Caparol Rollladen-Anschlussprofil 3D PLUS 2,55 m
008-082
16,97 €
16,97 €
| Bis 9 |
16,97 €
- 16,97 €
|
6,65 €* / 1 Laufmeter |
|---|---|---|
| Ab 10 |
16,46 €
- 16,46 €
|
6,45 €* / 1 Laufmeter |
| Ab 20 |
16,12 €
- 16,12 €
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6,32 €* / 1 Laufmeter |
| Ab 30 |
15,78 €
- 15,78 €
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6,19 €* / 1 Laufmeter |
Caparol Rollladen-Anschlussprofil 3D PLUS 2,55 m
Das Caparol Rollladen-Anschlussprofil 3D PLUS ist ein selbstklebendes Kunststoffprofil für schlagregensichere Anschlüsse von Wärmedämm-Verbundsystemen an Rollladen-Führungsschienen.
Die integrierte TPE-Membran entkoppelt die Putzschale von der Führungsschiene und nimmt Bewegungen sowie Vibrationen in drei Dimensionen auf. Dadurch bleibt der Anschluss auch bei hoher Beanspruchung flexibel, während der armierte Unterputz und der Oberputz sauber bis an die Profilkante geführt werden können.
3D-Anschluss Klasse III
- Dreidimensionale Bewegungsaufnahme
- Entkoppelt Vibrationen
- Keine starre Verbindung zur Führungsschiene
- Schlagregendicht nach DIN EN 1027
- Auch bei 3,5 mm Dehnung geprüft
- UV-beständig
Geeignet für
- Vorbaurollladen mit Führungsschienen
- Seitliche WDVS-Anschlüsse
- Fenster- und Türlaibungen
- Neubau und Sanierung
- Stärker beanspruchte Anschlussdetails
- Entkoppelte Putzanschlüsse
Nicht vorgesehen für
- Die Befestigung des Rollladens
- Lose oder bewegliche Führungsschienen
- Unebene oder fettige Klebeflächen
- Untergründe ohne erfolgreiche Klebeprobe
- Waagrechte Fensterbankabdichtungen
- Ungeprüfte Sonderanschlüsse
Das Profil befestigt keinen Rollladen:
Rollladenkasten und Führungsschienen müssen bereits fachgerecht,
ausreichend steif und nach dem Stand der Technik montiert sein.
Das Anschlussprofil stellt ausschließlich die flexible Verbindung
zwischen der Führungsschiene und dem WDVS-Putzsystem her.
Was macht das 3D-PLUS-Profil besonders?
Flexible TPE-Membran
Die Membran sitzt an der Vorderseite des Profils und ist kraftschlüssig mit dessen Kunststoffteilen verschweißt. Dadurch entsteht eine flexible Trennung zwischen Putzsystem und Rollladen-Führungsschiene.
Kontrollierte Wasserführung
Die Membrankonstruktion verhindert bei fachgerechtem Einbau, dass Schlagregen innerhalb des Profils hinter die Fassadenbeschichtung geführt wird.
Revisionsblende bleibt zugänglich
Die fertige Putzoberfläche liegt hinter der Führungsschiene. Dadurch kann eine entsprechend geplante Revisionsblende später geöffnet werden, ohne die fertig verputzte Laibung zu zerstören.
Passt das Profil zu deinem Anschluss?
Das Profil passt, wenn …
- ein WDVS seitlich an eine Führungsschiene anschließt
- Bewegungen in mehreren Richtungen erwartet werden
- ein Anschluss der Anforderungsklasse III benötigt wird
- die Führungsschiene ausreichend fest montiert ist
- die Klebefläche eben und fachgerecht vorbereitet werden kann
- eine erfolgreiche Klebeprobe durchgeführt wird
Zuerst genauer prüfen, wenn …
- die Führungsschiene stark nachgibt oder vibriert
- eine Pulverbeschichtung oder Lasur vorliegt
- die Oberfläche besonders klebstoffabweisend ist
- kein ausreichender Platz hinter der Führungsschiene besteht
- die Revisionsblende nicht frei herausgenommen werden kann
- das Anschlussdetail nicht eindeutig geplant wurde
Schlagregensicherheit entsteht nur im gesamten Anschlussdetail:
Das Profil kann seine Funktion nur erfüllen, wenn Führungsschiene,
Dämmplatten, Armierung, Oberputz und angrenzende Bauteile
fachgerecht geplant und ausgeführt sind. Eine lose
Rahmenkonstruktion oder eine ungeeignete Klebefläche kann nicht
durch das Profil ausgeglichen werden.
