Caparol Dehnfugenprofil E-Form 2,5 lfm
008-094
36,50 €
36,50 €
| Bis 9 |
36,50 €
- 36,50 €
|
14,60 €* / 1 Laufmeter |
|---|---|---|
| Ab 10 |
35,41 €
- 35,41 €
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14,16 €* / 1 Laufmeter |
| Ab 20 |
34,68 €
- 34,68 €
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13,87 €* / 1 Laufmeter |
| Ab 30 |
33,95 €
- 33,95 €
|
13,58 €* / 1 Laufmeter |
Caparol Dehnfugenprofil E 2,5 lfm
Das Caparol Dehnfugenprofil E ist ein einteiliges Spezialprofil zur Ausbildung vertikaler Gebäudedehnfugen in eben und flächenbündig durchlaufenden Fassadenflächen von Wärmedämm-Verbundsystemen.
Die flexible Fugenschlaufe trennt die beiden Profilseiten voneinander, während die seitlichen Gewebefahnen in die frische Armierungsmasse eingebettet werden. Dadurch lässt sich die vorhandene Gebäudefuge sauber und geradlinig durch Armierung und Oberputz führen.
Für flächenbündige Fugen
- Ausführung Typ E
- Für gerade Fassadenflächen
- Für vertikale Gebäudedehnfugen
- Fugenbreite von 5 bis 25 mm
- Profillänge 2,5 lfm
- Nur für senkrechten Einbau
Produkteigenschaften
- Flexible Fugenschlaufe
- Beidseitige Gewebefahnen
- Witterungsbeständig
- UV-beständig
- Für alle Dämmstoffdicken
- Mit Abzugskante für den Oberputz
Nicht geeignet für
- Gebäudedehnfugen in Innenecken
- Waagrechte Gebäudedehnfugen
- Fugen außerhalb von 5–25 mm
- Kleine Bauteilbewegungen ohne Gebäudefuge
- Tragende oder statische Verbindungen
- Beschädigte oder verformte Profile
Gebäudedehnfugen niemals überbrücken:
Eine im Baukörper vorhandene Dehnfuge muss positionsgerecht durch
Dämmstoff, Armierung und Oberputz geführt werden. Die Fuge darf
weder mit Dämmplatten überklebt noch mit Armierungsgewebe oder
Putzmasse geschlossen werden.
Was macht das Dehnfugenprofil E besonders?
Flächenbündige Ausführung
Typ E wurde speziell für Gebäudedehnfugen entwickelt, die innerhalb einer geraden und eben durchlaufenden Fassadenfläche liegen.
Flexible Fugenschlaufe
Die flexible Schlaufe verbindet die beiden Profilseiten, ohne die Gebäudefuge starr zu überbrücken. Sie muss nach der Verarbeitung frei und beweglich bleiben.
Definierter Putzabschluss
Die integrierten Abzugskanten ermöglichen einen geradlinigen Abschluss der Armierungs- und Oberputzschichten auf beiden Seiten der Fuge.
Profil E, Profil V oder E-Rollensystem?
Dehnfugenprofil E
Einteiliges Profil mit 2,5 m Länge für vertikale Gebäudefugen innerhalb einer flächenbündigen Fassadenfläche.
Dehnfugenprofil V
Für vertikale Gebäudedehnfugen in Innenecken beziehungsweise zwischen versetzt zueinander verlaufenden Wandflächen.
Dehnfugenprofil E Rolle
Mehrteiliges System aus Grundprofilen und durchgehender Einschublasche. Es ermöglicht eine stoßfreie flexible Fugenschlaufe über größere Fassadenhöhen.
Dieser Artikel ist das einteilige 2,5-m-Profil:
Das Dehnfugenprofil E darf nicht mit dem mehrteiligen
E-Rollensystem aus Grundprofil und Einschublasche verwechselt
werden. Die Komponenten beider Ausführungen sind nicht beliebig
untereinander austauschbar.
Passt das Profil zu deinem Fassadendetail?
