Glättkelle mit 0,7 mm starkem Edelstahlblatt, Aluminiumstütze und Zweikomponenten-Griff für Putz- und Spachtelarbeiten innen und außen. Die SOLID Glättkelle mit Alu-Stütze ist laut Produktkarte für Bau- und Ausbauarbeiten wie das Auftragen und Glätten von Mörtel, Putz und Kleber vorgesehen. Das Blatt aus säurebeständigem Edelstahl ist 0,7 mm stark und mit Stiften an einer Stütze aus Aluminiumlegierung befestigt, die den Druck über die ganze Blattlänge verteilt. Der Griff besteht aus Polypropylen mit weicher TPE-Zone.
Ausführung und Material
Das 0,7 mm starke Blatt ist rostfrei und säurebeständig, sodass Kalk-, Zement- und Gipsmörtel keine Spuren hinterlassen. Die Stütze aus Aluminiumlegierung versteift das Blatt und ist mit Stiften verbunden. Der Zweikomponenten-Griff hat eine rutschhemmende TPE-Auflage. Eine Ausführung mit verlängerter Stütze in mehreren Längen führt der Hersteller als Professional Series.
Einsatz
Mit der Kelle werden Putze, Klebespachtel und Ausgleichsmassen aufgezogen und abgeglättet, im WDVS-Bereich auch Armierungsmörtel. Das Material wird mit der Kellenkante aufgezogen und mit flach angestelltem Blatt in langen Zügen verteilt; für ansatzfreies Glätten die Kante leicht schräg führen.
Größen/Maße
Blattmaß 270 x 130 mm (Herstellerindex 6000). Der Artikel wird im Shop ohne Varianten geführt.
Pflege
Nach der Arbeit sofort mit Wasser reinigen und abtrocknen; angetrocknete Reste mit einem Kunststoffspachtel lösen. Trocken lagern, das Blatt nicht als Hebel verwenden.
Trocken und vor Feuchtigkeit geschützt lagern. Maßgeblich sind die aktuelle Produktkarte des Herstellers SOLID (Stand 12/2024) und die Hinweise auf der Verpackung.
Mineralischer Klebe- und Armierungsmörtel für Capatect Fassadensysteme mit EPS- und Mineralwolle-Dämmplatten. Capatect Klebe- und Armierungsmasse 186 M ist ein hydraulisch abbindender Trockenmörtel auf Kalk-Zementbasis, kunststoffvergütet und hoch wasserdampfdurchlässig. Er verklebt EPS- und Mineralwolle-Dämmplatten und bildet die Armierungsschicht in den Capatect Systemen sowie auf tragfähigen mineralischen Untergründen. Systemgeprüft nach EAD 040083-00-0404.
Untergrund und Vorbereitung
Der Untergrund muss trocken, sauber, tragfähig und frei von losen Anstrich- oder Putzresten sein. Schadhafte, abblätternde Anstriche oder Strukturputze werden entfernt, Putzhohlstellen abgeschlagen und mit 186 M bündig beigeputzt. Absandende oder mehlige mineralische Oberflächen werden bis zur festen Substanz gereinigt und mit Primalon Tiefgrund LF grundiert. Geeignet sind unverputztes und mineralisch verputztes Mauerwerk; organische Anstriche müssen entfernt werden.
Anmischen
Ca. 6 Liter Wasser in einem Eimer vorlegen und den kompletten Sackinhalt unter Rühren mit einem geeigneten Rührwerk (max. 400 U/min) nach und nach zugeben. Mindestens 3 bis 5 Minuten klumpenfrei mischen, ca. 5 Minuten reifen lassen und nochmals kurz durchrühren.