Führungsschiene vorbereiten
1. Befestigung kontrollieren
Die Rollladen-Führungsschiene muss ausreichend fest, fluchtgerecht und nach dem Stand der Technik montiert sein. Unzulässige Bewegungen müssen ausgeschlossen werden.
2. Oberfläche reinigen
Die Klebefläche muss eben, trocken, staubfrei, fettfrei und frei von haftungsmindernden Rückständen sein. Vor der Montage gründlich mit Caparol Universalreiniger säubern.
3. Reiniger testen
Den Reiniger zuerst an einer später nicht sichtbaren Stelle auf Verträglichkeit mit Lackierung, Pulverbeschichtung oder Kunststoffoberfläche prüfen.
Klebeprobe ist verpflichtend
1. Probestück verkleben
Ein kurzes Stück des vorgesehenen Profils an einer verdeckten, zuvor vollständig gereinigten Stelle aufkleben und kräftig andrücken.
2. Zehn Minuten warten
Das Probestück nach ungefähr zehn Minuten wieder abziehen und die Klebefläche sowie das Schaumdichtband kontrollieren.
3. Bruchbild beurteilen
Die Probe gilt als positiv, wenn der Bruch im Schaumdichtband erfolgt und die zusammenhängende Klebekontaktfläche mindestens 80 % der vorgesehenen Fläche beträgt.
Ablösung direkt von der Führungsschiene ist nicht zulässig:
Löst sich das Klebeband vollständig vom Untergrund, reicht die
Haftung nicht aus. Die Oberfläche muss weiter vorbereitet und die
Klebeprobe wiederholt werden. Eine Fotodokumentation der Probe wird
empfohlen.
Was tun bei einer negativen Klebeprobe?
Caparol Primerstift verwenden
Niedrigenergetische Oberflächen wie bestimmte Lackierungen, Lasuren, Kunststoffe oder Pulverbeschichtungen mit dem Caparol Primerstift für Anschlussleisten vorbehandeln.
Nach ausreichender Ablüftzeit eine neue Klebeprobe durchführen.
Alternative Abdichtung
Kann trotz fachgerechter Vorbereitung keine ausreichend tragfähige Klebefläche hergestellt werden, ist ein geeignetes vorkomprimiertes Caparol Fugendichtband als alternative Anschlusslösung zu prüfen.
Profil richtig montieren
1. Unmittelbar vor der Dämmung
Das Anschlussprofil erst unmittelbar vor dem Anbringen der Dämmplatten montieren. Eine längere Vormontage kann die spätere Klebeverbindung ungünstig beeinflussen.
2. Profil ablängen
Das Profil mit einer geeigneten Amboss- beziehungsweise Leistenschere sauber auf die benötigte Länge kürzen. Den einseitigen 10-cm-Gewebeüberstand im Stoßbereich erhalten.
3. Schutzstreifen entfernen
Den Schutzstreifen des selbstklebenden Dichtbandes erst unmittelbar vor dem Ankleben entfernen. Die Klebefläche danach nicht mehr berühren.
4. Seitlich einschieben
Das Profil seitlich an der Rollladen-Führungsschiene bis zum vorgesehenen Profilansatz einschieben und fluchtgerecht ausrichten.
5. Kräftig andrücken
Das Profil spannungsfrei, aber mit kräftigem und gleichmäßigem Anpressdruck auf der Führungsschiene verkleben. Der Anpressdruck ist entscheidend für die Endhaftung.
