Caparol Dehnfugenprofil V 2,5 lfm
008-095
36,50 €
36,50 €
36,50 €
| Bis 9 |
36,50 €
- 36,50 €
|
14,60 €* / 1 Laufmeter |
|---|---|---|
| Ab 10 |
35,41 €
- 35,41 €
|
14,16 €* / 1 Laufmeter |
| Ab 20 |
34,68 €
- 34,68 €
|
13,87 €* / 1 Laufmeter |
| Ab 30 |
33,95 €
- 33,95 €
|
13,58 €* / 1 Laufmeter |
-
Beschreibung
Produktinformationen "Caparol Dehnfugenprofil V 2,5 lfm"
Caparol Dehnfugenprofil V 2,5 lfm
Das Caparol Dehnfugenprofil V ist ein einteiliges Spezialprofil zur Ausbildung vertikaler Gebäudedehnfugen in Innenecken von Wärmedämm-Verbundsystemen. Es übernimmt die vorhandene Bauwerksfuge sichtbar in den Fassadenaufbau und ermöglicht einen sauberen, geradlinigen Abschluss der Armierungs- und Oberputzschichten.
Die flexible Fugenschlaufe verbindet die beiden Profilseiten, während die seitlichen Gewebefahnen in die frische Armierungsmasse eingebettet werden. Das Profil ist witterungs- und UV-beständig, für alle Dämmstoffdicken geeignet und kann bei vertikalen Inneneckfugen mit Breiten von 5 bis 25 mm eingesetzt werden.
Für vertikale Innenecken
- Typ V für versetzte Wandflächen
- Für Gebäudedehnfugen in Innenecken
- Profillänge 2,5 lfm
- Gewebefahnen mit 12,5 cm Breite
- Nur für den senkrechten Einbau
Geeignet für
- Caparol Wärmedämm-Verbundsysteme
- Vertikale Gebäudedehnfugen
- Innenecken und versetzte Wandflächen
- Fugenbreiten von 5 bis 25 mm
- Alle Dämmstoffdicken
- Armierte Unterputz- und Oberputzsysteme
Nicht geeignet für
- Waagrechte Gebäudedehnfugen
- Flächenbündige Fugen in geraden Wandflächen
- Fugen außerhalb von 5 bis 25 mm
- Kleine Bauteilbewegungen ohne Gebäudedehnfuge
- Tragende oder statische Verbindungen
- Beschädigte oder dauerhaft verformte Profile
Bestehende Gebäudefugen dürfen nicht überbrückt werden:
Das Profil ersetzt keine konstruktive Gebäudedehnfuge. Eine im Baukörper vorhandene Fuge muss vollständig und positionsgerecht in die Dämmstoff-, Armierungs- und Oberputzebene übernommen werden. Ein Überkleben oder Überarmieren der Fuge kann zu Rissen und Schäden am Fassadensystem führen.Was macht das Dehnfugenprofil V besonders?
Saubere Inneneckausbildung
Die Profilgeometrie ist speziell für versetzte Wandflächen und Innenecken ausgelegt. Dadurch lässt sich die Gebäudefuge exakt, geradlinig und mit definierten Putzkanten ausführen.
Flexible Fugenschlaufe
Die flexible Schlaufe trennt die beiden Fassadenflächen voneinander und ermöglicht, dass die vorhandene Gebäudedehnfuge auch innerhalb des Wärmedämm-Verbundsystems funktionsfähig bleibt.
In einem Arbeitsgang einarbeitbar
Die beidseitigen Gewebefahnen werden unmittelbar in die frische Armierungsmasse eingebettet. Die integrierten Abzugskanten ermöglichen anschließend einen sauberen Abschluss des Oberputzes.
Profil V, Profil E oder Bewegungsfugenprofil?
Dehnfugenprofil V
Für vertikale Gebäudedehnfugen in Innenecken beziehungsweise an versetzten Wandflächen.
Dehnfugenprofil E
Für vertikale Gebäudedehnfugen innerhalb einer eben und flächenbündig durchlaufenden Wandfläche.
Bewegungsfugenprofil
Für kleinere Bauteilbewegungen und nicht als Ersatz für eine konstruktive Gebäudedehnfuge vorgesehen.
