Caparol Kantenschutz Carbon 11,5 × 13,5 cm, 2,5 m
008-026
3,50 €
3,50 €
3,50 €
| Bis 24 |
3,50 €
- 3,50 €
|
1,40 €* / 1 Laufmeter |
|---|---|---|
| Ab 25 |
3,40 €
- 3,40 €
|
1,36 €* / 1 Laufmeter |
| Ab 50 |
3,32 €
- 3,32 €
|
1,33 €* / 1 Laufmeter |
| Ab 100 |
3,26 €
- 3,26 €
|
1,30 €* / 1 Laufmeter |
-
Beschreibung
Produktinformationen "Caparol Kantenschutz Carbon 11,5 × 13,5 cm, 2,5 m"
Caparol Kantenschutz Carbon 11,5 × 13,5 cm, 2,5 m
Der Caparol Kantenschutz mit Gewebe Carbon ist ein PVC-Winkelprofil mit aufgeklebtem Glasgewebe zur fluchtgerechten und stoßsichereren Ausbildung von Außenecken und Kanten in Wärmedämm-Verbundsystemen.
Das Profil dient gleichzeitig als Kantenschutz und Putzlehre. Es wird vor der Flächenarmierung vollständig in die systemzugehörige Armierungsmasse eingebettet und ermöglicht gerade, gleichmäßige Fassadenkanten sowie sauber ausgeführte Fenster- und Türlaibungen.
Für stabile Außenecken
- PVC-Innenwinkel mit Glasgewebe
- Profillänge 2,5 m
- Gewebeschenkel 11,5 × 13,5 cm
- Für fluchtgerechte Kanten
- Zum Einbetten in Armierungsmasse
Geeignet für
- Wandaußenecken
- Fenster- und Türlaibungen
- Fensterkanten
- Gedämmte Fassadenvorsprünge
- Caparol Wärmedämm-Verbundsysteme
- Systemzugehörige Armierungsmassen
Nicht dafür vorgesehen
- Innenecken
- Gebäudedehnfugen
- Bewegungsfugen
- Tragende oder statische Verbindungen
- Montage ohne Armierungsmasse
- Beschädigte oder verformte Profile
Aktuelle Abmessung statt alter Bezeichnung 10 × 15:
Das aktuelle technische Merkblatt führt die kleinere Ausführung mit Gewebeschenkeln von 11,5 × 13,5 cm. Zusätzlich ist eine breitere Variante mit 11,5 × 21,5 cm erhältlich. Dieser Artikel beschreibt die kleinere Ausführung 11,5 × 13,5 cm.Was macht den Kantenschutz Carbon besonders?
Kantenschutz und Putzlehre
Der PVC-Innenwinkel stabilisiert die Fassadenkante und dient gleichzeitig als Führung für die flucht- und lotgerechte Ausführung der Armierungsschicht.
Integriertes Glasgewebe
Die aufgeklebten Glasgewebeschenkel werden beidseitig vollflächig in die Armierungsmasse eingebettet und verbinden den Kunststoffwinkel mit der anschließenden Flächenarmierung.
Kein Gewebe um die Ecke ziehen
Das Gewebe der Flächenarmierung muss nicht über die Fassadenkante herumgelegt werden. Es wird stattdessen auf beiden Seiten mit dem Profilgewebe überlappt.
Fensterkanten in einem Arbeitsgang
Laibung und angrenzende Fensterkante können mit dem Profil gemeinsam vorbereitet und anschließend systemgerecht armiert werden.
Systemgerechtes Gewebe
Das Profil verwendet dasselbe Glasgewebe wie die Flächenarmierung. Dadurch wird kein systemfremdes Armierungsmaterial in die Fassadenkante eingebaut.
Korrekt ausrichtbar
Solange die Armierungsmasse frisch ist, kann das Profil noch nachgerichtet werden. Dadurch lassen sich Kantenflucht und Winkel vor dem Erhärten exakt kontrollieren.
