Caparol Gewebeanschlussleiste 3D Universal Plus 2,55 m
008-060
14,90 €
14,90 €
| Bis 24 |
14,90 €
- 14,90 €
|
5,84 €* / 1 Laufmeter |
|---|---|---|
| Ab 25 |
14,46 €
- 14,46 €
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5,67 €* / 1 Laufmeter |
| Ab 50 |
14,16 €
- 14,16 €
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5,55 €* / 1 Laufmeter |
| Ab 75 |
13,86 €
- 13,86 €
|
5,44 €* / 1 Laufmeter |
Caparol Gewebeanschlussleiste 3D Universal Plus 2,55 m
Die Caparol Gewebeanschlussleiste 3D Universal Plus ist ein selbstklebendes Anschlussprofil für schlagregensichere Übergänge von Wärmedämm-Verbundsystemen an Fenster- und Türrahmen.
Eine flexible TPE-Membran entkoppelt die Putzschale vom angrenzenden Rahmen und ermöglicht eine dreidimensionale Bewegungsaufnahme der Anforderungsklasse III. Das integrierte Glasgewebe wird in die Armierungsmasse eingebettet und schafft einen systemgerechten Übergang zur Flächenarmierung.
Anschlussklasse III
- Dreidimensionale Bewegungsaufnahme
- Keine starre Verbindung zur Putzschale
- Schlagregendicht nach DIN EN 1027
- Auch bei 3,5 mm Dehnung geprüft
- Flexibler Anschluss ohne Verschraubung
- UV-beständig
Geeignet für
- Fensterrahmen
- Türrahmen
- Fenster- und Türlaibungen
- Neubau und Sanierung
- Wärmedämm-Verbundsysteme
- Stärker beanspruchte Anschlussdetails
Nicht ungeprüft einsetzen
- Auf losen oder beweglichen Rahmen
- Auf fettigen oder staubigen Oberflächen
- Ohne vorherige Klebeprobe
- Auf stark unebenen Klebeflächen
- Bei fehlender Klebehaftung
- Für Rollladen-Führungsschienen
Die Leiste befestigt weder Fenster noch Türen:
Fenster- und Türrahmen müssen bereits fachgerecht, ausreichend steif
und nach dem aktuellen Stand der Technik montiert sein. Die
Gewebeanschlussleiste stellt ausschließlich den bewegungsfähigen
Anschluss zwischen Rahmenkonstruktion und WDVS-Putzsystem her.
Was macht die 3D Universal Plus besonders?
Flexible TPE-Membran
Die Membran befindet sich an der Vorderseite des Profils und ist kraftschlüssig mit den Kunststoffteilen verschweißt. Sie entkoppelt Bewegungen zwischen Rahmen und Putzsystem.
Geschützte Wasserführung
Die Membrankonstruktion verhindert bei korrekter Verarbeitung, dass Schlagregen innerhalb der Leiste hinter die Fassadenbeschichtung geführt wird.
Sauberer Putzabschluss
Der erhöhte und gelochte Profilsteg wird stabil in den armierten Unterputz eingebunden. Der Abzugsteg ermöglicht anschließend eine gerade, definierte Putzkante.
Systemgerechtes Glasgewebe
Das am Profil befestigte Glasgewebe entspricht dem Gewebe der Flächenarmierung. Dadurch wird kein systemfremdes Armierungsmaterial in den Anschluss eingebracht.
Abtrennbare Schutzlasche
An der äußeren Lasche kann während der Fassadenarbeiten eine Abdeckfolie befestigt werden. Nach der Endbeschichtung wird die Lasche an der vorgesehenen Sollbruchstelle entfernt.
Gewebeüberstand am Stoß
Der einseitige 10-cm-Gewebeüberstand verbessert die Armierung im Bereich unvermeidbarer Profilstöße und vermindert dort das Risiko von Spannungsrissen.
Passt die Anschlussleiste zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
- ein WDVS an einen Fenster- oder Türrahmen anschließt
- Bewegungen in mehreren Richtungen erwartet werden
- Anforderungsklasse III benötigt wird
- eine schlagregensichere Anschlussausbildung geplant ist
- der Rahmen eine tragfähige Klebefläche bietet
- eine positive Klebeprobe durchgeführt werden kann
Eine andere Lösung prüfen, wenn …
- keine ausreichende Klebehaftung hergestellt werden kann
- die Rahmenoberfläche stark uneben ist
- größere Bewegungen als im geplanten Detail auftreten
- an eine Rollladen-Führungsschiene angeschlossen wird
- der Anschluss erst nach der Dämmung montiert werden muss
- das Fassadensystem nicht eindeutig bestimmt ist
Universal Plus und Rollladenprofil nicht verwechseln:
Die 3D Universal Plus wird direkt auf geeignete Fenster- und
Türrahmen geklebt. Für den seitlichen Anschluss an
Rollladen-Führungsschienen ist das dafür konstruierte
Caparol Rollladen-Anschlussprofil 3D PLUS vorgesehen.