Typ V und Typ E sind nicht austauschbar:
Entscheidend ist die Lage der Fuge. Für eine Innenecke wird Typ V verwendet. Verläuft die Gebäudedehnfuge innerhalb einer geraden, flächenbündigen Fassadenfläche, ist Typ E vorgesehen.Passt das Profil zu deinem Fassadendetail?
Das Profil passt, wenn …
- eine Gebäudedehnfuge im Mauerwerk vorhanden ist
- die Fuge senkrecht durch eine Innenecke verläuft
- die Breite zwischen 5 und 25 mm liegt
- die Fuge in das WDVS übernommen werden muss
- ein sauberer beidseitiger Putzabschluss benötigt wird
- mit einer systemzugehörigen Armierungsmasse gearbeitet wird
Zuerst genauer prüfen, wenn …
- die Gebäudefuge waagrecht verläuft
- die Fugenbreite entlang der Fassade stark schwankt
- die Innenecke nicht lot- oder fluchtgerecht ist
- ein brandschutztechnisches Sonderdetail vorliegt
- das vorhandene WDVS nicht eindeutig bestimmt ist
- die Fuge bereits konstruktive Schäden aufweist
Fuge und Dämmstoff vorbereiten
1. Fugenverlauf übernehmen
Die Gebäudedehnfuge positionsgenau in die Dämmebene übertragen. Die Dämmplatten dürfen die Fuge weder überdecken noch starr miteinander verbinden.
2. Fugenbreite prüfen
Die Fugenbreite über die gesamte Höhe kontrollieren. Das Profil darf nur innerhalb des vorgesehenen Bereichs von 5 bis 25 mm eingesetzt werden.
3. Dämmplatten ausrichten
Die seitlichen Dämmplatten müssen fluchtgerecht, fest und sauber verlegt sein. Ausbrüche und größere Unebenheiten vor dem Einbau des Profils fachgerecht korrigieren.
So wird das Dehnfugenprofil V eingebaut
1. Armierungsmasse vorlegen
Die systemzugehörige Armierungsmasse beidseitig der Fuge ausreichend breit und gleichmäßig auf die Dämmplatten auftragen.
2. Profil ausrichten
Das Profil lot- und fluchtgerecht in der Innenecke positionieren. Die Fugenschlaufe muss frei und spannungsfrei innerhalb der Gebäudefuge liegen.
3. Gewebe einbetten
Die beidseitigen Gewebefahnen vollständig und faltenfrei in die frische Armierungsmasse einarbeiten. Das Gewebe darf nicht sichtbar auf der Oberfläche liegen bleiben.
4. Von unten nach oben arbeiten
Die Profile grundsätzlich von unten nach oben verlegen. Dadurch kann die flexible Schlaufe an den Profilstößen wasserführend richtig überlappt werden.
5. Fugenschlaufe überlappen
Am Profilstoß die ungefähr 5 cm lange flexible Fugenschlaufe überlappend anordnen. Die Überlappung muss so ausgeführt werden, dass kein Wasser hinter das Profil geführt wird.
6. Profil fachgerecht kürzen
Profile bei Bedarf mit einer geeigneten Auflagenschere sauber und rechtwinkelig ablängen. Gewebe und Kunststoffteile dabei nicht einreißen oder verformen.
Profilstöße bestimmen die Wasserführung:
Die flexible Fugenschlaufe muss am Stoß etwa 5 cm überlappen. Stumpf aneinandergelegte, offene oder gegen die Wasserlaufrichtung überlappte Schlaufen können Wasser hinter die Fassadenbeschichtung leiten.Gleichmäßige Fugenbreite sicherstellen
Während der Armierungs- und Putzarbeiten kann ein passend zugeschnittener Polystyrolstreifen oder ein vergleichbarer geeigneter Abstandhalter in die Fuge eingesetzt werden. Dadurch bleibt die Fugenbreite über die gesamte Höhe gleichmäßig.
Der Abstandhalter schützt die flexible Fugenschlaufe gleichzeitig vor Armierungsmasse, Oberputz und anderen Verschmutzungen. Er darf erst nach Abschluss der Fassadenarbeiten vorsichtig entfernt werden.
