Caparol Dehnfugenprofil E 2,5 lfm
Das Caparol Dehnfugenprofil E ist ein einteiliges Spezialprofil zur
Ausbildung vertikaler Gebäudedehnfugen in eben und flächenbündig
durchlaufenden Fassadenflächen von Wärmedämm-Verbundsystemen.
Die flexible Fugenschlaufe trennt die beiden Profilseiten voneinander,
während die seitlichen Gewebefahnen in die frische Armierungsmasse
eingebettet werden. Dadurch lässt sich die vorhandene Gebäudefuge sauber
und geradlinig durch Armierung und Oberputz führen.
Für flächenbündige Fugen
Ausführung Typ E
Für gerade Fassadenflächen
Für vertikale Gebäudedehnfugen
Fugenbreite von 5 bis 25 mm
Profillänge 2,5 lfm
Nur für senkrechten Einbau
Produkteigenschaften
Flexible Fugenschlaufe
Beidseitige Gewebefahnen
Witterungsbeständig
UV-beständig
Für alle Dämmstoffdicken
Mit Abzugskante für den Oberputz
Nicht geeignet für
Gebäudedehnfugen in Innenecken
Waagrechte Gebäudedehnfugen
Fugen außerhalb von 5–25 mm
Kleine Bauteilbewegungen ohne Gebäudefuge
Tragende oder statische Verbindungen
Beschädigte oder verformte Profile
Gebäudedehnfugen niemals überbrücken:
Eine im Baukörper vorhandene Dehnfuge muss positionsgerecht durch
Dämmstoff, Armierung und Oberputz geführt werden. Die Fuge darf
weder mit Dämmplatten überklebt noch mit Armierungsgewebe oder
Putzmasse geschlossen werden.
Was macht das Dehnfugenprofil E besonders?
Flächenbündige Ausführung
Typ E wurde speziell für Gebäudedehnfugen entwickelt, die
innerhalb einer geraden und eben durchlaufenden Fassadenfläche
liegen.
Flexible Fugenschlaufe
Die flexible Schlaufe verbindet die beiden Profilseiten, ohne
die Gebäudefuge starr zu überbrücken. Sie muss nach der
Verarbeitung frei und beweglich bleiben.
Definierter Putzabschluss
Die integrierten Abzugskanten ermöglichen einen geradlinigen
Abschluss der Armierungs- und Oberputzschichten auf beiden
Seiten der Fuge.
Profil E, Profil V oder E-Rollensystem?
Dehnfugenprofil E
Einteiliges Profil mit 2,5 m Länge für vertikale Gebäudefugen
innerhalb einer flächenbündigen Fassadenfläche.
Dehnfugenprofil V
Für vertikale Gebäudedehnfugen in Innenecken beziehungsweise
zwischen versetzt zueinander verlaufenden Wandflächen.
Dehnfugenprofil E Rolle
Mehrteiliges System aus Grundprofilen und durchgehender
Einschublasche. Es ermöglicht eine stoßfreie flexible
Fugenschlaufe über größere Fassadenhöhen.
Dieser Artikel ist das einteilige 2,5-m-Profil:
Das Dehnfugenprofil E darf nicht mit dem mehrteiligen
E-Rollensystem aus Grundprofil und Einschublasche verwechselt
werden. Die Komponenten beider Ausführungen sind nicht beliebig
untereinander austauschbar.
Passt das Profil zu deinem Fassadendetail?
Das Profil passt, wenn …
eine konstruktive Gebäudedehnfuge vorhanden ist
die Fuge senkrecht durch eine gerade Wandfläche verläuft
die Fugenbreite zwischen 5 und 25 mm liegt
die Fuge in ein WDVS übernommen werden muss
ein geradliniger Putzabschluss gewünscht ist
eine systemzugehörige Armierungsmasse verwendet wird
Zuerst genauer prüfen, wenn …
die Fuge in einer Innenecke liegt
die Fugenbreite stark schwankt
die Gebäudefuge waagrecht verläuft
ein Brandschutz-Sonderdetail vorliegt
das vorhandene Dämmsystem nicht bekannt ist
bereits Schäden oder Wassereintritt vorhanden sind
Gebäudefuge und Dämmplatten vorbereiten
1. Fugenverlauf übernehmen
Die vorhandene Gebäudedehnfuge exakt in die Dämmebene
übertragen. Die Dämmplatten dürfen die Fuge nicht überdecken
oder miteinander verbinden.
2. Fugenbreite kontrollieren
Die Breite über die gesamte Fassadenhöhe messen. Das Profil ist
ausschließlich für einen Fugenbereich von 5 bis 25 mm
vorgesehen.
3. Dämmplatten ausrichten
Die Plattenkanten müssen gerade, fest und fluchtgerecht
verlaufen. Ausbrüche, offene Kleberreste und größere
Unebenheiten vor dem Profileinbau beseitigen.
So wird das Dehnfugenprofil E eingebaut
1. Armierungsmasse auftragen
Die systemzugehörige Armierungsmasse beidseitig der
Gebäudefuge ausreichend breit auf den Dämmplatten vorlegen.
2. Profil ausrichten
Das Profil lot- und fluchtgerecht innerhalb der Gebäudefuge
positionieren. Beide Profilseiten müssen auf derselben
Fassadenebene ausgerichtet werden.
3. Gewebe einbetten
Die beidseitigen Gewebefahnen vollständig und faltenfrei in die
frische Armierungsmasse einarbeiten. Das Gewebe darf nicht
sichtbar auf der Oberfläche liegen bleiben.
4. Von unten nach oben arbeiten
Die Profile grundsätzlich von unten nach oben verlegen. Nur
dadurch kann die Fugenschlaufe am Profilstoß in der richtigen
Wasserlaufrichtung überlappt werden.
5. Fugenschlaufe überlappen
Die ungefähr 5 cm lange flexible Fugenschlaufe am Profilstoß
überlappend anordnen. Dadurch soll verhindert werden, dass
Wasser am Stoß hinter das Profil gelangt.
6. Profil ablängen
Das Profil bei Bedarf mit einer geeigneten Auflagenschere
sauber und rechtwinkelig kürzen. Gewebe, Profilschenkel und
Fugenschlaufe dabei nicht beschädigen.
Profilstöße nicht stumpf ohne Schlaufenüberdeckung ausführen:
Die flexible Fugenschlaufe muss am Stoß ungefähr 5 cm überlappen.
Eine offene oder entgegen der Wasserlaufrichtung ausgeführte
Überdeckung kann Wasser hinter die Fassadenbeschichtung führen.
Gleichmäßige Fugenbreite sicherstellen
Während der Armierungs- und Putzarbeiten kann ein passend
zugeschnittener Polystyrolstreifen oder ein vergleichbarer geeigneter
Abstandhalter in die Fuge eingesetzt werden.
Der Abstandhalter hält die Fugenbreite gleichmäßig und schützt die
flexible Fugenschlaufe gleichzeitig vor Armierungsmasse und Oberputz.
Er wird erst nach Abschluss der Fassadenarbeiten vorsichtig entfernt.
Flächenarmierung anschließen
Armierungsgewebe einarbeiten
Die Flächenarmierung auf beiden Seiten systemgerecht an die
Gewebefahnen des Profils anschließen und vollständig in die
Armierungsmasse einbetten.
Fuge freihalten
Armierungsmasse darf nicht über die flexible Fugenschlaufe
gezogen werden. Eine geschlossene Armierungsbrücke würde die
Dehnfuge funktionslos machen und kann zu Rissbildung führen.
Oberputz sauber abschließen
Den Oberputz auf beiden Seiten bis an die vorgesehenen Abzugskanten
heranführen und sauber abziehen. Die Fugenschlaufe und die eigentliche
Fugenöffnung müssen frei von Putzresten bleiben.
Putzreste im Bereich der Schlaufe noch im frischen Zustand vorsichtig
entfernen. Bereits ausgehärtete Rückstände können die Fugenschlaufe
beschädigen oder ihre Beweglichkeit einschränken.
Verbrauch und Stückzahl
Richtverbrauch
Für einen laufenden Meter Gebäudedehnfuge wird ungefähr ein
laufender Meter Dehnfugenprofil benötigt.
Länge je Profil
Eine Profilstange ist 2,5 m lang. Für eine 5 m hohe Fuge werden
rechnerisch zwei Profilstangen zuzüglich notwendigem Verschnitt
benötigt.
Packungseinheit
Die Herstellerpackung enthält 25 Profile und damit insgesamt
62,5 laufende Meter.
Verarbeitungstemperatur
Mindestens 5 °C
Während der Verarbeitung und der Trocknungsphase dürfen
Umgebungs- und Untergrundtemperatur nicht unter 5 °C
absinken.
Systemprodukte beachten
Zusätzlich gelten die Verarbeitungstemperaturen und
Trocknungsbedingungen der verwendeten Armierungsmasse,
Grundierung und Oberputzbeschichtung.
Lagerung und Transport
Die Profile eben, spannungsfrei und vor Regen, Frost, Hitze,
anhaltender Sonneneinstrahlung sowie mechanischen Belastungen geschützt
lagern und transportieren.
Gebogene Lagerung oder starke Erwärmung kann bleibende Verformungen an
Kunststoffteilen und Glasgewebe verursachen. Beschädigte oder dauerhaft
verformte Profile dürfen nicht verarbeitet werden.
Profilstangen nicht schräg anlehnen:
Eine längere gebogene oder punktuell belastete Lagerung kann zu
dauerhaften Verformungen führen. Profile deshalb vollflächig und
gerade auflegen.
Häufige Fragen
Ist Typ E für Innenecken geeignet?
Nein. Typ E ist für flächenbündige Gebäudedehnfugen in geraden
Wandflächen vorgesehen. Für eine Innenecke wird Typ V
verwendet.
Kann das Profil waagrecht eingebaut werden?
Nein. Das Profil ist laut technischer Information
ausschließlich für den senkrechten Einbau geeignet.
Welche Fugenbreite ist zulässig?
Das Profil darf bei Gebäudedehnfugen mit einer Breite von
5 bis 25 mm eingesetzt werden.
Muss die Schlaufe am Stoß überlappen?
Ja. Die ungefähr 5 cm lange flexible Fugenschlaufe muss am
Profilstoß in Wasserlaufrichtung überlappt werden.
Darf die Fugenschlaufe verputzt werden?
Nein. Armierungsmasse und Oberputz werden nur bis an die
Profilkanten geführt. Die flexible Schlaufe muss frei bleiben.
Ist ein Abstandhalter sinnvoll?
Ja. Ein Polystyrolstreifen oder vergleichbarer Abstandhalter
hält die Fugenbreite gleichmäßig und schützt die Schlaufe vor
Verschmutzung.
Technische Daten
Produkttyp: Gebäudedehnfugenprofil für WDVS
Ausführung: Typ E
Bauform: einteiliges Profil
Einsatzbereich: flächenbündige Fassadenfugen
Profillänge: 2,5 lfm
Gewebefahne: 12,5 cm
Fugenbreite: 5–25 mm
Einbau: ausschließlich senkrecht
Verbrauch: ca. 1 lfm je lfm Gebäudefuge
Mindesttemperatur: 5 °C
Witterungsbeständig
UV-beständig
Für alle Dämmstoffdicken geeignet
Montage- und Systemhinweis:
Das Dehnfugenprofil muss lot- und fluchtgerecht in die
systemzugehörige Armierungsmasse eingebettet werden. Die flexible
Fugenschlaufe darf weder unter Spannung stehen noch durch
Armierungsmasse oder Oberputz geschlossen werden.
Die Funktion hängt von der exakten Übernahme der Gebäudefuge, der
zulässigen Fugenbreite, der fachgerechten Profilstoßausbildung und
der korrekten Einbindung in das jeweilige Wärmedämm-Verbundsystem
ab. Die aktuelle technische Information und die Systemdetails des
Herstellers beachten.
