Spachtelmassen, Innenputze, Modellgips und Blitzzement für Ausbesserung, Glättung und Struktur. Schichtdicke, Verarbeitungszeit und Verbrauch je Artikel aus der Technischen Information.
Verarbeitungsfertiger Kalkputz für dekorative Innenwände mit 1,5 mm Korn-an-Korn-Struktur. Deko Kalkputz 15 eignet sich für dekorative Beschichtungen von Innenwandflächen auf mineralischen Untergründen wie ungestrichenen, glatt zugestoßenen Zement- und Kalkzementputzen, Beton und mit Silikat- oder Mineralfarben gestrichenen Flächen. Der Putz ist haft- und stoßfest, hoch diffusionsfähig, leicht zu verarbeiten und konservierungsmittelfrei.
Untergrund und Vorbereitung
Untergründe müssen tragfähig, sauber, frei von trennenden Substanzen und trocken sein (ÖNORM B 3430, Teil 1). Neue Kalk-, Kalkzement- und Zementputze ca. eine Woche ungestrichen stehen lassen, mehlende Oberflächen und Sinterhaut entfernen. Sandende Putze abbürsten und mit Security Primer Roll-On oder Primalon Tiefgrund LF grundieren. Leimfarben restlos abwaschen und mit Security Primer Roll-On grundieren. Beton abbürsten, entstauben, Zementschlämme mechanisch entfernen, Schalöle, Fette und Wachse beseitigen. Schimmelstellen gründlich reinigen und mit Capatox unverdünnt satt vorstreichen. Nicht mehr festhaftende Altanstriche abschleifen, abschaben oder abbeizen.
Grundanstrich
Vor dem Putz kommt ein Grundanstrich mit Histolith Innenkalk, mit max. 10 % Wasser verdünnt, oder bei glatten Flächen mit Capatect Putzgrund. Bei Flächen mit verfärbenden Inhaltsstoffen empfiehlt die Technische Information, vor dem Putzgrund Primalon Filtergrund fein einzusetzen. Zwischen Grundierung und Putzbeschichtung sind bei +20 °C und 65 % relativer Luftfeuchte mindestens 12 Stunden Trockenzeit einzuhalten.
Auftrag und Werkzeug
Deko Kalkputz 15 wird mit ca. 3 % Wasser auf glättkellengerechte Konsistenz eingestellt, mit rostfreier Stahlglättkelle aufgezogen und noch im nassen Zustand mit einer Kunststoffkelle strukturiert. Nicht unter +7 °C verarbeiten (Umluft, Material, Untergrund). Um die Eigenschaften zu erhalten, darf der Putz nicht mit anderen Produkten vermischt werden. Werkzeug sofort nach Gebrauch mit Wasser reinigen.
Farbtöne und Verbrauch
Abgetönt wird im Pastellbereich mit Histolith Volltonfarben oder kalkverträglichen Pigmenten. Der Verbrauch liegt bei ca. 2,3 bis 2,5 kg/m², je nach Beschaffenheit und Saugfähigkeit des Untergrunds. Das ist ein Richtwert ohne Gewähr; den genauen Bedarf an einer Probefläche ermitteln. Kleine Ausbruch- und Fehlstellen vorher mit Handspachtel leicht beispachteln, Putzausbesserungen müssen gut abgebunden sein.
Kühl und frostfrei lagern. Im original verschlossenen Gebinde 12 Monate lagerfähig. Maßgeblich sind die aktuelle Technische Information und die Hinweise auf dem Gebinde.
Konservierungsmittelfreier Modellierputz für dekorative Innenwände. Deko-Modellierputz sensitive ist ein organisch gebundener, wasserverdünnbarer Putz mit mineralischem Charakter und hohem Weißgrad. Er ist lösemittelfrei, geruchsarm, diffusionsfähig und robust gegen Stoß und Schlag. Weil er ohne Konservierungsmittel auskommt, nennt ihn die Technische Information auch für Allergiker geeignet.