Armierungs- und Oberputzschichten ausführen
Armierung anschließen
Die Flächenarmierung beidseitig systemgerecht an die integrierten Gewebefahnen des Profils anschließen. Die Fuge und die flexible Schlaufe dürfen dabei nicht mit Armierungsmasse verschlossen werden.
Oberputz sauber abziehen
Den Oberputz beidseitig bis an die vorgesehenen Abzugskanten des Profils heranführen und sauber abziehen. Die Fugenschlaufe muss frei von Putzresten bleiben.
Verbrauch und Bedarf
Richtverbrauch
Für einen laufenden Meter vertikale Gebäudedehnfuge wird ungefähr ein laufender Meter Profil benötigt.
Profillänge
Eine Profilstange ist 2,5 m lang. Die benötigte Stückzahl ergibt sich aus der gesamten Fugenhöhe zuzüglich Zuschnitt und Profilstößen.
Verschnitt einplanen
Gebäudehöhe, Sockel- und Dachanschlüsse sowie notwendige Zuschnitte beeinflussen den tatsächlichen Bedarf. Eine passende Reserve bereits bei der Bestellung berücksichtigen.
Verarbeitungstemperatur und Lagerung
Verarbeitungstemperatur
Während der Verarbeitung und der Trocknungsphase dürfen Umgebungs- und Untergrundtemperatur nicht unter 5 °C absinken. Zusätzlich gelten die Bedingungen der verwendeten Armierungsmasse und Oberputzbeschichtung.
Profile richtig lagern
Die Profile eben, spannungsfrei und vor Regen, Hitze, Frost, direkter Sonneneinstrahlung sowie mechanischen Belastungen geschützt lagern und transportieren.
Verformte Profile nicht mehr verwenden:
Gebogene Lagerung, mechanischer Druck oder starke Erwärmung können Kunststoffteile und Gewebe dauerhaft verformen. Beschädigte Profile lassen sich nicht mehr fluchtgerecht einbauen und dürfen laut Hersteller nicht verarbeitet werden.Häufige Fragen
Ist Typ V für gerade Wandflächen geeignet?
Nein. Typ V ist für vertikale Gebäudedehnfugen in Innenecken vorgesehen. Für flächenbündige Fugen in geraden Wandflächen wird Typ E verwendet.
Kann das Profil waagrecht eingebaut werden?
Nein. Das aktuelle technische Merkblatt schließt den waagrechten Einbau ausdrücklich aus.
Welche Fugenbreiten sind zulässig?
Das Profil ist für Gebäudedehnfugen mit einer Breite von 5 bis 25 mm vorgesehen.
Muss die Fugenschlaufe am Stoß überlappen?
Ja. Die ungefähr 5 cm lange flexible Schlaufe wird überlappend angeordnet, damit Wasser nicht hinter das Profil gelangen kann.
Darf die Fugenschlaufe verputzt werden?
Nein. Armierungsmasse und Oberputz werden nur bis zu den Profilkanten geführt. Die flexible Schlaufe muss frei und beweglich bleiben.
Ist ein Abstandhalter notwendig?
Er wird vom Hersteller empfohlen. Ein Polystyrolstreifen oder vergleichbarer Abstandhalter hält die Fuge gleichmäßig und schützt die Schlaufe während der Arbeiten vor Verschmutzung.
Technische Daten
- Produkttyp: Gebäudedehnfugenprofil für WDVS
- Ausführung: Typ V
- Einsatzbereich: vertikale Innenecken
- Profillänge: 2,5 lfm
- Gewebefahne: 12,5 cm
- Fugenbreite: 5–25 mm
- Einbau: ausschließlich senkrecht
- Verbrauch: ca. 1 lfm je lfm Gebäudefuge
- Mindesttemperatur: 5 °C
- Witterungsbeständig
- UV-beständig
- Für alle Dämmstoffdicken geeignet
- Mit Abzugskanten für die Oberflächenbeschichtung
Montage- und Systemhinweis:
Das Dehnfugenprofil muss lot- und fluchtgerecht in die systemzugehörige Armierungsmasse eingebettet werden. Die flexible Fugenschlaufe darf weder unter Spannung stehen noch durch Armierungsmasse oder Oberputz verschlossen werden.Die Funktionsfähigkeit hängt von der korrekten Übernahme der Gebäudefuge, der passenden Fugenbreite, der richtigen Profilstoßausbildung und der fachgerechten Einbindung in das jeweilige Wärmedämm-Verbundsystem ab. Die aktuelle technische Information und die Systemdetails des Herstellers beachten.
