Vorsicht bei Nachtfrost. Bei 20 °C und 65 % Luftfeuchte ist die Masse nach 12–48 Stunden oberflächentrocken und überarbeitbar; Kälte und hohe Luftfeuchte verzögern die Trocknung. An Stoßfugen von Filigrandecken können Schwindrisse entstehen – rissüberbrückend ist die Spachtelmasse laut TI nicht.
Kühl und frostfrei lagern, nicht direkter Sonneneinstrahlung aussetzen. Original verschlossen mindestens 12 Monate lagerfähig. Maßgeblich sind die aktuelle Technische Information und die Hinweise auf dem Gebinde.
Konservierungsmittelfreie Innenfarbe für stumpfmatte Wände und Decken. SuperMaXX sensitiv ist eine mineralisierte, wasserverdünnbare Dispersionsfarbe mit hoher Deckkraft; nach ÖNORM EN 13300 erreicht sie Nassabrieb-Klasse 2 und Deckkraft-Klasse 1. Ohne Konservierungsmittel und nach dem AgBB-Schema emissionsgeprüft, ist die Farbe laut Technischer Information für sensible Arbeits- und Wohnbereiche sowie für Allergiker geeignet. Die lange Offenzeit erleichtert ansatzfreies Arbeiten.
Untergrund und Grundierung
Der Untergrund muss fest, tragfähig, trocken und frei von trennenden Substanzen sein (ÖNORM B 3430, Teil 1). Feste, normal saugende Kalk- und Zementputze werden ohne Vorbehandlung gestrichen. Stark saugende oder sandende Putze, Gipsputze, Gipsbauplatten und Gipskarton erhalten einen Grundanstrich mit Security Primer Roll-On oder Primalon Tiefgrund LF, gering saugende glatte Flächen Primalon Universal Haftgrund. Matte Altbeschichtungen lassen sich direkt überarbeiten, glänzende werden angeraut, Leimfarbe wird abgewaschen, nicht Tragfähiges entfernt; Nikotin-, Ruß- oder Wasserflecken werden mit Primalon Filtergrund fein abgesperrt.
Verarbeitung und Verdünnung
SuperMaXX sensitiv wird gestrichen, gerollt oder gespritzt, auch im Nespri-TEC-Verfahren. Zwischen- und Schlussanstrich werden mit höchstens 5 % Wasser verdünnt, beim Nespri-Auftrag unverdünnt; Airless mit 40 bis 60° Spritzwinkel, Düse 0,016 bis 0,021 Zoll und 150 bis 180 bar. Nicht unter +5 °C verarbeiten, nass-in-nass in einem Zug arbeiten und gründlich lüften. Werkzeug sofort nach Gebrauch mit Wasser reinigen.
Verbrauch und Trocknung
Der Richtwert liegt bei 150 bis 200 g/m² je Anstrich, abhängig von der Saugfähigkeit; der genaue Bedarf wird auf einer Probefläche ermittelt. Bei +20 °C und 65 % relativer Luftfeuchte ist die Farbe nach 4 bis 6 Stunden oberflächentrocken und überstreichbar, bei Kälte und hoher Luftfeuchte dauert es länger.
Abtönen ohne Konservierungsmittel
Werkseitig wird konservierungsmittelarm nach dem österreichischen Umweltzeichen UZ 17 abgetönt. Wer selbst mit CaparolColor oder AmphiColor tönt, bringt Konservierungsmittel ein; mit Histolith Volltonfarben bis 20 % bleibt die Farbe konservierungsmittelfrei. Die Gesamtmenge vor dem Streichen mischen und auf zusammenhängenden Flächen nur eine Charge verwenden; nicht mit anderen Produkten mischen.
Kühl und frostfrei lagern. Im original verschlossenen Gebinde 12 Monate lagerfähig. Maßgeblich sind die aktuelle Technische Information und die Hinweise auf dem Gebinde.