„Carbon“ bedeutet nicht, dass das Profil aus Carbonfasern besteht:
Der Profilkörper ist ein PVC-Winkel, die Armierungsflügel bestehen aus Glasgewebe. „Carbon“ bezeichnet die entsprechende Produktausführung beziehungsweise Systemzuordnung.Welche Gewebebreite wird benötigt?
11,5 × 13,5 cm
Die kleinere Ausführung eignet sich für übliche Fassadenaußenecken sowie Fenster- und Türkanten, bei denen die vorhandene Schenkelbreite für den geplanten Armierungsaufbau ausreicht.
Dieser Artikel bezieht sich auf diese Ausführung.
11,5 × 21,5 cm
Die breitere Ausführung bietet einen längeren Gewebeschenkel und ist insbesondere für entsprechend tiefe Laibungen oder Anschlussbereiche vorgesehen.
Die Auswahl richtet sich nach Laibungstiefe und geplantem Armierungsaufbau.
Passt der Kantenschutz zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
- eine WDVS-Außenecke armiert werden soll
- eine gerade und lotgerechte Kante benötigt wird
- Fenster- oder Türlaibungen ausgeführt werden
- mit einer passenden Caparol Armierungsmasse gearbeitet wird
- die Flächenarmierung mindestens 10 cm überlappen kann
- die kleinere Gewebebreite 11,5 × 13,5 cm ausreicht
Zuerst genauer prüfen, wenn …
- eine besonders tiefe Laibung vorliegt
- eine Bewegungs- oder Gebäudefuge vorhanden ist
- starke mechanische Sonderbelastungen erwartet werden
- das verwendete WDVS nicht eindeutig bestimmt ist
- die Dämmstoffkante beschädigt oder stark uneben ist
- eine Sonderkonstruktion oder Brandschutzlösung vorliegt
Ein Kantenschutz verhindert nicht automatisch jeden Riss:
Das Profil verbessert die Armierung und mechanische Ausbildung der Kante. Risse können dennoch durch ungeeignete Untergründe, fehlerhafte Dämmplattenmontage, fehlende Gewebeüberlappung, Gebäudebewegungen oder einen falschen Systemaufbau entstehen.Dämmstoffkante vorbereiten
1. Kante kontrollieren
Die Dämmstoffkante muss fest, sauber, gerade und weitgehend rechtwinkelig ausgebildet sein. Lose oder ausgebrochene Bereiche vor der Profilmontage fachgerecht ausbessern.
2. Kantenverlauf festlegen
Den vorgesehenen Verlauf über die gesamte Profilhöhe prüfen. Versetzte Dämmplatten oder ungleichmäßige Kanten müssen vorab korrigiert werden.
3. Profil ablängen
Das 2,5 m lange Profil mit einer geeigneten Profil- oder Leistenschere sauber und rechtwinkelig auf die benötigte Länge kürzen. Glasgewebe und PVC-Winkel nicht einreißen.
So wird der Kantenschutz montiert
1. Vor der Flächenarmierung
Den Kantenschutz grundsätzlich vor der durchgehenden Flächenarmierung an allen vorgesehenen Außenecken und Fensterkanten montieren.
2. Armierungsmasse vorlegen
Die systemzugehörige Armierungsmasse beidseitig der Kante in ausreichender Breite, Länge und Schichtstärke gleichmäßig auftragen.
3. Profil einsetzen
Den PVC-Winkel auf die Fassadenkante setzen, flucht- und lotgerecht ausrichten und gleichmäßig in die frische Armierungsmasse eindrücken.
4. Gewebe vollflächig einbetten
Beide Glasgewebeschenkel vollständig, satt und faltenfrei in die frische Armierungsmasse einarbeiten. Das Gewebe darf nicht sichtbar an der Oberfläche liegen bleiben.