Caparol Dehnfugenprofil V 2,5 lfm
Das Caparol Dehnfugenprofil V ist ein einteiliges Spezialprofil zur
Ausbildung vertikaler Gebäudedehnfugen in Innenecken von
Wärmedämm-Verbundsystemen. Es übernimmt die vorhandene Bauwerksfuge
sichtbar in den Fassadenaufbau und ermöglicht einen sauberen,
geradlinigen Abschluss der Armierungs- und Oberputzschichten.
Die flexible Fugenschlaufe verbindet die beiden Profilseiten, während
die seitlichen Gewebefahnen in die frische Armierungsmasse eingebettet
werden. Das Profil ist witterungs- und UV-beständig, für alle
Dämmstoffdicken geeignet und kann bei vertikalen Inneneckfugen mit
Breiten von 5 bis 25 mm eingesetzt werden.
Für vertikale Innenecken
Typ V für versetzte Wandflächen
Für Gebäudedehnfugen in Innenecken
Profillänge 2,5 lfm
Gewebefahnen mit 12,5 cm Breite
Nur für den senkrechten Einbau
Geeignet für
Caparol Wärmedämm-Verbundsysteme
Vertikale Gebäudedehnfugen
Innenecken und versetzte Wandflächen
Fugenbreiten von 5 bis 25 mm
Alle Dämmstoffdicken
Armierte Unterputz- und Oberputzsysteme
Nicht geeignet für
Waagrechte Gebäudedehnfugen
Flächenbündige Fugen in geraden Wandflächen
Fugen außerhalb von 5 bis 25 mm
Kleine Bauteilbewegungen ohne Gebäudedehnfuge
Tragende oder statische Verbindungen
Beschädigte oder dauerhaft verformte Profile
Bestehende Gebäudefugen dürfen nicht überbrückt werden:
Das Profil ersetzt keine konstruktive Gebäudedehnfuge. Eine im
Baukörper vorhandene Fuge muss vollständig und positionsgerecht in
die Dämmstoff-, Armierungs- und Oberputzebene übernommen werden.
Ein Überkleben oder Überarmieren der Fuge kann zu Rissen und Schäden
am Fassadensystem führen.
Was macht das Dehnfugenprofil V besonders?
Saubere Inneneckausbildung
Die Profilgeometrie ist speziell für versetzte Wandflächen und
Innenecken ausgelegt. Dadurch lässt sich die Gebäudefuge exakt,
geradlinig und mit definierten Putzkanten ausführen.
Flexible Fugenschlaufe
Die flexible Schlaufe trennt die beiden Fassadenflächen
voneinander und ermöglicht, dass die vorhandene Gebäudedehnfuge
auch innerhalb des Wärmedämm-Verbundsystems funktionsfähig
bleibt.
In einem Arbeitsgang einarbeitbar
Die beidseitigen Gewebefahnen werden unmittelbar in die frische
Armierungsmasse eingebettet. Die integrierten Abzugskanten
ermöglichen anschließend einen sauberen Abschluss des
Oberputzes.
Profil V, Profil E oder Bewegungsfugenprofil?
Dehnfugenprofil V
Für vertikale Gebäudedehnfugen in Innenecken beziehungsweise an
versetzten Wandflächen.
Dehnfugenprofil E
Für vertikale Gebäudedehnfugen innerhalb einer eben und
flächenbündig durchlaufenden Wandfläche.
Bewegungsfugenprofil
Für kleinere Bauteilbewegungen und nicht als Ersatz für eine
konstruktive Gebäudedehnfuge vorgesehen.
Typ V und Typ E sind nicht austauschbar:
Entscheidend ist die Lage der Fuge. Für eine Innenecke wird Typ V
verwendet. Verläuft die Gebäudedehnfuge innerhalb einer geraden,
flächenbündigen Fassadenfläche, ist Typ E vorgesehen.
Passt das Profil zu deinem Fassadendetail?
Das Profil passt, wenn …
eine Gebäudedehnfuge im Mauerwerk vorhanden ist
die Fuge senkrecht durch eine Innenecke verläuft
die Breite zwischen 5 und 25 mm liegt
die Fuge in das WDVS übernommen werden muss
ein sauberer beidseitiger Putzabschluss benötigt wird
mit einer systemzugehörigen Armierungsmasse gearbeitet wird
Zuerst genauer prüfen, wenn …
die Gebäudefuge waagrecht verläuft
die Fugenbreite entlang der Fassade stark schwankt
die Innenecke nicht lot- oder fluchtgerecht ist
ein brandschutztechnisches Sonderdetail vorliegt
das vorhandene WDVS nicht eindeutig bestimmt ist
die Fuge bereits konstruktive Schäden aufweist
Fuge und Dämmstoff vorbereiten
1. Fugenverlauf übernehmen
Die Gebäudedehnfuge positionsgenau in die Dämmebene übertragen.
Die Dämmplatten dürfen die Fuge weder überdecken noch starr
miteinander verbinden.
2. Fugenbreite prüfen
Die Fugenbreite über die gesamte Höhe kontrollieren. Das Profil
darf nur innerhalb des vorgesehenen Bereichs von 5 bis 25 mm
eingesetzt werden.
3. Dämmplatten ausrichten
Die seitlichen Dämmplatten müssen fluchtgerecht, fest und sauber
verlegt sein. Ausbrüche und größere Unebenheiten vor dem Einbau
des Profils fachgerecht korrigieren.
So wird das Dehnfugenprofil V eingebaut
1. Armierungsmasse vorlegen
Die systemzugehörige Armierungsmasse beidseitig der Fuge
ausreichend breit und gleichmäßig auf die Dämmplatten auftragen.
2. Profil ausrichten
Das Profil lot- und fluchtgerecht in der Innenecke positionieren.
Die Fugenschlaufe muss frei und spannungsfrei innerhalb der
Gebäudefuge liegen.
3. Gewebe einbetten
Die beidseitigen Gewebefahnen vollständig und faltenfrei in die
frische Armierungsmasse einarbeiten. Das Gewebe darf nicht
sichtbar auf der Oberfläche liegen bleiben.
4. Von unten nach oben arbeiten
Die Profile grundsätzlich von unten nach oben verlegen. Dadurch
kann die flexible Schlaufe an den Profilstößen wasserführend
richtig überlappt werden.
5. Fugenschlaufe überlappen
Am Profilstoß die ungefähr 5 cm lange flexible Fugenschlaufe
überlappend anordnen. Die Überlappung muss so ausgeführt werden,
dass kein Wasser hinter das Profil geführt wird.
6. Profil fachgerecht kürzen
Profile bei Bedarf mit einer geeigneten Auflagenschere sauber
und rechtwinkelig ablängen. Gewebe und Kunststoffteile dabei
nicht einreißen oder verformen.
Profilstöße bestimmen die Wasserführung:
Die flexible Fugenschlaufe muss am Stoß etwa 5 cm überlappen.
Stumpf aneinandergelegte, offene oder gegen die Wasserlaufrichtung
überlappte Schlaufen können Wasser hinter die Fassadenbeschichtung
leiten.
Gleichmäßige Fugenbreite sicherstellen
Während der Armierungs- und Putzarbeiten kann ein passend zugeschnittener
Polystyrolstreifen oder ein vergleichbarer geeigneter Abstandhalter in
die Fuge eingesetzt werden. Dadurch bleibt die Fugenbreite über die
gesamte Höhe gleichmäßig.
Der Abstandhalter schützt die flexible Fugenschlaufe gleichzeitig vor
Armierungsmasse, Oberputz und anderen Verschmutzungen. Er darf erst nach
Abschluss der Fassadenarbeiten vorsichtig entfernt werden.
Armierungs- und Oberputzschichten ausführen
Armierung anschließen
Die Flächenarmierung beidseitig systemgerecht an die integrierten
Gewebefahnen des Profils anschließen. Die Fuge und die flexible
Schlaufe dürfen dabei nicht mit Armierungsmasse verschlossen
werden.
Oberputz sauber abziehen
Den Oberputz beidseitig bis an die vorgesehenen Abzugskanten des
Profils heranführen und sauber abziehen. Die Fugenschlaufe muss
frei von Putzresten bleiben.
Verbrauch und Bedarf
Richtverbrauch
Für einen laufenden Meter vertikale Gebäudedehnfuge wird
ungefähr ein laufender Meter Profil benötigt.
Profillänge
Eine Profilstange ist 2,5 m lang. Die benötigte Stückzahl ergibt
sich aus der gesamten Fugenhöhe zuzüglich Zuschnitt und
Profilstößen.
Verschnitt einplanen
Gebäudehöhe, Sockel- und Dachanschlüsse sowie notwendige
Zuschnitte beeinflussen den tatsächlichen Bedarf. Eine passende
Reserve bereits bei der Bestellung berücksichtigen.
Verarbeitungstemperatur und Lagerung
Verarbeitungstemperatur
Während der Verarbeitung und der Trocknungsphase dürfen
Umgebungs- und Untergrundtemperatur nicht unter 5 °C absinken.
Zusätzlich gelten die Bedingungen der verwendeten
Armierungsmasse und Oberputzbeschichtung.
Profile richtig lagern
Die Profile eben, spannungsfrei und vor Regen, Hitze, Frost,
direkter Sonneneinstrahlung sowie mechanischen Belastungen
geschützt lagern und transportieren.
Verformte Profile nicht mehr verwenden:
Gebogene Lagerung, mechanischer Druck oder starke Erwärmung können
Kunststoffteile und Gewebe dauerhaft verformen. Beschädigte Profile
lassen sich nicht mehr fluchtgerecht einbauen und dürfen laut
Hersteller nicht verarbeitet werden.
Häufige Fragen
Ist Typ V für gerade Wandflächen geeignet?
Nein. Typ V ist für vertikale Gebäudedehnfugen in Innenecken
vorgesehen. Für flächenbündige Fugen in geraden Wandflächen wird
Typ E verwendet.
Kann das Profil waagrecht eingebaut werden?
Nein. Das aktuelle technische Merkblatt schließt den
waagrechten Einbau ausdrücklich aus.
Welche Fugenbreiten sind zulässig?
Das Profil ist für Gebäudedehnfugen mit einer Breite von
5 bis 25 mm vorgesehen.
Muss die Fugenschlaufe am Stoß überlappen?
Ja. Die ungefähr 5 cm lange flexible Schlaufe wird überlappend
angeordnet, damit Wasser nicht hinter das Profil gelangen kann.
Darf die Fugenschlaufe verputzt werden?
Nein. Armierungsmasse und Oberputz werden nur bis zu den
Profilkanten geführt. Die flexible Schlaufe muss frei und
beweglich bleiben.
Ist ein Abstandhalter notwendig?
Er wird vom Hersteller empfohlen. Ein Polystyrolstreifen oder
vergleichbarer Abstandhalter hält die Fuge gleichmäßig und
schützt die Schlaufe während der Arbeiten vor Verschmutzung.
Technische Daten
Produkttyp: Gebäudedehnfugenprofil für WDVS
Ausführung: Typ V
Einsatzbereich: vertikale Innenecken
Profillänge: 2,5 lfm
Gewebefahne: 12,5 cm
Fugenbreite: 5–25 mm
Einbau: ausschließlich senkrecht
Verbrauch: ca. 1 lfm je lfm Gebäudefuge
Mindesttemperatur: 5 °C
Witterungsbeständig
UV-beständig
Für alle Dämmstoffdicken geeignet
Mit Abzugskanten für die Oberflächenbeschichtung
Montage- und Systemhinweis:
Das Dehnfugenprofil muss lot- und fluchtgerecht in die
systemzugehörige Armierungsmasse eingebettet werden. Die flexible
Fugenschlaufe darf weder unter Spannung stehen noch durch
Armierungsmasse oder Oberputz verschlossen werden.
Die Funktionsfähigkeit hängt von der korrekten Übernahme der
Gebäudefuge, der passenden Fugenbreite, der richtigen
Profilstoßausbildung und der fachgerechten Einbindung in das
jeweilige Wärmedämm-Verbundsystem ab. Die aktuelle technische
Information und die Systemdetails des Herstellers beachten.