Untergrund und Vorbereitung
Die Untergründe müssen trocken und frei von Verschmutzungen und trennenden Substanzen sein (ÖNORM B 3430, Teil 1). Feste, normal saugende Kalkzement- und Zementputze werden ohne Vorbehandlung beschichtet, grob poröse oder sandende mit Primalon Tiefgrund LF grundiert. Gipsputze mit Sinterhaut schleifen und entstauben, dann je nach Saugfähigkeit mit Security Primer Roll-On, Primalon Tiefgrund LF oder Primalon Universal Haftgrund grundieren. Bei Gipskarton- und Gipsfaserplatten die Spachtelgrate abschleifen und grundieren; bei Platten mit wasserlöslichen Inhaltsstoffen oder UV-Belastung sowie bei Nikotin-, Wasser-, Ruß-, Öl- oder Fettflecken ist ein isolierender Grundanstrich mit Primalon Filtergrund fein nötig. Glänzende Altbeschichtungen anrauen und mit Primalon Universal Haftgrund vorstreichen, nicht tragfähige Beschichtungen mechanisch entfernen, Leimfarben grundrein abwaschen.
Grundanstrich und Auftrag
Vor dem Putz wird Capatect Putzgrund (max. 5 % mit Wasser verdünnt) aufgetragen, abgetönt im Farbton der Deckbeschichtung. Der Modellierputz wird mit einer rostfreien Glättkelle in der Stärke der gewünschten Struktur aufgezogen und sofort mit Glättkelle, Bürste, Spachtel, Schwamm oder Rolle strukturiert. Nicht mit nassen Werkzeugen arbeiten; je nach Struktur das Werkzeug nur anfeuchten. Bei Bedarf können 2 bis 3 % Wasser zugesetzt werden. Der Putz darf nicht mit anderen Produkten vermischt werden. Werkzeuge sofort nach Gebrauch mit Wasser reinigen.
Verbrauch
Die Technische Information nennt für Deko-Modellierputz sensitive fein ca. 1,8–2,2 kg/m². Der Verbrauch hängt vom Untergrund und von der gewünschten Struktur ab; der Wert ist ein Richtwert ohne Gewähr, der exakte Verbrauch wird an einer Probefläche ermittelt.
Trocknung
Nicht unter +5 °C verarbeiten; das gilt für Umluft, Material und Untergrund. Bei +20 °C und 65 % relativer Luftfeuchte ist der Putz nach ca. 24 Stunden trocken. Niedrigere Temperaturen und höhere Luftfeuchte verzögern die Trocknung.
Kühl und frostfrei lagern. Original verschlossen 12 Monate lagerfähig. Maßgeblich sind die aktuelle Technische Information und die Hinweise auf dem Gebinde.
Konservierungsmittelfreier Reibeputz für Innenwände mit Korn-an-Korn-Struktur in 1,5 mm Körnung. Deko-Putz 15 sensitive ist organisch gebunden, wasserverdünnbar, diffusionsfähig und laut Technischer Information robust gegen Stoß und Schlag. Er hat einen hohen Weißgrad mit mineralischem Charakter und eignet sich für dekorative Beschichtungen auf tragfähigen Innenwandflächen wie ungestrichenen Zement- und Kalkzementputzen, Beton, Gipsuntergründen und tragfähigen, verträglichen Altanstrichen.
Untergrund und Grundierung
Die Untergründe müssen trocken und frei von Verschmutzungen und trennenden Substanzen sein (ÖNORM B 3430, Teil 1). Feste, normal saugende Kalkzement- und Zementputze brauchen keine Vorbehandlung; sandende Putze werden mit Primalon Tiefgrund LF grundiert. Gipsputze mit Sinterhaut schleifen, dann je nach Saugfähigkeit mit Security Primer Roll-On, Primalon Tiefgrund LF oder Primalon Universal Haftgrund grundieren. Bei Gipskarton Spachtelgrate abschleifen; Platten mit wasserlöslichen Inhaltsstoffen erhalten Primalon Filtergrund fein. Nicht tragfähige Beschichtungen mechanisch entfernen. Grundanstrich laut Technischer Information: Capatect Putzgrund (max. 5 % Wasser), abgetönt im Farbton der Deckbeschichtung.