5. Winkel vollständig füllen
Die Armierungsmasse muss auch in die Öffnungen des Kunststoffwinkels eingedrückt werden. Hohlstellen hinter dem Winkel sind zu vermeiden.
6. Kantenflucht kontrollieren
Profilverlauf während der Verarbeitung wiederholt mit Richtscheit oder Wasserwaage prüfen. Solange die Masse frisch ist, kann das Profil noch korrigiert werden.
Armierungsmasse muss durch die Öffnungen des PVC-Winkels greifen:
Wird das Profil nur oberflächlich überspachtelt, ohne dass die Masse in die Winkelöffnungen eingedrückt wird, kann keine ausreichend stabile Einbettung entstehen.Profilstöße richtig ausführen
PVC-Winkel stumpf stoßen
Die Kunststoff-Innenwinkel der benachbarten Profile sauber stumpf aneinanderführen. Sie dürfen weder übereinandergelegt noch überlappt werden.
Glasgewebe 10 cm überlappen
Im Stoßbereich muss das Glasgewebe der Profile mindestens 10 cm überlappt und vollständig in die Armierungsmasse eingebettet werden.
Nur das Gewebe wird überlappt:
Der starre PVC-Innenwinkel darf am Profilstoß nicht doppelt übereinanderliegen. Überlappt wird ausschließlich das Glasgewebe mit mindestens 10 cm.Flächenarmierung anschließen
Mindestens 10 cm Überlappung
Das anschließend verlegte Flächengewebe muss die Gewebeschenkel des Kantenschutzprofils auf beiden Seiten um mindestens 10 cm überlappen.
Nicht um die Ecke führen
Das Flächengewebe wird von beiden Wandseiten bis über das integrierte Profilgewebe geführt. Es muss nicht durchgehend um den PVC-Winkel herumgelegt werden.
Die vorgeschriebene Gewebelage und die Schichtdicke der Armierungsmasse richten sich nach dem jeweils eingesetzten Wärmedämm-Verbundsystem und dessen Verarbeitungsrichtlinie.
Fenster- und Türlaibungen ausführen
Für Laibungskanten wird einer der beiden Gewebeschenkel entsprechend der tatsächlichen Laibungstiefe zugeschnitten. Dafür stehen die Ausführungen 11,5 × 13,5 cm und 11,5 × 21,5 cm zur Verfügung.
Das Profil so anordnen, dass der benötigte Gewebeschenkel ausreichend weit in die Laibung reicht und noch eine mindestens 10 cm breite Überlappung mit der anschließenden Armierung möglich bleibt.
Häufige Verarbeitungsfehler
Zu wenig Armierungsmasse
Wird zu wenig Material vorgelegt, liegt das Glasgewebe zu nahe an der Oberfläche oder bleibt teilweise sichtbar. Dadurch wird die vorgesehene Armierungswirkung beeinträchtigt.
Winkelöffnungen nicht gefüllt
Bleiben die Löcher im PVC-Innenwinkel frei, wird das Profil nicht ausreichend mit der Armierungsschicht verbunden.
Kante nicht kontrolliert
Wird der Profilverlauf während der Verarbeitung nicht geprüft, können sichtbare Wellen, Versätze oder schief verlaufende Fassadenkanten entstehen.
PVC-Winkel überlappt
Doppelt liegende Kunststoffwinkel erzeugen eine Verdickung und verhindern eine gleichmäßige, geradlinige Kante.
Gewebeüberlappung fehlt
Ohne mindestens 10 cm Überlappung entsteht ein geschwächter Anschluss zwischen Profil und Flächenarmierung.
Verformtes Profil verarbeitet
Gebogene oder durch Hitze dauerhaft verformte Profile lassen sich nicht mehr fluchtgerecht ausrichten und dürfen nicht eingebaut werden.
Verarbeitungstemperatur
Mindestens 5 °C
Während der Verarbeitung und der anschließenden Trocknungsphase dürfen Umgebungs- und Untergrundtemperatur nicht unter 5 °C absinken.
