Der hochwertige Soudal Soudafoam Gun B1 Füllschaum eignet sich ideal für schnelle und zuverlässige Abdichtungen im Bau- und Konstruktionsbereich. Ob zum Dämmen und Isolieren, Befestigen und Ausfüllen, Montage und Ausschäumen von Fenster- und Türrahmen sowie Fensterbänken, Schalldämmung oder Ausschäumen von Hohlräumen - dieser Fugendichtschaum ist vielseitig einsetzbar. Mit einer schnellen Trockenzeit und einer hohen Ausdehnungskraft bildet er eine dauerhafte und zuverlässige Abdichtung. Der Soudal Soudafoam Gun B1 Füllschaum bietet eine hervorragende Haftung und ist beständig gegen Feuchtigkeit und Witterungseinflüsse.
Produktbeschreibung
Sehr gute Schall,- Isolier,- und Wärmedämmeigenschaften
Hervorragende Haftung auf verschiedenen Oberflächen
Schwer entflammbar - B1 nach DIN 4102-1
Hohe Alterungsbeständigkeit (nicht UV-beständig)
Produktanwendung
Beton, Mauerwerk, Putz, Holz, Spanplatten, Dämmstoffen, Metallen und vielen Kunststoffen
Zum Ausfüllen schmaler Fugen gemäß ÖNORM B 6400 bei WDVS
Zum Ausfüllen von Fugen, Hohlräumen und Mauerdurchbrüchen
Zur Verminderung von Wärmebrücken
Verarbeitung
Schaumdose ca. 10 Sekunden kräftig schütteln
Fugen unbedingt vor dem Schäumen mit Wasser vorfeuchten
Dosierpistole stets so halten, dass sich die aufgesetzte Dose oben, der Dosierhebel unten befinden
Nach dem völligen Aushärten, mit einem scharfen Messer o.ä. bündig abtrennen und ggf. beizuschleifen
Hinweise und Informationen zur Anwendung, der Lagerung, dem Transport und der Entsorgung unserer Artikel beachte bitte das technische Datenblatt. Verbrauchswerte sind Richtwerte. Mengenrechner dient zur unverbindlichen Orientierung. Alle Empfehlungen dienen zur Unterstützung. Sie entbinden nicht davon, die Produkte grundsätzlich auf Eignung in eigener Verantwortung zu prüfen.
Gefahr
H222 - H229 Extrem entzündbares Aerosol. Behälter steht unter Druck: kann bei Erwärmung besten. H332 Gesundheitsschädlich bei Einatmen. H315 Verursacht Hautreizungen. H319 Verursacht schwere Augenreizungen. H334 Kann beim Einatmen Allergie, asthmaartige Symptome oder Atembeschwerden verursachen. H317 Kann allergische Hautreaktionen verursachen. H351 Kann vermutlich Krebs erzeugen. H335 Kann die Atemwege reizen. H373 Kann die Organe schädigen bei längerer oder wiederholter Exposition. P101 Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten. P102 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen. P210 Von Hitze, heißen Oberflächen, Funken, offenen Flammen und anderen Zündquellen fernhalten. Nicht rauchen. P211 Nicht gegen offene Flamme oder andere Zündquellen sprühen. P251 Nicht durchstechen oder verbrennen, auch nicht nach Gebrauch P261 Einatmen von Dampf / Aerosol vermeiden. P271 Nur im Freien oder in gut belüfteten Räumen verwenden. P280 Schutzhandschuhe und Augenschutz tragen. P302 + P352 Bei Berührung mit der Haut: Mit viel Wasser und Seife waschen. P304 + P340 Bei Einatmen: Die Person an die frische Luft bringen und für ungehinderte Atmung sorgen. P314 Bei Unwohlsein ärztlichen Rat einholen / ärztliche Hilfe hinzuziehen. P405 Unter Verschluss aufbewahren. P410 + P412 Vor Sonnenstrahlung schützen. Nicht Temperaturen über 50°C aussetzen. P501 Inhalt / Behälter der Problemabfallentsorfung zuführen. Ist ärztliche Hilfe notwendig, Vergiftungsinformationszentrale kontaktieren: +43 1 406 43 43
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Caparol Klebe- und Spachtelmasse 190 FEIN 25 kg (Capatect)
Caparol Klebe- und Spachtelmasse 190 FEIN ist ein mineralischer
Trockenmörtel zum Verkleben von EPS-F-, Mineralwolle- und
Hanffaserdämmplatten. Der kalk- und zementgebundene Mörtel ist
kunststoffvergütet, wasserabweisend und hoch wasserdampfdurchlässig.
Innerhalb von Caparol EPS-F-Dämmsystemen wird das Produkt zusätzlich zur
Herstellung einer 3 mm starken Armierungsschicht eingesetzt. Die
Verarbeitung ist händisch oder maschinell möglich und muss auf
Dämmstoff, Untergrund und freigegebenen Systemaufbau abgestimmt werden.
Eigenschaften
Mineralischer Trockenmörtel
Kalk- und zementgebunden
Kunststoffvergütet
Hoch wasserdampfdurchlässig
Wasserabweisend
Händisch und maschinell verarbeitbar
Geeignet für
EPS-F-Fassadendämmplatten
Mineralwolle-Fassadendämmplatten
Caparol Hanffaser-Dämmplatten
Unverputztes mineralisches Mauerwerk
Mineralisch verputzte Untergründe
EPS-F-Armierung mit 3 mm Schichtdicke
Nicht ungeprüft verwenden
Organische Altanstriche
Lose oder abblätternde Beschichtungen
Feuchte oder nicht tragfähige Untergründe
Unvorbereitete Holz- und Plattenwerkstoffe
Armierung von Mineralwolle oder Hanf ohne Systemfreigabe
Verarbeitung ohne Witterungsschutz
Kleben und Armieren klar unterscheiden:
Caparol 190 FEIN kann EPS-F-, Mineralwolle- und Hanffaserdämmplatten
verkleben. Als 3 mm starke Armierungsmasse ist das Produkt laut
Technischer Information für Caparol EPS-F-Dämmsysteme vorgesehen.
Bei anderen Dämmstoffsystemen muss die passende Armierungsmasse
separat bestimmt werden.
Was macht Caparol 190 FEIN besonders?
Vielseitiger Dämmplattenkleber
Ein mineralischer Klebemörtel für unterschiedliche
Fassadendämmstoffe innerhalb der dafür freigegebenen Caparol
Dämmsysteme.
Feine EPS-Armierung
In EPS-F-Systemen entsteht mit nur 3 mm Mindestschichtdicke eine
kompakte Armierungsschicht mit mittig eingebettetem Glasgewebe.
Für Hand und Maschine
Der Mörtel kann mit einem Rührwerk oder geeigneten
Durchlaufmischern vorbereitet und anschließend händisch oder
maschinell verarbeitet werden.
