Caparol Carbon Fix Schlagdübel 100 Stück
Der Caparol Carbon Fix ist ein Schlagdübel zur mechanischen Befestigung
von Caparol Dämmplatten auf geeigneten massiven Wandbaustoffen. Er besteht
aus einem Kunststoff-Dübelschaft mit 60-mm-Teller und einem vormontierten
Kunststoff-Stahl-Spreizelement.
Der Dübel ist für Beton und Vollziegel der Nutzungskategorien A und B
vorgesehen. Er kann oberflächenbündig gesetzt oder bei geeigneten
Dämmplatten mit einer Dämmstoffrondelle versenkt montiert werden.
Aufbau und Eigenschaften
Schlagdübel für Caparol Dämmplatten
Kunststoffschaft mit 60-mm-Dübelteller
Kombiniertes Kunststoff-Stahl-Spreizelement
Dübeldurchmesser 8 mm
Oberflächenbündige oder versenkte Montage
Europäische Technische Bewertung ETA-15/0208
Geeignet für
Beton
Vollziegel
Nutzungskategorie A
Nutzungskategorie B
Caparol Wärmedämm-Verbundsysteme
Statisch relevante Dämmplattenbefestigung
Nicht dafür vorgesehen
Lochziegel und andere Nutzungskategorien C oder D
Porenbeton der Nutzungskategorie E
Holz- und Holzwerkstoffuntergründe
Lose oder nicht tragfähige Wandbaustoffe
Verankerung nur in Altputz oder Kleberbett
Ungeprüfte Verwendung außerhalb des Caparol Systems
Die Dübellänge muss mindestens 25 mm Verankerung ermöglichen:
Dämmstoff, Kleberbett, Altputz und andere nicht tragende Schichten
müssen vollständig überbrückt werden. Erst danach müssen mindestens
25 mm des Dübels im tragfähigen Beton oder Vollziegel verankert sein.
Was macht den Caparol Carbon Fix besonders?
Vormontiertes Spreizelement
Das kombinierte Kunststoff-Stahl-Spreizelement ist bereits im
Dübelschaft vormontiert und wird bei der Verarbeitung mit einem
Hammer eingeschlagen.
Bündig oder versenkt
Der Dübelteller kann direkt bündig auf der Dämmstoffoberfläche
sitzen oder nach vorherigem Ausfräsen mit einer passenden
Dämmstoffrondelle abgedeckt werden.
Klare Untergrundzuordnung
Die Zulassung ist auf massive Untergründe der Nutzungskategorien
A und B begrenzt. Dadurch lässt sich der Einsatz eindeutig von
Universal- und Spezialdübeln abgrenzen.
Passt der Schlagdübel zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
ein Caparol WDVS mechanisch befestigt wird
Beton oder geeigneter Vollziegel vorhanden ist
das Kleberbett bereits ausreichend getrocknet ist
die benötigte Dübellänge bekannt ist
mindestens 25 mm Verankerung erreicht werden
bündige oder versenkte Montage vorgesehen ist
Zuerst genauer prüfen, wenn …
der Wandbaustoff nicht eindeutig bekannt ist
Lochziegel, Leichtbeton oder Porenbeton vorliegen
Altputz oder weitere Zwischenlagen vorhanden sind
der Untergrund mürbe oder beschädigt erscheint
Dübelanzahl oder Befestigungsbild nicht feststehen
Zweifel an der Auszugfestigkeit bestehen
Dübellänge und Montage vorbereiten
Die benötigte Länge ergibt sich aus Dämmstoffdicke, Kleberbett, Altputz,
sonstigen nicht tragenden Schichten und mindestens 25 mm Verankerung im
massiven Wandbaustoff. Die nächste ausreichend lange Ausführung wählen.
Das Bohrloch mit 8 mm Durchmesser rechtwinkelig in den tragfähigen
Untergrund bohren. Die Bohrlochtiefe muss mindestens 35 mm betragen.
Das Bohrloch sorgfältig von Bohrmehl befreien und den Dübel
einschieben, bis der Teller an der Dämmstoffoberfläche anliegt.
Das vormontierte Spreizelement mit einem Hammer einschlagen, bis der
Dübelteller oberflächenbündig sitzt.
Den festen Sitz kontrollieren. Einen nicht ausreichend verankerten
Dübel entfernen und in angemessenem Abstand durch einen neuen Dübel
ersetzen.
Oberflächenbündige Montage
Das Spreizelement so weit einschlagen, dass der Dübelteller eben
auf der Dämmstoffoberfläche sitzt. Der Teller darf weder
hervorstehen noch den Dämmstoff unnötig eindrücken.
Versenkte Montage
Bei geeigneten Dalmatiner-, EPS-, Mineralfaser-, Mineralwolle-
und Sockeldämmplatten zuerst die Vertiefung mit dem
Rondellen-Fräskopf herstellen. Danach eine passende Dalmatiner-,
Polystyrol- oder Mineralfaser-Rondelle flächenbündig einsetzen.
Typische Fehler vermeiden
Bohrloch nicht gereinigt
Bohrmehl oder ein abgenutzter Bohrer erschweren das Einsetzen und
können den sicheren Sitz des Dübels beeinträchtigen.
Dübel sitzt nicht fest
Ein nicht ausreichend verankerter Dübel besitzt keine wirksame
Befestigungsfunktion und muss durch einen neuen Dübel ersetzt
werden.
Rondelle sitzt nicht bündig
Rondellen dürfen weder locker noch zu tief sitzen. Lockere
Rondellen nicht einkleben und fehlerhafte Vertiefungen nicht
einfach mit Spachtelmasse auffüllen.
Bedarf und technische Daten
Erforderliche Dübelanzahl
Die Technische Information nennt abhängig von Dämmstoff,
Gebäudehöhe, Lage und Windsogbelastung
6 bis 12 Dübel je m². Maßgeblich bleibt der
objektspezifische Befestigungsplan.
Produkttyp: WDVS-Schlagdübel
Europäische Technische Bewertung: ETA-15/0208
Nutzungskategorien: A und B
Tellerdurchmesser: 60 mm
Dübeldurchmesser: 8 mm
Verankerungstiefe: mindestens 25 mm
Bohrlochtiefe: mindestens 35 mm
Farbton: Dunkelgrau
Die Dübel vor anhaltender Sonneneinstrahlung, Aufheizung, Feuchtigkeit
und mechanischer Belastung geschützt lagern.
Häufige Fragen
Ist der Carbon Fix für Lochziegel geeignet?
Nein. Der Dübel ist für die Nutzungskategorien A und B und damit
für geeigneten Beton und Vollziegel vorgesehen.
Wird immer eine Rondelle benötigt?
Nein. Dämmstoffrondellen werden nur bei der versenkten Montage
eingesetzt. Oberflächenbündig gesetzte Dübel benötigen keine
Rondelle.
Was tun bei unsicherem Untergrund?
Bestehen Zweifel an der Untergrundfestigkeit, müssen
Dübelauszugsversuche am konkreten Objekt durchgeführt werden.
Montage- und Systemhinweis:
Dübellänge, Dübelanzahl und Befestigungsbild müssen zum tragfähigen
Untergrund, zum verwendeten Caparol Dämmsystem und zum konkreten
Objekt passen. Nicht tragende Schichten dürfen nicht zur
Verankerungstiefe gerechnet werden.
Rondelle Art / Stück:
Polystyrol-Rondelle / 100Stk.
Caparol Dämmstoff-Rondellen – 100 Stück
Die Caparol Dämmstoff-Rondellen verschließen die Öffnung über versenkt
montierten WDVS-Dübeln. Sie werden nach dem Setzen des Dübels flächenbündig
in den Dämmstoff eingesetzt und decken den Dübelteller mit einem zum
Dämmstoff passenden Material ab.
Der Variantenartikel umfasst Rondellen aus Dalmatiner-Polystyrol,
Mineralfaser, weißem Polystyrol und Hanffaser. Entscheidend ist nicht nur
der Durchmesser: Die Rondelle muss zum verwendeten Dämmstoff und zum
freigegebenen Caparol Dübelsystem passen.
Funktion der Rondelle
Verschließt den versenkten Dübelteller
Wird flächenbündig eingesetzt
Besteht aus Dämmstoff
Passt sich dem jeweiligen Dämmplattentyp an
Ergänzt die versenkte Dübelmontage
Vier Materialvarianten
Dalmatiner-Rondelle
Mineralfaser-Rondelle
Polystyrol-Rondelle
Hanffaser-Rondelle
Jeweils 100 Stück im Karton
Nicht dafür vorgesehen
Ersatz für einen WDVS-Dübel
Abdeckung oberflächenbündig gesetzter Dübel
Beliebige Kombination mit anderen Dämmstoffen
Montage ohne passende Vertiefung
Ausgleich zu tief gesetzter oder lockerer Dübel
Die Rondelle immer passend zum Dämmstoff auswählen:
Eine Mineralfaser-Rondelle gehört in eine geeignete
Mineralfaserdämmplatte, eine Hanffaser-Rondelle in das freigegebene
Hanfsystem und eine Polystyrol- beziehungsweise Dalmatiner-Rondelle in
den entsprechenden EPS-Dämmstoff. Die Varianten sind nicht beliebig
untereinander austauschbar.
Was macht die Dämmstoff-Rondellen besonders?
Materialgerechte Abdeckung
Der versenkte Befestigungspunkt wird mit einem Rondellenmaterial
geschlossen, das auf die verwendete Dämmplatte abgestimmt ist.
Flächenbündiger Abschluss
Richtig eingesetzt schließt die Rondelle bündig mit der
Dämmstoffoberfläche ab und schafft eine gleichmäßige Grundlage für
den weiteren Systemaufbau.
Teil der versenkten Montage
Die Rondelle wird erst nach der fachgerechten Verankerung des
Dübels eingesetzt. Befestigungsfunktion und Standsicherheit
übernimmt weiterhin der gewählte WDVS-Dübel.
Welche Rondelle passt zu welchem Dämmstoff?
Dalmatiner-Rondelle
Für geeignete Caparol Dalmatiner-Dämmplatten aus grau-weiß
kombiniertem Polystyrol.
Art.-Nr. 305800
100 Stück
Mineralfaser-Rondelle
Für geeignete Fassadendämmplatten aus Mineralfaser beziehungsweise
Mineralwolle.
Art.-Nr. 318402
100 Stück
Polystyrol-Rondelle
Für geeignete weiße Fassadendämmplatten aus expandiertem
Polystyrol, kurz EPS.
Art.-Nr. 318288
100 Stück
Hanffaser-Rondelle
Für freigegebene Caparol Hanffaser-Dämmsysteme und dazu passende
versenkte Befestigungen.
Art.-Nr. 305943
100 Stück
Passt die Rondelle zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
WDVS-Dübel versenkt montiert werden
der verwendete Dübel für Rondellen vorgesehen ist
der Dämmstoff eindeutig bekannt ist
die passende Materialvariante gewählt wird
die Rondelle flächenbündig eingesetzt werden kann
Zuerst genauer prüfen, wenn …
Dämmstoff oder Dübelsystem nicht bekannt sind
der Dübel oberflächenbündig gesetzt wurde
eine systemfremde Befestigung verwendet wird
die vorhandene Vertiefung nicht zur Rondelle passt
Rondelle oder Dämmstoff beschädigt sind
So werden die Rondellen eingesetzt
Dämmsystem bestimmen: Dämmstoff, Dübeltyp und
vorgesehene Montageart anhand des freigegebenen Caparol
Systemaufbaus prüfen.
Passende Rondelle auswählen: Dalmatiner-,
Mineralfaser-, Polystyrol- oder Hanffaser-Rondelle entsprechend
der eingesetzten Dämmplatte verwenden.
Dübel versenkt montieren: Den WDVS-Dübel mit dem
dafür vorgesehenen Montage-Tool beziehungsweise Fräskopf nach
seiner aktuellen Technischen Information setzen.
Rondelle einsetzen: Die Rondelle gerade und
flächenbündig in die vorbereitete Öffnung drücken. Sie muss fest
sitzen, darf aber nicht zu tief in den Dämmstoff gedrückt werden.
Ob die Vertiefung beim Einschrauben automatisch hergestellt oder vorab
mit einem Rondellen-Fräskopf ausgeführt wird, hängt vom verwendeten
Dübelsystem ab. Maßgeblich ist deshalb immer die Verarbeitungsvorgabe des
tatsächlich eingesetzten Caparol Dübels.
Typische Fehler vermeiden
Falsche Materialvariante
Eine Polystyrol-Rondelle nicht ungeprüft in Mineralfaser oder Hanf
einsetzen. Rondelle und Dämmplatte müssen systemgerecht
zusammenpassen.
Rondelle sitzt locker
Lockere Rondellen nicht mit PU-Schaum oder Dämmplattenkleber
befestigen. Vertiefung, Werkzeug und gewählte Rondelle müssen
stattdessen geprüft werden.
Kein bündiger Abschluss
Eine hervorstehende, schräg sitzende oder zu tief eingesetzte
Rondelle erzeugt keine gleichmäßige Dämmstoffoberfläche und muss
vor dem weiteren Aufbau korrigiert werden.
Bedarf und Verpackung
Eine Rondelle je versenktem Dübel
Für jeden versenkt montierten Dübel wird eine passende Rondelle
benötigt. Die erforderliche Menge entspricht daher der Anzahl der
vorgesehenen versenkten Befestigungspunkte.
100 Stück je Karton
Alle vier Varianten werden mit 100 Rondellen je Karton angeboten.
Dübel, Montage-Tool und gegebenenfalls benötigter Fräskopf sind
separate Systembestandteile.
Häufige Fragen
Sind alle vier Varianten austauschbar?
Nein. Die Rondelle muss zum Dämmstoff und zum verwendeten Caparol
Dübelsystem passen.
Wird die Rondelle auch bei bündigen Dübeln benötigt?
Nein. Dämmstoff-Rondellen sind für versenkte Dübel vorgesehen.
Oberflächenbündig gesetzte Schraubdübel werden abhängig vom
Dübelsystem mit einem passenden Stopfen verschlossen.
Sind Dübel und Werkzeug enthalten?
Nein. Der Karton enthält 100 Rondellen der gewählten Variante.
Dübel und Montagewerkzeuge werden passend zum jeweiligen
Dämmsystem separat ausgewählt.
Technische Daten
Produkttyp: Dämmstoff-Rondelle
Anwendung: Abdeckung versenkter WDVS-Dübel
Montage: flächenbündig in der Dämmstoffvertiefung
Durchmesser laut aktueller Herstellerangabe: 60 mm
Verpackungsinhalt: 100 Stück
Varianten: Dalmatiner, Mineralfaser, Polystyrol und Hanffaser
Bedarf: eine Rondelle je versenktem Dübel
Dübel und Werkzeug nicht enthalten
Nur innerhalb eines freigegebenen Dübelsystems einsetzen
Trocken und vor Beschädigung geschützt lagern
Montage- und Systemhinweis:
Die Rondelle übernimmt keine Befestigungsfunktion. Tragfähigkeit,
Dübellänge, Verankerung und Dübelanzahl werden ausschließlich durch
das eingesetzte WDVS-Dübelsystem und die objektspezifische Planung
bestimmt.
Nur die für Dämmstoff und Dübel freigegebene Rondelle verwenden und
flächenbündig einsetzen. Lockere Rondellen dürfen nicht ausgeschäumt
oder eingeklebt werden.
Caparol Dehnfugenprofil E 2,5 lfm
Das Caparol Dehnfugenprofil E ist ein einteiliges Spezialprofil zur
Ausbildung vertikaler Gebäudedehnfugen in eben und flächenbündig
durchlaufenden Fassadenflächen von Wärmedämm-Verbundsystemen.
Die flexible Fugenschlaufe trennt die beiden Profilseiten voneinander,
während die seitlichen Gewebefahnen in die frische Armierungsmasse
eingebettet werden. Dadurch lässt sich die vorhandene Gebäudefuge sauber
und geradlinig durch Armierung und Oberputz führen.
Für flächenbündige Fugen
Ausführung Typ E
Für gerade Fassadenflächen
Für vertikale Gebäudedehnfugen
Fugenbreite von 5 bis 25 mm
Profillänge 2,5 lfm
Nur für senkrechten Einbau
Produkteigenschaften
Flexible Fugenschlaufe
Beidseitige Gewebefahnen
Witterungsbeständig
UV-beständig
Für alle Dämmstoffdicken
Mit Abzugskante für den Oberputz
Nicht geeignet für
Gebäudedehnfugen in Innenecken
Waagrechte Gebäudedehnfugen
Fugen außerhalb von 5–25 mm
Kleine Bauteilbewegungen ohne Gebäudefuge
Tragende oder statische Verbindungen
Beschädigte oder verformte Profile
Gebäudedehnfugen niemals überbrücken:
Eine im Baukörper vorhandene Dehnfuge muss positionsgerecht durch
Dämmstoff, Armierung und Oberputz geführt werden. Die Fuge darf
weder mit Dämmplatten überklebt noch mit Armierungsgewebe oder
Putzmasse geschlossen werden.
Was macht das Dehnfugenprofil E besonders?
Flächenbündige Ausführung
Typ E wurde speziell für Gebäudedehnfugen entwickelt, die
innerhalb einer geraden und eben durchlaufenden Fassadenfläche
liegen.
Flexible Fugenschlaufe
Die flexible Schlaufe verbindet die beiden Profilseiten, ohne
die Gebäudefuge starr zu überbrücken. Sie muss nach der
Verarbeitung frei und beweglich bleiben.
Definierter Putzabschluss
Die integrierten Abzugskanten ermöglichen einen geradlinigen
Abschluss der Armierungs- und Oberputzschichten auf beiden
Seiten der Fuge.
Profil E, Profil V oder E-Rollensystem?
Dehnfugenprofil E
Einteiliges Profil mit 2,5 m Länge für vertikale Gebäudefugen
innerhalb einer flächenbündigen Fassadenfläche.
Dehnfugenprofil V
Für vertikale Gebäudedehnfugen in Innenecken beziehungsweise
zwischen versetzt zueinander verlaufenden Wandflächen.
Dehnfugenprofil E Rolle
Mehrteiliges System aus Grundprofilen und durchgehender
Einschublasche. Es ermöglicht eine stoßfreie flexible
Fugenschlaufe über größere Fassadenhöhen.
Dieser Artikel ist das einteilige 2,5-m-Profil:
Das Dehnfugenprofil E darf nicht mit dem mehrteiligen
E-Rollensystem aus Grundprofil und Einschublasche verwechselt
werden. Die Komponenten beider Ausführungen sind nicht beliebig
untereinander austauschbar.
Passt das Profil zu deinem Fassadendetail?
Das Profil passt, wenn …
eine konstruktive Gebäudedehnfuge vorhanden ist
die Fuge senkrecht durch eine gerade Wandfläche verläuft
die Fugenbreite zwischen 5 und 25 mm liegt
die Fuge in ein WDVS übernommen werden muss
ein geradliniger Putzabschluss gewünscht ist
eine systemzugehörige Armierungsmasse verwendet wird
Zuerst genauer prüfen, wenn …
die Fuge in einer Innenecke liegt
die Fugenbreite stark schwankt
die Gebäudefuge waagrecht verläuft
ein Brandschutz-Sonderdetail vorliegt
das vorhandene Dämmsystem nicht bekannt ist
bereits Schäden oder Wassereintritt vorhanden sind
Gebäudefuge und Dämmplatten vorbereiten
1. Fugenverlauf übernehmen
Die vorhandene Gebäudedehnfuge exakt in die Dämmebene
übertragen. Die Dämmplatten dürfen die Fuge nicht überdecken
oder miteinander verbinden.
2. Fugenbreite kontrollieren
Die Breite über die gesamte Fassadenhöhe messen. Das Profil ist
ausschließlich für einen Fugenbereich von 5 bis 25 mm
vorgesehen.
3. Dämmplatten ausrichten
Die Plattenkanten müssen gerade, fest und fluchtgerecht
verlaufen. Ausbrüche, offene Kleberreste und größere
Unebenheiten vor dem Profileinbau beseitigen.
So wird das Dehnfugenprofil E eingebaut
1. Armierungsmasse auftragen
Die systemzugehörige Armierungsmasse beidseitig der
Gebäudefuge ausreichend breit auf den Dämmplatten vorlegen.
2. Profil ausrichten
Das Profil lot- und fluchtgerecht innerhalb der Gebäudefuge
positionieren. Beide Profilseiten müssen auf derselben
Fassadenebene ausgerichtet werden.
3. Gewebe einbetten
Die beidseitigen Gewebefahnen vollständig und faltenfrei in die
frische Armierungsmasse einarbeiten. Das Gewebe darf nicht
sichtbar auf der Oberfläche liegen bleiben.
4. Von unten nach oben arbeiten
Die Profile grundsätzlich von unten nach oben verlegen. Nur
dadurch kann die Fugenschlaufe am Profilstoß in der richtigen
Wasserlaufrichtung überlappt werden.
5. Fugenschlaufe überlappen
Die ungefähr 5 cm lange flexible Fugenschlaufe am Profilstoß
überlappend anordnen. Dadurch soll verhindert werden, dass
Wasser am Stoß hinter das Profil gelangt.
6. Profil ablängen
Das Profil bei Bedarf mit einer geeigneten Auflagenschere
sauber und rechtwinkelig kürzen. Gewebe, Profilschenkel und
Fugenschlaufe dabei nicht beschädigen.
Profilstöße nicht stumpf ohne Schlaufenüberdeckung ausführen:
Die flexible Fugenschlaufe muss am Stoß ungefähr 5 cm überlappen.
Eine offene oder entgegen der Wasserlaufrichtung ausgeführte
Überdeckung kann Wasser hinter die Fassadenbeschichtung führen.
Gleichmäßige Fugenbreite sicherstellen
Während der Armierungs- und Putzarbeiten kann ein passend
zugeschnittener Polystyrolstreifen oder ein vergleichbarer geeigneter
Abstandhalter in die Fuge eingesetzt werden.
Der Abstandhalter hält die Fugenbreite gleichmäßig und schützt die
flexible Fugenschlaufe gleichzeitig vor Armierungsmasse und Oberputz.
Er wird erst nach Abschluss der Fassadenarbeiten vorsichtig entfernt.
Flächenarmierung anschließen
Armierungsgewebe einarbeiten
Die Flächenarmierung auf beiden Seiten systemgerecht an die
Gewebefahnen des Profils anschließen und vollständig in die
Armierungsmasse einbetten.
Fuge freihalten
Armierungsmasse darf nicht über die flexible Fugenschlaufe
gezogen werden. Eine geschlossene Armierungsbrücke würde die
Dehnfuge funktionslos machen und kann zu Rissbildung führen.
Oberputz sauber abschließen
Den Oberputz auf beiden Seiten bis an die vorgesehenen Abzugskanten
heranführen und sauber abziehen. Die Fugenschlaufe und die eigentliche
Fugenöffnung müssen frei von Putzresten bleiben.
Putzreste im Bereich der Schlaufe noch im frischen Zustand vorsichtig
entfernen. Bereits ausgehärtete Rückstände können die Fugenschlaufe
beschädigen oder ihre Beweglichkeit einschränken.
Verbrauch und Stückzahl
Richtverbrauch
Für einen laufenden Meter Gebäudedehnfuge wird ungefähr ein
laufender Meter Dehnfugenprofil benötigt.
Länge je Profil
Eine Profilstange ist 2,5 m lang. Für eine 5 m hohe Fuge werden
rechnerisch zwei Profilstangen zuzüglich notwendigem Verschnitt
benötigt.
Packungseinheit
Die Herstellerpackung enthält 25 Profile und damit insgesamt
62,5 laufende Meter.
Verarbeitungstemperatur
Mindestens 5 °C
Während der Verarbeitung und der Trocknungsphase dürfen
Umgebungs- und Untergrundtemperatur nicht unter 5 °C
absinken.
Systemprodukte beachten
Zusätzlich gelten die Verarbeitungstemperaturen und
Trocknungsbedingungen der verwendeten Armierungsmasse,
Grundierung und Oberputzbeschichtung.
Lagerung und Transport
Die Profile eben, spannungsfrei und vor Regen, Frost, Hitze,
anhaltender Sonneneinstrahlung sowie mechanischen Belastungen geschützt
lagern und transportieren.
Gebogene Lagerung oder starke Erwärmung kann bleibende Verformungen an
Kunststoffteilen und Glasgewebe verursachen. Beschädigte oder dauerhaft
verformte Profile dürfen nicht verarbeitet werden.
Profilstangen nicht schräg anlehnen:
Eine längere gebogene oder punktuell belastete Lagerung kann zu
dauerhaften Verformungen führen. Profile deshalb vollflächig und
gerade auflegen.
Häufige Fragen
Ist Typ E für Innenecken geeignet?
Nein. Typ E ist für flächenbündige Gebäudedehnfugen in geraden
Wandflächen vorgesehen. Für eine Innenecke wird Typ V
verwendet.
Kann das Profil waagrecht eingebaut werden?
Nein. Das Profil ist laut technischer Information
ausschließlich für den senkrechten Einbau geeignet.
Welche Fugenbreite ist zulässig?
Das Profil darf bei Gebäudedehnfugen mit einer Breite von
5 bis 25 mm eingesetzt werden.
Muss die Schlaufe am Stoß überlappen?
Ja. Die ungefähr 5 cm lange flexible Fugenschlaufe muss am
Profilstoß in Wasserlaufrichtung überlappt werden.
Darf die Fugenschlaufe verputzt werden?
Nein. Armierungsmasse und Oberputz werden nur bis an die
Profilkanten geführt. Die flexible Schlaufe muss frei bleiben.
Ist ein Abstandhalter sinnvoll?
Ja. Ein Polystyrolstreifen oder vergleichbarer Abstandhalter
hält die Fugenbreite gleichmäßig und schützt die Schlaufe vor
Verschmutzung.
Technische Daten
Produkttyp: Gebäudedehnfugenprofil für WDVS
Ausführung: Typ E
Bauform: einteiliges Profil
Einsatzbereich: flächenbündige Fassadenfugen
Profillänge: 2,5 lfm
Gewebefahne: 12,5 cm
Fugenbreite: 5–25 mm
Einbau: ausschließlich senkrecht
Verbrauch: ca. 1 lfm je lfm Gebäudefuge
Mindesttemperatur: 5 °C
Witterungsbeständig
UV-beständig
Für alle Dämmstoffdicken geeignet
Montage- und Systemhinweis:
Das Dehnfugenprofil muss lot- und fluchtgerecht in die
systemzugehörige Armierungsmasse eingebettet werden. Die flexible
Fugenschlaufe darf weder unter Spannung stehen noch durch
Armierungsmasse oder Oberputz geschlossen werden.
Die Funktion hängt von der exakten Übernahme der Gebäudefuge, der
zulässigen Fugenbreite, der fachgerechten Profilstoßausbildung und
der korrekten Einbindung in das jeweilige Wärmedämm-Verbundsystem
ab. Die aktuelle technische Information und die Systemdetails des
Herstellers beachten.
Caparol Dehnfugenprofil V 2,5 lfm
Das Caparol Dehnfugenprofil V ist ein einteiliges Spezialprofil zur
Ausbildung vertikaler Gebäudedehnfugen in Innenecken von
Wärmedämm-Verbundsystemen. Es übernimmt die vorhandene Bauwerksfuge
sichtbar in den Fassadenaufbau und ermöglicht einen sauberen,
geradlinigen Abschluss der Armierungs- und Oberputzschichten.