Systembedingungen beachten
Zusätzlich gelten die Temperatur-, Witterungs- und Trocknungsvorgaben der verwendeten Armierungsmasse sowie des anschließenden Oberputzsystems.
Verbrauch und Verpackung
Richtverbrauch
Für einen laufenden Meter fertige Fassadenkante wird ungefähr ein laufender Meter Kantenschutzprofil benötigt.
Profillänge
Eine Profilstange ist 2,5 m lang. Zuschnitte, Profilstöße und Verschnitt bei der Bedarfsermittlung berücksichtigen.
Herstellerpackung
Eine vollständige Herstellerpackung enthält 50 Profilstangen mit insgesamt 125 laufenden Metern.
Lagerung und Transport
Die Profile gerade, eben und geschützt vor Regen, Frost, Hitze, intensiver Sonneneinstrahlung sowie mechanischer Belastung lagern und transportieren.
Gebogen gelagerte oder transportierte Leisten können sich an Kunststoffwinkel und Glasgewebe dauerhaft verformen. Anhaltende Sonneneinstrahlung und Erwärmung verstärken diesen Effekt. Beschädigte Profile dürfen nicht mehr verarbeitet werden.
Profile nicht schräg anlehnen:
Die 2,5 m langen Stangen vollflächig und gerade lagern. Gebogener Transport, punktuelle Belastung oder längere Lagerung in direkter Sonne kann bleibende Verformungen verursachen.Häufige Fragen
Besteht das Profil aus Carbon?
Nein. Der Profilwinkel besteht aus PVC, die Gewebeschenkel aus Glasgewebe. Carbon ist die Bezeichnung dieser Produktausführung.
Welche Größe ersetzt die alte Angabe 10 × 15?
Das aktuelle technische Merkblatt nennt für die kleinere Ausführung 11,5 × 13,5 cm. Dieser Artikel wurde entsprechend aktualisiert.
Wann wird der Kantenschutz montiert?
Grundsätzlich vor der Flächenarmierung. Das Profil wird zunächst separat in frische Armierungsmasse eingebettet und ausgerichtet.
Muss das Flächengewebe um die Ecke gelegt werden?
Nein. Die Flächenarmierung wird von beiden Seiten jeweils mindestens 10 cm über die Gewebeschenkel des Profils geführt.
Wie wird ein Profilstoß ausgeführt?
Die PVC-Winkel werden stumpf gestoßen. Nur das Glasgewebe wird im Stoßbereich mindestens 10 cm überlappt.
Kann das Profil direkt angeschraubt werden?
Nein. Das Profil wird vollflächig in die frische systemzugehörige Armierungsmasse eingebettet und nicht mechanisch an der Dämmplatte befestigt.
Technische Daten
- Produkttyp: Kantenschutz mit Gewebe Carbon
- Anwendung: WDVS-Außenecken und Fensterkanten
- Profilkörper: PVC-Innenwinkel
- Armierung: aufgeklebtes Glasgewebe
- Profillänge: 2,5 lfm
- Ausführung dieses Artikels: 11,5 × 13,5 cm
- Weitere Ausführung: 11,5 × 21,5 cm
- Montage: vor der Flächenarmierung
- Gewebeüberlappung: mindestens 10 cm
- Verbrauch: ca. 1 lfm je lfm Kante
- Mindesttemperatur: 5 °C
- 50 Profile je Herstellerpackung
- Gesamtlänge je Packung: 125 lfm
Montage- und Systemhinweis:
Den Kantenschutz vor der Flächenarmierung fluchtgerecht in die frische systemzugehörige Armierungsmasse einbetten. Die Armierungsmasse vollständig in die Öffnungen des PVC-Winkels eindrücken und beide Gewebeschenkel satt einarbeiten.Bei Profilstößen nur das Glasgewebe mindestens 10 cm überlappen; die PVC-Winkel dürfen nicht übereinanderliegen. Auch die spätere Flächenarmierung muss das Profilgewebe auf beiden Seiten mindestens 10 cm überdecken. Die Vorgaben des eingesetzten Wärmedämm-Verbundsystems beachten.
