SOLID Nivelliersystem - Zuglaschen 440Stk.
Vorratsbeutel mit 440 SOLID Zuglaschen (400 + 40 gratis) in 1 / 2 / 3 mm: ziehen Fliesen beim Verlegen auf eine Höhe, reicht für rund 12 bis 44 m².
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Passt das für dich?
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440 Kunststoff-Clips fürs Fliesenlegen: ziehen zwei Nachbarfliesen auf eine Höhe, kein spürbarer Absatz – für 12 bis 44 m², Fuge 1/2/3 mm.
- Für Wand und Boden, Keramik und Feinsteinzeug 3–16 mm · ganze Räume, Wohnungen, Baustellen (günstigste Form je Stück) · Fugen 1, 2 oder 3 mm (Laschenstärke = Fugenbreite) · Großformate bis 120 x 60 cm
- Nicht für unebenen Untergrund ausgleichen – das kann kein Nivelliersystem · Fugen 1,5 mm (dafür der 440er-Eimer) · Platten dicker als 16 mm (Mega/Maxi auf Anfrage)
- Du brauchst 1,5 mm Fuge oder willst den Vorrat im Eimer nimm die 440 Zuglaschen im Eimer
- Du legst nur ein Bad oder WC reicht der 100er-Beutel
- Du fängst neu an und hast weder Keile noch Zange nimm das Starterset (100 Laschen, 50 Keile, Zange)
Dazu brauchst du4
Dazu brauchst du · 4
- Fachhändler aus Österreich
- Beratung aus der Praxis
- Original vom Hersteller
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Beschreibung
Beschreibung
Vorratsbeutel mit 440 SOLID Zuglaschen (400 + 40 gratis) in 1 / 2 / 3 mm: ziehen Fliesen beim Verlegen auf eine Höhe, reicht für rund 12 bis 44 m². Der Beutel ist die günstigste Form der SOLID Zuglaschen je Stück und die richtige Wahl für ganze Räume, Wohnungen oder Baustellen. Inhalt und Technik sind dieselben wie beim 100er-Beutel: Standard-Clips für Fliesen von 3 bis 16 mm, 400 Stück plus 40 Stück gratis. Für 1,5 mm Fugen gibt es die 440er-Menge im Eimer.
So funktioniert das Nivelliersystem
Das SOLID Nivelliersystem besteht aus drei Teilen: der Zuglasche (Clip), dem Keil und der Zange. Die Zuglasche ist ein flaches Kunststoffteil mit einem Fuß und einem aufrechten Steg mit Schlitz. Der Fuß wird beim Verlegen in den Kleber unter die Fliesenkante geschoben, der Steg steht zwischen zwei benachbarten Fliesen nach oben. Durch den Schlitz wird der Keil geschoben; die Zange drückt ihn nach. Dabei zieht die Lasche beide Fliesen von unten gegen den Keil, bis ihre Oberflächen auf einer Höhe liegen. So verschwinden die kleinen Höhenunterschiede zwischen zwei Fliesen, die man später als Kante mit dem Fuß spürt (Fliesenleger sagen „Überzahn“). Ist der Kleber ausgehärtet, wird der Steg abgeschlagen: Er bricht an der Sollbruchstelle knapp über dem Fuß ab, der Fuß bleibt unsichtbar im Kleberbett. Die Keile und die Zange werden herausgenommen und wieder verwendet – nur die Zuglaschen sind Verbrauchsmaterial.
Wichtig zu wissen: Das System gleicht Höhenunterschiede zwischen benachbarten Fliesen aus, nicht einen unebenen Untergrund. Der Boden oder die Wand müssen vorher eben sein, und die Fliese muss vollflächig im Kleber liegen.
Welche Laschenstärke für welche Fuge
Der Steg der Zuglasche steckt zwischen den Fliesen und legt damit die Fugenbreite fest. SOLID bietet die Zuglaschen in vier Stärken an: 1 mm, 1,5 mm, 2 mm und 3 mm – die Stärke ist gleich der Fugenbreite. Welche Fuge zu deiner Fliese passt, steht in den Verlegehinweisen des Fliesenherstellers: Rektifizierte (kantengeschliffene) Fliesen werden meist mit schmalen Fugen von 1 bis 2 mm verlegt, Fliesen mit gepresster Kante brauchen breitere Fugen. Nimm dieselbe Stärke, die du auch bei Fugenkreuzen wählen würdest. Für Wand- und Bodenfliesen kannst du unterschiedliche Stärken kombinieren; innerhalb einer Fläche bleibt die Stärke gleich.
Schritt für Schritt
- Kleber aufziehen und die erste Fliese wie gewohnt ins Kleberbett legen und andrücken.
- Zuglaschen setzen: Den Fuß der Lasche unter die freie Fliesenkante in den Kleber schieben, der Steg steht senkrecht neben der Fliese. Bei Kanten bis etwa 30 cm reicht eine Lasche, bei 60 cm zwei, bei 120 cm drei Laschen je Kante (Praxis-Richtwert).
- Nächste Fliese anlegen – direkt an den Steg, der Steg gibt die Fuge vor. Die Fliese liegt jetzt mit ihrer Kante auf dem Fuß der Lasche.