Die flexible Fugenschlaufe verbindet die beiden Profilseiten, während
die seitlichen Gewebefahnen in die frische Armierungsmasse eingebettet
werden. Das Profil ist witterungs- und UV-beständig, für alle
Dämmstoffdicken geeignet und kann bei vertikalen Inneneckfugen mit
Breiten von 5 bis 25 mm eingesetzt werden.
Für vertikale Innenecken
Typ V für versetzte Wandflächen
Für Gebäudedehnfugen in Innenecken
Profillänge 2,5 lfm
Gewebefahnen mit 12,5 cm Breite
Nur für den senkrechten Einbau
Geeignet für
Caparol Wärmedämm-Verbundsysteme
Vertikale Gebäudedehnfugen
Innenecken und versetzte Wandflächen
Fugenbreiten von 5 bis 25 mm
Alle Dämmstoffdicken
Armierte Unterputz- und Oberputzsysteme
Nicht geeignet für
Waagrechte Gebäudedehnfugen
Flächenbündige Fugen in geraden Wandflächen
Fugen außerhalb von 5 bis 25 mm
Kleine Bauteilbewegungen ohne Gebäudedehnfuge
Tragende oder statische Verbindungen
Beschädigte oder dauerhaft verformte Profile
Bestehende Gebäudefugen dürfen nicht überbrückt werden:
Das Profil ersetzt keine konstruktive Gebäudedehnfuge. Eine im
Baukörper vorhandene Fuge muss vollständig und positionsgerecht in
die Dämmstoff-, Armierungs- und Oberputzebene übernommen werden.
Ein Überkleben oder Überarmieren der Fuge kann zu Rissen und Schäden
am Fassadensystem führen.
Was macht das Dehnfugenprofil V besonders?
Saubere Inneneckausbildung
Die Profilgeometrie ist speziell für versetzte Wandflächen und
Innenecken ausgelegt. Dadurch lässt sich die Gebäudefuge exakt,
geradlinig und mit definierten Putzkanten ausführen.
Flexible Fugenschlaufe
Die flexible Schlaufe trennt die beiden Fassadenflächen
voneinander und ermöglicht, dass die vorhandene Gebäudedehnfuge
auch innerhalb des Wärmedämm-Verbundsystems funktionsfähig
bleibt.
In einem Arbeitsgang einarbeitbar
Die beidseitigen Gewebefahnen werden unmittelbar in die frische
Armierungsmasse eingebettet. Die integrierten Abzugskanten
ermöglichen anschließend einen sauberen Abschluss des
Oberputzes.
Profil V, Profil E oder Bewegungsfugenprofil?
Dehnfugenprofil V
Für vertikale Gebäudedehnfugen in Innenecken beziehungsweise an
versetzten Wandflächen.
Dehnfugenprofil E
Für vertikale Gebäudedehnfugen innerhalb einer eben und
flächenbündig durchlaufenden Wandfläche.
Bewegungsfugenprofil
Für kleinere Bauteilbewegungen und nicht als Ersatz für eine
konstruktive Gebäudedehnfuge vorgesehen.
Typ V und Typ E sind nicht austauschbar:
Entscheidend ist die Lage der Fuge. Für eine Innenecke wird Typ V
verwendet. Verläuft die Gebäudedehnfuge innerhalb einer geraden,
flächenbündigen Fassadenfläche, ist Typ E vorgesehen.
Passt das Profil zu deinem Fassadendetail?
Das Profil passt, wenn …
eine Gebäudedehnfuge im Mauerwerk vorhanden ist
die Fuge senkrecht durch eine Innenecke verläuft
die Breite zwischen 5 und 25 mm liegt
die Fuge in das WDVS übernommen werden muss
ein sauberer beidseitiger Putzabschluss benötigt wird
mit einer systemzugehörigen Armierungsmasse gearbeitet wird
Zuerst genauer prüfen, wenn …
die Gebäudefuge waagrecht verläuft
die Fugenbreite entlang der Fassade stark schwankt
die Innenecke nicht lot- oder fluchtgerecht ist
ein brandschutztechnisches Sonderdetail vorliegt
das vorhandene WDVS nicht eindeutig bestimmt ist
die Fuge bereits konstruktive Schäden aufweist
Fuge und Dämmstoff vorbereiten
1. Fugenverlauf übernehmen
Die Gebäudedehnfuge positionsgenau in die Dämmebene übertragen.
Die Dämmplatten dürfen die Fuge weder überdecken noch starr
miteinander verbinden.
2. Fugenbreite prüfen
Die Fugenbreite über die gesamte Höhe kontrollieren. Das Profil
darf nur innerhalb des vorgesehenen Bereichs von 5 bis 25 mm
eingesetzt werden.
3. Dämmplatten ausrichten
Die seitlichen Dämmplatten müssen fluchtgerecht, fest und sauber
verlegt sein. Ausbrüche und größere Unebenheiten vor dem Einbau
des Profils fachgerecht korrigieren.
So wird das Dehnfugenprofil V eingebaut
1. Armierungsmasse vorlegen
Die systemzugehörige Armierungsmasse beidseitig der Fuge
ausreichend breit und gleichmäßig auf die Dämmplatten auftragen.
2. Profil ausrichten
Das Profil lot- und fluchtgerecht in der Innenecke positionieren.
Die Fugenschlaufe muss frei und spannungsfrei innerhalb der
Gebäudefuge liegen.
3. Gewebe einbetten
Die beidseitigen Gewebefahnen vollständig und faltenfrei in die
frische Armierungsmasse einarbeiten. Das Gewebe darf nicht
sichtbar auf der Oberfläche liegen bleiben.
4. Von unten nach oben arbeiten
Die Profile grundsätzlich von unten nach oben verlegen. Dadurch
kann die flexible Schlaufe an den Profilstößen wasserführend
richtig überlappt werden.
5. Fugenschlaufe überlappen
Am Profilstoß die ungefähr 5 cm lange flexible Fugenschlaufe
überlappend anordnen. Die Überlappung muss so ausgeführt werden,
dass kein Wasser hinter das Profil geführt wird.
6. Profil fachgerecht kürzen
Profile bei Bedarf mit einer geeigneten Auflagenschere sauber
und rechtwinkelig ablängen. Gewebe und Kunststoffteile dabei
nicht einreißen oder verformen.
Profilstöße bestimmen die Wasserführung:
Die flexible Fugenschlaufe muss am Stoß etwa 5 cm überlappen.
Stumpf aneinandergelegte, offene oder gegen die Wasserlaufrichtung
überlappte Schlaufen können Wasser hinter die Fassadenbeschichtung
leiten.
Gleichmäßige Fugenbreite sicherstellen
Während der Armierungs- und Putzarbeiten kann ein passend zugeschnittener
Polystyrolstreifen oder ein vergleichbarer geeigneter Abstandhalter in
die Fuge eingesetzt werden. Dadurch bleibt die Fugenbreite über die
gesamte Höhe gleichmäßig.
Der Abstandhalter schützt die flexible Fugenschlaufe gleichzeitig vor
Armierungsmasse, Oberputz und anderen Verschmutzungen. Er darf erst nach
Abschluss der Fassadenarbeiten vorsichtig entfernt werden.
Armierungs- und Oberputzschichten ausführen
Armierung anschließen
Die Flächenarmierung beidseitig systemgerecht an die integrierten
Gewebefahnen des Profils anschließen. Die Fuge und die flexible
Schlaufe dürfen dabei nicht mit Armierungsmasse verschlossen
werden.
Oberputz sauber abziehen
Den Oberputz beidseitig bis an die vorgesehenen Abzugskanten des
Profils heranführen und sauber abziehen. Die Fugenschlaufe muss
frei von Putzresten bleiben.
Verbrauch und Bedarf
Richtverbrauch
Für einen laufenden Meter vertikale Gebäudedehnfuge wird
ungefähr ein laufender Meter Profil benötigt.
Profillänge
Eine Profilstange ist 2,5 m lang. Die benötigte Stückzahl ergibt
sich aus der gesamten Fugenhöhe zuzüglich Zuschnitt und
Profilstößen.
Verschnitt einplanen
Gebäudehöhe, Sockel- und Dachanschlüsse sowie notwendige
Zuschnitte beeinflussen den tatsächlichen Bedarf. Eine passende
Reserve bereits bei der Bestellung berücksichtigen.
Verarbeitungstemperatur und Lagerung
Verarbeitungstemperatur
Während der Verarbeitung und der Trocknungsphase dürfen
Umgebungs- und Untergrundtemperatur nicht unter 5 °C absinken.
Zusätzlich gelten die Bedingungen der verwendeten
Armierungsmasse und Oberputzbeschichtung.
Profile richtig lagern
Die Profile eben, spannungsfrei und vor Regen, Hitze, Frost,
direkter Sonneneinstrahlung sowie mechanischen Belastungen
geschützt lagern und transportieren.
Verformte Profile nicht mehr verwenden:
Gebogene Lagerung, mechanischer Druck oder starke Erwärmung können
Kunststoffteile und Gewebe dauerhaft verformen. Beschädigte Profile
lassen sich nicht mehr fluchtgerecht einbauen und dürfen laut
Hersteller nicht verarbeitet werden.
Häufige Fragen
Ist Typ V für gerade Wandflächen geeignet?
Nein. Typ V ist für vertikale Gebäudedehnfugen in Innenecken
vorgesehen. Für flächenbündige Fugen in geraden Wandflächen wird
Typ E verwendet.
Kann das Profil waagrecht eingebaut werden?
Nein. Das aktuelle technische Merkblatt schließt den
waagrechten Einbau ausdrücklich aus.
Welche Fugenbreiten sind zulässig?
Das Profil ist für Gebäudedehnfugen mit einer Breite von
5 bis 25 mm vorgesehen.
Muss die Fugenschlaufe am Stoß überlappen?
Ja. Die ungefähr 5 cm lange flexible Schlaufe wird überlappend
angeordnet, damit Wasser nicht hinter das Profil gelangen kann.
Darf die Fugenschlaufe verputzt werden?
Nein. Armierungsmasse und Oberputz werden nur bis zu den
Profilkanten geführt. Die flexible Schlaufe muss frei und
beweglich bleiben.
Ist ein Abstandhalter notwendig?
Er wird vom Hersteller empfohlen. Ein Polystyrolstreifen oder
vergleichbarer Abstandhalter hält die Fuge gleichmäßig und
schützt die Schlaufe während der Arbeiten vor Verschmutzung.
Technische Daten
Produkttyp: Gebäudedehnfugenprofil für WDVS
Ausführung: Typ V
Einsatzbereich: vertikale Innenecken
Profillänge: 2,5 lfm
Gewebefahne: 12,5 cm
Fugenbreite: 5–25 mm
Einbau: ausschließlich senkrecht
Verbrauch: ca. 1 lfm je lfm Gebäudefuge
Mindesttemperatur: 5 °C
Witterungsbeständig
UV-beständig
Für alle Dämmstoffdicken geeignet
Mit Abzugskanten für die Oberflächenbeschichtung
Montage- und Systemhinweis:
Das Dehnfugenprofil muss lot- und fluchtgerecht in die
systemzugehörige Armierungsmasse eingebettet werden. Die flexible
Fugenschlaufe darf weder unter Spannung stehen noch durch
Armierungsmasse oder Oberputz verschlossen werden.
Die Funktionsfähigkeit hängt von der korrekten Übernahme der
Gebäudefuge, der passenden Fugenbreite, der richtigen
Profilstoßausbildung und der fachgerechten Einbindung in das
jeweilige Wärmedämm-Verbundsystem ab. Die aktuelle technische
Information und die Systemdetails des Herstellers beachten.
Caparol Dübelstopfen Universaldübel 053 – 500 Stück
Der Caparol Dübelstopfen verschließt die Treibelement- beziehungsweise
Schrauböffnung des Caparol Universaldübels 053. Er wird verwendet, wenn
der Dübelteller oberflächenbündig auf der Dämmstoffoberfläche montiert
wurde.
Der Stopfen wird nach dem vollständigen Setzen und Kontrollieren des
Dübels in die Öffnung eingesetzt. Für versenkt montierte Dübel werden
keine Dübelstopfen, sondern zum Dämmstoff passende Rondellen verwendet.
Funktion
Verschließt die Öffnung über dem Schraubenkopf
Für oberflächenbündig gesetzte Dübel
Wird nach der Dübelmontage eingesetzt
Sauberer Abschluss des Befestigungspunktes
Passend für
Caparol Universaldübel 053
Oberflächenbündige Dübelmontage
Caparol Wärmedämm-Verbundsysteme
Schrauböffnungen des vorgesehenen Dübels
Nicht dafür vorgesehen
Versenkt montierte Universaldübel
Ersatz für Dämmstoffrondellen
Ersatz für einen nicht tragfähigen Dübel
Ausgleich falsch oder zu tief gesetzter Dübel
Beliebige Dübel anderer Bauarten
Stopfen oder Rondelle richtig unterscheiden:
Bei oberflächenbündiger Montage wird nur die Öffnung im Dübelschaft
mit dem Dübelstopfen verschlossen. Bei versenkter Montage wird der
gesamte Dübelteller mit einer zum Dämmstoff passenden Rondelle
abgedeckt.
Was macht den Dübelstopfen besonders?
Passendes Systemzubehör
Form und Abmessung sind auf die Öffnung des Caparol
Universaldübels 053 abgestimmt.
Schnelle Verarbeitung
Nach dem korrekten Setzen des Dübels wird der Stopfen direkt in
die freie Öffnung eingesetzt. Ein zusätzliches Ausschneiden des
Dämmstoffs ist nicht erforderlich.
Geschlossener Befestigungspunkt
Der Stopfen deckt den Schraubenkopf ab und verschließt die
Treibelement-Öffnung vor dem weiteren WDVS-Aufbau.
Passt der Dübelstopfen zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
der Caparol Universaldübel 053 verwendet wird
der Dübelteller oberflächenbündig montiert wird
die Schraube sicher im Untergrund verankert ist
die Öffnung vor dem weiteren Aufbau geschlossen werden soll
ein vollständiger Originalkarton benötigt wird
Zuerst genauer prüfen, wenn …
der verwendete Dübeltyp nicht bekannt ist
der Dübelteller im Dämmstoff versenkt wurde
eine Dämmstoffrondelle vorgesehen ist
der Dübel locker sitzt oder sich die Schraube weiterdreht
die Öffnung beschädigt oder verformt ist
So wird der Dübelstopfen eingesetzt
Dübel vollständig setzen: Den Caparol
Universaldübel 053 entsprechend seiner Technischen Information
oberflächenbündig montieren.
Verankerung kontrollieren: Der Dübelteller muss
plan anliegen und die Schraube sicher im tragenden Untergrund
greifen.
Öffnung prüfen: Die Treibelement-Öffnung muss
sauber, frei und unbeschädigt sein.
Stopfen einsetzen: Den Dübelstopfen gerade in die
Öffnung drücken, bis diese vollständig und sauber verschlossen ist.
Typische Fehler vermeiden
Falsche Montageart
Bei versenkter Dübelmontage reicht ein Stopfen nicht aus. Hier ist
eine zum Dämmstoff passende Rondelle erforderlich.
Dübel vorher nicht kontrolliert
Der Stopfen darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Dübel
locker sitzt. Die sichere Verankerung muss vor dem Verschließen
geprüft werden.
Stopfen beschädigt
Verformte oder beschädigte Stopfen nicht verwenden. Sie können die
vorgesehene Öffnung nicht mehr sauber verschließen.
Bedarf und Verpackung
Ein Stopfen je bündigem Dübel
Für jeden oberflächenbündig gesetzten Caparol Universaldübel 053
wird ein Dübelstopfen benötigt.
Verpackungsinhalt
Ein Karton enthält 500 Dübelstopfen. Universaldübel,
Dämmstoffrondellen und Montagewerkzeuge sind nicht enthalten.
Häufige Fragen
Passt der Stopfen zu jedem Fassadendübel?
Nein. Er ist als Systemzubehör für den oberflächenbündig gesetzten
Caparol Universaldübel 053 vorgesehen.
Wird der Stopfen bei versenkter Montage benötigt?
Nein. Bei versenkter Montage wird der Dübelteller mit einer
passenden Dämmstoffrondelle abgedeckt.
Kann der Stopfen einen lockeren Dübel sichern?
Nein. Der Stopfen verschließt ausschließlich die Öffnung. Die
Befestigungsfunktion übernimmt vollständig der korrekt verankerte
Universaldübel.
Technische Daten
Produkttyp: Dübelstopfen aus EPS
Anwendung: Verschließen der Treibelement-Öffnung
Passend für: Caparol Universaldübel 053
Montageart: oberflächenbündig gesetzter Dübel
Bedarf: ein Stopfen je oberflächenbündigem Dübel
Verpackungsinhalt: 500 Stück
Hersteller-Art.-Nr.: 318404
Dübel und Werkzeug nicht enthalten
Montage- und Systemhinweis:
Der Dübelstopfen besitzt keine tragende Funktion. Er darf erst
eingesetzt werden, nachdem der Caparol Universaldübel 053 vollständig
gesetzt und seine sichere Verankerung kontrolliert wurde. Bei
versenkter Montage ausschließlich die passende Dämmstoffrondelle
verwenden.
Caparol Dübelteller IT 60/5 – 100 Stück
Der Caparol Dübelteller IT 60/5 dient zur mechanischen Befestigung von
Dämmplatten auf geeigneten Holzuntergründen. Seine Auflagefläche mit
60 mm Durchmesser verteilt die Befestigungskraft auf der Dämmplatte.
Die passende Holzschraube ist nicht im Lieferumfang enthalten. Schraubenart
und Schraubenlänge müssen zum Holzbauteil, zur Dämmstoffdicke und zum
vorgesehenen Befestigungsaufbau passen.
Aufbau und Abmessungen
Dübelteller für separate Holzschrauben
Tellerdurchmesser 60 mm
Schraubendurchgangsloch 5,2 mm
100 Stück je Karton
Geeignet für
Befestigung von Dämmplatten
Geeignete, tragfähige Holzuntergründe
Verwendung mit passender Holzschraube
Systemgerecht geplante Befestigungen
Nicht dafür vorgesehen
Verwendung ohne geeignete Holzschraube
Befestigung in Beton oder Mauerwerk
Nicht tragfähige oder beschädigte Holzplatten
Schraubenauswahl nur nach dem Durchgangsloch
Die Holzschraube muss separat ausgewählt werden:
Das 5,2-mm-Durchgangsloch ist ein Maß des Dübeltellers. Es ersetzt
nicht die Prüfung von Schraubendurchmesser, Schraubenlänge und
erforderlicher Einbindetiefe im tragenden Holzbauteil.
Was macht den Dübelteller IT 60/5 besonders?
60-mm-Auflagefläche
Der Teller bildet eine Auflagefläche mit 60 mm Durchmesser auf der
Dämmplatte.
Schraube frei auswählbar
Die Holzschraube kann entsprechend dem vorhandenen Holzbauteil und
der benötigten Befestigungslänge festgelegt werden.
Klares Einsatzgebiet
Die Ausführung IT 60/5 ist zur Dämmplattenbefestigung auf
geeigneten Holzuntergründen vorgesehen.
Passt der Dübelteller zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
Dämmplatten auf einem Holzuntergrund befestigt werden
der Untergrund ausreichend fest und tragfähig ist
eine passende Holzschraube separat ausgewählt wird
ein Tellerdurchmesser von 60 mm benötigt wird
das Befestigungsbild bereits festgelegt wurde
Zuerst genauer prüfen, wenn …
Art oder Stärke des Holzbauteils unbekannt sind
die benötigte Schraubenlänge nicht feststeht
eine vollständige Dübeleinheit gesucht wird
Beton oder Mauerwerk als Untergrund vorliegt
Zweifel an der Tragfähigkeit bestehen
Holzschraube und Montage richtig planen
Untergrund prüfen: Holzart, Materialstärke und
Tragfähigkeit des zur Verankerung vorgesehenen Bauteils bestimmen.
Befestigungslänge ermitteln: Dämmstoffdicke,
vorhandene Zwischenlagen und die erforderliche Einbindetiefe der
Schraube berücksichtigen.
Holzschraube auswählen: Nur eine für Untergrund
und Befestigungsaufbau geeignete Schraube verwenden.
Teller setzen: Den Dübelteller gleichmäßig auf
der Dämmstoffoberfläche aufliegen lassen und die Schraube sicher im
tragenden Holzbauteil verankern.
Typische Fehler vermeiden
Schrauben nicht mitbestellt
Der Karton enthält ausschließlich die Dübelteller. Holzschrauben
gehören nicht zum Lieferumfang.
Lochmaß falsch verstanden
Das 5,2-mm-Maß beschreibt nur die Durchgangsöffnung. Daraus lässt
sich nicht allein die richtige Holzschraube ableiten.
Teller zu tief angezogen
Der Teller soll gleichmäßig aufliegen. Eine zu stark angezogene
Schraube kann den Dämmstoff unnötig eindrücken oder beschädigen.
Bedarf und technische Daten
Produkttyp: Dübelteller
Produktbezeichnung: IT 60/5
Anwendung: Dämmplattenbefestigung auf Holzuntergründen
Tellerdurchmesser: 60 mm
Schraubendurchgangsloch: 5,2 mm
Verpackungsinhalt: 100 Stück
Bedarf: ein Teller je Befestigungspunkt
Holzschrauben: nicht enthalten
Hersteller-Art.-Nr.: 305847
EAN: 4039161000020
Die benötigte Anzahl richtet sich nach dem eingesetzten Dämmsystem und dem
objektspezifischen Befestigungsplan. Eine pauschale Stückzahl je
Quadratmeter wird für den Dübelteller nicht angegeben.
Häufige Fragen
Ist die Holzschraube enthalten?
Nein. Geliefert werden 100 Dübelteller. Die geeigneten
Holzschrauben müssen separat ausgewählt und bestellt werden.
Welche Schraube passt durch das 5,2-mm-Loch?
Das Lochmaß allein genügt nicht zur Auswahl. Die Schraube muss auch
zum Holzuntergrund, zur Dämmstoffdicke und zur erforderlichen
Verankerung passen.
Ist der Teller für Beton oder Mauerwerk geeignet?
Nein. Diese Ausführung wird für die Dämmplattenbefestigung auf
geeigneten Holzuntergründen geführt.
Montage- und Systemhinweis:
Der Dübelteller allein besitzt keine Befestigungsfunktion.
Schraubenauswahl, Einbindetiefe, Telleranzahl und Befestigungsbild
müssen zum verwendeten Dämmsystem und zum vorhandenen Holzuntergrund
passen.
Caparol Dübelteller IT 60/8 – 100 Stück
Der Caparol Dübelteller IT 60/8 dient zur mechanischen Befestigung von
Dämmplatten auf geeigneten Holzuntergründen. Der Teller verteilt die
Befestigungskraft auf einer Auflagefläche mit 60 mm Durchmesser.
Die benötigte Holzschraube ist nicht im Lieferumfang enthalten. Sie muss
passend zum Holzuntergrund, zur Dämmstoffdicke und zum vorgesehenen
Caparol Systemaufbau ausgewählt werden.
Aufbau und Abmessungen
Dübelteller für separate Holzschrauben
Tellerdurchmesser 60 mm
Schraubendurchgangsloch 8,2 mm
100 Stück je Karton
Geeignet für
Befestigung von Dämmplatten
Geeignete tragfähige Holzuntergründe
Verwendung mit passender Holzschraube
Systemgerechte WDVS-Befestigungen
Nicht dafür vorgesehen
Verwendung ohne Holzschraube
Beliebige Schrauben ohne Eignungsprüfung
Nicht tragfähige oder beschädigte Holzplatten
Befestigung in Beton oder Mauerwerk
Die passende Holzschraube ist entscheidend:
Das 8,2-mm-Durchgangsloch bestimmt nicht automatisch die richtige
Schraube. Schraubenart, Schraubenlänge und Einbindetiefe müssen zum
tragenden Holzbauteil, zur Dämmstoffdicke und zum freigegebenen
Systemaufbau passen.
Was macht den Dübelteller IT 60/8 besonders?
60-mm-Auflagefläche
Der Teller besitzt einen Außendurchmesser von 60 mm und bildet
damit die Auflagefläche der Befestigung auf der Dämmplatte.
Separate Schraubenauswahl
Da keine Schraube vormontiert ist, kann die Holzschraube passend
zum vorhandenen Holzbauteil und zur benötigten Befestigungslänge
ausgewählt werden.
Klares Einsatzgebiet
Die Ausführung IT 60/8 ist für die Befestigung von Dämmplatten auf
geeigneten Holzuntergründen vorgesehen.
Passt der Dübelteller zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
Dämmplatten auf Holz befestigt werden
der Holzuntergrund ausreichend tragfähig ist
eine separate geeignete Holzschraube vorgesehen ist
ein Tellerdurchmesser von 60 mm benötigt wird
das Befestigungskonzept bereits festgelegt ist
Zuerst genauer prüfen, wenn …
Art oder Stärke des Holzuntergrunds unbekannt sind
die erforderliche Schraubenlänge nicht feststeht
eine vollständige Dübeleinheit gesucht wird
ein mineralischer Untergrund vorhanden ist
Dübelanzahl oder Befestigungsbild nicht geplant sind
Holzschraube und Befestigung richtig auswählen
Holzuntergrund bestimmen: Art, Stärke und
Tragfähigkeit des tatsächlich zur Verankerung vorgesehenen
Holzbauteils prüfen.
Aufbau berücksichtigen: Dämmstoffdicke und
vorhandene nicht tragende Zwischenlagen bei der Ermittlung der
benötigten Schraubenlänge einbeziehen.
Geeignete Holzschraube festlegen: Nur eine für
Untergrund und System vorgesehene Schraube verwenden. Sie ist
separat zu bestellen.
Befestigung kontrollieren: Der Dübelteller muss
gleichmäßig auf der Dämmstoffoberfläche aufliegen und die Schraube
sicher im tragenden Holzbauteil greifen.
Typische Fehler vermeiden
Schraube nicht mitbestellt
Im Karton befinden sich nur die Dübelteller. Die benötigten
Holzschrauben gehören nicht zum Lieferumfang.
Durchgangsloch falsch interpretiert
Die Öffnung mit 8,2 mm ist ein Abmessungswert des Tellers. Sie
ersetzt nicht die fachliche Auswahl der passenden Holzschraube.
Untergrund nicht geprüft
Zu dünne, beschädigte oder nicht tragfähige Holzbauteile bieten
keine verlässliche Grundlage für die Befestigung.
Bedarf und Verpackung
Ein Teller je Befestigungspunkt
Für jeden vorgesehenen Befestigungspunkt wird ein Dübelteller und
eine passende Holzschraube benötigt.
Keine pauschale Stückzahl je m²
Die erforderliche Anzahl richtet sich nach dem eingesetzten
Dämmsystem und dem objektspezifischen Befestigungsplan.
Häufige Fragen
Ist die Holzschraube enthalten?
Nein. Der Karton enthält ausschließlich 100 Dübelteller. Die
geeigneten Holzschrauben müssen separat ausgewählt werden.
Bedeutet 8,2 mm, dass jede 8-mm-Schraube passt?
Nein. Das Maß beschreibt nur das Durchgangsloch. Die Schraube muss
zusätzlich für den Holzuntergrund und den vollständigen
Befestigungsaufbau geeignet sein.
Ist der Teller für Beton oder Mauerwerk geeignet?
