MIXFIX AKM Armierungs- und Klebemörtel
Mineralischer Klebe- und Armierungsmörtel für alle MIXFIX Wärmedämmverbundsysteme – zum Kleben der Dämmplatten und für den bewehrten Unterputz.
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Passt das für dich?
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Mineralischer Kleber und Unterputz-Mörtel fürs MIXFIX-Dämmsystem: klebt die Dämmplatten und nimmt das Armierungsgewebe auf.
- Für Dämmplatten kleben (Styropor, Sockel, Mineralwolle) · Armierungsschicht mit Gewebe · ebene Putz- und Betonflächen überspachteln, innen und außen
- Nicht für Plattenfugen füllen (dafür Füllschaum) · Unebenheiten mit der Armierungsschicht ausgleichen · kreidende oder lose Anstriche ohne Vorbereitung
- Du arbeitest im Caparol-System nimm Capatect 190 FEIN
Dazu brauchst du4
Dazu brauchst du · 4
- Dämmplatte MIXFIX Neopor 031 (grau) wenn du das ganze System brauchst Ausführung wählen
- Schraubdübel EJOT Schraubdübel STR U 2G frühestens 24 Stunden nach dem Kleben Ausführung wählen
- Fachhändler aus Österreich
- Beratung aus der Praxis
- Original vom Hersteller
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Beschreibung
Beschreibung
Mineralischer Klebe- und Armierungsmörtel für alle MIXFIX Wärmedämmverbundsysteme – zum Kleben der Dämmplatten und für den bewehrten Unterputz. MIXFIX A.K.M ist ein werkgemischter, mineralischer, mit organischen Zusätzen vergüteter und hydraulisch abbindender Pulverkleber und Unterputzmörtel, geprüft nach ETAG 004 und Systembestandteil in allen MIXFIX Wärmedämmverbundsystemen. Laut Produktdatenblatt ist er wasserdampfdurchlässig, wasseraufnahmehemmend, einfach verarbeitbar und hat eine gute Klebekraft. Er dient zum Kleben von EPS-F-, Sockel- und Mineralwolle-Putzträgerplatten, als Armierungsschicht mit Glasfasergewebe und zum Überspachteln ebener, tragfähiger Putz- und Betonflächen, innen und außen.
Untergrund und Grundierung
Die Prüfung erfolgt nach ÖNORM B 3346, B 2259 und B 6400-1; der Untergrund muss tragfähig, trocken, sauber, staubfrei, frostfrei, nicht wasserabweisend und frei von losen Teilen und Ausblühungen sein. Bei Spachtelungen auf massiven Untergründen gelten die ÖNORMEN B 2210 und B 3346, die Ebenheit der Wand muss der DIN 18202 entsprechen. Auf mineralischen Putzen werden Risse in einem eigenen Arbeitsgang geschlossen, auf Beton Trennmittel wie Schalöl entfernt und die Fläche mit dem Hochdruckreiniger gewaschen; Anstriche müssen fest haften, dürfen nicht kreiden und werden nach einer Abrissprobe gespachtelt.
Verarbeitung und Anmischen
Der Pulverkleber wird in reines, kaltes Wasser eingestreut (ca. 6 bis 7 l je 25 kg), mit langsam drehendem Rührwerk oder im Durchlaufmischer gemischt, etwa 5 Minuten rasten gelassen und nochmals durchgerührt; die Verarbeitungszeit beträgt ca. 1,5 Stunden, angesteiftes Material darf nicht mit Wasser wieder gängig gemacht werden, Zusatzmittel sind unzulässig. Zum Kleben wird der Mörtel als Randwulst mit mindestens drei Klebepunkten (Kontaktfläche mindestens 40 %) oder auf ebenen Untergründen vollflächig mit der Zahntraufel auf die Dämmplatte aufgetragen; eine erforderliche Dübelung erfolgt frühestens 24 Stunden nach dem Kleben. Für den Unterputz (3 mm auf EPS, 5 mm auf Mineralwolle) wird der Mörtel mit der 10-mm-Zahnspachtel auf die planeben verlegten, überschliffenen Platten aufgezogen, das MIXFIX Glasfasergewebe in senkrechten Bahnen mit mindestens 10 cm Überlappung eingelegt und unter geringer Materialbeigabe ebenflächig gespachtelt; Plattenfugen dürfen nicht mit A.K.M gefüllt und Unebenheiten nicht mit der Armierungsschicht ausgeglichen werden. Erfolgt die Armierung nicht binnen zwei Wochen, sind die Platten erneut zu überschleifen und zu entstauben.
Verbrauch und Standzeiten
Das Produktdatenblatt nennt ca. 4,5 bis 5,5 kg/m² zum Kleben, ca. 4,0 bis 5,0 kg/m² für den 3 mm dicken Unterputz und ca. 6,0 bis 8,0 kg/m² bei 5 mm. Vor jeder weiteren Beschichtung ist eine Standzeit von mindestens einem Tag je Millimeter Schichtdicke einzuhalten; ungünstiges Klima verlängert sie, die Oberfläche muss ein einheitlich trockenes Bild ohne feuchte Flecken zeigen. Luft-, Material- und Untergrundtemperatur mindestens +5 °C, die Fassade vor Sonne, Regen und starkem Wind schützen; hohe Luftfeuchte und tiefe Temperaturen verlängern die Abbindezeit deutlich.
Sicherheit und Entsorgung
Laut Sicherheitsdatenblatt trägt der zementhaltige Mörtel das Signalwort Gefahr: H315 Verursacht Hautreizungen; H318 Verursacht schwere Augenschäden. Beim Anmischen und Verarbeiten Schutzhandschuhe, Schutzkleidung und Augenschutz tragen, Staub nicht einatmen; bei Augenkontakt sofort mehrere Minuten mit Wasser spülen und ärztlichen Rat einholen. Reste ausgehärtet gemäß den örtlichen Vorschriften entsorgen.
Trocken auf Holzrost oder Palette lagern, 12 Monate lagerfähig. Maßgeblich sind das aktuelle Produktdatenblatt (Stand 04/2020), das Sicherheitsdatenblatt und die Hinweise auf dem Gebinde.