- Keil einschieben: Den Keil mit der Rille nach unten durch den Schlitz des Stegs stecken und mit der SOLID Zange nachdrücken, bis beide Fliesenkanten bündig sind. Nicht mit Gewalt spannen – zu viel Druck kann Fliesen beschädigen; die Spannkraft der Zange ist am Rändelfuß einstellbar. Bei polierten oder empfindlichen Oberflächen vorher einen Fliesenschoner unter den Keil legen.
- Weiterarbeiten, bis die Fläche liegt. Ränder ohne Nachbarfliese bekommen keine Lasche, dort helfen Fugenkreuze oder Abstandhalter.
- Aushärten lassen. Keile erst lösen, wenn der Kleber vollständig abgebunden hat – als Praxiswert gelten 24 Stunden, maßgeblich ist die Angabe des Kleberherstellers. Zu frühes Lösen kann die Fliese aus dem Kleberbett heben.
- Laschen abschlagen: Keile herausnehmen, dann den Steg mit einem Gummihammer oder dem Fuß in Fugenrichtung (längs der Fuge) abschlagen. Er bricht an der Sollbruchstelle ab; der Fuß bleibt im Kleber. Kleberreste von Keilen und Zange entfernen, Reste der Laschen aus der Fuge kehren – dann verfugen.
Wie viele Laschen und Keile brauche ich
Der Bedarf hängt vom Fliesenformat ab: Je kleiner die Fliese, desto mehr Fugen je Quadratmeter und desto mehr Laschen. SOLID nennt im Katalog 2026 folgende Richtwerte:
| Fliesenformat | Zuglaschen je m² | 100 Laschen reichen für ca. | 440 Laschen reichen für ca. |
|---|---|---|---|
| 25 × 40 cm | 38 | 2,6 m² | 12 m² |
| 33 × 33 cm | 32 | 3,1 m² | 14 m² |
| 40 × 40 cm | 24 | 4,2 m² | 18 m² |
| 45 × 45 cm | 18 | 5,6 m² | 24 m² |
| 50 × 50 cm | 14 | 7,1 m² | 31 m² |
| 60 × 30 cm | 22 | 4,5 m² | 20 m² |
| 60 × 60 cm | 10 | 10,0 m² | 44 m² |
| 80 × 80 cm | 6 | 16,7 m² | 73 m² |
| 100 × 50 cm | 6 | 16,7 m² | 73 m² |
| 120 × 60 cm | 5 | 20,0 m² | 88 m² |
Für Formate, die nicht in der Tabelle stehen, mit dem nächstkleineren Format rechnen (also mit der höheren Zahl) und einen Vorrat von rund 10 % einplanen – Laschen gehen beim Setzen auch einmal kaputt. Ein 440er-Beutel reicht damit für rund 12 m² (25 × 40 cm) bis 44 m² (60 × 60 cm); der Mengenrechner oben rechnet deine Fläche direkt in Beutel um.
Keile: Keile werden nach dem Aushärten gelöst und wieder eingesetzt, du brauchst also nur so viele, wie gleichzeitig in der Fläche stecken. SOLID packt in sein Starterset 50 Keile zu 100 Laschen. Wer an einem Tag mehr Fläche legt, als der Kleber über Nacht abbindet, braucht entsprechend mehr Keile – für die meisten Bäder und Räume reichen 50 bis 100 Keile.
Für welche Fliesen
Die Standard-Zuglaschen sind für Fliesenstärken von 3 bis 16 mm ausgelegt – das deckt übliche Wand- und Bodenfliesen aus Keramik und Feinsteinzeug ab. Für dickere Platten führt der Hersteller die Reihen Mega (15–26 mm) und Maxi (25–36 mm), die wir auf Anfrage besorgen. Das System eignet sich für Wand und Boden, für kleine Formate ebenso wie für Großformate bis 120 × 60 cm; eingesetzt wird es für Keramikfliesen.
Tipps aus der Praxis
- Fliesen zuerst von Hand grob ausrichten, dann erst den Keil spannen – der Keil macht den letzten Millimeter, nicht den Zentimeter.
- Steg immer parallel zur Fuge setzen, sonst lässt er sich später nicht sauber abschlagen.
- Kleber vollflächig auftragen (bei Großformat auch die Fliesenrückseite dünn einkämmen), damit die Lasche die Fliese nicht in einen Hohlraum zieht.
- Bei polierten, glasierten oder großformatigen Fliesen die SOLID Fliesenschoner unter den Keil legen – sie verteilen den Druck und verhindern Kratzer.
- Zuglaschen nicht in extremer Hitze oder Kälte verarbeiten und trocken in der Originalverpackung lagern (Herstellerhinweis).
- Laschen erst abschlagen, wenn der Kleber wirklich hart ist; beim Abschlagen nicht quer zur Fuge treten.
Maßgeblich sind die SOLID Produktkarte (Stand 12/2024) und der SOLID Katalog 2026; Verbrauchs- und Zeitangaben sind Richtwerte. Zu starkes Spannen kann Fliesen beschädigen, die richtige Laschenvariante richtet sich nach der Fliesenstärke. Trocken, vor Feuchtigkeit und direkter Sonne geschützt in der Originalverpackung lagern; nach der Arbeit Kleberreste entfernen und die Fläche von Laschenresten säubern. Nicht in Kinderhände geben.