Kleben und Armieren
Die Dämmplatten werden in der Rand-Wulst-Punkt-Methode oder vollflächig verklebt, händisch oder maschinell; Unebenheiten bis ±1 cm gleicht das Klebebett aus. Die Platten im Verband von unten nach oben pressgestoßen setzen und gut andrücken, ohne Klebemasse in den Stößen. Für die Armierung wird der Mörtel in Bahnenbreite des Gewebes mit etwa zwei Dritteln der Schichtdicke aufgezogen, das Capatect Glasgewebe mit mindestens 10 cm Überlappung eingedrückt und nass-in-nass vollflächig überspachtelt. Die Mindestschichtdicke des armierten Unterputzes beträgt 3 bzw. 5 mm; bei Mineralwolle empfiehlt die TI vorab eine Ausgleichsspachtelung von ca. 2 mm. Die Verbrauchswerte sind Erfahrungswerte, genau zeigt es eine Musterfläche.
Trocknung und Witterung
Unter +5 °C (Bauwerk, Material, Luft), bei praller Sonne, Regen ohne Schutz, Nebel oder Taupunktunterschreitung darf nicht gearbeitet werden; das gilt auch mindestens 2 Tage nach dem Auftrag. Bei 20 °C und 65 % relativer Luftfeuchte trocknet der Mörtel mindestens 1 Tag pro mm Schichtdicke, in der kühlen Jahreszeit länger. Werkzeuge sofort mit Wasser reinigen.
Trocken und vor Feuchtigkeit geschützt lagern, wie Zement; 9 Monate lagerfähig. Maßgeblich sind die aktuelle Technische Information und die Hinweise auf dem Gebinde.
Silikonharz-Oberputz in Kratzstruktur, extrem wasserabweisend, hoch diffusionsoffen und verschmutzungsarm – für WDVS, mineralische Putze, Beton und Sanierputze. Baumit SilikonTop ist ein verarbeitungsfertiger, pastöser Oberputz (Dünnschichtdeckputz) für außen, geprüft nach ÖNORM EN 15824 und im System gemäß ETAG 004, und Systembestandteil der Baumit WärmedämmverbundSysteme open Mineral, ECO, open air, Resolution, open Nature, Mineral und Nature. Laut Produktdatenblatt ist er witterungsbeständig, extrem wasserabweisend, hoch diffusionsoffen, verschmutzungsarm, universell einsetzbar und händisch wie maschinell leicht zu verarbeiten. Er wird als Oberputz auf Baumit Wärmedämmverbundsystemen sowie auf alten und neuen mineralischen Putzen, Spachtelmassen, Beton und Sanierputzen eingesetzt. Im Shop stehen die Kratzstrukturen K 1,5, K 2 und K 3 im 25-kg-Kübel zur Wahl.
Untergrund und Grundierung
Der Untergrund muss sauber, trocken, frostfrei, staubfrei, saugfähig, frei von Ausblühungen, tragfähig und frei von losen Teilen sein; die Prüfung erfolgt nach den ÖNORMEN B 2204, B 6400-1, B 3345 und B 3346, die Ebenheit der Wand nach ÖNORM DIN 18202. Geeignet sind mineralische Untergründe wie Baumit Unterputze und Spachtelmassen, Beton oder Altputze sowie Baumit PowerFlex; nicht geeignet sind Kunststoffe und Harze, Lack- und Ölfilme, Leimfarben, Kalkputze und -anstriche sowie Holz- und Metalluntergründe. Stark oder ungleichmäßig saugende und kreidende Oberflächen werden mit Baumit MultiPrimer egalisiert bzw. verfestigt, stark sandende oder mürbe Putze mit Baumit Sanova Primer; Sinterhaut mechanisch entfernen, Schalölrückstände beseitigen, veralgte Flächen mit Spezialmittel (z. B. Baumit FungoFluid) behandeln, schadhafte Flächen mit Spachtelmasse (z. B. Baumit KlebeSpachtel) überziehen und bei Bedarf mit Baumit TextilglasGitter bewehren. Zusätzlich sind alle Untergründe immer mit Baumit UniPrimer oder Baumit PremiumPrimer vorzustreichen (Standzeit mindestens 24 Stunden); bei Verwendung von Baumit PowerFlex kann die Grundierung entfallen.