Passt die Klebe- und Spachtelmasse zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
EPS-F-, Mineralwolle- oder Hanfplatten verklebt werden
ein tragfähiger mineralischer Untergrund vorhanden ist
ein Caparol EPS-F-System mit 3-mm-Armierung ausgeführt wird
händische oder maschinelle Verarbeitung gewünscht ist
das vorgesehene Klebeverfahren bereits festgelegt wurde
Zuerst genauer prüfen, wenn …
Holz oder ein anderer kritischer Untergrund vorliegt
organische Altbeschichtungen vorhanden sind
der Untergrund absandet oder Hohlstellen besitzt
Mineralwolle oder Hanf auch armiert werden sollen
Feuchtigkeit oder haftungsmindernde Stoffe sichtbar sind
Untergrund und Mörtel vorbereiten
Der Untergrund muss tragfähig, sauber und frei von losen Bestandteilen,
Staub, Trennmitteln und anderen haftungsmindernden Stoffen sein.
Schadhafte Beschichtungen und Strukturputze weitgehend entfernen,
Putzhohlstellen abschlagen und flächenbündig ausbessern.
Organische Anstriche müssen entfernt werden. Tragfähige mineralische
Altbeschichtungen zur Verbesserung der Haftung aufrauen. Absandende oder
mehlige Flächen bis zur festen Substanz reinigen und nach Systemvorgabe
grundieren.
Ungefähr 6 Liter sauberes Wasser in einem geeigneten Mischgefäß
vorlegen.
Den vollständigen Sackinhalt bei maximal 400 U/min langsam in das
Wasser einstreuen.
Mindestens fünf Minuten zu einer homogenen und klumpenfreien Masse
mischen.
Den Mörtel ungefähr fünf Minuten reifen lassen und anschließend
nochmals kurz durchrühren.
Dämmplatten richtig verkleben
Mineralischer Untergrund
Abhängig von Dämmstoff und Untergrund im
Rand-Wulst-Punkt-Verfahren oder vollflächig verkleben.
Unebenheiten bis ungefähr ±1 cm können im Kleberbett
ausgeglichen werden.
Vorbereiteter Holzuntergrund
Geeignete Holzflächen werden innerhalb des freigegebenen
Systemaufbaus mit Caparol MultiPrimer vorbereitet. Nach dessen
Aushärtung erfolgt die Verklebung vollflächig.
Die Dämmplatten von unten nach oben im Verband pressgestoßen verlegen,
gut andrücken sowie flucht- und lotrecht ausrichten. Keine Klebemasse in
die Plattenstöße bringen.
Armierung im EPS-F-System
Plattenversätze vor Beginn abschleifen und den Schleifstaub
vollständig entfernen.
Kantenschutz sowie die erforderliche Diagonalarmierung an
Fassadenöffnungen anbringen.
Caparol 190 FEIN gleichmäßig in der Breite einer Gewebebahn
aufziehen.
Caparol Glasgewebe faltenfrei mit mindestens 10 cm Überlappung in
den frischen Mörtel einbetten.
Nass in nass vollständig überspachteln. Bei 3 mm
Mindestschichtdicke muss das Glasgewebe mittig in der
Armierungsschicht liegen.
Typische Fehler vermeiden
Einsatzbereiche vermischt
Die Eignung zum Verkleben verschiedener Dämmstoffe bedeutet
nicht automatisch, dass diese auch mit Caparol 190 FEIN armiert
werden dürfen.
Falsche Gewebelage
Bei der 3-mm-Armierung darf das Glasgewebe weder direkt auf der
Dämmplatte liegen noch an der fertigen Oberfläche sichtbar
bleiben.
Trocknung nicht geschützt
Regen, pralle Sonne, Nebel, Wind und Taupunktunterschreitung
können Verarbeitung und Trocknung beeinträchtigen. Die Fläche
ausreichend schützen.
Verbrauch, Reichweite und technische Daten
Verbrauch und Reichweite
Kleben: ca. 5,5 kg/m².
Rechnerische Reichweite: ungefähr 4,5 m² je
25-kg-Sack.
Armieren bei 3 mm Mindestschichtdicke:
ca. 4,5 kg/m².
Rechnerische Reichweite: ungefähr 5,6 m² je
Sack.
Produkttyp: mineralischer Klebe- und Spachtelmörtel
Systemprüfung: EAD 040083-00-0404
Gebindegröße: 25 kg
Farbton: Zementgrau
Wasserbedarf: ca. 6 Liter je Sack
Mörtelklasse: CS IV
Wasseraufnahme: Wc 2
Brandverhalten: Euroklasse A1
Lagerfähigkeit: ca. 9 Monate
Bei +20 °C und 65 % relativer Luftfeuchtigkeit beträgt die Trocknungszeit
mindestens zwei bis drei Tage. Niedrige Temperaturen und hohe
Luftfeuchtigkeit verlängern die Trocknung.
Bauwerks-, Material- und Lufttemperatur müssen mindestens +5 °C
betragen. Geeignete Bedingungen während der Verarbeitung und mindestens
zwei Tage danach einhalten. Den Sack trocken und vor Feuchtigkeit
geschützt lagern.
Häufige Fragen
Kann Caparol 190 FEIN Mineralwolle und Hanf verkleben?
Ja. Beide Dämmstoffarten werden ausdrücklich als geeignete
Klebeanwendung genannt. Das Klebeverfahren richtet sich nach dem
jeweiligen Caparol System.
Kann damit auch Mineralwolle armiert werden?
Die Technische Information nennt die Armierung ausdrücklich für
Caparol EPS-F-Dämmsysteme. Für Mineralwolle ist die dafür vorgesehene
Armierungsmasse des jeweiligen Systems zu verwenden.
Ist eine Verklebung auf Holz möglich?
Ja, innerhalb eines dafür freigegebenen Systemaufbaus. Der Holzuntergrund
wird passend vorbereitet und anschließend vollflächig verklebt.
Verarbeitungs- und Systemhinweis:
Untergrund, Dämmstoff, Grundierung, Klebeverfahren, Armierungsdicke,
Gewebelage und Schlussbeschichtung müssen als abgestimmtes Caparol
Fassadensystem ausgeführt werden.
Gefahr: Verursacht Hautreizungen. Verursacht schwere
Augenschäden. Kann die Atemwege reizen. Staub nicht einatmen,
Schutzhandschuhe sowie Augen- und Gesichtsschutz verwenden. Für die
vollständige Kennzeichnung sind das aktuelle Sicherheitsdatenblatt
und das Gebindeetikett maßgeblich.
Caparol Klebe- und Armierungsmasse 186 M 25 kg (Capatect)
Caparol Klebe- und Armierungsmasse 186 M ist ein mineralischer
Trockenmörtel zum Verkleben von EPS- und Mineralwolle-Dämmplatten sowie
zur Herstellung eines bewehrten Unterputzes. Er eignet sich für
Caparol Fassadensysteme auf Basis von EPS-F und Mineralwolle.
Der kalk- und zementgebundene Mörtel ist kunststoffvergütet, hoch
wasserdampfdurchlässig und händisch oder maschinell verarbeitbar.
