Caparol · Dämmplatten

Caparol Capatect Sockeldämmplatte EPS-S 100 × 50 cm

Dämmplatte für den Sockel- und Spritzwasserbereich im Capatect Wärmedämm-Verbundsystem.

Außen
Art.-Nr. 0123-00010.18

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Beschreibung

Dämmplatte für den Sockel- und Spritzwasserbereich im Capatect Wärmedämm-Verbundsystem. Die Capatect Sockeldämmplatte EPS-S besteht aus expandiertem, geriffeltem Polystyrol der Produktart EPS-S und ist für den Spritzwasserbereich sowie bis maximal 85 cm unter Niveau vorgesehen. Die Platte ist diffusionsfähig, formaldehydfrei und frei von FCKW-, HFCKW-, HBCD- und HFKW-haltigen Treibgasen. Brandverhalten: B1 schwer brennbar nach DIN 4102, Euroklasse E nach ÖNORM EN 13501-1.

Untergrund und Vorbereitung

Geeignet sind mineralische, neubaugleiche Untergründe, feste tragfähige mineralische Altputze, tragfähige mineralische Altanstriche sowie andere tragfähige, mineralische, ebene und saugende Untergründe. Der Untergrund muss eben, sauber, tragfähig und frei von trennenden Substanzen sein. Vorstehende Mauergrate entfernen, schadhafte Anstriche und Strukturputze weitestgehend abnehmen, Putzhohlstellen abschlagen und flächenbündig beiputzen. Absandende oder mehlige Flächen bis zur festen Substanz reinigen und mit Primalon Tiefgrund LF grundieren. Im Zweifelsfall eine Haftzugprüfung mit der systemzugehörigen Klebemasse machen.

Verkleben und Verlegen

Die systemzugehörige Klebemasse wird in der Rand-Wulst-Punkt-Methode aufgetragen: umlaufend ein etwa 6 cm breiter Streifen, plattenmittig drei handtellergroße Batzen, sodass mindestens 40 % Klebekontaktfläche entstehen; Unebenheiten bis ±1 cm lassen sich im Klebebett ausgleichen. Die Platten werden pressgestoßen verklebt und gut angedrückt, ohne Klebemasse in den Stößen, flucht- und lotrecht. Fugen unter 5 mm mit Capatect Füllschaum B1 füllen, Fugen über 5 mm sind nicht zulässig.

Dübelung und weiterer Aufbau

Ab 30 cm über der Geländeoberkante ist eine Verdübelung erforderlich, im Schema T oder W mit mindestens 6 und höchstens 12 Dübeln je m² nach ÖNORM B 6400; oberflächenbündig oder ab 10 cm Plattendicke versenkt. Vor der Armierung wird die Fläche vollflächig überschliffen und entstaubt. Armierung und Oberputz erfolgen mit den systemzugehörigen Produkten; vor pastösen Strukturputzen ist Capatect Putzgrund notwendig, ausgenommen bei Armierung mit Capatect CarbonSpachtel.

Verarbeitungsbedingungen

Während Verarbeitung und Trocknung dürfen Umgebungs- und Untergrundtemperatur nicht unter +5 °C sinken. Die Platten nicht mit aromatischen Lösemitteln in Verbindung bringen.

Trocken, eben und vor Feuchtigkeit geschützt lagern; nicht über längere Zeit ungeschützt UV-Strahlung aussetzen. Maßgeblich sind die aktuelle Technische Information und die Hinweise auf dem Gebinde.