Diese Ausführung ist für die Befestigung von Dämmplatten auf
geeigneten Holzuntergründen vorgesehen.
Technische Daten
Produkttyp: Dübelteller
Produktbezeichnung: IT 60/8
Anwendung: Dämmplattenbefestigung auf Holzuntergründen
Tellerdurchmesser: 60 mm
Schraubendurchgangsloch: 8,2 mm
Verpackungsinhalt: 100 Stück
Holzschraube: nicht enthalten
Hersteller-Art.-Nr.: 305848
EAN: 7612336178037
Montage- und Systemhinweis:
Der Dübelteller allein besitzt keine Verankerungsfunktion. Tragfähigkeit,
Schraubenauswahl, Einbindetiefe, Telleranzahl und Befestigungsbild
müssen für das verwendete Dämmsystem und den vorhandenen Holzuntergrund
festgelegt werden.
Fugenbreite / Fugentiefe x Länge:
3-7 mm / 15 mm x 7,5lfm
Caparol Fugendichtband BG1
Das Caparol Fugendichtband ist ein vorkomprimiertes, selbstexpandierendes
Dichtband für schlagregensichere Anschluss- und Bewegungsfugen im
Hochbau. Es eignet sich besonders für Anschlüsse von
Wärmedämm-Verbundsystemen an Fenster, Türen, Fensterbänke, Profile und
andere angrenzende Bauteile.
Das graue Band besteht aus flexiblem Polyurethan-Weichschaum mit einer
Acrylat-Dispersionsimprägnierung. Nach dem Einbau expandiert es innerhalb
des vorgesehenen Fugenbereichs und dichtet die Fuge durch dauerhafte
Kompression gegen Schlagregen und Luftdurchgang ab.
BG1-Anschlussabdichtung
Schlagregensicher über 600 Pa
Beanspruchungsgruppe BG1
Luftdicht geprüft
Einseitig selbstklebend
Selbstexpandierend
Für innen und außen
Geeignet für
WDVS-Anschlüsse
Fenster- und Türanschlüsse
Fensterbankanschlüsse
Fassaden- und Holzbau
Fertig- und Mauerwerksbau
Anschluss- und Bewegungsfugen
Nicht einfach einsetzen für
Fugen außerhalb des angegebenen Bereichs
Staunässe oder dauerhaft stehendes Wasser
Ungleichmäßige oder stark beschädigte Fugenflanken
Tragende oder statische Verklebungen
Kontakt mit aggressiven Chemikalien
Ungeprüfte Systemdetails
Die passende Bandgröße ist entscheidend:
Die angegebene Fugenbreite beschreibt den Bereich, in dem das
expandierte Band ausreichend komprimiert bleibt. Ein zu kleines Band
kann die Fuge nicht sicher abdichten. Ein zu großes Band lässt sich
nicht fachgerecht einbauen oder kann aus der Fuge herausquellen.
Immer die maximal zu erwartende Fugenbreite und mögliche
Bauteilbewegungen berücksichtigen.
Welche Variante passt zu deiner Fuge?
15/2–4
Bandbreite: 15 mm
Für Fugen von 2 bis 4 mm
Rollenlänge: 12 m
Für schmale, gleichmäßige Anschlussfugen
15/3–7
Bandbreite: 15 mm
Für Fugen von 3 bis 7 mm
Rollenlänge: 7,5 m
Für mittlere Anschlussfugen
15/5–12
Bandbreite: 15 mm
Für Fugen von 5 bis 12 mm
Rollenlänge: 5 m
Für breitere oder stärker schwankende Fugen
Liegt die tatsächliche Fugenbreite zwischen zwei Varianten oder verändert
sie sich entlang des Anschlusses deutlich, muss die Dimensionierung
objektbezogen erfolgen. Bei stark wechselnden Fugenbreiten können
unterschiedliche Bandgrößen innerhalb einer Fuge notwendig sein.
Was macht das Fugendichtband besonders?
Schlagregensicher
Bei korrekter Auswahl und ausreichender Kompression erreicht das
Band eine Schlagregendichtheit von mehr als 600 Pa nach
EN 1027.
Bewegungsfähig
Der flexible Schaum kann begrenzte Fugenbewegungen und
Längenänderungen angrenzender Bauteile ausgleichen, solange das
Band innerhalb seines vorgesehenen Fugenbereichs bleibt.
Auch nachträglich einsetzbar
Durch die vorkomprimierte Lieferform kann das Band bei geeigneter
Fugengeometrie auch in bereits vorhandene Anschlussfugen
eingesetzt werden.
Passt das Fugendichtband zu deinem Anschluss?
Das Produkt passt, wenn …
eine schlagregensichere Anschlussfuge benötigt wird
die Fugenbreite eindeutig gemessen werden kann
die Fugenflanken weitgehend parallel verlaufen
ein WDVS an ein anderes Bauteil anschließt
eine flexible statt starre Abdichtung benötigt wird
das Band ausreichend komprimiert eingebaut werden kann
Zuerst genauer prüfen, wenn …
die Fugenbreite stark schwankt
größere Bauteilbewegungen erwartet werden
die Fuge dauerhaft Wasser ausgesetzt ist
ein geprüftes Fensteranschlusssystem vorgeschrieben ist
Brandschutzanforderungen über B1 hinaus bestehen
die angrenzenden Materialien unbekannt sind
Die Klebeschicht dichtet die Fuge nicht ab:
Die einseitige Selbstklebeschicht dient in erster Linie zur
Montagefixierung. Die eigentliche Dichtwirkung entsteht durch die
kontrollierte Expansion und dauerhafte Kompression des Bandes
zwischen den Fugenflanken.
Untergrund und Fuge vorbereiten
1. Fugenbreite messen
Die Fuge an mehreren Stellen messen. Für die Auswahl ist nicht
nur die kleinste, sondern insbesondere die größte zu erwartende
Fugenbreite entscheidend.
2. Fugenflanken prüfen
Die Fugenflanken müssen eben, trocken und möglichst parallel
verlaufen. Lose Teile, scharfe Ausbrüche oder große
Niveauunterschiede vorher fachgerecht beseitigen.
3. Gründlich reinigen
Staub, Fett, Öl, lose Rückstände und andere haftungsmindernde
Stoffe vollständig entfernen. Rahmenkonstruktionen bei Bedarf
mit einem geeigneten Universalreiniger säubern.
So wird das Fugendichtband eingebaut
1. Anfang abschneiden
Das erste komprimierte Stück der Rolle sauber und rechtwinkelig
abschneiden. Bereits unkontrolliert aufgegangene oder beschädigte
Bandenden nicht einbauen.
2. Schutzpapier lösen
Das Abdeckpapier der Klebeschicht zunächst nur ungefähr
20 bis 30 cm entfernen. So bleibt die Rolle kontrollierbar und
das Band verklebt nicht vorzeitig.
3. Rückversetzt einkleben
Das Band kantenparallel und etwa 1 bis 2 mm hinter der sichtbaren
Bauteilkante einkleben. Dadurch wird ein späteres Herausquellen
über die Anschlusskante vermieden.
4. Abschnittsweise arbeiten
Das Band abschnittsweise an die geeignete Fugenflanke drücken
und zügig weiterarbeiten, bevor es vollständig expandiert.
5. Leicht stauchen
Das Band unter leichter Stauchung verlegen. Es dürfen jedoch
keine Falten oder Knicke entstehen, weil diese einen
Wasserweg durch die Fuge bilden können.
6. Nicht ziehen
Das Fugendichtband niemals dehnen. Ein gedehnt eingebautes Band
kann sich später zurückziehen und dadurch offene oder
unzureichend abgedichtete Bereiche verursachen.
Bei Holzbauten Stauchreserve einplanen:
Das Band etwa 2 bis 3 % länger als die gemessene Fugenlänge
zuschneiden. Der Dämmstoff beziehungsweise das Bauteil wird
anschließend an den Anschluss gepresst und bis zur sicheren
Befestigung in Position gehalten.
Ecken, Stöße und Kreuzfugen richtig ausführen
Ecken
Das Band niemals einfach um eine Ecke ziehen. An jeder Ecke
getrennte Bandstücke verwenden und die Enden unter leichtem
Druck dicht gegeneinander führen.
Stückelungen
Bandenden rechtwinkelig und stumpf gegeneinander legen. Nicht
anschrägen und keinesfalls überlappend verlegen.
Kreuz- und T-Fugen
Zuerst das Band in der durchgehenden senkrechten Fuge verlegen.
Die übrigen Bänder anschließend von außen an dieses Band
heranführen und dicht anstoßen.
Unterschiedliche oder schwierige Fugen
Wechselnde Fugenbreiten
Bei stark wechselnden Breiten unterschiedliche Banddimensionen
verwenden. Die Übergänge stumpf und unter leichtem Druck
gegeneinander stoßen.
Staubige oder feuchte Fugen
Kann die Klebeschicht nicht ausreichend greifen, das Band
vorübergehend an mehreren Stellen mit geeigneten Keilen sichern.
Die Keile nach vollständiger Expansion wieder entfernen.
Helle Beschichtungen
Bei weißen oder transparenten Dichtstoffen und hellen
Beschichtungen vorab eine Verträglichkeitsprüfung an einer
unauffälligen Stelle durchführen.
Temperatur und Expansion
Mindesttemperatur
Material-, Untergrund- und Umgebungstemperatur dürfen während
des Einbaus und der Expansion nicht unter 5 °C liegen.
Warme Bedingungen
Bei höheren Temperaturen expandiert das Band schneller. Bei
Temperaturen über 25 °C das Material auch auf der Baustelle kühl
lagern und erst unmittelbar vor dem Einbau entnehmen.
Kalte Bedingungen
Bei niedrigen Temperaturen öffnet sich das Band langsamer. Alter,
Lagerung und Materialtemperatur beeinflussen ebenfalls die
Expansionsgeschwindigkeit.
Lagerung geöffneter Rollen
Das Band trocken, eben und im komprimierten Zustand bei 1 bis 25 °C
lagern. Einzelrollen müssen vollflächig aufliegen und dürfen nicht
punktuell belastet, geknickt oder seitlich zusammengedrückt werden.
Geöffnete Kartons beschweren, damit die Rollen nicht seitlich aufgehen
beziehungsweise teleskopieren. Eine beschädigte oder bereits
unkontrolliert expandierte Rolle kann nicht mehr zuverlässig verarbeitet
werden.
Verbrauch
Grundverbrauch
Für einen laufenden Meter Anschlussfuge wird ungefähr ein
laufender Meter Fugendichtband benötigt.
Zuschläge einplanen
Verschnitt, Eckausbildungen, Stöße und die bei Holzbauten
erforderliche Stauchreserve erhöhen den tatsächlichen
Materialbedarf.
Praxisempfehlung
Den gesamten Anschluss einschließlich Ecken und Unterbrechungen
vor der Bestellung ausmessen und eine angemessene Reserve
berücksichtigen.
Häufige Fragen
Welche Bandgröße benötige ich?
Die Variante richtet sich nach der tatsächlichen maximalen
Fugenbreite. Für 2–4 mm, 3–7 mm und 5–12 mm stehen
unterschiedliche Bandgrößen zur Verfügung.
Darf das Band gedehnt werden?
Nein. Das Band wird unter leichter Stauchung verlegt. Dehnen kann
später zu Rückzug, offenen Stoßstellen und einer unzureichenden
Abdichtung führen.
Darf das Band um eine Ecke gelegt werden?
Nein. Für jede Seite ein eigenes Bandstück verwenden und die
Enden an der Ecke stumpf sowie unter leichtem Druck
gegeneinanderführen.
Ist das Band wasserdicht?
Es ist bei fachgerechtem Einbau schlagregensicher, aber nicht für
Staunässe, dauerhaftes Untertauchen oder stehendes Wasser
vorgesehen.
Reicht das Band allein für einen Fensteranschluss?
Nicht pauschal. Das Fugendichtband ist eine Komponente eines
geplanten Fugenabdichtungssystems. Weitere innere oder mittlere
Abdichtungsebenen können abhängig vom Anschlussdetail notwendig
sein.
Kann eine Restrolle später verwendet werden?
Ja, solange sie wieder sicher komprimiert, kühl, trocken und
mechanisch unbelastet gelagert wird. Bereits expandierte oder
beschädigte Abschnitte nicht verwenden.
Technische Daten
Produkttyp: vorkomprimiertes Fugendichtband
Material: Polyurethan-Weichschaum
Imprägnierung: Acrylatdispersion
Farbton: Grau
Standardbreite: 15 mm
Beanspruchungsgruppe: BG1
Einseitig selbstklebend
Schlagregendichtheit: über 600 Pa nach EN 1027
Luftdurchlässigkeit: an ≤ 1,0 m³/[h·m·(daPa)2/3]
Wasserdampfdiffusion: sd-Wert ≤ 0,5 m
Temperaturbeständig: −30 bis +90 °C
Brandverhalten: Baustoffklasse B1
Baustoffverträglichkeit nach DIN 18542
Mindestverarbeitungstemperatur: 5 °C
Verbrauch: ca. 1 lfm je lfm Fuge
Lagerung: trocken, eben und geschützt
Lagertemperatur: 1 bis 25 °C
Lagerfähigkeit: 18 Monate ab Produktionsdatum
15/2–4: 12 m je Rolle
15/3–7: 7,5 m je Rolle
15/5–12: 5 m je Rolle
Nicht mit Lösemitteln reinigen
Nicht für Staunässe geeignet
Montage- und Systemhinweis:
Das Fugendichtband darf nicht gedehnt, überlappend verlegt oder um
Ecken gezogen werden. Die Dichtheit hängt von der richtigen
Banddimension, einer ausreichenden Kompression, sauberen
Fugenflanken und der fachgerechten Einbindung in das jeweilige
Anschlussdetail ab.
Das Band nicht mit lösemittelhaltigen oder aggressiven Chemikalien
behandeln. Bei kritischen angrenzenden Baustoffen, hellen
Beschichtungen oder transparenten Dichtstoffen vorab eine
Verträglichkeitsprüfung durchführen. Die aktuelle technische
Information und die Vorgaben des jeweiligen Fassaden- oder
Fenstersystems beachten.
Caparol Fugendichtschaum 750 ml
Caparol Fugendichtschaum ist ein elastischer 1K-PU-Pistolenschaum für
spannungsausgleichende und schlagregensichere Anschlüsse im
Fassadenbereich. Er eignet sich besonders für Verbindungen zwischen
Wärmedämm-Verbundsystemen und angrenzenden Bauteilen, wenn komplizierte
Fugengeometrien, Rundungen oder kleine Radien vorliegen.
Der feuchtigkeitshärtende Schaum besitzt ein hohes Dehn- und
Rückstellvermögen, haftet auf zahlreichen bauüblichen Untergründen und
lässt sich nach der Aushärtung schneiden, überputzen, überstreichen oder
übertapezieren. Empfohlen wird er für Fugenbreiten von 8 bis 20 mm.
Für Fassadenanschlüsse
Für Fugenbreiten von 8 bis 20 mm
Bewegungsaufnahme von ca. ± 15 %
Schlagregendichte Ausführung möglich
Wärmedämmende Schaumstruktur
Für komplexe Geometrien und Radien
Geeignet für
Mauerwerk, Putz und Beton
Holz und Holzfaserplatten
Porenbeton, Ziegel und Klinker
EPS- und XPS-Dämmstoffe
Hart-PVC und geeignete Kunststoffe
Korrosionsgeschützte Metalle
Nicht einfach einsetzen für
Beliebige Risse ohne Prüfung der Ursache
Statische oder tragende Verklebungen
Fugen außerhalb der empfohlenen Breite
Ungeschützte Metallflächen
Bauteile mit höherer Bewegungsaufnahme
Anwendungen mit erhöhten Brandschutzanforderungen
Entscheidend für die Schlagregendichtheit:
Bei einer Fugentiefe von 15 bis 39 mm erreicht der fachgerecht
ausgeführte Anschluss eine Schlagregendichtheit von 450 Pa. Für
600 Pa muss die Fuge möglichst hohlraumfrei und mindestens 40 mm tief
ausgeschäumt werden. Die Angabe gilt nicht unabhängig von
Fugengeometrie, Untergrund und Verarbeitung.
Was macht den Fugendichtschaum besonders?
Beweglicher als Standardschaum
Das Bewegungsvermögen von etwa ± 15 % ermöglicht dem
ausgehärteten Schaum, begrenzte Dehn- und Stauchbewegungen
angrenzender Bauteile aufzunehmen.
Erhöhte UV-Widerstandsfähigkeit
Ein UV-Stabilisator verbessert die Widerstandsfähigkeit gegenüber
Sonnenlicht deutlich. Der Hersteller gibt eine ungefähr zehnmal
höhere UV-Stabilität gegenüber Standard-PU-Schäumen an.
Schnell nachzuarbeiten
Bei geeigneten Bedingungen bildet sich die Haut bereits nach
wenigen Minuten. Ein Schaumstrang mit 2 cm Stärke ist nach etwa
15 bis 20 Minuten schneidbar.
Passt der Fugendichtschaum zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
ein bewegungsfähiger Fassadenanschluss hergestellt wird
die Fuge zwischen 8 und 20 mm breit ist
komplexe Formen oder kleine Radien vorliegen
eine schlagregendichte Ausführung benötigt wird
mit einer professionellen Dosierpistole gearbeitet wird
Zuerst genauer prüfen, wenn …
die Ursache eines Risses nicht bekannt ist
die Fuge breiter als 20 mm ist
größere Bauteilbewegungen erwartet werden
eine brandschutztechnische Klassifizierung verlangt wird
die Fuge Teil eines geprüften Anschlussdetails ist
Untergrund richtig vorbereiten
1. Haftflächen reinigen
Alle Fugenflanken müssen lagestabil, sauber und tragfähig sein.
Staub, Öl, Fett, lose Bestandteile und andere haftungsmindernde
Rückstände vollständig entfernen.
2. Kritische Flächen schützen
Gipshaltige Untergründe bei Bedarf mit Caparol Tiefgrund LF
festigen. Metallflächen benötigen vor dem Befeuchten einen
geeigneten Schutzanstrich gegen Korrosion.
3. Fuge vorfeuchten
Alle Haftflächen unmittelbar vor dem Ausschäumen gleichmäßig mit
Wasser befeuchten. Die Feuchtigkeit wird für eine zuverlässige
Reaktion und eine gleichmäßige Schaumstruktur benötigt.
Fensterbänke vorher befestigen:
Sollen Hohlräume unter Fensterbänken ausgeschäumt werden, müssen die
Fensterbänke zuvor im vorgeschriebenen Abstand mechanisch mit
Mauerankern stabilisiert werden. Der Schaum ersetzt keine notwendige
Befestigung.
So wird Caparol Fugendichtschaum verarbeitet
1. Dose vorbereiten
Die Dose etwa 20 Sekunden kräftig schütteln und anschließend
kopfüber auf die Caparol Dosierpistole schrauben.
Die optimale Dosentemperatur liegt zwischen 10 und 25 °C.
2. Sparsam ausschäumen
Die Pistole so halten, dass die Dose oben und der Dosierhebel
unten liegt. Den Schaum sparsam und als fortlaufenden Strang in
die vorgefeuchtete Fuge einbringen.
Der Schaum expandiert anschließend auf ungefähr das 1,5- bis
2-Fache seines eingebrachten Volumens.
3. Nachfeuchten und aushärten
Den eingebrachten Schaum mit Wasser nachfeuchten. Die ausgehärtete
Fuge soll möglichst vollständig und ohne größere Hohlräume
ausgefüllt sein.
Verformungsempfindliche Bauteile bis zur vollständigen
Durchhärtung ausreichend abstützen.
Überstehenden Schaum nacharbeiten
Über die Bauteil- oder Dämmplattenkante hervorquellenden Schaum erst nach
vollständiger Aushärtung bearbeiten. Anschließend mit einem scharfen
Messer bündig abschneiden, damit eine ebene Grundlage für Putz,
Armierung oder weitere Beschichtungen entsteht.
Frische Schaumspritzer sofort mit Caparol Reiniger entfernen. Vorher an
empfindlichen Kunststoffen, Lacken und Metallen prüfen, ob der
acetonhaltige Reiniger die Oberfläche angreift. Ausgehärteter PU-Schaum
kann nur noch mechanisch entfernt werden.
Ergiebigkeit und Ausdehnung
Ausbeute
Eine Dose mit 750 ml ergibt bei freier Ausschäumung und
geeigneten Bedingungen ungefähr 35 Liter ausgehärteten Schaum.
Expansion
Der frische Schaum vergrößert sein Volumen ungefähr um den Faktor
1,5 bis 2. Zu viel Material kann angrenzende Bauteile belasten
oder unnötig aus der Fuge austreten.
Praxisverbrauch
Die tatsächlich erreichbare Fugenlänge hängt von Fugenbreite,
Fugentiefe, Temperatur, Feuchtigkeit, Dosierung und vorhandenen
Hohlräumen ab.
Verarbeitung und Aushärtung
Dosentemperatur
Zulässig: 5 bis 35 °C
Optimal: 10 bis 25 °C
Dose nicht überhitzen
Vor Gebrauch kräftig schütteln
Umgebungstemperatur
Zulässig: 0 bis 35 °C
Optimal: 10 bis 25 °C
Untergrund muss frostfrei sein
Fuge vor- und nachfeuchten
Zeiten bei 20 °C
Hautbildung nach ca. 6–8 Minuten
Bei 2 cm Stärke schneidbar nach ca. 15–20 Minuten
Kälte verzögert die Aushärtung
Zu wenig Feuchtigkeit verschlechtert die Reaktion
Häufige Fragen
Ist das ein normaler Montageschaum?
Nein. Der Fugendichtschaum ist speziell für elastische und
schlagregensichere Fassadenanschlüsse entwickelt. Für reine
Dämmplattenfugen oder große Hohlräume können andere Schäume
besser geeignet sein.
Muss die Fuge wirklich befeuchtet werden?
Ja. Der einkomponentige PU-Schaum benötigt Feuchtigkeit zum
Aushärten. Vor- und Nachfeuchten verbessern Reaktion, Ausbeute und
Schaumstruktur.
Ist der Schaum dauerhaft UV-beständig?
Er besitzt eine deutlich verbesserte UV-Widerstandsfähigkeit
gegenüber gewöhnlichem PU-Schaum. Das ersetzt jedoch nicht die
fachgerechte Einbindung in das vorgesehene Fassaden- und
Anschlussdetail.
Technische Daten
Produkttyp: feuchtigkeitshärtender 1K-PU-Schaum
Gebindegröße: 750 ml
Farbton: Blau
Empfohlene Fugenbreite: 8–20 mm
Bewegungsvermögen: ca. ± 15 %
Brandverhalten: EN 13501-1, Klasse E
Freie Ausbeute: ca. 35 Liter
Rohdichte: ca. 15–20 kg/m³
Wärmeleitfähigkeit: ca. 0,035 W/mK
Wasserdampfdiffusionswiderstand µ: 12,4
Temperaturbeständig: −40 bis +80 °C
Kurzzeitig temperaturbeständig bis +120 °C
Gefahr
H222 Extrem entzündbares Aerosol. H229 Behälter steht unter Druck:
Kann bei Erwärmung bersten. H315 Verursacht Hautreizungen.
H317 Kann allergische Hautreaktionen verursachen. H319 Verursacht
schwere Augenreizung. H332 Gesundheitsschädlich bei Einatmen.
H334 Kann bei Einatmen Allergie, asthmaartige Symptome oder
Atembeschwerden verursachen. H335 Kann die Atemwege reizen.
H351 Kann vermutlich Krebs erzeugen. H373 Kann die Organe schädigen
bei längerer oder wiederholter Exposition. H412 Schädlich für
Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung.
Von Hitze, heißen Oberflächen, Funken, offenen Flammen und anderen
Zündquellen fernhalten. Nicht rauchen. Nicht gegen offene Flammen
sprühen. Dose auch nach Gebrauch nicht durchstechen oder verbrennen.
Nur im Freien oder in gut belüfteten Bereichen verwenden. Dampf und
Aerosol nicht einatmen. Schutzhandschuhe, Schutzkleidung sowie Augen-
und Gesichtsschutz tragen. Vor Sonnenbestrahlung schützen und nicht
Temperaturen über 50 °C aussetzen.
Schulungspflicht:
Vor der industriellen oder gewerblichen Verwendung muss eine
angemessene Diisocyanat-Schulung erfolgt und dokumentiert sein.
Maßgeblich sind das aktuelle Sicherheitsdatenblatt und das Etikett
der gelieferten Dose. Österreichische Vergiftungsinformationszentrale:
+43 1 406 43 43.
Caparol Gewebe 645 Glasgewebe 55 m²
Caparol Gewebe 645 ist ein alkalibeständiges Textilglasgitter zur
Herstellung bewehrter Unterputze in Wärmedämm-Verbundsystemen. Es wird
vollständig in die systemzugehörige Armierungsmasse eingebettet und
unterstützt eine gleichmäßige Verteilung von Spannungen innerhalb der
Armierungsschicht.
Das schiebefeste und hoch zugfeste Glasfasergewebe eignet sich außerdem
für systemgerechte Armierungsschichten bei Fassadenrenovierungen auf
rissigen Untergründen. Die Rolle ist 1,10 m breit, 50 m lang und enthält
insgesamt 55 m² orangefarbenes Armierungsgewebe.
Systemgeprüftes Armierungsgewebe
Alkalibeständiges Textilglasgitter
Schiebefest und hoch zugfest
Weichmacherfrei
Maschenweite zwischen 3 und 5 mm
Geprüft nach EAD 040016-00-0404
Geeignet für
Caparol Wärmedämm-Verbundsysteme
Armierte Unterputzschichten
Fassadenrenovierungen
Armierung auf rissigen Untergründen
Manuelle und maschinelle Verarbeitung
Waagrechte und senkrechte Gewebeverlegung
Nicht dafür vorgesehen
Lose Verlegung ohne Armierungsmasse
Direktes Befestigen auf Dämmplatten
Überbrückung von Gebäudedehnfugen
Sanierung aktiver konstruktiver Risse
Ersatz einer fachgerechten Untergrundsanierung
Beliebige Verwendung außerhalb geprüfter Systeme
Armierungsgewebe verhindert nicht automatisch jeden Riss:
Das Gewebe verteilt Spannungen innerhalb einer fachgerecht
ausgeführten Armierungsschicht. Bewegende Gebäudefugen, aktive
konstruktive Risse, ungeeignete Untergründe oder fehlerhaft montierte
Dämmplatten können dadurch nicht dauerhaft saniert werden.
Was macht Caparol Gewebe 645 besonders?
Alkalibeständig
Das Glasfasergewebe ist für die Einbettung in alkalische,
mineralische Armierungsmassen ausgelegt. Dadurch bleiben seine
vorgesehenen mechanischen Eigenschaften innerhalb des
Systemaufbaus erhalten.
Schiebefeste Maschen
Die Maschen bleiben beim Zuschneiden, Einlegen und Glätten
formstabil. Dadurch lässt sich das Gewebe gleichmäßig und ohne
größere Verformungen in die Armierungsmasse einarbeiten.
Hohe Zugfestigkeit
Das Gewebe unterstützt die Armierungsschicht bei der Aufnahme
und Verteilung auftretender Spannungen. Die Gesamtleistung hängt
jedoch vom vollständigen Systemaufbau ab.
