Mixol Abtönfarbe
Universal-Abtönkonzentrat in der 20-ml-Flasche – zum Abtönen von Dispersionen, Lacken, Lasuren und vielen anderen Anstrichmitteln.
- Fachhändler aus Österreich
- Beratung aus der Praxis
- Original vom Hersteller
Beschreibung
Universal-Abtönkonzentrat in der 20-ml-Flasche – zum Abtönen von Dispersionen, Lacken, Lasuren und vielen anderen Anstrichmitteln. MIXOL Universal-Abtönkonzentrate sind hochkonzentrierte Farbpasten ohne Bindemittel; sie werden dem Anstrichmittel zugegeben und sind nicht pur verwendbar. Die Konzentrate lassen sich in wässrige und lösemittelhaltige Systeme einarbeiten, sind untereinander mischbar und weitgehend frost- und hitzebeständig. Die Typenbezeichnung auf dem Etikett zeigt die Eignung: LW-Typen und LW-Oxyd-Typen sind licht- und wetterecht für innen und außen, L-Typen sind nur für Innenanstriche geeignet. Im Shop stehen die Farbtöne Nr. 1 bis Nr. 27 zur Wahl.
Eignung und Zugabemengen
Die maximale Zugabemenge hängt vom Anstrichmittel ab und soll 10 % nicht übersteigen: Dispersionen ca. 10 %, Lacke ca. 5–8 %, Acryl-Lacke ca. 6 %, farblose Anstriche, Lasuren, Beizen und Holzwachse ca. 3–5 %, Silikat- und Silikonharzfarben und -beschichtungen 3 %. In aromatenarmen oder aromatenfreien Lacken, in Silikonharzbeschichtungen, Silikatfarben und anderen mineralisch abbindenden Materialien dürfen nur die LW-Oxyd-Typen verwendet werden (roter Flaschenverschluss). Farbtöne, die keine LW-Oxyd-Typen sind, sind in lösemittelhaltigen Dispersionen und Fassadenfarben auf Pliolit- oder Polymerisatharzbasis, elastischen Anstrichmitteln, Polyestern, Polyurethan-1K- und -2K-Lacken sowie Einbrennlacken nur bedingt einsetzbar. Die Übersicht „Anwendungsgebiete MIXOL-Abtönpasten" des Herstellers listet die Eignung je Beschichtungsstoff.
Verarbeitung und Abtönen
Vor Gebrauch kräftig aufschütteln und die Flasche nach der Entnahme verschlossen aufbewahren; so bildet das Konzentrat weder Haut noch Klumpen und bleibt lange verwendungsfähig. Nach Lagerung unter Frost bei Raumtemperatur lagern und aufschütteln. Besonders im Lackbereich lässt sich MIXOL von Hand schwer einrühren, deshalb grundsätzlich mit einem Rührgerät (zum Beispiel Bohrmaschine mit Flügelrührer) kräftig einrühren. In jedem Fall eine Verträglichkeitsprüfung mit der „Aufreibe-Probe" machen: getönte Farbe aufstreichen und sofort mit dem Finger kräftig reiben – wird der Farbton dunkler, ist das Konzentrat nicht richtig eingerührt oder unverträglich; nochmals rühren und den Test wiederholen. Erst tönen, dann verdünnen.
Farbtöne und Lichtechtheit
Die Farbtöne Nr. 6 Maisgelb, Nr. 7 Pirolgelb, Nr. 10 Rot und Nr. 18 Orange (L-Typen) sind nicht für die Außenanwendung geeignet; als Alternative empfiehlt der Hersteller im Außenbereich Nr. 26 Echt-Gelb und Nr. 27 Echt-Rot. Nr. 25 Weiß ist ein Weiß-Konzentrat für Holzanstrichmittel und Transparentlacke. Die Prozentangaben der Farbtonkarte beziehen sich auf die Zugabe nach Gewicht in einem Weißlack mittlerer Qualität; bei Weißqualitäten mit unterschiedlich hohem Titandioxid-Gehalt ergeben sich trotz gleicher Zugabemenge unterschiedlich starke Farbtöne. Licht- und Wetterechtheit wurden vom Hersteller in PVAC-Dispersion mit 5000 Stunden Xenotest-Belichtung bzw. vier Jahren Bewitterung geprüft; die Werte je Farbton stehen in der Lichtechtheitstabelle.
Sicherheit und Entsorgung
Die meisten Farbtöne sind laut Sicherheitsdatenblatt nicht als gefährlich eingestuft (EUH208: Enthält 1,2-Benzisothiazol-3(2H)-on, kann allergische Reaktionen hervorrufen; EUH210: Sicherheitsdatenblatt auf Anfrage erhältlich). Nr. 10 Rot und Nr. 18 Orange tragen zusätzlich H412: Schädlich für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung; Nr. 25 Weiß zusätzlich EUH211 (beim Sprühen können gefährliche lungengängige Tröpfchen entstehen). Maßgeblich ist das Sicherheitsdatenblatt des jeweiligen Farbtons. Für Kinder unzugänglich aufbewahren; Reste nicht in die Kanalisation gelangen lassen und nach den örtlichen Vorschriften entsorgen.
Verschlossen lagern; weitgehend frost- und hitzebeständig. Maßgeblich sind die aktuellen technischen Hinweise des Herstellers (Allgemeine Anwendertipps, Stand 07/2008; Anwendungsgebiete 2021) und die Hinweise auf dem Etikett.
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