Passend dazu

Caparol Sockelflex Carbon 18 kg

Auf Lager

Zweikomponentige Klebe- und Armierungsmasse für den Sockel- und Perimeterbereich. Capatect Sockelflex Carbon ist carbonfaserverstärkt, alkalibeständig, sehr elastisch und beständig gegen Frost-Tau-Wechsel mit Tausalzangriff. Die Masse eignet sich speziell auf bituminösen Untergründen zum Verkleben und Armieren von EPS- und XPS-Dämmplatten, als Feuchteschutz, als Spachtellage und als Dichtanstrich auf Strukturputzen im Sockelbereich bis 30 cm unter und 5 cm über Niveau. Untergrund und Vorbereitung Der Untergrund muss trocken, sauber, eben, tragfähig und frei von haftmindernden Rückständen sein. Bituminöse Untergründe müssen ausreichend abgelüftet und durchgetrocknet sein. Eine bauseitige Feuchtigkeitsabdichtung ist Voraussetzung. Anmischen der beiden Komponenten Gemischt wird 1 Gewichtsanteil Pulver in 1 Gewichtsanteil flüssige Komponente. Teil A vorlegen, Teil B mit elektrischem Rührgerät klumpenfrei und homogen einmischen, dabei keine Luft einschlagen. Zum Spachteln ist eine Wasserzugabe von max. 2 % auf die Gesamtmenge möglich. Für den Feuchteschutz-Anstrich wird mit max. 8 % Wasser auf Streichkonsistenz eingestellt. Kleben und Armieren Dämmplatten werden in der Rand-Wulst-Punkt-Methode verklebt: umlaufend ein ca. 6 cm breiter Randstreifen plus drei handtellergroße Batzen je Platte, sodass mindestens 40 % Klebekontaktfläche erreicht werden. Unebenheiten bis ±1 cm lassen sich im Kleber ausgleichen. Beim Armieren wird die Masse in Bahnenbreite aufgezogen, das Capatect Glasgewebe mit mind. 10 cm Überlappung eingedrückt und nass-in-nass überspachtelt. Mindestschichtdicke des Unterputzes: 3 mm. Feuchteschutz als Anstrich oder Spachtellage Als Anstrich wird Sockelflex Carbon mindestens zweilagig mit Pinsel oder Bürste satt aufgetragen; zwischen den Lagen muss das Material angetrocknet sein. Als Spachtellage gilt eine Mindestschichtdicke von 2 mm. Die Verbrauchsmengen dürfen nicht unterschritten werden. Überstreichbar ist die Fläche mit CarboSol oder Primasil Fassadenfarbe; den Deckputz über Niveau ersetzt das Produkt nicht. Temperatur und Witterung Nicht unter +5 °C verarbeiten (Bauwerk, Material, Luft), nicht bei praller Sonne, starkem Wind, Regen ohne Schutz, Nebel oder Taupunktunterschreitung. Diese Bedingungen müssen mindestens 2 Tage nach dem Auftrag eingehalten werden, Vorsicht bei Nachtfrost. Werkzeug sofort nach Gebrauch mit Wasser reinigen. Kühl, trocken und frostfrei lagern. Im original verschlossenen Gebinde ca. 18 Monate lagerstabil. Maßgeblich sind die aktuelle Technische Information und die Hinweise auf dem Gebinde.

Inhalt: 18 kg (6,11 € / 1 kg)

109,90 €
Caparol Sockelfix Objekt 25 kg

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Mineralischer Klebemörtel für Sockel- und Fassadendämmplatten, auch auf Bitumen, Holz und anderen kritischen Untergründen. Capatect Sockelfix Objekt ist ein kalk-/zementgebundener, hydraulisch abbindender Werktrockenmörtel. Er ist speziell zum Verkleben von Capatect Sockel- und Fassadendämmplatten auf Bitumenuntergründen vorgesehen und kann ebenso auf Holz und kritischen Untergründen eingesetzt werden. Der Kleber hat ein gutes Standvermögen, ist diffusionsoffen und lässt sich händisch wie maschinell verarbeiten. Untergrund und Vorbereitung Der Untergrund muss trocken, sauber, tragfähig und frei von losen Anstrich- oder Putzresten sein; die ÖNORM ist zu beachten. Tragfähige mineralische Anstriche werden aufgeraut, damit der Kleber besser haftet; schadhafte, abblätternde Anstriche oder Strukturputze werden weitestgehend entfernt. Bei beschichteten Untergründen ist eine händische Haftzugprobe nach ÖNORM durchzuführen. Putzhohlstellen abschlagen und flächenbündig beiputzen; absandende oder mehlige mineralische Flächen bis zur festen Substanz reinigen und mit Primalon Tiefgrund LF grundieren. Anmischen Der Sackinhalt wird mit einem Rührgerät und ca. 5,5 Liter Wasser zu einer knotenfreien Masse gemischt, etwa 5 Minuten reifen gelassen und nochmals durchgerührt. Damit die Eigenschaften erhalten bleiben, darf Sockelfix Objekt nicht mit anderen Produkten verschnitten werden. Werkzeug sofort nach Gebrauch mit Wasser reinigen. Verkleben der Dämmplatten Der Kleber wird in der Rand-Wulst-Punkt-Methode oder vollflächig auf die Dämmplatten aufgetragen, sodass eine Klebekontaktfläche von mindestens 40 %, bei vollflächiger Verklebung 80 %, auf Wandbildner und Platte erreicht wird. Die Platten werden im Verband von unten nach oben pressgestoßen verklebt und gut angedrückt; keine Klebemasse in die Plattenstöße bringen und auf flucht- und lotrechte Verlegung achten. Unebenheiten bis ±1 cm lassen sich im Klebebett ausgleichen. Trocknung und Witterung Während Verarbeitung und Trocknung dürfen Umgebungs- und Untergrundtemperatur nicht unter +5 °C sinken. Nicht auf sonnenaufgeheizten Flächen und nicht bei Regen, hoher Luftfeuchte oder starkem Wind arbeiten, Vorsicht bei Nachtfrost. Bei +20 °C und 65 % Luftfeuchte ist der Kleber je nach Auftragsdicke nach ca. 24 Stunden getrocknet; niedrigere Temperatur und höhere Luftfeuchte verlängern diese Zeit. Trocken und vor Feuchtigkeit geschützt lagern, wie Zement; 9 Monate lagerfähig. Maßgeblich sind die aktuelle Technische Information und die Hinweise auf dem Gebinde.