Passt das Glasgewebe zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
eine bewehrte WDVS-Unterputzschicht hergestellt wird
eine passende Caparol Armierungsmasse verwendet wird
die Bahnen mindestens 10 cm überlappt werden können
das Gewebe vollständig eingebettet werden kann
eine systemgerechte Fassadenrenovierung ausgeführt wird
55 m² Rolleninhalt sinnvoll verarbeitet werden können
Zuerst genauer prüfen, wenn …
aktive oder konstruktive Risse vorliegen
Gebäudedehnfugen überquert werden
erhöhte Stoß- oder Schlagbelastungen bestehen
das verwendete Fassadensystem nicht bekannt ist
die vorhandene Armierungsmasse systemfremd ist
der Untergrund feucht oder nicht tragfähig ist
Das Gewebe ist nur ein Bestandteil des Systems:
Dämmstoff, Befestigung, Armierungsmasse, Gewebelage, Schichtdicke,
Grundierung und Oberputz müssen aufeinander abgestimmt sein.
Systemfremde Kombinationen können die geprüften Eigenschaften des
Wärmedämm-Verbundsystems verändern.
Rolle, Abmessungen und Flächenleistung
Rollenbreite
Die Gewebebahn ist 110 cm breit. Die zusätzliche Breite
erleichtert die vorgeschriebene Überlappung benachbarter Bahnen.
Rollenlänge
Eine Rolle enthält 50 laufende Meter Glasgewebe. Bei 1,10 m
Breite ergibt das insgesamt 55 m² Materialfläche.
Fertige Armierungsfläche
Bei einem Verbrauch von 1,1 m² Gewebe je m² Fassadenfläche
reicht eine Rolle rechnerisch für ungefähr 50 m² fertige
Armierungsfläche.
Zuschnitte, Fenster- und Türöffnungen, Gebäudeecken, Detailarmierungen
und zusätzlicher Verschnitt können den tatsächlichen Bedarf verändern.
Die Fassadenfläche deshalb vollständig einschließlich aller Anschlüsse
und Überlappungen planen.
Untergrund und Armierung vorbereiten
1. Fläche kontrollieren
Dämmplatten beziehungsweise Renovierungsuntergrund müssen fest,
trocken, eben und für den vorgesehenen Systemaufbau geeignet
sein. Offene Fugen, Versätze und lose Bereiche vorher
fachgerecht beseitigen.
2. Detailprofile montieren
Kantenschutz-, Anschluss-, Tropfkanten- und andere
systemzugehörige Profile vor der Flächenarmierung fachgerecht
einbauen und deren Gewebefahnen vollständig einbetten.
3. Bahnen zuschneiden
Die benötigten Gewebebahnen vor Beginn passend zuschneiden.
Dabei mindestens 10 cm Überlappung an allen Bahn- und
Profilanschlüssen einplanen.
So wird das Glasgewebe eingebettet
1. Armierungsmasse auftragen
Die systemzugehörige Armierungsmasse vollflächig in
Gewebebahnbreite auftragen. Zunächst ungefähr zwei Drittel der
vorgeschriebenen Mindestschichtdicke vorlegen.
2. Gewebe einlegen
Das zugeschnittene Glasgewebe unmittelbar in die noch frische
Armierungsmasse einlegen. Die Bahn spannungsfrei, gerade und
ohne Falten ausrichten.
3. Gleichmäßig einarbeiten
Das Gewebe mit einer geeigneten Glättkelle vollständig in die
Masse eindrücken. Falten, Blasen, Hohlstellen und hochstehende
Gewebekanten vermeiden.
4. Bahnen überlappen
Benachbarte Bahnen an allen Stößen mindestens 10 cm
überlappend anordnen. Die Überlappung muss vollständig in
Armierungsmasse eingebettet sein.
5. Nass in nass überspachteln
Unmittelbar anschließend weitere Armierungsmasse nass in nass
auftragen und die vorgeschriebene Gesamtschichtdicke
herstellen.
6. Oberfläche glätten
Die Armierungsschicht gleichmäßig abziehen. Das Gewebe muss
vollständig von Armierungsmasse überdeckt sein und darf nicht
frei an der Oberfläche liegen.
Gewebe niemals auf die trockene Fläche legen und nur überspachteln:
Das Glasgewebe muss in eine vollflächig vorgelegte, frische
Armierungsmasse eingebettet werden. Eine lediglich oberflächliche
Überdeckung erzeugt keine fachgerechte Armierungsschicht.
Die richtige Gewebelage
Nach dem Einlegen wird nass in nass so viel Armierungsmasse aufgetragen,
dass das Gewebe – abhängig vom eingesetzten System – mit ungefähr der
Hälfte beziehungsweise einem Drittel der gesamten Schichtdicke
überdeckt ist.
Die genaue Lage des Gewebes und die vorgeschriebene Gesamtschichtdicke
richten sich nach der verwendeten Armierungsmasse und dem jeweiligen
Wärmedämm-Verbundsystem. Die Gewebelage darf deshalb nicht pauschal nur
nach Augenmaß festgelegt werden.
Das Gewebe darf nicht sichtbar bleiben:
Sichtbare Maschen, trockene Gewebestellen oder unmittelbar an der
Oberfläche liegendes Glasgewebe zeigen eine unzureichende
Einbettung. Vor dem Erhärten ausreichend Armierungsmasse
nacharbeiten.
Senkrechte oder waagrechte Verlegung
Senkrechte Bahnen
Das Gewebe kann klassisch in senkrechten Bahnen verarbeitet
werden. Die Bahnen von oben nach unten ausrichten und an den
seitlichen Stößen mindestens 10 cm überlappen.
Waagrechte Bahnen
Eine waagrechte Verlegung entlang der Gerüstlagen ist ebenfalls
möglich und kann insbesondere bei maschinell aufgetragener
Armierungsmasse sinnvoll sein.
Auch bei waagrechter Verarbeitung müssen sämtliche Bahnanschlüsse
mindestens 10 cm überlappt und vollständig in die Armierungsmasse
eingebettet werden.
Anschlüsse an Profile und Detailgewebe
Kantenschutzprofile
Das Flächengewebe auf beiden Seiten mindestens 10 cm über die
bereits eingebetteten Gewebeschenkel des Kantenschutzes führen.
Anschlussprofile
An Fenster-, Tür- und anderen Anschlussprofilen die
vorgeschriebene Gewebeüberlappung des jeweiligen Profils
vollständig einhalten.
Detailarmierungen
Zusätzliche Diagonal-, Eck- oder Sonderarmierungen entsprechend
der Verarbeitungsrichtlinie des eingesetzten Fassadensystems
ausführen.
Häufige Verarbeitungsfehler
Zu geringe Überlappung
Überlappen sich die Bahnen weniger als 10 cm, entsteht ein
geschwächter Übergang innerhalb der Armierungsschicht.
Falten und Blasen
Falten, Luftblasen oder hochstehende Bahnkanten verhindern eine
gleichmäßige Gewebelage und können sich später in der
Fassadenoberfläche abzeichnen.
Gewebe liegt auf der Oberfläche
Eine zu dünne Überdeckung schützt das Gewebe nicht ausreichend
und entspricht nicht der vorgeschriebenen Lage innerhalb der
Armierungsschicht.
Trockene Einbettung
Wird das Gewebe auf bereits angezogene Armierungsmasse gelegt,
verbindet es sich nicht mehr ausreichend mit der vollständigen
Schicht.
Falsche Schichtdicke
Zu dünne oder ungleichmäßige Armierungsschichten verändern die
vorgesehene Gewebelage und können die Systemleistung
beeinträchtigen.
Gewebe auf Spannung
Das Gewebe nicht straff ziehen oder verformen. Es wird
spannungsfrei in die frische Armierungsmasse eingelegt und
flächig geglättet.
Verbrauch und Reichweite
Rolleninhalt
55 m² Glasgewebe je Rolle.
Abmessung: 1,10 × 50 m.
Richtverbrauch
Ca. 1,1 m² Gewebe je m² Armierungsfläche.
Darin ist die reguläre Bahnüberlappung berücksichtigt.
Rechnerische Reichweite
Eine Rolle reicht rechnerisch für ungefähr 50 m² fertige
Armierungsfläche.
Zusätzliche Detailarmierungen und Verschnitt nicht enthalten.
Verarbeitungstemperatur
Mindestens 5 °C
Während der Verarbeitung und der anschließenden Trocknungsphase
dürfen Umgebungs- und Untergrundtemperatur hinsichtlich der
verwendeten Armierungsmasse nicht unter 5 °C absinken.
Armierungsmasse ist maßgeblich
Zusätzlich gelten die Temperatur-, Witterungs- und
Trocknungsvorgaben der tatsächlich eingesetzten
Armierungsmasse. Diese können über die reine Mindestangabe des
Glasgewebes hinausgehen.
Lagerung und Transport
Die Rolle eben und spannungsfrei lagern. Vor direkter und anhaltender
Sonneneinstrahlung, Aufheizung sowie mechanischen Belastungen schützen.
Die Rolle nicht knicken, quetschen oder unter schweren Gegenständen
lagern. Beschädigte, stark verformte oder ausgefranste Gewebebahnen
können sich nicht mehr gleichmäßig in die Armierungsmasse einarbeiten
lassen.
Rollen vor direkter Sonne schützen:
Anhaltende Sonneneinstrahlung kann die Rolle stark aufheizen und
verformen. Das Gewebe bis zur Verarbeitung trocken, eben und
mechanisch geschützt lagern.
Häufige Fragen
Wie groß ist eine Rolle?
Die Rolle ist 1,10 m breit und 50 m lang. Der gesamte
Materialinhalt beträgt 55 m².
Wie viel Fläche kann armiert werden?
Bei 1,1 m² Verbrauch je m² reicht eine Rolle rechnerisch für
ungefähr 50 m² fertige Armierungsfläche.
Wie breit muss die Überlappung sein?
Benachbarte Gewebebahnen müssen an sämtlichen Stößen mindestens
10 cm überlappen.
Kann das Gewebe waagrecht verlegt werden?
Ja. Eine Verlegung entlang der Gerüstlagen ist insbesondere bei
maschineller Verarbeitung möglich. Die 10-cm-Überlappung bleibt
verpflichtend.
Muss das Gewebe vollständig überdeckt sein?
Ja. Es muss vollständig in der Armierungsmasse liegen und darf
nach dem Glätten nicht sichtbar an der Oberfläche verbleiben.
Kann es direkt auf die Dämmplatte getackert werden?
Nein. Das Gewebe wird faltenfrei in die vollflächig vorgelegte
frische Armierungsmasse eingebettet und nicht mechanisch auf der
Dämmplatte befestigt.
Technische Daten
Produkttyp: Textilglasgitter zur Armierung
Produktbezeichnung: Gewebe 645
Anwendung: Wärmedämm-Verbundsysteme
Zusätzliche Anwendung: Fassadenrenovierung
Farbton: Orange
Rollenbreite: 110 cm
Rollenlänge: 50 lfm
Rolleninhalt: 55 m²
Flächenbezogene Masse: über 145 g/m²
Maschenweite: zwischen 3 und 5 mm
Eigenschaften: alkalibeständig und schiebefest
Hoch zugfest
Weichmacherfrei
Systemprüfung: EAD 040016-00-0404
Gewebeüberlappung: mindestens 10 cm
Verbrauch: ca. 1,1 m²/m²
Rechnerische Reichweite: ca. 50 m² je Rolle
Mindesttemperatur: 5 °C
Senkrechte oder waagrechte Verlegung möglich
Lagerung: eben und spannungsfrei
Vor direkter Sonneneinstrahlung schützen
Vor Aufheizung schützen
Vor mechanischer Belastung schützen
Artikelnummer laut Hersteller: 974883
Verarbeitungs- und Systemhinweis:
Die systemzugehörige Armierungsmasse zunächst vollflächig in
Gewebebahnbreite vorlegen. Das Glasgewebe faltenfrei einlegen,
mindestens 10 cm überlappen und unmittelbar nass in nass vollständig
mit Armierungsmasse überdecken.
Schichtdicke und genaue Gewebelage richten sich nach der verwendeten
Armierungsmasse und dem jeweiligen Wärmedämm-Verbundsystem. Für
Arbeitsschutz, Kennzeichnung und Entsorgung sind zusätzlich die
Vorgaben der eingesetzten Armierungsmasse maßgeblich.
Caparol Gewebeanschlussleiste 3D Universal Plus 2,55 m
Die Caparol Gewebeanschlussleiste 3D Universal Plus ist ein
selbstklebendes Anschlussprofil für schlagregensichere Übergänge von
Wärmedämm-Verbundsystemen an Fenster- und Türrahmen.
Eine flexible TPE-Membran entkoppelt die Putzschale vom angrenzenden
Rahmen und ermöglicht eine dreidimensionale Bewegungsaufnahme der
Anforderungsklasse III. Das integrierte Glasgewebe wird in die
Armierungsmasse eingebettet und schafft einen systemgerechten Übergang
zur Flächenarmierung.
Anschlussklasse III
Dreidimensionale Bewegungsaufnahme
Keine starre Verbindung zur Putzschale
Schlagregendicht nach DIN EN 1027
Auch bei 3,5 mm Dehnung geprüft
Flexibler Anschluss ohne Verschraubung
UV-beständig
Geeignet für
Fensterrahmen
Türrahmen
Fenster- und Türlaibungen
Neubau und Sanierung
Wärmedämm-Verbundsysteme
Stärker beanspruchte Anschlussdetails
Nicht ungeprüft einsetzen
Auf losen oder beweglichen Rahmen
Auf fettigen oder staubigen Oberflächen
Ohne vorherige Klebeprobe
Auf stark unebenen Klebeflächen
Bei fehlender Klebehaftung
Für Rollladen-Führungsschienen
Die Leiste befestigt weder Fenster noch Türen:
Fenster- und Türrahmen müssen bereits fachgerecht, ausreichend steif
und nach dem aktuellen Stand der Technik montiert sein. Die
Gewebeanschlussleiste stellt ausschließlich den bewegungsfähigen
Anschluss zwischen Rahmenkonstruktion und WDVS-Putzsystem her.
Was macht die 3D Universal Plus besonders?
Flexible TPE-Membran
Die Membran befindet sich an der Vorderseite des Profils und ist
kraftschlüssig mit den Kunststoffteilen verschweißt. Sie
entkoppelt Bewegungen zwischen Rahmen und Putzsystem.
Geschützte Wasserführung
Die Membrankonstruktion verhindert bei korrekter Verarbeitung,
dass Schlagregen innerhalb der Leiste hinter die
Fassadenbeschichtung geführt wird.
Sauberer Putzabschluss
Der erhöhte und gelochte Profilsteg wird stabil in den armierten
Unterputz eingebunden. Der Abzugsteg ermöglicht anschließend
eine gerade, definierte Putzkante.
Systemgerechtes Glasgewebe
Das am Profil befestigte Glasgewebe entspricht dem Gewebe der
Flächenarmierung. Dadurch wird kein systemfremdes
Armierungsmaterial in den Anschluss eingebracht.
Abtrennbare Schutzlasche
An der äußeren Lasche kann während der Fassadenarbeiten eine
Abdeckfolie befestigt werden. Nach der Endbeschichtung wird die
Lasche an der vorgesehenen Sollbruchstelle entfernt.
Gewebeüberstand am Stoß
Der einseitige 10-cm-Gewebeüberstand verbessert die
Armierung im Bereich unvermeidbarer Profilstöße und vermindert
dort das Risiko von Spannungsrissen.
Passt die Anschlussleiste zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
ein WDVS an einen Fenster- oder Türrahmen anschließt
Bewegungen in mehreren Richtungen erwartet werden
Anforderungsklasse III benötigt wird
eine schlagregensichere Anschlussausbildung geplant ist
der Rahmen eine tragfähige Klebefläche bietet
eine positive Klebeprobe durchgeführt werden kann
Eine andere Lösung prüfen, wenn …
keine ausreichende Klebehaftung hergestellt werden kann
die Rahmenoberfläche stark uneben ist
größere Bewegungen als im geplanten Detail auftreten
an eine Rollladen-Führungsschiene angeschlossen wird
der Anschluss erst nach der Dämmung montiert werden muss
das Fassadensystem nicht eindeutig bestimmt ist
Universal Plus und Rollladenprofil nicht verwechseln:
Die 3D Universal Plus wird direkt auf geeignete Fenster- und
Türrahmen geklebt. Für den seitlichen Anschluss an
Rollladen-Führungsschienen ist das dafür konstruierte
Caparol Rollladen-Anschlussprofil 3D PLUS vorgesehen.
Welches 3D-Anschlussprofil wird benötigt?
3D Universal Plus
Selbstklebende Ausführung für tragfähige und nachweislich
ausreichend klebefähige Fenster- und Türrahmen.
3D Neo-Plus
Alternative mit vorkomprimiertem Dichtband für Untergründe, auf
denen keine zuverlässige direkte Verklebung möglich ist oder
größere Ausgleichsbewegungen erwartet werden.
Fugendichtband
Bei geeigneter Fugengeometrie kann ein vorkomprimiertes,
selbstexpandierendes Fugendichtband eine alternative
schlagregensichere Anschlusslösung bilden.
Rahmen und Klebefläche vorbereiten
1. Rahmenbefestigung prüfen
Die Rahmenkonstruktion muss fachgerecht und ausreichend steif
befestigt sein. Unzulässige Bewegungen dürfen nicht über das
Anschlussprofil aufgenommen werden müssen.
2. Klebefläche kontrollieren
Die Oberfläche muss eben, trocken, staubfrei, fettfrei und frei
von Trennmitteln, Pflegemitteln sowie anderen
haftungsmindernden Rückständen sein.
3. Gründlich reinigen
Den Rahmen vor der Montage mit Caparol Universalreiniger
säubern. Den Reiniger zuvor an einer später nicht sichtbaren
Stelle auf Materialverträglichkeit prüfen.
Besondere Rahmenoberflächen vorher abstimmen:
Lackierungen, Holzlasuren, Pulverbeschichtungen und bestimmte
Kunststoffoberflächen können eine geringe Oberflächenenergie
besitzen. In Zweifelsfällen die Vorbereitung mit dem Fenster- oder
Türhersteller abstimmen und die Klebeprobe besonders sorgfältig
ausführen.
Die vorgeschriebene Klebeprobe
1. Probestück vorbereiten
Ein ungefähr 10 cm langes Stück der vorgesehenen Leiste an
einer verdeckten und vollständig gereinigten Stelle des Rahmens
aufkleben.
2. Kräftig andrücken
Das Probestück vollflächig und mit starkem Anpressdruck
befestigen. Der Anpressdruck entscheidet wesentlich über die
spätere Klebekraft.
3. Nach zehn Minuten abziehen
Das Profilstück nach ungefähr zehn Minuten abziehen und das
Bruchbild des Schaumdichtbandes sowie die Klebekontaktfläche
kontrollieren.
Positive Klebeprobe
Die Prüfung ist bestanden, wenn der Bruch im Schaumdichtband
erfolgt, die Kontaktfläche durchgehend ist und mindestens
80 % der vorgesehenen Klebefläche erreicht werden.
Negative Klebeprobe
Löst sich das Klebeband unmittelbar vom Rahmen, ist die Haftung
unzureichend. Eine Montage ohne weitere Vorbereitung ist dann
nicht zulässig.
Klebeprobe dokumentieren:
Der Hersteller empfiehlt eine Fotodokumentation. Dadurch kann
später nachvollzogen werden, auf welchem Untergrund, mit welcher
Vorbereitung und mit welchem Ergebnis die Haftungsprüfung
durchgeführt wurde.
Was tun bei unzureichender Haftung?
Caparol Primerstift
Schlecht anhaftende Lack-, Lasur-, Pulver- oder
Kunststoffoberflächen mit dem dafür vorgesehenen
Caparol Primerstift vorbehandeln.
Nach ausreichender Ablüftzeit muss die Klebeprobe erneut
durchgeführt werden.
Alternative Anschlusslösung
Kann auch nach fachgerechter Vorbereitung kein tragfähiger
Klebeverbund erzielt werden, darf die Universal Plus nicht
eingesetzt werden. In diesem Fall ist eine geeignete
schlagregensichere Alternative zu planen.
Profil vorbereiten und montieren
1. Anschluss anzeichnen
Die geplante Anschlusskante exakt ausmessen und am Fenster- oder
Türrahmen geradlinig anzeichnen.
2. Leiste ablängen
Das Profil mit einer geeigneten Amboss- beziehungsweise
Leistenschere sauber und rechtwinkelig auf die benötigte Länge
kürzen.
3. Gewebeüberstand erhalten
Bei jedem unvermeidbaren Profilstoß muss einmal der
10-cm-Gewebeüberstand vollständig erhalten bleiben.
4. Schutzstreifen entfernen
Den Abdeckstreifen des weißen selbstklebenden Dichtbandes erst
unmittelbar vor der Montage entfernen. Die Klebefläche danach
nicht mehr berühren.
5. Spannungsfrei ausrichten
Die Leiste entlang der Markierung ansetzen und ohne Dehnung,
Verwindung oder Spannung auf den vorbereiteten Rahmen kleben.
6. Kräftig anpressen
Das gesamte Profil kräftig und gleichmäßig andrücken. Nur ein
ausreichender Anpressdruck stellt die vorgesehene Endhaftung
des selbstklebenden Dichtbandes sicher.
Erst unmittelbar vor der Dämmplattenmontage verkleben:
Eine längere Vormontage oder starke Aufheizung des Rahmens kann den
Profilverbund beeinträchtigen. Die Anschlussleiste daher erst kurz
vor dem Verkleben der Dämmplatten montieren.
Dämmplatten anschließen
Die Dämmplatten nach der Profilmontage so verlegen, dass sie bündig und
ohne offene Fuge am Leistensteg anliegen. Die Leiste darf dabei weder
verschoben noch unter Spannung gesetzt werden.
Klebemörtel darf nicht unkontrolliert zwischen Rahmen und Profil oder in
die bewegungsfähige Anschlusszone gelangen.
Fenster und Türen während der Arbeiten schützen
Die abtrennbare ProfilLasche besitzt einen zusätzlichen Klebestreifen.
An diesem kann eine geeignete Abdeckfolie befestigt werden, um Rahmen und
Verglasung während der Armierungs- und Putzarbeiten zu schützen.
Schutzfolie und Lasche bis zum vollständigen Auftrag der
Endbeschichtung am Profil belassen. Erst danach vorsichtig entlang der
vorgesehenen Sollbruchstelle abtrennen.
Glasgewebe und Armierung einarbeiten
1. Dämmung trocknen lassen
Das Profilgewebe erst nach ausreichender Trocknung der
verklebten Dämmplatten in die systemzugehörige Armierungsmasse
einbetten.
2. Satt einbetten
Das Glasgewebe vollständig und faltenfrei in die frische
Armierungsmasse einarbeiten. Es darf nicht sichtbar an der
Oberfläche liegen bleiben.
3. Am Abzugsteg abschließen
Den armierten Unterputz bis an den vorgesehenen Abzugsteg
heranführen und dort geradlinig und sauber abziehen.
Spätestens nach vier Tagen armieren:
Das Gewebe der verklebten Anschlussleiste muss spätestens vier Tage
nach der Profilmontage in die Armierungsmasse eingebettet werden.
Eine längere ungeschützte Standzeit ist nicht vorgesehen.
Erforderliche Gewebeüberlappung
In der Laibung
Das Laibungsgewebe muss den Gewebestreifen des Anschlussprofils
um mindestens 10 cm überlappen.
In der Flächenarmierung
Auch das anschließend eingearbeitete Flächengewebe muss
mindestens 10 cm über den Profilgewebestreifen geführt werden.
Im Profilstoßbereich
Den 10-cm-Gewebeüberstand vollständig und satt in die
Armierungsmasse einarbeiten und das Anschlussgewebe bis an den
Abzugsteg heranführen.
Profilstöße möglichst vermeiden
Ganze Profilstangen verwenden
Anschlüsse möglichst mit einer durchgehenden Leiste ohne
Unterbrechung ausführen. Dadurch wird das Rissrisiko im
Anschlussbereich vermindert.
Stoß im oberen Drittel
Ist ein Stoß unvermeidbar, soll dieser im oberen Drittel des
Fenster- oder Türanschlusses liegen.
Keine Rissgarantie am Stoß
Auch bei fachgerechter Gewebeüberlappung kann eine vollständige
Rissfreiheit im Bereich eines Profilstoßes nicht garantiert
werden.
Endbeschichtung und Schutzlasche
Armierungsmasse und Oberputz dürfen die Sollbruchstelle der
abtrennbaren Lasche nicht überdecken. Andernfalls lässt sich die
Schutzlasche nach Abschluss der Arbeiten nicht sauber entfernen.
Nach Fertigstellung der Endbeschichtung die Schutzlasche gemeinsam mit
der Abdeckfolie vorsichtig abknicken und abziehen. Dadurch entsteht die
vorgesehene gerade Anschlusskante am Rahmen.
Verarbeitungstemperatur
Mindestens 5 °C
Die Untergrundtemperatur darf während der Profilmontage nicht
unter 5 °C liegen.
Höchstens 40 °C
Die Rahmenoberfläche darf maximal 40 °C warm sein. Stark
aufgeheizte Rahmen vor dem Verkleben ausreichend abkühlen
lassen.
Verbrauch und Verpackung
Richtverbrauch
Für einen laufenden Meter Fenster- oder Türanschluss wird
ungefähr ein laufender Meter Anschlussleiste benötigt.
Profillänge
Eine Profilstange ist 2,55 m lang. Zuschnitte, Eckbereiche und
mögliche Profilstöße bei der Bedarfsermittlung berücksichtigen.
Herstellerpackung
Eine vollständige Herstellerpackung enthält 25 Profilstangen
mit insgesamt 63,75 laufenden Metern.
Lagerung und Transport
Die Profile gerade, eben und geschützt vor Regen, Frost, Hitze,
intensiver Sonneneinstrahlung sowie mechanischer Belastung lagern und
transportieren.
Gebogen gelagerte Leisten können sich an Profilkörper und Glasgewebe
dauerhaft verformen. Erwärmung durch direkte Sonneneinstrahlung
verstärkt diesen Effekt. Beschädigte oder bleibend verformte Profile
dürfen nicht verarbeitet werden.
Profile nicht schräg anlehnen:
Die 2,55 m langen Stangen vollflächig und gerade auflegen.
Punktuelle Belastung, gebogener Transport oder längere Lagerung in
direkter Sonne kann bleibende Verformungen verursachen.
Häufige Fragen
Ist die Klebeprobe verpflichtend?
Ja. Vor der Montage muss grundsätzlich eine Klebeprobe auf der
tatsächlich vorhandenen Rahmenoberfläche durchgeführt werden.
Was bedeutet Anforderungsklasse III?
Die Leiste ist für dreidimensionale Bewegungsaufnahme und hohe
Beanspruchung bei WDVS-Anschlüssen an Rahmenkonstruktionen
vorgesehen.
Wird die Leiste verschraubt?
Nein. Die Universal Plus wird mit ihrem selbstklebenden
Dichtband spannungsfrei auf die geprüfte Rahmenoberfläche
geklebt.
Wie viel Gewebe muss überlappen?
Laibungs- und Flächengewebe müssen den Profilgewebestreifen
jeweils um mindestens 10 cm überlappen.
Darf ein Profilstoß ausgeführt werden?
Möglichst nicht. Ist ein Stoß unvermeidbar, wird er im oberen
Drittel angeordnet und mit dem 10-cm-Gewebeüberstand
systemgerecht armiert.
Wann wird die Schutzlasche entfernt?