Welches 3D-Anschlussprofil wird benötigt?
3D Universal Plus
Selbstklebende Ausführung für tragfähige und nachweislich ausreichend klebefähige Fenster- und Türrahmen.
3D Neo-Plus
Alternative mit vorkomprimiertem Dichtband für Untergründe, auf denen keine zuverlässige direkte Verklebung möglich ist oder größere Ausgleichsbewegungen erwartet werden.
Fugendichtband
Bei geeigneter Fugengeometrie kann ein vorkomprimiertes, selbstexpandierendes Fugendichtband eine alternative schlagregensichere Anschlusslösung bilden.
Rahmen und Klebefläche vorbereiten
1. Rahmenbefestigung prüfen
Die Rahmenkonstruktion muss fachgerecht und ausreichend steif befestigt sein. Unzulässige Bewegungen dürfen nicht über das Anschlussprofil aufgenommen werden müssen.
2. Klebefläche kontrollieren
Die Oberfläche muss eben, trocken, staubfrei, fettfrei und frei von Trennmitteln, Pflegemitteln sowie anderen haftungsmindernden Rückständen sein.
3. Gründlich reinigen
Den Rahmen vor der Montage mit Caparol Universalreiniger säubern. Den Reiniger zuvor an einer später nicht sichtbaren Stelle auf Materialverträglichkeit prüfen.
Besondere Rahmenoberflächen vorher abstimmen:
Lackierungen, Holzlasuren, Pulverbeschichtungen und bestimmte
Kunststoffoberflächen können eine geringe Oberflächenenergie
besitzen. In Zweifelsfällen die Vorbereitung mit dem Fenster- oder
Türhersteller abstimmen und die Klebeprobe besonders sorgfältig
ausführen.
Die vorgeschriebene Klebeprobe
1. Probestück vorbereiten
Ein ungefähr 10 cm langes Stück der vorgesehenen Leiste an einer verdeckten und vollständig gereinigten Stelle des Rahmens aufkleben.
2. Kräftig andrücken
Das Probestück vollflächig und mit starkem Anpressdruck befestigen. Der Anpressdruck entscheidet wesentlich über die spätere Klebekraft.
3. Nach zehn Minuten abziehen
Das Profilstück nach ungefähr zehn Minuten abziehen und das Bruchbild des Schaumdichtbandes sowie die Klebekontaktfläche kontrollieren.
Positive Klebeprobe
Die Prüfung ist bestanden, wenn der Bruch im Schaumdichtband erfolgt, die Kontaktfläche durchgehend ist und mindestens 80 % der vorgesehenen Klebefläche erreicht werden.
Negative Klebeprobe
Löst sich das Klebeband unmittelbar vom Rahmen, ist die Haftung unzureichend. Eine Montage ohne weitere Vorbereitung ist dann nicht zulässig.
Klebeprobe dokumentieren:
Der Hersteller empfiehlt eine Fotodokumentation. Dadurch kann
später nachvollzogen werden, auf welchem Untergrund, mit welcher
Vorbereitung und mit welchem Ergebnis die Haftungsprüfung
durchgeführt wurde.
Was tun bei unzureichender Haftung?
Caparol Primerstift
Schlecht anhaftende Lack-, Lasur-, Pulver- oder Kunststoffoberflächen mit dem dafür vorgesehenen Caparol Primerstift vorbehandeln.
Nach ausreichender Ablüftzeit muss die Klebeprobe erneut durchgeführt werden.
Alternative Anschlusslösung
Kann auch nach fachgerechter Vorbereitung kein tragfähiger Klebeverbund erzielt werden, darf die Universal Plus nicht eingesetzt werden. In diesem Fall ist eine geeignete schlagregensichere Alternative zu planen.
Profil vorbereiten und montieren
1. Anschluss anzeichnen
Die geplante Anschlusskante exakt ausmessen und am Fenster- oder Türrahmen geradlinig anzeichnen.
2. Leiste ablängen
Das Profil mit einer geeigneten Amboss- beziehungsweise Leistenschere sauber und rechtwinkelig auf die benötigte Länge kürzen.
3. Gewebeüberstand erhalten
Bei jedem unvermeidbaren Profilstoß muss einmal der 10-cm-Gewebeüberstand vollständig erhalten bleiben.