Caparol Gewebeanschlussleiste 3D Universal Plus 2,55 m
Die Caparol Gewebeanschlussleiste 3D Universal Plus ist ein
selbstklebendes Anschlussprofil für schlagregensichere Übergänge von
Wärmedämm-Verbundsystemen an Fenster- und Türrahmen.
Eine flexible TPE-Membran entkoppelt die Putzschale vom angrenzenden
Rahmen und ermöglicht eine dreidimensionale Bewegungsaufnahme der
Anforderungsklasse III. Das integrierte Glasgewebe wird in die
Armierungsmasse eingebettet und schafft einen systemgerechten Übergang
zur Flächenarmierung.
Anschlussklasse III
Dreidimensionale Bewegungsaufnahme
Keine starre Verbindung zur Putzschale
Schlagregendicht nach DIN EN 1027
Auch bei 3,5 mm Dehnung geprüft
Flexibler Anschluss ohne Verschraubung
UV-beständig
Geeignet für
Fensterrahmen
Türrahmen
Fenster- und Türlaibungen
Neubau und Sanierung
Wärmedämm-Verbundsysteme
Stärker beanspruchte Anschlussdetails
Nicht ungeprüft einsetzen
Auf losen oder beweglichen Rahmen
Auf fettigen oder staubigen Oberflächen
Ohne vorherige Klebeprobe
Auf stark unebenen Klebeflächen
Bei fehlender Klebehaftung
Für Rollladen-Führungsschienen
Die Leiste befestigt weder Fenster noch Türen:
Fenster- und Türrahmen müssen bereits fachgerecht, ausreichend steif
und nach dem aktuellen Stand der Technik montiert sein. Die
Gewebeanschlussleiste stellt ausschließlich den bewegungsfähigen
Anschluss zwischen Rahmenkonstruktion und WDVS-Putzsystem her.
Was macht die 3D Universal Plus besonders?
Flexible TPE-Membran
Die Membran befindet sich an der Vorderseite des Profils und ist
kraftschlüssig mit den Kunststoffteilen verschweißt. Sie
entkoppelt Bewegungen zwischen Rahmen und Putzsystem.
Geschützte Wasserführung
Die Membrankonstruktion verhindert bei korrekter Verarbeitung,
dass Schlagregen innerhalb der Leiste hinter die
Fassadenbeschichtung geführt wird.
Sauberer Putzabschluss
Der erhöhte und gelochte Profilsteg wird stabil in den armierten
Unterputz eingebunden. Der Abzugsteg ermöglicht anschließend
eine gerade, definierte Putzkante.
Systemgerechtes Glasgewebe
Das am Profil befestigte Glasgewebe entspricht dem Gewebe der
Flächenarmierung. Dadurch wird kein systemfremdes
Armierungsmaterial in den Anschluss eingebracht.
Abtrennbare Schutzlasche
An der äußeren Lasche kann während der Fassadenarbeiten eine
Abdeckfolie befestigt werden. Nach der Endbeschichtung wird die
Lasche an der vorgesehenen Sollbruchstelle entfernt.
Gewebeüberstand am Stoß
Der einseitige 10-cm-Gewebeüberstand verbessert die
Armierung im Bereich unvermeidbarer Profilstöße und vermindert
dort das Risiko von Spannungsrissen.
Passt die Anschlussleiste zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
ein WDVS an einen Fenster- oder Türrahmen anschließt
Bewegungen in mehreren Richtungen erwartet werden
Anforderungsklasse III benötigt wird
eine schlagregensichere Anschlussausbildung geplant ist
der Rahmen eine tragfähige Klebefläche bietet
eine positive Klebeprobe durchgeführt werden kann
Eine andere Lösung prüfen, wenn …
keine ausreichende Klebehaftung hergestellt werden kann
die Rahmenoberfläche stark uneben ist
größere Bewegungen als im geplanten Detail auftreten
an eine Rollladen-Führungsschiene angeschlossen wird
der Anschluss erst nach der Dämmung montiert werden muss
das Fassadensystem nicht eindeutig bestimmt ist
Universal Plus und Rollladenprofil nicht verwechseln:
Die 3D Universal Plus wird direkt auf geeignete Fenster- und
Türrahmen geklebt. Für den seitlichen Anschluss an
Rollladen-Führungsschienen ist das dafür konstruierte
Caparol Rollladen-Anschlussprofil 3D PLUS vorgesehen.
Welches 3D-Anschlussprofil wird benötigt?
3D Universal Plus
Selbstklebende Ausführung für tragfähige und nachweislich
ausreichend klebefähige Fenster- und Türrahmen.
3D Neo-Plus
Alternative mit vorkomprimiertem Dichtband für Untergründe, auf
denen keine zuverlässige direkte Verklebung möglich ist oder
größere Ausgleichsbewegungen erwartet werden.
Fugendichtband
Bei geeigneter Fugengeometrie kann ein vorkomprimiertes,
selbstexpandierendes Fugendichtband eine alternative
schlagregensichere Anschlusslösung bilden.
Rahmen und Klebefläche vorbereiten
1. Rahmenbefestigung prüfen
Die Rahmenkonstruktion muss fachgerecht und ausreichend steif
befestigt sein. Unzulässige Bewegungen dürfen nicht über das
Anschlussprofil aufgenommen werden müssen.
2. Klebefläche kontrollieren
Die Oberfläche muss eben, trocken, staubfrei, fettfrei und frei
von Trennmitteln, Pflegemitteln sowie anderen
haftungsmindernden Rückständen sein.
3. Gründlich reinigen
Den Rahmen vor der Montage mit Caparol Universalreiniger
säubern. Den Reiniger zuvor an einer später nicht sichtbaren
Stelle auf Materialverträglichkeit prüfen.
Besondere Rahmenoberflächen vorher abstimmen:
Lackierungen, Holzlasuren, Pulverbeschichtungen und bestimmte
Kunststoffoberflächen können eine geringe Oberflächenenergie
besitzen. In Zweifelsfällen die Vorbereitung mit dem Fenster- oder
Türhersteller abstimmen und die Klebeprobe besonders sorgfältig
ausführen.
Die vorgeschriebene Klebeprobe
1. Probestück vorbereiten
Ein ungefähr 10 cm langes Stück der vorgesehenen Leiste an
einer verdeckten und vollständig gereinigten Stelle des Rahmens
aufkleben.
2. Kräftig andrücken
Das Probestück vollflächig und mit starkem Anpressdruck
befestigen. Der Anpressdruck entscheidet wesentlich über die
spätere Klebekraft.
3. Nach zehn Minuten abziehen
Das Profilstück nach ungefähr zehn Minuten abziehen und das
Bruchbild des Schaumdichtbandes sowie die Klebekontaktfläche
kontrollieren.
Positive Klebeprobe
Die Prüfung ist bestanden, wenn der Bruch im Schaumdichtband
erfolgt, die Kontaktfläche durchgehend ist und mindestens
80 % der vorgesehenen Klebefläche erreicht werden.
Negative Klebeprobe
Löst sich das Klebeband unmittelbar vom Rahmen, ist die Haftung
unzureichend. Eine Montage ohne weitere Vorbereitung ist dann
nicht zulässig.
Klebeprobe dokumentieren:
Der Hersteller empfiehlt eine Fotodokumentation. Dadurch kann
später nachvollzogen werden, auf welchem Untergrund, mit welcher
Vorbereitung und mit welchem Ergebnis die Haftungsprüfung
durchgeführt wurde.
Was tun bei unzureichender Haftung?
Caparol Primerstift
Schlecht anhaftende Lack-, Lasur-, Pulver- oder
Kunststoffoberflächen mit dem dafür vorgesehenen
Caparol Primerstift vorbehandeln.
Nach ausreichender Ablüftzeit muss die Klebeprobe erneut
durchgeführt werden.
Alternative Anschlusslösung
Kann auch nach fachgerechter Vorbereitung kein tragfähiger
Klebeverbund erzielt werden, darf die Universal Plus nicht
eingesetzt werden. In diesem Fall ist eine geeignete
schlagregensichere Alternative zu planen.
Profil vorbereiten und montieren
1. Anschluss anzeichnen
Die geplante Anschlusskante exakt ausmessen und am Fenster- oder
Türrahmen geradlinig anzeichnen.
2. Leiste ablängen
Das Profil mit einer geeigneten Amboss- beziehungsweise
Leistenschere sauber und rechtwinkelig auf die benötigte Länge
kürzen.
3. Gewebeüberstand erhalten
Bei jedem unvermeidbaren Profilstoß muss einmal der
10-cm-Gewebeüberstand vollständig erhalten bleiben.
4. Schutzstreifen entfernen
Den Abdeckstreifen des weißen selbstklebenden Dichtbandes erst
unmittelbar vor der Montage entfernen. Die Klebefläche danach
nicht mehr berühren.
5. Spannungsfrei ausrichten
Die Leiste entlang der Markierung ansetzen und ohne Dehnung,
Verwindung oder Spannung auf den vorbereiteten Rahmen kleben.
6. Kräftig anpressen
Das gesamte Profil kräftig und gleichmäßig andrücken. Nur ein
ausreichender Anpressdruck stellt die vorgesehene Endhaftung
des selbstklebenden Dichtbandes sicher.
Erst unmittelbar vor der Dämmplattenmontage verkleben:
Eine längere Vormontage oder starke Aufheizung des Rahmens kann den
Profilverbund beeinträchtigen. Die Anschlussleiste daher erst kurz
vor dem Verkleben der Dämmplatten montieren.
Dämmplatten anschließen
Die Dämmplatten nach der Profilmontage so verlegen, dass sie bündig und
ohne offene Fuge am Leistensteg anliegen. Die Leiste darf dabei weder
verschoben noch unter Spannung gesetzt werden.
Klebemörtel darf nicht unkontrolliert zwischen Rahmen und Profil oder in
die bewegungsfähige Anschlusszone gelangen.
Fenster und Türen während der Arbeiten schützen
Die abtrennbare ProfilLasche besitzt einen zusätzlichen Klebestreifen.
An diesem kann eine geeignete Abdeckfolie befestigt werden, um Rahmen und
Verglasung während der Armierungs- und Putzarbeiten zu schützen.
Schutzfolie und Lasche bis zum vollständigen Auftrag der
Endbeschichtung am Profil belassen. Erst danach vorsichtig entlang der
vorgesehenen Sollbruchstelle abtrennen.
Glasgewebe und Armierung einarbeiten
1. Dämmung trocknen lassen
Das Profilgewebe erst nach ausreichender Trocknung der
verklebten Dämmplatten in die systemzugehörige Armierungsmasse
einbetten.
2. Satt einbetten
Das Glasgewebe vollständig und faltenfrei in die frische
Armierungsmasse einarbeiten. Es darf nicht sichtbar an der
Oberfläche liegen bleiben.
3. Am Abzugsteg abschließen
Den armierten Unterputz bis an den vorgesehenen Abzugsteg
heranführen und dort geradlinig und sauber abziehen.
Spätestens nach vier Tagen armieren:
Das Gewebe der verklebten Anschlussleiste muss spätestens vier Tage
nach der Profilmontage in die Armierungsmasse eingebettet werden.
Eine längere ungeschützte Standzeit ist nicht vorgesehen.
Erforderliche Gewebeüberlappung
In der Laibung
Das Laibungsgewebe muss den Gewebestreifen des Anschlussprofils
um mindestens 10 cm überlappen.
In der Flächenarmierung
Auch das anschließend eingearbeitete Flächengewebe muss
mindestens 10 cm über den Profilgewebestreifen geführt werden.
Im Profilstoßbereich
Den 10-cm-Gewebeüberstand vollständig und satt in die
Armierungsmasse einarbeiten und das Anschlussgewebe bis an den
Abzugsteg heranführen.