Konservierungsmittelfreie Dispersionssilikatfarbe mit Deckkraftklasse 1 und Nassabriebklasse 2 – die Verbindung von Mineral- und Rapid-Technologie. Dinova SOL-Rapid ist eine hochwertige Dispersionssilikatfarbe für Wand- und Deckenanstriche im Wohn-, Arbeits- und Objektbereich. Sie deckt mit höchstem Weißgrad, ist sehr ergiebig, hoch diffusionsfähig und trocknet mineralmatt auf. Die Farbe ist frei von Konservierungsmitteln (VdL-RL 01), emissionsminimiert, lösemittel- und weichmacherfrei, mit dem Blauen Engel für konservierungsmittelfreie Innenfarben (DE-UZ 102) ausgezeichnet und laut Hersteller auf Beständigkeit gegen wässrige Desinfektionsmittel geprüft. Sie erfüllt die Anforderungen an Dispersions-Silikatfarben nach DIN 18363.
Untergrund und Grundierung
Geeignet sind alle im Innenbereich vorkommenden Untergründe wie Putze der Mörtelgruppen P II und P III, Gipsputze P IV, Beton- und Faserzementplatten, Gipskartonplatten, Glasgewebe, Glas- und Zellulosevliese, Raufaser sowie Struktur- und Papiertapeten; intakte Altanstriche auf Dispersionsbasis können überstrichen werden. Der Untergrund muss fest, trocken, sauber, tragfähig und frei von Ausblühungen, Sinterschichten, Trennmitteln und haftungsstörenden Schichten sein (BFS-Merkblätter, VOB Teil C, DIN 18363). Feste, schwach saugende Putze brauchen keine Grundierung; grob poröse, sandende oder unterschiedlich saugende Flächen, Gipsputze mit Sinterhaut (vorher schleifen und entstauben), Spachtelmassen und Gipskarton werden mit Dinova DinoHydrosol oder Dinova Tiefgrund W grundiert, Porenbeton mit Dinova Q4-Primer, Platten mit wasserlöslichen, verfärbenden Inhaltsstoffen mit Dinova RenoSafe. Tiefgründe dürfen keine geschlossenen, glänzenden Oberflächen bilden.
Verarbeitung und Verdünnung
Vor Gebrauch gut aufrühren. Für die Überarbeitung ohne große Farbkontraste genügt meist ein unverdünnter Anstrich; auf kontrastreichen Flächen wird ein Zwischenanstrich mit max. 10 % Wasser ausgeführt, die Schlussbeschichtung unverdünnt oder mit max. 5 % Wasser. Zu starke Verdünnung beeinträchtigt Deckvermögen, Farbton und Beständigkeit. Verarbeitet wird mit Pinsel, Rolle (empfohlen: Innenfarbroller mit 12 mm Florhöhe, auf glatten Flächen ein geeigneter Roller für glatte Untergründe) oder im Spritzverfahren (Airless: Spritzwinkel 50°, Düse 0,018–0,021 Zoll, 120–180 bar, Fläche nachrollen). Nass-in-nass beschichten, gestrichene Stellen gut verschlichten und die Fläche abschließend in eine Richtung abrollen. Objekt- und Umgebungstemperatur mindestens +5 °C; auf zusammenhängenden Flächen nur Material einer Charge verwenden. Werkzeug sofort mit Wasser reinigen.
Farbtöne und Abtönen
Weiß kann mit max. 3 % Universal-Abtönpasten getönt werden; weil Pigmente ausschwimmen können, empfiehlt der Hersteller einen Vorversuch. Farbtonbasen werden nur maschinell im DinoMix-Tönsystem getönt. Durch Abtönung können die Konservierungsmittelfreiheit und die Konformität mit dem Blauen Engel entfallen, intensive Farbtöne decken unter Umständen weniger. Farbton vor der Verarbeitung auf Exaktheit prüfen; auf zusammenhängenden Flächen nur eine Tönung bzw. Charge verwenden.
Verbrauch und Trocknung
Das Technische Merkblatt nennt ca. 125 ml/m² je Beschichtung auf glatten, leicht saugenden Untergründen, auf rauen Untergründen entsprechend mehr; der Verbrauch hängt von Saugfähigkeit und Auftragsverfahren ab und wird durch eine Probebeschichtung ermittelt. Bei +20 °C und 65 % relativer Luftfeuchte ist die Farbe nach ca. 4 Stunden überstreichbar und nach ca. 4 Tagen durchgetrocknet; niedrigere Temperatur und höhere Luftfeuchte verändern diese Zeiten. Nach der Beschichtung für gute Belüftung sorgen.