Auftrag und Struktur
Der Putz wird mit einer rostfreien Glättkelle in der Stärke der gewünschten Struktur aufgezogen und sofort mit Glättkelle, Bürste, Spachtel, Schwamm oder Rolle strukturiert. Nicht mit nassen Werkzeugen arbeiten – je nach Struktur nur anfeuchten. Bei Bedarf 2–3 % Wasser zusetzen (höchstens 3 %). Nicht unter +5 °C verarbeiten; Werkzeug sofort mit Wasser reinigen.
Verbrauch
Der Richtwert liegt bei ca. 2,2–2,5 kg/m². Der Verbrauch hängt von der Untergrundbeschaffenheit und der gewünschten Struktur ab und wird an einer Probefläche ermittelt.
Trocknung
Bei 20 °C und 65 % relativer Luftfeuchte ist der Putz nach ca. 24 Stunden trocken. Niedrige Temperaturen und hohe Luftfeuchte verzögern die Trocknung.
Farbton und Chargen
Durch die verwendeten Natursande sind geringe Farbtonschwankungen möglich. Auf durchgehenden Flächen deshalb nur Material gleicher Produktionsnummer verarbeiten oder verschiedene Chargen vorab untereinander mischen. Damit keine Ansätze entstehen, wird nass-in-nass in einem Zug beschichtet. Abgetönt wird mit höchstens 3 % AmphiColor Voll- und Abtönfarben.
Kühl und frostfrei lagern. Original verschlossen 12 Monate lagerfähig. Maßgeblich sind die aktuelle Technische Information und die Hinweise auf dem Gebinde.
Maschinenverarbeitbare Fertigspachtelmasse für die dünnschichtige Flächenspachtelung innen. Synthesa Spritzspachtel FS ist eine verarbeitungsfertige Kunstharzdispersionsspachtel für ebene mineralische Untergründe, vor allem glattgeschalten Beton, Betonfertigteile und großformatige Kalksandstein- und Porenbetonelemente. Auf Gipskarton- und Gipsfaserplatten dient sie für die Qualitätsstufen Q3 und Q4. Je nach Trocknungsbedingungen trocknet sie bis 2 mm Nassschichtdicke rissfrei auf.
Untergrund und Vorbereitung
Untergründe müssen fest, tragfähig, trocken und frei von Verschmutzungen und trennenden Schichten sein; Sinterschichten werden abgeschliffen oder fluatiert (ÖNORM B 3430-1). Flächen mit stark unterschiedlicher Alkalität werden neutralisiert, Metallteile vor Korrosion geschützt. Stark saugende oder staubige Flächen erhalten vorab eine Tiefengrundierung mit Security Primer Roll-On oder Primalon Tiefgrund LF. Fugen, Fehlstellen und Niveauunterschiede werden mit SynthoFüll DFS vorgespachtelt, als Niveauausgleich ist auch Renovo Ultimo möglich.
Auftrag und Werkzeug
Die Spachtelmasse wird vollflächig aufgespritzt und mit Stiel- oder Handspachtel planeben abgeglättet, bei vorhandenen Fugen immer in Fugenrichtung. Zum Abglätten nur rostfreie Spachteln oder Stahlglättkellen verwenden. Für besonders glatte Flächen wird mindestens zweilagig gespachtelt, Innenecken werden mit dem Heizkörperpinsel nachgestrichen. Geeignet sind übliche Spritzgeräte ab 4,3 l/min, etwa Wagner ProSpray 3.39 oder Graco Mark Max V.
Verbrauch
Die TI nennt 1,65 kg/m² je Millimeter Schichtdicke, im Strukturauftrag 0,6 kg/m² je Millimeter. Das sind Richtwerte ohne Gewähr; der exakte Verbrauch wird über eine Probefläche am Objekt ermittelt.
Trocknung und Nacharbeit
Verarbeitungstemperatur zwischen +5 °C und +30 °C, Vorsicht bei Nachtfrost. Bei +20 °C und 65 % relativer Luftfeuchte ist die Fläche nach 12–48 Stunden oberflächentrocken und überstreichbar. Auf dichten, wenig saugenden Untergründen können feine Luftblasen entstehen, die nach kurzer Ablüftzeit durch nochmaliges Glätten entfernt werden. Nach Schleifarbeiten empfiehlt die TI vor Folgebeschichtungen eine Tiefengrundierung; Rostdurchschläge werden mit einer Korrosionsschutzgrundierung wie Capalac AllGrund abgesperrt. Rissüberbrückend ist die Spachtel nicht. Werkzeuge sofort mit Wasser reinigen.