Erst nach Fertigstellung der Endbeschichtung. Die
Sollbruchstelle muss während Armierung und Verputzung frei
bleiben.
Technische Daten
Produkttyp: selbstklebende WDVS-Anschlussleiste
Ausführung: 3D Universal Plus
Anwendung: Fenster- und Türrahmen
Profillänge: 2,55 lfm
Bewegungsaufnahme: dreidimensional
Anforderungsklasse: Klasse III
Membran: flexible TPE-Membran
Profilkörper: recyclebarer thermoplastischer Kunststoff
Gewebe: ultraverschweißtes Glasgewebe
Schlagregendicht nach DIN EN 1027
Schlagregendicht auch bei 3,5 mm Dehnung
Einseitiger Gewebeüberstand: 10 cm
Mindest-Gewebeüberlappung: 10 cm
UV-beständig
Montage: selbstklebend, ohne Verschraubung
Verbrauch: ca. 1 lfm je lfm Anschluss
Untergrundtemperatur: 5 bis 40 °C
Maximale Standzeit vor Armierung: 4 Tage
Klebeprobe: grundsätzlich erforderlich
Positive Klebeprobe: Bruch im Schaumdichtband
Mindest-Klebekontaktfläche: 80 %
25 Profile je Herstellerpackung
Gesamtlänge je Packung: 63,75 lfm
Weitere Profillänge des Systems: 1,55 m
Montage- und Systemhinweis:
Die Anschlussleiste unmittelbar vor der Dämmplattenmontage
spannungsfrei auf den gereinigten und durch Klebeprobe geprüften
Rahmen kleben. Ein kräftiger Anpressdruck und die mindestens
10 cm breite Gewebeüberlappung sind für die Funktion entscheidend.
Armierungsmasse und Oberputz ausschließlich systembezogen
verarbeiten. Universalreiniger und Primerstift besitzen eigene
Anwendungsvorschriften und gegebenenfalls separate
Sicherheitsdatenblätter. Maßgeblich bleiben die aktuelle
technische Information und das objektspezifische Anschlussdetail.
Caparol Kantenschutz Carbon 11,5 × 13,5 cm, 2,5 m
Der Caparol Kantenschutz mit Gewebe Carbon ist ein PVC-Winkelprofil mit
aufgeklebtem Glasgewebe zur fluchtgerechten und stoßsichereren
Ausbildung von Außenecken und Kanten in Wärmedämm-Verbundsystemen.
Das Profil dient gleichzeitig als Kantenschutz und Putzlehre. Es wird
vor der Flächenarmierung vollständig in die systemzugehörige
Armierungsmasse eingebettet und ermöglicht gerade, gleichmäßige
Fassadenkanten sowie sauber ausgeführte Fenster- und Türlaibungen.
Für stabile Außenecken
PVC-Innenwinkel mit Glasgewebe
Profillänge 2,5 m
Gewebeschenkel 11,5 × 13,5 cm
Für fluchtgerechte Kanten
Zum Einbetten in Armierungsmasse
Geeignet für
Wandaußenecken
Fenster- und Türlaibungen
Fensterkanten
Gedämmte Fassadenvorsprünge
Caparol Wärmedämm-Verbundsysteme
Systemzugehörige Armierungsmassen
Nicht dafür vorgesehen
Innenecken
Gebäudedehnfugen
Bewegungsfugen
Tragende oder statische Verbindungen
Montage ohne Armierungsmasse
Beschädigte oder verformte Profile
Aktuelle Abmessung statt alter Bezeichnung 10 × 15:
Das aktuelle technische Merkblatt führt die kleinere Ausführung mit
Gewebeschenkeln von 11,5 × 13,5 cm. Zusätzlich ist eine breitere
Variante mit 11,5 × 21,5 cm erhältlich. Dieser Artikel beschreibt
die kleinere Ausführung 11,5 × 13,5 cm.
Was macht den Kantenschutz Carbon besonders?
Kantenschutz und Putzlehre
Der PVC-Innenwinkel stabilisiert die Fassadenkante und dient
gleichzeitig als Führung für die flucht- und lotgerechte
Ausführung der Armierungsschicht.
Integriertes Glasgewebe
Die aufgeklebten Glasgewebeschenkel werden beidseitig
vollflächig in die Armierungsmasse eingebettet und verbinden den
Kunststoffwinkel mit der anschließenden Flächenarmierung.
Kein Gewebe um die Ecke ziehen
Das Gewebe der Flächenarmierung muss nicht über die
Fassadenkante herumgelegt werden. Es wird stattdessen auf beiden
Seiten mit dem Profilgewebe überlappt.
Fensterkanten in einem Arbeitsgang
Laibung und angrenzende Fensterkante können mit dem Profil
gemeinsam vorbereitet und anschließend systemgerecht armiert
werden.
Systemgerechtes Gewebe
Das Profil verwendet dasselbe Glasgewebe wie die
Flächenarmierung. Dadurch wird kein systemfremdes
Armierungsmaterial in die Fassadenkante eingebaut.
Korrekt ausrichtbar
Solange die Armierungsmasse frisch ist, kann das Profil noch
nachgerichtet werden. Dadurch lassen sich Kantenflucht und
Winkel vor dem Erhärten exakt kontrollieren.
„Carbon“ bedeutet nicht, dass das Profil aus Carbonfasern besteht:
Der Profilkörper ist ein PVC-Winkel, die Armierungsflügel bestehen
aus Glasgewebe. „Carbon“ bezeichnet die entsprechende
Produktausführung beziehungsweise Systemzuordnung.
Welche Gewebebreite wird benötigt?
11,5 × 13,5 cm
Die kleinere Ausführung eignet sich für übliche
Fassadenaußenecken sowie Fenster- und Türkanten, bei denen die
vorhandene Schenkelbreite für den geplanten Armierungsaufbau
ausreicht.
Dieser Artikel bezieht sich auf diese Ausführung.
11,5 × 21,5 cm
Die breitere Ausführung bietet einen längeren Gewebeschenkel
und ist insbesondere für entsprechend tiefe Laibungen oder
Anschlussbereiche vorgesehen.
Die Auswahl richtet sich nach Laibungstiefe und geplantem
Armierungsaufbau.
Passt der Kantenschutz zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
eine WDVS-Außenecke armiert werden soll
eine gerade und lotgerechte Kante benötigt wird
Fenster- oder Türlaibungen ausgeführt werden
mit einer passenden Caparol Armierungsmasse gearbeitet wird
die Flächenarmierung mindestens 10 cm überlappen kann
die kleinere Gewebebreite 11,5 × 13,5 cm ausreicht
Zuerst genauer prüfen, wenn …
eine besonders tiefe Laibung vorliegt
eine Bewegungs- oder Gebäudefuge vorhanden ist
starke mechanische Sonderbelastungen erwartet werden
das verwendete WDVS nicht eindeutig bestimmt ist
die Dämmstoffkante beschädigt oder stark uneben ist
eine Sonderkonstruktion oder Brandschutzlösung vorliegt
Ein Kantenschutz verhindert nicht automatisch jeden Riss:
Das Profil verbessert die Armierung und mechanische Ausbildung der
Kante. Risse können dennoch durch ungeeignete Untergründe,
fehlerhafte Dämmplattenmontage, fehlende Gewebeüberlappung,
Gebäudebewegungen oder einen falschen Systemaufbau entstehen.
Dämmstoffkante vorbereiten
1. Kante kontrollieren
Die Dämmstoffkante muss fest, sauber, gerade und weitgehend
rechtwinkelig ausgebildet sein. Lose oder ausgebrochene Bereiche
vor der Profilmontage fachgerecht ausbessern.
2. Kantenverlauf festlegen
Den vorgesehenen Verlauf über die gesamte Profilhöhe prüfen.
Versetzte Dämmplatten oder ungleichmäßige Kanten müssen vorab
korrigiert werden.
3. Profil ablängen
Das 2,5 m lange Profil mit einer geeigneten Profil- oder
Leistenschere sauber und rechtwinkelig auf die benötigte Länge
kürzen. Glasgewebe und PVC-Winkel nicht einreißen.
So wird der Kantenschutz montiert
1. Vor der Flächenarmierung
Den Kantenschutz grundsätzlich vor der durchgehenden
Flächenarmierung an allen vorgesehenen Außenecken und
Fensterkanten montieren.
2. Armierungsmasse vorlegen
Die systemzugehörige Armierungsmasse beidseitig der Kante in
ausreichender Breite, Länge und Schichtstärke gleichmäßig
auftragen.
3. Profil einsetzen
Den PVC-Winkel auf die Fassadenkante setzen, flucht- und
lotgerecht ausrichten und gleichmäßig in die frische
Armierungsmasse eindrücken.
4. Gewebe vollflächig einbetten
Beide Glasgewebeschenkel vollständig, satt und faltenfrei in die
frische Armierungsmasse einarbeiten. Das Gewebe darf nicht
sichtbar an der Oberfläche liegen bleiben.
5. Winkel vollständig füllen
Die Armierungsmasse muss auch in die Öffnungen des
Kunststoffwinkels eingedrückt werden. Hohlstellen hinter dem
Winkel sind zu vermeiden.
6. Kantenflucht kontrollieren
Profilverlauf während der Verarbeitung wiederholt mit
Richtscheit oder Wasserwaage prüfen. Solange die Masse frisch
ist, kann das Profil noch korrigiert werden.
Armierungsmasse muss durch die Öffnungen des PVC-Winkels greifen:
Wird das Profil nur oberflächlich überspachtelt, ohne dass die Masse
in die Winkelöffnungen eingedrückt wird, kann keine ausreichend
stabile Einbettung entstehen.
Profilstöße richtig ausführen
PVC-Winkel stumpf stoßen
Die Kunststoff-Innenwinkel der benachbarten Profile sauber
stumpf aneinanderführen. Sie dürfen weder übereinandergelegt
noch überlappt werden.
Glasgewebe 10 cm überlappen
Im Stoßbereich muss das Glasgewebe der Profile mindestens
10 cm überlappt und vollständig in die Armierungsmasse
eingebettet werden.
Nur das Gewebe wird überlappt:
Der starre PVC-Innenwinkel darf am Profilstoß nicht doppelt
übereinanderliegen. Überlappt wird ausschließlich das Glasgewebe
mit mindestens 10 cm.
Flächenarmierung anschließen
Mindestens 10 cm Überlappung
Das anschließend verlegte Flächengewebe muss die
Gewebeschenkel des Kantenschutzprofils auf beiden Seiten um
mindestens 10 cm überlappen.
Nicht um die Ecke führen
Das Flächengewebe wird von beiden Wandseiten bis über das
integrierte Profilgewebe geführt. Es muss nicht durchgehend um
den PVC-Winkel herumgelegt werden.
Die vorgeschriebene Gewebelage und die Schichtdicke der
Armierungsmasse richten sich nach dem jeweils eingesetzten
Wärmedämm-Verbundsystem und dessen Verarbeitungsrichtlinie.
Fenster- und Türlaibungen ausführen
Für Laibungskanten wird einer der beiden Gewebeschenkel entsprechend der
tatsächlichen Laibungstiefe zugeschnitten. Dafür stehen die
Ausführungen 11,5 × 13,5 cm und 11,5 × 21,5 cm zur Verfügung.
Das Profil so anordnen, dass der benötigte Gewebeschenkel ausreichend
weit in die Laibung reicht und noch eine mindestens 10 cm breite
Überlappung mit der anschließenden Armierung möglich bleibt.
Häufige Verarbeitungsfehler
Zu wenig Armierungsmasse
Wird zu wenig Material vorgelegt, liegt das Glasgewebe zu nahe
an der Oberfläche oder bleibt teilweise sichtbar. Dadurch wird
die vorgesehene Armierungswirkung beeinträchtigt.
Winkelöffnungen nicht gefüllt
Bleiben die Löcher im PVC-Innenwinkel frei, wird das Profil nicht
ausreichend mit der Armierungsschicht verbunden.
Kante nicht kontrolliert
Wird der Profilverlauf während der Verarbeitung nicht geprüft,
können sichtbare Wellen, Versätze oder schief verlaufende
Fassadenkanten entstehen.
PVC-Winkel überlappt
Doppelt liegende Kunststoffwinkel erzeugen eine Verdickung und
verhindern eine gleichmäßige, geradlinige Kante.
Gewebeüberlappung fehlt
Ohne mindestens 10 cm Überlappung entsteht ein geschwächter
Anschluss zwischen Profil und Flächenarmierung.
Verformtes Profil verarbeitet
Gebogene oder durch Hitze dauerhaft verformte Profile lassen
sich nicht mehr fluchtgerecht ausrichten und dürfen nicht
eingebaut werden.
Verarbeitungstemperatur
Mindestens 5 °C
Während der Verarbeitung und der anschließenden Trocknungsphase
dürfen Umgebungs- und Untergrundtemperatur nicht unter
5 °C absinken.
Systembedingungen beachten
Zusätzlich gelten die Temperatur-, Witterungs- und
Trocknungsvorgaben der verwendeten Armierungsmasse sowie des
anschließenden Oberputzsystems.
Verbrauch und Verpackung
Richtverbrauch
Für einen laufenden Meter fertige Fassadenkante wird ungefähr
ein laufender Meter Kantenschutzprofil benötigt.
Profillänge
Eine Profilstange ist 2,5 m lang. Zuschnitte, Profilstöße und
Verschnitt bei der Bedarfsermittlung berücksichtigen.
Herstellerpackung
Eine vollständige Herstellerpackung enthält 50 Profilstangen
mit insgesamt 125 laufenden Metern.
Lagerung und Transport
Die Profile gerade, eben und geschützt vor Regen, Frost, Hitze,
intensiver Sonneneinstrahlung sowie mechanischer Belastung lagern und
transportieren.
Gebogen gelagerte oder transportierte Leisten können sich an
Kunststoffwinkel und Glasgewebe dauerhaft verformen. Anhaltende
Sonneneinstrahlung und Erwärmung verstärken diesen Effekt. Beschädigte
Profile dürfen nicht mehr verarbeitet werden.
Profile nicht schräg anlehnen:
Die 2,5 m langen Stangen vollflächig und gerade lagern. Gebogener
Transport, punktuelle Belastung oder längere Lagerung in direkter
Sonne kann bleibende Verformungen verursachen.
Häufige Fragen
Besteht das Profil aus Carbon?
Nein. Der Profilwinkel besteht aus PVC, die Gewebeschenkel aus
Glasgewebe. Carbon ist die Bezeichnung dieser
Produktausführung.
Welche Größe ersetzt die alte Angabe 10 × 15?
Das aktuelle technische Merkblatt nennt für die kleinere
Ausführung 11,5 × 13,5 cm. Dieser Artikel wurde entsprechend
aktualisiert.
Wann wird der Kantenschutz montiert?
Grundsätzlich vor der Flächenarmierung. Das Profil wird zunächst
separat in frische Armierungsmasse eingebettet und ausgerichtet.
Muss das Flächengewebe um die Ecke gelegt werden?
Nein. Die Flächenarmierung wird von beiden Seiten jeweils
mindestens 10 cm über die Gewebeschenkel des Profils geführt.
Wie wird ein Profilstoß ausgeführt?
Die PVC-Winkel werden stumpf gestoßen. Nur das Glasgewebe wird
im Stoßbereich mindestens 10 cm überlappt.
Kann das Profil direkt angeschraubt werden?
Nein. Das Profil wird vollflächig in die frische
systemzugehörige Armierungsmasse eingebettet und nicht
mechanisch an der Dämmplatte befestigt.
Technische Daten
Produkttyp: Kantenschutz mit Gewebe Carbon
Anwendung: WDVS-Außenecken und Fensterkanten
Profilkörper: PVC-Innenwinkel
Armierung: aufgeklebtes Glasgewebe
Profillänge: 2,5 lfm
Ausführung dieses Artikels: 11,5 × 13,5 cm
Weitere Ausführung: 11,5 × 21,5 cm
Montage: vor der Flächenarmierung
Gewebeüberlappung: mindestens 10 cm
Verbrauch: ca. 1 lfm je lfm Kante
Mindesttemperatur: 5 °C
50 Profile je Herstellerpackung
Gesamtlänge je Packung: 125 lfm
Montage- und Systemhinweis:
Den Kantenschutz vor der Flächenarmierung fluchtgerecht in die
frische systemzugehörige Armierungsmasse einbetten. Die
Armierungsmasse vollständig in die Öffnungen des PVC-Winkels
eindrücken und beide Gewebeschenkel satt einarbeiten.
Bei Profilstößen nur das Glasgewebe mindestens 10 cm überlappen;
die PVC-Winkel dürfen nicht übereinanderliegen. Auch die spätere
Flächenarmierung muss das Profilgewebe auf beiden Seiten mindestens
10 cm überdecken. Die Vorgaben des eingesetzten
Wärmedämm-Verbundsystems beachten.
Caparol Rollladen-Anschlussprofil 3D PLUS 2,55 m
Das Caparol Rollladen-Anschlussprofil 3D PLUS ist ein selbstklebendes
Kunststoffprofil für schlagregensichere Anschlüsse von
Wärmedämm-Verbundsystemen an Rollladen-Führungsschienen.
Die integrierte TPE-Membran entkoppelt die Putzschale von der
Führungsschiene und nimmt Bewegungen sowie Vibrationen in drei
Dimensionen auf. Dadurch bleibt der Anschluss auch bei hoher
Beanspruchung flexibel, während der armierte Unterputz und der Oberputz
sauber bis an die Profilkante geführt werden können.
3D-Anschluss Klasse III
Dreidimensionale Bewegungsaufnahme
Entkoppelt Vibrationen
Keine starre Verbindung zur Führungsschiene
Schlagregendicht nach DIN EN 1027
Auch bei 3,5 mm Dehnung geprüft
UV-beständig
Geeignet für
Vorbaurollladen mit Führungsschienen
Seitliche WDVS-Anschlüsse
Fenster- und Türlaibungen
Neubau und Sanierung
Stärker beanspruchte Anschlussdetails
Entkoppelte Putzanschlüsse
Nicht vorgesehen für
Die Befestigung des Rollladens
Lose oder bewegliche Führungsschienen
Unebene oder fettige Klebeflächen
Untergründe ohne erfolgreiche Klebeprobe
Waagrechte Fensterbankabdichtungen
Ungeprüfte Sonderanschlüsse
Das Profil befestigt keinen Rollladen:
Rollladenkasten und Führungsschienen müssen bereits fachgerecht,
ausreichend steif und nach dem Stand der Technik montiert sein.
Das Anschlussprofil stellt ausschließlich die flexible Verbindung
zwischen der Führungsschiene und dem WDVS-Putzsystem her.
Was macht das 3D-PLUS-Profil besonders?
Flexible TPE-Membran
Die Membran sitzt an der Vorderseite des Profils und ist
kraftschlüssig mit dessen Kunststoffteilen verschweißt. Dadurch
entsteht eine flexible Trennung zwischen Putzsystem und
Rollladen-Führungsschiene.
Kontrollierte Wasserführung
Die Membrankonstruktion verhindert bei fachgerechtem Einbau,
dass Schlagregen innerhalb des Profils hinter die
Fassadenbeschichtung geführt wird.
Revisionsblende bleibt zugänglich
Die fertige Putzoberfläche liegt hinter der Führungsschiene.
Dadurch kann eine entsprechend geplante Revisionsblende später
geöffnet werden, ohne die fertig verputzte Laibung zu zerstören.
Passt das Profil zu deinem Anschluss?
Das Profil passt, wenn …
ein WDVS seitlich an eine Führungsschiene anschließt
Bewegungen in mehreren Richtungen erwartet werden
ein Anschluss der Anforderungsklasse III benötigt wird
die Führungsschiene ausreichend fest montiert ist
die Klebefläche eben und fachgerecht vorbereitet werden kann
eine erfolgreiche Klebeprobe durchgeführt wird
Zuerst genauer prüfen, wenn …
die Führungsschiene stark nachgibt oder vibriert
eine Pulverbeschichtung oder Lasur vorliegt
die Oberfläche besonders klebstoffabweisend ist
kein ausreichender Platz hinter der Führungsschiene besteht
die Revisionsblende nicht frei herausgenommen werden kann
das Anschlussdetail nicht eindeutig geplant wurde
Schlagregensicherheit entsteht nur im gesamten Anschlussdetail:
Das Profil kann seine Funktion nur erfüllen, wenn Führungsschiene,
Dämmplatten, Armierung, Oberputz und angrenzende Bauteile
fachgerecht geplant und ausgeführt sind. Eine lose
Rahmenkonstruktion oder eine ungeeignete Klebefläche kann nicht
durch das Profil ausgeglichen werden.
Führungsschiene vorbereiten
1. Befestigung kontrollieren
Die Rollladen-Führungsschiene muss ausreichend fest,
fluchtgerecht und nach dem Stand der Technik montiert sein.
Unzulässige Bewegungen müssen ausgeschlossen werden.
2. Oberfläche reinigen
Die Klebefläche muss eben, trocken, staubfrei, fettfrei und frei
von haftungsmindernden Rückständen sein. Vor der Montage
gründlich mit Caparol Universalreiniger säubern.
3. Reiniger testen
Den Reiniger zuerst an einer später nicht sichtbaren Stelle auf
Verträglichkeit mit Lackierung, Pulverbeschichtung oder
Kunststoffoberfläche prüfen.
Klebeprobe ist verpflichtend
1. Probestück verkleben
Ein kurzes Stück des vorgesehenen Profils an einer verdeckten,
zuvor vollständig gereinigten Stelle aufkleben und kräftig
andrücken.
2. Zehn Minuten warten
Das Probestück nach ungefähr zehn Minuten wieder abziehen und
die Klebefläche sowie das Schaumdichtband kontrollieren.
3. Bruchbild beurteilen
Die Probe gilt als positiv, wenn der Bruch im Schaumdichtband
erfolgt und die zusammenhängende Klebekontaktfläche mindestens
80 % der vorgesehenen Fläche beträgt.
Ablösung direkt von der Führungsschiene ist nicht zulässig:
Löst sich das Klebeband vollständig vom Untergrund, reicht die
Haftung nicht aus. Die Oberfläche muss weiter vorbereitet und die
Klebeprobe wiederholt werden. Eine Fotodokumentation der Probe wird
empfohlen.
Was tun bei einer negativen Klebeprobe?
Caparol Primerstift verwenden
Niedrigenergetische Oberflächen wie bestimmte Lackierungen,
Lasuren, Kunststoffe oder Pulverbeschichtungen mit dem
Caparol Primerstift für Anschlussleisten vorbehandeln.
Nach ausreichender Ablüftzeit eine neue Klebeprobe durchführen.
Alternative Abdichtung
Kann trotz fachgerechter Vorbereitung keine ausreichend
tragfähige Klebefläche hergestellt werden, ist ein geeignetes
vorkomprimiertes Caparol Fugendichtband als alternative
Anschlusslösung zu prüfen.
Profil richtig montieren
1. Unmittelbar vor der Dämmung
Das Anschlussprofil erst unmittelbar vor dem Anbringen der
Dämmplatten montieren. Eine längere Vormontage kann die spätere
Klebeverbindung ungünstig beeinflussen.
2. Profil ablängen
Das Profil mit einer geeigneten Amboss- beziehungsweise
Leistenschere sauber auf die benötigte Länge kürzen. Den
einseitigen 10-cm-Gewebeüberstand im Stoßbereich erhalten.
3. Schutzstreifen entfernen
Den Schutzstreifen des selbstklebenden Dichtbandes erst
unmittelbar vor dem Ankleben entfernen. Die Klebefläche danach
nicht mehr berühren.
4. Seitlich einschieben
Das Profil seitlich an der Rollladen-Führungsschiene bis zum
vorgesehenen Profilansatz einschieben und fluchtgerecht
ausrichten.
5. Kräftig andrücken
Das Profil spannungsfrei, aber mit kräftigem und gleichmäßigem
Anpressdruck auf der Führungsschiene verkleben. Der
Anpressdruck ist entscheidend für die Endhaftung.
6. Dämmplatten anschließen
Die Dämmplatten anschließend bündig und ohne offene Fugen an das
Kunststoffprofil heranführen. Dabei das Profil nicht verschieben
oder unter Spannung setzen.
Starke Erwärmung vermeiden:
Eine übermäßig aufgeheizte Führungsschiene oder intensive
Sonneneinstrahlung kann den Profilverbund ungünstig beeinflussen.
Profil und Untergrund während der Montage vor starker Aufheizung
schützen.
Abdeckfolie am Profil befestigen
Die abtrennbare Schutzlasche besitzt einen zusätzlichen Klebestreifen.
Darauf kann eine geeignete Fenster-Abdeckfolie befestigt werden, um
Führungsschiene, Fenster und Rollladenelement während der Fassadenarbeiten
zu schützen.
Die Schutzlasche bleibt bis zum Abschluss von Armierung und
Endbeschichtung am Profil. Erst danach wird sie gemeinsam mit der
Abdeckfolie vorsichtig entlang der vorgesehenen Sollbruchstelle
abgetrennt.
Armierungsgewebe einarbeiten
Nach Trocknung der Dämmung
Das integrierte Glasgewebe erst nach ausreichender Trocknung der
verklebten Dämmplatten in die systemzugehörige Armierungsmasse
einarbeiten.
Mindestens 10 cm überlappen
Das Flächen- beziehungsweise Laibungsgewebe mindestens 10 cm mit
dem Gewebestreifen des Profils überlappen und vollständig in die
Armierungsmasse einbetten.
Bis zum Abzugsteg führen
Das Gewebe im Stoßbereich bis an den Abzugsteg des Profils
heranführen. Der armierte Unterputz wird sauber an diesem
Profilsteg abgezogen.
Gewebe spätestens nach vier Tagen einbetten:
Der Gewebestreifen des verklebten Profils muss spätestens vier Tage
nach der Montage in die Armierungsmasse eingearbeitet werden.
Längere ungeschützte Standzeiten sind nicht vorgesehen.
Profilstöße möglichst vermeiden
Ganze Profilstangen verwenden
Anschlüsse möglichst mit einer durchgehenden Profilstange ohne
Stoß herstellen. Das reduziert die Gefahr sichtbarer Risse im
Stoßbereich.
Stoß im oberen Drittel
Ist ein Profilstoß unvermeidbar, soll er im oberen Drittel des
Anschlusses angeordnet werden und nicht in einem besonders
wasserbelasteten unteren Bereich.
Gewebeüberstand erhalten
An jedem Stoß muss der einseitige 10-cm-Gewebeüberstand
erhalten bleiben und fachgerecht mit dem angrenzenden Gewebe
überlappt werden.
Auch bei korrekter Ausführung kann eine vollständige Rissfreiheit im
Bereich eines Profilstoßes nicht garantiert werden. Durchgehende
Profilstangen sind deshalb immer vorzuziehen.
Oberputz und Schutzlasche
Armierungsmasse und Oberputz systemgerecht bis an die vorgesehene
Profilkante heranführen. Die Sollbruchstelle der abtrennbaren Lasche
darf nicht mit Armierungsmasse oder Oberputz überdeckt werden.
Nach vollständigem Auftrag der Endbeschichtung Schutzlasche und
Abdeckfolie vorsichtig abknicken und entfernen. Dadurch entsteht die
vorgesehene saubere Anschlusskante an der Rollladen-Führungsschiene.
Verbrauch und Gebinde
Richtverbrauch
Für einen laufenden Meter Rollladenanschluss wird ungefähr ein
laufender Meter Anschlussprofil benötigt.