Sicherheit und Entsorgung
Laut Sicherheitsdatenblatt nicht als gefährlich eingestuft; nach Biozidprodukte-Verordnung nicht kennzeichnungspflichtig; GISCODE BSW40. Bei Spritzarbeiten Schutzbrille und Kombifilter A2/P2 verwenden, Spritznebel nicht einatmen, Augen und Haut schützen, für gründliche Belüftung sorgen. Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen. Nicht in Kanalisation, Gewässer oder Erdreich gelangen lassen; nur restentleerte Gebinde zum Recycling geben, eingetrocknete Reste können über den Hausmüll entsorgt werden (AVV 080112).
Stets trocken, kühl, aber frostfrei lagern; Anbruchgebinde dicht verschlossen halten, verdünntes Material zeitnah aufbrauchen. Maßgeblich sind das aktuelle Technische Merkblatt (Stand 09/2026) und die Hinweise auf dem Gebinde.
Pigmentierter, schnell trocknender Sperr- und Isoliergrund gegen durchschlagende Flecken und zum Grundieren saugender Untergründe. Sperr- und Isoliergrund HS ist ein weißer, matter Grund- und Isolieranstrich auf Polymerisatharzbasis für innen und außen. Er isoliert Wachs-, Teer-, Rauch-, Ruß- und Fettflecken, getrocknete Wasserflecken und Nikotin sowie die Striche der meisten Fasermalstifte und grundiert saugende Untergründe aus Gips, Beton und Faserzement. Styropor wird nicht angelöst. Enthaltene Griffigkeitsmittel verbessern die Überrollbarkeit mit nachfolgenden Dispersionsanstrichen.
Untergrund und Grundierung
Der Untergrund muss tragfähig, trocken und sauber sein. Bei Wasserflecken oder Ausblühungen werden die Stellen gründlich abgebürstet. Neuer, unbehandelter Gips oder Beton wird erst nach 6 Wochen gestrichen und erhält einen Voranstrich mit Tiefgrund LH. Altanstriche per Gitterschnitt und Klebebandabrisstest prüfen (VOB Teil C, DIN 18363); intakte Altanstriche sorgfältig reinigen, schadhafte und blätternde restlos entfernen. Für Verunreinigungen, die aus dem Holz selbst stammen (Holzinhaltsstoffe), sieht Jansen den Aqua Isolier- und Haftgrund vor.
Verarbeitung und Verdünnung
Der Isoliergrund ist streichfertig eingestellt und wird unverdünnt in vollen Kreuzgängen gestrichen oder mit kurzflorigem Roller gerollt; vor Gebrauch gut umrühren. Je nach Untergrund sind 1–2 Anstriche erforderlich, zum Isolieren zwei satte Anstriche. Die Isolierwirkung ist durch einen Probeanstrich zu prüfen. Objekt- und Umlufttemperatur mindestens +5 °C und höchstens +25 °C. Nach entsprechender Trockenzeit können die grundierten Flächen mit Dispersionsfarben überstrichen werden. Werkzeuge werden mit Spiritus oder Nitro-Verdünnung gereinigt.
Verbrauch und Trocknung
Das Merkblatt nennt ca. 8–10 m²/l pro Anstrich; damit reicht das 0,75-l-Gebinde für rund 6–7,5 m² und das 2,5-l-Gebinde für rund 20–25 m² je Anstrich. Bei 23 °C und 60 % relativer Luftfeuchte ist der Grund nach ca. 60 Minuten staubtrocken, nach ca. 90 Minuten grifffest und nach 3–4 Stunden überstreichbar; je nach Schichtstärke kann die Trocknung abweichen. Dichte ca. 1,350 g/cm³, leicht thixotrop.
Sicherheit und Entsorgung
Kennzeichnung laut Sicherheitsdatenblatt (Stand 10/2025): Signalwort Gefahr; H225 Flüssigkeit und Dampf leicht entzündbar. Von Hitze, heißen Oberflächen, Funken, offenen Flammen und anderen Zündquellen fernhalten, nicht rauchen; nur in gut belüfteten Bereichen verarbeiten und den Behälter dicht verschlossen halten. Inhalt und Behälter gemäß den örtlichen Vorschriften entsorgen. VOC: EU-Grenzwert Kat. A/g 350 g/l, das Produkt enthält max. 350 g/l VOC.