- Bewertungen
- Datenblätter
Caparol Dehnfugenprofil V 2,5 lfm
Das Caparol Dehnfugenprofil V ist ein einteiliges Spezialprofil zur Ausbildung vertikaler Gebäudedehnfugen in Innenecken von Wärmedämm-Verbundsystemen. Es übernimmt die vorhandene Bauwerksfuge sichtbar in den Fassadenaufbau und ermöglicht einen sauberen, geradlinigen Abschluss der Armierungs- und Oberputzschichten.
Die flexible Fugenschlaufe verbindet die beiden Profilseiten, während die seitlichen Gewebefahnen in die frische Armierungsmasse eingebettet werden. Das Profil ist witterungs- und UV-beständig, für alle Dämmstoffdicken geeignet und kann bei vertikalen Inneneckfugen mit Breiten von 5 bis 25 mm eingesetzt werden.
Für vertikale Innenecken
- Typ V für versetzte Wandflächen
- Für Gebäudedehnfugen in Innenecken
- Profillänge 2,5 lfm
- Gewebefahnen mit 12,5 cm Breite
- Nur für den senkrechten Einbau
Geeignet für
- Caparol Wärmedämm-Verbundsysteme
- Vertikale Gebäudedehnfugen
- Innenecken und versetzte Wandflächen
- Fugenbreiten von 5 bis 25 mm
- Alle Dämmstoffdicken
- Armierte Unterputz- und Oberputzsysteme
Nicht geeignet für
- Waagrechte Gebäudedehnfugen
- Flächenbündige Fugen in geraden Wandflächen
- Fugen außerhalb von 5 bis 25 mm
- Kleine Bauteilbewegungen ohne Gebäudedehnfuge
- Tragende oder statische Verbindungen
- Beschädigte oder dauerhaft verformte Profile
Bestehende Gebäudefugen dürfen nicht überbrückt werden:
Das Profil ersetzt keine konstruktive Gebäudedehnfuge. Eine im
Baukörper vorhandene Fuge muss vollständig und positionsgerecht in
die Dämmstoff-, Armierungs- und Oberputzebene übernommen werden.
Ein Überkleben oder Überarmieren der Fuge kann zu Rissen und Schäden
am Fassadensystem führen.
Was macht das Dehnfugenprofil V besonders?
Saubere Inneneckausbildung
Die Profilgeometrie ist speziell für versetzte Wandflächen und Innenecken ausgelegt. Dadurch lässt sich die Gebäudefuge exakt, geradlinig und mit definierten Putzkanten ausführen.
Flexible Fugenschlaufe
Die flexible Schlaufe trennt die beiden Fassadenflächen voneinander und ermöglicht, dass die vorhandene Gebäudedehnfuge auch innerhalb des Wärmedämm-Verbundsystems funktionsfähig bleibt.
In einem Arbeitsgang einarbeitbar
Die beidseitigen Gewebefahnen werden unmittelbar in die frische Armierungsmasse eingebettet. Die integrierten Abzugskanten ermöglichen anschließend einen sauberen Abschluss des Oberputzes.
Profil V, Profil E oder Bewegungsfugenprofil?
Dehnfugenprofil V
Für vertikale Gebäudedehnfugen in Innenecken beziehungsweise an versetzten Wandflächen.
Dehnfugenprofil E
Für vertikale Gebäudedehnfugen innerhalb einer eben und flächenbündig durchlaufenden Wandfläche.
Bewegungsfugenprofil
Für kleinere Bauteilbewegungen und nicht als Ersatz für eine konstruktive Gebäudedehnfuge vorgesehen.
Typ V und Typ E sind nicht austauschbar:
Entscheidend ist die Lage der Fuge. Für eine Innenecke wird Typ V
verwendet. Verläuft die Gebäudedehnfuge innerhalb einer geraden,
flächenbündigen Fassadenfläche, ist Typ E vorgesehen.
Passt das Profil zu deinem Fassadendetail?