Abhängig vom Fassadensystem wird die Armierung in 3 oder 5 mm
Mindestschichtdicke ausgeführt.
Eigenschaften
Mineralischer Trockenmörtel
Kalk- und zementgebunden
Kunststoffvergütet
Hoch wasserdampfdurchlässig
Sehr gut zu verarbeiten
Händisch und maschinell einsetzbar
Geeignet für
Caparol EPS-F-Dämmsysteme
Caparol Mineralwolle-Dämmsysteme
Verklebung von Fassadendämmplatten
Armierte Unterputze mit 3 oder 5 mm
Bewehrte Fassadenrenovierungen
Tragfähige mineralische Untergründe
Nicht ungeprüft verwenden
Organische Altanstriche
Lose oder abblätternde Beschichtungen
Feuchte oder nicht tragfähige Untergründe
Absandende oder mehlige Oberflächen
Systemfremde Dämmplatten
Verarbeitung ohne Witterungsschutz
Armierungsdicke und Gewebelage müssen zusammenpassen:
Bei 3 mm Mindestschichtdicke liegt das Glasgewebe mittig. Bei einer
5 mm starken Armierung muss das Gewebe mit ungefähr einem Drittel der
Gesamtschichtdicke überdeckt sein. Die Ausführung richtet sich nach
dem verwendeten Caparol Fassadensystem.
Was macht Caparol 186 M besonders?
Kleben und Armieren
Ein Material übernimmt sowohl die Verklebung geeigneter
Fassadendämmplatten als auch die Herstellung des bewehrten
Unterputzes.
Für EPS und Mineralwolle
Die Klebe- und Armierungsmasse ist innerhalb geprüfter Caparol
Systeme sowohl für EPS-F- als auch für Mineralwolle-Dämmstoffe
vorgesehen.
Auch für Renovierungen
Bei Fassadenrenovierungen kann der Mörtel zur Herstellung einer
vollflächig bewehrten Spachtelschicht mit Caparol Glasgewebe
verwendet werden.
Passt die Klebe- und Armierungsmasse zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
EPS- oder Mineralwolle-Dämmplatten verarbeitet werden
ein mineralischer Untergrund vorhanden ist
Kleben und Armieren mit einem Mörtel erfolgen sollen
eine Armierung mit 3 oder 5 mm vorgesehen ist
eine bewehrte Renovierungsschicht benötigt wird
Zuerst genauer prüfen, wenn …
organische Altbeschichtungen vorhanden sind
der Untergrund absandet oder Hohlstellen aufweist
die Dämmplattenart nicht eindeutig bekannt ist
Schichtdicke oder Gewebelage nicht festgelegt sind
Feuchtigkeit oder haftungsmindernde Stoffe vorliegen
Untergrund und Mörtel vorbereiten
Der Untergrund muss trocken, sauber, tragfähig und frei von losen
Anstrich- oder Putzresten sein. Schadhafte Beschichtungen und
Strukturputze weitgehend entfernen, Putzhohlstellen abschlagen und
flächenbündig ausbessern.
Organische Anstriche müssen entfernt werden. Tragfähige mineralische
Altbeschichtungen zur Verbesserung der Haftung aufrauen. Absandende oder
mehlige Flächen bis zur festen Substanz reinigen und nach Systemvorgabe
grundieren.
Ungefähr 6 Liter sauberes Wasser in einem geeigneten Mischgefäß
vorlegen.
Den vollständigen Sackinhalt bei maximal 400 U/min langsam in das
Wasser einstreuen.
Drei bis fünf Minuten zu einer homogenen und klumpenfreien Masse
mischen.
Den Mörtel ungefähr fünf Minuten reifen lassen und anschließend
nochmals kurz durchrühren.
Dämmplatten verkleben und armieren
Dämmplatten verkleben
Je nach Untergrund und Dämmstoff im Rand-Wulst-Punkt-Verfahren
oder vollflächig verkleben. Mineralwolleplatten zuvor im
Klebebereich mit einer dünnen Pressspachtelung versehen.
Unebenheiten bis ungefähr ±1 cm können im Kleberbett
ausgeglichen werden.
Armierung ausführen
Mörtel in Gewebebahnbreite aufziehen, Caparol Glasgewebe
faltenfrei mit mindestens 10 cm Überlappung einbetten und
anschließend nass in nass vollständig überspachteln.
Dämmplatten von unten nach oben im Verband pressgestoßen verlegen, gut
andrücken sowie flucht- und lotrecht ausrichten. Keine Klebemasse in die
Plattenstöße bringen.
Bei Mineralwolle kann vor der eigentlichen Armierung eine ungefähr
2 mm starke, vollständig durchgetrocknete Ausgleichsspachtelung sinnvoll
sein. Sie stabilisiert die Dämmstoffoberfläche und schafft eine
gleichmäßigere Grundlage.
Typische Fehler vermeiden
Pressspachtelung vergessen
Bei Mineralwolle muss im Klebebereich zuerst eine dünne
Kontaktschicht unter Druck auf die Dämmplatte aufgezogen werden.
Falsche Gewebelage
Das Glasgewebe darf weder direkt auf der Dämmplatte liegen noch
an der Oberfläche sichtbar bleiben. Die Lage richtet sich nach
der vorgesehenen Gesamtschichtdicke.
Trocknung nicht geschützt
Regen, pralle Sonne, Nebel, Wind und Taupunktunterschreitung
können Verarbeitung und Trocknung beeinträchtigen. Die
Fassadenfläche ausreichend schützen.
Verbrauch, Reichweite und technische Daten
Verbrauch und Reichweite
Kleben: ca. 6,0 kg/m² · etwa 4,2 m² je Sack
Armieren bei 3 mm: ca. 4,5 kg/m² · etwa 5,6 m²
Armieren bei 5 mm: ca. 7,5 kg/m² · etwa 3,3 m²
Die Werte sind Richtwerte. Untergrund, Schichtdicke und
Verarbeitung können den tatsächlichen Materialbedarf verändern.
Produkttyp: mineralischer Klebe- und Armierungsmörtel
Geeignete Systeme: EPS-F und Mineralwolle
Systemprüfung: EAD 040083-00-0404
Gebindegröße: 25 kg
Farbton: Grau
Wasserbedarf: ca. 6 Liter je Sack
Mörtelklasse: CS IV
Wasseraufnahme: Wc 2
Brandverhalten: Euroklasse A2-s1, d0
Bei +20 °C und 65 % relativer Luftfeuchtigkeit beträgt die Trocknungszeit
mindestens einen Tag je Millimeter Schichtdicke. Kühle oder feuchte
Bedingungen verlängern die Trocknung.
Bauwerks-, Material- und Lufttemperatur müssen mindestens +5 °C
betragen. Geeignete Bedingungen während der Verarbeitung und mindestens
zwei Tage danach einhalten. Den Sack trocken und vor Feuchtigkeit
geschützt lagern; Lagerfähigkeit ungefähr neun Monate.