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- Datenblätter
Caparol Kantenschutz Carbon 11,5 × 13,5 cm, 2,5 m
Der Caparol Kantenschutz mit Gewebe Carbon ist ein PVC-Winkelprofil mit aufgeklebtem Glasgewebe zur fluchtgerechten und stoßsichereren Ausbildung von Außenecken und Kanten in Wärmedämm-Verbundsystemen.
Das Profil dient gleichzeitig als Kantenschutz und Putzlehre. Es wird vor der Flächenarmierung vollständig in die systemzugehörige Armierungsmasse eingebettet und ermöglicht gerade, gleichmäßige Fassadenkanten sowie sauber ausgeführte Fenster- und Türlaibungen.
Für stabile Außenecken
- PVC-Innenwinkel mit Glasgewebe
- Profillänge 2,5 m
- Gewebeschenkel 11,5 × 13,5 cm
- Für fluchtgerechte Kanten
- Zum Einbetten in Armierungsmasse
Geeignet für
- Wandaußenecken
- Fenster- und Türlaibungen
- Fensterkanten
- Gedämmte Fassadenvorsprünge
- Caparol Wärmedämm-Verbundsysteme
- Systemzugehörige Armierungsmassen
Nicht dafür vorgesehen
- Innenecken
- Gebäudedehnfugen
- Bewegungsfugen
- Tragende oder statische Verbindungen
- Montage ohne Armierungsmasse
- Beschädigte oder verformte Profile
Aktuelle Abmessung statt alter Bezeichnung 10 × 15:
Das aktuelle technische Merkblatt führt die kleinere Ausführung mit
Gewebeschenkeln von 11,5 × 13,5 cm. Zusätzlich ist eine breitere
Variante mit 11,5 × 21,5 cm erhältlich. Dieser Artikel beschreibt
die kleinere Ausführung 11,5 × 13,5 cm.
Was macht den Kantenschutz Carbon besonders?
Kantenschutz und Putzlehre
Der PVC-Innenwinkel stabilisiert die Fassadenkante und dient gleichzeitig als Führung für die flucht- und lotgerechte Ausführung der Armierungsschicht.
Integriertes Glasgewebe
Die aufgeklebten Glasgewebeschenkel werden beidseitig vollflächig in die Armierungsmasse eingebettet und verbinden den Kunststoffwinkel mit der anschließenden Flächenarmierung.
Kein Gewebe um die Ecke ziehen
Das Gewebe der Flächenarmierung muss nicht über die Fassadenkante herumgelegt werden. Es wird stattdessen auf beiden Seiten mit dem Profilgewebe überlappt.
Fensterkanten in einem Arbeitsgang
Laibung und angrenzende Fensterkante können mit dem Profil gemeinsam vorbereitet und anschließend systemgerecht armiert werden.
Systemgerechtes Gewebe
Das Profil verwendet dasselbe Glasgewebe wie die Flächenarmierung. Dadurch wird kein systemfremdes Armierungsmaterial in die Fassadenkante eingebaut.
Korrekt ausrichtbar
Solange die Armierungsmasse frisch ist, kann das Profil noch nachgerichtet werden. Dadurch lassen sich Kantenflucht und Winkel vor dem Erhärten exakt kontrollieren.
„Carbon“ bedeutet nicht, dass das Profil aus Carbonfasern besteht:
Der Profilkörper ist ein PVC-Winkel, die Armierungsflügel bestehen
aus Glasgewebe. „Carbon“ bezeichnet die entsprechende
Produktausführung beziehungsweise Systemzuordnung.
