Caparol Gewebe 645 Glasgewebe 55 m²
008-012
0,00 €
69,00 €
69,00 €
| Bis 1 |
69,00 €
- 69,00 €
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1,25 €* / 1 Quadratmeter |
|---|---|---|
| Ab 2 |
66,94 €
- 66,94 €
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1,22 €* / 1 Quadratmeter |
| Ab 5 |
65,56 €
- 65,56 €
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1,19 €* / 1 Quadratmeter |
| Ab 10 |
64,18 €
- 64,18 €
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1,17 €* / 1 Quadratmeter |
Welche Menge benötigst du?
Nach Menge:
QuadratmeterCaparol Gewebe 645 Glasgewebe 55 m²
Caparol Gewebe 645 ist ein alkalibeständiges Textilglasgitter zur Herstellung bewehrter Unterputze in Wärmedämm-Verbundsystemen. Es wird vollständig in die systemzugehörige Armierungsmasse eingebettet und unterstützt eine gleichmäßige Verteilung von Spannungen innerhalb der Armierungsschicht.
Das schiebefeste und hoch zugfeste Glasfasergewebe eignet sich außerdem für systemgerechte Armierungsschichten bei Fassadenrenovierungen auf rissigen Untergründen. Die Rolle ist 1,10 m breit, 50 m lang und enthält insgesamt 55 m² orangefarbenes Armierungsgewebe.
Systemgeprüftes Armierungsgewebe
- Alkalibeständiges Textilglasgitter
- Schiebefest und hoch zugfest
- Weichmacherfrei
- Maschenweite zwischen 3 und 5 mm
- Geprüft nach EAD 040016-00-0404
Geeignet für
- Caparol Wärmedämm-Verbundsysteme
- Armierte Unterputzschichten
- Fassadenrenovierungen
- Armierung auf rissigen Untergründen
- Manuelle und maschinelle Verarbeitung
- Waagrechte und senkrechte Gewebeverlegung
Nicht dafür vorgesehen
- Lose Verlegung ohne Armierungsmasse
- Direktes Befestigen auf Dämmplatten
- Überbrückung von Gebäudedehnfugen
- Sanierung aktiver konstruktiver Risse
- Ersatz einer fachgerechten Untergrundsanierung
- Beliebige Verwendung außerhalb geprüfter Systeme
Armierungsgewebe verhindert nicht automatisch jeden Riss:
Das Gewebe verteilt Spannungen innerhalb einer fachgerecht
ausgeführten Armierungsschicht. Bewegende Gebäudefugen, aktive
konstruktive Risse, ungeeignete Untergründe oder fehlerhaft montierte
Dämmplatten können dadurch nicht dauerhaft saniert werden.
Was macht Caparol Gewebe 645 besonders?
Alkalibeständig
Das Glasfasergewebe ist für die Einbettung in alkalische, mineralische Armierungsmassen ausgelegt. Dadurch bleiben seine vorgesehenen mechanischen Eigenschaften innerhalb des Systemaufbaus erhalten.
Schiebefeste Maschen
Die Maschen bleiben beim Zuschneiden, Einlegen und Glätten formstabil. Dadurch lässt sich das Gewebe gleichmäßig und ohne größere Verformungen in die Armierungsmasse einarbeiten.
Hohe Zugfestigkeit
Das Gewebe unterstützt die Armierungsschicht bei der Aufnahme und Verteilung auftretender Spannungen. Die Gesamtleistung hängt jedoch vom vollständigen Systemaufbau ab.
