Caparol Primalon Acrysil Acrylat-Fassadenfarbe
Siloxanverstärkte Acrylat-Fassadenfarbe, matt und wetterbeständig – für ungestrichene Putze und zum Renovieren fest haftender Altanstriche, nicht für WDVS.
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Siloxanverstärkte Acrylat-Fassadenfarbe: matt, wetterbeständig, wasserverdünnbar – für ungestrichene Putze und gut haftende Altanstriche.
- Für ungestrichene Kalk-, Kalkzement- und Zementputze · Fassade renovieren auf festen, gut haftenden Altanstrichen · Beton (mit Primalon Tiefgrund TB grundiert)
- Nicht für Dämmfassaden (WDVS) – dafür nicht geeignet · Innenräume · waagrechte Flächen mit Wasserbelastung · blätternde oder lose Altanstriche (vorher restlos entfernen)
- Du willst eine Dämmfassade (WDVS) streichen nimm Primasil Fassadenfarbe
- Du willst eine mineralische Silikatfarbe, die sich mit dem Putz verbindet nimm Silitol Fassadenfarbe
- Du willst eine große Farbtonauswahl (3D-System, CaparolColor, AmphiColor) nimm Muresko Fassadenfarbe
Dazu brauchst du5
Dazu brauchst du · 5
- Tiefgrund Caparol Primalon Tiefgrund TB auf sandenden Putzen, Beton und nach dem Entfernen alter Mineralfarben
- Algen- und Pilzbehandlung Caparol Capatox bei Algen- oder Pilzbefall vor dem Anstrich Ausführung wählen
- Fachhändler aus Österreich
- Beratung aus der Praxis
- Original vom Hersteller
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Beschreibung
Beschreibung
Siloxanverstärkte Acrylat-Fassadenfarbe, matt und wetterbeständig – für ungestrichene Putze und zum Renovieren fest haftender Altanstriche, nicht für WDVS. Primalon Acrysil ist eine strukturerhaltende Fassadenfarbe auf siloxanverstärkter Acrylharz-Basis: wetterbeständig, wasserverdünnbar, umweltschonend und geruchsarm. Die Wasserdurchlässigkeit liegt bei 0,1–0,5 kg/(m²·h0,5) (Klasse W2 nach DIN EN 1062), die Wasserdampfdurchlässigkeit bei einem sd-Wert von 0,14–1,4 m (Klasse V2 nach DIN EN 1062-2). Ein verkapselter Filmschutz schützt die Beschichtung vor Algen- und Pilzbefall. Weiß ist Lagerware; über den Farbwähler bekommst du die Farbe im Wunschfarbton, im Werk über ColorExpress abgetönt. Nicht geeignet ist Primalon Acrysil zur Renovierung von Wärmedämmverbundsystemen und für waagrechte Flächen mit Wasserbelastung.
Untergrund und Vorbereitung
Der Untergrund muss fest, tragfähig, trocken und frei von Verschmutzungen und trennenden Substanzen sein (ÖNORM B 3430, Teil 1). Neue Kalk-, Kalkzement- und Zementputze der Mörtelgruppen P II und P III lässt du 2–4 Wochen ungestrichen stehen, entfernst wischende oder mehlende Oberflächen und Sinterhaut und grundierst mit Security Primer Roll-On oder Primalon Tiefgrund LF. Alte feste Putze, auch Kratz-, Spritz- und Edelputze, werden bei starker Verschmutzung mit dem Hochdruckreiniger gereinigt und bei Bedarf ebenso grundiert. Sandende Putze sorgfältig abbürsten und ein- bis zweimal nass-in-nass mit Primalon Tiefgrund TB satt tränken. Beton von Schalöl, Fett und Wachs entfetten, größere Fehlstellen mit Flickmörtel schließen und mit Tiefgrund TB grundieren; für Stahlbetonfassaden nennt der Hersteller CO₂-bremsende Beschichtungen wie Disbocret Betonfarbe 515 oder Amphibolin. Alte Kalk-, Zement- und Mineralfarbenanstriche mechanisch entfernen und mit Tiefgrund TB grundieren. Intakte Dispersions-, Öl- und Lackfarbenanstriche sowie Kunststoffputze (nicht auf Wärmedämmverbundsystemen) reinigen, auf Tragfähigkeit prüfen, Öl- und Lackfarbe anrauen und mit Primalon Universal Haftgrund vorstreichen; blätternde oder reißende Anstriche restlos entfernen und mit Tiefgrund TB grundieren, weitere Anstriche erst nach 1–2 Tagen. Bei Algen- oder Pilzbefall die Flächen nassstrahlen, mit Capatox satt tränkend einstreichen, trocknen lassen und nicht abwaschen. Putzausbesserungen müssen abgebunden und ausgetrocknet sein und werden mit Histolith Fluat neutralisiert; kleinere Fehlstellen lassen sich mit Synthesa- oder Silitol-Fassadenspachtel ausgleichen. Salzausblühungen trocken abbürsten und mit Tiefgrund TB grundieren – für die Haltbarkeit auf solchen Flächen übernimmt der Hersteller keine Gewähr. Vorspringende Bauteile wie Gesimse, Fensterbänke und Mauerkronen fachgerecht abdecken, damit keine Schmutzfahnen und keine stärkere Wanddurchfeuchtung entstehen.