Inhalt: 25 kg (3,20 € / 1 kg)

79,90 €
CAPAROL Capatect Carbon Fix Schlagdübel 100 Stück

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Schlagdübel mit Kunststoff-Stahl-Spreizelement für Capatect Dämmplatten, 100 Stück je Packung. Der Capatect Carbon Fix besteht aus dem Dübelschaft mit Dübelteller aus Kunststoff und dem vormontierten, kombinierten Kunststoff-Stahl-Spreizelement. Er eignet sich für die statisch relevante Befestigung von Capatect Wärmedämm-Verbundsystemen, wenn der Standsicherheitsnachweis ETZ- und ÖNORM-geprüfte Dübel verlangt. Dübellänge und Bohrloch Die Dübellänge wird so gewählt, dass im massiven Wandbaustoff eine Verankerungstiefe von mindestens 25 mm erreicht wird. Alte Putzschichten oder andere nicht tragende Zwischenschichten zählen dabei nicht mit. Die Löcher werden mit 8 mm Durchmesser rechtwinkelig in das tragende Bauteil gebohrt, mindestens 35 mm tief, und anschließend vom Bohrmehl befreit. Setzen mit dem Hammer Der Dübel wird in das Bohrloch eingedrückt und das Spreizelement mit dem Hammer so weit eingeschlagen, dass der Dübelteller oberflächenbündig sitzt. Danach den festen Sitz jedes Dübels kontrollieren. Sitzt ein Dübel wegen der Untergrundbeschaffenheit nicht richtig, wird er entfernt und in angemessenem Abstand durch einen neuen ersetzt. Bei Bedenken zur Untergrundfestigkeit sind Dübelauszugsversuche vor Ort vorzunehmen. Versenkte Montage mit Rondelle Bei Dalmatiner-, EPS-, MF-, MW- und Sockel-Dämmplatten kann der Dübel versenkt gesetzt werden: Die Öffnung vor dem Setzen mit dem Rondellen-Fräskopf ausfräsen und danach mit einer Dalmatiner-, PS- oder MF-Rondelle flächenbündig verschließen. Der Hersteller empfiehlt, wo möglich, diese Variante. Bei bündiger wie versenkter Montage kann es durch unterschiedliche Armierungsschichtdicken über Teller oder Rondelle zu Abzeichnungen kommen; solche Beanstandungen werden nicht anerkannt. Wie viele Dübel je Quadratmeter? Der Verbrauch hängt von der Einstufung des Dämmstoffs gemäß ÖNORM B 6400 ab. Höhe und Lage des Objekts beeinflussen die Anzahl, vor allem in den Randzonen mit bedeutenden Windsogkräften. Die Technische Information nennt mindestens 6 und höchstens 12 Stück je m²; die Verarbeitungsrichtlinie der Qualitätsgruppe WDVS ist zu beachten. Wichtig sind ein ebenflächiges Setzen und ein spannungsfreier Sitz des Dübels im Wandbildner. Vor direkter, anhaltender Sonnenbestrahlung, Aufheizung, Feuchtigkeit und mechanischer Belastung geschützt lagern. Maßgeblich sind die aktuelle Technische Information und die Hinweise auf dem Gebinde.