Häufige Fragen
Kann Caparol 186 M für EPS und Mineralwolle verwendet werden?
Ja. Der Mörtel ist innerhalb geprüfter Caparol Fassadensysteme für
EPS-F- und Mineralwolle-Dämmstoffe vorgesehen.
Wie dick muss die Armierung ausgeführt werden?
Je nach Fassadensystem beträgt die Mindestschichtdicke 3 oder 5 mm.
Die Lage des Glasgewebes muss auf die jeweilige Schichtdicke abgestimmt
werden.
Ist vor dem Kleben von Mineralwolle eine Pressspachtelung nötig?
Ja. Im Klebebereich wird zuerst eine dünne Kontaktschicht unter Druck auf
die Mineralwolleplatte aufgezogen.
Verarbeitungs- und Systemhinweis:
Untergrund, Dämmstoff, Klebeverfahren, Armierungsdicke, Gewebelage
und Schlussbeschichtung müssen als abgestimmtes Caparol
Fassadensystem ausgeführt werden.
Mineralische Trockenmörtel können nach dem Anmischen alkalisch
reagieren. Für Arbeitsschutz und Gefahrenkennzeichnung sind das
aktuelle Sicherheitsdatenblatt und das Gebindeetikett der gelieferten
Charge maßgeblich.
MIXFIX A.K.M Armierungs- und Klebemörtel 25 kg
Dämmplatten kleben und die Fassade armieren: MIXFIX A.K.M ist ein mineralischer, faserverstärkter Klebespachtel für MIXFIX-Wärmedämmverbundsysteme. Er eignet sich zum Verkleben von EPS-F-Fassadendämmplatten, geeigneten Sockelplatten und Mineralwolle-Putzträgerplatten. Mit eingebettetem Glasfasergewebe bildet er die Armierungsschicht für den weiteren Fassadenaufbau.
Made in Austria – hergestellt in Österreich.
25 kg je Sack · 42 Säcke je Palette · 1.050 kg Material je voller Palette. Verkaufseinheit: 1 Sack. Das Palettengewicht von 1.050 kg bezeichnet den Inhalt ohne Säcke und Holzpalette.
Ein Mörtel zum Kleben und Armieren
MIXFIX A.K.M enthält Zement, organische Haftvermittler, Fasern, Sande und Zusätze. Der Mörtel bindet hydraulisch ab, ist wasserdampfdurchlässig und hemmt die Wasseraufnahme. Er wird als Dämmplattenkleber und als bewehrter Unterputz eingesetzt. So kannst du beide Arbeitsschritte mit demselben Produkt ausführen.
Faserverstärkter, mineralischer Trockenmörtel.
Zum Kleben und Armieren im vorgesehenen MIXFIX-Dämmsystem.
Für geeignete Anwendungen außen und innen.
Feine Körnung mit ca. 0,6 mm Größtkorn.
Auch zum Überspachteln ebener, tragfähiger mineralischer Putz- und Betonflächen.
Für welche Dämmplatten ist A.K.M geeignet?
Dämmstoff
Anwendung und Voraussetzungen
EPS-F-Fassadendämmplatten
Zum Kleben und als Armierungsmörtel im MIXFIX-System. Die Armierung erfolgt auf ebenen, entsprechend vorbereiteten und abgeschliffenen Platten.
Sockeldämmplatten, beispielsweise XPS-R und EPS-P
Für geeignete Platten gemäß Hersteller- und Systemvorgaben. Die konkrete Plattenoberfläche und erforderliche Vorbereitung beachten.
Mineralwolle-Putzträgerplatten
Zum Kleben und als bewehrter Unterputz im vorgesehenen MIXFIX-System. Das Produktdatenblatt nennt für die Armierung 5 mm Schichtdicke.
Die Eignung für XPS gilt nicht pauschal für jede XPS-Platte. Verwende eine für den vorgesehenen Aufbau geeignete Sockelplatte und beachte deren Verarbeitungsvorgaben. Dämmplatte, Kleber, Dübel, Armierungsgewebe und weitere Beschichtungen müssen auf das jeweilige Dämmsystem abgestimmt sein.
Wie viel MIXFIX A.K.M brauchst du pro Quadratmeter?
Arbeitsschritt
Verbrauch
Reichweite je 25-kg-Sack
Dämmplatten kleben
ca. 4,5–5,5 kg/m²
ca. 4,5–5,6 m²
Armieren mit 3 mm Schichtdicke
ca. 4,0–5,0 kg/m²
ca. 5,0–6,25 m²
Armieren mit 5 mm Schichtdicke
ca. 6,0–8,0 kg/m²
ca. 3,1–4,2 m²
Wenn du dieselbe Fläche klebst und armierst, musst du beide Verbrauchswerte addieren. Die angegebene Sackreichweite für das Kleben umfasst noch keine Armierung.
Kleben plus Armieren mit 3 mm: insgesamt ca. 8,5–10,5 kg/m².
Kleben plus Armieren mit 5 mm: insgesamt ca. 10,5–13,5 kg/m².
Wie viele Säcke brauchst du für 100 m² Fassade?
Bei Kleben plus Armieren mit 3 mm ergeben sich für 100 m² rechnerisch 850–1.050 kg, also 34–42 Säcke. Bei Kleben plus Armieren mit 5 mm sind es 1.050–1.350 kg, also 42–54 Säcke.
Eine volle Palette mit 42 Säcken reicht damit rechnerisch für ca. 100–124 m² beim Kleben plus Armieren mit 3 mm oder ca. 78–100 m² bei 5 mm. Diese Werte enthalten keine zusätzliche Baustellenreserve. Untergrund, tatsächliche Schichtdicke, Zuschnittdetails und Materialverluste beeinflussen den Bedarf.
Berechnung für deine Fläche: Quadratmeter × Gesamtverbrauch in kg/m² ÷ 25 kg. Runde das Ergebnis auf volle Säcke auf und berücksichtige die Bedingungen deiner Baustelle.
Technische Daten
Produkttyp
Mineralischer, faserverstärkter Armierungs- und Klebemörtel
Herkunft
Made in Austria
Sackinhalt
25 kg
Paletteninhalt
42 Säcke = 1.050 kg Material
Größtkorn
ca. 0,6 mm
Wasserdampfdiffusionswiderstandszahl µ
ca. 30
Wasserbedarf
ca. 6–7 Liter je 25-kg-Sack
Reifezeit
ca. 5 Minuten, anschließend nochmals durchrühren
Verarbeitungszeit
ca. 1,5 Stunden
Armierungsdicke laut Produktdatenblatt
3 mm im EPS-System, 5 mm im Mineralwolle-System
Mindesttemperatur
+5 °C für Luft, Material und Untergrund während Verarbeitung und Abbindung
Standzeit vor weiterer Beschichtung
Mindestens 1 Tag je Millimeter Schichtdicke; bei ungünstiger Witterung länger
Lagerung
Trocken auf Holzrost oder Palette; laut Hersteller 12 Monate lagerfähig
Untergrund vorbereiten und Mörtel anmischen
Der Untergrund muss tragfähig, trocken, sauber, staubfrei, frostfrei und nicht wasserabweisend sein. Lose Teile, Ausblühungen und haftungsmindernde Rückstände entfernen. Bei Beton insbesondere auf Schalöl und andere Trennmittel achten. Unebenheiten und erforderliche Vorarbeiten vor dem Verkleben beurteilen.