Kühl und frostfrei lagern, nicht direkter Sonneneinstrahlung aussetzen. Im original verschlossenen Gebinde mindestens 12 Monate lagerfähig. Maßgeblich sind die aktuelle Technische Information und die Hinweise auf dem Gebinde.
Maschinengängige Dispersionsspachtel für dickschichtiges Ausgleichen im Innenbereich. Spritzspachtel FX ist eine verarbeitungsfertige, dispersionsgebundene Fertigspachtelmasse zum Ausgleichen und Glätten größerer Unebenheiten – vor allem auf Beton sowie großformatigen Kalksandstein- und Porenbetonelementen. Je nach Trocknungsbedingungen trocknet das Material bis max. 4 mm Nassschichtdicke rissfrei auf; im Durchschnitt liegt die Schichtdicke laut Technischer Information bei ca. 2 mm. Auf Gipskarton- und Gipsfaserplatten eignet sich die Masse für die Qualitätsstufen Q3 und Q4.
Untergrund und Vorbereitung
Untergründe müssen fest, tragfähig, trocken und frei von Verschmutzungen und trennenden Substanzen sein; Sinterschichten abschleifen oder fluatieren. Unterschiedliche Alkalität neutralisieren, Metallteile vor Korrosion schützen. Auf stark saugenden oder staubigen Flächen empfiehlt der Hersteller vorab Security Primer Roll-On oder Primalon Tiefgrund LF. Fugen, Fehlstellen und Niveauunterschiede vorher mit SynthoFüll DFS vorspachteln, als Niveauausgleich geht auch Renovo Ultimo. ÖNORM B 3430-1 beachten.
Auftrag und Werkzeug
Spritzspachtel FX wird vollflächig aufgespritzt – etwa mit Elmyggan, Hemo 10 oder Wagner PlastCoat – und mit Stiel- oder Handspachtel planeben abgezogen. Zum Abglätten nur rostfreie Spachteln oder Stahlglättkellen verwenden, bei Fugen immer in Fugenrichtung glätten. Für glatte Flächen ist eine mindestens zweilagige Spachtelung nötig; Innenecken mit dem Heizkörperpinsel nachwaschen. Beim Sprenkelauftrag lässt sich das Strukturbild über Material- und Luftmenge verändern. Werkzeug sofort mit Wasser reinigen.
Blasen und Nachglätten
Auf dichten, wenig saugenden Untergründen können feine Luftblasen entstehen. Die Blasen lassen sich nach kurzer Ablüftzeit durch nochmaliges Glätten entfernen; kommen erneut Blasen, wurde zu früh geglättet. Raue Untergründe brauchen für eine ebene Fläche eine Nachspachtelung. Nach Schleifarbeiten ist vor Folgebeschichtungen eine Tiefengrundierung empfehlenswert; Rostdurchschläge nach Durchtrocknung mit Capalac AllGrund oder Isolierspray absperren.
Temperatur und Trocknung
Nicht unter +5 °C und nicht über +30 °C verarbeiten, Vorsicht bei Nachtfrost. Bei 20 °C und 65 % Luftfeuchte ist die Masse nach 12–48 Stunden oberflächentrocken und überarbeitbar; Kälte und hohe Luftfeuchte verzögern die Trocknung. An Stoßfugen von Filigrandecken können Schwindrisse entstehen – rissüberbrückend ist die Spachtelmasse laut TI nicht.
Kühl und frostfrei lagern, nicht direkter Sonneneinstrahlung aussetzen. Original verschlossen mindestens 12 Monate lagerfähig. Maßgeblich sind die aktuelle Technische Information und die Hinweise auf dem Gebinde.