Kühl, trocken und frostfrei lagern; Anbruchgebinde gut verschließen und kurz stülpen. Maßgeblich sind die aktuelle Technische Information (Technisches Merkblatt, Stand 04/2020), das Sicherheitsdatenblatt und die Hinweise auf dem Gebinde.
Schnell abbindender, witterungsbeständiger Reparatur- und Montagemörtel für innen und außen. Pufas Blitzzement eignet sich zum Befestigen und Verankern von Bauteilen wie Scharnieren, Regalträgern, Dübeln und Geländern sowie zum schnellen Ausbessern von Löchern und Rissen in mineralischen Untergründen, zum Beispiel Kalk-, Zement- und Gipsputz, Beton, Porenbeton und Ziegel. Der Mörtel auf Basis von Portlandzement und Tonerdeschmelzzement bindet innerhalb weniger Minuten ab, ist korrosionshemmend und erreicht eine hohe Druckfestigkeit. Auf Holz, Metall, Kunststoff und Dispersionsfarbenanstrichen kann er nicht eingesetzt werden.
Untergrund und Grundierung
Der Untergrund muss tragfähig und frei von Trennmitteln wie Staub oder Schalöl sein. Stark saugende, sandende und kreidende Untergründe werden mit Pufas Tiefengrund LF oder LH vorbehandelt. Geeignet sind mineralische Untergründe wie Kalk-, Zement- und Gipsputz, Beton, Porenbeton und Ziegel; Holz, Metall, Kunststoff und Dispersionsfarbenanstriche sind keine geeigneten Untergründe.
Verarbeitung und Verdünnung
Klares, kaltes Wasser in ein sauberes Gefäß füllen, Blitzzement im Verhältnis 100 g Pulver auf 25 ml Wasser einstreuen und sofort kräftig umrühren, bis ein klumpenfreier Mörtel entsteht. Die angerührte Masse wird sofort mit einem Spachtel in die zu reparierende Stelle gefüllt und die Oberfläche geglättet; wegen der kurzen Verarbeitungszeit von 3–5 Minuten bei 20 °C nur kleine Mengen ansetzen. Werkzeuge sofort nach Gebrauch mit Wasser reinigen.
Verbrauch und Trocknung
Die Technische Information nennt keinen flächenbezogenen Verbrauch; die Menge richtet sich nach Größe und Tiefe der Reparaturstelle bzw. des Verankerungslochs. Der Mörtel bindet bei 20 °C innerhalb von 3–5 Minuten ab; befestigte Bauteile können nach 24 Stunden belastet werden.
Sicherheit und Entsorgung
Signalwort Gefahr. H318: Verursacht schwere Augenschäden. H315: Verursacht Hautreizungen. H335: Kann die Atemwege reizen. Enthält Portlandzement. Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen. Einatmen von Staub vermeiden; Schutzhandschuhe, Schutzkleidung und Augenschutz tragen; nicht in die Augen, auf die Haut oder auf die Kleidung gelangen lassen. Bei Kontakt mit den Augen einige Minuten lang behutsam mit Wasser spülen, vorhandene Kontaktlinsen nach Möglichkeit entfernen und weiter spülen; bei Berührung mit der Haut mit viel Wasser und Seife waschen. Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten. GISCODE ZP1. Der Zement ist chromatarm, daher entfällt das Ablaufdatum nach REACH Anhang XVII Nr. 47. Reste nach den behördlichen Vorschriften entsorgen.
Trocken lagern, Gebinde gut verschlossen aufbewahren. Maßgeblich sind die aktuelle Technische Information (Stand 03/2017), das Sicherheitsdatenblatt (Stand 10/2025) und die Hinweise auf dem Gebinde.
Celluloseverstärkte Gips-Spachtelmasse mit hoher Füllkraft für Risse, Löcher und Fugen im Innenbereich. Pufas Füllspachtel FSI ist eine Spachtelmasse auf Gipsbasis mit Methylcellulose für Wand- und Deckenflächen. Sie füllt Risse und Löcher, glättet vollflächig und verfugt Gipskartonplatten unter Einsatz von Fugendeckstreifen. Die Masse ist standfest, wasserdampfdiffusionsfähig, einfach zu verarbeiten und nach dem Durchtrocknen leicht schleifbar. Sie ist CE-konform nach DIN EN 13963 (Spachtelart 3B) und DIN EN 13279-1 (C7/20/2), Brandverhalten A1. Für Glas, Kunststoff, Holz, Metall und Dispersionsuntergründe ist sie nicht geeignet.