Verarbeitung und Verdünnung
Streichen, rollen oder spritzen. Zwischen- und Schlussbeschichtung mit Primalon Acrysil, mit höchstens 10 % Wasser verdünnt. Zusammenhängende Flächen nass-in-nass in einem Zug beschichten, damit keine Ansätze entstehen; das Produkt nicht mit anderen Produkten mischen. Verarbeitungs- und Trocknungstemperatur für Umluft, Material und Untergrund mindestens +5 °C und höchstens +30 °C; nicht bei direkter Sonne, Regen oder starkem Wind arbeiten, Vorsicht bei Nachtfrost. Glas, Keramik, Lackierungen, Klinker, Naturstein und Metall in der Umgebung abdecken, Farbspritzer sofort mit klarem Wasser abwaschen. Werkzeug sofort nach Gebrauch mit Wasser reinigen.
Verbrauch und Trocknung
Ca. 200–350 g/m² je Arbeitsgang, je nach Saugfähigkeit des Untergrundes – Richtwerte, den genauen Verbrauch ermittelst du an einer Probefläche. Bei +20 °C und 65 % relativer Luftfeuchte ist die Fläche nach 4–6 Stunden oberflächentrocken und überstreichbar, nach 24 Stunden regenfest; niedrige Temperaturen und hohe Luftfeuchte verzögern die Trocknung.
Farbtöne
Weiß als Lagerware. Abtönung im Werk, über ColorExpress oder mit CaparolColor- bzw. AmphiColor-Voll- und Abtönfarben; bei Selbstabtönung die gesamte benötigte Menge untereinander mischen, damit keine Farbtonunterschiede entstehen. Brillante, intensive Farbtöne wie Gelb, Orange oder Rot decken weniger – dafür einen vergleichbaren, deckenden pastelligen Farbton auf Weißbasis vorstreichen, eventuell ist ein zweiter Deckanstrich nötig. Bei dunklen Farbtönen kann mechanische Beanspruchung zu hellen Streifen führen (Schreibeffekt), eine Eigenschaft aller matten Fassadenfarben; bei dunklen oder gräulichen Farbtönen mit erhöhten optischen Anforderungen lässt sich die Oberfläche mit dem seidenglänzenden Amphibolin leichter rein stellen. Stark unterschiedliche Alkalität oder Saugfähigkeit des Untergrundes kann zu Fleckenbildung und Farbtonunterschieden führen, und Umwelteinflüsse verändern den Farbton im Laufe der Zeit. Ausbesserungen zeichnen sich in der Fläche ab (BFS-Merkblatt 25) – am besten flächig von Kante zu Kante ausbessern. Bei dichten, kühlen Untergründen oder witterungsbedingt verzögerter Trocknung können wasserlösliche Hilfsstoffe als gelbliche, klebrige Ablaufspuren austreten (Netzmittelläufer); sie waschen sich mit stärkerem Regen von selbst ab.
Kühl und frostfrei lagern; original verschlossen 12 Monate lagerfähig. Maßgeblich sind die aktuelle Technische Information Nr. 8 (Stand 08/2026), das Sicherheitsdatenblatt und die Hinweise auf dem Gebinde.