Schnell abbindender, witterungsbeständiger Reparatur- und Montagemörtel für innen und außen. Pufas Blitzzement eignet sich zum Befestigen und Verankern von Bauteilen wie Scharnieren, Regalträgern, Dübeln und Geländern sowie zum schnellen Ausbessern von Löchern und Rissen in mineralischen Untergründen, zum Beispiel Kalk-, Zement- und Gipsputz, Beton, Porenbeton und Ziegel. Der Mörtel auf Basis von Portlandzement und Tonerdeschmelzzement bindet innerhalb weniger Minuten ab, ist korrosionshemmend und erreicht eine hohe Druckfestigkeit. Auf Holz, Metall, Kunststoff und Dispersionsfarbenanstrichen kann er nicht eingesetzt werden.
Untergrund und Grundierung
Der Untergrund muss tragfähig und frei von Trennmitteln wie Staub oder Schalöl sein. Stark saugende, sandende und kreidende Untergründe werden mit Pufas Tiefengrund LF oder LH vorbehandelt. Geeignet sind mineralische Untergründe wie Kalk-, Zement- und Gipsputz, Beton, Porenbeton und Ziegel; Holz, Metall, Kunststoff und Dispersionsfarbenanstriche sind keine geeigneten Untergründe.
Verarbeitung und Verdünnung
Klares, kaltes Wasser in ein sauberes Gefäß füllen, Blitzzement im Verhältnis 100 g Pulver auf 25 ml Wasser einstreuen und sofort kräftig umrühren, bis ein klumpenfreier Mörtel entsteht. Die angerührte Masse wird sofort mit einem Spachtel in die zu reparierende Stelle gefüllt und die Oberfläche geglättet; wegen der kurzen Verarbeitungszeit von 3–5 Minuten bei 20 °C nur kleine Mengen ansetzen. Werkzeuge sofort nach Gebrauch mit Wasser reinigen.
Verbrauch und Trocknung
Die Technische Information nennt keinen flächenbezogenen Verbrauch; die Menge richtet sich nach Größe und Tiefe der Reparaturstelle bzw. des Verankerungslochs. Der Mörtel bindet bei 20 °C innerhalb von 3–5 Minuten ab; befestigte Bauteile können nach 24 Stunden belastet werden.
Sicherheit und Entsorgung
Signalwort Gefahr. H318: Verursacht schwere Augenschäden. H315: Verursacht Hautreizungen. H335: Kann die Atemwege reizen. Enthält Portlandzement. Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen. Einatmen von Staub vermeiden; Schutzhandschuhe, Schutzkleidung und Augenschutz tragen; nicht in die Augen, auf die Haut oder auf die Kleidung gelangen lassen. Bei Kontakt mit den Augen einige Minuten lang behutsam mit Wasser spülen, vorhandene Kontaktlinsen nach Möglichkeit entfernen und weiter spülen; bei Berührung mit der Haut mit viel Wasser und Seife waschen. Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten. GISCODE ZP1. Der Zement ist chromatarm, daher entfällt das Ablaufdatum nach REACH Anhang XVII Nr. 47. Reste nach den behördlichen Vorschriften entsorgen.
Trocken lagern, Gebinde gut verschlossen aufbewahren. Maßgeblich sind die aktuelle Technische Information (Stand 03/2017), das Sicherheitsdatenblatt (Stand 10/2025) und die Hinweise auf dem Gebinde.
Celluloseverstärkte Gips-Spachtelmasse mit hoher Füllkraft für Risse, Löcher und Fugen im Innenbereich. Pufas Füllspachtel FSI ist eine Spachtelmasse auf Gipsbasis mit Methylcellulose für Wand- und Deckenflächen. Sie füllt Risse und Löcher, glättet vollflächig und verfugt Gipskartonplatten unter Einsatz von Fugendeckstreifen. Die Masse ist standfest, wasserdampfdiffusionsfähig, einfach zu verarbeiten und nach dem Durchtrocknen leicht schleifbar. Sie ist CE-konform nach DIN EN 13963 (Spachtelart 3B) und DIN EN 13279-1 (C7/20/2), Brandverhalten A1. Für Glas, Kunststoff, Holz, Metall und Dispersionsuntergründe ist sie nicht geeignet.