Verarbeitung und Verdünnung
Nach einer Trockenzeit der Grundierung von mindestens 24 Stunden wird SilikonTop einmal aufgebracht. Der Oberputz wird vor dem Aufbringen gründlich mit einem Rührwerk angemischt; die Verarbeitungskonsistenz kann gegebenenfalls mit maximal 1 % sauberem Wasser eingestellt werden. Er wird mit einer rostfreien Stahltraufel vollflächig aufgezogen oder mit einer geeigneten Feinputzmaschine aufgespritzt, auf Kornstärke abgezogen und unmittelbar nach dem Auftrag mit einem Kunststoffreibbrett verrieben; nicht mit anderen Anstrichmitteln vermischen, gleichmäßig und ohne Unterbrechung arbeiten. Luft-, Material- und Untergrundtemperatur müssen während Verarbeitung und Abbinden für 8 Stunden mindestens +5 °C betragen; die Fassade vor direkter Sonne, Regen und starkem Wind schützen (Gerüstschutznetz). Umgebungsflächen wie Glas, Keramik, Klinker, Naturstein, Lack und Metall abdecken, Spritzer sofort mit viel Wasser abspülen, Werkzeuge sofort nach Gebrauch mit Wasser reinigen.
Farbtöne und Abtönen
Erhältlich in den Baumit Life Farbtönen gemäß Preisliste bzw. Farbfächer. Untergrund, Temperatur und Luftfeuchtigkeit beeinflussen die Farbtonentwicklung; Gerüstschatten, ungleichmäßiges Saugverhalten und wechselnde Witterung können Farbunterschiede ergeben, Farbgleichheit wird nur innerhalb einer Produktionscharge gewährleistet. Die verwendeten Sande sind Naturprodukte und können vereinzelt als leicht dunklere Körner erkennbar sein; Kratzer in der Putzoberfläche führen zur Farbtonveränderung (Füllstoffbruch), was ein optischer Mangel ohne Einfluss auf die Funktion ist. Für den Hellbezugswert auf Wärmedämmverbundsystemen gilt die Baumit Verarbeitungsrichtlinie WDVS, auf Putzsystemen die Verarbeitungsrichtlinie Außenputze.
Verbrauch und Trocknung
Laut Produktdatenblatt liegt der Verbrauch bei ca. 2,5 kg/m² für K 1,5 (ca. 10 m² je Kübel), ca. 2,9 kg/m² für K 2 (ca. 8,6 m²) und ca. 3,9 kg/m² für K 3 (ca. 6,4 m²); die Rillenstrukturen R 2 und R 3 des Herstellers liegen bei ca. 2,6 bzw. 3,6 kg/m². Die Angaben dienen zur Orientierung, praxisbedingt ist ein Mehrverbrauch von ca. 10 % zu berücksichtigen, abhängig von Rauheit und Saugfähigkeit des Untergrunds und der Verarbeitungstechnik. Vor einer weiteren Beschichtung ist eine Standzeit von mindestens 48 Stunden (bezogen auf 20 °C und 60 % relative Luftfeuchtigkeit) einzuhalten; hohe Luftfeuchtigkeit und tiefe Temperaturen verlängern die Trocknung deutlich, hohe Sommertemperaturen verkürzen sie (Aufbrennen möglich). Deckputze für Baumit WDV-Systeme verfügen über eine Basisausstattung an Biozid gegen Algen- und Pilzbefall mit verzögernder Wirkung; bei kritischen Umgebungsbedingungen empfiehlt der Hersteller eine verstärkte Ausstattung, ein dauerhaftes Ausbleiben von Befall kann nicht zugesichert werden.