Pro Sack ca. 6–7 Liter sauberes, kaltes Wasser vorlegen. Das Pulver einstreuen und mit einem langsam laufenden Rührwerk oder einem geeigneten Durchlaufmischer gleichmäßig mischen. Ca. 5 Minuten reifen lassen und nochmals durchrühren.
Den angemischten Mörtel innerhalb von ca. 1,5 Stunden verarbeiten. Bereits ansteifendes Material nicht mit Wasser wieder verarbeitbar machen. Keine Zusatzmittel beimischen.
Dämmplatten kleben
Bei der Randwulst-Punkt-Methode eine umlaufende Klebewulst und mindestens drei Klebepunkte auftragen. Nach dem Andrücken muss die Kontaktfläche mindestens 40 % betragen. Bei ausreichend ebenen Untergründen ist auch ein vollflächiger Auftrag mit der Zahntraufel möglich. Die zusätzlichen Vorgaben des jeweiligen Dämmstoffs und Systemaufbaus beachten.
Eine erforderliche Verdübelung darf frühestens 24 Stunden nach dem Kleben erfolgen. Art und Umfang der Befestigung richten sich nach dem vorgesehenen System und den Bedingungen am Gebäude.
Armierungsschicht herstellen
Die Dämmplatten müssen eben und dicht gestoßen verlegt sein. EPS-Platten entsprechend den Herstellervorgaben schleifen und entstauben. Wenn die Armierung nicht innerhalb von zwei Wochen aufgebracht wurde, verlangt das Produktdatenblatt ein erneutes Überschleifen und Entstauben der EPS-Oberfläche.
A.K.M mit einer 10-mm-Zahnspachtel aufziehen. Das MIXFIX-Glasfasergewebe in den frischen Mörtel einlegen, die Bahnen mindestens 10 cm überlappen und unter geringer Materialzugabe ebenflächig überspachteln. Die vorgeschriebene Armierungsdicke einhalten.
Unebenheiten der Dämmplatten dürfen nicht mit der Armierungsschicht ausgeglichen werden. Dämmplattenfugen nicht mit A.K.M verfüllen.
Wann kann die nächste Beschichtung folgen?
Vor einer weiteren Beschichtung mindestens einen Tag Standzeit je Millimeter Schichtdicke einhalten. Bei 3 mm sind das mindestens drei Tage, bei 5 mm mindestens fünf Tage. Die Oberfläche muss zusätzlich ein gleichmäßig trockenes Bild ohne feuchte Stellen zeigen.
Hohe Luftfeuchtigkeit und niedrige Temperaturen verlängern die Trocknungs- und Abbindezeit. Luft, Material und Untergrund müssen während der Verarbeitung und Abbindung mindestens +5 °C haben. Die Fassade vor direkter Sonneneinstrahlung, Regen und starkem Wind schützen.
Herstellerunterlagen zur Planung und Verarbeitung
Die technischen Angaben und Verbrauchswerte beruhen auf dem MIXFIX-Produktdatenblatt. Für die konkrete Ausführung sind die aktuellen Herstellerunterlagen und die Vorgaben des vorgesehenen Dämmsystems maßgeblich.
MIXFIX A.K.M Produktdatenblatt: Anwendung, Verbrauch und Verarbeitung
MIXFIX A.K.M Sicherheitsdatenblatt
Sicherheitshinweise
Gefahr.
H315: Verursacht Hautreizungen.
H318: Verursacht schwere Augenschäden.
P101: Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten. P102: Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen. P103: Lesen Sie sämtliche Anweisungen aufmerksam und befolgen Sie diese. P260: Staub nicht einatmen. P280: Schutzhandschuhe/Schutzkleidung/Augenschutz/Gesichtsschutz tragen.
P302+P352: BEI BERÜHRUNG MIT DER HAUT: Mit viel Wasser waschen. P305+P351+P338: BEI KONTAKT MIT DEN AUGEN: Einige Minuten lang behutsam mit Wasser spülen. Eventuell vorhandene Kontaktlinsen nach Möglichkeit entfernen. Weiter spülen. P310: Sofort GIFTINFORMATIONSZENTRUM/Arzt anrufen.
P501: Inhalt/Behälter in Übereinstimmung mit den lokalen/regionalen/nationalen/internationalen Vorschriften der Entsorgung zuführen.
Gefährliche Bestandteile zur Kennzeichnung: Portlandzement-Klinker und Calciumdihydroxid.
SOLID Rollspachtel Rolle 250mm
Der Spezialroller mit seiner Schlingenwalze aus Nyronfaser zum Auftragen von Spachtelmasse, Strukturfarb und Rollputz. Mit der Rollspachtel-Rolle werden gleichmäßige und höhere Schichtdicken der Rollspachtelmasse bei weniger Kraftaufwand aufgetragen. Dank der Faseralastizität lässt sich das Material mühelos verteilen und and die Walze anschließend schnell und einfach reinigen. Die Verschleißfestigkeit der Fasern sorgt für hohe Lebensdauer.
Für gebrauchsfertigen Rollputz oder Rollspachtelmassen
Zügig und gleichmßig auch höhere Schichtdicken
Bis zu 50% schneller - bei weniger Kraftaufwand
Hohe Faser-Elastizität, höheres Auftragsvolumen
Leichte Reinigung
Unsere anwendungstechnischen Empfehlungen dienen der Unterstützung des Käufers bzw. Verarbeiters.Sie entbinden nicht davon, unsere Produkte grundsätzlich auf ihre Eignung für den vorgesehenen Anwendungszweck in eigener Verantwortung zu prüfen.
ColorExpert Japanspachtel Edelstahl
Japanspachtel Edelstahl für Verfüll- und Ausbesserungsarbeiten mit Gips, Spachtel, Leichtputzen sowie im Karosseriebereich. Das Japanspachtel - Set besteht aus vier verschiedenen Spachtelgrößen 50mm, 80mm, 100mm, 120mm mit hochflexiblem und langem Blatt aus Edelstahl.
Zum Abkratzen von Lacken geeignet
50mm, 80mm, 100mm, 120mm
Flexibles und robustes Material
Viele Einsatzgebiete
Unsere anwendungstechnischen Empfehlungen dienen der Unterstützung des Käufers bzw. Verarbeiters.Sie entbinden nicht davon, unsere Produkte grundsätzlich auf ihre Eignung für den vorgesehenen Anwendungszweck in eigener Verantwortung zu prüfen.