Profilstöße möglichst vermeiden
Ganze Profilstangen verwenden
Anschlüsse möglichst mit einer durchgehenden Leiste ohne
Unterbrechung ausführen. Dadurch wird das Rissrisiko im
Anschlussbereich vermindert.
Stoß im oberen Drittel
Ist ein Stoß unvermeidbar, soll dieser im oberen Drittel des
Fenster- oder Türanschlusses liegen.
Keine Rissgarantie am Stoß
Auch bei fachgerechter Gewebeüberlappung kann eine vollständige
Rissfreiheit im Bereich eines Profilstoßes nicht garantiert
werden.
Endbeschichtung und Schutzlasche
Armierungsmasse und Oberputz dürfen die Sollbruchstelle der
abtrennbaren Lasche nicht überdecken. Andernfalls lässt sich die
Schutzlasche nach Abschluss der Arbeiten nicht sauber entfernen.
Nach Fertigstellung der Endbeschichtung die Schutzlasche gemeinsam mit
der Abdeckfolie vorsichtig abknicken und abziehen. Dadurch entsteht die
vorgesehene gerade Anschlusskante am Rahmen.
Verarbeitungstemperatur
Mindestens 5 °C
Die Untergrundtemperatur darf während der Profilmontage nicht
unter 5 °C liegen.
Höchstens 40 °C
Die Rahmenoberfläche darf maximal 40 °C warm sein. Stark
aufgeheizte Rahmen vor dem Verkleben ausreichend abkühlen
lassen.
Verbrauch und Verpackung
Richtverbrauch
Für einen laufenden Meter Fenster- oder Türanschluss wird
ungefähr ein laufender Meter Anschlussleiste benötigt.
Profillänge
Eine Profilstange ist 2,55 m lang. Zuschnitte, Eckbereiche und
mögliche Profilstöße bei der Bedarfsermittlung berücksichtigen.
Herstellerpackung
Eine vollständige Herstellerpackung enthält 25 Profilstangen
mit insgesamt 63,75 laufenden Metern.
Lagerung und Transport
Die Profile gerade, eben und geschützt vor Regen, Frost, Hitze,
intensiver Sonneneinstrahlung sowie mechanischer Belastung lagern und
transportieren.
Gebogen gelagerte Leisten können sich an Profilkörper und Glasgewebe
dauerhaft verformen. Erwärmung durch direkte Sonneneinstrahlung
verstärkt diesen Effekt. Beschädigte oder bleibend verformte Profile
dürfen nicht verarbeitet werden.
Profile nicht schräg anlehnen:
Die 2,55 m langen Stangen vollflächig und gerade auflegen.
Punktuelle Belastung, gebogener Transport oder längere Lagerung in
direkter Sonne kann bleibende Verformungen verursachen.
Häufige Fragen
Ist die Klebeprobe verpflichtend?
Ja. Vor der Montage muss grundsätzlich eine Klebeprobe auf der
tatsächlich vorhandenen Rahmenoberfläche durchgeführt werden.
Was bedeutet Anforderungsklasse III?
Die Leiste ist für dreidimensionale Bewegungsaufnahme und hohe
Beanspruchung bei WDVS-Anschlüssen an Rahmenkonstruktionen
vorgesehen.
Wird die Leiste verschraubt?
Nein. Die Universal Plus wird mit ihrem selbstklebenden
Dichtband spannungsfrei auf die geprüfte Rahmenoberfläche
geklebt.
Wie viel Gewebe muss überlappen?
Laibungs- und Flächengewebe müssen den Profilgewebestreifen
jeweils um mindestens 10 cm überlappen.
Darf ein Profilstoß ausgeführt werden?
Möglichst nicht. Ist ein Stoß unvermeidbar, wird er im oberen
Drittel angeordnet und mit dem 10-cm-Gewebeüberstand
systemgerecht armiert.
Wann wird die Schutzlasche entfernt?
Erst nach Fertigstellung der Endbeschichtung. Die
Sollbruchstelle muss während Armierung und Verputzung frei
bleiben.
Technische Daten
Produkttyp: selbstklebende WDVS-Anschlussleiste
Ausführung: 3D Universal Plus
Anwendung: Fenster- und Türrahmen
Profillänge: 2,55 lfm
Bewegungsaufnahme: dreidimensional
Anforderungsklasse: Klasse III
Membran: flexible TPE-Membran
Profilkörper: recyclebarer thermoplastischer Kunststoff
Gewebe: ultraverschweißtes Glasgewebe
Schlagregendicht nach DIN EN 1027
Schlagregendicht auch bei 3,5 mm Dehnung
Einseitiger Gewebeüberstand: 10 cm
Mindest-Gewebeüberlappung: 10 cm
UV-beständig
Montage: selbstklebend, ohne Verschraubung
Verbrauch: ca. 1 lfm je lfm Anschluss
Untergrundtemperatur: 5 bis 40 °C
Maximale Standzeit vor Armierung: 4 Tage
Klebeprobe: grundsätzlich erforderlich
Positive Klebeprobe: Bruch im Schaumdichtband
Mindest-Klebekontaktfläche: 80 %
25 Profile je Herstellerpackung
Gesamtlänge je Packung: 63,75 lfm
Weitere Profillänge des Systems: 1,55 m
Montage- und Systemhinweis:
Die Anschlussleiste unmittelbar vor der Dämmplattenmontage
spannungsfrei auf den gereinigten und durch Klebeprobe geprüften
Rahmen kleben. Ein kräftiger Anpressdruck und die mindestens
10 cm breite Gewebeüberlappung sind für die Funktion entscheidend.
Armierungsmasse und Oberputz ausschließlich systembezogen
verarbeiten. Universalreiniger und Primerstift besitzen eigene
Anwendungsvorschriften und gegebenenfalls separate
Sicherheitsdatenblätter. Maßgeblich bleiben die aktuelle
technische Information und das objektspezifische Anschlussdetail.
Caparol Kantenschutz Carbon 11,5 × 13,5 cm, 2,5 m
Der Caparol Kantenschutz mit Gewebe Carbon ist ein PVC-Winkelprofil mit
aufgeklebtem Glasgewebe zur fluchtgerechten und stoßsichereren
Ausbildung von Außenecken und Kanten in Wärmedämm-Verbundsystemen.
Das Profil dient gleichzeitig als Kantenschutz und Putzlehre. Es wird
vor der Flächenarmierung vollständig in die systemzugehörige
Armierungsmasse eingebettet und ermöglicht gerade, gleichmäßige
Fassadenkanten sowie sauber ausgeführte Fenster- und Türlaibungen.
Für stabile Außenecken
PVC-Innenwinkel mit Glasgewebe
Profillänge 2,5 m
Gewebeschenkel 11,5 × 13,5 cm
Für fluchtgerechte Kanten
Zum Einbetten in Armierungsmasse
Geeignet für
Wandaußenecken
Fenster- und Türlaibungen
Fensterkanten
Gedämmte Fassadenvorsprünge
Caparol Wärmedämm-Verbundsysteme
Systemzugehörige Armierungsmassen
Nicht dafür vorgesehen
Innenecken
Gebäudedehnfugen
Bewegungsfugen
Tragende oder statische Verbindungen
Montage ohne Armierungsmasse
Beschädigte oder verformte Profile
Aktuelle Abmessung statt alter Bezeichnung 10 × 15:
Das aktuelle technische Merkblatt führt die kleinere Ausführung mit
Gewebeschenkeln von 11,5 × 13,5 cm. Zusätzlich ist eine breitere
Variante mit 11,5 × 21,5 cm erhältlich. Dieser Artikel beschreibt
die kleinere Ausführung 11,5 × 13,5 cm.
Was macht den Kantenschutz Carbon besonders?
Kantenschutz und Putzlehre
Der PVC-Innenwinkel stabilisiert die Fassadenkante und dient
gleichzeitig als Führung für die flucht- und lotgerechte
Ausführung der Armierungsschicht.
Integriertes Glasgewebe
Die aufgeklebten Glasgewebeschenkel werden beidseitig
vollflächig in die Armierungsmasse eingebettet und verbinden den
Kunststoffwinkel mit der anschließenden Flächenarmierung.
Kein Gewebe um die Ecke ziehen
Das Gewebe der Flächenarmierung muss nicht über die
Fassadenkante herumgelegt werden. Es wird stattdessen auf beiden
Seiten mit dem Profilgewebe überlappt.
Fensterkanten in einem Arbeitsgang
Laibung und angrenzende Fensterkante können mit dem Profil
gemeinsam vorbereitet und anschließend systemgerecht armiert
werden.
Systemgerechtes Gewebe
Das Profil verwendet dasselbe Glasgewebe wie die
Flächenarmierung. Dadurch wird kein systemfremdes
Armierungsmaterial in die Fassadenkante eingebaut.
Korrekt ausrichtbar
Solange die Armierungsmasse frisch ist, kann das Profil noch
nachgerichtet werden. Dadurch lassen sich Kantenflucht und
Winkel vor dem Erhärten exakt kontrollieren.
„Carbon“ bedeutet nicht, dass das Profil aus Carbonfasern besteht:
Der Profilkörper ist ein PVC-Winkel, die Armierungsflügel bestehen
aus Glasgewebe. „Carbon“ bezeichnet die entsprechende
Produktausführung beziehungsweise Systemzuordnung.
Welche Gewebebreite wird benötigt?
11,5 × 13,5 cm
Die kleinere Ausführung eignet sich für übliche
Fassadenaußenecken sowie Fenster- und Türkanten, bei denen die
vorhandene Schenkelbreite für den geplanten Armierungsaufbau
ausreicht.
Dieser Artikel bezieht sich auf diese Ausführung.
11,5 × 21,5 cm
Die breitere Ausführung bietet einen längeren Gewebeschenkel
und ist insbesondere für entsprechend tiefe Laibungen oder
Anschlussbereiche vorgesehen.
Die Auswahl richtet sich nach Laibungstiefe und geplantem
Armierungsaufbau.
Passt der Kantenschutz zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
eine WDVS-Außenecke armiert werden soll
eine gerade und lotgerechte Kante benötigt wird
Fenster- oder Türlaibungen ausgeführt werden
mit einer passenden Caparol Armierungsmasse gearbeitet wird
die Flächenarmierung mindestens 10 cm überlappen kann
die kleinere Gewebebreite 11,5 × 13,5 cm ausreicht
Zuerst genauer prüfen, wenn …
eine besonders tiefe Laibung vorliegt
eine Bewegungs- oder Gebäudefuge vorhanden ist
starke mechanische Sonderbelastungen erwartet werden
das verwendete WDVS nicht eindeutig bestimmt ist
die Dämmstoffkante beschädigt oder stark uneben ist
eine Sonderkonstruktion oder Brandschutzlösung vorliegt
Ein Kantenschutz verhindert nicht automatisch jeden Riss:
Das Profil verbessert die Armierung und mechanische Ausbildung der
Kante. Risse können dennoch durch ungeeignete Untergründe,
fehlerhafte Dämmplattenmontage, fehlende Gewebeüberlappung,
Gebäudebewegungen oder einen falschen Systemaufbau entstehen.
Dämmstoffkante vorbereiten
1. Kante kontrollieren
Die Dämmstoffkante muss fest, sauber, gerade und weitgehend
rechtwinkelig ausgebildet sein. Lose oder ausgebrochene Bereiche
vor der Profilmontage fachgerecht ausbessern.
2. Kantenverlauf festlegen
Den vorgesehenen Verlauf über die gesamte Profilhöhe prüfen.
Versetzte Dämmplatten oder ungleichmäßige Kanten müssen vorab
korrigiert werden.
3. Profil ablängen
Das 2,5 m lange Profil mit einer geeigneten Profil- oder
Leistenschere sauber und rechtwinkelig auf die benötigte Länge
kürzen. Glasgewebe und PVC-Winkel nicht einreißen.