Untergrund und Grundierung
Anwendbar auf mineralischen Untergründen wie Zementputz, Gipsputz, Beton, Gasbeton und Mauerwerk sowie auf Gipskarton-, Gipsfaser-, Zementfaser- und ähnlichen Trockenbauplatten gemäß EN 13963. Der Untergrund muss trocken, tragfähig und frei von Trennmitteln wie Staub oder Schalöl sein. Stark saugende, sandende und kreidende Untergründe sowie die Schnittkanten von Gipskartonplatten werden mit Pufas Hydrosol-Tiefgrund LF grundiert; auch geschliffene Flächen sind mit Hydrosol-Tiefgrund LF oder Gel-Grundierung GT zu grundieren. Damit nachfolgende Anstriche über Fleckspachtelungen gleichmäßig auftrocknen, werden die ausgebesserten Stellen oder die gesamte Fläche grundiert.
Verarbeitung und Verdünnung
Kaltes, klares Wasser in ein sauberes Anrührgefäß füllen, Füllspachtel einstreuen (1 kg Pulver auf 650 ml Wasser) und kräftig umrühren, bis eine klumpenfreie Masse entsteht; nach ca. 3 Minuten Reifezeit nochmals kurz durchrühren. Die angesetzte Masse ist innerhalb von 60 Minuten zu verarbeiten. Nicht unter +5 °C Objekt- und Raumtemperatur arbeiten. Beim Verspachteln von Trockenbauplatten gelten die Verarbeitungsvorschriften der Plattenhersteller. Nach dem Durchtrocknen ist die Fläche leicht schleifbar; für optimale Ergebnisse ein Schleifgitter oder -netz bei langsamer bis mittlerer Drehzahl und geringem Druck verwenden. Werkzeuge nach Gebrauch mit Wasser reinigen.
Verbrauch und Trocknung
Die Technische Information nennt 1 kg Pulver je m² bei 1 mm Auftragsstärke. Je nach Auftragsstärke, Umgebungsbedingungen und Baufeuchte beträgt die Trockenzeit ca. 24 Stunden; bei ungünstigen Bedingungen verlängert sie sich entsprechend.
Sicherheit und Entsorgung
Laut Sicherheitsdatenblatt ohne Einstufung und Kennzeichnung nach CLP-Verordnung. Kindersicher aufbewahren. Nur restentleerte Gebinde zum Recycling geben; eingetrocknete Materialreste können über den Hausmüll oder als Baustellenabfall entsorgt werden, nicht ausgehärtete Reste nach Abfallschlüssel EWC 17 08 02.
Kühl und trocken lagern, angebrochene Gebinde gut verschlossen aufbewahren. Maßgeblich sind die aktuelle Technische Information (Stand 10/2025) und die Hinweise auf dem Gebinde.
Gebrauchsfertige, faserverstärkte Spachtelmasse für Risse, Löcher und Unebenheiten – innen und außen. Pufas Instant Spachtel SI ist eine weiße Spachtelmasse auf Dispersionsbasis, die direkt aus dem Gebinde verarbeitet wird. Sie füllt Risse und Löcher und gleicht Unebenheiten auf Wand- und Deckenflächen aus, ist durch Fasern verstärkt und härtet rissfrei aus. Geeignet sind alle mineralischen Untergründe wie Beton, Mauerwerk, Gips-, Kalk- und Zementputz sowie Dispersionsfarbenanstriche und ähnliche Flächen; Holz, Kunststoff, Metall und Glas sind keine geeigneten Untergründe.
Untergrund und Grundierung
Der Untergrund muss trocken, tragfähig und frei von Trennmitteln wie Staub oder Schalöl sein. Geeignet sind mineralische Untergründe (Beton, Mauerwerk, Gips-, Kalk- und Zementputz), Dispersionsfarbenanstriche und ähnliche Flächen. Auf Holz, Kunststoff, Metall und Glas ist die Spachtelmasse nicht geeignet.
Verarbeitung und Verdünnung
Instant Spachtel wird in die schadhafte Stelle gedrückt und mit einem Spachtel geglättet. Bei vollflächigem Auftrag beträgt die maximale Schichtstärke 5 mm; ist ein stärkerer Auftrag erforderlich, erfolgt ein zweiter Auftrag nach Durchtrocknung der ersten Spachtelung. Die Masse lässt sich leicht glätten und härtet rissfrei aus. Nach dem Durchtrocknen können die gespachtelten Flächen nachgeschliffen, überstrichen, tapeziert oder überklebt werden.