Varianten ab 41,00 €
Ab 41,00 €
Caparol Gewebe 645 Glasgewebe 55 m²

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Alkalibeständiges Armierungsgewebe für Capatect Wärmedämm-Verbundsysteme. Capatect Gewebe 645 ist ein schiebefestes, hoch zugfestes Textilglasgitter, das in die Armierungsmasse eingebettet wird und so den bewehrten Unterputz im WDVS herstellt. In der Fassadenrenovierung wird es auch für Armierungsschichten auf rissigen Untergründen eingesetzt. Eine Rolle ist 110 cm breit und 50 lfm lang, das ergibt 55 m². Einbetten in die Armierungsmasse Die systembezogene Armierungsmasse wird in Bahnenbreite des Gewebes vollflächig in etwa zwei Dritteln der Mindestschichtdicke aufgetragen. Das Gewebe wird faltenfrei eingelegt; benachbarte Bahnen überlappen an den Stößen mindestens 10 cm. Anschließend wird nass-in-nass so viel Armierungsmasse nachgetragen, dass das Gewebe mit der Hälfte bzw. einem Drittel der Gesamtschichtdicke überdeckt ist. Schichtdicke und genaue Gewebelage richten sich nach der jeweiligen Anwendung. Längs oder quer verlegen Das Gewebe kann auch quer verlegt werden, also entlang der Gerüstlagen, was sich vor allem bei maschineller Verarbeitung anbietet. Auch dann muss die Überlappung von mindestens 10 cm sichergestellt sein. Generell gilt die Verarbeitungsanleitung für Capatect Wärmedämm-Verbundsysteme und Zubehör. Temperatur und Verbrauch Während der Verarbeitung und in der Trocknungsphase dürfen Umgebungs- und Untergrundtemperatur hinsichtlich der Armierungsmasse nicht unter +5 °C absinken. Der Verbrauch ist mit 1,1 m² Gewebe je m² Fläche angegeben. Die Eignung für den jeweiligen Anwendungsfall ist laut Hersteller durch Eigenversuche zu prüfen. Eigenschaften des Gewebes Das Gewebe ist alkalibeständig, schiebefest, hoch zugfest und weichmacherfrei. Das Flächengewicht liegt über 145 g/m², die Maschenweite zwischen 3 und 5 mm. Die Prüfung erfolgte im System nach EAD 040016-00-0404. Geschützt vor direkter, anhaltender Sonnenbestrahlung, vor Aufheizung und vor mechanischer Belastung lagern, eben und spannungsfrei. Maßgeblich sind die aktuelle Technische Information (Stand 10/2024) und die Hinweise auf dem Gebinde.

Inhalt: 55 Quadratmeter (1,16 € / 1 Quadratmeter)