Caparol Kantenschutz Carbon 11,5 × 13,5 cm, 2,5 m
Der Caparol Kantenschutz mit Gewebe Carbon ist ein PVC-Winkelprofil mit
aufgeklebtem Glasgewebe zur fluchtgerechten und stoßsichereren
Ausbildung von Außenecken und Kanten in Wärmedämm-Verbundsystemen.
Das Profil dient gleichzeitig als Kantenschutz und Putzlehre. Es wird
vor der Flächenarmierung vollständig in die systemzugehörige
Armierungsmasse eingebettet und ermöglicht gerade, gleichmäßige
Fassadenkanten sowie sauber ausgeführte Fenster- und Türlaibungen.
Für stabile Außenecken
PVC-Innenwinkel mit Glasgewebe
Profillänge 2,5 m
Gewebeschenkel 11,5 × 13,5 cm
Für fluchtgerechte Kanten
Zum Einbetten in Armierungsmasse
Geeignet für
Wandaußenecken
Fenster- und Türlaibungen
Fensterkanten
Gedämmte Fassadenvorsprünge
Caparol Wärmedämm-Verbundsysteme
Systemzugehörige Armierungsmassen
Nicht dafür vorgesehen
Innenecken
Gebäudedehnfugen
Bewegungsfugen
Tragende oder statische Verbindungen
Montage ohne Armierungsmasse
Beschädigte oder verformte Profile
Aktuelle Abmessung statt alter Bezeichnung 10 × 15:
Das aktuelle technische Merkblatt führt die kleinere Ausführung mit
Gewebeschenkeln von 11,5 × 13,5 cm. Zusätzlich ist eine breitere
Variante mit 11,5 × 21,5 cm erhältlich. Dieser Artikel beschreibt
die kleinere Ausführung 11,5 × 13,5 cm.
Was macht den Kantenschutz Carbon besonders?
Kantenschutz und Putzlehre
Der PVC-Innenwinkel stabilisiert die Fassadenkante und dient
gleichzeitig als Führung für die flucht- und lotgerechte
Ausführung der Armierungsschicht.
Integriertes Glasgewebe
Die aufgeklebten Glasgewebeschenkel werden beidseitig
vollflächig in die Armierungsmasse eingebettet und verbinden den
Kunststoffwinkel mit der anschließenden Flächenarmierung.
Kein Gewebe um die Ecke ziehen
Das Gewebe der Flächenarmierung muss nicht über die
Fassadenkante herumgelegt werden. Es wird stattdessen auf beiden
Seiten mit dem Profilgewebe überlappt.
Fensterkanten in einem Arbeitsgang
Laibung und angrenzende Fensterkante können mit dem Profil
gemeinsam vorbereitet und anschließend systemgerecht armiert
werden.
Systemgerechtes Gewebe
Das Profil verwendet dasselbe Glasgewebe wie die
Flächenarmierung. Dadurch wird kein systemfremdes
Armierungsmaterial in die Fassadenkante eingebaut.
Korrekt ausrichtbar
Solange die Armierungsmasse frisch ist, kann das Profil noch
nachgerichtet werden. Dadurch lassen sich Kantenflucht und
Winkel vor dem Erhärten exakt kontrollieren.
„Carbon“ bedeutet nicht, dass das Profil aus Carbonfasern besteht:
Der Profilkörper ist ein PVC-Winkel, die Armierungsflügel bestehen
aus Glasgewebe. „Carbon“ bezeichnet die entsprechende
Produktausführung beziehungsweise Systemzuordnung.
Welche Gewebebreite wird benötigt?
11,5 × 13,5 cm
Die kleinere Ausführung eignet sich für übliche
Fassadenaußenecken sowie Fenster- und Türkanten, bei denen die
vorhandene Schenkelbreite für den geplanten Armierungsaufbau
ausreicht.
Dieser Artikel bezieht sich auf diese Ausführung.
11,5 × 21,5 cm
Die breitere Ausführung bietet einen längeren Gewebeschenkel
und ist insbesondere für entsprechend tiefe Laibungen oder
Anschlussbereiche vorgesehen.
Die Auswahl richtet sich nach Laibungstiefe und geplantem
Armierungsaufbau.
Passt der Kantenschutz zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
eine WDVS-Außenecke armiert werden soll
eine gerade und lotgerechte Kante benötigt wird
Fenster- oder Türlaibungen ausgeführt werden
mit einer passenden Caparol Armierungsmasse gearbeitet wird
die Flächenarmierung mindestens 10 cm überlappen kann
die kleinere Gewebebreite 11,5 × 13,5 cm ausreicht
Zuerst genauer prüfen, wenn …
eine besonders tiefe Laibung vorliegt
eine Bewegungs- oder Gebäudefuge vorhanden ist
starke mechanische Sonderbelastungen erwartet werden
das verwendete WDVS nicht eindeutig bestimmt ist
die Dämmstoffkante beschädigt oder stark uneben ist
eine Sonderkonstruktion oder Brandschutzlösung vorliegt
Ein Kantenschutz verhindert nicht automatisch jeden Riss:
Das Profil verbessert die Armierung und mechanische Ausbildung der
Kante. Risse können dennoch durch ungeeignete Untergründe,
fehlerhafte Dämmplattenmontage, fehlende Gewebeüberlappung,
Gebäudebewegungen oder einen falschen Systemaufbau entstehen.
Dämmstoffkante vorbereiten
1. Kante kontrollieren
Die Dämmstoffkante muss fest, sauber, gerade und weitgehend
rechtwinkelig ausgebildet sein. Lose oder ausgebrochene Bereiche
vor der Profilmontage fachgerecht ausbessern.
2. Kantenverlauf festlegen
Den vorgesehenen Verlauf über die gesamte Profilhöhe prüfen.
Versetzte Dämmplatten oder ungleichmäßige Kanten müssen vorab
korrigiert werden.
3. Profil ablängen
Das 2,5 m lange Profil mit einer geeigneten Profil- oder
Leistenschere sauber und rechtwinkelig auf die benötigte Länge
kürzen. Glasgewebe und PVC-Winkel nicht einreißen.
So wird der Kantenschutz montiert
1. Vor der Flächenarmierung
Den Kantenschutz grundsätzlich vor der durchgehenden
Flächenarmierung an allen vorgesehenen Außenecken und
Fensterkanten montieren.
2. Armierungsmasse vorlegen
Die systemzugehörige Armierungsmasse beidseitig der Kante in
ausreichender Breite, Länge und Schichtstärke gleichmäßig
auftragen.
3. Profil einsetzen
Den PVC-Winkel auf die Fassadenkante setzen, flucht- und
lotgerecht ausrichten und gleichmäßig in die frische
Armierungsmasse eindrücken.
4. Gewebe vollflächig einbetten
Beide Glasgewebeschenkel vollständig, satt und faltenfrei in die
frische Armierungsmasse einarbeiten. Das Gewebe darf nicht
sichtbar an der Oberfläche liegen bleiben.