Verbrauch und Trocknung
Die Technische Information nennt weder einen flächenbezogenen Verbrauch noch eine Trocknungszeit in Stunden; die benötigte Menge richtet sich nach Größe und Tiefe der Fehlstellen, die Trocknung nach Schichtstärke, Temperatur und Luftfeuchte. Weitere Arbeitsgänge erst nach vollständiger Durchtrocknung.
Sicherheit und Entsorgung
Laut Sicherheitsdatenblatt nicht als gefährlich eingestuft. EUH208: Enthält 1,2-Benzisothiazol-3(2H)-on und ein Gemisch aus 5-Chlor-2-methyl-2H-isothiazol-3-on und 2-Methyl-2H-isothiazol-3-on; kann allergische Reaktionen hervorrufen. Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen. Nur restentleerte Gebinde zum Recycling geben; eingetrocknete Materialreste können über den Hausmüll oder als Baustellenabfall entsorgt werden, Produktreste nach Abfallschlüssel EWC 08 04 10.
Gut verschlossen und kühl, aber frostfrei lagern. Maßgeblich sind die aktuelle Technische Information (Stand 01/2021) und die Hinweise auf dem Gebinde.
Schnell härtender Naturgips zum Fixieren, Füllen, Eingipsen und Gießen. Pufas Modellgips ist ein Elektrikergips zum Fixieren von Innenputzdosen und Spachteln von Kabelschlitzen. Darüber hinaus dient er zum Füllen von Löchern und Rissen, zum Eingipsen von Dübeln und zum Gießen von Hobbyformen. Der Gips wird nur mit kaltem Wasser angerührt, bleibt etwa zehn Minuten verarbeitungsfähig und lässt sich nach dem Durchtrocknen schleifen und überstreichen. Er ist CE-konform nach DIN EN 13279-1 (Gipsbinder zur Direktverwendung oder Weiterverarbeitung A1) und für den Innenbereich bestimmt.
Untergrund und Grundierung
Der Untergrund muss trocken, tragfähig, fest und frei von Trennmitteln wie Staub und Fett sein. Stark saugende, sandende und kreidende Untergründe werden vorab mit Tiefengrund LF behandelt, damit der Gips nicht zu schnell Wasser verliert und fest anbindet.
Verarbeitung und Verdünnung
Zwei Raumteile Modellgips in einen Raumteil kaltes, sauberes Wasser einstreuen und kräftig umrühren. Die angerührte Masse bleibt ca. 10 Minuten verarbeitungsfähig, daher nur so viel anmischen, wie in dieser Zeit verbraucht wird. Nach dem Durchtrocknen können die gespachtelten Flächen bei Bedarf geschliffen und mit Dispersions-, Latex-, Öl- oder Lackfarben gestrichen werden; Kalk- oder Wasserfarben sind nicht geeignet. Arbeitsgeräte sofort nach Gebrauch mit Wasser reinigen.
Verbrauch und Trocknung
Die Technische Information nennt keinen flächenbezogenen Verbrauch; die benötigte Menge richtet sich nach Größe und Tiefe der zu füllenden Stelle. Schüttdichte 700–800 kg/m³, pH-Wert ca. 7,5. Belastet wird erst nach vollständiger Durchtrocknung, je nach Untergrundbeschaffenheit und Umgebungstemperatur nach ca. 24 Stunden.
Sicherheit und Entsorgung
Laut Sicherheitsdatenblatt ohne Einstufung und Kennzeichnung nach CLP-Verordnung. Für Kinder unzugänglich aufbewahren. Nur restentleerte Gebinde zum Recycling geben; eingetrocknete Materialreste können über den Hausmüll oder als Baustellenabfall entsorgt werden (Abfallschlüssel EWC 17 08 02).
Gut verschlossen, kühl und trocken lagern. Maßgeblich sind die aktuelle Technische Information (Stand 09/2026) und die Hinweise auf dem Gebinde.