Untergrund und Grundierung
Anwendbar auf mineralischen Untergründen wie Zementputz, Gipsputz, Beton, Gasbeton und Mauerwerk sowie auf Gipskarton-, Gipsfaser-, Zementfaser- und ähnlichen Trockenbauplatten gemäß EN 13963. Der Untergrund muss trocken, tragfähig und frei von Trennmitteln wie Staub oder Schalöl sein. Stark saugende, sandende und kreidende Untergründe sowie die Schnittkanten von Gipskartonplatten werden mit Pufas Hydrosol-Tiefgrund LF grundiert; auch geschliffene Flächen sind mit Hydrosol-Tiefgrund LF oder Gel-Grundierung GT zu grundieren. Damit nachfolgende Anstriche über Fleckspachtelungen gleichmäßig auftrocknen, werden die ausgebesserten Stellen oder die gesamte Fläche grundiert.
Verarbeitung und Verdünnung
Kaltes, klares Wasser in ein sauberes Anrührgefäß füllen, Füllspachtel einstreuen (1 kg Pulver auf 650 ml Wasser) und kräftig umrühren, bis eine klumpenfreie Masse entsteht; nach ca. 3 Minuten Reifezeit nochmals kurz durchrühren. Die angesetzte Masse ist innerhalb von 60 Minuten zu verarbeiten. Nicht unter +5 °C Objekt- und Raumtemperatur arbeiten. Beim Verspachteln von Trockenbauplatten gelten die Verarbeitungsvorschriften der Plattenhersteller. Nach dem Durchtrocknen ist die Fläche leicht schleifbar; für optimale Ergebnisse ein Schleifgitter oder -netz bei langsamer bis mittlerer Drehzahl und geringem Druck verwenden. Werkzeuge nach Gebrauch mit Wasser reinigen.
Verbrauch und Trocknung
Die Technische Information nennt 1 kg Pulver je m² bei 1 mm Auftragsstärke. Je nach Auftragsstärke, Umgebungsbedingungen und Baufeuchte beträgt die Trockenzeit ca. 24 Stunden; bei ungünstigen Bedingungen verlängert sie sich entsprechend.
Sicherheit und Entsorgung
Laut Sicherheitsdatenblatt ohne Einstufung und Kennzeichnung nach CLP-Verordnung. Kindersicher aufbewahren. Nur restentleerte Gebinde zum Recycling geben; eingetrocknete Materialreste können über den Hausmüll oder als Baustellenabfall entsorgt werden, nicht ausgehärtete Reste nach Abfallschlüssel EWC 17 08 02.
Kühl und trocken lagern, angebrochene Gebinde gut verschlossen aufbewahren. Maßgeblich sind die aktuelle Technische Information (Stand 10/2025) und die Hinweise auf dem Gebinde.
Gebrauchsfertige, faserverstärkte Spachtelmasse für Risse, Löcher und Unebenheiten – innen und außen. Pufas Instant Spachtel SI ist eine weiße Spachtelmasse auf Dispersionsbasis, die direkt aus dem Gebinde verarbeitet wird. Sie füllt Risse und Löcher und gleicht Unebenheiten auf Wand- und Deckenflächen aus, ist durch Fasern verstärkt und härtet rissfrei aus. Geeignet sind alle mineralischen Untergründe wie Beton, Mauerwerk, Gips-, Kalk- und Zementputz sowie Dispersionsfarbenanstriche und ähnliche Flächen; Holz, Kunststoff, Metall und Glas sind keine geeigneten Untergründe.
Untergrund und Grundierung
Der Untergrund muss trocken, tragfähig und frei von Trennmitteln wie Staub oder Schalöl sein. Geeignet sind mineralische Untergründe (Beton, Mauerwerk, Gips-, Kalk- und Zementputz), Dispersionsfarbenanstriche und ähnliche Flächen. Auf Holz, Kunststoff, Metall und Glas ist die Spachtelmasse nicht geeignet.