4. Schutzstreifen entfernen
Den Abdeckstreifen des weißen selbstklebenden Dichtbandes erst unmittelbar vor der Montage entfernen. Die Klebefläche danach nicht mehr berühren.
5. Spannungsfrei ausrichten
Die Leiste entlang der Markierung ansetzen und ohne Dehnung, Verwindung oder Spannung auf den vorbereiteten Rahmen kleben.
6. Kräftig anpressen
Das gesamte Profil kräftig und gleichmäßig andrücken. Nur ein ausreichender Anpressdruck stellt die vorgesehene Endhaftung des selbstklebenden Dichtbandes sicher.
Erst unmittelbar vor der Dämmplattenmontage verkleben:
Eine längere Vormontage oder starke Aufheizung des Rahmens kann den
Profilverbund beeinträchtigen. Die Anschlussleiste daher erst kurz
vor dem Verkleben der Dämmplatten montieren.
Dämmplatten anschließen
Die Dämmplatten nach der Profilmontage so verlegen, dass sie bündig und ohne offene Fuge am Leistensteg anliegen. Die Leiste darf dabei weder verschoben noch unter Spannung gesetzt werden.
Klebemörtel darf nicht unkontrolliert zwischen Rahmen und Profil oder in die bewegungsfähige Anschlusszone gelangen.
Fenster und Türen während der Arbeiten schützen
Die abtrennbare ProfilLasche besitzt einen zusätzlichen Klebestreifen. An diesem kann eine geeignete Abdeckfolie befestigt werden, um Rahmen und Verglasung während der Armierungs- und Putzarbeiten zu schützen.
Schutzfolie und Lasche bis zum vollständigen Auftrag der Endbeschichtung am Profil belassen. Erst danach vorsichtig entlang der vorgesehenen Sollbruchstelle abtrennen.
Glasgewebe und Armierung einarbeiten
1. Dämmung trocknen lassen
Das Profilgewebe erst nach ausreichender Trocknung der verklebten Dämmplatten in die systemzugehörige Armierungsmasse einbetten.
2. Satt einbetten
Das Glasgewebe vollständig und faltenfrei in die frische Armierungsmasse einarbeiten. Es darf nicht sichtbar an der Oberfläche liegen bleiben.
3. Am Abzugsteg abschließen
Den armierten Unterputz bis an den vorgesehenen Abzugsteg heranführen und dort geradlinig und sauber abziehen.
Spätestens nach vier Tagen armieren:
Das Gewebe der verklebten Anschlussleiste muss spätestens vier Tage
nach der Profilmontage in die Armierungsmasse eingebettet werden.
Eine längere ungeschützte Standzeit ist nicht vorgesehen.
Erforderliche Gewebeüberlappung
In der Laibung
Das Laibungsgewebe muss den Gewebestreifen des Anschlussprofils um mindestens 10 cm überlappen.
In der Flächenarmierung
Auch das anschließend eingearbeitete Flächengewebe muss mindestens 10 cm über den Profilgewebestreifen geführt werden.
Im Profilstoßbereich
Den 10-cm-Gewebeüberstand vollständig und satt in die Armierungsmasse einarbeiten und das Anschlussgewebe bis an den Abzugsteg heranführen.
Profilstöße möglichst vermeiden
Ganze Profilstangen verwenden
Anschlüsse möglichst mit einer durchgehenden Leiste ohne Unterbrechung ausführen. Dadurch wird das Rissrisiko im Anschlussbereich vermindert.
Stoß im oberen Drittel
Ist ein Stoß unvermeidbar, soll dieser im oberen Drittel des Fenster- oder Türanschlusses liegen.
Keine Rissgarantie am Stoß
Auch bei fachgerechter Gewebeüberlappung kann eine vollständige Rissfreiheit im Bereich eines Profilstoßes nicht garantiert werden.
Endbeschichtung und Schutzlasche
Armierungsmasse und Oberputz dürfen die Sollbruchstelle der abtrennbaren Lasche nicht überdecken. Andernfalls lässt sich die Schutzlasche nach Abschluss der Arbeiten nicht sauber entfernen.
Nach Fertigstellung der Endbeschichtung die Schutzlasche gemeinsam mit der Abdeckfolie vorsichtig abknicken und abziehen. Dadurch entsteht die vorgesehene gerade Anschlusskante am Rahmen.
Verarbeitungstemperatur
Mindestens 5 °C
Die Untergrundtemperatur darf während der Profilmontage nicht unter 5 °C liegen.