63,90 €
Caparol Sockelschiene Aluminium

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Unterer Systemabschluss für Capatect Fassadendämmplatten. Die Sockelschiene ist ein Trogprofil aus unbeschichtetem Aluminium mit Tropfkante, das als Stangenware geliefert wird. Bei zurückversetztem Sockel leitet sie Regenwasser kontrolliert nach unten ab und bildet einen fluchtgerechten, sauberen Abschluss der Dämmung. Für rissfreie Stoßbereiche empfiehlt die Technische Information, zusätzlich das Capatect Sockelschienen-Aufsteckprofil auf Rolle aufzustecken. Untergrund vorbereiten Vor der Montage werden vorstehende Mörtelgrate entfernt, Putzhohllagen abgeschlagen und Fehlstellen mit artgerechtem Material beigeputzt. Die Schiene wird passend zur gewählten Dämmstoffdicke ausgewählt. Montage Schritt für Schritt Die Sockelschiene wird mit den systemzugehörigen Montage-Schlagschrauben im Abstand von etwa 30 cm fluchtgerecht und kraftschlüssig am Untergrund befestigt. Die Langlochbohrungen erlauben eine exakte Ausrichtung. Schienenstöße werden mit Sockelschienen-Verbindern zusammengesteckt, Unebenheiten der Wand mit Distanzstücken hinterfüttert. Montagebedingte Spalten zwischen Wand und Schiene sind mit einem geeigneten Kleber, etwa Capatect Klebe- und Spachtelmasse 190, lückenlos zu schließen. Aufsteckprofil und Armierung Bevor die Dämmplatten verklebt werden, wird das Capatect Sockelschienen-Aufsteckprofil auf Rolle stoßfrei von Ecke zu Ecke und von oben nach unten auf die Schiene geschoben; ein Steg auf der Rückseite hält das Kunststoffprofil nach dem Aufklipsen in Position. Das Glasgewebe der anschließend hergestellten Flächenarmierung muss den eingearbeiteten Gewebestreifen des Aufsteckprofils um mindestens 10 cm überlappen. Auf diese Weise sollen Risse im Stoßbereich der Schienen vermieden werden. Passendes Zubehör laut Technischer Information Zum System gehören das Aufsteckprofil auf Rolle, Sockelschienen-Verbinder aus Hart-PVC (auch als variable 1-m-Stange zum Selbstablängen), Distanzstücke in 3, 5, 8 und 10 mm zum Ausgleich von Wandunebenheiten bis ±1 cm sowie Montage-Schlagschrauben 8 × 80 mm. Ein Montageset im Karton enthält 75 Kunststoff-Spreizdübel mit verzinkter Schraube 6 × 60 mm, 10 Verbinder und 50 Distanzstücke 3 mm. Die Verarbeitungshinweise sind den Gegebenheiten am Objekt anzupassen, die Eignung wird laut TI vom Verarbeiter durch Eigenversuche geprüft. Trocken, eben, spannungsfrei und vor Feuchtigkeit geschützt lagern. Gebogen gelagerte oder transportierte Profile können sich verformen und dürfen dann nicht mehr eingebaut werden. Maßgeblich sind die aktuelle Technische Information und die Hinweise auf dem Gebinde.