Sicherheit und Entsorgung
Die Einstufung gemäß Chemikaliengesetz ist laut Produktdatenblatt dem Sicherheitsdatenblatt zu entnehmen, das über www.baumit.com oder beim Herstellerwerk erhältlich ist. Augen und Hautflächen schützen; Reste nicht in die Kanalisation gelangen lassen und gemäß den örtlichen Vorschriften entsorgen.
Kühl, frostfrei und verschlossen 12 Monate lagerfähig, nach dem Öffnen innerhalb von 14 Tagen verbrauchen; vor Temperaturen über 35 °C und unter 5 °C sowie direkter Sonne schützen. Maßgeblich sind das aktuelle Produktdatenblatt (Stand 19.12.2025), das Sicherheitsdatenblatt und die Hinweise auf dem Gebinde.
Mineralischer Klebe- und Armierungsmörtel für alle MIXFIX Wärmedämmverbundsysteme – zum Kleben der Dämmplatten und für den bewehrten Unterputz. MIXFIX A.K.M ist ein werkgemischter, mineralischer, mit organischen Zusätzen vergüteter und hydraulisch abbindender Pulverkleber und Unterputzmörtel, geprüft nach ETAG 004 und Systembestandteil in allen MIXFIX Wärmedämmverbundsystemen. Laut Produktdatenblatt ist er wasserdampfdurchlässig, wasseraufnahmehemmend, einfach verarbeitbar und hat eine gute Klebekraft. Er dient zum Kleben von EPS-F-, Sockel- und Mineralwolle-Putzträgerplatten, als Armierungsschicht mit Glasfasergewebe und zum Überspachteln ebener, tragfähiger Putz- und Betonflächen, innen und außen.
Untergrund und Grundierung
Die Prüfung erfolgt nach ÖNORM B 3346, B 2259 und B 6400-1; der Untergrund muss tragfähig, trocken, sauber, staubfrei, frostfrei, nicht wasserabweisend und frei von losen Teilen und Ausblühungen sein. Bei Spachtelungen auf massiven Untergründen gelten die ÖNORMEN B 2210 und B 3346, die Ebenheit der Wand muss der DIN 18202 entsprechen. Auf mineralischen Putzen werden Risse in einem eigenen Arbeitsgang geschlossen, auf Beton Trennmittel wie Schalöl entfernt und die Fläche mit dem Hochdruckreiniger gewaschen; Anstriche müssen fest haften, dürfen nicht kreiden und werden nach einer Abrissprobe gespachtelt.
Verarbeitung und Anmischen
Der Pulverkleber wird in reines, kaltes Wasser eingestreut (ca. 6 bis 7 l je 25 kg), mit langsam drehendem Rührwerk oder im Durchlaufmischer gemischt, etwa 5 Minuten rasten gelassen und nochmals durchgerührt; die Verarbeitungszeit beträgt ca. 1,5 Stunden, angesteiftes Material darf nicht mit Wasser wieder gängig gemacht werden, Zusatzmittel sind unzulässig. Zum Kleben wird der Mörtel als Randwulst mit mindestens drei Klebepunkten (Kontaktfläche mindestens 40 %) oder auf ebenen Untergründen vollflächig mit der Zahntraufel auf die Dämmplatte aufgetragen; eine erforderliche Dübelung erfolgt frühestens 24 Stunden nach dem Kleben. Für den Unterputz (3 mm auf EPS, 5 mm auf Mineralwolle) wird der Mörtel mit der 10-mm-Zahnspachtel auf die planeben verlegten, überschliffenen Platten aufgezogen, das MIXFIX Glasfasergewebe in senkrechten Bahnen mit mindestens 10 cm Überlappung eingelegt und unter geringer Materialbeigabe ebenflächig gespachtelt; Plattenfugen dürfen nicht mit A.K.M gefüllt und Unebenheiten nicht mit der Armierungsschicht ausgeglichen werden. Erfolgt die Armierung nicht binnen zwei Wochen, sind die Platten erneut zu überschleifen und zu entstauben.