Das Profil passt, wenn …
- eine Gebäudedehnfuge im Mauerwerk vorhanden ist
- die Fuge senkrecht durch eine Innenecke verläuft
- die Breite zwischen 5 und 25 mm liegt
- die Fuge in das WDVS übernommen werden muss
- ein sauberer beidseitiger Putzabschluss benötigt wird
- mit einer systemzugehörigen Armierungsmasse gearbeitet wird
Zuerst genauer prüfen, wenn …
- die Gebäudefuge waagrecht verläuft
- die Fugenbreite entlang der Fassade stark schwankt
- die Innenecke nicht lot- oder fluchtgerecht ist
- ein brandschutztechnisches Sonderdetail vorliegt
- das vorhandene WDVS nicht eindeutig bestimmt ist
- die Fuge bereits konstruktive Schäden aufweist
Fuge und Dämmstoff vorbereiten
1. Fugenverlauf übernehmen
Die Gebäudedehnfuge positionsgenau in die Dämmebene übertragen. Die Dämmplatten dürfen die Fuge weder überdecken noch starr miteinander verbinden.
2. Fugenbreite prüfen
Die Fugenbreite über die gesamte Höhe kontrollieren. Das Profil darf nur innerhalb des vorgesehenen Bereichs von 5 bis 25 mm eingesetzt werden.
3. Dämmplatten ausrichten
Die seitlichen Dämmplatten müssen fluchtgerecht, fest und sauber verlegt sein. Ausbrüche und größere Unebenheiten vor dem Einbau des Profils fachgerecht korrigieren.
So wird das Dehnfugenprofil V eingebaut
1. Armierungsmasse vorlegen
Die systemzugehörige Armierungsmasse beidseitig der Fuge ausreichend breit und gleichmäßig auf die Dämmplatten auftragen.
2. Profil ausrichten
Das Profil lot- und fluchtgerecht in der Innenecke positionieren. Die Fugenschlaufe muss frei und spannungsfrei innerhalb der Gebäudefuge liegen.
3. Gewebe einbetten
Die beidseitigen Gewebefahnen vollständig und faltenfrei in die frische Armierungsmasse einarbeiten. Das Gewebe darf nicht sichtbar auf der Oberfläche liegen bleiben.
4. Von unten nach oben arbeiten
Die Profile grundsätzlich von unten nach oben verlegen. Dadurch kann die flexible Schlaufe an den Profilstößen wasserführend richtig überlappt werden.
5. Fugenschlaufe überlappen
Am Profilstoß die ungefähr 5 cm lange flexible Fugenschlaufe überlappend anordnen. Die Überlappung muss so ausgeführt werden, dass kein Wasser hinter das Profil geführt wird.
6. Profil fachgerecht kürzen
Profile bei Bedarf mit einer geeigneten Auflagenschere sauber und rechtwinkelig ablängen. Gewebe und Kunststoffteile dabei nicht einreißen oder verformen.
Profilstöße bestimmen die Wasserführung:
Die flexible Fugenschlaufe muss am Stoß etwa 5 cm überlappen.
Stumpf aneinandergelegte, offene oder gegen die Wasserlaufrichtung
überlappte Schlaufen können Wasser hinter die Fassadenbeschichtung
leiten.
Gleichmäßige Fugenbreite sicherstellen
Während der Armierungs- und Putzarbeiten kann ein passend zugeschnittener Polystyrolstreifen oder ein vergleichbarer geeigneter Abstandhalter in die Fuge eingesetzt werden. Dadurch bleibt die Fugenbreite über die gesamte Höhe gleichmäßig.
Der Abstandhalter schützt die flexible Fugenschlaufe gleichzeitig vor Armierungsmasse, Oberputz und anderen Verschmutzungen. Er darf erst nach Abschluss der Fassadenarbeiten vorsichtig entfernt werden.
Armierungs- und Oberputzschichten ausführen
Armierung anschließen
Die Flächenarmierung beidseitig systemgerecht an die integrierten Gewebefahnen des Profils anschließen. Die Fuge und die flexible Schlaufe dürfen dabei nicht mit Armierungsmasse verschlossen werden.
