JANSEN Ultra-Primer weiß
Haftvermittler und Rostschutzgrund für schwierige Untergründe wie Zink, Aluminium, Hart-PVC, Pulverbeschichtungen und Edelstahl.
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Beschreibung
Haftvermittler und Rostschutzgrund für schwierige Untergründe wie Zink, Aluminium, Hart-PVC, Pulverbeschichtungen und Edelstahl. Ultra-Primer ist ein seidenmatter Spezial-Primer auf Kunststoffbasis für innen und außen. Er dient als haftvermittelnder Anstrich für den weiteren Aufbau auf Zink, Hart-PVC, Resopal, Aluminium, Edelstahl, pulverbeschichteten und Coil-Coating-beschichteten Untergründen, Kupfer und Hartfaser, als Rostschutzgrund auf Eisen und Stahl sowie als Grundierung für Holz. Auf Warmwasserheizkörpern liefert er Rostschutz und Haftung für den folgenden Heizkörperanstrich. Das Spray erreicht schwierige Stellen und eignet sich zum Grundieren von Fehlstellen.
Untergrund und Vorbereitung
Der Untergrund muss tragfähig, trocken, sauber und frei von Öl, Fett und Wachs sein. Eisen sorgfältig entrosten, bei Stahl die Walzhaut entfernen. Zinkflächen mit Jansen Metallreiniger und Vliesschwamm reinigen, den Schaum einige Minuten einwirken lassen und gründlich abwaschen; außen sind zwei satte Anstriche nötig. Aluminium kräftig anschleifen, Oxid- und Korrosionsschichten restlos entfernen und innerhalb von 6 Stunden grundieren; bei eloxiertem Aluminium sind Probeanstrich und Gitterschnittprobe nach 24 Stunden unerlässlich. Edelstahl sowie Pulver- und Coil-Coating-Beschichtungen mit Metallreiniger und Vliesschwamm gründlich schleifen und einen Probeanstrich anlegen, polierten Edelstahl matt schleifen. Hart-Kunststoffe wie Resopal, Bakelit oder Hart-PVC mit Nitro-Verdünnung auf Anlösen prüfen, verträgliche Flächen abwaschen und mit Glaspapier (220–280) schleifen. Rohes Holz außen bei Bedarf mit Holzschutzgrund / Woodprimer grundieren, schadhafte Altanstriche ganz entfernen. Ultra-Primer ist nicht weichmacherbeständig.
Verarbeitung und Aufbau
Die Streichqualität wird streichfertig geliefert und mit Naturborstenpinsel gestrichen oder mit kurzflorigem Roller gerollt, bei Objekt- und Umlufttemperatur über +5 °C. Nach zwei satten Anstrichen ist kein Deckanstrich notwendig; überarbeitet werden kann mit allen Jansen Produkten auf Alkydharz- und Acrylatbasis. Beim zweiten Grundanstrich oder beim Überlackieren mit schnelltrocknenden Lacken (Nitrolack, 2K-Lack, Hammerschlaglack) kann sich die erste Schicht anlösen – hier ist das Spritzverfahren zu bevorzugen. Spray: Dose schütteln, bis sich die Mischkugel hörbar bewegt, und danach noch 1–2 Minuten; Sprühabstand ca. 25 cm, mehrere dünne Schichten in 1–2 Kreuzgängen, nicht auf warme oder heiße Flächen; nach Gebrauch die Dose umdrehen und das Ventil 2–3 Sekunden leersprühen. Vor der Verarbeitung Probeanstrich durchführen; Werkzeuge mit Universal-Verdünnung reinigen.
Farbtöne und Verbrauch
Die Streichqualität gibt es laut Merkblatt in Weiß, Kieselgrau (ca. RAL 7032), Rotbraun (ca. RAL 8012) und Schwarz, abtönbar bis 3 % mit Abtönkonzentraten; das Spray ist weiß. Der Verbrauch der Streichqualität liegt bei ca. 6–8 m²/l bzw. 120–160 ml/m² pro Anstrich je nach Untergrund, der Inhalt einer Spraydose reicht für ca. 1,5–2 m² bei einem Sprühgang. Dichte ca. 1,3 g/cm³ je nach Farbton, GISCODE BSL50; VOC Kat. A/i: Grenzwert 500 g/l, Produkt max. 500 g/l.
Sicherheit und Entsorgung
Streichqualität laut Sicherheitsdatenblatt (Stand 11/2025): Achtung; H226 Flüssigkeit und Dampf entzündbar; H317 Kann allergische Hautreaktionen verursachen; H335 Kann die Atemwege reizen; H411 Giftig für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung. Spraydose (Stand 10/2025): Gefahr; H222 Extrem entzündbares Aerosol; H229 Behälter steht unter Druck, kann bei Erwärmung bersten; H319 Verursacht schwere Augenreizung; H336 Kann Schläfrigkeit und Benommenheit verursachen; H411; EUH018, EUH066, EUH208 (enthält Piperidylsebacat-Reaktionsmasse, kann allergische Reaktionen hervorrufen). Von Zündquellen fernhalten, nicht gegen offene Flammen sprühen, nur im Freien oder in gut belüfteten Räumen verwenden, Schutzhandschuhe und Augenschutz tragen, Dose vor Sonnenbestrahlung und Temperaturen über 50 °C schützen; Inhalt und Behälter gemäß den örtlichen Vorschriften entsorgen.
Kühl, trocken und frostfrei lagern; Anbruchgebinde gut verschließen und stülpen. Maßgeblich sind die aktuelle Technische Information (Technisches Merkblatt, Stand 03/2024), die Sicherheitsdatenblätter und die Hinweise auf dem Gebinde.