Welche Gewebebreite wird benötigt?
11,5 × 13,5 cm
Die kleinere Ausführung eignet sich für übliche Fassadenaußenecken sowie Fenster- und Türkanten, bei denen die vorhandene Schenkelbreite für den geplanten Armierungsaufbau ausreicht.
Dieser Artikel bezieht sich auf diese Ausführung.
11,5 × 21,5 cm
Die breitere Ausführung bietet einen längeren Gewebeschenkel und ist insbesondere für entsprechend tiefe Laibungen oder Anschlussbereiche vorgesehen.
Die Auswahl richtet sich nach Laibungstiefe und geplantem Armierungsaufbau.
Passt der Kantenschutz zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
- eine WDVS-Außenecke armiert werden soll
- eine gerade und lotgerechte Kante benötigt wird
- Fenster- oder Türlaibungen ausgeführt werden
- mit einer passenden Caparol Armierungsmasse gearbeitet wird
- die Flächenarmierung mindestens 10 cm überlappen kann
- die kleinere Gewebebreite 11,5 × 13,5 cm ausreicht
Zuerst genauer prüfen, wenn …
- eine besonders tiefe Laibung vorliegt
- eine Bewegungs- oder Gebäudefuge vorhanden ist
- starke mechanische Sonderbelastungen erwartet werden
- das verwendete WDVS nicht eindeutig bestimmt ist
- die Dämmstoffkante beschädigt oder stark uneben ist
- eine Sonderkonstruktion oder Brandschutzlösung vorliegt
Ein Kantenschutz verhindert nicht automatisch jeden Riss:
Das Profil verbessert die Armierung und mechanische Ausbildung der
Kante. Risse können dennoch durch ungeeignete Untergründe,
fehlerhafte Dämmplattenmontage, fehlende Gewebeüberlappung,
Gebäudebewegungen oder einen falschen Systemaufbau entstehen.
Dämmstoffkante vorbereiten
1. Kante kontrollieren
Die Dämmstoffkante muss fest, sauber, gerade und weitgehend rechtwinkelig ausgebildet sein. Lose oder ausgebrochene Bereiche vor der Profilmontage fachgerecht ausbessern.
2. Kantenverlauf festlegen
Den vorgesehenen Verlauf über die gesamte Profilhöhe prüfen. Versetzte Dämmplatten oder ungleichmäßige Kanten müssen vorab korrigiert werden.
3. Profil ablängen
Das 2,5 m lange Profil mit einer geeigneten Profil- oder Leistenschere sauber und rechtwinkelig auf die benötigte Länge kürzen. Glasgewebe und PVC-Winkel nicht einreißen.
So wird der Kantenschutz montiert
1. Vor der Flächenarmierung
Den Kantenschutz grundsätzlich vor der durchgehenden Flächenarmierung an allen vorgesehenen Außenecken und Fensterkanten montieren.
2. Armierungsmasse vorlegen
Die systemzugehörige Armierungsmasse beidseitig der Kante in ausreichender Breite, Länge und Schichtstärke gleichmäßig auftragen.
3. Profil einsetzen
Den PVC-Winkel auf die Fassadenkante setzen, flucht- und lotgerecht ausrichten und gleichmäßig in die frische Armierungsmasse eindrücken.
4. Gewebe vollflächig einbetten
Beide Glasgewebeschenkel vollständig, satt und faltenfrei in die frische Armierungsmasse einarbeiten. Das Gewebe darf nicht sichtbar an der Oberfläche liegen bleiben.
5. Winkel vollständig füllen
Die Armierungsmasse muss auch in die Öffnungen des Kunststoffwinkels eingedrückt werden. Hohlstellen hinter dem Winkel sind zu vermeiden.
6. Kantenflucht kontrollieren
Profilverlauf während der Verarbeitung wiederholt mit Richtscheit oder Wasserwaage prüfen. Solange die Masse frisch ist, kann das Profil noch korrigiert werden.
