HILTI Holz-Schlangenbohrer WDB-A
Schlangenbohrer mit selbsttreibender Gewindespitze für glatte Tiefbohrungen in Holz und schwerem Bauholz.
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Beschreibung
Beschreibung
Schlangenbohrer mit selbsttreibender Gewindespitze für glatte Tiefbohrungen in Holz und schwerem Bauholz. Der Hilti Schlangenbohrer WDB A ist ein Holzbohrer der Produktklasse Premium mit 320 mm Gesamtlänge und 255 mm Arbeitslänge. Das Einsteckende ist ein Sechskantschaft, der in Bohrfuttern und Sechskantaufnahmen von Bohrschraubern gespannt wird. Die drei Durchmesser 6, 8 und 10 mm stehen zur Auswahl, jeweils in derselben Länge.
Ausführung und Material
Der Schlangenbohrer hat eine selbsttreibende Gewindespitze: Das Gewinde zieht den Bohrer beim Drehen in das Holz, sodass schnell und einfach gebohrt wird und wenig Vorschubdruck nötig ist. Die breite Spannut der eingängigen Wendel fördert die Späne auch aus tiefen Löchern effizient nach außen, was den Bohrer beim Tiefbohren vor dem Festsetzen bewahrt. Das Einsteckende ist ein Sechskantschaft, der im Bohrfutter nicht durchrutscht. Hilti stuft den WDB A in die Produktklasse Premium ein; Angaben zum Werkstoff macht Hilti auf der Produktseite nicht.
Einsatz
Hilti nennt als Anwendung das präzise Tiefbohren in Holz und schwerem Bauholz; als Untergrundmaterial ist Holz angegeben, als Arbeitsmodus Bohren, also ohne Schlag. Mit 255 mm Arbeitslänge reicht der Bohrer durch Balken, Pfetten und mehrlagige Holzkonstruktionen, etwa für Durchgangslöcher von Schrauben und Gewindestangen, Kabeldurchführungen oder Löcher für Holzdübel. Der Bohrer läuft in Bohrschraubern und Bohrmaschinen mit Bohrfutter oder Sechskantaufnahme. Für flache Löcher mit größerem Durchmesser führt Hilti die Flachfräsbohrer WDB-S.
Größen/Maße
Wählbar sind die Durchmesser 6, 8 und 10 mm. Alle drei Varianten haben 320 mm Gesamtlänge und 255 mm Arbeitslänge; Hilti führt den WDB A genau in diesen drei Durchmessern und dieser Länge. Der Durchmesser wird nach dem Durchgangsmaß der Schraube oder Gewindestange gewählt; die Bohrlochtiefe ergibt sich aus der Arbeitslänge, gemessen ab der Gewindespitze.
Pflege
Nach dem Bohren Späne und Harz aus der Spannut und von der Gewindespitze entfernen, damit das Gewinde weiter greift. Den Bohrer trocken und liegend lagern, weil die lange Wendel bei Stößen verbiegen kann; ein verbogener Schlangenbohrer läuft unrund und bohrt nicht mehr gerade. Vor dem Bohren das Holz auf Nägel und Schrauben prüfen, Metallkontakt beschädigt die Gewindespitze. Beim Tiefbohren den Bohrer gelegentlich zurückziehen, damit die Späne austreten. Stumpfe Schneiden werden nachgeschärft oder der Bohrer ersetzt.
Maßgeblich sind die aktuellen Herstellerangaben (Produktseite bzw. Datenblatt) und die Hinweise auf der Verpackung.