Profillänge
Eine Profilstange ist 2,55 m lang. Verschnitt und mögliche
Profilstöße bei der Bedarfsermittlung berücksichtigen.
Herstellerpackung
Eine vollständige Herstellerpackung enthält 25 Profilstangen
mit insgesamt 63,75 laufenden Metern.
Verarbeitungstemperatur
Mindestens 5 °C
Die Oberflächentemperatur der Führungsschiene darf während der
Verarbeitung nicht unter 5 °C liegen.
Höchstens 40 °C
Die Oberflächentemperatur darf maximal 40 °C betragen.
Aufgeheizte Metall- und Kunststoffschienen vor der Montage
ausreichend abkühlen lassen.
Lagerung und Transport
Die Profile gerade, eben und geschützt vor Regen, Frost, Hitze,
anhaltender Sonneneinstrahlung und mechanischen Belastungen lagern und
transportieren.
Gebogen gelagerte Profile können sich an Kunststoffteilen und
Glasgewebe dauerhaft verformen. Durch Sonneneinstrahlung und Erwärmung
wird dieser Effekt verstärkt. Beschädigte oder bleibend verformte
Profilstangen dürfen nicht verarbeitet werden.
Profilstangen nicht schräg anlehnen:
Die 2,55 m langen Leisten vollflächig und gerade lagern. Punktuelle
Belastung, gebogener Transport oder längere Lagerung in direkter
Sonne kann bleibende Verformungen verursachen.
Häufige Fragen
Wird damit der Rollladen befestigt?
Nein. Das Profil befestigt weder Rollladenkasten noch
Führungsschienen. Es stellt ausschließlich den flexiblen
Putzanschluss des WDVS an die vorhandene Führungsschiene her.
Ist eine Klebeprobe wirklich notwendig?
Ja. Die technische Information schreibt vor der Montage
grundsätzlich eine Klebeprobe vor. Ohne ausreichende Haftung
kann der Anschluss nicht zuverlässig funktionieren.
Warum besitzt das Profil eine 3D-Bewegungsaufnahme?
Führungsschiene und Putzsystem können sich durch Temperatur,
Windbelastung oder Vibrationen unterschiedlich bewegen. Die
flexible Membran entkoppelt diese Bewegungen.
Darf das Profil mehrere Tage offen bleiben?
Nur begrenzt. Der Gewebestreifen muss spätestens vier Tage nach
der Verklebung in die Armierungsmasse eingebettet werden.
Darf das Profil gestoßen werden?
Möglichst nicht. Ganze Profilstangen sind vorzuziehen.
Unvermeidbare Stöße im oberen Drittel anordnen und mit dem
10-cm-Gewebeüberstand fachgerecht armieren.
Bleibt die Revisionsblende zugänglich?
Bei richtig geplantem Detail ja. Die fertige Putzoberfläche
liegt hinter der Führungsschiene, sodass die Blende ohne
Zerstörung der Laibung geöffnet werden kann.
Technische Daten
Produkttyp: selbstklebendes WDVS-Anschlussprofil
Ausführung: Rollladen-Anschlussprofil 3D PLUS
Profillänge: 2,55 lfm
Anwendung: Rollladen-Führungsschienen
Bewegungsaufnahme: dreidimensional
Anforderungsklasse: Klasse III
Membran: flexible TPE-Membran
Schlagregendicht nach DIN EN 1027
Schlagregendicht auch bei 3,5 mm Dehnung
Einseitiger Gewebeüberstand: 10 cm
Mindest-Gewebeüberlappung: 10 cm
Verbrauch: ca. 1 lfm je lfm Anschluss
Oberflächentemperatur: 5 bis 40 °C
UV-beständig
Montage- und Systemhinweis:
Das Profil unmittelbar vor der Dämmplattenmontage auf eine
gereinigte und durch Klebeprobe geprüfte Führungsschiene kleben.
Kräftiger Anpressdruck, spannungsfreie Montage und eine mindestens
10 cm breite Gewebeüberlappung sind für die Funktion entscheidend.
Armierungsmasse und Oberputz ausschließlich systembezogen
verarbeiten. Reiniger und Primerstift besitzen eigene
Anwendungsvorschriften und gegebenenfalls separate
Sicherheitsdatenblätter. Maßgeblich bleiben die aktuelle technische
Information und die objektspezifischen Anschlussdetails.
Caparol Schraubdübel Holz – 100 Stück
Der Caparol Schraubdübel Holz dient zur zusätzlichen mechanischen
Befestigung von Caparol Dämmplatten auf Außenwänden in Holzbauart.
Er besteht aus einem weißen Polyamid-Dübelteller mit vormontierter,
verzinkter Holzschraube.
Der 60-mm-Dübelteller kann oberflächenbündig oder im Dämmstoff versenkt
montiert werden. Entscheidend sind ein tragfähiger Holzuntergrund, die
passende Dübellänge und die für das jeweilige Holzbauteil vorgeschriebene
Mindesteinbindetiefe.
Aufbau und Eigenschaften
Polyamid-Dübelteller in Weiß
Vormontierte, verzinkte Holzschraube
Tellerdurchmesser 60 mm
Schraubengewinde 6 mm
Schraubenantrieb TX 25
Bündige oder versenkte Montage
Geeignet für
Außenwände in Holzbauart
Bretter aus Voll- und Nadelholz
Vollholz und geeignete Schichtholzbauteile
OSB-Platten
Kunstharzgebundene Spanplatten
Nutzungskategorie H gemäß ETA
Nicht dafür vorgesehen
Beton und Mauerwerk
Nicht tragfähige Holzplatten
Untergründe mit zu geringer Materialstärke
Montage ohne vollflächige Verklebung
Dübelung in ein bereits erhärtetes Kleberbett
Befestigung ohne ausreichende Einbindetiefe
Dübellänge und Einbindetiefe müssen zusammenpassen:
Die Schraube muss Dämmplatte und Kleberbett vollständig durchdringen
und anschließend ausreichend tief im tragenden Holzbauteil greifen.
Nicht tragende Zwischenlagen dürfen nicht als Einbindetiefe
angerechnet werden.
Was macht den Schraubdübel Holz besonders?
Zwei Montagearten
Der Dübelteller kann direkt bündig auf der Dämmstoffoberfläche
sitzen oder mit dem passenden Caparol Montage-Tool ungefähr
20 mm tief versenkt werden.
Abgedeckter Schraubenkopf
Bei oberflächenbündiger Montage wird der Schraubenkopf mit dem
beigelegten PS-Stopfen verschlossen. Dadurch bleibt der
Befestigungspunkt sauber abgedeckt.
Versenkte Ausführung
Bei versenkter Montage wird die Öffnung mit einer zum Dämmstoff
passenden Rondelle geschlossen. Die Montagetechnik arbeitet ohne
Frässtaub.
Passt der Schraubdübel zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
Caparol Dämmplatten auf einer Holzwand befestigt werden
der Untergrund eben und ausreichend tragfähig ist
die Dämmplatten vollflächig verklebt werden
die Dübelung in das noch nasse Kleberbett erfolgen kann
die erforderliche Dübellänge festgelegt wurde
bündige oder versenkte Montage vorgesehen ist
Zuerst genauer prüfen, wenn …
Art oder Stärke des Holzuntergrunds unbekannt sind
Platten beschädigt, aufgeweicht oder gealtert sind
nicht tragende Zwischenlagen vorhanden sind
ein abweichendes Dämmsystem verwendet wird
Dübellänge oder Befestigungsbild nicht festgelegt sind
Zweifel an der Auszugfestigkeit bestehen
Mindesteinbindetiefe nach Holzuntergrund
Die erforderliche Gewindeeinbindung ist vom tragenden Holzbauteil
abhängig. Maßgeblich ist die tatsächlich im tragfähigen Material
erreichte Tiefe.
Voll- und Nadelholzbretter
Mindestens 24 mm.
Voll- und Schichtholz
Mindestens 35 mm.
OSB-Platten
Mindestens 15 mm.
Kunstharzgebundene Spanplatten
Mindestens 16 mm.
Orientierung für die Längenauswahl:
Dämmstoffdicke + tatsächliches Kleberbett + vorgeschriebene
Einbindetiefe ergeben die mindestens benötigte Dübellänge. Das
Ergebnis auf die nächste ausreichend lange verfügbare Variante
aufrunden.
So wird der Schraubdübel montiert
1. Dämmplatte verkleben
Die Dämmplatte nach dem freigegebenen Caparol-Systemaufbau
vollflächig in das frische Kleberbett einlegen und eben
ausrichten.
2. Dübel sofort setzen
Den Schraubdübel am vorgesehenen Befestigungspunkt ansetzen und
noch vor dem Abbinden des Klebers in das tragende Holzbauteil
einschrauben.
3. Befestigung kontrollieren
Der Teller muss korrekt sitzen und die Schraube sicher greifen.
Dreht sie leer durch, besitzt der Dübel keine wirksame
Befestigungsfunktion.
Bündige oder versenkte Montage
Oberflächenbündig
Die Schraube mit einem Schraubgerät und TX-25-Bit eindrehen, bis
der Dübelteller bündig auf der Dämmstoffoberfläche sitzt.
Anschließend den beigelegten PS-Stopfen in den Dübelschaft
einsetzen.
Im Dämmstoff versenkt
Den Dübel mit dem passenden Caparol Montage-Tool ungefähr
20 mm tief setzen. Danach eine zum Dämmstoff passende Rondelle
aus PS, Dalmatiner, Mineralwolle oder Hanf flächenbündig
einsetzen.
Typische Fehler vermeiden
Schraube dreht leer
Findet die Schraube keinen ausreichenden Halt, darf der
Befestigungspunkt nicht als wirksamer Dübel gewertet werden.
Rondelle sitzt locker
Lockere Dämmstoffrondellen niemals mit PU-Schaum einkleben.
Rondellengröße, Öffnung und Zustand des Schneidrings prüfen.
Rondelle sitzt zu tief
Zu tief sitzende Rondellen wieder entfernen. Die entstandene
Vertiefung darf nicht einfach mit Spachtelmasse aufgefüllt
werden.
Bedarf und Zubehör
Verpackungsinhalt
Ein Karton enthält 100 Schraubdübel. Die PS-Stopfen für die
oberflächenbündige Montage sind beigelegt.
Erforderliche Dübelanzahl
Die benötigte Anzahl je Quadratmeter richtet sich nach
Systemzulassung, Windlastbemessung und objektspezifischem
Befestigungsplan.
Zubehör für versenkte Montage
Zusätzlich werden das passende Caparol Montage-Tool und eine
auf den verwendeten Dämmstoff abgestimmte Rondelle benötigt.
Lagerung und Transport
Die Schraubdübel trocken und vor Feuchtigkeit geschützt lagern. Kartons
bis zur Verarbeitung geschlossen halten und Dübelteller, Schrauben sowie
Stopfen vor Beschädigung und Verschmutzung schützen.
Häufige Fragen
Ist der Dübel für Beton oder Mauerwerk geeignet?
Nein. Diese Ausführung ist für geeignete Holzuntergründe der
Nutzungskategorie H vorgesehen.
Wann wird der Schraubdübel gesetzt?
Unmittelbar nach dem vollflächigen Verkleben der Dämmplatte und
noch während das Kleberbett nass ist.
Wie wird die richtige Dübellänge gewählt?
Dämmstoffdicke und Kleberbett zur vorgeschriebenen
Einbindetiefe im tragenden Holzbauteil addieren und die nächste
ausreichend lange Variante wählen.
Technische Daten
Produkttyp: Schraubdübel für Holzuntergründe
Anwendung: zusätzliche mechanische Dämmplattenbefestigung
Einsatzbereich: Außenwände in Holzbauart
Europäische Technische Bewertung: ETA-20/0670
Nutzungskategorie: H
Tellerdurchmesser: 60 mm
Schraubengewinde: 6 mm
Tellerelement: Polyamid
Schraube: verzinkter Kohlenstoffstahl
Schraubenantrieb: TX 25
Montage: oberflächenbündig oder versenkt
Versenktiefe mit Montage-Tool: ca. 20 mm
Verpackungsinhalt: 100 Stück
Lagerung: trocken und vor Feuchtigkeit geschützt
Montage- und Systemhinweis:
Dübellänge, Dübelanzahl und Befestigungsbild müssen zum zugelassenen
Caparol Dämmsystem, zum vorhandenen Holzbauteil und zum konkreten
Objekt passen. Bei Zweifeln an der Untergrundfestigkeit sind
Dübelauszugsversuche am Objekt erforderlich.
Beim versenkten Setzen vorsichtig mit dem Schneidring des
Montage-Tools arbeiten. Aufgrund der scharfen Schneidkante besteht
Verletzungsgefahr.
Caparol Schraubdübel ST Carbon K 100 Stück
Der Caparol Schraubdübel ST Carbon K dient zur mechanischen Befestigung
von Wärmedämm-Verbundsystemen auf geeigneten mineralischen
Wandbaustoffen. Er besteht aus einem Kunststoffschaft mit
60-mm-Dübelteller und einer vormontierten Kunststoffschraube.
Der Dübel ist für Dämmstoffdicken von 6 bis 28 cm vorgesehen und kann
oberflächenbündig oder versenkt montiert werden. Die passende Länge
richtet sich nach Dämmstoff, Kleberbett, nicht tragenden Zwischenschichten
und der erforderlichen Verankerung im tragfähigen Untergrund.
Aufbau und Eigenschaften
Kunststoffschaft mit Dübelteller
Vormontierte Kunststoffschraube
Tellerdurchmesser 60 mm
Dübelschaftdurchmesser 8 mm
Spezieller 5-Stern-TORX-Antrieb
ETA-21/0293
Geeignet für
Beton
Vollziegel
Geeignete Lochziegel
Leichtbeton
Porenbeton
Nutzungskategorien A bis E
Nicht ungeprüft verwenden
Holz- und Holzwerkstoffuntergründe
Dämmstoffdicken unter 6 oder über 28 cm
Lose oder nicht tragfähige Wandbaustoffe
Montage durch ein noch feuchtes Kleberbett
Ohne passenden Spezialbit oder Setzwerkzeug
Bei ungeklärter Untergrundfestigkeit
Dübellänge und Werkzeug vor der Bestellung prüfen:
In den Nutzungskategorien A bis D sind mindestens 30 mm, bei
Porenbeton mindestens 50 mm Verankerung im tragfähigen Baustoff
erforderlich. Zusätzlich wird für die Kunststoffschraube ein
spezieller 5-Stern-TORX-Bit benötigt.
Was macht den Schraubdübel ST Carbon K besonders?
Kunststoffschraube
Das Spreizelement besteht aus glasfaserverstärktem Polyamid. Der
Schraubdübel besitzt damit keine herkömmliche verzinkte
Stahlschraube.
Zwei Montagearten
Der Dübelteller kann direkt auf der Dämmstoffoberfläche sitzen
oder nach vorherigem Ausfräsen versenkt eingebaut werden.
Für 6 bis 28 cm Dämmstoff
Die aktuelle Produktreihe umfasst elf Ausführungen für
unterschiedliche Dämmstoff- und Wandaufbauten innerhalb dieses
Dickenbereichs.
Passt der Schraubdübel zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
ein Caparol WDVS mechanisch befestigt wird
ein geeigneter mineralischer Untergrund vorliegt
der Dämmstoff zwischen 6 und 28 cm dick ist
das Kleberbett bereits ausgetrocknet ist
die benötigte Dübellänge bekannt ist
bündige oder versenkte Montage vorgesehen ist
Zuerst genauer prüfen, wenn …
der Wandbaustoff nicht eindeutig bekannt ist
Altputz oder weitere Zwischenlagen vorhanden sind
der Untergrund mürbe oder beschädigt erscheint
ein abweichendes Dämmsystem verwendet wird
Dübelanzahl oder Befestigungsbild nicht feststehen
Zweifel an der Auszugfestigkeit bestehen
Dübellänge und Verankerung
Nutzungskategorien A bis D
In geeigneten Untergründen aus Beton, Voll- und Lochsteinen sowie
Leichtbeton sind mindestens 30 mm Verankerung im
tragfähigen Baustoff erforderlich.
Nutzungskategorie E
Bei geeignetem Porenbeton sind mindestens
50 mm Verankerung im tragfähigen Wandbaustoff
notwendig.
Für die Längenauswahl werden Dämmstoffdicke, Kleberbett, Altputz und
andere nicht tragende Zwischenschichten zur vorgeschriebenen
Verankerungstiefe addiert. Danach wird die nächste ausreichend lange
Dübelvariante gewählt.
So wird der Schraubdübel montiert
Die Dübelmontage erst beginnen, wenn das Kleberbett ausreichend
ausgetrocknet ist.
Das Bohrloch mit 8 mm Durchmesser rechtwinkelig in den tragenden
Untergrund bohren. Die Bohrlochtiefe beträgt mehr als 40 mm
beziehungsweise 60 mm bei Porenbeton.
In Lochsteinen und Porenbeton ohne Schlag bohren und das Bohrloch
anschließend vollständig von Bohrmehl befreien.
Den Dübel einschieben, bis der Dübelteller an der
Dämmstoffoberfläche beziehungsweise an der vorbereiteten Vertiefung
anliegt.
Die Kunststoffschraube mit dem vorgesehenen 5-Stern-Bit eindrehen
und danach den festen Sitz im Untergrund kontrollieren.
Oberflächenbündige Montage
Den Dübel mit dem passenden Caparol Profi Montage Tool setzen,
bis dessen Anschlagscheibe bündig auf der Dämmstoffoberfläche
anliegt.
Versenkte Montage
Die Tellervertiefung zuerst mit dem Caparol Rondellen-Fräskopf
herstellen. Anschließend den Dübel setzen und eine passende
Polystyrol-, Dalmatiner- oder Mineralfaser-Rondelle
flächenbündig einsetzen.
Typische Fehler vermeiden
Falscher Bit verwendet
Die Kunststoffschraube besitzt einen speziellen
5-Stern-TORX-Antrieb. Ein gewöhnlicher Torx-Bit ist dafür nicht
vorgesehen.
Dübel sitzt nicht fest
Ein nicht ausreichend verankerter Dübel besitzt keine
Befestigungsfunktion. Er muss entfernt und in angemessenem
Abstand ersetzt werden.
Rondelle sitzt nicht richtig
Lockere Rondellen nicht mit PU-Schaum oder Dämmplattenkleber
einkleben. Zu tief sitzende Rondellen wieder herausnehmen und die
Vertiefung nicht mit Spachtelmasse auffüllen.
Bedarf und technische Daten
Erforderliche Dübelanzahl
Die Technische Information nennt abhängig von Dämmstoff,
Gebäudehöhe, Lage und Windsogbelastung
6 bis 12 Dübel je m². Maßgeblich bleibt der
objektspezifische Befestigungsplan.
Produkttyp: WDVS-Schraubdübel
Europäische Technische Bewertung: ETA-21/0293
Nutzungskategorien: A, B, C, D und E
Dämmstoffdicke: 6 bis 28 cm
Tellerdurchmesser: 60 mm
Dübelschaftdurchmesser: 8 mm
Antrieb: spezieller 5-Stern-TORX
Farbton: Dunkelgrau
Die Schraubdübel trocken und vor Feuchtigkeit geschützt lagern.
Häufige Fragen
Passt ein normaler Torx-Bit?
Nein. Der Dübel benötigt den dafür vorgesehenen speziellen
5-Stern-TORX-Bit.
Wird bei bündiger Montage eine Rondelle benötigt?
Nein. Dämmstoffrondellen werden nur bei der versenkten Montage
eingesetzt.
Was tun bei zweifelhaftem Untergrund?
Bestehen Bedenken hinsichtlich der Untergrundfestigkeit, sind
Dübelauszugsversuche am konkreten Objekt durchzuführen.
Montage- und Systemhinweis:
Dübellänge, Verankerungstiefe, Dübelanzahl und Befestigungsbild müssen
zum tragfähigen Wandbaustoff, zum verwendeten Caparol Dämmsystem und
zum konkreten Objekt passen. Nicht tragende Schichten dürfen nicht
zur Verankerungstiefe gerechnet werden.
CAPATECT Sockelschiene Länge / Breite:
2 lfm / 52 mm
Caparol Sockelschiene Aluminium – 30 bis 202 mm
Die Caparol Sockelschiene bildet den unteren Abschluss eines
Wärmedämm-Verbundsystems bei zurückversetzter Sockelausbildung. Das
stabile Aluminium-Trogprofil trägt die erste Dämmplattenreihe und
ermöglicht einen geraden, fluchtgerechten Fassadenabschluss.
Eine integrierte Tropfkante leitet anfallendes Wasser kontrolliert nach
unten ab. Die Schienenbreite muss zur verwendeten Dämmstoffdicke passen;
zur Ausbildung der Stöße und zur Einbindung in die Flächenarmierung wird
zusätzlich systemgerechtes Montagezubehör benötigt.
Aufbau und Eigenschaften
Systemabschlussprofil aus Aluminium
Trogform mit vorderer Aufkantung
Integrierte Tropfkante
Farbton Aluminium natur
Stangenware in mehreren Breiten
Geeignet für
Unteren Abschluss von Caparol WDVS
Zurückversetzte Sockelausbildungen
Aufnahme der ersten Dämmplattenreihe
Gerade und fluchtgerechte Fassadenabschlüsse
Kontrollierte Wasserableitung über die Tropfkante
Nicht dafür vorgesehen
Ausgleich größerer Wandunebenheiten allein durch die Schiene
Montage ohne kraftschlüssige Befestigung
Freie Stöße ohne Sockelschienen-Verbinder
Einbau verbogener oder beschädigter Profile
Beliebige Breite unabhängig von der Dämmstoffdicke
Schienenbreite passend zur Dämmstoffdicke wählen:
Eine zu schmale Schiene nimmt die Dämmplatte nicht vollständig auf.
Eine zu breite Schiene kann über die Fassadenfläche vorstehen. Vor der
Bestellung deshalb Dämmstoffdicke und geplanten Systemaufbau prüfen.
Was macht die Caparol Sockelschiene besonders?
Gerader Systemabschluss
Die Langlochbohrungen erleichtern das exakte Ausrichten des
Profils. Damit entsteht eine gerade Ausgangslinie für die erste
Dämmplattenreihe.
Kontrollierte Wasserableitung
Die ausgebildete Tropfkante führt Wasser an der Vorderkante
gezielt nach unten und unterstützt einen sauberen unteren
Fassadenabschluss.
Systemgerechtes Zubehör
Verbinder, Distanzstücke, Montage-Schlagschrauben und ein
passendes Aufsteckprofil ermöglichen die fachgerechte Ausrichtung
und Einbindung in die Armierungsschicht.
Passt die Sockelschiene zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
ein Caparol WDVS unten abgeschlossen wird
ein zurückversetzter Sockel vorgesehen ist
die Dämmstoffdicke eindeutig bekannt ist
der Untergrund tragfähig und ausrichtbar ist
passendes Montage- und Anschlusszubehör verwendet wird
Zuerst genauer prüfen, wenn …
der Sockel nicht zurückversetzt ausgeführt wird
starke Wandunebenheiten vorhanden sind
die Dämmstoffdicke noch nicht feststeht
ein abweichendes Sockel- oder Tropfkantenprofil geplant ist
Abdichtung und Sockeldetail noch nicht geklärt sind
Breite und Profillänge auswählen
Die Nennbreite der Sockelschiene richtet sich nach der Dicke der
Fassadendämmplatte. Der aktuelle österreichische Baustoffkatalog führt
folgende Ausführungen:
30 bis 80 mm
Erhältliche Nennbreiten: 30, 40, 50, 60 und 80 mm.
Profillänge: jeweils 2 lfm.
100 bis 200 mm
Erhältliche Nennbreiten: 100, 120, 140, 160, 180 und 200 mm.
Profillänge: jeweils 2 lfm.
220 und 240 mm
Für besonders dicke Dämmstoffaufbauten sind Varianten mit 220
und 240 mm gelistet.
Profillänge: jeweils 2,5 lfm.
So wird die Sockelschiene montiert
Vorstehende Mörtelgrate, lose Putzbereiche und nicht tragfähige
Stellen entfernen. Fehlstellen mit geeignetem Material ausgleichen.
Die zur Dämmstoffdicke passende Sockelschiene anlegen und über die
Langlöcher exakt waagrecht und fluchtgerecht ausrichten.
Die Schiene mit systemgerechten Montage-Schlagschrauben im Abstand
von ungefähr 30 cm kraftschlüssig am Untergrund befestigen.
Wandunebenheiten mit geeigneten Distanzstücken hinterfüttern und die
Profile nicht durch übermäßiges Anziehen verformen.
Benachbarte Sockelschienen mit passenden Verbindern zusammenstecken
und die Stöße gerade sowie spannungsfrei ausführen.
Verbleibende Abstände zwischen Wand und Sockelschiene mit einem
geeigneten systemzugehörigen Kleber lückenlos schließen.
Profilstöße und Armierung richtig ausführen
Sockelschienen verbinden
Die Aluminiumprofile nicht stumpf und ungesichert gegeneinander
stellen. Passende Sockelschienen-Verbinder halten die Stöße
ausgerichtet und erleichtern einen gleichmäßigen Übergang.
Aufsteckprofil mit Gewebe
Vor dem Verkleben der Dämmplatten wird ein passendes Caparol
Aufsteckprofil auf die Vorderkante gesetzt. Das anschließende
Flächengewebe muss den Gewebestreifen mindestens 10 cm
überlappen.
Typische Fehler vermeiden
Falsche Schienenbreite
Die Sockelschiene muss zur Dämmstoffdicke passen. Ein
überstehendes oder zu schmales Profil erzeugt keinen sauberen
Systemabschluss.
Unebenheiten nicht ausgeglichen
Die Schiene nicht an einen unebenen Untergrund zwingen.
Distanzstücke einsetzen und das Profil spannungsfrei ausrichten.
Stöße nicht eingebunden
Ungesicherte oder versetzte Profilstöße erhöhen das Risiko
sichtbarer Übergänge und späterer Rissbildungen im
Anschlussbereich.
Bedarf und technische Daten
Bedarf
Der Richtverbrauch beträgt 1 laufenden Meter Sockelschiene je
laufendem Meter Fassadenabschluss.
Zuschnitte, Gebäudeecken und Verschnitt bei der Mengenermittlung
zusätzlich berücksichtigen.
Produkttyp: Aluminium-Systemabschlussprofil
Profilform: Trogprofil mit Tropfkante
Material: unbeschichtetes Aluminium
Farbton: Aluminium natur
Nennbreiten: 30 bis 240 mm
Profillänge: 2 beziehungsweise 2,5 lfm
Befestigungsabstand: ca. 30 cm
Gewebeüberlappung: mindestens 10 cm
Die Profile trocken, eben, spannungsfrei und vor Feuchtigkeit geschützt
lagern. Gebogen transportierte oder gelagerte Schienen können sich
dauerhaft verformen und dürfen beschädigt nicht eingebaut werden.
Häufige Fragen
Welche Breite muss ich bestellen?
Die Nennbreite wird passend zur Dicke der verwendeten
Fassadendämmplatte gewählt.
Wie werden Wandunebenheiten ausgeglichen?
Kleine Unebenheiten werden mit passenden Distanzstücken zwischen
Untergrund und Sockelschiene hinterfüttert.
Wird ein Aufsteckprofil benötigt?
Für eine fachgerechte Einbindung der Schienenkante und zur
Verringerung der Rissgefahr im Stoßbereich wird ein passendes
Caparol Aufsteckprofil mit Gewebe empfohlen.