Das Profil passt, wenn …
- eine konstruktive Gebäudedehnfuge vorhanden ist
- die Fuge senkrecht durch eine gerade Wandfläche verläuft
- die Fugenbreite zwischen 5 und 25 mm liegt
- die Fuge in ein WDVS übernommen werden muss
- ein geradliniger Putzabschluss gewünscht ist
- eine systemzugehörige Armierungsmasse verwendet wird
Zuerst genauer prüfen, wenn …
- die Fuge in einer Innenecke liegt
- die Fugenbreite stark schwankt
- die Gebäudefuge waagrecht verläuft
- ein Brandschutz-Sonderdetail vorliegt
- das vorhandene Dämmsystem nicht bekannt ist
- bereits Schäden oder Wassereintritt vorhanden sind
Gebäudefuge und Dämmplatten vorbereiten
1. Fugenverlauf übernehmen
Die vorhandene Gebäudedehnfuge exakt in die Dämmebene übertragen. Die Dämmplatten dürfen die Fuge nicht überdecken oder miteinander verbinden.
2. Fugenbreite kontrollieren
Die Breite über die gesamte Fassadenhöhe messen. Das Profil ist ausschließlich für einen Fugenbereich von 5 bis 25 mm vorgesehen.
3. Dämmplatten ausrichten
Die Plattenkanten müssen gerade, fest und fluchtgerecht verlaufen. Ausbrüche, offene Kleberreste und größere Unebenheiten vor dem Profileinbau beseitigen.
So wird das Dehnfugenprofil E eingebaut
1. Armierungsmasse auftragen
Die systemzugehörige Armierungsmasse beidseitig der Gebäudefuge ausreichend breit auf den Dämmplatten vorlegen.
2. Profil ausrichten
Das Profil lot- und fluchtgerecht innerhalb der Gebäudefuge positionieren. Beide Profilseiten müssen auf derselben Fassadenebene ausgerichtet werden.
3. Gewebe einbetten
Die beidseitigen Gewebefahnen vollständig und faltenfrei in die frische Armierungsmasse einarbeiten. Das Gewebe darf nicht sichtbar auf der Oberfläche liegen bleiben.
4. Von unten nach oben arbeiten
Die Profile grundsätzlich von unten nach oben verlegen. Nur dadurch kann die Fugenschlaufe am Profilstoß in der richtigen Wasserlaufrichtung überlappt werden.
5. Fugenschlaufe überlappen
Die ungefähr 5 cm lange flexible Fugenschlaufe am Profilstoß überlappend anordnen. Dadurch soll verhindert werden, dass Wasser am Stoß hinter das Profil gelangt.
6. Profil ablängen
Das Profil bei Bedarf mit einer geeigneten Auflagenschere sauber und rechtwinkelig kürzen. Gewebe, Profilschenkel und Fugenschlaufe dabei nicht beschädigen.
Profilstöße nicht stumpf ohne Schlaufenüberdeckung ausführen:
Die flexible Fugenschlaufe muss am Stoß ungefähr 5 cm überlappen.
Eine offene oder entgegen der Wasserlaufrichtung ausgeführte
Überdeckung kann Wasser hinter die Fassadenbeschichtung führen.
Gleichmäßige Fugenbreite sicherstellen
Während der Armierungs- und Putzarbeiten kann ein passend zugeschnittener Polystyrolstreifen oder ein vergleichbarer geeigneter Abstandhalter in die Fuge eingesetzt werden.
Der Abstandhalter hält die Fugenbreite gleichmäßig und schützt die flexible Fugenschlaufe gleichzeitig vor Armierungsmasse und Oberputz. Er wird erst nach Abschluss der Fassadenarbeiten vorsichtig entfernt.
Flächenarmierung anschließen
Armierungsgewebe einarbeiten
Die Flächenarmierung auf beiden Seiten systemgerecht an die Gewebefahnen des Profils anschließen und vollständig in die Armierungsmasse einbetten.
Fuge freihalten
Armierungsmasse darf nicht über die flexible Fugenschlaufe gezogen werden. Eine geschlossene Armierungsbrücke würde die Dehnfuge funktionslos machen und kann zu Rissbildung führen.
Oberputz sauber abschließen
Den Oberputz auf beiden Seiten bis an die vorgesehenen Abzugskanten heranführen und sauber abziehen. Die Fugenschlaufe und die eigentliche Fugenöffnung müssen frei von Putzresten bleiben.