So wird der Kantenschutz montiert
1. Vor der Flächenarmierung
Den Kantenschutz grundsätzlich vor der durchgehenden
Flächenarmierung an allen vorgesehenen Außenecken und
Fensterkanten montieren.
2. Armierungsmasse vorlegen
Die systemzugehörige Armierungsmasse beidseitig der Kante in
ausreichender Breite, Länge und Schichtstärke gleichmäßig
auftragen.
3. Profil einsetzen
Den PVC-Winkel auf die Fassadenkante setzen, flucht- und
lotgerecht ausrichten und gleichmäßig in die frische
Armierungsmasse eindrücken.
4. Gewebe vollflächig einbetten
Beide Glasgewebeschenkel vollständig, satt und faltenfrei in die
frische Armierungsmasse einarbeiten. Das Gewebe darf nicht
sichtbar an der Oberfläche liegen bleiben.
5. Winkel vollständig füllen
Die Armierungsmasse muss auch in die Öffnungen des
Kunststoffwinkels eingedrückt werden. Hohlstellen hinter dem
Winkel sind zu vermeiden.
6. Kantenflucht kontrollieren
Profilverlauf während der Verarbeitung wiederholt mit
Richtscheit oder Wasserwaage prüfen. Solange die Masse frisch
ist, kann das Profil noch korrigiert werden.
Armierungsmasse muss durch die Öffnungen des PVC-Winkels greifen:
Wird das Profil nur oberflächlich überspachtelt, ohne dass die Masse
in die Winkelöffnungen eingedrückt wird, kann keine ausreichend
stabile Einbettung entstehen.
Profilstöße richtig ausführen
PVC-Winkel stumpf stoßen
Die Kunststoff-Innenwinkel der benachbarten Profile sauber
stumpf aneinanderführen. Sie dürfen weder übereinandergelegt
noch überlappt werden.
Glasgewebe 10 cm überlappen
Im Stoßbereich muss das Glasgewebe der Profile mindestens
10 cm überlappt und vollständig in die Armierungsmasse
eingebettet werden.
Nur das Gewebe wird überlappt:
Der starre PVC-Innenwinkel darf am Profilstoß nicht doppelt
übereinanderliegen. Überlappt wird ausschließlich das Glasgewebe
mit mindestens 10 cm.
Flächenarmierung anschließen
Mindestens 10 cm Überlappung
Das anschließend verlegte Flächengewebe muss die
Gewebeschenkel des Kantenschutzprofils auf beiden Seiten um
mindestens 10 cm überlappen.
Nicht um die Ecke führen
Das Flächengewebe wird von beiden Wandseiten bis über das
integrierte Profilgewebe geführt. Es muss nicht durchgehend um
den PVC-Winkel herumgelegt werden.
Die vorgeschriebene Gewebelage und die Schichtdicke der
Armierungsmasse richten sich nach dem jeweils eingesetzten
Wärmedämm-Verbundsystem und dessen Verarbeitungsrichtlinie.
Fenster- und Türlaibungen ausführen
Für Laibungskanten wird einer der beiden Gewebeschenkel entsprechend der
tatsächlichen Laibungstiefe zugeschnitten. Dafür stehen die
Ausführungen 11,5 × 13,5 cm und 11,5 × 21,5 cm zur Verfügung.
Das Profil so anordnen, dass der benötigte Gewebeschenkel ausreichend
weit in die Laibung reicht und noch eine mindestens 10 cm breite
Überlappung mit der anschließenden Armierung möglich bleibt.
Häufige Verarbeitungsfehler
Zu wenig Armierungsmasse
Wird zu wenig Material vorgelegt, liegt das Glasgewebe zu nahe
an der Oberfläche oder bleibt teilweise sichtbar. Dadurch wird
die vorgesehene Armierungswirkung beeinträchtigt.
Winkelöffnungen nicht gefüllt
Bleiben die Löcher im PVC-Innenwinkel frei, wird das Profil nicht
ausreichend mit der Armierungsschicht verbunden.
Kante nicht kontrolliert
Wird der Profilverlauf während der Verarbeitung nicht geprüft,
können sichtbare Wellen, Versätze oder schief verlaufende
Fassadenkanten entstehen.
PVC-Winkel überlappt
Doppelt liegende Kunststoffwinkel erzeugen eine Verdickung und
verhindern eine gleichmäßige, geradlinige Kante.
Gewebeüberlappung fehlt
Ohne mindestens 10 cm Überlappung entsteht ein geschwächter
Anschluss zwischen Profil und Flächenarmierung.
Verformtes Profil verarbeitet
Gebogene oder durch Hitze dauerhaft verformte Profile lassen
sich nicht mehr fluchtgerecht ausrichten und dürfen nicht
eingebaut werden.
Verarbeitungstemperatur
Mindestens 5 °C
Während der Verarbeitung und der anschließenden Trocknungsphase
dürfen Umgebungs- und Untergrundtemperatur nicht unter
5 °C absinken.
Systembedingungen beachten
Zusätzlich gelten die Temperatur-, Witterungs- und
Trocknungsvorgaben der verwendeten Armierungsmasse sowie des
anschließenden Oberputzsystems.
Verbrauch und Verpackung
Richtverbrauch
Für einen laufenden Meter fertige Fassadenkante wird ungefähr
ein laufender Meter Kantenschutzprofil benötigt.
Profillänge
Eine Profilstange ist 2,5 m lang. Zuschnitte, Profilstöße und
Verschnitt bei der Bedarfsermittlung berücksichtigen.
Herstellerpackung
Eine vollständige Herstellerpackung enthält 50 Profilstangen
mit insgesamt 125 laufenden Metern.
Lagerung und Transport
Die Profile gerade, eben und geschützt vor Regen, Frost, Hitze,
intensiver Sonneneinstrahlung sowie mechanischer Belastung lagern und
transportieren.
Gebogen gelagerte oder transportierte Leisten können sich an
Kunststoffwinkel und Glasgewebe dauerhaft verformen. Anhaltende
Sonneneinstrahlung und Erwärmung verstärken diesen Effekt. Beschädigte
Profile dürfen nicht mehr verarbeitet werden.
Profile nicht schräg anlehnen:
Die 2,5 m langen Stangen vollflächig und gerade lagern. Gebogener
Transport, punktuelle Belastung oder längere Lagerung in direkter
Sonne kann bleibende Verformungen verursachen.
Häufige Fragen
Besteht das Profil aus Carbon?
Nein. Der Profilwinkel besteht aus PVC, die Gewebeschenkel aus
Glasgewebe. Carbon ist die Bezeichnung dieser
Produktausführung.
Welche Größe ersetzt die alte Angabe 10 × 15?
Das aktuelle technische Merkblatt nennt für die kleinere
Ausführung 11,5 × 13,5 cm. Dieser Artikel wurde entsprechend
aktualisiert.
Wann wird der Kantenschutz montiert?
Grundsätzlich vor der Flächenarmierung. Das Profil wird zunächst
separat in frische Armierungsmasse eingebettet und ausgerichtet.
Muss das Flächengewebe um die Ecke gelegt werden?
Nein. Die Flächenarmierung wird von beiden Seiten jeweils
mindestens 10 cm über die Gewebeschenkel des Profils geführt.
Wie wird ein Profilstoß ausgeführt?
Die PVC-Winkel werden stumpf gestoßen. Nur das Glasgewebe wird
im Stoßbereich mindestens 10 cm überlappt.
Kann das Profil direkt angeschraubt werden?
Nein. Das Profil wird vollflächig in die frische
systemzugehörige Armierungsmasse eingebettet und nicht
mechanisch an der Dämmplatte befestigt.
Technische Daten
Produkttyp: Kantenschutz mit Gewebe Carbon
Anwendung: WDVS-Außenecken und Fensterkanten
Profilkörper: PVC-Innenwinkel
Armierung: aufgeklebtes Glasgewebe
Profillänge: 2,5 lfm
Ausführung dieses Artikels: 11,5 × 13,5 cm
Weitere Ausführung: 11,5 × 21,5 cm
Montage: vor der Flächenarmierung
Gewebeüberlappung: mindestens 10 cm
Verbrauch: ca. 1 lfm je lfm Kante
Mindesttemperatur: 5 °C
50 Profile je Herstellerpackung
Gesamtlänge je Packung: 125 lfm
Montage- und Systemhinweis:
Den Kantenschutz vor der Flächenarmierung fluchtgerecht in die
frische systemzugehörige Armierungsmasse einbetten. Die
Armierungsmasse vollständig in die Öffnungen des PVC-Winkels
eindrücken und beide Gewebeschenkel satt einarbeiten.
Bei Profilstößen nur das Glasgewebe mindestens 10 cm überlappen;
die PVC-Winkel dürfen nicht übereinanderliegen. Auch die spätere
Flächenarmierung muss das Profilgewebe auf beiden Seiten mindestens
10 cm überdecken. Die Vorgaben des eingesetzten
Wärmedämm-Verbundsystems beachten.
Caparol Rollladen-Anschlussprofil 3D PLUS 2,55 m
Das Caparol Rollladen-Anschlussprofil 3D PLUS ist ein selbstklebendes
Kunststoffprofil für schlagregensichere Anschlüsse von
Wärmedämm-Verbundsystemen an Rollladen-Führungsschienen.
Die integrierte TPE-Membran entkoppelt die Putzschale von der
Führungsschiene und nimmt Bewegungen sowie Vibrationen in drei
Dimensionen auf. Dadurch bleibt der Anschluss auch bei hoher
Beanspruchung flexibel, während der armierte Unterputz und der Oberputz
sauber bis an die Profilkante geführt werden können.
3D-Anschluss Klasse III
Dreidimensionale Bewegungsaufnahme
Entkoppelt Vibrationen
Keine starre Verbindung zur Führungsschiene
Schlagregendicht nach DIN EN 1027
Auch bei 3,5 mm Dehnung geprüft
UV-beständig
Geeignet für
Vorbaurollladen mit Führungsschienen
Seitliche WDVS-Anschlüsse
Fenster- und Türlaibungen
Neubau und Sanierung
Stärker beanspruchte Anschlussdetails
Entkoppelte Putzanschlüsse
Nicht vorgesehen für
Die Befestigung des Rollladens
Lose oder bewegliche Führungsschienen
Unebene oder fettige Klebeflächen
Untergründe ohne erfolgreiche Klebeprobe
Waagrechte Fensterbankabdichtungen
Ungeprüfte Sonderanschlüsse
Das Profil befestigt keinen Rollladen:
Rollladenkasten und Führungsschienen müssen bereits fachgerecht,
ausreichend steif und nach dem Stand der Technik montiert sein.
Das Anschlussprofil stellt ausschließlich die flexible Verbindung
zwischen der Führungsschiene und dem WDVS-Putzsystem her.
Was macht das 3D-PLUS-Profil besonders?
Flexible TPE-Membran
Die Membran sitzt an der Vorderseite des Profils und ist
kraftschlüssig mit dessen Kunststoffteilen verschweißt. Dadurch
entsteht eine flexible Trennung zwischen Putzsystem und
Rollladen-Führungsschiene.
Kontrollierte Wasserführung
Die Membrankonstruktion verhindert bei fachgerechtem Einbau,
dass Schlagregen innerhalb des Profils hinter die
Fassadenbeschichtung geführt wird.
Revisionsblende bleibt zugänglich
Die fertige Putzoberfläche liegt hinter der Führungsschiene.
Dadurch kann eine entsprechend geplante Revisionsblende später
geöffnet werden, ohne die fertig verputzte Laibung zu zerstören.
Passt das Profil zu deinem Anschluss?