6. Dämmplatten anschließen
Die Dämmplatten anschließend bündig und ohne offene Fugen an das Kunststoffprofil heranführen. Dabei das Profil nicht verschieben oder unter Spannung setzen.
Starke Erwärmung vermeiden:
Eine übermäßig aufgeheizte Führungsschiene oder intensive
Sonneneinstrahlung kann den Profilverbund ungünstig beeinflussen.
Profil und Untergrund während der Montage vor starker Aufheizung
schützen.
Abdeckfolie am Profil befestigen
Die abtrennbare Schutzlasche besitzt einen zusätzlichen Klebestreifen. Darauf kann eine geeignete Fenster-Abdeckfolie befestigt werden, um Führungsschiene, Fenster und Rollladenelement während der Fassadenarbeiten zu schützen.
Die Schutzlasche bleibt bis zum Abschluss von Armierung und Endbeschichtung am Profil. Erst danach wird sie gemeinsam mit der Abdeckfolie vorsichtig entlang der vorgesehenen Sollbruchstelle abgetrennt.
Armierungsgewebe einarbeiten
Nach Trocknung der Dämmung
Das integrierte Glasgewebe erst nach ausreichender Trocknung der verklebten Dämmplatten in die systemzugehörige Armierungsmasse einarbeiten.
Mindestens 10 cm überlappen
Das Flächen- beziehungsweise Laibungsgewebe mindestens 10 cm mit dem Gewebestreifen des Profils überlappen und vollständig in die Armierungsmasse einbetten.
Bis zum Abzugsteg führen
Das Gewebe im Stoßbereich bis an den Abzugsteg des Profils heranführen. Der armierte Unterputz wird sauber an diesem Profilsteg abgezogen.
Gewebe spätestens nach vier Tagen einbetten:
Der Gewebestreifen des verklebten Profils muss spätestens vier Tage
nach der Montage in die Armierungsmasse eingearbeitet werden.
Längere ungeschützte Standzeiten sind nicht vorgesehen.
Profilstöße möglichst vermeiden
Ganze Profilstangen verwenden
Anschlüsse möglichst mit einer durchgehenden Profilstange ohne Stoß herstellen. Das reduziert die Gefahr sichtbarer Risse im Stoßbereich.
Stoß im oberen Drittel
Ist ein Profilstoß unvermeidbar, soll er im oberen Drittel des Anschlusses angeordnet werden und nicht in einem besonders wasserbelasteten unteren Bereich.
Gewebeüberstand erhalten
An jedem Stoß muss der einseitige 10-cm-Gewebeüberstand erhalten bleiben und fachgerecht mit dem angrenzenden Gewebe überlappt werden.
Auch bei korrekter Ausführung kann eine vollständige Rissfreiheit im Bereich eines Profilstoßes nicht garantiert werden. Durchgehende Profilstangen sind deshalb immer vorzuziehen.
Oberputz und Schutzlasche
Armierungsmasse und Oberputz systemgerecht bis an die vorgesehene Profilkante heranführen. Die Sollbruchstelle der abtrennbaren Lasche darf nicht mit Armierungsmasse oder Oberputz überdeckt werden.
Nach vollständigem Auftrag der Endbeschichtung Schutzlasche und Abdeckfolie vorsichtig abknicken und entfernen. Dadurch entsteht die vorgesehene saubere Anschlusskante an der Rollladen-Führungsschiene.
Verbrauch und Gebinde
Richtverbrauch
Für einen laufenden Meter Rollladenanschluss wird ungefähr ein laufender Meter Anschlussprofil benötigt.
Profillänge
Eine Profilstange ist 2,55 m lang. Verschnitt und mögliche Profilstöße bei der Bedarfsermittlung berücksichtigen.
Herstellerpackung
Eine vollständige Herstellerpackung enthält 25 Profilstangen mit insgesamt 63,75 laufenden Metern.