Montage- und Systemhinweis:
Sockelschiene, Befestigungsmittel, Verbinder, Distanzstücke,
Aufsteckprofil und Dämmstoff müssen zum verwendeten Caparol
Dämmsystem passen. Die Schiene fluchtgerecht und spannungsfrei
montieren und beschädigte oder dauerhaft verformte Profile nicht
verarbeiten.
Caparol Tropfkantenprofil mit Gewebe 2,5 m
Das Caparol Tropfkantenprofil mit Gewebe ist ein Kunststoffwinkelprofil
zur Ausbildung sauberer Tropfkanten in Wärmedämm-Verbundsystemen. Es wird
an Übergängen von waagrechten zu senkrechten Fassadenflächen eingesetzt
und leitet ablaufendes Wasser über die ausgeformte Tropfkante gezielt
nach unten ab.
Typische Einsatzbereiche sind Balkonuntersichten, Durchfahrten,
zurückspringende Fassadenflächen, Rollladenkastenabschlüsse sowie
vergleichbare horizontale WDVS-Abschlüsse. Die 12,5 cm breite
Gewebefahne wird vollständig in die systemzugehörige Armierungsmasse
eingebettet.
Kontrollierte Wasserableitung
Ausgeformte Tropfkante
Für horizontale WDVS-Abschlüsse
Saubere und geradlinige Kantenausbildung
Abzugkante für die Armierungsmasse
Für 3 und 5 mm armierten Unterputz
Geeignet für
Balkon- und Deckenuntersichten
Durchfahrten
Zurückspringende Fassaden
Rollladenkastenabschlüsse
Horizontale WDVS-Vorsprünge
Übergänge zu senkrechten Fassadenflächen
Nicht dafür vorgesehen
Abdichtung waagrechter Flächen
Fensterbankanschlüsse ohne eigenes Abdichtungssystem
Überbrückung konstruktiver Gebäudefugen
Tragende oder statische Verbindungen
Direkte Befestigung von Bauteilen
Beschädigte oder dauerhaft verformte Profile
Eine Tropfkante ersetzt keine Abdichtung:
Das Profil verbessert die Wasserführung an einer fachgerecht
aufgebauten Fassadenkante. Es dichtet jedoch keine undichte
Balkonplatte, keinen Rollladenkasten und keine waagrechte Fläche ab.
Abdichtung, Gefälle und Anschlussdetails müssen unabhängig davon
vollständig geplant und ausgeführt werden.
Was macht das Tropfkantenprofil besonders?
Definierte Abrisskante
Die Tropfnase unterbricht den Wasserlauf an der Bauteilkante.
Dadurch soll Regen- und Ablaufwasser nach unten abtropfen, statt
unkontrolliert an der senkrechten Fassadenfläche weiterzulaufen.
Exakte Profilstöße
Der durchgehende viereckige Steckschacht ermöglicht auch bei
zugeschnittenen Profilstücken den Einsatz eines
Verbindungsstiftes. Dadurch lassen sich benachbarte Profile
fluchtgerecht ausrichten und gegen Verdrehen sichern.
Passende Eckelemente
Für Innen- und Außenecken stehen fertig verschweißte
Systemelemente zur Verfügung. Damit können Eckbereiche ohne
improvisierte Schnitte sauber und formgerecht ausgeführt werden.
Passt das Profil zu deinem Fassadendetail?
Das Profil passt, wenn …
eine waagrechte WDVS-Fläche senkrecht abschließt
Wasser kontrolliert nach unten abgeleitet werden soll
eine geradlinige sichtbare Putzkante benötigt wird
mit 3 oder 5 mm armiertem Unterputz gearbeitet wird
die Dämmstoffkante gerade ausgeführt werden kann
systemzugehörige Armierungsmasse verwendet wird
Zuerst genauer planen, wenn …
die horizontale Fläche kein ausreichendes Gefälle besitzt
eine Abdichtungsebene an das Profil anschließen muss
starke Bauteilbewegungen erwartet werden
ein Brandschutz-Sonderdetail vorliegt
unterschiedliche WDVS-Systeme zusammentreffen
Wasser bereits hinter das Fassadensystem eindringt
Typische Einsatzbereiche
Balkonuntersichten
Am äußeren Übergang von der gedämmten Untersicht zur senkrechten
Fassadenfläche bildet das Profil eine geradlinige Tropfkante.
Durchfahrten
An Öffnungen und Durchfahrten unterstützt die Tropfnase eine
kontrollierte Wasserableitung am Übergang zwischen Deckenfläche
und senkrechter Außenwand.
Rollladenkastenabschlüsse
Bei einem fachgerecht geplanten überdämmten Rollladenkasten kann
das Profil den unteren Putzabschluss mit definierter
Tropfkantenausbildung herstellen.
Rollladenkastenanschluss richtig unterscheiden:
Das Tropfkantenprofil bildet den unteren Abschluss einer geeigneten
gedämmten Fläche. Für seitliche bewegungsfähige Anschlüsse an
Rollladen-Führungsschienen wird dagegen ein dafür vorgesehenes
Rollladen-Anschlussprofil benötigt.
Dämmstoffkante vorbereiten
1. Kante kontrollieren
Die Dämmstoffkante muss fest, sauber, gerade und fluchtgerecht
verlaufen. Lose Teile, Kleberreste und größere Unebenheiten vor
dem Profileinbau beseitigen.
2. Wasserführung prüfen
Vor der Montage kontrollieren, ob Wasser tatsächlich bis zur
vorgesehenen Tropfkante geführt wird. Gegengefälle und
wasserführende Fehlstellen müssen zuvor korrigiert werden.
3. Profilverlauf festlegen
Den Verlauf über die gesamte Kante festlegen und auf
Fluchtgerechtigkeit prüfen. Ungenaue Profilstöße bleiben nach
dem Verputzen sichtbar.
So wird das Tropfkantenprofil montiert
1. Vor der Flächenarmierung
Das Profil wird montiert, bevor die durchgehende
Flächenarmierung ausgeführt wird. Dadurch kann es exakt an der
Dämmstoffkante positioniert werden.
2. Armierungsmasse vorlegen
Die systemzugehörige Armierungsmasse beidseitig der
Dämmplattenkante ausreichend breit und gleichmäßig auftragen.
3. Profil eindrücken
Das Tropfkantenprofil in die frische Armierungsmasse einsetzen,
exakt ausrichten und gleichmäßig eindrücken. Die Tropfnase muss
gerade und nach unten ausgerichtet sein.
4. Gewebe vollständig einbetten
Die 12,5 cm breite Gewebefahne faltenfrei in die frische
Armierungsmasse einarbeiten. Das Gewebe darf nicht sichtbar an
der Oberfläche liegen bleiben.
5. Profilstöße verbinden
Benachbarte Profile über den viereckigen Steckschacht mit den
vorgesehenen Verbindungsstiften verbinden und fluchtgerecht
ausrichten.
6. Armierungsmasse abziehen
Den armierten Unterputz gleichmäßig bis an den vorgesehenen
Abzugsteg führen und sauber abziehen. Die eigentliche Tropfnase
muss frei bleiben.
Flächengewebe richtig anschließen
Mindestens 10 cm überlappen
Das anschließend eingearbeitete Caparol Flächengewebe muss den
Gewebestreifen des Tropfkantenprofils um mindestens 10 cm
überlappen.
Gewebe bis zur Tropfnase führen
Insbesondere im Bereich der Profilstöße das Flächengewebe bis an
den Kunststoffwinkel der Tropfnase heranführen. Dadurch wird der
kritische Stoßbereich zusätzlich armiert.
Profilstöße benötigen zusätzliche Aufmerksamkeit:
Das Flächengewebe muss im Stoßbereich auf beiden Seiten mindestens
10 cm über den Profilstoß hinausreichen und bis an den
Kunststoffwinkel herangeführt werden. Eine nur punktuelle
Gewebeüberdeckung erhöht das Risiko späterer Spannungsrisse.
Innen- und Außenecken ausführen
Vorgefertigte Innenecke
Für Innenecken steht ein fertig verschweißtes Eckelement mit
beidseitig 12,5 cm Schenkellänge zur Verfügung. Es wird passend
zu den geraden Profilstangen in die Armierungsmasse eingebettet.
Vorgefertigte Außenecke
Das verschweißte Außeneck besitzt ebenfalls beidseitig
12,5 cm Schenkellänge und ermöglicht eine definierte
Tropfkantenführung ohne improvisierten Gehrungsschnitt.
Gerade Profilstücke an die Eckelemente fluchtgerecht anschließen und
alle Gewebebereiche mit der erforderlichen Überlappung in die
Armierungsmasse einarbeiten.
Häufige Verarbeitungsfehler
Tropfnase überputzt
Wird die Tropfkante mit Armierungsmasse oder Oberputz
verschlossen, kann Wasser nicht mehr kontrolliert an der
vorgesehenen Kante abtropfen.
Profil nicht fluchtgerecht
Bereits geringe Versätze zwischen zwei Stangen bleiben an der
fertigen Putzkante sichtbar und können die gleichmäßige
Wasserableitung beeinträchtigen.
Zu geringe Gewebeüberlappung
Wird das Flächengewebe nicht mindestens 10 cm überlappend
angeschlossen, entsteht ein geschwächter Übergang mit erhöhtem
Risiko für Rissbildung.
Bedarf und Verpackung
Profillänge
Eine Profilstange ist 2,5 m lang. Die benötigte Stückzahl ergibt
sich aus der gesamten Länge der geplanten Tropfkante zuzüglich
Zuschnitt und Reserve.
Rechnerischer Bedarf
Als Planungswert wird ungefähr ein laufender Meter Profil je
laufendem Meter fertiger Tropfkante benötigt. Verschnitt,
Passstücke und Eckelemente zusätzlich berücksichtigen.
Herstellerpackung
Eine vollständige Herstellerpackung enthält 25 Profilstangen
mit insgesamt 62,5 laufenden Metern sowie zusätzlich
10 Verbindungsstifte.
Lagerung und Transport
Die Profile eben, gerade und geschützt vor Regen, Frost, Hitze,
anhaltender Sonneneinstrahlung und mechanischen Belastungen lagern und
transportieren.
Gebogen gelagerte Leisten können sich dauerhaft an Kunststoffteilen und
Glasgewebe verformen. Erwärmung durch intensive Sonneneinstrahlung
begünstigt diese Verformungen. Beschädigte Profile dürfen nicht mehr
verarbeitet werden.
Profilstangen nicht schräg anlehnen:
Die 2,5 m langen Profile vollflächig und gerade auflegen.
Punktuelle Belastung, gebogener Transport oder längere Lagerung in
direkter Sonne kann bleibende Verformungen verursachen.
Häufige Fragen
Ist das Profil ausdrücklich aus PVC?
Das aktuelle technische Merkblatt bezeichnet es als
Kunststoffwinkelprofil. Eine ausdrückliche Werkstoffangabe
„PVC“ wird darin nicht genannt.
Muss das Flächengewebe überlappen?
Ja. Das nachfolgende Flächengewebe muss den Gewebestreifen des
Profils um mindestens 10 cm überlappen.
Wie werden Profilstöße ausgerichtet?
Die viereckigen Steckschächte der Profile werden mit den
vorgesehenen Verbindungsstiften verbunden. Dadurch wird ein
Verdrehen im Stoßbereich vermindert.
Gibt es passende Eckelemente?
Ja. Passende verschweißte Innen- und Außenecken sind separat
erhältlich. Die Schenkellänge beträgt beidseitig jeweils
12,5 cm.
Für welche Unterputzdicken ist es geeignet?
Der Abzugsteg ist für einen armierten Unterputz mit 3 oder
5 mm Schichtdicke ausgelegt.
Kann das Profil eine undichte Fläche sanieren?
Nein. Das Profil verbessert nur die Wasserableitung an der
Kante. Ursachen für Feuchteeintritt und mangelhafte
Abdichtungen müssen separat behoben werden.
Technische Daten
Produkttyp: Tropfkantenprofil mit Gewebe
Profilform: Kunststoffwinkelprofil
Anwendung: Wärmedämm-Verbundsysteme
Profillänge: 2,5 lfm
Gewebefahne: 12,5 cm
Ausführung: Stangenware
Abzugsteg für 3 und 5 mm armierten Unterputz
Mindest-Gewebeüberlappung: 10 cm
Stoßverbindung mit viereckigem Verbindungsstift
25 Profile je Herstellerpackung
Gesamtlänge je Packung: 62,5 lfm
Zusätzlich 10 Verbindungsstifte je Packung
Montage- und Systemhinweis:
Das Profil vor der Flächenarmierung exakt ausrichten und beidseitig
vollständig in die frische systemzugehörige Armierungsmasse
einarbeiten. Profilstöße mit den vorgesehenen Verbindungsstiften
fixieren.
Die Flächenarmierung muss den Gewebestreifen des Profils mindestens
10 cm überlappen. Im Stoßbereich das Gewebe auf beiden Seiten
mindestens 10 cm über den Stoß hinaus bis an den Kunststoffwinkel
der Tropfnase führen. Die aktuelle technische Information und die
Vorgaben des eingesetzten Fassadensystems beachten.
Caparol Universaldübel 053
Der Caparol Universaldübel 053 dient zur mechanischen Befestigung von
Caparol Wärmedämm-Verbundsystemen auf geeigneten mineralischen
Wandbaustoffen. Er besteht aus einem Kunststoffschaft mit
60-mm-Dübelteller und einer vormontierten, verzinkten Schraube.
Der Dübel kann oberflächenbündig oder ungefähr 20 mm tief im Dämmstoff
versenkt montiert werden. Die richtige Ausführung und Dübellänge richten
sich nach dem vorhandenen Untergrund, der Dämmstoffdicke und den zu
überbrückenden nicht tragenden Schichten.
Aufbau und Eigenschaften
Kunststoffschaft mit Dübelteller
Vormontierte, verzinkte Schraube
Tellerdurchmesser 60 mm
Dübelschaftdurchmesser 8 mm
Schraubenantrieb TX 30
Bündige oder versenkte Montage
Geeignete Untergründe
Beton
Vollziegel
Geeignete Lochziegel
Leichtbeton
Porenbeton
Nutzungskategorien A bis E
Nicht dafür vorgesehen
Holz- und Holzwerkstoffuntergründe
Lose oder nicht tragfähige Wandbaustoffe
Montage durch ein noch feuchtes Kleberbett
Zu kurze Dübel ohne ausreichende Verankerung
Ungeprüfte Verwendung außerhalb des Caparol Systems
Zweifelhafte Untergründe ohne Auszugsversuch
Dübellänge nicht nur nach der Dämmstoffdicke wählen:
Dämmstoff, Kleberbett, Altputz und andere nicht tragende Schichten
müssen vollständig überbrückt werden. Anschließend sind mindestens
25 mm Verankerung im tragfähigen Untergrund beziehungsweise 65 mm bei
Porenbeton erforderlich.
Was macht den Universaldübel 053 besonders?
Zwei Montagearten
Der Dübelteller kann direkt bündig auf der Dämmstoffoberfläche
sitzen oder mit dem passenden Montage-Tool versenkt werden.
Passender Oberflächenabschluss
Bei bündiger Montage wird die Schrauböffnung mit einem
Dübelstopfen verschlossen. Versenkte Dübel werden mit einer zum
Dämmstoff passenden Rondelle abgedeckt.
Große Längenauswahl
Der Hersteller führt 18 Ausführungen von 115 bis 455 mm. Dadurch
kann die Dübellänge an unterschiedliche Dämmstoff- und
Wandaufbauten angepasst werden.
Passt der Universaldübel zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
ein Caparol WDVS mechanisch befestigt wird
ein geeigneter mineralischer Wandbaustoff vorliegt
das Kleberbett bereits ausgetrocknet ist
Untergrund und benötigte Dübellänge bekannt sind
bündige oder versenkte Montage vorgesehen ist
Zuerst genauer prüfen, wenn …
der Wandbaustoff nicht eindeutig bekannt ist
Altputz oder weitere Zwischenlagen vorhanden sind
der Untergrund mürbe oder beschädigt erscheint
Dübelanzahl oder Befestigungsbild nicht feststehen
Zweifel an der Auszugfestigkeit bestehen
Dübellänge und Verankerung
Nutzungskategorien A bis D
In geeigneten Untergründen aus Beton, Voll- und Lochsteinen sowie
Leichtbeton sind mindestens 25 mm Verankerung im tragfähigen
Baustoff erforderlich.
Nutzungskategorie E
Bei geeignetem Porenbeton sind mindestens 65 mm Verankerung im
tragfähigen Wandbaustoff zu berücksichtigen.
Für die Längenauswahl werden Dämmstoffdicke, Kleberbett, Altputz und
sonstige nicht tragende Zwischenschichten zur erforderlichen
Verankerungstiefe addiert. Danach wird die nächste ausreichend lange
Dübelvariante gewählt.
So wird der Universaldübel montiert
Die Dübelmontage erst beginnen, wenn das Kleberbett ausreichend
ausgetrocknet ist.
Das Bohrloch mit 8 mm Durchmesser rechtwinkelig in den tragenden
Untergrund bohren. In Lochsteinen und Porenbeton ohne Schlag arbeiten.
Das Bohrloch sorgfältig von Bohrmehl befreien und den Dübel
einschieben, bis der Teller an der Dämmstoffoberfläche anliegt.
Die vormontierte Schraube mit einem TX-30-Bit eindrehen und den
festen Sitz des Dübels im Untergrund kontrollieren.
Den Befestigungspunkt abhängig von der Montageart mit Dübelstopfen
oder einer passenden Dämmstoffrondelle verschließen.
Oberflächenbündige Montage
Den Dübelteller bündig und fest auf der Dämmstoffoberfläche
positionieren. Anschließend die Schrauböffnung mit dem passenden
Caparol Dübelstopfen verschließen.
Versenkte Montage
Den Dübel mit dem Caparol Universaldübel-Tool Vario ungefähr
20 mm tief setzen. Danach eine passende Polystyrol-, Dalmatiner-,
Mineralfaser- oder Hanffaser-Rondelle flächenbündig einsetzen.
Wurde das Fassadensystem bei WERKMIT gekauft, kann unser Kundendienst
prüfen, ob das benötigte Montage-Tool gegen eine geringe Abnützungsgebühr
zur Verfügung gestellt werden kann.
Typische Fehler vermeiden
Bohrloch nicht gereinigt
Bohrmehl oder ein abgenutzter Bohrer können das Einsetzen
erschweren und die sichere Verankerung beeinträchtigen.
Dübel sitzt nicht fest
Ein nicht ausreichend verankerter Dübel besitzt keine Funktion.
Er muss entfernt und in angemessenem Abstand ersetzt werden.
Rondelle sitzt nicht richtig
Lockere Rondellen nicht mit PU-Schaum einkleben. Zu tief sitzende
Rondellen wieder herausnehmen und die Vertiefung nicht mit
Spachtelmasse auffüllen.
Bedarf und technische Daten
Erforderliche Dübelanzahl
Die Technische Information nennt abhängig von Dämmstoff,
Gebäudehöhe, Lage und Windsogbelastung 6 bis 12 Dübel je m².
Maßgeblich bleibt der objektspezifische Befestigungsplan.
Produkttyp: WDVS-Schraubdübel
Europäische Technische Bewertung: ETA-13/0009
Nutzungskategorien: A, B, C, D und E
Tellerdurchmesser: 60 mm
Dübelschaftdurchmesser: 8 mm
Schraubenantrieb: TX 30
Längen: 115 bis 455 mm
Farbton: Carbongrau
Die Dübel bis zur Verarbeitung vor Regen, starker Hitze, Frost,
Beschädigung und Verformung geschützt lagern.
Häufige Fragen
Wann darf gedübelt werden?
Die Montage erfolgt erst durch das ausreichend ausgetrocknete
Kleberbett.
Wird immer eine Rondelle benötigt?
Nein. Rondellen werden nur bei versenkter Montage verwendet.
Bündig gesetzte Dübel werden mit einem Dübelstopfen verschlossen.
Was tun bei unsicherem Untergrund?
Bestehen Zweifel an der Untergrundfestigkeit, müssen
Dübelauszugsversuche am konkreten Objekt durchgeführt werden.
Montage- und Systemhinweis:
Dübellänge, Verankerungstiefe, Dübelanzahl und Befestigungsbild müssen
zum vorhandenen Wandbaustoff, zum verwendeten Caparol Dämmsystem und
zum konkreten Objekt passen. Beim Arbeiten mit dem Schneidring des
Montage-Tools besteht Verletzungsgefahr.
Caparol Universaldübel-Tool Vario – 1 Set
Das Caparol Universaldübel-Tool Vario ist ein Spezialwerkzeug zum
versenkten Setzen des Caparol Universaldübels 053 und des Caparol
Schraubdübels Holz. Es schneidet den Dämmstoff kreisförmig vor und
unterstützt das kontrollierte Versenken des Dübeltellers.
Die Schnellverstellung ermöglicht die Anpassung an unterschiedliche
Dübellängen. Eine Aluscheibe begrenzt die Einschraubtiefe automatisch,
sobald sie das Oberflächenniveau der Dämmplatte erreicht.
Funktion und Ausstattung
Spezialwerkzeug für versenkte Dübelmontage
Patentierter Adapter mit Schnellverstellung
Skalierung zur Einstellung der Dübellänge
Automatische Begrenzung der Einschraubtiefe
Schneiddurchmesser 60 mm
Passend für
Caparol Universaldübel 053
Caparol Schraubdübel Holz
Versenkte Montage in Dämmstoffplatten
Polystyrol- und Mineralfaserdämmstoffe
Hanfdämmstoffe mit separater Schneidkrone
Nicht dafür vorgesehen
Oberflächenbündige Dübelmontage
Beliebige Dübel anderer Bauarten
Arbeiten ohne passende Längeneinstellung
Verwendung eines ungeeigneten Schraubbits
Weiterarbeit mit stumpfem Schneidelement
Tool vor jeder Montage passend einstellen:
Dübellänge, Schraubbit und Schneidelement müssen zum verwendeten Dübel
und Dämmstoff passen. Für den Caparol Universaldübel 053 wird TX 30,
für den Caparol Schraubdübel Holz TX 25 verwendet.
Was macht das Universaldübel-Tool Vario besonders?
Schnelle Längeneinstellung
Die gewünschte Dübellänge wird an der Skalierung eingestellt und
über den Adapter mit Schnellverstellung arretiert.
Kontrollierte Versenktiefe
Die Aluscheibe begrenzt die Einschraubtiefe automatisch, sobald
sie auf der Dämmstoffoberfläche aufliegt.
Schneiden und Setzen
Beim Einschrauben schneidet das Werkzeug den Dämmstoff kreisförmig
vor. Der Schraubenzug verdichtet das Material unter dem
Dübelteller.
Passt das Montage-Tool zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
Universaldübel 053 versenkt gesetzt werden
Schraubdübel Holz versenkt gesetzt werden
unterschiedliche Dübellängen verarbeitet werden
passende Dämmstoffrondellen vorgesehen sind
ein handelsübliches Schraubgerät vorhanden ist
Zuerst genauer prüfen, wenn …
der verwendete Dübel nicht eindeutig bekannt ist
eine oberflächenbündige Montage vorgesehen ist
Hanf ohne passende Schneidkrone verarbeitet wird
Schneidelement oder Schraubbit beschädigt sind
die erforderliche Dübellänge nicht feststeht
Lieferumfang des Sets
1 Setzwerkzeug zum Einschrauben und Versenken
1 Schneideblech für Polystyrol und Mineralfaser
1 Ersatzschneideblech für Polystyrol und Mineralfaser
1 langer Torx-Bit TX 30
1 langer Torx-Bit TX 25
1 Innensechskantschlüssel SW 3
So wird das Montage-Tool verwendet
Die Länge des verwendeten Dübels an der Skalierung des Werkzeugs
einstellen und mit der Schnellverstellung arretieren.
Den zum Dübel passenden TX-30- oder TX-25-Bit einsetzen und das
Montage-Tool in den Bohrfutterhalter des Schraubgeräts einspannen.
Den Schraubbit auf die Dübelschraube setzen und die Schraube langsam
und kontrolliert eindrehen.
Der Schneidring schneidet den Dämmstoff kreisförmig vor, während der
Dübelteller durch den Schraubenzug versenkt wird.
Den Einschraubvorgang beenden, sobald die Aluscheibe auf dem
Oberflächenniveau der Dämmplatte aufliegt. Danach die passende
Dämmstoffrondelle flächenbündig einsetzen.
Passende Ausstattung für Dübel und Dämmstoff
Universaldübel 053
Für den Caparol Universaldübel 053 wird der passende
TX-30-Schraubbit verwendet. Die erforderliche Dübellänge wird vor
dem Setzen an der Werkzeugskala eingestellt.
Schraubdübel Holz
Für den Caparol Schraubdübel Holz wird der TX-25-Bit verwendet.
Die Einbindetiefe richtet sich nach dem jeweiligen tragfähigen
Holzbauteil.
Das beiliegende Schneideblech ist für Polystyrol- und
Mineralfaserdämmstoffe vorgesehen. Für Hanfdämmstoffe wird die separat
erhältliche Caparol Schneidkrone Hanf benötigt.
Typische Fehler vermeiden
Falsche Längeneinstellung
Eine nicht zur Dübellänge passende Einstellung kann zu einer
falschen Setztiefe und einem ungleichmäßigen Ergebnis führen.
Stumpfes Schneidelement
Ausgefranste Schneidränder oder schlecht sitzende Rondellen können
auf ein stumpfes Schneidelement hinweisen. Dieses rechtzeitig
austauschen.
Zu schnelles Einschrauben
Die Schraube langsam und kontrolliert eindrehen. Ein unkontrolliert
schneller Einschraubvorgang erschwert eine saubere Versenkung.
Ersatzteile und technische Daten
Produkttyp: Spezialwerkzeug für WDVS-Dübel
Produktbezeichnung: Universaldübel-Tool Vario
Anwendung: versenkte Dübelmontage
Schneiddurchmesser: 60 mm
Verpackung: 1 Set
Hersteller-Art.-Nr.: 528078
PS/MF-Ersatzschneideblech: Art.-Nr. 306733
Schneidkrone Hanf: Art.-Nr. 306313
Ersatz-Bit TX 30: Art.-Nr. 306729
Ersatz-Bit TX 25: Art.-Nr. 306730
Aufbewahrung: trocken und mechanisch geschützt
Häufige Fragen
Passt das Tool zu beiden Dübeltypen?
Ja. Es ist für den Caparol Universaldübel 053 und den Caparol
Schraubdübel Holz vorgesehen. Der passende Schraubbit muss
eingesetzt werden.
Ist Zubehör für Hanfdämmung enthalten?
Nein. Für Hanfdämmstoffe wird die separat erhältliche Caparol
Schneidkrone Hanf benötigt.
Wann muss das Schneidelement gewechselt werden?
Bei ausgefransten Schneidrändern, erhöhtem Widerstand oder locker
sitzenden Rondellen den Zustand des Schneidelements kontrollieren
und es bei Bedarf ersetzen.
Montage- und Sicherheitshinweis:
Das Werkzeug langsam und kontrolliert führen. Vor Arbeitsbeginn
Dübellänge, Schraubbit und Schneidelement prüfen. Der Schneidring
besitzt eine scharfe Schneidkante und muss vorsichtig montiert,
verwendet und gewechselt werden.
MIXFIX - EJOT Rondellen 100Stk.