Höchstens 40 °C
Die Rahmenoberfläche darf maximal 40 °C warm sein. Stark aufgeheizte Rahmen vor dem Verkleben ausreichend abkühlen lassen.
Verbrauch und Verpackung
Richtverbrauch
Für einen laufenden Meter Fenster- oder Türanschluss wird ungefähr ein laufender Meter Anschlussleiste benötigt.
Profillänge
Eine Profilstange ist 2,55 m lang. Zuschnitte, Eckbereiche und mögliche Profilstöße bei der Bedarfsermittlung berücksichtigen.
Herstellerpackung
Eine vollständige Herstellerpackung enthält 25 Profilstangen mit insgesamt 63,75 laufenden Metern.
Lagerung und Transport
Die Profile gerade, eben und geschützt vor Regen, Frost, Hitze, intensiver Sonneneinstrahlung sowie mechanischer Belastung lagern und transportieren.
Gebogen gelagerte Leisten können sich an Profilkörper und Glasgewebe dauerhaft verformen. Erwärmung durch direkte Sonneneinstrahlung verstärkt diesen Effekt. Beschädigte oder bleibend verformte Profile dürfen nicht verarbeitet werden.
Profile nicht schräg anlehnen:
Die 2,55 m langen Stangen vollflächig und gerade auflegen.
Punktuelle Belastung, gebogener Transport oder längere Lagerung in
direkter Sonne kann bleibende Verformungen verursachen.
Häufige Fragen
Ist die Klebeprobe verpflichtend?
Ja. Vor der Montage muss grundsätzlich eine Klebeprobe auf der tatsächlich vorhandenen Rahmenoberfläche durchgeführt werden.
Was bedeutet Anforderungsklasse III?
Die Leiste ist für dreidimensionale Bewegungsaufnahme und hohe Beanspruchung bei WDVS-Anschlüssen an Rahmenkonstruktionen vorgesehen.
Wird die Leiste verschraubt?
Nein. Die Universal Plus wird mit ihrem selbstklebenden Dichtband spannungsfrei auf die geprüfte Rahmenoberfläche geklebt.
Wie viel Gewebe muss überlappen?
Laibungs- und Flächengewebe müssen den Profilgewebestreifen jeweils um mindestens 10 cm überlappen.
Darf ein Profilstoß ausgeführt werden?
Möglichst nicht. Ist ein Stoß unvermeidbar, wird er im oberen Drittel angeordnet und mit dem 10-cm-Gewebeüberstand systemgerecht armiert.
Wann wird die Schutzlasche entfernt?
Erst nach Fertigstellung der Endbeschichtung. Die Sollbruchstelle muss während Armierung und Verputzung frei bleiben.
Technische Daten
- Produkttyp: selbstklebende WDVS-Anschlussleiste
- Ausführung: 3D Universal Plus
- Anwendung: Fenster- und Türrahmen
- Profillänge: 2,55 lfm
- Bewegungsaufnahme: dreidimensional
- Anforderungsklasse: Klasse III
- Membran: flexible TPE-Membran
- Profilkörper: recyclebarer thermoplastischer Kunststoff
- Gewebe: ultraverschweißtes Glasgewebe
- Schlagregendicht nach DIN EN 1027
- Schlagregendicht auch bei 3,5 mm Dehnung
- Einseitiger Gewebeüberstand: 10 cm
- Mindest-Gewebeüberlappung: 10 cm
- UV-beständig
- Montage: selbstklebend, ohne Verschraubung
- Verbrauch: ca. 1 lfm je lfm Anschluss
- Untergrundtemperatur: 5 bis 40 °C
- Maximale Standzeit vor Armierung: 4 Tage
- Klebeprobe: grundsätzlich erforderlich
- Positive Klebeprobe: Bruch im Schaumdichtband
- Mindest-Klebekontaktfläche: 80 %
- 25 Profile je Herstellerpackung
- Gesamtlänge je Packung: 63,75 lfm
- Weitere Profillänge des Systems: 1,55 m
Montage- und Systemhinweis:
Die Anschlussleiste unmittelbar vor der Dämmplattenmontage
spannungsfrei auf den gereinigten und durch Klebeprobe geprüften
Rahmen kleben. Ein kräftiger Anpressdruck und die mindestens
10 cm breite Gewebeüberlappung sind für die Funktion entscheidend.
Armierungsmasse und Oberputz ausschließlich systembezogen verarbeiten. Universalreiniger und Primerstift besitzen eigene Anwendungsvorschriften und gegebenenfalls separate Sicherheitsdatenblätter. Maßgeblich bleiben die aktuelle technische Information und das objektspezifische Anschlussdetail.
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