Verarbeitungstemperatur
Mindestens 5 °C
Die Oberflächentemperatur der Führungsschiene darf während der Verarbeitung nicht unter 5 °C liegen.
Höchstens 40 °C
Die Oberflächentemperatur darf maximal 40 °C betragen. Aufgeheizte Metall- und Kunststoffschienen vor der Montage ausreichend abkühlen lassen.
Lagerung und Transport
Die Profile gerade, eben und geschützt vor Regen, Frost, Hitze, anhaltender Sonneneinstrahlung und mechanischen Belastungen lagern und transportieren.
Gebogen gelagerte Profile können sich an Kunststoffteilen und Glasgewebe dauerhaft verformen. Durch Sonneneinstrahlung und Erwärmung wird dieser Effekt verstärkt. Beschädigte oder bleibend verformte Profilstangen dürfen nicht verarbeitet werden.
Profilstangen nicht schräg anlehnen:
Die 2,55 m langen Leisten vollflächig und gerade lagern. Punktuelle
Belastung, gebogener Transport oder längere Lagerung in direkter
Sonne kann bleibende Verformungen verursachen.
Häufige Fragen
Wird damit der Rollladen befestigt?
Nein. Das Profil befestigt weder Rollladenkasten noch Führungsschienen. Es stellt ausschließlich den flexiblen Putzanschluss des WDVS an die vorhandene Führungsschiene her.
Ist eine Klebeprobe wirklich notwendig?
Ja. Die technische Information schreibt vor der Montage grundsätzlich eine Klebeprobe vor. Ohne ausreichende Haftung kann der Anschluss nicht zuverlässig funktionieren.
Warum besitzt das Profil eine 3D-Bewegungsaufnahme?
Führungsschiene und Putzsystem können sich durch Temperatur, Windbelastung oder Vibrationen unterschiedlich bewegen. Die flexible Membran entkoppelt diese Bewegungen.
Darf das Profil mehrere Tage offen bleiben?
Nur begrenzt. Der Gewebestreifen muss spätestens vier Tage nach der Verklebung in die Armierungsmasse eingebettet werden.
Darf das Profil gestoßen werden?
Möglichst nicht. Ganze Profilstangen sind vorzuziehen. Unvermeidbare Stöße im oberen Drittel anordnen und mit dem 10-cm-Gewebeüberstand fachgerecht armieren.
Bleibt die Revisionsblende zugänglich?
Bei richtig geplantem Detail ja. Die fertige Putzoberfläche liegt hinter der Führungsschiene, sodass die Blende ohne Zerstörung der Laibung geöffnet werden kann.
Technische Daten
- Produkttyp: selbstklebendes WDVS-Anschlussprofil
- Ausführung: Rollladen-Anschlussprofil 3D PLUS
- Profillänge: 2,55 lfm
- Anwendung: Rollladen-Führungsschienen
- Bewegungsaufnahme: dreidimensional
- Anforderungsklasse: Klasse III
- Membran: flexible TPE-Membran
- Schlagregendicht nach DIN EN 1027
- Schlagregendicht auch bei 3,5 mm Dehnung
- Einseitiger Gewebeüberstand: 10 cm
- Mindest-Gewebeüberlappung: 10 cm
- Verbrauch: ca. 1 lfm je lfm Anschluss
- Oberflächentemperatur: 5 bis 40 °C
- UV-beständig
Montage- und Systemhinweis:
Das Profil unmittelbar vor der Dämmplattenmontage auf eine
gereinigte und durch Klebeprobe geprüfte Führungsschiene kleben.
Kräftiger Anpressdruck, spannungsfreie Montage und eine mindestens
10 cm breite Gewebeüberlappung sind für die Funktion entscheidend.
Armierungsmasse und Oberputz ausschließlich systembezogen verarbeiten. Reiniger und Primerstift besitzen eigene Anwendungsvorschriften und gegebenenfalls separate Sicherheitsdatenblätter. Maßgeblich bleiben die aktuelle technische Information und die objektspezifischen Anschlussdetails.
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