Putzreste im Bereich der Schlaufe noch im frischen Zustand vorsichtig entfernen. Bereits ausgehärtete Rückstände können die Fugenschlaufe beschädigen oder ihre Beweglichkeit einschränken.
Verbrauch und Stückzahl
Richtverbrauch
Für einen laufenden Meter Gebäudedehnfuge wird ungefähr ein laufender Meter Dehnfugenprofil benötigt.
Länge je Profil
Eine Profilstange ist 2,5 m lang. Für eine 5 m hohe Fuge werden rechnerisch zwei Profilstangen zuzüglich notwendigem Verschnitt benötigt.
Packungseinheit
Die Herstellerpackung enthält 25 Profile und damit insgesamt 62,5 laufende Meter.
Verarbeitungstemperatur
Mindestens 5 °C
Während der Verarbeitung und der Trocknungsphase dürfen Umgebungs- und Untergrundtemperatur nicht unter 5 °C absinken.
Systemprodukte beachten
Zusätzlich gelten die Verarbeitungstemperaturen und Trocknungsbedingungen der verwendeten Armierungsmasse, Grundierung und Oberputzbeschichtung.
Lagerung und Transport
Die Profile eben, spannungsfrei und vor Regen, Frost, Hitze, anhaltender Sonneneinstrahlung sowie mechanischen Belastungen geschützt lagern und transportieren.
Gebogene Lagerung oder starke Erwärmung kann bleibende Verformungen an Kunststoffteilen und Glasgewebe verursachen. Beschädigte oder dauerhaft verformte Profile dürfen nicht verarbeitet werden.
Profilstangen nicht schräg anlehnen:
Eine längere gebogene oder punktuell belastete Lagerung kann zu
dauerhaften Verformungen führen. Profile deshalb vollflächig und
gerade auflegen.
Häufige Fragen
Ist Typ E für Innenecken geeignet?
Nein. Typ E ist für flächenbündige Gebäudedehnfugen in geraden Wandflächen vorgesehen. Für eine Innenecke wird Typ V verwendet.
Kann das Profil waagrecht eingebaut werden?
Nein. Das Profil ist laut technischer Information ausschließlich für den senkrechten Einbau geeignet.
Welche Fugenbreite ist zulässig?
Das Profil darf bei Gebäudedehnfugen mit einer Breite von 5 bis 25 mm eingesetzt werden.
Muss die Schlaufe am Stoß überlappen?
Ja. Die ungefähr 5 cm lange flexible Fugenschlaufe muss am Profilstoß in Wasserlaufrichtung überlappt werden.
Darf die Fugenschlaufe verputzt werden?
Nein. Armierungsmasse und Oberputz werden nur bis an die Profilkanten geführt. Die flexible Schlaufe muss frei bleiben.
Ist ein Abstandhalter sinnvoll?
Ja. Ein Polystyrolstreifen oder vergleichbarer Abstandhalter hält die Fugenbreite gleichmäßig und schützt die Schlaufe vor Verschmutzung.
Technische Daten
- Produkttyp: Gebäudedehnfugenprofil für WDVS
- Ausführung: Typ E
- Bauform: einteiliges Profil
- Einsatzbereich: flächenbündige Fassadenfugen
- Profillänge: 2,5 lfm
- Gewebefahne: 12,5 cm
- Fugenbreite: 5–25 mm
- Einbau: ausschließlich senkrecht
- Verbrauch: ca. 1 lfm je lfm Gebäudefuge
- Mindesttemperatur: 5 °C
- Witterungsbeständig
- UV-beständig
- Für alle Dämmstoffdicken geeignet
Montage- und Systemhinweis:
Das Dehnfugenprofil muss lot- und fluchtgerecht in die
systemzugehörige Armierungsmasse eingebettet werden. Die flexible
Fugenschlaufe darf weder unter Spannung stehen noch durch
Armierungsmasse oder Oberputz geschlossen werden.
Die Funktion hängt von der exakten Übernahme der Gebäudefuge, der zulässigen Fugenbreite, der fachgerechten Profilstoßausbildung und der korrekten Einbindung in das jeweilige Wärmedämm-Verbundsystem ab. Die aktuelle technische Information und die Systemdetails des Herstellers beachten.
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