Verbrauch und Standzeiten
Das Produktdatenblatt nennt ca. 4,5 bis 5,5 kg/m² zum Kleben, ca. 4,0 bis 5,0 kg/m² für den 3 mm dicken Unterputz und ca. 6,0 bis 8,0 kg/m² bei 5 mm. Vor jeder weiteren Beschichtung ist eine Standzeit von mindestens einem Tag je Millimeter Schichtdicke einzuhalten; ungünstiges Klima verlängert sie, die Oberfläche muss ein einheitlich trockenes Bild ohne feuchte Flecken zeigen. Luft-, Material- und Untergrundtemperatur mindestens +5 °C, die Fassade vor Sonne, Regen und starkem Wind schützen; hohe Luftfeuchte und tiefe Temperaturen verlängern die Abbindezeit deutlich.
Sicherheit und Entsorgung
Laut Sicherheitsdatenblatt trägt der zementhaltige Mörtel das Signalwort Gefahr: H315 Verursacht Hautreizungen; H318 Verursacht schwere Augenschäden. Beim Anmischen und Verarbeiten Schutzhandschuhe, Schutzkleidung und Augenschutz tragen, Staub nicht einatmen; bei Augenkontakt sofort mehrere Minuten mit Wasser spülen und ärztlichen Rat einholen. Reste ausgehärtet gemäß den örtlichen Vorschriften entsorgen.
Trocken auf Holzrost oder Palette lagern, 12 Monate lagerfähig. Maßgeblich sind das aktuelle Produktdatenblatt (Stand 04/2020), das Sicherheitsdatenblatt und die Hinweise auf dem Gebinde.
Reibebrett mit grobporigem, 18 mm starkem orangem Schwammgummi zum Abreiben und Glätten von frischem Putz und Estrich. Das SOLID Reibebrett mit Schwammgummi grob wird nach dem Anziehen des Putzes eingesetzt, um die Oberfläche zu verdichten und zu egalisieren. Laut Produktkarte dient es dem Glätten und Reinigen von Wand- und Bodenflächen sowie dem Entfernen von Mörtel- und Putzresten. Der orange Schwammgummi ist laut Hersteller hoch abriebfest und mit der Kunststoffplatte verklebt; der Griff besteht aus PS-Kunststoff.
Ausführung und Material
Der 18 mm starke, grobporige Schwammgummi trägt beim Reiben mehr Material ab als die feine Ausführung und hinterlässt eine gröbere Reibputzstruktur. Der Belag ist laut Hersteller mit Spezialkleber auf der Trägerplatte befestigt; der geschlossene Griff aus PS-Kunststoff liegt in der Hand.
Einsatz
Sobald der Putz angezogen hat, wird das Brett leicht angefeuchtet in kreisenden Bewegungen über die Fläche geführt; Grate werden abgetragen und die Oberfläche gleichmäßig geschlossen. Bei Estrichen dient es zum Abreiben nach dem Abziehen. Nicht zu früh beginnen, sonst wird Bindemittel an die Oberfläche gezogen.
Größen/Maße
Zwei Größen im Shop: 250 x 130 mm (Index 6040) und 280 x 140 mm (Index 6620), jeweils mit 18 mm Belag. Die feinporige Ausführung ist ein eigener Artikel.
Pflege
Nach der Arbeit mit klarem Wasser abwaschen, damit kein Mörtel im Belag aushärtet. Trocken und vor direkter Sonne geschützt lagern; Belag regelmäßig auf Ablösungen prüfen.
Trocken und vor Feuchtigkeit geschützt lagern. Maßgeblich sind die aktuelle Produktkarte des Herstellers SOLID (Stand 12/2024) und die Hinweise auf der Verpackung.