Passt das Glasgewebe zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
- eine bewehrte WDVS-Unterputzschicht hergestellt wird
- eine passende Caparol Armierungsmasse verwendet wird
- die Bahnen mindestens 10 cm überlappt werden können
- das Gewebe vollständig eingebettet werden kann
- eine systemgerechte Fassadenrenovierung ausgeführt wird
- 55 m² Rolleninhalt sinnvoll verarbeitet werden können
Zuerst genauer prüfen, wenn …
- aktive oder konstruktive Risse vorliegen
- Gebäudedehnfugen überquert werden
- erhöhte Stoß- oder Schlagbelastungen bestehen
- das verwendete Fassadensystem nicht bekannt ist
- die vorhandene Armierungsmasse systemfremd ist
- der Untergrund feucht oder nicht tragfähig ist
Das Gewebe ist nur ein Bestandteil des Systems:
Dämmstoff, Befestigung, Armierungsmasse, Gewebelage, Schichtdicke,
Grundierung und Oberputz müssen aufeinander abgestimmt sein.
Systemfremde Kombinationen können die geprüften Eigenschaften des
Wärmedämm-Verbundsystems verändern.
Rolle, Abmessungen und Flächenleistung
Rollenbreite
Die Gewebebahn ist 110 cm breit. Die zusätzliche Breite erleichtert die vorgeschriebene Überlappung benachbarter Bahnen.
Rollenlänge
Eine Rolle enthält 50 laufende Meter Glasgewebe. Bei 1,10 m Breite ergibt das insgesamt 55 m² Materialfläche.
Fertige Armierungsfläche
Bei einem Verbrauch von 1,1 m² Gewebe je m² Fassadenfläche reicht eine Rolle rechnerisch für ungefähr 50 m² fertige Armierungsfläche.
Zuschnitte, Fenster- und Türöffnungen, Gebäudeecken, Detailarmierungen und zusätzlicher Verschnitt können den tatsächlichen Bedarf verändern. Die Fassadenfläche deshalb vollständig einschließlich aller Anschlüsse und Überlappungen planen.
Untergrund und Armierung vorbereiten
1. Fläche kontrollieren
Dämmplatten beziehungsweise Renovierungsuntergrund müssen fest, trocken, eben und für den vorgesehenen Systemaufbau geeignet sein. Offene Fugen, Versätze und lose Bereiche vorher fachgerecht beseitigen.
2. Detailprofile montieren
Kantenschutz-, Anschluss-, Tropfkanten- und andere systemzugehörige Profile vor der Flächenarmierung fachgerecht einbauen und deren Gewebefahnen vollständig einbetten.
3. Bahnen zuschneiden
Die benötigten Gewebebahnen vor Beginn passend zuschneiden. Dabei mindestens 10 cm Überlappung an allen Bahn- und Profilanschlüssen einplanen.
So wird das Glasgewebe eingebettet
1. Armierungsmasse auftragen
Die systemzugehörige Armierungsmasse vollflächig in Gewebebahnbreite auftragen. Zunächst ungefähr zwei Drittel der vorgeschriebenen Mindestschichtdicke vorlegen.
2. Gewebe einlegen
Das zugeschnittene Glasgewebe unmittelbar in die noch frische Armierungsmasse einlegen. Die Bahn spannungsfrei, gerade und ohne Falten ausrichten.
3. Gleichmäßig einarbeiten
Das Gewebe mit einer geeigneten Glättkelle vollständig in die Masse eindrücken. Falten, Blasen, Hohlstellen und hochstehende Gewebekanten vermeiden.
4. Bahnen überlappen
Benachbarte Bahnen an allen Stößen mindestens 10 cm überlappend anordnen. Die Überlappung muss vollständig in Armierungsmasse eingebettet sein.
5. Nass in nass überspachteln
Unmittelbar anschließend weitere Armierungsmasse nass in nass auftragen und die vorgeschriebene Gesamtschichtdicke herstellen.
6. Oberfläche glätten
Die Armierungsschicht gleichmäßig abziehen. Das Gewebe muss vollständig von Armierungsmasse überdeckt sein und darf nicht frei an der Oberfläche liegen.
Gewebe niemals auf die trockene Fläche legen und nur überspachteln:
Das Glasgewebe muss in eine vollflächig vorgelegte, frische
Armierungsmasse eingebettet werden. Eine lediglich oberflächliche
Überdeckung erzeugt keine fachgerechte Armierungsschicht.