Das Profil passt, wenn …
ein WDVS seitlich an eine Führungsschiene anschließt
Bewegungen in mehreren Richtungen erwartet werden
ein Anschluss der Anforderungsklasse III benötigt wird
die Führungsschiene ausreichend fest montiert ist
die Klebefläche eben und fachgerecht vorbereitet werden kann
eine erfolgreiche Klebeprobe durchgeführt wird
Zuerst genauer prüfen, wenn …
die Führungsschiene stark nachgibt oder vibriert
eine Pulverbeschichtung oder Lasur vorliegt
die Oberfläche besonders klebstoffabweisend ist
kein ausreichender Platz hinter der Führungsschiene besteht
die Revisionsblende nicht frei herausgenommen werden kann
das Anschlussdetail nicht eindeutig geplant wurde
Schlagregensicherheit entsteht nur im gesamten Anschlussdetail:
Das Profil kann seine Funktion nur erfüllen, wenn Führungsschiene,
Dämmplatten, Armierung, Oberputz und angrenzende Bauteile
fachgerecht geplant und ausgeführt sind. Eine lose
Rahmenkonstruktion oder eine ungeeignete Klebefläche kann nicht
durch das Profil ausgeglichen werden.
Führungsschiene vorbereiten
1. Befestigung kontrollieren
Die Rollladen-Führungsschiene muss ausreichend fest,
fluchtgerecht und nach dem Stand der Technik montiert sein.
Unzulässige Bewegungen müssen ausgeschlossen werden.
2. Oberfläche reinigen
Die Klebefläche muss eben, trocken, staubfrei, fettfrei und frei
von haftungsmindernden Rückständen sein. Vor der Montage
gründlich mit Caparol Universalreiniger säubern.
3. Reiniger testen
Den Reiniger zuerst an einer später nicht sichtbaren Stelle auf
Verträglichkeit mit Lackierung, Pulverbeschichtung oder
Kunststoffoberfläche prüfen.
Klebeprobe ist verpflichtend
1. Probestück verkleben
Ein kurzes Stück des vorgesehenen Profils an einer verdeckten,
zuvor vollständig gereinigten Stelle aufkleben und kräftig
andrücken.
2. Zehn Minuten warten
Das Probestück nach ungefähr zehn Minuten wieder abziehen und
die Klebefläche sowie das Schaumdichtband kontrollieren.
3. Bruchbild beurteilen
Die Probe gilt als positiv, wenn der Bruch im Schaumdichtband
erfolgt und die zusammenhängende Klebekontaktfläche mindestens
80 % der vorgesehenen Fläche beträgt.
Ablösung direkt von der Führungsschiene ist nicht zulässig:
Löst sich das Klebeband vollständig vom Untergrund, reicht die
Haftung nicht aus. Die Oberfläche muss weiter vorbereitet und die
Klebeprobe wiederholt werden. Eine Fotodokumentation der Probe wird
empfohlen.
Was tun bei einer negativen Klebeprobe?
Caparol Primerstift verwenden
Niedrigenergetische Oberflächen wie bestimmte Lackierungen,
Lasuren, Kunststoffe oder Pulverbeschichtungen mit dem
Caparol Primerstift für Anschlussleisten vorbehandeln.
Nach ausreichender Ablüftzeit eine neue Klebeprobe durchführen.
Alternative Abdichtung
Kann trotz fachgerechter Vorbereitung keine ausreichend
tragfähige Klebefläche hergestellt werden, ist ein geeignetes
vorkomprimiertes Caparol Fugendichtband als alternative
Anschlusslösung zu prüfen.
Profil richtig montieren
1. Unmittelbar vor der Dämmung
Das Anschlussprofil erst unmittelbar vor dem Anbringen der
Dämmplatten montieren. Eine längere Vormontage kann die spätere
Klebeverbindung ungünstig beeinflussen.
2. Profil ablängen
Das Profil mit einer geeigneten Amboss- beziehungsweise
Leistenschere sauber auf die benötigte Länge kürzen. Den
einseitigen 10-cm-Gewebeüberstand im Stoßbereich erhalten.
3. Schutzstreifen entfernen
Den Schutzstreifen des selbstklebenden Dichtbandes erst
unmittelbar vor dem Ankleben entfernen. Die Klebefläche danach
nicht mehr berühren.
4. Seitlich einschieben
Das Profil seitlich an der Rollladen-Führungsschiene bis zum
vorgesehenen Profilansatz einschieben und fluchtgerecht
ausrichten.
5. Kräftig andrücken
Das Profil spannungsfrei, aber mit kräftigem und gleichmäßigem
Anpressdruck auf der Führungsschiene verkleben. Der
Anpressdruck ist entscheidend für die Endhaftung.
6. Dämmplatten anschließen
Die Dämmplatten anschließend bündig und ohne offene Fugen an das
Kunststoffprofil heranführen. Dabei das Profil nicht verschieben
oder unter Spannung setzen.
Starke Erwärmung vermeiden:
Eine übermäßig aufgeheizte Führungsschiene oder intensive
Sonneneinstrahlung kann den Profilverbund ungünstig beeinflussen.
Profil und Untergrund während der Montage vor starker Aufheizung
schützen.
Abdeckfolie am Profil befestigen
Die abtrennbare Schutzlasche besitzt einen zusätzlichen Klebestreifen.
Darauf kann eine geeignete Fenster-Abdeckfolie befestigt werden, um
Führungsschiene, Fenster und Rollladenelement während der Fassadenarbeiten
zu schützen.
Die Schutzlasche bleibt bis zum Abschluss von Armierung und
Endbeschichtung am Profil. Erst danach wird sie gemeinsam mit der
Abdeckfolie vorsichtig entlang der vorgesehenen Sollbruchstelle
abgetrennt.
Armierungsgewebe einarbeiten
Nach Trocknung der Dämmung
Das integrierte Glasgewebe erst nach ausreichender Trocknung der
verklebten Dämmplatten in die systemzugehörige Armierungsmasse
einarbeiten.
Mindestens 10 cm überlappen
Das Flächen- beziehungsweise Laibungsgewebe mindestens 10 cm mit
dem Gewebestreifen des Profils überlappen und vollständig in die
Armierungsmasse einbetten.
Bis zum Abzugsteg führen
Das Gewebe im Stoßbereich bis an den Abzugsteg des Profils
heranführen. Der armierte Unterputz wird sauber an diesem
Profilsteg abgezogen.
Gewebe spätestens nach vier Tagen einbetten:
Der Gewebestreifen des verklebten Profils muss spätestens vier Tage
nach der Montage in die Armierungsmasse eingearbeitet werden.
Längere ungeschützte Standzeiten sind nicht vorgesehen.
Profilstöße möglichst vermeiden
Ganze Profilstangen verwenden
Anschlüsse möglichst mit einer durchgehenden Profilstange ohne
Stoß herstellen. Das reduziert die Gefahr sichtbarer Risse im
Stoßbereich.
Stoß im oberen Drittel
Ist ein Profilstoß unvermeidbar, soll er im oberen Drittel des
Anschlusses angeordnet werden und nicht in einem besonders
wasserbelasteten unteren Bereich.
Gewebeüberstand erhalten
An jedem Stoß muss der einseitige 10-cm-Gewebeüberstand
erhalten bleiben und fachgerecht mit dem angrenzenden Gewebe
überlappt werden.
Auch bei korrekter Ausführung kann eine vollständige Rissfreiheit im
Bereich eines Profilstoßes nicht garantiert werden. Durchgehende
Profilstangen sind deshalb immer vorzuziehen.
Oberputz und Schutzlasche
Armierungsmasse und Oberputz systemgerecht bis an die vorgesehene
Profilkante heranführen. Die Sollbruchstelle der abtrennbaren Lasche
darf nicht mit Armierungsmasse oder Oberputz überdeckt werden.
Nach vollständigem Auftrag der Endbeschichtung Schutzlasche und
Abdeckfolie vorsichtig abknicken und entfernen. Dadurch entsteht die
vorgesehene saubere Anschlusskante an der Rollladen-Führungsschiene.
Verbrauch und Gebinde
Richtverbrauch
Für einen laufenden Meter Rollladenanschluss wird ungefähr ein
laufender Meter Anschlussprofil benötigt.
Profillänge
Eine Profilstange ist 2,55 m lang. Verschnitt und mögliche
Profilstöße bei der Bedarfsermittlung berücksichtigen.
Herstellerpackung
Eine vollständige Herstellerpackung enthält 25 Profilstangen
mit insgesamt 63,75 laufenden Metern.
Verarbeitungstemperatur
Mindestens 5 °C
Die Oberflächentemperatur der Führungsschiene darf während der
Verarbeitung nicht unter 5 °C liegen.
Höchstens 40 °C
Die Oberflächentemperatur darf maximal 40 °C betragen.
Aufgeheizte Metall- und Kunststoffschienen vor der Montage
ausreichend abkühlen lassen.
Lagerung und Transport
Die Profile gerade, eben und geschützt vor Regen, Frost, Hitze,
anhaltender Sonneneinstrahlung und mechanischen Belastungen lagern und
transportieren.
Gebogen gelagerte Profile können sich an Kunststoffteilen und
Glasgewebe dauerhaft verformen. Durch Sonneneinstrahlung und Erwärmung
wird dieser Effekt verstärkt. Beschädigte oder bleibend verformte
Profilstangen dürfen nicht verarbeitet werden.
Profilstangen nicht schräg anlehnen:
Die 2,55 m langen Leisten vollflächig und gerade lagern. Punktuelle
Belastung, gebogener Transport oder längere Lagerung in direkter
Sonne kann bleibende Verformungen verursachen.
Häufige Fragen
Wird damit der Rollladen befestigt?
Nein. Das Profil befestigt weder Rollladenkasten noch
Führungsschienen. Es stellt ausschließlich den flexiblen
Putzanschluss des WDVS an die vorhandene Führungsschiene her.
Ist eine Klebeprobe wirklich notwendig?
Ja. Die technische Information schreibt vor der Montage
grundsätzlich eine Klebeprobe vor. Ohne ausreichende Haftung
kann der Anschluss nicht zuverlässig funktionieren.
Warum besitzt das Profil eine 3D-Bewegungsaufnahme?
Führungsschiene und Putzsystem können sich durch Temperatur,
Windbelastung oder Vibrationen unterschiedlich bewegen. Die
flexible Membran entkoppelt diese Bewegungen.
Darf das Profil mehrere Tage offen bleiben?
Nur begrenzt. Der Gewebestreifen muss spätestens vier Tage nach
der Verklebung in die Armierungsmasse eingebettet werden.
Darf das Profil gestoßen werden?
Möglichst nicht. Ganze Profilstangen sind vorzuziehen.
Unvermeidbare Stöße im oberen Drittel anordnen und mit dem
10-cm-Gewebeüberstand fachgerecht armieren.
Bleibt die Revisionsblende zugänglich?
Bei richtig geplantem Detail ja. Die fertige Putzoberfläche
liegt hinter der Führungsschiene, sodass die Blende ohne
Zerstörung der Laibung geöffnet werden kann.
Technische Daten
Produkttyp: selbstklebendes WDVS-Anschlussprofil
Ausführung: Rollladen-Anschlussprofil 3D PLUS
Profillänge: 2,55 lfm
Anwendung: Rollladen-Führungsschienen
Bewegungsaufnahme: dreidimensional
Anforderungsklasse: Klasse III
Membran: flexible TPE-Membran
Schlagregendicht nach DIN EN 1027
Schlagregendicht auch bei 3,5 mm Dehnung
Einseitiger Gewebeüberstand: 10 cm
Mindest-Gewebeüberlappung: 10 cm
Verbrauch: ca. 1 lfm je lfm Anschluss
Oberflächentemperatur: 5 bis 40 °C
UV-beständig
Montage- und Systemhinweis:
Das Profil unmittelbar vor der Dämmplattenmontage auf eine
gereinigte und durch Klebeprobe geprüfte Führungsschiene kleben.
Kräftiger Anpressdruck, spannungsfreie Montage und eine mindestens
10 cm breite Gewebeüberlappung sind für die Funktion entscheidend.
Armierungsmasse und Oberputz ausschließlich systembezogen
verarbeiten. Reiniger und Primerstift besitzen eigene
Anwendungsvorschriften und gegebenenfalls separate
Sicherheitsdatenblätter. Maßgeblich bleiben die aktuelle technische
Information und die objektspezifischen Anschlussdetails.