Armierungsmasse muss durch die Öffnungen des PVC-Winkels greifen:
Wird das Profil nur oberflächlich überspachtelt, ohne dass die Masse
in die Winkelöffnungen eingedrückt wird, kann keine ausreichend
stabile Einbettung entstehen.
Profilstöße richtig ausführen
PVC-Winkel stumpf stoßen
Die Kunststoff-Innenwinkel der benachbarten Profile sauber stumpf aneinanderführen. Sie dürfen weder übereinandergelegt noch überlappt werden.
Glasgewebe 10 cm überlappen
Im Stoßbereich muss das Glasgewebe der Profile mindestens 10 cm überlappt und vollständig in die Armierungsmasse eingebettet werden.
Nur das Gewebe wird überlappt:
Der starre PVC-Innenwinkel darf am Profilstoß nicht doppelt
übereinanderliegen. Überlappt wird ausschließlich das Glasgewebe
mit mindestens 10 cm.
Flächenarmierung anschließen
Mindestens 10 cm Überlappung
Das anschließend verlegte Flächengewebe muss die Gewebeschenkel des Kantenschutzprofils auf beiden Seiten um mindestens 10 cm überlappen.
Nicht um die Ecke führen
Das Flächengewebe wird von beiden Wandseiten bis über das integrierte Profilgewebe geführt. Es muss nicht durchgehend um den PVC-Winkel herumgelegt werden.
Die vorgeschriebene Gewebelage und die Schichtdicke der Armierungsmasse richten sich nach dem jeweils eingesetzten Wärmedämm-Verbundsystem und dessen Verarbeitungsrichtlinie.
Fenster- und Türlaibungen ausführen
Für Laibungskanten wird einer der beiden Gewebeschenkel entsprechend der tatsächlichen Laibungstiefe zugeschnitten. Dafür stehen die Ausführungen 11,5 × 13,5 cm und 11,5 × 21,5 cm zur Verfügung.
Das Profil so anordnen, dass der benötigte Gewebeschenkel ausreichend weit in die Laibung reicht und noch eine mindestens 10 cm breite Überlappung mit der anschließenden Armierung möglich bleibt.
Häufige Verarbeitungsfehler
Zu wenig Armierungsmasse
Wird zu wenig Material vorgelegt, liegt das Glasgewebe zu nahe an der Oberfläche oder bleibt teilweise sichtbar. Dadurch wird die vorgesehene Armierungswirkung beeinträchtigt.
Winkelöffnungen nicht gefüllt
Bleiben die Löcher im PVC-Innenwinkel frei, wird das Profil nicht ausreichend mit der Armierungsschicht verbunden.
Kante nicht kontrolliert
Wird der Profilverlauf während der Verarbeitung nicht geprüft, können sichtbare Wellen, Versätze oder schief verlaufende Fassadenkanten entstehen.
PVC-Winkel überlappt
Doppelt liegende Kunststoffwinkel erzeugen eine Verdickung und verhindern eine gleichmäßige, geradlinige Kante.
Gewebeüberlappung fehlt
Ohne mindestens 10 cm Überlappung entsteht ein geschwächter Anschluss zwischen Profil und Flächenarmierung.
Verformtes Profil verarbeitet
Gebogene oder durch Hitze dauerhaft verformte Profile lassen sich nicht mehr fluchtgerecht ausrichten und dürfen nicht eingebaut werden.
Verarbeitungstemperatur
Mindestens 5 °C
Während der Verarbeitung und der anschließenden Trocknungsphase dürfen Umgebungs- und Untergrundtemperatur nicht unter 5 °C absinken.
Systembedingungen beachten
Zusätzlich gelten die Temperatur-, Witterungs- und Trocknungsvorgaben der verwendeten Armierungsmasse sowie des anschließenden Oberputzsystems.