Feine Glätt- und Flächenspachtel auf Naturgipsbasis – bis 20 mm Schichtdicke und auf null ausziehbar. WERKMIT P20 Premium ist eine kunststoffvergütete, weiße Spachtelmasse auf Naturgipsbasis für den professionellen Maler. Sie wird im Innenbereich universell eingesetzt: als Flächenspachtel zum Glätten rauer Oberflächen, zum vollflächigen Überzug von Beton, Gipskartonplatten und sonstigen Gipsflächen, als Porenverschluss für Betonfertigteile sowie zum Füllen von Rissen und Löchern. Geeignet für alle mineralischen Untergründe in Innenräumen mit üblicher Luftfeuchte, einschließlich häuslicher Küchen und Bäder (Feuchtigkeits-Beanspruchungsgruppe W3). Hergestellt in Österreich.
Untergrund und Grundierung
Der Untergrund muss sauber, trocken und frei von Trennmitteln sein; lose Teile und schlecht haftende Anstriche werden entfernt. Stark saugende Untergründe sind mit einem Tiefgrund zu grundieren, auf glatten Betonuntergründen ist eine Haftbrücke aufzubringen (ausgenommen beim Porenverschluss). Nach dem Spachteln und Schleifen kann die Fläche mit allen WERKMIT Innenfarben überarbeitet werden; ob vorher grundiert wird, entscheidet der Verarbeiter nach Prüfung des Untergrunds.
Verarbeitung und Verdünnung
Ca. 1,2 Teile Pulver in 1 Liter sauberes Wasser einstreuen, etwa 5 Minuten sumpfen lassen und anschließend händisch oder mit dem Motorquirl bei niedriger Drehzahl klumpenfrei anrühren. Die Masse wird in einem Arbeitsgang aufgetragen und geglättet; weitere Beschichtungen erst nach vollständiger Austrocknung. Vom Einstreuen bis zum letzten Glättvorgang stehen ca. 60 Minuten zur Verfügung, abhängig von Untergrund und Temperatur. Der Untergrund muss durchgehend mindestens +5 °C haben, die Luftfeuchte darf während der gesamten Durchtrocknung 65 % nicht überschreiten; vor allem bei Deckenuntersichten ist Taubildung an der Oberfläche zu vermeiden, die Lüftung entsprechend planen. Umgebung abdecken, Werkzeug sofort nach Gebrauch mit Wasser reinigen.
Verbrauch und Trocknung
Die Technische Information nennt ca. 0,9 kg Pulver je m² und mm Schichtdicke; der Wert wird im Labor volumetrisch ermittelt, der tatsächliche Verbrauch hängt von Arbeitsweise und Untergrund ab und dient der Orientierung. Bei 65 % relativer Luftfeuchte und +5 °C ist die Spachtelung nach ca. 4–6 Stunden oberflächentrocken und überarbeitbar; niedrigere Temperatur und höhere Luftfeuchte verlängern die Trocknung. Für ausreichende Lüftung sorgen.
Sicherheit und Entsorgung
Laut Sicherheitsdatenblatt gemäß CLP-Verordnung nicht eingestuft, eine Kennzeichnung entfällt. Die üblichen Vorsichts- und Hygienemaßnahmen beachten, Augen und Haut schützen, für Kinder unzugänglich aufbewahren. Reste nicht in Kanalisation, Erdreich oder Gewässer gelangen lassen und nicht über den Hausmüll entsorgen, sondern bei der Problemstoffsammelstelle abgeben (Abfallschlüssel 57303).
Kühl, trocken und frostfrei lagern, vor Hitze und direkter Sonneneinstrahlung schützen. Original verschlossen 12 Monate lagerfähig; angebrochene Säcke verschlossen aufbewahren und innerhalb von 3 Monaten verbrauchen. Maßgeblich sind die aktuelle Technische Information (Stand 07/2023) und die Hinweise auf dem Gebinde.
Spachtelmassen, Innenputze, Modellgips und Blitzzement für Ausbesserung, Glättung und Struktur. Schichtdicke, Verarbeitungszeit und Verbrauch je Artikel aus der Technischen Information.