Verarbeitung und Verdünnung
Instant Spachtel wird in die schadhafte Stelle gedrückt und mit einem Spachtel geglättet. Bei vollflächigem Auftrag beträgt die maximale Schichtstärke 5 mm; ist ein stärkerer Auftrag erforderlich, erfolgt ein zweiter Auftrag nach Durchtrocknung der ersten Spachtelung. Die Masse lässt sich leicht glätten und härtet rissfrei aus. Nach dem Durchtrocknen können die gespachtelten Flächen nachgeschliffen, überstrichen, tapeziert oder überklebt werden.
Verbrauch und Trocknung
Die Technische Information nennt weder einen flächenbezogenen Verbrauch noch eine Trocknungszeit in Stunden; die benötigte Menge richtet sich nach Größe und Tiefe der Fehlstellen, die Trocknung nach Schichtstärke, Temperatur und Luftfeuchte. Weitere Arbeitsgänge erst nach vollständiger Durchtrocknung.
Sicherheit und Entsorgung
Laut Sicherheitsdatenblatt nicht als gefährlich eingestuft. EUH208: Enthält 1,2-Benzisothiazol-3(2H)-on und ein Gemisch aus 5-Chlor-2-methyl-2H-isothiazol-3-on und 2-Methyl-2H-isothiazol-3-on; kann allergische Reaktionen hervorrufen. Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen. Nur restentleerte Gebinde zum Recycling geben; eingetrocknete Materialreste können über den Hausmüll oder als Baustellenabfall entsorgt werden, Produktreste nach Abfallschlüssel EWC 08 04 10.
Gut verschlossen und kühl, aber frostfrei lagern. Maßgeblich sind die aktuelle Technische Information (Stand 01/2021) und die Hinweise auf dem Gebinde.
Schnell härtender Naturgips zum Fixieren, Füllen, Eingipsen und Gießen. Pufas Modellgips ist ein Elektrikergips zum Fixieren von Innenputzdosen und Spachteln von Kabelschlitzen. Darüber hinaus dient er zum Füllen von Löchern und Rissen, zum Eingipsen von Dübeln und zum Gießen von Hobbyformen. Der Gips wird nur mit kaltem Wasser angerührt, bleibt etwa zehn Minuten verarbeitungsfähig und lässt sich nach dem Durchtrocknen schleifen und überstreichen. Er ist CE-konform nach DIN EN 13279-1 (Gipsbinder zur Direktverwendung oder Weiterverarbeitung A1) und für den Innenbereich bestimmt.
Untergrund und Grundierung
Der Untergrund muss trocken, tragfähig, fest und frei von Trennmitteln wie Staub und Fett sein. Stark saugende, sandende und kreidende Untergründe werden vorab mit Tiefengrund LF behandelt, damit der Gips nicht zu schnell Wasser verliert und fest anbindet.
Verarbeitung und Verdünnung
Zwei Raumteile Modellgips in einen Raumteil kaltes, sauberes Wasser einstreuen und kräftig umrühren. Die angerührte Masse bleibt ca. 10 Minuten verarbeitungsfähig, daher nur so viel anmischen, wie in dieser Zeit verbraucht wird. Nach dem Durchtrocknen können die gespachtelten Flächen bei Bedarf geschliffen und mit Dispersions-, Latex-, Öl- oder Lackfarben gestrichen werden; Kalk- oder Wasserfarben sind nicht geeignet. Arbeitsgeräte sofort nach Gebrauch mit Wasser reinigen.
Verbrauch und Trocknung
Die Technische Information nennt keinen flächenbezogenen Verbrauch; die benötigte Menge richtet sich nach Größe und Tiefe der zu füllenden Stelle. Schüttdichte 700–800 kg/m³, pH-Wert ca. 7,5. Belastet wird erst nach vollständiger Durchtrocknung, je nach Untergrundbeschaffenheit und Umgebungstemperatur nach ca. 24 Stunden.
Sicherheit und Entsorgung
Laut Sicherheitsdatenblatt ohne Einstufung und Kennzeichnung nach CLP-Verordnung. Für Kinder unzugänglich aufbewahren. Nur restentleerte Gebinde zum Recycling geben; eingetrocknete Materialreste können über den Hausmüll oder als Baustellenabfall entsorgt werden (Abfallschlüssel EWC 17 08 02).
Gut verschlossen, kühl und trocken lagern. Maßgeblich sind die aktuelle Technische Information (Stand 09/2026) und die Hinweise auf dem Gebinde.