5. Winkel vollständig füllen
Die Armierungsmasse muss auch in die Öffnungen des
Kunststoffwinkels eingedrückt werden. Hohlstellen hinter dem
Winkel sind zu vermeiden.
6. Kantenflucht kontrollieren
Profilverlauf während der Verarbeitung wiederholt mit
Richtscheit oder Wasserwaage prüfen. Solange die Masse frisch
ist, kann das Profil noch korrigiert werden.
Armierungsmasse muss durch die Öffnungen des PVC-Winkels greifen:
Wird das Profil nur oberflächlich überspachtelt, ohne dass die Masse
in die Winkelöffnungen eingedrückt wird, kann keine ausreichend
stabile Einbettung entstehen.
Profilstöße richtig ausführen
PVC-Winkel stumpf stoßen
Die Kunststoff-Innenwinkel der benachbarten Profile sauber
stumpf aneinanderführen. Sie dürfen weder übereinandergelegt
noch überlappt werden.
Glasgewebe 10 cm überlappen
Im Stoßbereich muss das Glasgewebe der Profile mindestens
10 cm überlappt und vollständig in die Armierungsmasse
eingebettet werden.
Nur das Gewebe wird überlappt:
Der starre PVC-Innenwinkel darf am Profilstoß nicht doppelt
übereinanderliegen. Überlappt wird ausschließlich das Glasgewebe
mit mindestens 10 cm.
Flächenarmierung anschließen
Mindestens 10 cm Überlappung
Das anschließend verlegte Flächengewebe muss die
Gewebeschenkel des Kantenschutzprofils auf beiden Seiten um
mindestens 10 cm überlappen.
Nicht um die Ecke führen
Das Flächengewebe wird von beiden Wandseiten bis über das
integrierte Profilgewebe geführt. Es muss nicht durchgehend um
den PVC-Winkel herumgelegt werden.
Die vorgeschriebene Gewebelage und die Schichtdicke der
Armierungsmasse richten sich nach dem jeweils eingesetzten
Wärmedämm-Verbundsystem und dessen Verarbeitungsrichtlinie.
Fenster- und Türlaibungen ausführen
Für Laibungskanten wird einer der beiden Gewebeschenkel entsprechend der
tatsächlichen Laibungstiefe zugeschnitten. Dafür stehen die
Ausführungen 11,5 × 13,5 cm und 11,5 × 21,5 cm zur Verfügung.
Das Profil so anordnen, dass der benötigte Gewebeschenkel ausreichend
weit in die Laibung reicht und noch eine mindestens 10 cm breite
Überlappung mit der anschließenden Armierung möglich bleibt.
Häufige Verarbeitungsfehler
Zu wenig Armierungsmasse
Wird zu wenig Material vorgelegt, liegt das Glasgewebe zu nahe
an der Oberfläche oder bleibt teilweise sichtbar. Dadurch wird
die vorgesehene Armierungswirkung beeinträchtigt.
Winkelöffnungen nicht gefüllt
Bleiben die Löcher im PVC-Innenwinkel frei, wird das Profil nicht
ausreichend mit der Armierungsschicht verbunden.
Kante nicht kontrolliert
Wird der Profilverlauf während der Verarbeitung nicht geprüft,
können sichtbare Wellen, Versätze oder schief verlaufende
Fassadenkanten entstehen.
PVC-Winkel überlappt
Doppelt liegende Kunststoffwinkel erzeugen eine Verdickung und
verhindern eine gleichmäßige, geradlinige Kante.
Gewebeüberlappung fehlt
Ohne mindestens 10 cm Überlappung entsteht ein geschwächter
Anschluss zwischen Profil und Flächenarmierung.
Verformtes Profil verarbeitet
Gebogene oder durch Hitze dauerhaft verformte Profile lassen
sich nicht mehr fluchtgerecht ausrichten und dürfen nicht
eingebaut werden.
Verarbeitungstemperatur
Mindestens 5 °C
Während der Verarbeitung und der anschließenden Trocknungsphase
dürfen Umgebungs- und Untergrundtemperatur nicht unter
5 °C absinken.
Systembedingungen beachten
Zusätzlich gelten die Temperatur-, Witterungs- und
Trocknungsvorgaben der verwendeten Armierungsmasse sowie des
anschließenden Oberputzsystems.
Verbrauch und Verpackung
Richtverbrauch
Für einen laufenden Meter fertige Fassadenkante wird ungefähr
ein laufender Meter Kantenschutzprofil benötigt.
Profillänge
Eine Profilstange ist 2,5 m lang. Zuschnitte, Profilstöße und
Verschnitt bei der Bedarfsermittlung berücksichtigen.
Herstellerpackung
Eine vollständige Herstellerpackung enthält 50 Profilstangen
mit insgesamt 125 laufenden Metern.
Lagerung und Transport
Die Profile gerade, eben und geschützt vor Regen, Frost, Hitze,
intensiver Sonneneinstrahlung sowie mechanischer Belastung lagern und
transportieren.
Gebogen gelagerte oder transportierte Leisten können sich an
Kunststoffwinkel und Glasgewebe dauerhaft verformen. Anhaltende
Sonneneinstrahlung und Erwärmung verstärken diesen Effekt. Beschädigte
Profile dürfen nicht mehr verarbeitet werden.
Profile nicht schräg anlehnen:
Die 2,5 m langen Stangen vollflächig und gerade lagern. Gebogener
Transport, punktuelle Belastung oder längere Lagerung in direkter
Sonne kann bleibende Verformungen verursachen.
Häufige Fragen
Besteht das Profil aus Carbon?
Nein. Der Profilwinkel besteht aus PVC, die Gewebeschenkel aus
Glasgewebe. Carbon ist die Bezeichnung dieser
Produktausführung.
Welche Größe ersetzt die alte Angabe 10 × 15?
Das aktuelle technische Merkblatt nennt für die kleinere
Ausführung 11,5 × 13,5 cm. Dieser Artikel wurde entsprechend
aktualisiert.
Wann wird der Kantenschutz montiert?
Grundsätzlich vor der Flächenarmierung. Das Profil wird zunächst
separat in frische Armierungsmasse eingebettet und ausgerichtet.
Muss das Flächengewebe um die Ecke gelegt werden?
Nein. Die Flächenarmierung wird von beiden Seiten jeweils
mindestens 10 cm über die Gewebeschenkel des Profils geführt.
Wie wird ein Profilstoß ausgeführt?
Die PVC-Winkel werden stumpf gestoßen. Nur das Glasgewebe wird
im Stoßbereich mindestens 10 cm überlappt.
Kann das Profil direkt angeschraubt werden?
Nein. Das Profil wird vollflächig in die frische
systemzugehörige Armierungsmasse eingebettet und nicht
mechanisch an der Dämmplatte befestigt.