Die richtige Gewebelage
Nach dem Einlegen wird nass in nass so viel Armierungsmasse aufgetragen, dass das Gewebe – abhängig vom eingesetzten System – mit ungefähr der Hälfte beziehungsweise einem Drittel der gesamten Schichtdicke überdeckt ist.
Die genaue Lage des Gewebes und die vorgeschriebene Gesamtschichtdicke richten sich nach der verwendeten Armierungsmasse und dem jeweiligen Wärmedämm-Verbundsystem. Die Gewebelage darf deshalb nicht pauschal nur nach Augenmaß festgelegt werden.
Das Gewebe darf nicht sichtbar bleiben:
Sichtbare Maschen, trockene Gewebestellen oder unmittelbar an der
Oberfläche liegendes Glasgewebe zeigen eine unzureichende
Einbettung. Vor dem Erhärten ausreichend Armierungsmasse
nacharbeiten.
Senkrechte oder waagrechte Verlegung
Senkrechte Bahnen
Das Gewebe kann klassisch in senkrechten Bahnen verarbeitet werden. Die Bahnen von oben nach unten ausrichten und an den seitlichen Stößen mindestens 10 cm überlappen.
Waagrechte Bahnen
Eine waagrechte Verlegung entlang der Gerüstlagen ist ebenfalls möglich und kann insbesondere bei maschinell aufgetragener Armierungsmasse sinnvoll sein.
Auch bei waagrechter Verarbeitung müssen sämtliche Bahnanschlüsse mindestens 10 cm überlappt und vollständig in die Armierungsmasse eingebettet werden.
Anschlüsse an Profile und Detailgewebe
Kantenschutzprofile
Das Flächengewebe auf beiden Seiten mindestens 10 cm über die bereits eingebetteten Gewebeschenkel des Kantenschutzes führen.
Anschlussprofile
An Fenster-, Tür- und anderen Anschlussprofilen die vorgeschriebene Gewebeüberlappung des jeweiligen Profils vollständig einhalten.
Detailarmierungen
Zusätzliche Diagonal-, Eck- oder Sonderarmierungen entsprechend der Verarbeitungsrichtlinie des eingesetzten Fassadensystems ausführen.
Häufige Verarbeitungsfehler
Zu geringe Überlappung
Überlappen sich die Bahnen weniger als 10 cm, entsteht ein geschwächter Übergang innerhalb der Armierungsschicht.
Falten und Blasen
Falten, Luftblasen oder hochstehende Bahnkanten verhindern eine gleichmäßige Gewebelage und können sich später in der Fassadenoberfläche abzeichnen.
Gewebe liegt auf der Oberfläche
Eine zu dünne Überdeckung schützt das Gewebe nicht ausreichend und entspricht nicht der vorgeschriebenen Lage innerhalb der Armierungsschicht.
Trockene Einbettung
Wird das Gewebe auf bereits angezogene Armierungsmasse gelegt, verbindet es sich nicht mehr ausreichend mit der vollständigen Schicht.
Falsche Schichtdicke
Zu dünne oder ungleichmäßige Armierungsschichten verändern die vorgesehene Gewebelage und können die Systemleistung beeinträchtigen.
Gewebe auf Spannung
Das Gewebe nicht straff ziehen oder verformen. Es wird spannungsfrei in die frische Armierungsmasse eingelegt und flächig geglättet.
Verbrauch und Reichweite
Rolleninhalt
55 m² Glasgewebe je Rolle.
Abmessung: 1,10 × 50 m.
Richtverbrauch
Ca. 1,1 m² Gewebe je m² Armierungsfläche.
Darin ist die reguläre Bahnüberlappung berücksichtigt.
Rechnerische Reichweite
Eine Rolle reicht rechnerisch für ungefähr 50 m² fertige Armierungsfläche.
Zusätzliche Detailarmierungen und Verschnitt nicht enthalten.
Verarbeitungstemperatur
Mindestens 5 °C
Während der Verarbeitung und der anschließenden Trocknungsphase dürfen Umgebungs- und Untergrundtemperatur hinsichtlich der verwendeten Armierungsmasse nicht unter 5 °C absinken.