Die Dämmstoffrondellen sind speziell für die Verwendung mit dem Schraubdübel STR U von EJOT entwickelt worden und bieten eine einfache und effektive Möglichkeit, den Dübel bei einer versenkten Montage zu überdämmen. Die Rondelle werden auf den Dübel aufgesetzt. Dadurch wird eine optimale Dämmwirkung erreicht und Wärmebrücken werden vermieden. Die Rondellen bieten eine hohe Druckfestigkeit und hervorragende Dämmeigenschaften. Sie sind einfach zu installieren und tragen dazu bei, eine effektive Wärmedämmung zu gewährleisten.
Hinweise und Informationen zur Anwendung, der Lagerung, dem Transport und der Entsorgung unserer Artikel beachte bitte das technische Datenblatt. Verbrauchswerte sind Richtwerte. Mengenrechner dient zur unverbindlichen Orientierung. Alle Empfehlungen dienen zur Unterstützung. Sie entbinden nicht davon, die Produkte grundsätzlich auf Eignung in eigener Verantwortung zu prüfen.
MIXFIX - EJOT Schlagdübel H1 eco
Der EJOT® H1 eco WDVS Schlagdübel ist ein vielseitig einsetzbarer Schlagdübel, der für die Montage von Wärmedämmverbundsystemen auf verschiedenen Untergründen wie Beton, Kalksandstein, Mauerziegel oder Vollblöcke geeignet ist. Er ist für alle gängigen Dämmstoffe wie EPS Dämmstoffe, Mineralwolle und Sockelplatten geeignet und hat eine Europäische Technische Bewertung (ETA). Der Dübel ist in allen Baustoffklassen zugelassen und hat einen stabilen vormontierten Stahlnagel, der bruchsicher ist. Durch das optimale Tellereinzugsverhalten und das Kunststoffmontageelement wird die Bildung von Wärmebrücken minimiert. Der Schlagdübel hat eine kurze Verankerungstiefe und eine hohe Lastaufnahme, was eine schnelle und sichere Montage ermöglicht.
Der EJOT H1 eco WDVS Schlagdübel besteht aus zwei Teilen - der Dübelschaft mit Dübelteller aus Kunststoff und vormontiertem, kombinierten Kunststoff/Stahl Spreizelement. Eignet sich für die statisch relevante Befestigung von MIXFIX Wärmedämm-Verbundsysteme in dafür geeignete Untergründe, deren Standsicherheitsnachweis eine Befestigung mit ETZ und ÖNORM geprüften Dübel verlangt. Die Mindestanzahl der Dübel beträgt 6 Stück pro m² abhängig von der Einstufung (Klassifizierung) des Wärmedämmstoffs gemäß ÖNORM B 6400.
Produktbeschreibung
Einsatzbereich: Beton, Kalksandstein, Mauerziegel oder Vollblöcke
Nagel vormontiert für schnelle Montage
Für die oberflächenbündige Montage
Optimales Tellereinzugsverhalten
Merkmale
Verankerungstiefe: ≥ 25 mm
Bohrlochdurchmesser: 8 mm
Tellerdurchmesser: 60 mm
Für alle Dämmstoffe
Zulassung
Baustoffklasse A: Normalbeton ≥ C 12/15 nach EN 206-1: 0,9 kN und Normalbeton ≥ C 16/20 - C 50/60 nach EN 206-1: 0,9 kN
Baustoffklasse B: Mauerziegel (Mz) nach DIN 105: 0,9 kN und Kalksandvollstein (KS) nach DIN EN 106: 0,9 kN
Baustoffklasse C: Hochlochziegel (Hlz) nach DIN 105, Rohdichte ≥ 1,2 kg/dm3: 0,75 kN, Hochlochziegel (Hlz) nach DIN 105, Rohdichte ≥ 0,9 kg/dm3: 0,6 kN und Kalksandlochstein (KSL) nach DIN EN 106: 0,9 kN
Geeignet gemäß ÖNORM B 6124 für Beton, Vollstein und Hochlochziegel
Hinweise und Informationen zur Anwendung, der Lagerung, dem Transport und der Entsorgung unserer Artikel beachte bitte das technische Datenblatt. Verbrauchswerte sind Richtwerte. Mengenrechner dient zur unverbindlichen Orientierung. Alle Empfehlungen dienen zur Unterstützung. Sie entbinden nicht davon, die Produkte grundsätzlich auf Eignung in eigener Verantwortung zu prüfen.
MIXFIX - EJOT Schraubdübel STR U 2G
Der ejotherm® STR U 2G WDVS Schraubdübel ist ein universeller Schraubdübel, der für die vertiefte und oberflächenbündige Montage in Beton und Mauerwerk geeignet ist. Er kann für alle Untergründe und Dämmstoffe verwendet werden und bietet optimierte Wärmebrücken. Der Schraubdübel verfügt über eine Europäische Technische Zulassung (ETA) und ist für alle Baustoffklassen zugelassen. Mit dem ejotherm STR-Prinzip und den ejotherm STR-Rondellen ist eine einfache und schnelle Montage ohne Frässtaub möglich. Der Dübel verfügt über eine 100% Setzkontrolle und bietet eine sichere Verankerung. Mit der vormontierten Schraube ist eine schnelle Montage möglich.
Oberflächenbündig mit Stopfen STRU oder tiefenversetzt mit Rondelle (Aufsatzwerkzeug notwendig). Eignet sich für die statisch relevante Befestigung von MIXFIX Wärmedämm-Verbundsysteme in dafür geeignete Untergründe, deren Standsicherheitsnachweis eine Befestigung mit ETZ und ÖNORM geprüften Dübel verlangt. Die Mindestanzahl der Dübel beträgt 6 Stück pro m² abhängig von der Einstufung (Klassifizierung) des Wärmedämmstoffs gemäß ÖNORM B 6400.
Produktbeschreibung
Einsatzbereich: Beton, Leichtbeton, Voll und Hochlochziegel, Porenbeton
Schraube vormontiert für schnelle Montage
Für die vertiefte und oberflächenbündige Montage
Bis zu 40% schnellere Einschraubzeit
Merkmale
Verankerungstiefe: ≥ 25 mm in Porenbeton ≥ 65mm
Bohrlochdurchmesser: 8 mm
Tellerdurchmesser: 60 mm
Für alle Dämmstoffe
Zulassung
Baustoffklasse A: Normalbeton ≥ C 12/15 nach EN 206-1: 0,9 kN und Normalbeton ≥ C 16/20 - C 50/60 nach EN 206-1: 0,9 kN
Baustoffklasse B: Mauerziegel (Mz) nach DIN 105: 0,9 kN, Kalksandvollstein (KS) nach DIN EN 106: 0,9 kN und Vollsteine aus Leichtbeton (V) nach DIN 18182: 0,6 kN
Baustoffklasse C: Hochlochziegel (Hlz) nach DIN 105, Rohdichte ≥ 1,2 kg/dm3: 0,75 kN, Hochlochziegel (Hlz) Referenzstein nach ÖNORM B 6124: 0,75 kN und Kalksandlochstein (KSL) nach DIN EN 106: 0,9 kN
Baustoffklasse E: Porenbeton P2 - P7: 0,75 kN
Hinweise und Informationen zur Anwendung, der Lagerung, dem Transport und der Entsorgung unserer Artikel beachte bitte das technische Datenblatt. Verbrauchswerte sind Richtwerte. Mengenrechner dient zur unverbindlichen Orientierung. Alle Empfehlungen dienen zur Unterstützung. Sie entbinden nicht davon, die Produkte grundsätzlich auf Eignung in eigener Verantwortung zu prüfen.
MIXFIX - EJOT Versetzwerkzeug für STRU
Das praktisches Montagewerkzeug, das speziell für den Einsatz der STR U Dübel mit Rondelle entwickelt wurde. Das Werkzeug eignet sich besonders für die tiefenversetzte Montage von Dämmstoffdübeln und erleichtert somit die Befestigung von Wärmedämmungen auf unterschiedlichen Untergründen. Durch den Einsatz des Versetzwerkzeuges kannst du den Dübel mühelos und präzise platzieren, was Zeit und Mühe spart. Das Werkzeug ist einfach zu handhaben und kann ohne viel Aufwand eingesetzt werden. So gelingt dir eine schnelle und zuverlässige Montage deiner Wärmedämmung mit den STR U Dübeln und Rondellen.
Hinweise und Informationen zur Anwendung, der Lagerung, dem Transport und der Entsorgung unserer Artikel beachte bitte das technische Datenblatt. Verbrauchswerte sind Richtwerte. Mengenrechner dient zur unverbindlichen Orientierung. Alle Empfehlungen dienen zur Unterstützung. Sie entbinden nicht davon, die Produkte grundsätzlich auf Eignung in eigener Verantwortung zu prüfen.
MIXFIX Anputzleiste 3D Standard PRO 2,4 lfm
Die MIXFIX Anputzleiste 3D Standard Pro-Klasse III ist ein wichtiges Zubehörteil für das MIXFIX Wärmedämm-Verbundsystem. Sie dient der sauberen und exakten Anschlussausbildung von Fenster- und Türöffnungen sowie bei Wand-Wand-Anschlüssen. Die Anputzleiste ist aus hochwertigem Kunststoff gefertigt und zeichnet sich durch eine hohe Festigkeit und Stabilität aus.
Dank ihrer 3D-Formgebung passt sich die Anputzleiste perfekt an den Untergrund an und garantiert somit eine zuverlässige Abdichtung gegen Feuchtigkeit und Witterungseinflüsse. Die Pro-Klasse III Ausführung entspricht höchsten Qualitätsstandards und bietet eine hohe Widerstandsfähigkeit gegen mechanische Belastungen sowie eine lange Lebensdauer. Diese Anputzleiste entspricht der Klasse III gemäß RL AP – Verarbeitungsrichtlinie für AnputzAnschlussprofile der Österreichischen Arbeitsgemeinschaft Putz (ÖAP)
Die MIXFIX Anputzleiste 3D Standard Pro-Klasse III ist einfach und schnell zu montieren und sorgt somit für eine effiziente und zeitsparende Verarbeitung. Mit diesem Zubehörteil erzielst du eine professionelle und saubere Optik an deinem Bauvorhaben und erhältst eine zuverlässige Lösung für die Ausbildung von Anschlüssen.
Produktbeschreibung
Profillänge: 2,4 m
Dreidimensionale Bewegungsaufnahme
UV- Beständigkeit ISO 1431-1
Einfache Verarbeitung
Merkmale
Deduzierte Schallübertragung
Kein zusätzliches Klebeband notwendig
Schlagregensichere Fuge
Wartungsfreie Fuge
Verarbeitung
Die Anputzleisten mit einer Auflagenschere ablängen. Schutzstreifen an der Sollbruchstelle oben und unten einschneiden
Alle Untergründe müssen eben, trocken, frei von haftmindernden Rückständen, staubund fettfrei sowie tauglich für die Verklebung sein
Zum Aufkleben das Schutzband des PE-Streifens entfernen, das Profil ausrichten und fest andrücken
Die Armierung bzw. die Endbeschichtung dürfen die Sollbruchstelle des Abknickstegs nicht überragen, da ansonsten der Abknicksteg nicht gleichmäßig abgetrennt werden kann
Hinweise und Informationen zur Anwendung, der Lagerung, dem Transport und der Entsorgung unserer Artikel beachte bitte das technische Datenblatt. Verbrauchswerte sind Richtwerte. Mengenrechner dient zur unverbindlichen Orientierung. Alle Empfehlungen dienen zur Unterstützung. Sie entbinden nicht davon, die Produkte grundsätzlich auf Eignung in eigener Verantwortung zu prüfen.
MIXFIX B1 Füllschaum 750ml
MIXFIX Füllschaum B1 ist der ideale Füllschaum für schmale Fugen im Dämmstoff von 2-5mm Breite gemäß ÖNORM B 6400 bei WDVS. Er eignet sich auch für die schnelle Abdichtung von Rissen und Löchern in verschiedenen Oberflächen wie Putz, Beton, Mauerwerk, Holz und vielen anderen Materialien. Der Fugendichtschaum ist einfach anzuwenden und härtet schnell aus. Seine hohe Ausdehnungskraft und schnelle Trockenzeit garantieren eine dauerhafte und zuverlässige Abdichtung. MIXFIX Füllschaum bietet außerdem hervorragende Haftung und ist beständig gegen Feuchtigkeit und Witterungseinflüsse.
Produktbeschreibung
Sehr gute Schall,- Isolier,- und Wärmedämmeigenschaften
Hervorragende Haftung auf verschiedenen Oberflächen
Schwer entflammbar - B1 nach DIN 4102-1
Hohe Alterungsbeständigkeit (nicht UV-beständig)
Produktanwendung
Beton, Mauerwerk, Putz, Holz, Spanplatten, Dämmstoffen, Metallen und vielen Kunststoffen
Zum Ausfüllen schmaler Fugen gemäß ÖNORM B 6400 bei WDVS
Zum Ausfüllen von Fugen, Hohlräumen und Mauerdurchbrüchen
Zur Verminderung von Wärmebrücken
Verarbeitung
Schaumdose ca. 10 Sekunden kräftig schütteln
Fugen unbedingt vor dem Schäumen mit Wasser vorfeuchten
Dosierpistole stets so halten, dass sich die aufgesetzte Dose oben, der Dosierhebel unten befinden
Nach dem völligen Aushärten, mit einem scharfen Messer o.ä. bündig abtrennen und ggf. beizuschleifen
Hinweise und Informationen zur Anwendung, der Lagerung, dem Transport und der Entsorgung unserer Artikel beachte bitte das technische Datenblatt. Verbrauchswerte sind Richtwerte. Mengenrechner dient zur unverbindlichen Orientierung. Alle Empfehlungen dienen zur Unterstützung. Sie entbinden nicht davon, die Produkte grundsätzlich auf Eignung in eigener Verantwortung zu prüfen.
Gefahr
H222 - H229 Extrem entzündbares Aerosol. Behälter steht unter Druck: kann bei Erwärmung besten. H332 Gesundheitsschädlich bei Einatmen. H315 Verursacht Hautreizungen. H319 Verursacht schwere Augenreizungen. H334 Kann beim Einatmen Allergie, asthmaartige Symptome oder Atembeschwerden verursachen. H317 Kann allergische Hautreaktionen verursachen. H351 Kann vermutlich Krebs erzeugen. H335 Kann die Atemwege reizen. H373 Kann die Organe schädigen bei längerer oder wiederholter Exposition. P101 Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten. P102 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen. P210 Von Hitze, heißen Oberflächen, Funken, offenen Flammen und anderen Zündquellen fernhalten. Nicht rauchen. P211 Nicht gegen offene Flamme oder andere Zündquellen sprühen. P251 Nicht durchstechen oder verbrennen, auch nicht nach Gebrauch P261 Einatmen von Dampf / Aerosol vermeiden. P271 Nur im Freien oder in gut belüfteten Räumen verwenden. P280 Schutzhandschuhe und Augenschutz tragen. P302 + P352 Bei Berührung mit der Haut: Mit viel Wasser und Seife waschen. P304 + P340 Bei Einatmen: Die Person an die frische Luft bringen und für ungehinderte Atmung sorgen. P314 Bei Unwohlsein ärztlichen Rat einholen / ärztliche Hilfe hinzuziehen. P405 Unter Verschluss aufbewahren. P410 + P412 Vor Sonnenstrahlung schützen. Nicht Temperaturen über 50°C aussetzen. P501 Inhalt / Behälter der Problemabfallentsorfung zuführen. Ist ärztliche Hilfe notwendig, Vergiftungsinformationszentrale kontaktieren: +43 1 406 43 43
MIXFIX Dämmplattenkleber 750ml
MIXFIX Dämmplattenkleber ist ein hochwertiger, lösemittelfreier Isolations- und Montagekleber auf Polyurethanbasis. Ideal zur Verklebung von Mineralwolle-, XPS-, EPS- und Sockelplatten auf Bitumen, Metall, Kunststoffen und nicht saugenden Untergründen. Durch seine schnelle Trockenzeit und hohe Haftung ist der Montagekleber einfach anzuwenden und bildet eine dauerhafte Verbindung. Beständig gegen Feuchtigkeit und Witterungseinflüsse, eignet er sich für den Innen- und Außenbereich. MIXFIX Dämmplattenkleber bietet eine schnelle, einfache und zuverlässige Lösung für alle deine Verklebungsbedürfnisse.
Produktbeschreibung
Dank seiner schnellen Aushärtung kann die Verklebung schon nach 1 Stunde überarbeitet werden
Auch bei niedrigen Temperaturen eine hohe Anfangshaftung
Gleiche Dämmeigenschaften wie die Dämmplatten
Geprüfte Verträglichkeit mit bituminösen Dickbeschichtungen
Produktanwendung
Flachdachdämmung: Alternative zu herkömmlichen PUR-Klebstoffen · Windsogstabil mit hoher Bewegungsaufnahme (Dose 14m²)
Perimeterdämmung: Saubere und schnelle Verarbeitung, auch bei -5°C verwendbar, zum Füllen von Fugen und Hohlräumen geeignet (Dose 14m²)
Fassadendämmung: Alternative zu Mörtelklebstoffen, haftet auch auf Holz und Kunststoff (Dose 7m²)
Kellerdeckendämmung: Hohe Klebkraft auch ohne mechanische Fixierung (Format: 500 x 500 mm - max. 100 mm dick) (Dose 5m²)
Verarbeitung
Schaumdose ca. 20 Sekunden kräftig schütteln
Angrenzende Flächen zum Arbeitsbereich vor Verschmutzung schützen
Bei der Verarbeitung im Innenbereich ist immer auf eine ausreichende Frischluftzufuhr zu achten.
Eine volle Belastung ist nach mind. 12 Stunden möglich
Hinweise und Informationen zur Anwendung, der Lagerung, dem Transport und der Entsorgung unserer Artikel beachte bitte das technische Datenblatt. Verbrauchswerte sind Richtwerte. Mengenrechner dient zur unverbindlichen Orientierung. Alle Empfehlungen dienen zur Unterstützung. Sie entbinden nicht davon, die Produkte grundsätzlich auf Eignung in eigener Verantwortung zu prüfen.
Gefahr
H222 - H229 Extrem entzündbares Aerosol. Behälter steht unter Druck: kann bei Erwärmung besten. H332 Gesundheitsschädlich bei Einatmen. H315 Verursacht Hautreizungen. H319 Verursacht schwere Augenreizungen. H334 Kann beim Einatmen Allergie, asthmaartige Symptome oder Atembeschwerden verursachen. H317 Kann allergische Hautreaktionen verursachen. H351 Kann vermutlich Krebs erzeugen. H335 Kann die Atemwege reizen. H373 Kann die Organe schädigen bei längerer oder wiederholter Exposition. P101 Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten. P102 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen. P210 Von Hitze, heißen Oberflächen, Funken, offenen Flammen und anderen Zündquellen fernhalten. Nicht rauchen. P211 Nicht gegen offene Flamme oder andere Zündquellen sprühen. P251 Nicht durchstechen oder verbrennen, auch nicht nach Gebrauch P261 Einatmen von Dampf / Aerosol vermeiden. P271 Nur im Freien oder in gut belüfteten Räumen verwenden. P280 Schutzhandschuhe und Augenschutz tragen. P302 + P352 Bei Berührung mit der Haut: Mit viel Wasser und Seife waschen. P304 + P340 Bei Einatmen: Die Person an die frische Luft bringen und für ungehinderte Atmung sorgen. P314 Bei Unwohlsein ärztlichen Rat einholen / ärztliche Hilfe hinzuziehen. P405 Unter Verschluss aufbewahren. P410 + P412 Vor Sonnenstrahlung schützen. Nicht Temperaturen über 50°C aussetzen. P501 Inhalt / Behälter der Problemabfallentsorfung zuführen. Ist ärztliche Hilfe notwendig, Vergiftungsinformationszentrale kontaktieren: +43 1 406 43 43
MIXFIX Dehnfugenprofil E-Form 2,5 lfm.
Das MIXFIX Dehnfugenprofil mit elastischer weißer PVC-Schlaufe ist ein hochwertiges Produkt, das speziell für alle WDVS-Systeme entwickelt wurde. Es eignet sich hervorragend zur Ausbildung von vertikalen Gebäudedehnfugen in eben durchlaufenden Wandflächen.
Das einteilige Profil besteht aus robustem Material und verfügt über eine elastische PVC-Schlaufe, die eine zuverlässige Abdichtung gewährleistet und gleichzeitig eine gewisse Flexibilität ermöglicht, um Bewegungen und Belastungen auszugleichen.
Hinweise und Informationen zur Anwendung, der Lagerung, dem Transport und der Entsorgung unserer Artikel beachte bitte das technische Datenblatt. Verbrauchswerte sind Richtwerte. Mengenrechner dient zur unverbindlichen Orientierung. Alle Empfehlungen dienen zur Unterstützung. Sie entbinden nicht davon, die Produkte grundsätzlich auf Eignung in eigener Verantwortung zu prüfen.
MIXFIX Dehnfugenprofil V-Form 2,5 lfm.
Das MIXFIX Dehnfugenprofil "V" mit elastischer weißer PVC-Schlaufe ist ein hochwertiges Produkt, das speziell für alle WDVS-Systeme entwickelt wurde. Es eignet sich hervorragend zur Ausbildung von vertikalen Gebäudedehnfugen in Innenecken.
Das einteilige Profil besteht aus robustem Material und verfügt über eine elastische PVC-Schlaufe, die eine zuverlässige Abdichtung gewährleistet und gleichzeitig eine gewisse Flexibilität ermöglicht, um Bewegungen und Belastungen auszugleichen.
Hinweise und Informationen zur Anwendung, der Lagerung, dem Transport und der Entsorgung unserer Artikel beachte bitte das technische Datenblatt. Verbrauchswerte sind Richtwerte. Mengenrechner dient zur unverbindlichen Orientierung. Alle Empfehlungen dienen zur Unterstützung. Sie entbinden nicht davon, die Produkte grundsätzlich auf Eignung in eigener Verantwortung zu prüfen.
Fugenbreite / Fugentiefe x Länge:
3-7 mm / 15 mm x 7,5lfm
MIXFIX Fugendichtband BG1
Das MIXFIX Fugendichtband BG 1 ist ein vorkomprimiertes, dispersionsgetränktes Fugendichtband, das einseitig selbstklebend ist. Es wurde mit modifiziertem Acrylat imprägniert, um eine hohe Schlagregendichtigkeit nach EN 86 zu gewährleisten. Das Band ist temperaturbeständig von -30°C bis 100°C und eignet sich zur Herstellung eines schlagregensicheren Anschlusses zwischen Wärmedämmverbundsystemen und anderen Bauteilen wie Fenstern, Blech und Holz. Das Band kann einfach und schnell aufgetragen werden und sorgt für eine zuverlässige Abdichtung der Fugen, um die Energieeffizienz zu erhöhen und das Eindringen von Feuchtigkeit und Schadstoffen zu verhindern.
Hinweise und Informationen zur Anwendung, der Lagerung, dem Transport und der Entsorgung unserer Artikel beachte bitte das technische Datenblatt. Verbrauchswerte sind Richtwerte. Mengenrechner dient zur unverbindlichen Orientierung. Alle Empfehlungen dienen zur Unterstützung. Sie entbinden nicht davon, die Produkte grundsätzlich auf Eignung in eigener Verantwortung zu prüfen.
MIXFIX Fugendichtschaum 750ml
Der MIXFIX Fugendichtschaum 750ml ist ein leistungsstarker und vielseitiger Schaum, der speziell für den Bau- und Konstruktionsbereich entwickelt wurde. Er eignet sich ideal zur schnellen Abdichtung von Rissen, Fugen und Löchern in verschiedenen Oberflächen wie Mauerwerk, Holz und Beton. Der Schaum ist einfach anzuwenden und härtet schnell aus, was eine schnelle Weiterverarbeitung ermöglicht. Die hohe Ausdehnungskraft und schnelle Trockenzeit sorgen für eine dauerhafte und zuverlässige Abdichtung. Der Schaum bietet eine hervorragende Haftung und ist beständig gegen Feuchtigkeit und Witterungseinflüsse. Geeignet für eine Vielzahl von Anwendungen, wie Fassaden, Dachflächenfenster, Trennwände und Klimabauten.
Produktbeschreibung
UV- und Witterungsbeständig für den Einsatz im Außenbereich
Hervorragende Haftung auf verschiedenen Oberflächen
Hohes Dehn- und Stauchvermögen
Wärmedämmend
Produktanwendung
Mauerwerk, Beton und Holz, auf Dämmstoffen, Metallen und vielen Kunststoffen
Holz, Faserzement, Porenbeton, Beton, Mauerwerk, Putz, EPS, XPS und Hart-PVC
Brandverhalten nach EN 13501-1: Klasse E / DIN 4102-1: Klasse B2
Für Fugenbreiten zwischen 8 und 20 mm
Verarbeitung
Schaumdose ca. 20 Sekunden kräftig schütteln
Fugen unbedingt vor dem Schäumen mit Wasser vorfeuchten
Dosierpistole stets so halten, dass sich die aufgesetzte Dose oben, der Dosierhebel unten befinden
Anschlussfugen müssen möglichst hohlraumfrei und mindestens 19 mm tief befüllt werden
Hinweise und Informationen zur Anwendung, der Lagerung, dem Transport und der Entsorgung unserer Artikel beachte bitte das technische Datenblatt. Verbrauchswerte sind Richtwerte. Mengenrechner dient zur unverbindlichen Orientierung. Alle Empfehlungen dienen zur Unterstützung. Sie entbinden nicht davon, die Produkte grundsätzlich auf Eignung in eigener Verantwortung zu prüfen.
Gefahr
H222 - H229 Extrem entzündbares Aerosol. Behälter steht unter Druck: kann bei Erwärmung besten. H332 Gesundheitsschädlich bei Einatmen. H315 Verursacht Hautreizungen. H319 Verursacht schwere Augenreizungen. H334 Kann beim Einatmen Allergie, asthmaartige Symptome oder Atembeschwerden verursachen. H317 Kann allergische Hautreaktionen verursachen. H351 Kann vermutlich Krebs erzeugen. H335 Kann die Atemwege reizen. H373 Kann die Organe schädigen bei längerer oder wiederholter Exposition. P101 Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten. P102 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen. P210 Von Hitze, heißen Oberflächen, Funken, offenen Flammen und anderen Zündquellen fernhalten. Nicht rauchen. P211 Nicht gegen offene Flamme oder andere Zündquellen sprühen. P251 Nicht durchstechen oder verbrennen, auch nicht nach Gebrauch P261 Einatmen von Dampf / Aerosol vermeiden. P271 Nur im Freien oder in gut belüfteten Räumen verwenden. P280 Schutzhandschuhe und Augenschutz tragen. P302 + P352 Bei Berührung mit der Haut: Mit viel Wasser und Seife waschen. P304 + P340 Bei Einatmen: Die Person an die frische Luft bringen und für ungehinderte Atmung sorgen. P314 Bei Unwohlsein ärztlichen Rat einholen / ärztliche Hilfe hinzuziehen. P405 Unter Verschluss aufbewahren. P410 + P412 Vor Sonnenstrahlung schützen. Nicht Temperaturen über 50°C aussetzen. P501 Inhalt / Behälter der Problemabfallentsorfung zuführen. Ist ärztliche Hilfe notwendig, Vergiftungsinformationszentrale kontaktieren: +43 1 406 43 43