Technische Daten
Produkttyp: Kantenschutz mit Gewebe Carbon
Anwendung: WDVS-Außenecken und Fensterkanten
Profilkörper: PVC-Innenwinkel
Armierung: aufgeklebtes Glasgewebe
Profillänge: 2,5 lfm
Ausführung dieses Artikels: 11,5 × 13,5 cm
Weitere Ausführung: 11,5 × 21,5 cm
Montage: vor der Flächenarmierung
Gewebeüberlappung: mindestens 10 cm
Verbrauch: ca. 1 lfm je lfm Kante
Mindesttemperatur: 5 °C
50 Profile je Herstellerpackung
Gesamtlänge je Packung: 125 lfm
Montage- und Systemhinweis:
Den Kantenschutz vor der Flächenarmierung fluchtgerecht in die
frische systemzugehörige Armierungsmasse einbetten. Die
Armierungsmasse vollständig in die Öffnungen des PVC-Winkels
eindrücken und beide Gewebeschenkel satt einarbeiten.
Bei Profilstößen nur das Glasgewebe mindestens 10 cm überlappen;
die PVC-Winkel dürfen nicht übereinanderliegen. Auch die spätere
Flächenarmierung muss das Profilgewebe auf beiden Seiten mindestens
10 cm überdecken. Die Vorgaben des eingesetzten
Wärmedämm-Verbundsystems beachten.
Caparol Dübelteller IT 60/5 – 100 Stück
Der Caparol Dübelteller IT 60/5 dient zur mechanischen Befestigung von
Dämmplatten auf geeigneten Holzuntergründen. Seine Auflagefläche mit
60 mm Durchmesser verteilt die Befestigungskraft auf der Dämmplatte.
Die passende Holzschraube ist nicht im Lieferumfang enthalten. Schraubenart
und Schraubenlänge müssen zum Holzbauteil, zur Dämmstoffdicke und zum
vorgesehenen Befestigungsaufbau passen.
Aufbau und Abmessungen
Dübelteller für separate Holzschrauben
Tellerdurchmesser 60 mm
Schraubendurchgangsloch 5,2 mm
100 Stück je Karton
Geeignet für
Befestigung von Dämmplatten
Geeignete, tragfähige Holzuntergründe
Verwendung mit passender Holzschraube
Systemgerecht geplante Befestigungen
Nicht dafür vorgesehen
Verwendung ohne geeignete Holzschraube
Befestigung in Beton oder Mauerwerk
Nicht tragfähige oder beschädigte Holzplatten
Schraubenauswahl nur nach dem Durchgangsloch
Die Holzschraube muss separat ausgewählt werden:
Das 5,2-mm-Durchgangsloch ist ein Maß des Dübeltellers. Es ersetzt
nicht die Prüfung von Schraubendurchmesser, Schraubenlänge und
erforderlicher Einbindetiefe im tragenden Holzbauteil.
Was macht den Dübelteller IT 60/5 besonders?
60-mm-Auflagefläche
Der Teller bildet eine Auflagefläche mit 60 mm Durchmesser auf der
Dämmplatte.
Schraube frei auswählbar
Die Holzschraube kann entsprechend dem vorhandenen Holzbauteil und
der benötigten Befestigungslänge festgelegt werden.
Klares Einsatzgebiet
Die Ausführung IT 60/5 ist zur Dämmplattenbefestigung auf
geeigneten Holzuntergründen vorgesehen.
Passt der Dübelteller zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
Dämmplatten auf einem Holzuntergrund befestigt werden
der Untergrund ausreichend fest und tragfähig ist
eine passende Holzschraube separat ausgewählt wird
ein Tellerdurchmesser von 60 mm benötigt wird
das Befestigungsbild bereits festgelegt wurde
Zuerst genauer prüfen, wenn …
Art oder Stärke des Holzbauteils unbekannt sind
die benötigte Schraubenlänge nicht feststeht
eine vollständige Dübeleinheit gesucht wird
Beton oder Mauerwerk als Untergrund vorliegt
Zweifel an der Tragfähigkeit bestehen
Holzschraube und Montage richtig planen
Untergrund prüfen: Holzart, Materialstärke und
Tragfähigkeit des zur Verankerung vorgesehenen Bauteils bestimmen.
Befestigungslänge ermitteln: Dämmstoffdicke,
vorhandene Zwischenlagen und die erforderliche Einbindetiefe der
Schraube berücksichtigen.
Holzschraube auswählen: Nur eine für Untergrund
und Befestigungsaufbau geeignete Schraube verwenden.
Teller setzen: Den Dübelteller gleichmäßig auf
der Dämmstoffoberfläche aufliegen lassen und die Schraube sicher im
tragenden Holzbauteil verankern.
Typische Fehler vermeiden
Schrauben nicht mitbestellt
Der Karton enthält ausschließlich die Dübelteller. Holzschrauben
gehören nicht zum Lieferumfang.
Lochmaß falsch verstanden
Das 5,2-mm-Maß beschreibt nur die Durchgangsöffnung. Daraus lässt
sich nicht allein die richtige Holzschraube ableiten.
Teller zu tief angezogen
Der Teller soll gleichmäßig aufliegen. Eine zu stark angezogene
Schraube kann den Dämmstoff unnötig eindrücken oder beschädigen.
Bedarf und technische Daten
Produkttyp: Dübelteller
Produktbezeichnung: IT 60/5
Anwendung: Dämmplattenbefestigung auf Holzuntergründen
Tellerdurchmesser: 60 mm
Schraubendurchgangsloch: 5,2 mm
Verpackungsinhalt: 100 Stück
Bedarf: ein Teller je Befestigungspunkt
Holzschrauben: nicht enthalten
Hersteller-Art.-Nr.: 305847
EAN: 4039161000020
Die benötigte Anzahl richtet sich nach dem eingesetzten Dämmsystem und dem
objektspezifischen Befestigungsplan. Eine pauschale Stückzahl je
Quadratmeter wird für den Dübelteller nicht angegeben.
Häufige Fragen
Ist die Holzschraube enthalten?
Nein. Geliefert werden 100 Dübelteller. Die geeigneten
Holzschrauben müssen separat ausgewählt und bestellt werden.
Welche Schraube passt durch das 5,2-mm-Loch?
Das Lochmaß allein genügt nicht zur Auswahl. Die Schraube muss auch
zum Holzuntergrund, zur Dämmstoffdicke und zur erforderlichen
Verankerung passen.
Ist der Teller für Beton oder Mauerwerk geeignet?
Nein. Diese Ausführung wird für die Dämmplattenbefestigung auf
geeigneten Holzuntergründen geführt.
Montage- und Systemhinweis:
Der Dübelteller allein besitzt keine Befestigungsfunktion.
Schraubenauswahl, Einbindetiefe, Telleranzahl und Befestigungsbild
müssen zum verwendeten Dämmsystem und zum vorhandenen Holzuntergrund
passen.
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Unsere anwendungstechnischen Empfehlungen dienen der Unterstützung des Käufers bzw. Verarbeiters.Sie entbinden nicht davon, unsere Produkte grundsätzlich auf ihre Eignung für den vorgesehenen Anwendungszweck in eigener Verantwortung zu prüfen.