Armierungsmasse ist maßgeblich
Zusätzlich gelten die Temperatur-, Witterungs- und Trocknungsvorgaben der tatsächlich eingesetzten Armierungsmasse. Diese können über die reine Mindestangabe des Glasgewebes hinausgehen.
Lagerung und Transport
Die Rolle eben und spannungsfrei lagern. Vor direkter und anhaltender Sonneneinstrahlung, Aufheizung sowie mechanischen Belastungen schützen.
Die Rolle nicht knicken, quetschen oder unter schweren Gegenständen lagern. Beschädigte, stark verformte oder ausgefranste Gewebebahnen können sich nicht mehr gleichmäßig in die Armierungsmasse einarbeiten lassen.
Rollen vor direkter Sonne schützen:
Anhaltende Sonneneinstrahlung kann die Rolle stark aufheizen und
verformen. Das Gewebe bis zur Verarbeitung trocken, eben und
mechanisch geschützt lagern.
Häufige Fragen
Wie groß ist eine Rolle?
Die Rolle ist 1,10 m breit und 50 m lang. Der gesamte Materialinhalt beträgt 55 m².
Wie viel Fläche kann armiert werden?
Bei 1,1 m² Verbrauch je m² reicht eine Rolle rechnerisch für ungefähr 50 m² fertige Armierungsfläche.
Wie breit muss die Überlappung sein?
Benachbarte Gewebebahnen müssen an sämtlichen Stößen mindestens 10 cm überlappen.
Kann das Gewebe waagrecht verlegt werden?
Ja. Eine Verlegung entlang der Gerüstlagen ist insbesondere bei maschineller Verarbeitung möglich. Die 10-cm-Überlappung bleibt verpflichtend.
Muss das Gewebe vollständig überdeckt sein?
Ja. Es muss vollständig in der Armierungsmasse liegen und darf nach dem Glätten nicht sichtbar an der Oberfläche verbleiben.
Kann es direkt auf die Dämmplatte getackert werden?
Nein. Das Gewebe wird faltenfrei in die vollflächig vorgelegte frische Armierungsmasse eingebettet und nicht mechanisch auf der Dämmplatte befestigt.
Technische Daten
- Produkttyp: Textilglasgitter zur Armierung
- Produktbezeichnung: Gewebe 645
- Anwendung: Wärmedämm-Verbundsysteme
- Zusätzliche Anwendung: Fassadenrenovierung
- Farbton: Orange
- Rollenbreite: 110 cm
- Rollenlänge: 50 lfm
- Rolleninhalt: 55 m²
- Flächenbezogene Masse: über 145 g/m²
- Maschenweite: zwischen 3 und 5 mm
- Eigenschaften: alkalibeständig und schiebefest
- Hoch zugfest
- Weichmacherfrei
- Systemprüfung: EAD 040016-00-0404
- Gewebeüberlappung: mindestens 10 cm
- Verbrauch: ca. 1,1 m²/m²
- Rechnerische Reichweite: ca. 50 m² je Rolle
- Mindesttemperatur: 5 °C
- Senkrechte oder waagrechte Verlegung möglich
- Lagerung: eben und spannungsfrei
- Vor direkter Sonneneinstrahlung schützen
- Vor Aufheizung schützen
- Vor mechanischer Belastung schützen
- Artikelnummer laut Hersteller: 974883
Verarbeitungs- und Systemhinweis:
Die systemzugehörige Armierungsmasse zunächst vollflächig in
Gewebebahnbreite vorlegen. Das Glasgewebe faltenfrei einlegen,
mindestens 10 cm überlappen und unmittelbar nass in nass vollständig
mit Armierungsmasse überdecken.
Schichtdicke und genaue Gewebelage richten sich nach der verwendeten Armierungsmasse und dem jeweiligen Wärmedämm-Verbundsystem. Für Arbeitsschutz, Kennzeichnung und Entsorgung sind zusätzlich die Vorgaben der eingesetzten Armierungsmasse maßgeblich.
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