Caparol Tropfkantenprofil mit Gewebe 2,5 m
Das Caparol Tropfkantenprofil mit Gewebe ist ein Kunststoffwinkelprofil
zur Ausbildung sauberer Tropfkanten in Wärmedämm-Verbundsystemen. Es wird
an Übergängen von waagrechten zu senkrechten Fassadenflächen eingesetzt
und leitet ablaufendes Wasser über die ausgeformte Tropfkante gezielt
nach unten ab.
Typische Einsatzbereiche sind Balkonuntersichten, Durchfahrten,
zurückspringende Fassadenflächen, Rollladenkastenabschlüsse sowie
vergleichbare horizontale WDVS-Abschlüsse. Die 12,5 cm breite
Gewebefahne wird vollständig in die systemzugehörige Armierungsmasse
eingebettet.
Kontrollierte Wasserableitung
Ausgeformte Tropfkante
Für horizontale WDVS-Abschlüsse
Saubere und geradlinige Kantenausbildung
Abzugkante für die Armierungsmasse
Für 3 und 5 mm armierten Unterputz
Geeignet für
Balkon- und Deckenuntersichten
Durchfahrten
Zurückspringende Fassaden
Rollladenkastenabschlüsse
Horizontale WDVS-Vorsprünge
Übergänge zu senkrechten Fassadenflächen
Nicht dafür vorgesehen
Abdichtung waagrechter Flächen
Fensterbankanschlüsse ohne eigenes Abdichtungssystem
Überbrückung konstruktiver Gebäudefugen
Tragende oder statische Verbindungen
Direkte Befestigung von Bauteilen
Beschädigte oder dauerhaft verformte Profile
Eine Tropfkante ersetzt keine Abdichtung:
Das Profil verbessert die Wasserführung an einer fachgerecht
aufgebauten Fassadenkante. Es dichtet jedoch keine undichte
Balkonplatte, keinen Rollladenkasten und keine waagrechte Fläche ab.
Abdichtung, Gefälle und Anschlussdetails müssen unabhängig davon
vollständig geplant und ausgeführt werden.
Was macht das Tropfkantenprofil besonders?
Definierte Abrisskante
Die Tropfnase unterbricht den Wasserlauf an der Bauteilkante.
Dadurch soll Regen- und Ablaufwasser nach unten abtropfen, statt
unkontrolliert an der senkrechten Fassadenfläche weiterzulaufen.
Exakte Profilstöße
Der durchgehende viereckige Steckschacht ermöglicht auch bei
zugeschnittenen Profilstücken den Einsatz eines
Verbindungsstiftes. Dadurch lassen sich benachbarte Profile
fluchtgerecht ausrichten und gegen Verdrehen sichern.
Passende Eckelemente
Für Innen- und Außenecken stehen fertig verschweißte
Systemelemente zur Verfügung. Damit können Eckbereiche ohne
improvisierte Schnitte sauber und formgerecht ausgeführt werden.
Passt das Profil zu deinem Fassadendetail?
Das Profil passt, wenn …
eine waagrechte WDVS-Fläche senkrecht abschließt
Wasser kontrolliert nach unten abgeleitet werden soll
eine geradlinige sichtbare Putzkante benötigt wird
mit 3 oder 5 mm armiertem Unterputz gearbeitet wird
die Dämmstoffkante gerade ausgeführt werden kann
systemzugehörige Armierungsmasse verwendet wird
Zuerst genauer planen, wenn …
die horizontale Fläche kein ausreichendes Gefälle besitzt
eine Abdichtungsebene an das Profil anschließen muss
starke Bauteilbewegungen erwartet werden
ein Brandschutz-Sonderdetail vorliegt
unterschiedliche WDVS-Systeme zusammentreffen
Wasser bereits hinter das Fassadensystem eindringt
Typische Einsatzbereiche
Balkonuntersichten
Am äußeren Übergang von der gedämmten Untersicht zur senkrechten
Fassadenfläche bildet das Profil eine geradlinige Tropfkante.
Durchfahrten
An Öffnungen und Durchfahrten unterstützt die Tropfnase eine
kontrollierte Wasserableitung am Übergang zwischen Deckenfläche
und senkrechter Außenwand.
Rollladenkastenabschlüsse
Bei einem fachgerecht geplanten überdämmten Rollladenkasten kann
das Profil den unteren Putzabschluss mit definierter
Tropfkantenausbildung herstellen.
Rollladenkastenanschluss richtig unterscheiden:
Das Tropfkantenprofil bildet den unteren Abschluss einer geeigneten
gedämmten Fläche. Für seitliche bewegungsfähige Anschlüsse an
Rollladen-Führungsschienen wird dagegen ein dafür vorgesehenes
Rollladen-Anschlussprofil benötigt.
Dämmstoffkante vorbereiten
1. Kante kontrollieren
Die Dämmstoffkante muss fest, sauber, gerade und fluchtgerecht
verlaufen. Lose Teile, Kleberreste und größere Unebenheiten vor
dem Profileinbau beseitigen.
2. Wasserführung prüfen
Vor der Montage kontrollieren, ob Wasser tatsächlich bis zur
vorgesehenen Tropfkante geführt wird. Gegengefälle und
wasserführende Fehlstellen müssen zuvor korrigiert werden.
3. Profilverlauf festlegen
Den Verlauf über die gesamte Kante festlegen und auf
Fluchtgerechtigkeit prüfen. Ungenaue Profilstöße bleiben nach
dem Verputzen sichtbar.
So wird das Tropfkantenprofil montiert
1. Vor der Flächenarmierung
Das Profil wird montiert, bevor die durchgehende
Flächenarmierung ausgeführt wird. Dadurch kann es exakt an der
Dämmstoffkante positioniert werden.
2. Armierungsmasse vorlegen
Die systemzugehörige Armierungsmasse beidseitig der
Dämmplattenkante ausreichend breit und gleichmäßig auftragen.
3. Profil eindrücken
Das Tropfkantenprofil in die frische Armierungsmasse einsetzen,
exakt ausrichten und gleichmäßig eindrücken. Die Tropfnase muss
gerade und nach unten ausgerichtet sein.
4. Gewebe vollständig einbetten
Die 12,5 cm breite Gewebefahne faltenfrei in die frische
Armierungsmasse einarbeiten. Das Gewebe darf nicht sichtbar an
der Oberfläche liegen bleiben.
5. Profilstöße verbinden
Benachbarte Profile über den viereckigen Steckschacht mit den
vorgesehenen Verbindungsstiften verbinden und fluchtgerecht
ausrichten.
6. Armierungsmasse abziehen
Den armierten Unterputz gleichmäßig bis an den vorgesehenen
Abzugsteg führen und sauber abziehen. Die eigentliche Tropfnase
muss frei bleiben.
Flächengewebe richtig anschließen
Mindestens 10 cm überlappen
Das anschließend eingearbeitete Caparol Flächengewebe muss den
Gewebestreifen des Tropfkantenprofils um mindestens 10 cm
überlappen.
Gewebe bis zur Tropfnase führen
Insbesondere im Bereich der Profilstöße das Flächengewebe bis an
den Kunststoffwinkel der Tropfnase heranführen. Dadurch wird der
kritische Stoßbereich zusätzlich armiert.
Profilstöße benötigen zusätzliche Aufmerksamkeit:
Das Flächengewebe muss im Stoßbereich auf beiden Seiten mindestens
10 cm über den Profilstoß hinausreichen und bis an den
Kunststoffwinkel herangeführt werden. Eine nur punktuelle
Gewebeüberdeckung erhöht das Risiko späterer Spannungsrisse.
Innen- und Außenecken ausführen
Vorgefertigte Innenecke
Für Innenecken steht ein fertig verschweißtes Eckelement mit
beidseitig 12,5 cm Schenkellänge zur Verfügung. Es wird passend
zu den geraden Profilstangen in die Armierungsmasse eingebettet.
Vorgefertigte Außenecke
Das verschweißte Außeneck besitzt ebenfalls beidseitig
12,5 cm Schenkellänge und ermöglicht eine definierte
Tropfkantenführung ohne improvisierten Gehrungsschnitt.
Gerade Profilstücke an die Eckelemente fluchtgerecht anschließen und
alle Gewebebereiche mit der erforderlichen Überlappung in die
Armierungsmasse einarbeiten.
Häufige Verarbeitungsfehler
Tropfnase überputzt
Wird die Tropfkante mit Armierungsmasse oder Oberputz
verschlossen, kann Wasser nicht mehr kontrolliert an der
vorgesehenen Kante abtropfen.
Profil nicht fluchtgerecht
Bereits geringe Versätze zwischen zwei Stangen bleiben an der
fertigen Putzkante sichtbar und können die gleichmäßige
Wasserableitung beeinträchtigen.
Zu geringe Gewebeüberlappung
Wird das Flächengewebe nicht mindestens 10 cm überlappend
angeschlossen, entsteht ein geschwächter Übergang mit erhöhtem
Risiko für Rissbildung.
Bedarf und Verpackung
Profillänge
Eine Profilstange ist 2,5 m lang. Die benötigte Stückzahl ergibt
sich aus der gesamten Länge der geplanten Tropfkante zuzüglich
Zuschnitt und Reserve.
Rechnerischer Bedarf
Als Planungswert wird ungefähr ein laufender Meter Profil je
laufendem Meter fertiger Tropfkante benötigt. Verschnitt,
Passstücke und Eckelemente zusätzlich berücksichtigen.
Herstellerpackung
Eine vollständige Herstellerpackung enthält 25 Profilstangen
mit insgesamt 62,5 laufenden Metern sowie zusätzlich
10 Verbindungsstifte.
Lagerung und Transport
Die Profile eben, gerade und geschützt vor Regen, Frost, Hitze,
anhaltender Sonneneinstrahlung und mechanischen Belastungen lagern und
transportieren.
Gebogen gelagerte Leisten können sich dauerhaft an Kunststoffteilen und
Glasgewebe verformen. Erwärmung durch intensive Sonneneinstrahlung
begünstigt diese Verformungen. Beschädigte Profile dürfen nicht mehr
verarbeitet werden.
Profilstangen nicht schräg anlehnen:
Die 2,5 m langen Profile vollflächig und gerade auflegen.
Punktuelle Belastung, gebogener Transport oder längere Lagerung in
direkter Sonne kann bleibende Verformungen verursachen.
Häufige Fragen
Ist das Profil ausdrücklich aus PVC?
Das aktuelle technische Merkblatt bezeichnet es als
Kunststoffwinkelprofil. Eine ausdrückliche Werkstoffangabe
„PVC“ wird darin nicht genannt.
Muss das Flächengewebe überlappen?
Ja. Das nachfolgende Flächengewebe muss den Gewebestreifen des
Profils um mindestens 10 cm überlappen.
Wie werden Profilstöße ausgerichtet?
Die viereckigen Steckschächte der Profile werden mit den
vorgesehenen Verbindungsstiften verbunden. Dadurch wird ein
Verdrehen im Stoßbereich vermindert.
Gibt es passende Eckelemente?
Ja. Passende verschweißte Innen- und Außenecken sind separat
erhältlich. Die Schenkellänge beträgt beidseitig jeweils
12,5 cm.
Für welche Unterputzdicken ist es geeignet?
Der Abzugsteg ist für einen armierten Unterputz mit 3 oder
5 mm Schichtdicke ausgelegt.
Kann das Profil eine undichte Fläche sanieren?
Nein. Das Profil verbessert nur die Wasserableitung an der
Kante. Ursachen für Feuchteeintritt und mangelhafte
Abdichtungen müssen separat behoben werden.