Elektrisches Rührwerk mit 1800 W, 2-Gang-Getriebe und zwei Rührkörben für grobe und feine Baustoffe. Das GRW 1800 von Güde (Art.-Nr. 58048) ist laut Hersteller ein Mörtel- und Farbrührer für das Aufrühren und Anmischen von pulverförmigen Bauwerkstoffen sowie von Farben und Dispersionen. Zwei Rührkörbe liegen bei: einer für grobe Baustoffe wie Mörtel, Putz oder Kleber, einer für feine Baustoffe wie Farben und Dispersionen.
Ausführung und Material
Der 1800-W-Motor arbeitet auf ein 2-Gang-Getriebe im Metallgetriebegehäuse. Drehzahlregulierung im Griff, arretierbarer Schalter für Dauerbetrieb und Soft-Start für den sanften Anlauf sind laut Güde vorhanden; die Griffe haben einen rutschfesten Softgrip. Die Rührer werden über eine M14-Aufnahme befestigt; die beiden Rührkörbe haben laut Güde 140 mm Durchmesser und sind links- bzw. rechtsgewendelt (auch einzeln als Zubehör: 58048-05016 fein, 58048-05017 grob). Das Gerät ist in Schutzklasse II ausgeführt (Schutzart IP 20) und hat ein 3,7 m langes Gummikabel vom Typ H07RN-F.
Einsatz
Laut Betriebsanleitung darf das Rührwerk ausschließlich zum Anrühren von Putz, Mörtel, Kleber oder Farbe verwendet werden, nicht als Bohrmaschine oder als Antrieb für andere Vorsätze; der Betrieb ist nur mit Fehlerstrom-Schutzschalter (RCD, max. 30 mA) zulässig. Mit niedriger Drehzahl in das Mischgut eintauchen und herausnehmen, die Drehzahl erst während des Mischens erhöhen; Dauerbetrieb mit niedriger Drehzahl überlastet und überhitzt den Motor. Die Betriebsanleitung nennt 150–300 min⁻¹ (Gang 1) und 300–650 min⁻¹ (Gang 2), die aktuelle Produktseite max. 700 1/min. Güde fordert Gehörschutz (Schallleistungspegel 96,8 dB(A)), Schutzbrille und Atemschutz.
Größen/Maße
Das Rührwerk misst laut Güde 910 × 400 × 230 mm (Länge × Breite × Höhe). Das Gewicht gibt die Produktseite mit 5,7 kg ohne Kabel an, die Betriebsanleitung nennt 7,3 kg. Im Shop als Einzelartikel mit beiden Rührkörben (EAN 4015671580481).
Pflege
Vor allen Arbeiten am Gerät den Stecker ziehen. Die Rührkörbe laut Güde nach jeder Benutzung gründlich reinigen. Lüftungsschlitze sauber halten; den Gerätekörper nicht mit Wasser abspritzen, Kunststoffteile nicht mit Lösemitteln, sondern nur mit einem feuchten Tuch reinigen. Eine beschädigte Anschlussleitung nur vom Hersteller, dessen Kundendienst oder einer qualifizierten Person ersetzen lassen; nur Originalersatzteile verwenden. Vor jeder Inbetriebnahme Schraubverbindungen und Schutzeinrichtungen auf festen Sitz prüfen.
Maßgeblich sind die aktuellen Herstellerangaben (Produktseite bzw. Datenblatt) und die Hinweise auf der Verpackung.
WERKMIT Farbeimer oval aus Kunststoff 16 Liter
Stabiler, ovaler Kunststoff-Farbeimer ohne Deckel. Füllvolumen bis 16 Liter.
Kunststoff-Farbeimer ohne Deckel
Füllvolumen bis 16 Liter
Unsere anwendungstechnischen Empfehlungen dienen der Unterstützung des Käufers bzw. Verarbeiters.Sie entbinden nicht davon, unsere Produkte grundsätzlich auf ihre Eignung für den vorgesehenen Anwendungszweck in eigener Verantwortung zu prüfen.