Varianten ab 10,90 €
Ab 10,90 €
REMMERS Multi-Baudicht 2K (MB 2K) 25kg

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Bitumen- und lösemittelfreie 2K-Reaktivabdichtung, die Dichtungsschlämme und Dickbeschichtung in einem Produkt vereint – über 3 mm rissüberbrückend, nach 18 Stunden durchgetrocknet. Remmers MB 2K (Multi-Baudicht 2K) ist eine zweikomponentige multifunktionale Bauwerksabdichtung aus Polymerbindemittel, Zement, Additiven und Spezial-Füllstoffen. Laut Technischem Merkblatt vereint sie die Eigenschaften flexibler, rissüberbrückender mineralischer Dichtungsschlämmen (MDS) und von Bitumendickbeschichtungen (PMBC): Sie ist druckwasserdicht, hochflexibel und dehnfähig, haftet auch auf nicht mineralischen Untergründen wie Kunststoffen und Metallen, ist UV-, frost- und tausalzbeständig, überstreich- und überputzbar, radondicht geprüft und sehr emissionsarm (EMICODE EC1 Plus). Eingesetzt wird sie für Neubau- und Schnellabdichtungen, Horizontalabdichtungen in und unter Wänden, nachträgliche Bauwerksabdichtung nach WTA, Einbautiefen über 3 m, Anschlüsse an WU-Beton, Sockel- und Fußpunktabdichtung, Abdichtung im Verbund, als Haftbrücke auf Altbitumen und zur Verklebung von Perimeterdämmplatten. Untergrund und Vorbereitung Der Untergrund muss eben, tragfähig, trocken, sauber, staubfrei sowie frei von Öl, Fett und Trennmitteln sein; saugfähige mineralische Untergründe (kein selbstverdichtender Beton) dürfen mattfeucht sein, nicht mineralische und porenfreie Untergründe werden aufgeraut. Grate und Mörtelreste entfernen, Ecken und Kanten fasen oder brechen, Vertiefungen über 5 mm mit geeignetem Spachtel oder MB 2K im Verschnitt mit Quarzsand (1:1 bis 1:3) schließen; optional eine Dichtungskehle herstellen, KG-Rohre aufrauen, Metallrohre reinigen und anschleifen. Übergänge, Anschlüsse und Fugen an nicht mineralischen Bauteilen werden mit Fugenband Tape VF verstärkt. Saugende mineralische Untergründe mit Kiesol MB grundieren; als Kontaktschicht und zur Blasenvermeidung wird eine Kratzspachtelung mit dem Produkt hergestellt (ca. 500 g/m²), die nicht als Abdichtungslage zählt. Nicht auf unbehandeltem Aluminium einsetzen. Verarbeitung und Anmischen Im Kombigebinde wird die Flüssigkomponente A mit geeignetem Mischwerkzeug aufgemischt, die aufgelockerte Pulverkomponente B vollständig zugegeben, ca. 1 Minute gemischt, eingerührte Luft entweichen gelassen, anhaftendes Pulver vom Rand abgestreift und der Mischvorgang für ca. 2 Minuten fortgesetzt; das Mischwerkzeug bleibt dabei in Bodennähe. Material-, Umgebungs- und Untergrundtemperatur mindestens +5 °C bis maximal +30 °C, die Untergrundtemperatur mindestens 3 K über dem Taupunkt; Verarbeitungszeit bei +20 °C 30 bis 60 Minuten. Senkrechte und waagerechte Flächenabdichtungen sowie Horizontalabdichtungen in und unter Wänden werden regelkonform zweilagig aufgetragen, die maximale Gesamtnassschichtdicke beträgt 5 mm; Innenecken, Anschlussfugen und Fugen an Dämmplatten werden mit Tape VF blasen- und faltenfrei eingebettet, Rohrdurchführungen kehlenförmig (W1-E) oder mit Flansch (W2.1-E) eingebunden. Nicht bei direkter Sonneneinstrahlung verarbeiten, angesteiftes Material nicht wieder aufmischen, die frische Abdichtung vor Regen, Sonne, Frost und Tauwasser schützen. Nach ca. 4 Stunden kann mit Klebe-, Spachtel- oder Armierungsmörtel (z. B. VM Fill) überarbeitet werden, bindemittelreiche Dispersionsfarben können direkt aufgebracht werden; Werkzeuge im frischen Zustand mit Wasser reinigen. Verbrauch und Trocknung Laut Technischem Merkblatt beträgt der Verbrauch mindestens 1,1 kg/m² je Millimeter Trockenschichtdicke, 1,1 mm Nassschicht ergeben ca. 1 mm Trockenschicht. Für Bodenfeuchte und nichtdrückendes Wasser (W1-E) sowie Spritzwasser am Sockel (W4-E) sind 2 mm Mindesttrockenschichtdicke und ca. 2,2 kg/m² vorgesehen (ca. 11,3 m² je 25 kg), für mäßig drückendes Wasser (W2.1-E), nichtdrückendes Wasser auf erdüberschütteten Decken (W3-E) und Behälter bis 8 m Füllhöhe (W2-B) 3 mm und ca. 3,3 kg/m² (ca. 7,5 m²), für hohe Einwirkung von drückendem Wasser (W2.2-E) 4 mm und ca. 4,4 kg/m² (ca. 5,6 m²). Der Schichtdickenzuschlag nach DIN 18533 beträgt ca. 0,5 kg/m² für die Kratzspachtelung und ca. 0,4 kg/m² bei Arbeit ohne Schichtdickenkelle. Die Durchtrocknung dauert ca. 18 Stunden für 2 mm bei 5 °C und 90 % relativer Feuchte bzw. ca. 9 Stunden bei 23 °C und 50 %; die Rissüberbrückung von 3 mm gilt bei 3 mm Trockenschichtdicke. Sicherheit und Entsorgung Laut Sicherheitsdatenblättern (Version 9) trägt die Flüssigkomponente das Signalwort Achtung mit H317 Kann allergische Hautreaktionen verursachen, die Pulverkomponente Achtung mit H319 Verursacht schwere Augenreizung und H412 Schädlich für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung. Das Produkt enthält ein Biozidprodukt (Topfkonservierungsmittel CMIT/MIT (3:1)) zum Schutz des Gebindeinhalts; GISCODE ZP1. Schutzhandschuhe und Augenschutz tragen, in geschlossenen Räumen für ausreichende Belüftung sorgen. Größere Produktreste in der Originalverpackung gemäß den geltenden Vorschriften entsorgen, restentleerte Verpackungen dem Recycling zuführen, nicht in die Kanalisation gelangen lassen. Im ungeöffneten Originalgebinde kühl, trocken und frostfrei mindestens 9 Monate lagerfähig. Maßgeblich sind das aktuelle Technische Merkblatt 3014 (TM-39, 05/25), die Sicherheitsdatenblätter beider Komponenten und die Hinweise auf dem Gebinde.

Inhalt: 25 kg (7,16 € / 1 kg)

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