Verbrauch und Verpackung
Richtverbrauch
Für einen laufenden Meter fertige Fassadenkante wird ungefähr ein laufender Meter Kantenschutzprofil benötigt.
Profillänge
Eine Profilstange ist 2,5 m lang. Zuschnitte, Profilstöße und Verschnitt bei der Bedarfsermittlung berücksichtigen.
Herstellerpackung
Eine vollständige Herstellerpackung enthält 50 Profilstangen mit insgesamt 125 laufenden Metern.
Lagerung und Transport
Die Profile gerade, eben und geschützt vor Regen, Frost, Hitze, intensiver Sonneneinstrahlung sowie mechanischer Belastung lagern und transportieren.
Gebogen gelagerte oder transportierte Leisten können sich an Kunststoffwinkel und Glasgewebe dauerhaft verformen. Anhaltende Sonneneinstrahlung und Erwärmung verstärken diesen Effekt. Beschädigte Profile dürfen nicht mehr verarbeitet werden.
Profile nicht schräg anlehnen:
Die 2,5 m langen Stangen vollflächig und gerade lagern. Gebogener
Transport, punktuelle Belastung oder längere Lagerung in direkter
Sonne kann bleibende Verformungen verursachen.
Häufige Fragen
Besteht das Profil aus Carbon?
Nein. Der Profilwinkel besteht aus PVC, die Gewebeschenkel aus Glasgewebe. Carbon ist die Bezeichnung dieser Produktausführung.
Welche Größe ersetzt die alte Angabe 10 × 15?
Das aktuelle technische Merkblatt nennt für die kleinere Ausführung 11,5 × 13,5 cm. Dieser Artikel wurde entsprechend aktualisiert.
Wann wird der Kantenschutz montiert?
Grundsätzlich vor der Flächenarmierung. Das Profil wird zunächst separat in frische Armierungsmasse eingebettet und ausgerichtet.
Muss das Flächengewebe um die Ecke gelegt werden?
Nein. Die Flächenarmierung wird von beiden Seiten jeweils mindestens 10 cm über die Gewebeschenkel des Profils geführt.
Wie wird ein Profilstoß ausgeführt?
Die PVC-Winkel werden stumpf gestoßen. Nur das Glasgewebe wird im Stoßbereich mindestens 10 cm überlappt.
Kann das Profil direkt angeschraubt werden?
Nein. Das Profil wird vollflächig in die frische systemzugehörige Armierungsmasse eingebettet und nicht mechanisch an der Dämmplatte befestigt.
Technische Daten
- Produkttyp: Kantenschutz mit Gewebe Carbon
- Anwendung: WDVS-Außenecken und Fensterkanten
- Profilkörper: PVC-Innenwinkel
- Armierung: aufgeklebtes Glasgewebe
- Profillänge: 2,5 lfm
- Ausführung dieses Artikels: 11,5 × 13,5 cm
- Weitere Ausführung: 11,5 × 21,5 cm
- Montage: vor der Flächenarmierung
- Gewebeüberlappung: mindestens 10 cm
- Verbrauch: ca. 1 lfm je lfm Kante
- Mindesttemperatur: 5 °C
- 50 Profile je Herstellerpackung
- Gesamtlänge je Packung: 125 lfm
Montage- und Systemhinweis:
Den Kantenschutz vor der Flächenarmierung fluchtgerecht in die
frische systemzugehörige Armierungsmasse einbetten. Die
Armierungsmasse vollständig in die Öffnungen des PVC-Winkels
eindrücken und beide Gewebeschenkel satt einarbeiten.
Bei Profilstößen nur das Glasgewebe mindestens 10 cm überlappen; die PVC-Winkel dürfen nicht übereinanderliegen. Auch die spätere Flächenarmierung muss das Profilgewebe auf beiden Seiten mindestens 10 cm überdecken. Die Vorgaben des eingesetzten Wärmedämm-Verbundsystems beachten.
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