Technische Daten
Produkttyp: Tropfkantenprofil mit Gewebe
Profilform: Kunststoffwinkelprofil
Anwendung: Wärmedämm-Verbundsysteme
Profillänge: 2,5 lfm
Gewebefahne: 12,5 cm
Ausführung: Stangenware
Abzugsteg für 3 und 5 mm armierten Unterputz
Mindest-Gewebeüberlappung: 10 cm
Stoßverbindung mit viereckigem Verbindungsstift
25 Profile je Herstellerpackung
Gesamtlänge je Packung: 62,5 lfm
Zusätzlich 10 Verbindungsstifte je Packung
Montage- und Systemhinweis:
Das Profil vor der Flächenarmierung exakt ausrichten und beidseitig
vollständig in die frische systemzugehörige Armierungsmasse
einarbeiten. Profilstöße mit den vorgesehenen Verbindungsstiften
fixieren.
Die Flächenarmierung muss den Gewebestreifen des Profils mindestens
10 cm überlappen. Im Stoßbereich das Gewebe auf beiden Seiten
mindestens 10 cm über den Stoß hinaus bis an den Kunststoffwinkel
der Tropfnase führen. Die aktuelle technische Information und die
Vorgaben des eingesetzten Fassadensystems beachten.
MIXFIX Anputzleiste 3D Standard PRO 2,4 lfm
Die MIXFIX Anputzleiste 3D Standard Pro-Klasse III ist ein wichtiges Zubehörteil für das MIXFIX Wärmedämm-Verbundsystem. Sie dient der sauberen und exakten Anschlussausbildung von Fenster- und Türöffnungen sowie bei Wand-Wand-Anschlüssen. Die Anputzleiste ist aus hochwertigem Kunststoff gefertigt und zeichnet sich durch eine hohe Festigkeit und Stabilität aus.
Dank ihrer 3D-Formgebung passt sich die Anputzleiste perfekt an den Untergrund an und garantiert somit eine zuverlässige Abdichtung gegen Feuchtigkeit und Witterungseinflüsse. Die Pro-Klasse III Ausführung entspricht höchsten Qualitätsstandards und bietet eine hohe Widerstandsfähigkeit gegen mechanische Belastungen sowie eine lange Lebensdauer. Diese Anputzleiste entspricht der Klasse III gemäß RL AP – Verarbeitungsrichtlinie für AnputzAnschlussprofile der Österreichischen Arbeitsgemeinschaft Putz (ÖAP)
Die MIXFIX Anputzleiste 3D Standard Pro-Klasse III ist einfach und schnell zu montieren und sorgt somit für eine effiziente und zeitsparende Verarbeitung. Mit diesem Zubehörteil erzielst du eine professionelle und saubere Optik an deinem Bauvorhaben und erhältst eine zuverlässige Lösung für die Ausbildung von Anschlüssen.
Produktbeschreibung
Profillänge: 2,4 m
Dreidimensionale Bewegungsaufnahme
UV- Beständigkeit ISO 1431-1
Einfache Verarbeitung
Merkmale
Deduzierte Schallübertragung
Kein zusätzliches Klebeband notwendig
Schlagregensichere Fuge
Wartungsfreie Fuge
Verarbeitung
Die Anputzleisten mit einer Auflagenschere ablängen. Schutzstreifen an der Sollbruchstelle oben und unten einschneiden
Alle Untergründe müssen eben, trocken, frei von haftmindernden Rückständen, staubund fettfrei sowie tauglich für die Verklebung sein
Zum Aufkleben das Schutzband des PE-Streifens entfernen, das Profil ausrichten und fest andrücken
Die Armierung bzw. die Endbeschichtung dürfen die Sollbruchstelle des Abknickstegs nicht überragen, da ansonsten der Abknicksteg nicht gleichmäßig abgetrennt werden kann
Hinweise und Informationen zur Anwendung, der Lagerung, dem Transport und der Entsorgung unserer Artikel beachte bitte das technische Datenblatt. Verbrauchswerte sind Richtwerte. Mengenrechner dient zur unverbindlichen Orientierung. Alle Empfehlungen dienen zur Unterstützung. Sie entbinden nicht davon, die Produkte grundsätzlich auf Eignung in eigener Verantwortung zu prüfen.
MIXFIX Dehnfugenprofil E-Form 2,5 lfm.
Das MIXFIX Dehnfugenprofil mit elastischer weißer PVC-Schlaufe ist ein hochwertiges Produkt, das speziell für alle WDVS-Systeme entwickelt wurde. Es eignet sich hervorragend zur Ausbildung von vertikalen Gebäudedehnfugen in eben durchlaufenden Wandflächen.
Das einteilige Profil besteht aus robustem Material und verfügt über eine elastische PVC-Schlaufe, die eine zuverlässige Abdichtung gewährleistet und gleichzeitig eine gewisse Flexibilität ermöglicht, um Bewegungen und Belastungen auszugleichen.
Hinweise und Informationen zur Anwendung, der Lagerung, dem Transport und der Entsorgung unserer Artikel beachte bitte das technische Datenblatt. Verbrauchswerte sind Richtwerte. Mengenrechner dient zur unverbindlichen Orientierung. Alle Empfehlungen dienen zur Unterstützung. Sie entbinden nicht davon, die Produkte grundsätzlich auf Eignung in eigener Verantwortung zu prüfen.
MIXFIX Dehnfugenprofil V-Form 2,5 lfm.
Das MIXFIX Dehnfugenprofil "V" mit elastischer weißer PVC-Schlaufe ist ein hochwertiges Produkt, das speziell für alle WDVS-Systeme entwickelt wurde. Es eignet sich hervorragend zur Ausbildung von vertikalen Gebäudedehnfugen in Innenecken.
Das einteilige Profil besteht aus robustem Material und verfügt über eine elastische PVC-Schlaufe, die eine zuverlässige Abdichtung gewährleistet und gleichzeitig eine gewisse Flexibilität ermöglicht, um Bewegungen und Belastungen auszugleichen.
Hinweise und Informationen zur Anwendung, der Lagerung, dem Transport und der Entsorgung unserer Artikel beachte bitte das technische Datenblatt. Verbrauchswerte sind Richtwerte. Mengenrechner dient zur unverbindlichen Orientierung. Alle Empfehlungen dienen zur Unterstützung. Sie entbinden nicht davon, die Produkte grundsätzlich auf Eignung in eigener Verantwortung zu prüfen.
MIXFIX Gewebewinkel 10x15 PVC 2,5 lfm.
Der MIXFIX Gewebeeckwinkel aus Kunststoff ist ein unverzichtbares Hilfsmittel zur einfachen Kantenarmierung im WDVS System. Er dient zur Verstärkung der Kanten und verhindert somit Risse und Schäden an Ecken und Kanten. Das Gewebe ist 10 x 15 cm breit und besteht aus strapazierfähigem Kunststoff.
Dank seiner einfachen Handhabung eignet sich der MIXFIX Gewebeeckwinkel sowohl für Profis als auch für Heimwerker. Er lässt sich schnell und einfach anbringen und bietet eine zuverlässige Stabilität an Ecken und Kanten. Das hochwertige Material und die präzise Verarbeitung des MIXFIX Gewebeeckwinkels garantieren eine lange Lebensdauer und eine zuverlässige Funktion. Durch die Verwendung des Gewebes wird die Haltbarkeit und Stabilität von Ecken und Kanten deutlich erhöht und ein optimaler Schutz vor Beschädigungen gewährleistet.
Produktbeschreibung
Profillänge: 2,5 m
Gewebefahne: 10/15
Kanten können exakt vorgearbeitet werden
Glasgewebewinkel mit Kunststoff-Innenwinkel
Merkmale
Verhinderung von Putzrisse und Materialversagen
Armierung der WDVS-Dämmschicht
Schutz vor mechanischen Beschädigungen
Verbesserte Festigkeit und Stabilität
Verarbeitung
Die Kantenschutzmontage erfolgt an allen Wandaußenecken und Fensterkanten grundsätzlich vor der Flächenarmierung
Zunächst wird ausreichend Armierungsmasse beidseitig der Kanten in entsprechender Breite und Länge vorgelegt
Die Glasgewebestreifen des Kantenschutzprofils werden vollflächig in die frische Armierungsmasse eingearbeitet
Die Schichtdicke und genaue Gewebelage richtet sich nach der jeweiligen Anwendung
Hinweise und Informationen zur Anwendung, der Lagerung, dem Transport und der Entsorgung unserer Artikel beachte bitte das technische Datenblatt. Verbrauchswerte sind Richtwerte. Mengenrechner dient zur unverbindlichen Orientierung. Alle Empfehlungen dienen zur Unterstützung. Sie entbinden nicht davon, die Produkte grundsätzlich auf Eignung in eigener Verantwortung zu prüfen.
MIXFIX Rollladenanschlussprofil 2,4 lfm
Das MIXFIX Rollladenanschlussprofil ist eine großartige Lösung, um Vorbaurollladen sicher an der Fassade anzubringen. Es besteht aus einem robusten Kunststoffprofil, das mit einem Dichtband und Glasfasergewebe ausgestattet ist, um eine zuverlässige Abdichtung zu gewährleisten.
Durch das einfache Anbringen des selbstklebenden Profils an der Wand wird eine stabile Verbindung zwischen dem Rolladen und der Fassade geschaffen. Dies reduziert das Risiko von Feuchtigkeitsschäden und Schimmelbildung, indem das Eindringen von Regenwasser und Feuchtigkeit in den Innenraum verhindert wird. Das MIXFIX Rollladenanschlussprofil ist vielseitig einsetzbar und eignet sich sowohl für Neubauten als auch für Sanierungen. Mit dieser kostengünstigen Lösung können Sie sicher sein, dass Ihre Vorbaurollladen sicher und dauerhaft an der Fassade befestigt sind.
Anwendung: Beim Einbau von Vorbaurollladen wird der Putzanschluss WDVS seitlich an der Rollladenschiene ausgeführt. Die Revisionsblende muss zwischen den beiden Laibungsflächen herausnehmbar sein. Die Gewebeleiste wird deshalb hinter der Führungsschiene mit dem PE-Band angeklebt. Die Bewegungsaufnahme erfolgt über eine flexible TPE-Schlaufe im Profil.
Hinweise und Informationen zur Anwendung, der Lagerung, dem Transport und der Entsorgung unserer Artikel beachte bitte das technische Datenblatt. Verbrauchswerte sind Richtwerte. Mengenrechner dient zur unverbindlichen Orientierung. Alle Empfehlungen dienen zur Unterstützung. Sie entbinden nicht davon, die Produkte grundsätzlich auf Eignung in eigener Verantwortung zu prüfen.
MIXFIX Tropfnasenprofil – PVC 2,5 lfm.
Das MIXFIX Tropfnasenprofil ist ein Bauelement, das verwendet wird, um Tropfkanten an Übergängen von horizontalen Flächen innerhalb von Wärmedämmverbundsystemen (WDVS) zu bilden. Das Profil hat eine nach unten gerichtete Tropfnase, die das Wasser ableitet und somit eine kontrollierte Wasserableitung gewährleistet.
Das Profil wird für horizontale Abschlüsse an Rollladenkästen, Fenster- und Türöffnungen, Balkonen und sonstigen horizontal abschließenden Bauteilen verwendet. Durch die Verwendung von Tropfknasenprofilen können diese Bereiche sauber und exakt ausgeführt werden. Der Unterputz wird auf beiden Seiten der Kante auf die Dämmstoffplatten aufgebracht, sodass die Gewebestreifen in den frischen Unterputz eingebettet und ausgerichtet werden können.
Das MIXFIX Tropfnasenprofil ist eine einfache und effektive Lösung für die Wasserführung und Wasserableitung innerhalb von Wärmedämmverbundsystemen.
Hinweise und Informationen zur Anwendung, der Lagerung, dem Transport und der Entsorgung unserer Artikel beachte bitte das technische Datenblatt. Verbrauchswerte sind Richtwerte. Mengenrechner dient zur unverbindlichen Orientierung. Alle Empfehlungen dienen zur Unterstützung. Sie entbinden nicht davon, die Produkte grundsätzlich auf Eignung in eigener Verantwortung zu prüfen.