Oberputz sauber abziehen
Den Oberputz beidseitig bis an die vorgesehenen Abzugskanten des Profils heranführen und sauber abziehen. Die Fugenschlaufe muss frei von Putzresten bleiben.
Verbrauch und Bedarf
Richtverbrauch
Für einen laufenden Meter vertikale Gebäudedehnfuge wird ungefähr ein laufender Meter Profil benötigt.
Profillänge
Eine Profilstange ist 2,5 m lang. Die benötigte Stückzahl ergibt sich aus der gesamten Fugenhöhe zuzüglich Zuschnitt und Profilstößen.
Verschnitt einplanen
Gebäudehöhe, Sockel- und Dachanschlüsse sowie notwendige Zuschnitte beeinflussen den tatsächlichen Bedarf. Eine passende Reserve bereits bei der Bestellung berücksichtigen.
Verarbeitungstemperatur und Lagerung
Verarbeitungstemperatur
Während der Verarbeitung und der Trocknungsphase dürfen Umgebungs- und Untergrundtemperatur nicht unter 5 °C absinken. Zusätzlich gelten die Bedingungen der verwendeten Armierungsmasse und Oberputzbeschichtung.
Profile richtig lagern
Die Profile eben, spannungsfrei und vor Regen, Hitze, Frost, direkter Sonneneinstrahlung sowie mechanischen Belastungen geschützt lagern und transportieren.
Verformte Profile nicht mehr verwenden:
Gebogene Lagerung, mechanischer Druck oder starke Erwärmung können
Kunststoffteile und Gewebe dauerhaft verformen. Beschädigte Profile
lassen sich nicht mehr fluchtgerecht einbauen und dürfen laut
Hersteller nicht verarbeitet werden.
Häufige Fragen
Ist Typ V für gerade Wandflächen geeignet?
Nein. Typ V ist für vertikale Gebäudedehnfugen in Innenecken vorgesehen. Für flächenbündige Fugen in geraden Wandflächen wird Typ E verwendet.
Kann das Profil waagrecht eingebaut werden?
Nein. Das aktuelle technische Merkblatt schließt den waagrechten Einbau ausdrücklich aus.
Welche Fugenbreiten sind zulässig?
Das Profil ist für Gebäudedehnfugen mit einer Breite von 5 bis 25 mm vorgesehen.
Muss die Fugenschlaufe am Stoß überlappen?
Ja. Die ungefähr 5 cm lange flexible Schlaufe wird überlappend angeordnet, damit Wasser nicht hinter das Profil gelangen kann.
Darf die Fugenschlaufe verputzt werden?
Nein. Armierungsmasse und Oberputz werden nur bis zu den Profilkanten geführt. Die flexible Schlaufe muss frei und beweglich bleiben.
Ist ein Abstandhalter notwendig?
Er wird vom Hersteller empfohlen. Ein Polystyrolstreifen oder vergleichbarer Abstandhalter hält die Fuge gleichmäßig und schützt die Schlaufe während der Arbeiten vor Verschmutzung.
Technische Daten
- Produkttyp: Gebäudedehnfugenprofil für WDVS
- Ausführung: Typ V
- Einsatzbereich: vertikale Innenecken
- Profillänge: 2,5 lfm
- Gewebefahne: 12,5 cm
- Fugenbreite: 5–25 mm
- Einbau: ausschließlich senkrecht
- Verbrauch: ca. 1 lfm je lfm Gebäudefuge
- Mindesttemperatur: 5 °C
- Witterungsbeständig
- UV-beständig
- Für alle Dämmstoffdicken geeignet
- Mit Abzugskanten für die Oberflächenbeschichtung
Montage- und Systemhinweis:
Das Dehnfugenprofil muss lot- und fluchtgerecht in die
systemzugehörige Armierungsmasse eingebettet werden. Die flexible
Fugenschlaufe darf weder unter Spannung stehen noch durch
Armierungsmasse oder Oberputz verschlossen werden.
Die Funktionsfähigkeit hängt von der korrekten Übernahme der Gebäudefuge, der passenden Fugenbreite, der richtigen Profilstoßausbildung und der fachgerechten Einbindung in das jeweilige Wärmedämm-Verbundsystem ab. Die aktuelle technische Information und die Systemdetails des Herstellers beachten.
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